DE871380C - Vorrichtung zum Abbau von Duengerstapeln - Google Patents
Vorrichtung zum Abbau von DuengerstapelnInfo
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- DE871380C DE871380C DESCH2650A DESC002650A DE871380C DE 871380 C DE871380 C DE 871380C DE SCH2650 A DESCH2650 A DE SCH2650A DE SC002650 A DESC002650 A DE SC002650A DE 871380 C DE871380 C DE 871380C
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- DE
- Germany
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- manure
- roller
- grate
- fertilizer
- breaking down
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/02—Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
Die gleichmäßige Verrottung des Stallmistes ist von äußerster Wichtigkeit für die Gesunderhaltung
des Ackerbodens, damit demselben möglichst viel Humus zugeführt wird.
Durch die jetzt fast überall durchgeführte intensive Wirtschaft werden dem Ackerboden viel mehr
Nährstoffe entzogen als bei der früheren extensiven Bewirtschaftung.
Der Stallmist war, ist und bleibt auch in der Zukunft der wichtigste Teil der Düngerwirtschaft,
da er der hervorragendste Humusbildner ist. Es ist daher durchaus notwendig, der guten Verrottung
des Stalldüngers die größte Aufmerksamkeit zu widmen, da es statistisch nachgewiesen ist, daß alljährlich Millionenbeträge der deutschen Landwirtschaft
verlorengehen, indem un- oder schlecht verrotteter Stallmist aufs Feld gefahren wird.
Durch die Verrottung des Stalldüngers nach dem Stapelverfahren sind bereits Fortschritte erzielt
worden, doch haften diesem Verfahren noch einige Mängel an, wie z. B. beim Abbau der Stapel.
Es ist natürlich, daß die Verrottung im Stapel, weil der Aufbau derselben im Verlauf einiger Monate
erfolgt, eine ungleichmäßige ist, indem die unteren Schichten des Stapels einer längeren Verrottungszeit
unter stärkerem Druck als die oberen im Stapel unterliegen, und umgekehrt beim Abbau die geringer
verrotteten oberen Schichten beim Abbau zuerst an die Reihe kommen.
Um diesen grundsätzlichen Fehler auszuschalten, kann nur so verfahren werden, daß der Abbau des
Stapels vom Boden aus erfolgt, so daß in dem Mäße, als verrotteter Dünger vom Boden entfernt wird,
ein Nachrutschen von oben erfolgt, wodurch der
gesamte Dünger, der gleiches Sferfottungszeit und
dem gleichen Druck unterliegt.
Dies wird dadurch erreicht, daß eine zum Abbau des Stapels am Boden geeignete Apparatur angebracht wird, deren Konstruktion nachstehend beschrieben
ist:
Der Düngerstapel wird nicht wie bisher auf einer gepflasterten oder betonierten Bodenfläche aufgeschichtet,
sondern auf einem Rost, etwa 1,5 bis 2 m über dem Boden mit einer Fläche von etwa 10
bis 15 m2. Dieser Rost besteht aus einer Reihe~parallel
liegender Schienen, die aus rostfreiem Stahl oder Beton bestehen und ungefähr 10 bis 20 cm auseinanderliegen.
Wenn die Bodenfläche des Stapels 3 X 5 m, also 15 m2 beträgt, so sind die Schienen etwa 5 m lang
zu wählen, bei einer Stapelbreite von 3 m. Bei einer Höhe des Stapels von 4 bis 5 m betrüge dann der
Inhalt des Stapels 60 bis 75 m3, der bei zeitweiser Entnahme am Boden und täglicher Aufschichtung
von frischem Stalldünger ungefähr gleich hoch bleibt.
Die Entnahme am Boden des Stapel%des,4anii-fgut
verrotteten Mistes erfolgt unter dem 'Rost1''durch eine maschinelle Einrichtung. Dieselbe besteht aus
einer Walze mit Zähnen und einem unter dieser befindlichen
Behälter; Beide ""werden "motorisch angetrieben.
Die Zähne der Walze sind auf dieser so -angebracht, daß sie in die Zwischenräume der
Schienen'am Rost beim Drehen der Walze angreifen und den verrotteten Mist in den unter der Walze
liegenden Behälter kratzen. Walze und Behälter sind auf Schienen gelagert, parallel zu den Rostschienen,
so daß dieser Aüsräumapparat unter dem ganzen Rost hin und her bewegt werden kann.
■An beiden Enden des Rostes kann dann durch
Niederlegen der Seitenwände des Behälters der in diesen gekratzte Dünger in einen neben den Rost
gefahrenen Wagen entleert werden.
Durch-die Aushöhlungen, die bei der Drehung der
Walze am Boden des Miststapels entstehen, rutscht der Stapel weiter nach unten wieder auf die Schienen
des Rostes, wenn nicht sofort, dann aber in einiger Zeit, so daß dann wieder fertig verrotteter Mist
ausgeräumt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Vorrichtung zum Abbau von Düngerstapeln, ; . ,gekennzeichnet durch einen aus parallel neben-■ ' einander verlegten Trägern gebildeten Rost zur ;·■ -. Auf nähme-, 4es Düngerstapels, einer unter dem Röät aüT Schienen beweglich geführten rotierenden, elektrisch angetriebenen Walze, deren Zähne von unten durch die Spalten des Rostes greifen, und durch einen unter der Walze befindlichen Behälter zur Aufnahme des durch die Zähne der Walze herausgerissenen Düngers.I 5798 3.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2650A DE871380C (de) | 1950-06-16 | 1950-06-16 | Vorrichtung zum Abbau von Duengerstapeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2650A DE871380C (de) | 1950-06-16 | 1950-06-16 | Vorrichtung zum Abbau von Duengerstapeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE871380C true DE871380C (de) | 1953-03-23 |
Family
ID=7423429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH2650A Expired DE871380C (de) | 1950-06-16 | 1950-06-16 | Vorrichtung zum Abbau von Duengerstapeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE871380C (de) |
-
1950
- 1950-06-16 DE DESCH2650A patent/DE871380C/de not_active Expired
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