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DE8707278U1 - Sportgerät zum Gleichgewichtstraining - Google Patents

Sportgerät zum Gleichgewichtstraining

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Publication number
DE8707278U1
DE8707278U1 DE8707278U DE8707278U DE8707278U1 DE 8707278 U1 DE8707278 U1 DE 8707278U1 DE 8707278 U DE8707278 U DE 8707278U DE 8707278 U DE8707278 U DE 8707278U DE 8707278 U1 DE8707278 U1 DE 8707278U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance beam
trestles
balance
spring elements
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8707278U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAAS RUDOLF 8901 ADELSRIED DE
Original Assignee
HAAS RUDOLF 8901 ADELSRIED DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAAS RUDOLF 8901 ADELSRIED DE filed Critical HAAS RUDOLF 8901 ADELSRIED DE
Priority to DE8707278U priority Critical patent/DE8707278U1/de
Publication of DE8707278U1 publication Critical patent/DE8707278U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B4/00Balance beams
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2208/00Characteristics or parameters related to the user or player
    • A63B2208/12Characteristics or parameters related to the user or player specially adapted for children

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft ein Sportgerät zum Gleichgewichtstraining nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem DE-Gbm 82 35 320 ist ein Spielplatzgerät bekannt, bei welchem ein Schwebebalken zwischen zwei jeweils mit einer Plattform versehenen Böcken verläuft, die zusammen mit dazwischen verlaufenden Handläufen ein Gestell bilden. Der Schwebebalken ist mit Hilfe von Führungen und Druckfedern in Längsrichtung elastisch aus seiner Ruhestellung auslenkbar geführt und außerdem kann er mit Hilfe von Torrsionsfedern elastisch um seine Längsachse drehauslenkbar sein.
Dieses bekannte. Gerät ist als Spielgerät für Kinder vorgesehen, um Balance- und Geschicklichkeitsübungeri zu ermögliehen.
Die Neuerung bezweckt ein Sportgerät zum Gleichgewichtstraining als medizinisches Trainingstherapiegerät zu schaffen, um das Gleichgewichtsgefühl von Patienten zu fördern, die in dieser Beziehung behindert sind oder aufgrund längerer Bettlägrigkeit den Gebrauch ihres Gehapparats und ihren Gleichgewichtssinn erst wieder trainieren müssen. Bisher finden zu diesem Zweck Schaukelbretter und Gehbarren Anwendung, die jeweils nur sehr einseitig anwendbar sind
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und daher zum einen nur sehr beschränkte Therapiemöglichkeiten bieten, und zürn anderen die Patienten sehr schnell langweilen.
Das bekannte Spielplatzgerät kombiniert das Prinzip des Gehbarrens mit dem Prinzip einer beweglichen Trittfläche und bringt dadurch bessere Möglichkeiten des Geschicklichkeits- und Gleichgewichtstrainings. Jedoch ist das bekannte Gerät mit seiner auf die Bedürfnisse von spielenden Kindern zugeschnittenen Schwebebalkenanordnung für eine medizinische Trainingstherapie wenig geeignet.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sportgerät der in Rede stehenden Gattung insbesondere.im Hinblick auf die Bedürfnisse einer medizinischen Trainingstherapie zur Gleichgewichtsschulung auszubilden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung durch das im Anspruch 1 gekennzeichnete Sportgerät gelöst.
Die neuerungsgemäße Gestaltung des Sportgeräts bedingt, daß der Schwebebalken sowohl in Längsrichtung als auch beiderseits in Querrichtung sowie höhenmäßig nach oben oder unten und schließlich auch um seine Längsachse drehend auslenkbar ist. Damit sind doppelt so viele Bewegungsfreiheitsgrade gegeben wie bei dem bekannten Spielplatzgerät und trotzdem ist der Schwebebalken in Bezug auf jeden möglichen Freiheitsgrad elastisch in seine Ruhestellung vorgespannt und unterliegt daher einer zu beiner Auslenkungsdistanz jeweils etwa proportionalen Rückstellkraft. Das Gleichgewichtsgefühl bzw. die Geschicklichkeit ist daher mit dem neuerungsgemäßen Sportgerät viel vielseitiger trainierbar als mit dem bekannten Spielplatzgerät, ohne daß in irgendeiner Auslenkungsrichtung undkontrollierte Bewegungen des Schwebebalkens möglich sind und ohne daß der Schwebebalken bei seinen schwingenden Auslenkungsbewegungen gegen irgend-
welche Teile des Gestells schlagen und harte Stöße verursachen kann.
