DE29911278U1 - Motoriktrainer, insbesondere für die Benutzung durch Kinder - Google Patents
Motoriktrainer, insbesondere für die Benutzung durch KinderInfo
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Description
PLAY-TEAM Sport-, Spiel- und Freizeitgeräte GmbH
"Motoriktrainer11
"Motoriktrainer11
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Motoriktrainer, insbesondere für die Benutzung durch Kinder. Ferner betrifft die Erfindung eine Motoriktrainingsanlage mit wenigstens zwei solcher Motoriktrainer.
Unter einem Motoriktrainer ist hier ein Trainings- bzw. Spielgerät zu verstehen, das vorrangig dem Zweck dient, die motorischen Fähigkeiten, insbesondere von Kindern, zu fördern. Dies ist insofern wichtig, da dies unter anderem auch das Selbstvertrauen stärkt. Auch wenn hier in erster Linie von einer Benutzung des Motoriktrainers durch Kinder die Rede ist, so soll damit selbstverständlicherweise eine Benutzung durch andere Personengruppen nicht ausgeschlossen sein. Denn auch ältere oder behinderte Personen können gesundheitsbedingt oder infolge einer Unfallverletzung zumindest zeitweise auf einen Motoriktrainer dringend angewiesen sein, um zum Beispiel im Rahmen von Therapiemaßnahmen ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern bzw. wiederherzustellen.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, einen Motoriktrainer zu entwickeln, der dem erklärten Zweck gerecht wird.
Hierfür schlägt die Erfindung als Motoriktrainer ein Gerät vor, bestehend aus wenigstens zwei Pfosten, die in Bezug auf eine Grundfläche in vertikaler Richtung ausgerichtet sind, einem Motorikmodul, das in Bezug auf die Grundfläche in horizontaler Richtung ausgerichtet ist, sowie Seilen, mittels denen das Motorikmodul zwischen den wenigstens zwei Pfosten freibewegbar aufgehangen ist.
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PLAY-TEAM Sport-, Spiel- und Freizeitgeräte GmbH
"Motoriktrainer"
"Motoriktrainer"
Als Trainings- bzw. Spielablauf ergibt sich demnach, daß sich die den erfindungsgemäßen Motoriktrainer benutzenden Personen, insbesondere Kinder, darin üben, sich über das bzw. auf dem frei bewegbaren Motorikmodul zu bewegen, sei es im Gehen oder Stehen, durch Wackeln, Schweben, Steigen, Schwingen oder Springen. Dabei wird das Motorikmodul in eine horizontale Schwingbewegung versetzt. Wesentlich ist nun, daß jede Bewegungsart ein Balancieren erfordert, um die horizontale Schwingbewegung des Motorikmoduls auszugleichen, wodurch schließlich die Entwicklung der optischen Motorik, der Körperhaltung als auch der vestibulären Wahrnehmung entscheidend gefördert werden.
Um vielfältige Möglichkeiten hinsichtlich Art und Intensität der Bewegungsangebote zu bieten, ist das Motorikmodul austauschbar und verschiedenartig ausgestaltet. Insbesondere kann durch die Austauschbarkeit der Motorikmoduls für Abwechslung gesorgt werden, damit die Freude am Training bzw. Spielen erhalten bleibt. Für eine einfache Austauschbarkeit der Motorikmoduls ist es deshalb zweckmäßig, lösbare Verbindungsmittel zwischen den Seilen und den Pfosten vorzusehen, beispielsweise durch Karabinerhaken.
In bevorzugter Weise kann das Motorikmodul in Gestalt einer Sprossenleiter ausgebildet sein. Hierbei wird vor allem die optische Motorik geschult. Um dies weiter zu intensivieren, kann die rhytmische Fortsetzung der Sprossenaufteilung unterbrochen sein, in dem der Abstand der Sprossen der Sprossenleiter ungleichmäßig ist.
In einer weiteren vorzugsweisen Ausführung kann das Motorikmodul in Gestalt eines Laufbandes ausgebildet sein.
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Dies dient dann in erster Linie zum Testen des Gleichgewichts, sowohl im Gehen, als auch im Stehen.
Desweiteren kann das Motorikmodul vorzugsweise in Gestalt eines wenigstens drei Ecken aufweisenden Rahmens ausgebildet sein. Dieser dient zum einen zum Gehen oder Stehen im Gleichgewicht, zum anderen zum Halten mit den Händen, oder auch einfach zum Sitzen, und kann entweder allein oder gemeinsam mit anderen benutzt werden.
