DE19640281C2 - Presse zur Schwingverdichtung eines körnigen Stein- oder Keramikmaterials in Platten- oder Blockform - Google Patents
Presse zur Schwingverdichtung eines körnigen Stein- oder Keramikmaterials in Platten- oder BlockformInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zur
Schwingverdichtung eines körnigen Stein- oder Keramikmaterials
in Platten- oder Blockform.
Die Technik der Schwingverdichtung von Stein- oder
Keramikmaterial ist weitgehend bekannt und wurde in neuerer
Zeit entwickelt und verbessert. Deshalb ist es hier nicht
erforderlich, sich mit den verfahrenstechnischen Einzelheiten
und Details des Aufbaus für diese Technik weiter aufzuhalten,
da in ausreichender Form auf die Produkte verwiesen wird, die
in Platten- oder Blockform unter der Bezeichnung "Bretonstone"
im Handel vertrieben werden. Bekannt sind derartige Pressen
auch aus den auf den Namen Toncelli Luca angemeldeten
italienischen Patentschriften Nr. 1.242.778 und 1.259.130.
Nur zum leichteren Verständnis der vorliegenden Erfindung seien
hier in großen Zügen die wichtigsten Arbeitsschritte bei der
Technik der Schwingverdichtung ins Gedächtnis gerufen.
Die Ausgangsmasse, also ein inertes Gemisch und Bindemittel,
wird geformt, und zwar mittels eines Preßwerks und unter
gleichzeitiger Schwingung (Schwingverdichtung), die unter
Unterdruck herbeigeführt wird. Im wesentlichen wirkt auf die
Masse, die in eine Form bzw. einen Formkasten eingebracht ist,
eine Presse mit einer Schlittenlade ein, welche in vertikaler
Richtung zwischen einer angehobenen Stellung bzw. Ruhelage und
einer abgesenkten Stellung bzw. Arbeitsposition bewegbar ist,
wobei mit dieser Schlittenlade Einrichtungen zur Erzeugung
einer Schwingbewegung mit vorgegebener und einstellbarer
Frequenz fest verbunden sind.
Die herkömmlichen Pressen, die in der vorstehend kurz
angesprochenen Weise aufgebaut sind, stellen insofern sehr gute
Lösungen dar, als sie den Einsatz der hier angesprochenen
Technik im industriellen Maßstab ermöglichen können. In jedem
Fall bringen solche Lösungen auch Schwierigkeiten und
Komplikationen insbesondere in der Hinsicht mit sich, daß die
Schlittenlade der Presse in einem Kopfteil bzw. Glockenteil
enthalten ist, in dem der Behälter ausgebildet ist. Unter
diesem Gesichtspunkt besteht eines der zu lösenden ernsteren
Probleme darin, daß das Volumen des Kopfteils so stark wie
möglich eingeschränkt wird, selbstverständlich ohne der
Forderung nicht nachzukommen, daß der Vorgang der
Schwingverdichtung unter Unterdruck stattfindet.
Ebenso muß der Umstand berücksichtigt werden, daß die
Schlittenlade der Presse an seinem oberen Ende mit
Einrichtungen verbunden ist, welche eine geregelte Kraft
aufbringen, um so die Wirkung des Preßwerks auf das in der Form
bzw. im Formkasten enthaltene Material und auch die
Verlagerungsbewegungen bei der Abwärtsbewegung und der erneuten
Aufwärtsbewegung der Schlittenlade vorzugeben. Bei diesen
Einrichtungen handelt es sich vorzugsweise um pneumatische
Wirkelemente bzw. Aktuatoren, denen Druckluft zugeführt wird.
