DE254954C - - Google Patents
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- DE254954C DE254954C DENDAT254954D DE254954DA DE254954C DE 254954 C DE254954 C DE 254954C DE NDAT254954 D DENDAT254954 D DE NDAT254954D DE 254954D A DE254954D A DE 254954DA DE 254954 C DE254954 C DE 254954C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
- B31B50/44—Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
- B31B50/46—Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls
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- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von Schachteln aus
Pappe oder starkem Papier mit einer aus einem Faltklotz und verschiebbaren Backen bestehenden
Faltvorrichtung und einer aus gegeneinander bewegbaren Preßbacken gebildeten Preßvorrichtung.
Gemäß der Erfindung werden die Preßbacken unter Vermittlung eines Gestänges
und eines Getriebes durch eine Scheibe in Bewegung gesetzt, die auf ihrer einen Seite eine
Kurvennut und auf der anderen Seite einen Nocken trägt. Die Kurvennut wirkt auf die
Preßvorrichtung derart ein, daß die Backen einen großen Weg bei geringer Kraftleistung
ausführen, während der Nocken ein Vorschnellen der Backen unter großem Druck veranlaßt, wodurch ein sicheres Verkleben der
aufeinandergelegten Schachtelteile gewährleistet ist.
a° Fig. ι der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der Maschine.
a° Fig. ι der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der Maschine.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Mitte der Maschine nach Linie I-I der Fig. 2.
Fig. 4 bis 8 veranschaulichen das Werkstück und die Formbildung.
Fig. 9 bis 13 zeigen Einzelheiten der Antriebsvorrichtung.
Der Maschine fällt, wie eingangs erwähnt, die Aufgabe zu, Schachteln zu formen und zusammenzukleben,
und zwar aus Werkstücken (Fig. 4), die in bekannter Weise zunächst nach den Kanten a-a, b-b durch Niedergang des
der Schachtelform entsprechenden Klotzes in die Form (Fig. 5) umgefalzt werden, worauf
die entgegengesetzten Lappen x, y rechtwinklig' umgebogen, die Bodenklappen ζ, ζ1 eingeschlagen,
alsdann die teils mit Klebstoff bestrichenen Klappen x1 und y1 umgebogen und,
durch die Preßbacken gehalten, nach Rückgang tier Falzer verklebt werden. Hiermit ist
die Schachtel fertiggestellt, die durch den Hochgang des Klotzes abgestreift und durch
die nachfolgende Falzung aus der Maschine befördert wird.
Die vorbeschriebene Arbeit wird in bekannter Weise durch die Anordnung folgender Teile erreicht.
Auf zwei durch Querstücke verbundenen Ständern 1 ruht, durch Böcke 2 unterstützt,
eine Tischplatte 3, auf der sich eine Führung für einen aus- und einfahrbaren Einlegetisch 4
befindet, der durch die Zugstangen 5· mit dem auf der Achse 6 sitzenden Arm 7 gekuppelt
ist. Auf der Achse 6 sitzt fest ein Klemmarm 8, der gelenkig mit der Stange 9 verbunden
ist und durch diese und die Kurvenscheibe 10 hin und her bewegt wird (Fig. 1,
ίο und 11), so daß die Drehung der Achse 6
auf den Tisch 4 übertragen wird. Die Kurvenscheibe 10 sitzt auf der durch die Scheibe
12 gedrehten Antriebsachse 11. An dem Einführtisch 4 sind die in schwalbenschwanzförmigen
Backen verschiebbaren Klappen 13 angeordnet, die mit Hilfe der Hebel und Arme 14,
15,16 sowie der in dem Lager 18 geführten
links- und rechtsgängigen Schraube 19 gleichzeitig verstellt werden können, derart,, daß
(z. Auflage, ausgegeben am 2p. Mär\
die Kanten ν tier Klappen 13 der Mittellinie
mehr oder weniger genähert werden können. Der Tisch 4 besitzt ferner die einstellbaren Anschlagleisten
20, 21, 22 zur Lagerung des Werk-S Stückes. In seiner weitesten Lage nach links
(Fig. 1) steht der Tisch 4 frei, so daß bequem ein Einlegen des Werkstückes erfolgen kann.