Bevorzugt kann das Motorikmodul weiterhin in Gestalt eines Netzes ausgebildet sein. Dies dient zum Klettern entlang der Ober- oder Unterseite, und zum Verweilen, um mit anderen zu reden oder eine Pause zu machen. Dabei kann insbesondere beim Klettern der Schwierigkeitsgrad verändert werden, in dem die Weite der Maschen des Netzes ungleichmäßig ist bzw. Netze mit unterschiedlichen Maschenweiten verwendet werden. Dies ermöglicht die vielfältigsten Möglichkeit, beispielsweise auch, daß das Netz in Gestalt einer Seilleiter ausgebildet sein kann.
Eine bevorzugte Ausführung besteht auch darin, wenn das Motorikmodul in Gestalt eines Balkens ausgebildet ist, was vorrangig dem Üben des Haltens des Gleichgewichts dient.
Vorteilhaft ist weiterhin, wenn das Motorikmodul in Gestalt einer Gondel ausgebildet ist, wodurch ein Ort entsteht, der die Möglichkeit zum Ausruhen und zum Entspannen bietet.
Um nun das Training bzw. Spielen weiter zu intensivieren, in dem der Schwierigkeitsgrad des Balancierens zum Ausgleichen der horizontalen Schwingbewegung des Motorikmoduls gesteigert wird, kann vorgesehen werden, daß die Seile elastisch
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verformbar sind. Denn hierdurch wird die horizontalen Schwingbewegung des Motorikmoduls zusätzlich verstärkt, wenn sich über das bzw. auf dem Motorikmodul bewegt wird. Als Alternative oder um das Schwingverhalten noch weiter zu steigern, kann vorgesehen werden, daß die Seile über elastisch verformbare Elemente mit den Pfosten verbunden sind, und/oder daß das Motorikmodul über elastisch verformbare Elemente mit den Seilen verbunden ist. Als elastisch verformbare Elemente kommen beispielsweise Schraubenfedern in Betracht.
Aus Gründen der Sicherheit ist es wichtig bzw. sogar vorgeschrieben, daß das Motorikmodul in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe einstellbar ist. Für die Höhe ist hier unter anderem die Art des Bodenbelags der Grundfläche entscheidend - also ob es sich um einen "weichen" Bodenbelag (z.B. Sand, Mulch, Rasen), oder um einen "harten" Bodenbelag (z.B. Kies, Asphalt) handelt. Zum Einstellen der Höhe kann beispielsweise vorgesehen sein, daß die Pfosten in vertikaler Richtung mehrere Verbindungspunkte aufweisen, an denen die Seile in unterschiedlicher Höhe befestigt werden können. Auch hierfür erweist sich die bereits erwähnte einfache Austauschbarkeit des Motorikmoduls als zweckmäßig. Eine Alternative für das Einstellen der Höhe besteht darin, wenn die Länge der Seile verstellbar ist. Desweiteren kann vorgesehen sein, daß die wenigstens drei Pfosten in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe einstellbar sind. Ebenso können die wenigstens drei Pfosten in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe unterschiedlich sein.
Eine geometrisch besonders bevorzugte Ausführungsform des Motoriktrainers ergibt sich, wenn fünf Pfosten ein Fünfeck bilden, dessen Seiten gleich lang sind.
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Idealer- bzw. einfacherweise sind die wenigstens zwei Pfosten des Motoriktrainers unmittelbar auf der Grundfläche befestigt bzw. verankert. Alternativ können die wenigstens zwei Pfosten, zum Beispiel mittels Streben, ein Gestell bilden, das auf der Grundfläche befestigt bzw. verankert ist und/oder auf der Grundfläche aufsteht. Dabei werden als Werkstoff für die Pfosten bzw. das Gestell bevorzugt Holz oder gegen Korrosion geschützte Metalle verwendet. Wegen seines geringen Gewichts bei hoher Stabilität, sowie wegen seiner Korrosionsbeständigkeit kommen als Werkstoff jedoch auch Aluminiumlegierungen in Betracht, vor allem dann, wenn der Motoriktrainer transportabel sein soll, um auf leichte Weise an wechselnden Orten aufgestellt werden zu können.
