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DE870818C - Verfahren und Vorrichtung zum UEbertragen von mechanischer Schwingungsenergie auf Beton oder aehnliche Stoffe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum UEbertragen von mechanischer Schwingungsenergie auf Beton oder aehnliche Stoffe

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Publication number
DE870818C
DE870818C DED1124A DED0001124A DE870818C DE 870818 C DE870818 C DE 870818C DE D1124 A DED1124 A DE D1124A DE D0001124 A DED0001124 A DE D0001124A DE 870818 C DE870818 C DE 870818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
liquid
container
compacted
vibration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED1124A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Bau AG
Original Assignee
Dyckerhoff and Widmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dyckerhoff and Widmann AG filed Critical Dyckerhoff and Widmann AG
Priority to DED1124A priority Critical patent/DE870818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE870818C publication Critical patent/DE870818C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/08Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ubertragen von mechanischer Schwingungsenergie auf Beton oder ähnliche Stoffe Stoffe, die, wie etwa Beton oder Formsand, zur Herstellung von Bauteilen bzw. Gußformen dielnen, werden, abgesehen von der überholten. und auch nicht in jedem Falle anwendbaren Methode des F,e,ststa,mpfens" vielfach durch Rüttlung verdichtet.
  • Die mechanische Schwingungsenergie wird- dabei entweder durch sogenannte Außen)rÜttlung oder durch Innenrüttlung auf das zu verdichtende Gut übertragen. Zur Durchführung der Außenrüttlung werden beispielsweise die bekannten Rütteltische verwendet, oder man benutzt Außenrättler, die an der Betonschalung befestigt werden. Zur Innenrüttlung bedient man sich vielfach der sogenannten Rüttelbirnen.
  • Innenrüttler zeichnen sich gegenüber - den zur Außenrütt-lung verwendeten Geräten durch eine wesentlich höhere SchwingLingszahl und außerdem durch größere Handlichkeit aus. Sie sind daher auch bereits zur Rüttlung von außen herangezogen worden, indem sie entweder beh,elfsmäeig an der Betonschalung oder durch besonders hierfür geeignete Befestigungsmittel an dem in Schwingung ZD zu versetzenden Körper befestigt wurden.
  • Schließlich bedieint man stich insbesondere bei der Herstellung von Retonwaren zur Verdichtung des Z> Z, Betons der Rüttlung auf Rütteltischen. Sokhe Rätteltische- haben wegen der erforderlichen ziernlich großen und schweren umlaufen.den Unwuchten Drehzahlen bis zu einer oberen Grenze voli ungefähr 4ooo/min.
  • Rütteltische haben! im allgemeinen den Nachteil, daß das Gewicht im Verhältnis zu dem zu verdichtenden Rüttelgut sehr hoch ist, so daß ein großer Teil der ineie eingetragenen Schwingungsenergie verlorengeht. Weiterhin haftet- der bisher bekannten Außenrüttlung der Nachteil an, daß die Übertragung der Rüttelenergie von dem Außenrüttler auf die zu rüttelnde Form u,. dgl. im allgemeinein mangelhaft ist, weil der Auß,enrürtder naturgemäß nicht die jeweills zweckmäßigste Form für die Energfeweiterleitung haben kann. In sehr vielen Fällen wäre es erwunscht, den Außenrüttler der bestimmten Form anzupassen. Das ist aber bei den bisher bekannten Außen#:rütül-em nur in sehr beschränktem Ausmaße und mit erheblichern Aufwand möglich,.
  • Die Erfindung hat sich,die Aufgak gestellt, die Rüttelenergie mit wesentlich geringeren. Verlusten und mit wirtschaftlicheren. Mitteln aaf das zu verdichtende #Gut zu übertragen, und geht zur LÖsung dieser Aufgabe von der Erkenntnis aus, daß eine selbst nicht verdichtbarte Flüssigkeit wie z. B. Wasser, sich besonders. gut zur nahezu verlustlosen Übertragung von mechanischer Schwingungsenergi-e eignet. So ist beispielsweise festgestellt worden, daß. die von einem InnenTüttler, der in einen mit Wasser gefüllten Behälter eingetaucht wird, ausgehende Schwinggungsenergie an der Außenwand des Behälters noch fast restlos vorhanden. ist.