Ist er eingefahren, also am weitesten nach rechts verschoben, so steht er derart, daß der
Mittelpunkt des Zuschnittes unter dem Mittelpunkt des Faltklotzes 23 liegt, der in senkrechter
Richtung verschiebbar an einer vierkantigen Stange 24 des Führungsständers 25 gehalten ist und durch einen im Ständer 25
drehbar' gelagerten Gewichtshebel 26 bewegt wird. Diese auf und ab gehende Bewegung
wird dem Hebel 26 durch die Stange 27 und die auf der Antriebswelle 11 sitzende Kurvenscheibe
28 erteilt (Fig. 1, 12 und 13). Sobald
der Einführtisch 4 eingefahren ist, senkt sich der. Faltklotz 23 und führt den Zuschnitt durch
Brechen der Kanten a-a, b-b an den Backen 13 des Tisches in die in Fig. 5 angedeutete Form
über, worauf der Zuschnitt einerseits durch den Faltklotz 23 und anderseits durch die
verstellbaren Seitenbacken 29 (Fig. 3) in einer stets gleichbleibenden Höhe des Einführtisches
und oberhalb der Bodenfalzer gehalten wird. Ist die erste Formgebung vollendet, so fährt
der Tisch 4 sofort wieder aus und gibt Gelegenheit, einen neuen Zuschnitt einzulegen, während
von der Maschine die Klappen x, x1, y, y1, z, z1 (Fig. 4) eingeschlagen werden. Zu
diesem Zwecke sind die Scheiben 30, 31 und 43 auf der Achse 32 vorgesehen, die ihren Antrieb
durch Kegelräder 33 von der Hauptwelle 11 erhalten. Die Scheiben 30 und 31
tragen auf beiden Seiten Spurnuten i, i1, t1, i3.
Das Umlegen der Klappen x, y wird durch die Spurnuten i und i2 bewirkt, indem sie die
Stangen 34, 35 und diese wiederum die Hebel 36,37 auf der Achse 38 bewegen. Die
Hebel 36, 37 greifen mit ihren oberen Enden an die Falzschieber 39, 40, die ihrerseits geradlinig
in je einem Support s geführt sind. Während der Hebel 36 unmittelbar an seinem Falzerschieber angreift, tut dies der Hebel 37
durch Vermittlung der Stange 42, die mit dem Falzer 40 verschraubt ist. Nachdem so
die Klappen x, y (Fig. 4) umgefalzt sind, wirkt die Kurvenscheibe 43 auf der Achse 32 durch
den auf der Achse 38 drehbar gelagerten Doppelhebel 44 und Stange 44a auf einen Hebel
45 ein (Fig. 3), der seinerseits mit den Boden-Zungenfalzern 46 in Verbindung steht. Die
Zungenfalzer 46 sind in prismatischen Führungen der Supporte s senkrecht beweglich gelagert
und schlagen bei ihrer Verschiebung von unten nach oben die Klappen ζ und z1 (Fig. 4)
des Werkstückes um.
Kurz nach der Rückkehr der Zungenfalzer 46 und der Seitenfalzer 39, 40 in die Anfangsstellung, veranlaßt durch ihre auf der Achse
32 sitzenden Antriebsscheiben, führen die Seitenfalzer
47, 48 das Umlegen der Deckklappen x1, y1 aus (Fig; 4). Die Lagerung und Antriebsvorrichtung
für die Deckklappenfalzer 47, 48 sind ähnlich denen der Seitenfalzer 39,40.
Ihr Antrieb erfolgt von den Spurnuten i1, i3
der Scheiben 30, 31 durch die auf der Welle 38 drehbaren Hebel und die Falzerzugstangen.
Während die Falzer 47, 48 vorgeschoben werden, gehen die Seitenfalzer 39, 40 zurück und
die Bodenzungenfalzer 46 nach abwärts, derart, daß die dem Karton durch Biegen der
Klappen des Werkstückes gegebene Spannung durch die Deckklappenfaizer 47, 48 aufgenommen
wird.
Somit wäre das ordnungsmäßige Falzen des Werkstückes geschehen, und es hätte nur noch
das zur Bindung nötige Andrücken der mit Klebstoff versehenen Klappen x, y des Kartons
stattzufinden.
