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DE876781C - Frischkoeder zur Bekaempfung tierischer Schaedlinge - Google Patents

Frischkoeder zur Bekaempfung tierischer Schaedlinge

Info

Publication number
DE876781C
DE876781C DEB17397A DEB0017397A DE876781C DE 876781 C DE876781 C DE 876781C DE B17397 A DEB17397 A DE B17397A DE B0017397 A DEB0017397 A DE B0017397A DE 876781 C DE876781 C DE 876781C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bait
animal pests
combating animal
fresh bait
rats
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB17397A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Brockmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB17397A priority Critical patent/DE876781C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE876781C publication Critical patent/DE876781C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/002Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits
    • A01N25/004Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits rodenticidal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Plant Pathology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Die Bekämpfung tierischer Schädlinge ist zum Teil mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft, insbesondere Ratten sind wegen ihres feinen Instinktes gegenüber drohenden Gefahren nur schwer auszurotten.
Durch Gesetze und Verordnungen wird heute die Rattenbekämpfung systematisch geregelt, einmal um die durch die Ratten "bedingten hygienischen Gefahren einzudämmen und zum anderen, um die ίο durch die Ratten bewirkten Vorratsschäden zu mindern.
Zur Rattenbekämpfung sind die verschiedensten Wege beschriften worden. Verhältnismäßig alt, für die Vernichtung großer Mengen von Ratten aber wenig geeignet, ist die Verwendung von Fallen und ähnlichen Geräten, Seit Jahrzehnten werden chemische Präparate verwendet, insbesondere in Form von sogenannten Fraßgif ten. Bei der Empfindlichkeit der Ratte ist es notwendig, bestimmte Methoden hinsichtlich der Auswahl der Köder und ihrer Auslegung anzuwenden und so die instinktmäßig bedingte Abneigung zur Aufnahme der Köder zu beseitigen. Weiterhin ist zu beachten, daß Giftstoff und Köder so auszulegen sind, daß keine Verunreinigung von Lebensmitteln, ζ. B. des Korns, eintritt oder Haustiere, z. B. Hühner, gefährdet werden. Es muß also insbesondere jeder Verschleppung vorgebeugt werden.
Eine Mehrzahl der Köder mußte bisher, um voll wirksam zu sein, in angefeuchtetem Zustand ausgelegt werden. Bei den meisten Ködern wird vorgeschrieben, daß das Gemisch aus Wirkstoff und Köder mit der gleichen Menge Wasser zu vermischen ist. Diese feuchten Frischköder verlieren
jedoch in verhältriiismäßig kurzer Zeit wenigstens einen Teil ihrer Feuchtigkeit und damit ihre Wirksamkeit.
Infolgedessen hat die chemische Industrie neuer-Hch trockene Wirkstoffe entwickelt, die,- den Laufgängen der Ratten und Mäuse folgend, ausgestreut werden. Auch diese Gifte wirken als Fraßgifte und nicht als Berührungsgifte, da sie durch AWecken der beschmutzten Körperteile vom Magen, aufgenommen werden. Durch das Ausstreuen der Pulver besteht in erhöhtem Maße die Gefahr der Verschleppung. Bei Kombination mit Feuchtigkeit enthaltenden Stoffen würden wiederum die oben geschilderten Nachteile auftreten.
Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bisher bekannten Köder dadurch vermieden, daß sie in einer Umhüllung zur Anwendung kommen, insbesondere einer Umhüllung, die von den tierischen Schädlingen ganz oder zum Teil aufgefressen wird. Der Köder gemäß der Erfindung wird aus amtlich zugelassenen Giften, insbesondere trockenen Streumitteln, und Köderstoffen, wie Grieß, Zucker, Haferflocken u. dgl., gemischt, vorzugsweise im trockenen Zustand. Der Zerfall des Köders und damit ein Unwirksamwerden werden dadurch verhindert, daß der Köder in einer Umhülkmg, insbesondere in einer von der Ratte freßbaren Umhüllung, angewendet wird. Durch das Verschließen in eine Umhüllung ist eine praktisch unbegrenzte Haltbarkeit gewährleistet. Die Umhüllung des Köders besteht z. B. aus Schiffchen, Tüten oder anderen Behältern aus Waffeln, wie sie beispielsweise vom Speiseeisverkauf her bekannt sind, die von den Ratten nachweislich besonders gern aufgenommen werden.
Die Vorteile des Köders gemäß der Erfindung sind folgende: Der fertige Köder kann von jedem Laien überall da ausgelegt werden, wo die Ratte ihren Lauf hat; der am Morgen nach der Auslegung nicht aufgenommene bzw. nur teilweise aufgenommene Köder kann wieder eingesammelt und am Abend neuerlich, gegebenenfalls an anderer Stelle ausgelegt wenden; die Köder werden wiederholt von der Ratte aufgenommen, was bei den neuen auf Cumarinbasis entwickelten Präparaten bosonders wichtig ist, da sie erst nach 7- bis Smaliger Aufnahme die Ratte verenden lassen; der Köder ist praktisch unbegrenzt haltbar.

Claims (1)

  1. PaTENTANSPBUCH: g0
    Frischköder zur Bekämpfung tierischer Schädlinge, insbesondere Ratten, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte Fraßgifte, z. B. auf Cumarinbasis, in einer allseitig geschlossenen, fießibaren Umhüllung, vorzugsweise aus Gebäck, verwendet werden.
    © 5001 5.53
DEB17397A 1951-11-01 1951-11-01 Frischkoeder zur Bekaempfung tierischer Schaedlinge Expired DE876781C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE876781C true DE876781C (de) 1953-05-18

Family

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DEB17397A Expired DE876781C (de) 1951-11-01 1951-11-01 Frischkoeder zur Bekaempfung tierischer Schaedlinge

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