Im Zusammenhang mit diesen Aktuatoren liegt eines der größten
Probleme, die zu lösen sind, in der Abstimmung derselben mit
der Ausführung des Behälters in dem Kopfteil, welches die Form
bzw. den Formkasten umschließt.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß die Einrichtungen
zur Erzeugung der Schwingbewegung, die der Schlittenlade der
Presse zugeordnet sind, aus hydraulisch aufgebauten
Motorrüttlern, die in bekannter Weise eine Pumpe, ein Laufrad
und Exzentermassen aufweisen, die auf dem Laufrad angebracht
sind. Diese Ausbildung ist etwas kompliziert und abgesehen
davon auch kostspielig, und bei ihr besteht die Möglichkeit
nicht unerheblicher Defekte.
Darüberhinaus braucht der hydraulische Motorrüttler ziemlich
lange Zeit, bis er die volle Drehzahl erreicht, und es ist bei
ihm schwierig, die Drehgeschwindigkeit konstant zu halten, die
die Frequenz der auf die Masse übertragenen Schwingungen be
stimmt. Dieser Nachteil verstärkt sich noch in den Fällen, in
denen bei der Presse mehr als ein hydraulischer Motorrüttler
vorgesehen ist, da sich dabei auch noch der Nachteil der
Instabilität im Betrieb ergibt.
Um die vorgenannten Nachteile zu vermeiden, wurde auch schon an
die Verwendung elektrischer Motorrüttler gedacht, doch schied
diese Lösung von Anfang an schon deswegen aus, weil Motoren
dieser Art nicht unter Unterdruck funktionieren.
Somit entstand der Gedanke, der auch den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung darstellt, eine Presse zur
Schwingverdichtung eines körnigen Stein- oder Keramikmaterials
zu schaffen, mit welcher es möglich ist, die vorgenannten
Nachteile zu beseitigen.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Erfindung besteht daher
darin, eine Presse der hier angesprochenen Art zu entwickeln,
mit deren Hilfe es möglich wird, elektrische Motorrüttler mit
allen den bekannten Vorteilen einzusetzen, die mit der
Verwendung von Vorrichtungen solcher Art verbunden sind.
Diese Presse ist deshalb mit geringeren Kosten verbunden als
die herkömmlichen Pressen, und setzt im Vergleich zu diesen
einen deutlich geringeren Wartungsaufwand voraus. Darüberhinaus
verringert sich auch die Gefahr von Defekten.
Die gleichzeitige Erzielung der vorstehend genannten Vorzüge
schlägt sich später dann auch definitiv in einer besseren
mechanischen Gesamtleistung der Presse im Vergleich zum
bekannten Pressentyp nieder.
Somit bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine
Presse zur Schwingverdichtung von körnigem Stein- oder
Keramikmaterial in Platten- oder Blockform von der Art, die
eine Schlittenlade aufweist, die vertikal von einer angehobenen
Stellung bzw. Ruhelage allmählich in eine zur
Verdichtungsarbeit abgesenkte Stellung bewegbar ist, wobei
diese Schlittenlade betrieblich mit Einrichtungen zur Erzeugung
einer Schwingbewegung mit vorgegebener und einstellbarer
Frequenz verbunden und im Inneren eines im wesentlichen
ortsfesten Kopfteils angeordnet ist, in welchem ein Unterdruck
auf vorgegebener und einstellbarer Höhe aufgebaut ist, wobei in
dem Kopfteil eine Kammer zur Aufnahme der Form bzw. des
Formkastens unter Abdichtung ausgebildet ist, welcher auf einer
festen Ebene aufliegt und eine Masse des körnigen Materials und
eines Bindemittels enthält, wie auch der beweglichen
Schlittenlade der Presse in allen Positionen, welche die
Schlittenlade während ihres Arbeitshubs und ihrer Rückstellung
in die Ruhelage einnimmt, wobei sich diese Presse dadurch
auszeichnet, daß die bewegliche Schlittenlade aus einem
kastenförmigen Körper besteht, welcher mit der Atmosphäre
außerhalb des stationären Kopfteils verbunden ist, wobei die
Einrichtungen zur Erzeugung der Schwingbewegung aus mindestens
einem elektrischen Motorrüttler bestehen, der im Inneren der
beweglichen Schlittenlade untergebracht ist.