Die Unteransprüche betreffen eine Anzahl vorteilhafter Ausgestaltungen der Heuerung, die eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Fähigkeiten bzw. Geschicklidhkeitsstufen verschiedener Patienten oder zunehmender Therapieergebnisse ermöglichen, indem je nach Patient eine mehr oder weniger große Trittfläche des Schwebebalkens gewählt werden kann oder die Auslenkungsbewegungen durch Verstellung
der Rückstellkräfte mehr oder weniger stark begrenzt bzw. /~\ gedämpft werden können. Dadurch wird es sowohl den Patienten als auch dem Therapeuten ermöglicht, den Therapieverlauf objektiv zu verfolgen, d.h. anhand der durch die jeweiligen Einstellungen der Balkenbewegbarkeit geschaffenen Vorgabe für die einzelnen Therapieübungen, die vom Patienten bewältigt werden könne, kann der Therapieerfolg frei von nur subjektiven Eindrücken beurteilt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, in welcher zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer schematisch&r
Darstellung ein Ausführungsbeispiel
( ) 25 des Sportgeräts nach der Neuerung,
und
die Fig. 2a und 2b zwei Beispiele möglicher Schwebebalkenquerschnitte . 30
Das dargestellte Gerät besteht aus einem Gestell 1 und einem darin beweglich aufgehängten Schwebebalken 2.
Das Gestell wiederum besteht aus zwei Böcken 3, zwischen denen beiderseits des Schwebebalkens 2 Handläufe 4 verlaufen. Die Handläufe 4 können, wie bei Barren üblich, höhenver-
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eau·«· &lgr; t uriv &lgr; · 4
stellbar sein, indem &eacgr;&iacgr;&agr;, die Hölfiie tragenden vertikalen Stützen der Handläufe teleskopartig in entsprechenden Aufnahmerohren der Böcke 3 geführt und in der jeweils gewählten Höhenposition festklemmbar sind.
Der Schwebebalken 2 ist mit seinen beiden Endbereichen 2A und 2B mittels Federelementen 5 an den Böcken 3 aufgehängt. Dabei sind jeweils drei Federelemente 5 zur Aufhängung eines Schwebebalken-Endabschnitts in dem betreffenden Bock 3 vorgesehen, nämlich ein etwa vertikal verlaufendes Federelement, das an der Oberseite des betreffenden Schwebebalkenendes angreift und an einer Querstange des Bockes angehängt ist, und zwei etwa horizontal verlaufende Federelemente, die an den beiden Seitenflächen des Schweber balkenendes angreifen und zu den seitlichen Mittelpfosten des betreffenden Bockes verlaufen.
Die Federelemente 5, die hier nur schematisch dargestellt sind, sind als verstellbare Zugfederelemerite ausge-* bildet, so daß der Schwebebalken 2 mehr oder weniger straff in seiner Ruhelage gehalten wird und damit die Größe seiner möglichen Auslenkung bei gegebener Belastung wählbar ist. Für Patienten, die über eine größere Geschicklichkeit verfügen, v/erden die Federn schwächer eingestellt, so daß d^r ( ) 25 Balken freier auslenken kann, während für Patienten mit geringerer Geschicklichkeit die Federn straffer eingestellt werden, so daß nur relativ schwache und ruhigere Auslenkungen des Schwebebalkens möglich sind. Die Einstellbarkeit der Federelemente ist nicht dargestellt, da es sich hierbei um an eich bekannte maschinenbauliche Elemente handelt.
Der Schwebebalken 2 weist einen Mittelabschnitt 2C auf, der gegenüber den in dan Böcken aufgehängten Endabschnitten 2A und 2B drehbar ist, um wahlweise eine seiner Seiten als Oberseite und damit als Trittfläche benutzen zu können. In diesen verschiedenen Drehstellungen ist der Mittelabschnitt 2C
einrastbar bzw. arretierbar, wozu ebenfalls an sich bekannte \ und dabsr nicht im einzelnen dargestellte konstruktive j
Elemente Anwendung finden können. Der Mittelabschnitt 2C des
Schwebebalkens 2 hat dementsprechend an seinem Umfang mehrere ;■ verschieden breite Trittflächen, die durch entsprechende Dreh- fe stellung dieses Mittelabschnitts wahlweise als Oberfläche des
Balkens in Gebrauch genommen werden können. Die Fig. 2a und
2b zeigen zwei mögliche Ausführungsbeispiele des Schwebebalkenquerschnitts mit zwei bzw. vier verschieden breiten
Trittflächen.
r Auf den Schwebebalken kann wahlweise ein Aufsatzbrett 6
aufgesetzt werden, das in geeigneter Weise auf dem Schwebe- ■ balken fixierbar ist und zur Vergrößerung von dessen Oberfläche dient. Dieses Aufsatzbrett kann sowohl für das
Anfangstraining noch sehr unsicherer Patienten dienen, wobei
es dann eine Vergrößerung der Trittfläche bezweckt, oder