  • Diese Erkenntnisse haben nichts mit der bereits bekannten hydtaulischen, Übertragung der StUe eines axial hin und her gehenden Kolbens auf eine formbare Masse zu tun. Dort handelt es sich grundsätzlich um einen Stampfvorgang mit Weiterleitung reiner Druckenergie, wobei zum Unterschied vom mechanischen Stampfen die Rückstöße von einem frei auf dem hydraulischen Kolben lastenden Zylinder aufgenommen weriden. Bei einem deriarügen, hydraulischen Stampfverfahren dient die eingeschlossene Waissermeinge lediglich ails Puffer, ohne jgdoch,dturch den Hub des Stoßkc1bens, abgesehen von der Verdrängung, in Bewegungen versetzt zu wewden.
  • Demgegenüber soll gemäß der vorliegenden Erfindüng die, Eignung von Wasser und anderen ebenfalls im wesentlichen nicht verdichtbaren Flüssigkeiten fuT das. Weiterleiten von Bewegungsenergie im Sinne eines Rüttelvorganges dahingehend ausgenutzt werdten, daß eine derartige Flüssigkeit rrtittels rotierender Unwuchten in Schwingungen von vergleichsweise hoher Frequenz, d. h. etwa zwischen 3000 uud 2,0 000 Schwingungen je Minute, versetzt wird und dann die, ihr aufgezwungene Schwingungsenergie an den mit ihr nicht in unmittelbarer Berührung steh-enden zu verdichtenden Stoff Überträgt Die Anwendung dieses auf den erwähnten-neuen Erkenntnissen beruhenden Verfahrens ermöglicht nicht nur eine sehr hohe Ausnutzung des Energieaufwand-es für den jeweils, beabsichtigten Zweck der Herstellung von, Bauteilen aus! verdichtetem Beton, sondern auch noch höhere Schwingungszahlen, als sie für unmittelbar auf den, betreffenden Stoff einv,irkendeInumrüttleri#n,Betrachtkomtnen. Darüber hinaus haben Versuche, erwiesen, daß mit dem neuen Verfahren einerseits ebenso. schnell verdichtet werden kann wie in der bisher üblichen Weise und andererseits- sogar ein erheblich geringerer Energieaufwanderforderlich ist.
  • Weitere Vorteile der Erfindung bestehen in der größeren Gleichmäißligkeit der Schwingungsubertragung auf die den zu verdichtenden Stoff enthaltende Form sowie i#n dem Wegfall der erfahrungsgemäß von Zeit zu Zeit notwendig werdenden Reparaturen an den Rütteftischen.
  • Das neue Verfahren läßt sich in verschiedener Weise durchführen.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform des, neuen Verfahrens, bei welcher sich die die Schwingungsenergie Übertragende Flüssigkeit in einem Behälter befindet und dieser Behiilter die Sch-wingungen auf die den zu verdichtenden Beton enthaltenden Formen überträgt, tritt eineerhebliche Ersparnis an Energie ein, da der die Flüg-sigkeit enthaltende Behälter der den Beton enthaltenden Form in zweckmäßiger Weise angepaßt werden kann, beispielsweise da- durch, daß er die den Beton enthaltende Form weitgehend umgreift, im Gegensatz zum Rütteltisch, der die Energie nur von einer Seite in die Form einträgt-. Ein weiterer Vorteil I>e3teht in den ,vesentlich geringeren Herstellungskosten derartiger Rüttelorgane, da für die Erzeugung der Rüttelenergie die serienmäßig und preiswert hergestellten Innenrüffler verwendet werden können und der darüber hina;us noch erforderliche Flüssigkeits-behillter aus dünnen, geschweißten Blechen hergestellt werden kann. Dieser Vorteil wirkt sich beispielsweise bei der Herstellung von baJkenförmigen Betonkörpern in.5besondere für grüßere Längen sehr günstig aus. Dadurch, daß man sich bei der Forrngebung des, Wasserbehäfters, auch einer komplizierteren Umrißdorm der herzustellenden Betonkörper leicht und weitgehend anpassen kann, wird erreicht, daß die Rüttelenergie von vielen Seiten in dien herzustellenden KÖrper eingetragen wird, was die Verdichtung nicht nur wesentlich verbessert, sondern vor allem den Verdichtungsvorgang beschleimigt, was wiederum für die Massenferti"-=g von gewichtiger Bedeutung ist.