Die Merkmale und auch die Vorteile der erfindungsgemäßen Presse
zur Schwingverdichtung ergeben sich aus der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung einer beispielhaft, ohne jegliche
Einschränkung, herangezogenen Ausführungsform anhand der
beiliegenden Zeichnung, in welcher:
Fig. 1 eine Seitenansicht im Längsschnitt durch die
erfindungsgemäße Presse zeigt, in welcher die bewegliche
Schlittenlade zur Hälfte in ihrer angehobenen Stellung bzw. Ru
helage und zur anderen Hälfte in ihrer Endposition nach dem
Arbeitshub dargestellt ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Presse unter
90°, bezogen auf Fig. 1, ebenfalls im Längsschnitt ist, welche
die bewegliche Schlittenlade in ihrer angehobenen Stellung
zeigt;
Fig. 3 eine schematisierte Draufsicht auf die bewegliche
Schlittenlade ist, welche zur Darstellung der Anordnung der in
ihrem Innenraum vorgesehenen Einrichtungen zur Erzeugung der
Schwingbewegung oben geöffnet ist.
Zunächst wird insbesondere auf die Fig. 1 und 2 Bezug
genommen, aus denen zu entnehmen ist, daß die erfindungsgemäße
Presse ein ortsfestes Gestell bzw. Kopfteil aufweist, das
insgesamt mit 10 angegeben ist und mit bekannten, hier nicht
dargestellten Einrichtungen verbunden ist, welche zur
Ausbildung eines vorgegebenen Unterdrucks in gewünschter Höhe
in seinem Innenraum vorgesehen sind.
Im Inneren des ortsfesten Kopfteils 10 ist ein Formkasten 12
angeordnet, welcher die unter Unterdruck zu verdichtende Masse
enthält. Die Masse wird in bekannter Weise aus einem
Ausgangsgemisch (Marmor, Steinmaterial und dergleichen) von
unterschiedlicher Stückgröße bzw. Körnung hergestellt und
zusammen mit einem organischen oder anorganischen Bindemittel
in einen oder mehrere Mischer gegeben.
Im Innenraum des stationären Kopfteils 10 ist immer eine
bewegliche Schlittenlade angeordnet, die insgesamt mit 14
bezeichnet ist und in vertikaler Richtung aus einer angehobenen
bzw. unwirksamen Position in eine abgesenkte Stellung zur
Schwingverdichtung bzw. eine Hubendposition verstellbar ist.
Die erste der beiden Stellungen ist in der linken Hälfte der
Schlittenlade 14 in Fig. 1 und in Fig. 2 für die gesamte
Schlittenlade eingezeichnet, wohingegen die zweite Stellung in
der anderen, der rechten Hälfte der Schlittenlade 14 in Fig. 1
eingezeichnet ist.
Zur betrieblichen Verstellung der Schlittenlade 14 sind zwei
Wirkelemente bzw. Aktuatoren vorgesehen, die zusammen insgesamt
mit dem Bezugszeichen 16 angegeben und auf der oberen Wandung
bzw. der Decke des stationären Kopfteils 10 angebracht sind.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel besteht jeder
Aktuator 16 aus einem Aufbau mit einem Zylinder 18 und einem
Kolben 20, dessen Kolbenstange 22 an dem Ende, das dem den
Kolben 20 tragenden Ende gegenüberliegt, mit der Schlittenlade
14 über einen Flansch 24 verbunden ist, der mit bekannten
elastischen Mitteln 26 zur Aufnahme der Schwingungen versehen
ist, mit denen die Schlittenlade 14 beaufschlagt wird, so daß
diese Schwingungen nicht oder nur in deutlich verringertem Maße
auf die Kolbenstangen 22 der Zylinder 18 übertragen werden.