Vorteilhafterweise ergibt sich eine Motoriktrainingsanlage, wenn wenigstens zwei erfindungsgemäße Motoriktrainer in der Weise verwendet werden, daß sie einen Motorikparkour bilden. Dabei können dann eine beliebige Anzahl von Motoriktrainer mit gleich- oder verschiedenartigen Motorikmodulen kombiniert werden, so daß nach Schwierigkeit und Art der Bewegung ("entspannend" oder "schnell") sowie Anzahl und Alter der benutzenden Personen, insbesondere Kinder, geplant werden kann. Idealerweise werden dabei Pfosten gemeinsam für wenigstens zwei Motoriktrainer verwendet.
Um eine gute Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten zu erreichen, können die die Motoriktrainingsanlage bildenden Mototriktrainer in den unterschiedlichsten geometrischen Formen zusammengestellt werden. Vorzugsweise ist dabei der Motorikparkour wenigstens teilweise kreisförmig, halbkreisförmig, S-förmig oder U-förmig ausgebildet.
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Eine Motoriktrainingsanlage, die eine sehr hohe Individualität bei einem verhältnismäßig geringen Platzbedarf bietet, ergibt sich nun, wenn sechs Motoriktrainer, die jeweils Fünfecke sind, einen kreisförmigen Motorikparkour bilden, dessen Zentrum einen siebten Motoriktrainer bildet, der ein Sechseck ist. Vorzugsweise - im Sinne einer symetrischen Geometrie ist dabei der im Zentrum gebildete siebte Motoriktrainer ein regelmäßiges Sechseck.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dazu zeigen:
Fig. la bis If in schematischer Darstellung in Draufsicht sechs bevorzugte Ausführungsformen eines Motoriktrainers,
Fig. 2 in schematischer Darstellung in Draufsicht eine bevorzugte Ausführungsform einer Motoriktrainingsanlage,
Fig. 3 in schematischer Darstellung in Draufsicht eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer Motoriktrainingsanlage,
Fig. 4 in schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht die Motoriktrainingsanlage nach Fig. 2, und
Fig. 5 in schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht die Motoriktrainingsanlage nach Fig. 3.
Die in Fig. la bis Ie dargestellten Motoriktrainer weisen jeweils fünf Pfosten 1 auf, die ein Fünfeck bilden, dessen Seiten gleich lang sind, folglich die Pfosten 1 alle im
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gleichen Abstand a zueinander angeordnet sind. Zwischen, den Pfosten 1 ist dann mittels Seilen 3 jeweils ein Motorikmodul 2 aufgehangen. Den Unterschied zwischen den in Fig. la bis Ie dargestellten Motoriktrainern bildet jeweils das Motorikmodul 2. So ist gemäß Fig. la das Motorikmodul 2 in Gestalt eines sechs Ecken umfassenden Rahmens 2a ausgebildet, um zum Stehen, Gehen, Gleichgewicht halten sowie zum im Kreis sitzen mit anderen zu dienen. Bei Fig. Ib ist das Motorikmodul 2 in Gestalt eines (Schwebe-)Balkens 2b ausgebildet, um zum Schulen des Gleichgewichts im Stehen, Laufen und Gehen zu dienen. Fig. Ic zeigt das Motorikmodul 2 in Gestalt eines Laufbandes 2c, um die Entwicklung der vestibulären Wahrnehmung zu schulen. In Fig. Id ist das Motorikmodul in Gestalt einer Sprossenleiter Id, deren Sprossen einen ungleichmäßigen Abstand aufweisen, ausgebildet, um die optische Motorik zu schulen. Bei Fig. Ie ist das Motorikmodul 2 in Gestalt eines Netzes Ie ausgebildet, um einen Treff- und Entspannungspunkt zum Plaudern, Sitzen, Liegen zu bilden.
Der in Fig. If dargestellte Motoriktrainer weist sechs Pfosten 1 auf, die ein Sechseck, dessen Seiten gleich lang sind bilden (regelmäßiges Sechseck), folglich die Pfosten 1 alle im gleichen Abstand a zueinander angeordnet sind. Gleichfalls ist zwischen den Pfosten 1 mittels Seilen 3 ein Motorikmodul 2 aufgehangen, und im Vergleich zu Fig. la bis Ie in Gestalt einer Gondel 2f ausgebildet, um einen Ausschaupunkt zum Sitzen, Liegen, Stehen zu bilden. Bei Ausgestaltung des Motoriktrainers wie in Fig. If werden längere Pfosten als sonst üblich bevorzugt, damit der Ausschaupunkt durch eine größere Höhe über der Grundfläche an Anreiz gewinnt. Deshalb sind hier zugunsten einer höheren und sichereren Stabilität die Pfosten 1 an ihrem oberen Ende mittels Streben 4
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untereinander verbunden; die Pfosten 1 bilden also mittels der Streben 4 ein Gestell.