  • Bei,einer anderen Durchführungsform des neuen Verfahrens kann man die Flüssigkeit zur Übertragung der Sch,-wingungsenergie' gleichfalls in einem Behälter anordnen, und über dessen Wandung unmittelbar in den Beton, eintragen. Diese Arbeitsweise hat ' den Vorteil, daß die für die Energieeintragung Nvi rksame Oberfläche der bekannten, Serienmäßig hergestellten Innenrüttler durch den umgebenden Behälter mit ganz geringem Aufwand erheblich vergrößert werden kann und damit eine ganz gleichmäßig-- Eintragung der Rüttelenergie in den Beton erreicht wir4 Es: kann weiterhin in geeigneten FiNlen durch entsprechen-de Formgebung, des Behältersi daibei -dem Betonkörper eine bestimmte Form gegeben w-erden dadurch, daß der Wasserbehälter gleichzeitig als Innenforrn für die Gestaltung des zu erzeugenden B-etonkörpers. dient. Der Behälter wird dabei bis zur vollständigen Verdichtung in der Betonmasse belassen und alsdann herausgezogen.
  • Bei einer weiter möglichen Durchführungsform. des neuen Verfahrens- kann man die Flüssigkeit zur Übertragung der Schwingungsenergie auch unmittelbar auf die den Beton enthaltenden Formen einwirken lassen. Dieses Verfahren ist besonders wirtschaftlich in bezug auf die für die Übertragung der Energie auf beliebige Formen aufzuwendenden Einrichtungskosten.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzellieiten der dabei erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen in verschiedenen Attsführungsbeispielen dargestellten Vorrichtungen zur Durchführung des neuen Verfahrens. Es zeigt Fig. i eine inechanisch-hydratiliische Vorrichtung mit einem Schwingungserreger in einem innerhalb des zu verdichtenden Stoffes angeordneten Flüssigkeitsbehälter Fig. 2 eine andere Ausführungsform einer der Fig. i im wesentlichen gleichartigen Vorrichtung, Fig- 3 eine mechanisch#hydrau-lische Vorrichtung mit mehreren Schwingungserregern in einem außer-halb des zu. verdichtenden Stoffes angeordneten Flüssigkeitsibehälter, Fig. 4 einen quer zur Bildebene der Fig. 3 v-erlaufenden Schnitt durch die dort wiedergegebetie Vorrichtung, Fig. 5 eine andere mechanisch-hydraulische Vorrichtung, die hinsichtlich der Anordnung der Schwingungserreger und der Flüssigkeitsbee-hälter zu dem zu verdichtenden Stoff im wesentlichen den Vorrichtungen nach den Fig. i und 2 entspricht, Fig. 6 einen quer zur Bildebene der Fib. 5 verlaufenden Schnitt durch die dort wiedergegebene Vorrichtung, Fig. 7 eine meclianisch-hydraulische Vorrichtung mit Sch-winggiingserregern in einem den zu rüttelnden Formkasten nach Art eines Tisches tragenden Flüseigkeitsbehälter, Fig. 8 eine Vorrichtung mit Schwingungserregern außerhalb eines im übrigen entsprechend der Vorri(2htung nach Fig. 7 angeordneten Flüssigkeitsbehälters.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. i ragt ein Rüttelkörper i in einen mit Wasser gefüllten eimerförrnigen Behälter 2; hinein, der seinerseits zum größten Teil von der zunächst lockeren Betonfütllun- eines FOrnlkastens 3 umgeben ist. Eine mit dem Rüttelkörper fest verbundene Stange 4 ist durch den Deckel 5 des Wasserbehälters mittels einer Stopfbuchse 6 abdichtend hindurchgeführt und an dieser Stelle so gelagert, daß sie mittels eines nicht gezeichneten Antriebes rotierend hin und her geschwenkt werden kann. Durch geeignete Regelorgane, z. B:. einen veränderlichen Widerstand im Stromkreis eines Elektromotors, der etwa über eine Kurbel auf die Stange und den Rüttelkörper einwirkt, läßt sich die Zahl der in ihrem Ausmaß der Größe des WasSerbehälters anzupassenden Schwingungen nach den jeweils ge-,_henen Verhältnissen bemessen. Im allgemeinen ge wird man die Schwingungszahl möglichst hoch wählen, etwa in der Größenordnung von ioooo pro, Minute.