Gemäß einem der wesentlichen Merkmale der erfindungsgemäßen
Presse besteht die Schlittenlade 14 aus einem im wesentlichen
kastenförmigen Körper 28, der so dicht verschlossen ist, daß er
von dem mit Unterdruck beaufschlagten Innenraum des Kopfteils
10 isoliert ist.
Gemäß einem weiteren bedeutenden Merkmal der erfindungsgemäßen
Presse steht dieser kastenförmige Körper 28 mit der Atmosphäre
in Verbindung, also mit dem Raum außerhalb des Kopfteils 10,
und zwar über bekannte, und hier nicht dargestellte
Einrichtungen wie beispielsweise eine Schlauchleitung, welche
die gleichzeitige Verbindung für die vertikalen Bewegungen der
Schlittenlade 14 ermöglichen.
Gemäß einem weiteren wichtigen Merkmal der hier beschriebenen
Presse wird im Inneren des kastenförmigen Körpers 28 ein
Zwangsluftumlauf geschaffen, beispielsweise indem am äußeren
Ende der Schlauchleitung am Kopfteil 10 Einrichtungen
vorgesehen werden, die zwangsweise Luft in den kastenförmigen
Körper 28 einleiten können, beispielsweise ein Gebläserad oder
dergleichen. Solche Einrichtungen sind hier nicht dargestellt,
da sie bereits bekannt sind.
Es wird nun auch auf Fig. 3 verwiesen, gemäß welcher im
Inneren des kastenförmigen Körpers 28 die Einrichtungen zur
Erzeugung der Schwingbewegung angeordnet sind, die insgesamt
mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der erfindungsgemäßen Presse
bestehen diese Einrichtungen 30 aus elektrischen Motorrüttlern
32, die in der Weise eingesetzt werden können, daß der Raum, in
dem sie sich befinden, zwar nicht mit Unterdruck beaufschlagt
wird, aber doch unter atmosphärischem Druck steht.
Die Anzahl der Motorrüttler 32 wird hauptsächlich durch die
Leistung bestimmt, die die Presse erbringen soll. Bei der hier
dargestellten beispielhaften Ausführungsform sind vier
Motorrüttler 32 vorgesehen, wenn bei dem hier angesprochenen
beispielhaften Fall die Presse eine erhebliche Kraft aufbringen
muß. Die in Betracht gezogene Anzahl der Motorrüttler 32 soll
jedoch nicht als Einschränkung für die Erfindung gelten.
Insbesondere wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, in welcher
erkennbar ist, daß die Motorrüttler 32 alle mechanisch
untereinander verbunden sind. Insbesondere sind sie jeweils
paarweise über eine vordere Kupplung 34 verbunden, und die
Paare der so miteinander verbundenen Motorrüttler 32 stehen
ihrerseits über ein Paar Winkelvorgelege 36 in Verbindung.
Der Zweck, weshalb diese Verbindungen zwischen den
Motorrüttlern vorgesehen sind, besteht offensichtlich darin,
einen absolut synchronen Betrieb der Motorrüttler zu erzielen,
wodurch eine absolut stabile Betriebsweise der Presse
gewährleistet ist, und somit in der Praxis eine gewünschte
Betriebsfrequenz erzielbar ist, die konstant bleibt.
Es ist jedenfalls offensichtlich, daß bei Anordnung eines
einzigen Paares Motorrüttler 32 die einfache gegenseitige
Verbindung mittels einer vorderen Kupplung 34 ausreicht, um den
Zweck zu erzielen, der hier angestrebt wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung werden der einfache
konstruktive Aufbau und die damit verbundenen niedrigen Kosten
der erfindungsgemäßen Presse ganz deutlich, neben der Tatsache,
daß der erforderliche Wartungsaufwand erheblich verringert ist.