In Fig. 2 ist eine Motoriktrainingsanlage dargestellt, bei der sechs Motoriktrainer einen kreisförmigen Motorikparkour bilden, in dessen Zentrum sich ein siebter Motoriktrainer befindet. Dabei weisen die sechs äußeren, den kreisförmigen Motorikparkour bildenden Motoriktrainer jeweils fünf Pfosten 1 auf, die Fünfecke bilden, wobei Pfosten 1', l'1 gemeinsam für wenigstens zwei Motoriktrainer dienen. Im Uhrzeigersinn ab 12 Uhr beginnend ist hier auf dem kreisförmigen Motorikparkour zunächst ein als Netz mit ungleichmäßiger Maschenweite, das hier eine Seilleiter 2d' bildet, ausgestaltetes Motorikmodul zu überwinden. Dem schließt sich ein als Rahmen 2a ausgestaltetes Motorikmodul an. Darauf folgt ein als Netz mit sehr weiten Maschen 2e'ausgestaltetes Motorikmodul, worauf ein als Balken 2b ausgestaltetes Motorikmodul folgt. Das darauf folgende Motorikmodul ist in Gestalt eines zweifachen Netzes 2e mit jeweils unterschiedlicher, aber gleichmäßiger Maschenweite ausgestaltet. Den kreisförmgen Motorikparkour schließend findet sich ein als Laufband 2c ausgestaltetes Motorikmodul. Im Zentrum des kreisförmigen Motorikparkours befindet sich ein siebter Motoriktrainer, dessen Pfosten 1'' gleichfalls den anderen Motoriktrainern dienen bzw. umgekehrt. Dabei weist der sich im Zentrum befindende Motoriktrainer sechs Pfosten auf, die ein regelmäßiges Sechseck bilden, wobei das Motorikmodul in Gestalt einer Gondel 2f ausgebildet ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Motoriktrainingsanlage bilden sechs Motoriktrainer, die als Fünfeck ausgebildet sind, einen S-förmigen Motorikparkour. Weiterhin befinden sich im Zentrum des oberen und unteren S- bzw. halbkreisförmigen Bogen ein siebter und achter Motoriktrainer, die als Sechseck
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ausgebildet sind. Auch hierbei dienen Pfosten 1', I11 gemeinsam für wenigstens zwei Motoriktrainer. Auf dem kreisförmigen Motorikparkour sind am oberen Ende beginnend ein als Netz mit sehr weiten Maschen 2e' ausgestaltetes Motorikmodul zu überwinden, dem sich ein als als Rahmen 2a ausgestaltetes Motorikmodul anschließt. Dem folgt ein als Netz mit ungleichmäßiger Maschenweite, das hier eine Seilleiter 2d' bildet, ausgestaltetes Motorikmodul. Darauf folgt ein als Balken 2b ausgestaltetes Motorikmodul, dem sich ein als zweifaches Netzes 2e mit jeweils unterschiedlicher, aber gleichmäßiger Maschenweite ausgestaltetes Motorikmodul anschließt. Am unteren Ende schließt der S-förmige Motorikparkour dann mit einem als Laufband 2c ausgestalteten Motorikmodul ab. Der im oberen S- bzw. halbkreisförmigen Bogen angeordnete Motoriktrainer ist mit einem als rechteckförmige Gondel 2f' ausgestalteten Motorikmodul ausgestattet, während der im oberen S- bzw. halbkreisförmigen Bogen angeordnete Motoriktrainer mit einem als kreisförmige Gondel 2f ausgestalteten Motorikmodul ausgestattet ist.
In Fig. 4 und 5 sind nun die Motoriktrainingsanlagen gesmäß Fig. 2 und 3 dargestellt, wobei der besseren Übersicht wegen nur die Pfosten 1, 1', 1'' ohne die Motorikmodule dargestellt sind. Hierbei ist zu erkennen, daß Pfosten 1', l'1 gemeinsam für wenigstens zwei Motoriktrainer dienen. Ebenso ist zu erkennen, daß für die als Sechseck ausgebildeten Motoriktrainer im Zentrum des kreisförmigen Motorikparkours gemäß Fig. 2 sowie im Zentrum des S- bzw. halbkreisförmigen Bogen des Motorikparkours gemäß Fig. 3 längere Pfosten vorgesehen sind, damit der als Gondeln 2f bzw. 2f' ausgestaltete Ausschaupunkt durch eine größere Höhe über der Grundfläche an Anreiz gewinnt.