  • Die Vorrichtung nach Fig. i eignet sich zur Verdichtung verschieden geformter Betonkörper; sind diese sehr lang oder überschreitet sonstwie der größte Abstand eines Teiles des zu verdichtenden Stoffes von der Außenwand des Flüssigkeitsbehälters die für eine ausreichende Wirkung sich ergebende Grenze, so können auch mehrere! Flüssigkeitsbehälter mit,darin angeordneten Rüttelkörpern vorgesehen werden.
  • Zur Herstellung besonderer, etwa rohrförmiger Bauteile wird zweckmäßig eine etwas andere Vorrichtung nach Fig. 2- verwendet. Hierbei erfolgt die Übertragung der Schwingangsenergie ebenfalls von innen durch die Wand des Wasserbehälters nach außen. Dieser Behälter 7 und die denselben umgebende Betonform 8 sind zylindrisch ausgebildet und konzentrisch zueinander angeordnet. Ihr gegenseitiger Wandabstand bestimmt die Wandstärke des herzustellenden Betonrohrkörpers. Der in den Wasserbehälter hineinragende Rüttelkörper 9 ist in diesem Falle mit seiner Stange io, die gegen den Deckel i i wieder mittels einer S topfbuchse 12 abgedichtet ist, längs verschiebbar angeordnet, so daß" wie durch die gestrichelte oberste Stellung angedeutet, der Beton in seiner ganzen axialen Ausidehnun- abschnittsweise nacheinander mit überall gleicher Wirkung verdichtet werden kann.
  • Die Bauart der Vorrichtung nach den Fig. 3 und 4 entspricht dem umgekehrten Prinzip der Übertragung der Schwingungsenergie von außen nach innen durch die Wand der betreffenden Betonform, indem in einem Wasserkasten 13 mehrere miteinander verbundene und gegen den Wasserkasten nach unten durch elastische Auflager 14 abgestützte Betonformen 15-17 in gewissen Abs-täur den voneinander und von den Wänden des Wasserkastens angeordnet sind. In jeden dieser Zwischenräume ragt von jeder Stirnseite des rechteckigen Wasserkastens ein Rüttelkörper 18 hinein. Die Durchführung der 'zugehörigen Stangen ig durch die Stirnwände des Wasserka-stens erfolgt auch hier mittels geeigneter Stopfbuchsen 2,e, die ein kurzwegiges rotierendes Hinund-hersch#",ingen der Rüttelkörper zulassen. Durch die elastische Lagerung der Betonformen sollen zusätzliche, Schwingungen der Formen, die sich Über- den Wasserkasten auf das Fundament auswirken könnten, gedämpft werden.