Ein weiterer Vorteil, der mit der erfindungsgemäßen Presse
erzielbar ist, besteht darin, daß die Motorrüttler 32 vom
Innenraum des Kopfteils 10 vollständig isoliert sind, indem sie
im kastenförmigen Körper 28 untergebracht sind, der nicht exakt
mit dem Innenraum des Kopfteils 10 in Verbindung steht. Damit
sind diese von einer ausgesprochen unangenehmen und schwierigen
Situation (Staub von dem Stein- oder Keramikmaterial) in der
Umgebung und auch gegenüber der Feuchtigkeit im Falle eines
zementhaltigen Bindemittels isoliert.
Die Vorteile, die sich aus dem Einsatz der erfindungsgemäßen
Presse ergeben, liegen somit auf der Hand.
Es versteht sich schließlich von selbst, daß an der
erfindungsgemäßen Presse zur Schwingverdichtung verschiedene
Abänderungen und/oder Modifizierungen vorgenommen werden
können, die von der Auslegung wie auch vom Aufbau her
Äquivalente darstellen, ohne dabei über den Schutzumfang der
Erfindung hinauszugehen.
Claims (8)
1. Presse zur Schwingverdichtung von körnigem Stein- oder
Keramikmaterial in Platten- oder Blockform umfassend eine
Schlittenlade, die vertikal von einer angehobenen Stellung
bzw. Ruhelage allmählich in eine zur Verdichtungsarbeit
abgesenkte Stellung bewegbar ist, wobei diese
Schlittenlade betrieblich mit Einrichtungen zur Erzeugung
einer Schwingbewegung mit vorgegebener und einstellbarer
Frequenz verbunden und im Inneren eines im wesentlichen
ortsfesten Kopfteils angeordnet ist, in welchem ein
Unterdruck auf vorgegebener und einstellbarer Höhe aufge
baut ist, wobei in dem Kopfteil eine Kammer zur Aufnahme
der Form bzw. des Formkastens unter Abdichtung ausgebildet
ist, welcher auf einer festen Ebene aufliegt und eine
Masse des körnigen Materials und eines Bindemittels
enthält, wie auch der beweglichen Schlittenlade der Presse
in allen Positionen, welche die Schlittenlade während
ihres Arbeitshubs und ihrer Rückstellung in die Ruhelage
einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche
Schlittenlade (14) aus einem kastenförmigen Körper (28)
besteht, welcher mit der Atmosphäre außerhalb des
stationären Kopfteils (10) verbunden ist, wobei die
Einrichtung zur Erzeugung der Schwingbewegung mindestens
einen elektrischen Motorrüttler (32) aufweist, der im
Inneren der beweglichen Schlittenlade (14) untergebracht
ist.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mindestens ein Paar elektrischer Motorrüttler (32)
aufweist.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Motorrüttler (32) dieses Paares mittels einer mechanischen
Verbindungskupplung (34) miteinander verbunden sind.
4. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier
elektrische Motorrüttler (32) vorgesehen sind, die mittels
vorne liegender Kupplungen (34) und Winkelvorgelegen (36)
alle miteinander verbunden sind.
5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
vier Motorrüttler (32) paarweise über zwei vorne liegende
Kupplungen (34) miteinander verbunden sind.
6. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Innenraum des kastenförmigen Körpers (28) der
Schlittenlade (14) eine Zwangsluftzirkulation vorliegt.
7. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwangsluftzirkulation mittels Einrichtungen nach Art eines
Gebläses oder dergleichen erzielbar ist, die außerhalb des
ortsfesten Kopfteils (10) angeordnet und mit dem außerhalb
des Kopfteils (10) liegenden Ende einer Schlauchleitung
verbunden sind, welche die Schlittenlade (14) mit der
Atmosphäre verbindet.
8. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Schlittenlade (14) und den Einrichtungen (18,
20, 22), welche die vertikalen Bewegungen steuern,
elastische Elemente (26) angeordnet sind, welche die
Schwingungen, mit denen die Schlittenlade (14)
beaufschlagt ist, aufnehmen, so daß diese Schwingungen
nicht auf die Einrichtungen zur Steuerung der Bewegungen
der Schlittenlade (14) übertragbar sind.
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