Claims (27)
1. Motoriktrainer, insbesondere für die Benutzung durch Kinder, gekennzeichnet durch:
1. wenigstens zwei Pfosten (1, 1', 1"), die in Bezug auf eine Grundfläche in vertikaler Richtung ausgerichtet sind
2. ein Motorikmodul (2), das in Bezug auf die Grundfläche in horizontaler Richtung ausgerichtet ist,
3. Seile (3), mittels denen das Motorikmodul (2) zwischen den wenigstens zwei Pfosten (1, 1', 1") freibewegbar aufgehangen ist.
2. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt einer Sprossenleiter (2d) ausgebildet ist.
3. Motoriktrainer nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß
1. der Abstand der Sprossen der Sprossenleiter (2d) ungleichmäßig ist.
4. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt eines Laufbandes (2c) ausgebildet ist.
5. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt eines wenigstens drei Ecken aufweisenden Rahmens (2a) ausgebildet ist.
6. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt eines Netzes (2e, 2e', 2d') ausgebildet ist.
7. Motoriktrainer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die Weite der Maschen des Netzes (2e, 2e', 2d') ungleichmäßig ist.
8. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt eines Balkens (2b) ausgebildet ist.
9. Motoriktrainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Gestalt einer Gondel (2f, 2f') ausgebildet ist.
10. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die Seile (3) elastisch verformbar sind.
11. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die Seile (3) über elastisch verformbare Elemente mit den Pfosten (1, 1', 1") verbunden sind.
12. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) über elastisch verformbare Elemente mit den Seilen (3) verbunden ist.
13. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
1. das Motorikmodul (2) in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe einstellbar ist.
14. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die wenigstens drei Pfosten (1, 1', 1") in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe einstellbar sind.
15. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die wenigstens drei Pfosten (1, 1', 1") in Bezug auf die Grundfläche in der Höhe unterschiedlich sind.
16. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
1. fünf Pfosten (1, 1', 1") ein Fünfeck bilden, dessen Seiten gleich lang sind.
17. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die wenigstens zwei Pfosten (1, 1', 1") unmittelbar auf der Grundfläche befestigt bzw. verankert sind.
18. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die wenigstens zwei Pfosten (1, 1', 1") ein Gestell bilden, das auf der Grundfläche befestigt bzw. verankert ist und/oder auf der Grundfläche aufsteht.
19. Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
1. als Werkstoff für die wenigstens zwei Pfosten (1, 1', 1") bzw. das Gestell, das die wenigstens zwei Pfosten () bilden, ein Holz, ein Metall, eine Aluminiumlegierung oder dergleichen verwendet wird.
20. Motoriktrainingsanlage, insbesondere für die Benutzung durch Kinder, dadurch gekennzeichnet, daß
1. wenigstens zwei Motoriktrainer nach einem der Ansprüche 1 bis 19 in der Weise verwendet werden, daß sie einen Motorikparkour bilden.
21. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
1. Pfosten (1, 1', 1") gemeinsam für wenigstens zwei Motoriktrainer verwendet werden.
22. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der Motorikparkour wenigstens teilweise kreisförmig ausgebildet ist.
23. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der Motorikparkour wenigstens teilweise halbkreisförmig ausgebildet ist.
24. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der Motorikparkour wenigstens teilweise S-förmig ausgebildet ist.
25. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der Motorikparkour wenigstens teilweise U-förmig ausgebildet ist.
26. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
1. sechs Motoriktrainer, die jeweils Fünfecke sind, einen kreisförmigen Motorikparkour bilden, dessen Zentrum einen siebten Motoriktrainer bildet, der ein Sechseck ist.
27. Motoriktrainingsanlage nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der im Zentrum gebildete siebte Motoriktrainer ein regelmäßiges Sechseck ist.
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE29911278U Expired - Lifetime DE29911278U1 (de) | 1999-06-29 | 1999-06-29 | Motoriktrainer, insbesondere für die Benutzung durch Kinder |
Country Status (1)
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1999
- 1999-06-29 DE DE29911278U patent/DE29911278U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R207 | Utility model specification |
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