  • Die Fig. 5 und 6 lassen noch eine andere Vorrichtung erkennen; bei dieser handelt es sich um eine lang-gesbreckte, zusammenhängende Betonform 21, deren Enden dreifach unterteilt sind. In die kegelstumpfförmigen Zwischenräume ragen an jedem Ende zwei Wasserbehälter :2-2, :23 hinein, welche die Retonform. tragen und zur Schwingungsisolierung des Gesamtaggregats gegenüber dem Fundament auf elastischen Stützen:24 ruhen. Die BetätigUngsstangen. 25 der Rüttelkörper 26 sind in diesem Falle von der jeweils, äußeren Stirnseite her in die Wasserbehälter eingeführt und in deren Wänden ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungen in einer einen entsprechenden Antrieb. der Rüttelkörper zulassenden Weise mittels Stopfbuchsen 27 abgedichtet.
  • Die Vorrichtungen nach den Fig. 7 und 8 sollen schließli,ch Beispiele dafür sein, daß es im vorlieg-enden Zusammenhang auch noch andere Ausführungsmöglichkeitengibt, es also nicht unbedingt notwendig ist, daß die Betonform den Wasserbehälter oder dez Wasserbehälter die Betonform umgibt. Die mittelbare Übertragung der Schwingungsenergie von dem Rüttelkörper durch das Wasser an eine dieses von dem Beton trennende Wand läßt sich nämlich auch in der bei mechanischen Rüttelltischformmaschinen angewend-eten Art erreichen. Schon bei der Ausführimgsform nach den Fig. 3 und 4 werden durch die dem Wasser aufgez-wungene Schwingungsenergie die Betonformen 15-17 infolge ihrer elastischen Lagerung bis zu einem gewissen Grade, und zwax unmittelbar, selbst in schwingende Bz-#ve#gun,-'geset.zt. Das gilt in verstä#rl"tem Maße für die Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6, - bei der die- Betoniform zi nicht -nur von der durch die Wände der Wasserbiehäfter :2,2, :23, übertragenen - S chwingungsenergie beeinflußt wird, sondern darüber hinaus alle Bewegungen der Wasserbehälter in vollem Ausmaße mitmachen muß.
  • Bei den Bzuarten nach den Fig. 7 und 8 wird nun der Verdichtungsvorgang des. Betons noch mehr durch die Bewegungen der von einem Wasserbehälter:28 getragenen Bjetonlorm :2,9 bewirkt. Dias Eindringen der Schwingungswellen aus dem Wasser in die zunächst noch lockere Betonfüllungist hier auf eine einzige ebene Trennwand, nämlich dien Boden der Betonform, beschränkt. Da bei einer solchen. Ausführting zwangsläufig Eigenschwingungen, des Gesamtaggregats auftli--ten, muß sein unterer Teil, der grundsätzlich auch die Betonform sein könnte, elastisch gelagert sein, damit die Schwingungen vom Fundament ferngehaften werden. Daher sind zwisch.6n dem Wasserbehälter und dem Tisch 30 gef ederte Stützen 3 1 vorgesehen.
  • Ein Unterschied zwischen den beiden Vorrichtungen nach den Fig. 7 und; 8 besteht lediglich in der Anordnung der Rüttelkörper. Dort befinden sich zwei Rüttelkörper 3-- wie bei allen vorhergehenden Ausführungen innerhalb des Wasserbehälters und erzeugen somit unmittelbar die Schwingungen der Wasserfällung. Hier dagegen sind zwei ebenfalls als umlaufende Unwuchtkörper 33 ausgebildet-- Rüttler außerhalb des Waisserbehälters vorgesehen und mit der -Unterseite-, desselben verbunden. Die Schwingungsenergie wird al,so schon dem Wasser mittelbar durch die Erregung des Beh-adterbodens wie alich des ganzen Behältefre zugeführt. Diese Methode eines sogenannten Außenrättlers ist übrigens bei den anderen Ausführungen gemäß der Erfindung an sich ebenfalls anwendbax. Desgleichen soll noch darauf hingewiesen werden, daß, Form, Zahl und Art der rotierenden Bewegung der einzelnen Rüttelkörper sowie sonstige bauliche Einzelheiten nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungen be- schränkt sind, sofern nur die entscheidende Wirkung ein-er möglichst wirtschaftlichen Überträgung von Sch-#vin"-=,gs-en#ergie unter Zwischenschaltung einer geeigneten Flüssigkeit erreicht wird.
