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DE862132C - Vorrichtung zum Reinigen von Schlammwasser - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Schlammwasser

Info

Publication number
DE862132C
DE862132C DEK3264D DEK0003264D DE862132C DE 862132 C DE862132 C DE 862132C DE K3264 D DEK3264 D DE K3264D DE K0003264 D DEK0003264 D DE K0003264D DE 862132 C DE862132 C DE 862132C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
sludge water
plates
water
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK3264D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Otto Dr-Ing Gruenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK3264D priority Critical patent/DE862132C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862132C publication Critical patent/DE862132C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0039Settling tanks provided with contact surfaces, e.g. baffles, particles
    • B01D21/0045Plurality of essentially parallel plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0039Settling tanks provided with contact surfaces, e.g. baffles, particles
    • B01D21/0063Settling tanks provided with contact surfaces, e.g. baffles, particles with cross-flow flow direction of liquid and solid particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0039Settling tanks provided with contact surfaces, e.g. baffles, particles
    • B01D21/0069Making of contact surfaces, structural details, materials therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Klären von Sichlammwasser, insbesondere von Trüben, die für die Schwimm- und Sinkaufbereitung gebraucht werden.
  • Es ist eine Klärvorrichtung bekannt, die aus einem prismatischen, über Eck gestellten Behälter besteht. Der Behälter ist mit parallelen Platten gefüllt, die mit ihren oberen und unteren Kanten mit Abstand vor den entsprechenden Wänden des Behälters enden, und besitzt an dem höchsten bzw. tiefsten Punkt je eine Leitung für das geklärte Wasser und den eingedickten schlamm. Außerdem ist am unteren Ende der oberen Kante eine Zuleitung für das Schlammwasser vorgesehen.
  • Bei der bekannten Einrichtung bestehen die Platten in üblicher Weise aus Eisenblech. Diese Bauart wird gemäß der Erfindung dadurch verbessert, daß die Platten aus Glas oder Porzellan bestehen. Hierdurch wird das Abgleiten an den Platten, die also aus besonders glatten Stoffen bestehen, wesentlich erleichtert. Da sich das Glas ferner nicht so leicht durchbiegt, wie z. B. Eisenblech gleicher Stärke, ist es möglich, die Platten aus Glas dünner zu halten und in kleineren Abständen einzulegen als solche aus Blech. So wird erreicht, daß man im gleichen Raum eine wesentlich größere Klärfläche als bei dem bekannten Klärer unterbringen kann.
  • In einem Versuchsklärer von 50 X 50 X Ioo-cm Kantenlänge z. B. wurde so eine Klärfläche von 25 m2 eingebaut, die etwa derjenigen einer Eindickspitze von 5,5 m Durchmesser entspricht. Dieser Klärer schied aus einer schwierigen Trübe stünd- -lich 3,5 m3 vollkommen reines Wasser ab.
  • -Man kann auch vorteilhaft das Abklären der eingedickten Feststoffe in dem Behälter noch dadurch erleichtern, daß dieser an seinen Innenwandungen mit Glasplatten versehen oder emailliert ist.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt Abb. I den Behälter in Seitenansicht, wobei in der unteren Hälfte die Außenwand 14 fortgelassen gedacht ist, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B.
  • Im Innern des Behälters 1 sind, wie die Abbildung erkennen läßt, über Eck gestellte, geneigte, parallele Platten IO angeordnet. Diese werden durch abstandhaltende Auflager 2 in einer solchen Lage gehalten, daß sowohl an den Längs- wie an den Seitenkanten freie Zwischenräume 3, 13 bzw.
  • 11, I2 zwischen den Plattenkanten und den Behälterwänden verbleiben. Der Zulauf der zu klärenden Trübe erfolgt bei 4 an der obersten Stelle der unteren Längskante des Behälters, und zwar zweckmäßig in deren Richtung. Der eingedickte Schlamm verläßt den Schrägklärer durch die am unteren Ende der unteren Behälterkante angebrachte Rohrleitung 6.
  • Am oberen Ende der oberen Kante des Behälters ist eine Rohrleitung 5 zum Austritt des geklärten Wassers angebracht. Der Schlamm setzt sich jeweils an den oberen Flächen der einzelnen Platten Iol ab, gleitet nach unten und sammelt sich in dem Raum 12, worauf er in das Rohr 6 gelangt. Das Wasser steigt mit fortschreitender Klärung zwischen den Platten in die höheren Schichten, so daß das reinste und daher leichteste Wasser schließlich in den Raum 11 und damit in das Rohr 5 gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Klären von Schlammwasser, insbesondere Trüben, die für die Schwimm- und Sinkaufbereitung gebraucht werden, bestehend aus einem prismatischen, über Eck gestellten, mit parallelen Platten, die mit ihren oberen und unteren Kanten mit Abstand vor den entsprechenden Wänden des Behälters enden, gefüllten Behälter, wobei der Behälter mit je einer Leitung für das geklärte Wasser und den eingedickten Schlamm an dem höchsten bzw. tiefsten Punkt und außerdem mit einer Leitung für das Schlammwasser versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus Glas oder Porzellan bestehen.
DEK3264D 1942-06-27 1942-06-27 Vorrichtung zum Reinigen von Schlammwasser Expired DE862132C (de)

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DEK3264D DE862132C (de) 1942-06-27 1942-06-27 Vorrichtung zum Reinigen von Schlammwasser

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Publications (1)

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DE862132C true DE862132C (de) 1953-01-08

Family

ID=7209803

Family Applications (1)

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DEK3264D Expired DE862132C (de) 1942-06-27 1942-06-27 Vorrichtung zum Reinigen von Schlammwasser

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