vorzugsweise ermöglicht es außer Stand- oder Gehübungen auch | weitere Übungen im Sitzen, Liegen oder anderen Körperhaltungen | auf dem beweglichen Schwebebalken und schafft damit die Vor- | aussetzung für eine wesentlich größere Vielfalt anwendbarer ; Therapieübungen, als dies bei einem reinen Schwebebalken
der Fall wäre. An dem Aufsatzbrett 6 können Halteschlaufen 6A , angeordnet sein, in welche sich die Patienten bei den \
( 25 genannten weiteren Übungen mit den Händen oder Füßen ein- ■ hängen können.
\ Schließlich können auch die beiden Böcke 3 in ihrer |"
Höhe verstellbar sein, um die Höhe des Schwebebalkens 2 } über dem Fußboden verändern zu können. Dazu kann beispielsweise die Querstange der Böcke in ihrer Höhe verändert
werden oder die Böcke können höhenverstellbare Füße haben.
Auch diese Konstruktionselemente sind an sich bekannt und
daher nicht näher gezeichnet.
35
Um das Gerät leicht transportabel und auf kleinem Raum
verstaubar zu machen/ ist es zweckmäßig zerlegbar ausge«
bildet, indem die Verbindungen zwischen den Federelementen und dem Schwebebalken oder/und den Böcken als leicht ein- und aushängbare Verbindungen gestaltet sind. Die höhenverstellbaren Handläufe 4 können ohnehin leicht aus den Teleskopführungen der Böcke herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Sportgerät zum Gleichgewichtstraining, mit einem an einem Gestell (1) beweglich angeordneten Schwebebalken (2), wobei das Gestell zwei im Bereich der beiden Schwebebalkenenden (2A, 2B) angeordnete Böcke (3) und gegebenenfalls beiderseits des Schwebebalkens zwischen den Böcken verlaufende Handläufe (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwebebalken (2) seinen beiden Endbereichen jeweils über mindestens zwei beiderseits des Schwebebalkans angreifende Federelemente (5) an den Böcken (3) aufgehängt ist.
    10
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung jedss Schwebebalken-Endbereiches an dem zugehörigen Bock (3) über ein etwa vertikal orientiertes, an der Balkenoberseite angreifendes Federelement (5) und zwei etwa horizontal verlaufende, beiderseits des Balken? angreifende Federelemente (5) erfolgt.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (5) zur Veränderung ihrer Zugkraft verstellbar ausgebildet sind.
    4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwebebalken (2) zwischen seinen beiden an den Böcken (3) aufgehängten Endbereichen (2A, 2B) einen relativ dazu in mindestens zwei Raststellungen drehbaren Mittelabschnitt (2C) aufweist, um eine entsprechende Anzahl von an seinem Umfang gebildeten verschieden breiten Tifittflächen wahlweise als Schwebebalken«ObersQitG benutzen zu können»
    -) 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
    gekennzeichnet, daß dem Schwebebalken ein darauf fixier-
    ■-·; bares Brett (6) zur wahlweisen Verbreiterung der Schwebe-
    1 balKen-Oberfläche zugeordnet ist.
    I 5
    g 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
    1 an dem Brett Halteschlaufen (6A) oder dgl. zum Einhängen der
    Füße oder Hände angeordnet sind.
    10 7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ; gekennzeichnet, daß die Böcke (3) des Gestells höhew-er-
    \ - stellbar sind.
    8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch 15 gekennzeichnet, daß die Handläufe (4) des Gestells höhenver- ; stellbar an den Böcken (3) gehaltert sind.
    I 9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
    s gekennzeichnet, daß es mindestens durch lösbare Halterung
    20 der Handläufe (4) an den Böcken (3) und durch lösbare Ver- ', bindungen der Federlemente (5) mit dem Schwebebalken (2)
    «j m-d/oder den Böcken (3) zerlegbar ist.
DE8707278U 1987-05-20 1987-05-20 Sportgerät zum Gleichgewichtstraining Expired DE8707278U1 (de)

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DE8707278U1 true DE8707278U1 (de) 1987-07-09

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2446934A1 (de) * 2010-10-26 2012-05-02 Dimitri, David Trainingsgerät zum Balancieren
CN111467779A (zh) * 2020-03-25 2020-07-31 重庆三峡学院 一种可移动式体操训练用保护装置

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2446934A1 (de) * 2010-10-26 2012-05-02 Dimitri, David Trainingsgerät zum Balancieren
WO2012055054A1 (de) * 2010-10-26 2012-05-03 David Dimitri Trainingsgerät zum balancieren
CN111467779A (zh) * 2020-03-25 2020-07-31 重庆三峡学院 一种可移动式体操训练用保护装置
CN111467779B (zh) * 2020-03-25 2021-05-07 重庆三峡学院 一种可移动式体操训练用保护装置

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