  • Daß auf solche Weise auch andere Stoffe, wie z. B. Formsand zur Herstellung von Gußformen, verdichtet werden können, ist ohne weiteres verständlich und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: i. Verfahren zum Übertragen von mechanischer Schwingungsenergie auf Beton oder ähnliche Stoffe, zum Zwecke der Verdichtung# dadurch gekennzeichnet, daß eine im wesentlichen nicht vordichtbare Flässigkeit, wie etwa, Wasser, mittels rotierender Unwuchten in Schwingungen von vergleichsweise hoher Frequenz, d. h. etwa zwischen 3000 und :2o ooo Schwingungen je Minute, versetzt wird und daß diese Flütssigkeit die ihr aufgezwungene Schwingungsenergie an den mit ihr nicht in unmittelberer Berührung stehenden zu verdichtenden Stoff überträgt. 2-. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingungsenergie übertragende Flüssigkeit in einem vom Beton umgebenen Behälter angeordnet wird, Über dessen Wandung die Schwingungsenergie auf den zu verdichtenden Stoff übertragen wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingungsenergie überbragende Flüsisigkeit sich in einem Behälter befindet und daß dieser Behälter die Schwingungen auf eine den zu verdichtenden Beton enthaltende Form überträgt. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit zur Übertragung der Schwingungsenergie auf den zu verdichtenden Beton,dadurch einwirkt, daß eine den Beton enthaltende Form in die Flüssigkeit eintaucht. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2 oder 4, gekennzeichnet durch mindestens einen Schwingungserreger (1, 9, 18), der sich in einem mit Flüssigkeit gefüllten Behälter (2, 7, 13) befind;et, welcher ganz oder teilweise von dem zu verdichtenden Stoff umgeben ist oder diesen seinerseits umgibt. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfa,hrens nach Auspruch i und 2 oder 3, da-durch gekennzeichnet, daß. auf die in einem ganz oder teilweise von dem zu verdichtenden Stoff umgebenen oder diesen seinerseits umgebenden Behälter befindliche Flüssigkeit mindestens ein außerhalb des Behälters angeordneter Schwingungse . rreger einwirkt. 7. Vorrichtungg zur Durchführung des Verfahrens, nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Flüssigkeit gefüllter Behälter der mindestens, einen Schwinür 'ungserrieger (2-6) enthält oder auf den von außen her mindestens# ein Schwingungserreger z# (33) einwirkt, mit einem Formkasten(:2i bzw. 29), der den zu verdichtenden Stoff enthält, in solcher Weise verbunden ist, daß die Schwingungsenergie der Flüssigkeit in entsprechende Bewegungen des ganzen Formkastens umgesetzt wird. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (28) nur an einer vorzugsweise ebenen Fläche in unmittelbarer Berührung mit dem zu rüttelnden Formkasten (z9) steht und etwa unterhalb des letzteren angeordnet ist. g. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Flüssigkeits-behälter oder Formkästen in einer an sich bekannten, die übertragung der Schwingungsenergi-e auf das zi Fundament hemmenden Weise elastisch gelagert sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 313 838, 654 982, 703 884; »Beton und Eisen«, Heft 1, 1938, Aufsatz H. Schneider: Das Rüttelverfahren und seine Anwendung im Erd- und Betonbau; schweizerische Patentschrift Nr. 131 749.
DED1124A 1950-02-25 1950-02-25 Verfahren und Vorrichtung zum UEbertragen von mechanischer Schwingungsenergie auf Beton oder aehnliche Stoffe Expired DE870818C (de)

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