Zu diesem Zwecke sind in bekannter Weise an der Maschine zwei durch eine feine Schicht
Gummi, Leder usw. gering elastisch gemachte Backen 50, 51 vorgesehen, deren Achsen in Führungen
eine wagerechte Bewegung ausführen können. Am Ende der Achsen sitzen zwei durch Spindeln verstellbare Kopfstücke 65, an
die die um die Achsen 63, 64 drehbar angeordneten Hebel 61,62 greifen, welche durch
die Stangen 59, 60 mit der Scheibe 58 in gleichem Abstande von deren Achse 57 gelenkig
verbunden sind. Gemäß der Zweckbestimmung der Preßbacken 50, 51, die zunächst in
der Stellung Fig. 1 verharren, um den Seitenteilen des Zuschnittes Raum zum Ausschwingen
zu geben und dann sich nach einem kurzen Aufenthalt zwecks Rückzuges der Seitenfalzer 47, 48 auf den Faltklotz 23 zu
bewegen, erhält man an diesen Teilen eine wechselnde Arbeitsteilung: zuerst einen großen
Weg und geringen Kraftbedarf, sodann einen geringen Weg und großen Kraftbedarf.
Diese Arbeit wird durch die Kurbelscheibe 58 geleistet, die, obigen Bedingungen entsprechend,
zwei verschiedene Angriffspunkte besitzt. Zum Vorschieben der Backen 50, 51
dient die Scheibe 52 auf der Antriebsachse 11, welche mittels der Kurvennut 80 die Stange 54
und damit das mit ihr gelenkig verbundene drehbare Zahnsegment 56 bewegt. Das Zahnsegment
56 steht in Eingriff mit dem Zahnrade 56«, das seinerseits auf der Achse 57 festsitzt und diese dreht (Fig. 1 und 9). Ist
das Preßbackenpaar bis kurz an den Faltklotz 23 heranbewegt worden, so gehen die
Falzer 47,48 zurück und geben die ganzen Seiten der Schachtel dem Drucke der Backen
50, 51 frei. Dieser Druck wird durch den auf der Scheibe 52 sitzenden Nocken 67 hervor-
gebracht, auf dem eine mit der Gabelstange 69 verbundene Rolle 68 läuft. Die Stange 69
ist an der Scheibe 58 angelenkt. Stößt nun die Nocke 67 auf die Rolle 68 auf, so wird
die Scheibe 58 weitergedreht, die Backen 50, 51 schnellen gegen den Faltklotz vor und
üben einen starken Druck aus, durch den nunmehr der auf dem Karton befindliche Leim
fest in die Poren der Pappe eingepreßt und zum Binden veranlaßt wird. . Nach einer Zeit
des durch die Nocke 67 veranlaßten gesteigerten Druckes werden die Preßbacken durch
die Kurvenscheibe 52 vom Faltklotz 23 abgehoben und der Klotz noch um wenige Zentimeter
nach unten gedrückt, bis die Schachtel an den Bodenfalzerzungen 46 Führung nimmt.
Bei dieser Abwärtsbewegung des Faltklotzes 23 greifen die in den Schachtelstützen 29 gelagerten,
mit Haken versehenen Abstreiferfedern 70 (Fig. 3)' in bekannter Weise über
den Schachtelrand und halten beim Hochgehen des Faltklotzes die Schachtel in dem
durch die Schachtelstützen 29 und Bodenfalter 46 gebildeten Kanal fest. Sobald der
Faltklotz oben angelangt ist, beginnt der vorbeschriebene Arbeitsgang, von neuem, und das
erste Werkstück' wird dann durch das nachfolgende aus der Maschine herausgedrückt.
Claims (1)
- Patent-An.spruch:Maschine zum Herstellen von Schachteln aus mit Klebstoff bestrichener Pappe mit einer aus einem Faltklotz und verschiebbaren Backen bestehenden Faltvorrichtung und einer aus gegeneinander bewegbaren Preßbacken gebildeten Preßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken (50, 51) unter Vermittlung eines Gestänges (59, 60, 61, 62) und eines Getriebes (56, 56a, 58) durch eine Scheibe (52) in Bewegung gesetzt werden, die auf ihrer einen Seite eine Kurvennut (80) aufweist, durch die den Preßbacken ein großer Weg bei geringer Kraftleistung erteilt wird, während auf ihrer anderen Seite ein Nocken (67) vorgesehen ist, durch den. ein Vorschnellen der Preßbacken unter großem Drucke bewirkt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254954C true DE254954C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=513096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254954D Expired DE254954C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254954C (de) |
-
0
- DE DENDAT254954D patent/DE254954C/de not_active Expired
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