DE8614288U1 - Mattenbewässerungsvorrichtung - Google Patents
MattenbewässerungsvorrichtungInfo
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- DE8614288U1 DE8614288U1 DE19868614288 DE8614288U DE8614288U1 DE 8614288 U1 DE8614288 U1 DE 8614288U1 DE 19868614288 DE19868614288 DE 19868614288 DE 8614288 U DE8614288 U DE 8614288U DE 8614288 U1 DE8614288 U1 DE 8614288U1
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G27/00—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
- A01G27/04—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots using wicks or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
y M ä11 enb ewä s s er u &eegr; g s Vorrichtung 1^-,
Die Neuerung betrifft eine Mattenbewässerungsvorrichtung für Topfpflanzen mit einer im wesentlichen horizontal
abgestützten Fasermatte, die teilweise, vorzugsweise mit einem Randstreifen in einen in einem Aufnahmebehälter befindlicher!
FlusEigkeit-sVQrrat- eintaucht. Eine derartige
Mattenbewässerungsvorrichtung ist bekannt und dient der automatischen Bewässerung von Topfpflanzen, die auf der
Fasermatte angeordnet werden und ihr die Flüssigkeit entziehen. Bisher ist es üblich, als Fasermatte eine Synthetikmatte
zu verwenden, die im nassen Zustand in zufriedenstellender Weise die Flüssigkeit aus dem Aufnahmebehälter
aufnimmt und über ihre gesamte Fläche verteilt. Wenn jedoch eine derartige Synthetik-Matte einmal ausgetrocknet
ist, was bei einer Mattenbewässerungsvorrichtung der betrachteten Art sehr schnell geschieht, wenn der Flüssigkeitsvorrat
in dem Aufnahmebehälter erschöpft ist, dann muß die Matte wieder vollkommen durchnäßt werden, damit
sie ihre Selbstsaugefähigkeit wieder erhält. Wenn in einem
solchen Falle lediglich der Aufnahmebehälter wieder mit Flüssigkeit aufgefüllt wird, ist die Synthetik-Matte
nicht in der Lage, sich selbständig aus dem trockenen Zustand heraus lediglich durch das Eintauchen ihres Randstreifens
in die Flüssigkeit selbst zu befeuchten.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mattenbewässerungsvorrichtung der betrachteten
Art so weiter zu entwickeln, daß die Flüssigkeits- und
Nährlösungsversorgung von Topfpflanzen auf einfachere Weise und mit erhöhter Zuverlässigkeit sichergestellt ist.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöstt daß
die Fasermatte aus Glasfasermaterial besteht, Diese Ausbildung hat zur Folge, daß sich die Fasermatte auch aus
dem vollkommen trockenen Zustand heraus lediglich durch Kontakt mit der Flüssigkeit bzw. Nährlösung selbst befeuchten
kann, so daß es nicht mehr erforderlich ist, eine ausgetrocknete Matte nach Auffüllen des Flüssigkeitsbehälters zu durchnässen.
Die Glasfasermatte sollte von einer Nadellochfolie abge-^
deckt sein, die die Algenbildung weitgehend verhindert und die Lebensdauer der Glasfasermatte erhöht. Die Nadellochfolie
sollte mit der Matte nicht verbunden sein, so daß sie leichter entfernt, gereinigt oder ausgewechselt
werden kann, ohne die Glasfasermatte selbst zu entfernen.
Die Nährlösung kann in Blumenkästen, Kunststoffschalen
(z.B. Pikierkästen) oder Wannen beliebiger Größe aufgenommen werden, in die ein Einsatz gestellt wird, der aus
einer Platte mit Abstandshaltern bestehen kann, wobei der Einsatz als Kunststofftiefziehteil oder als PVC-Platte
mit angeklebten PVC-Röhrchen ausgebildet sein kann. Mit Vorteilkann andererseits auch vorgesehen sein,
daß ebene Platten die Glasfasermatte abstützen, die mit ein- oder beidseitig angesetztem Nährlösungs-Vorratsbehälter
oder angesetzter Rinne versehen sind, in die der Glasfasermatten-Randstreifen ragt.
Das Auffüllen des Nährlösungs-Vorratsbehälters kann über
Schwimmerventil und Hochbehälter oder gesteuerten Zufluß der Nährlösung in einer Rinne mit Impuls- und Pausensteuerung
erfolgen.
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Die ,teuerUngsgeniäße Mattenbewasserungsvorrichtung ermöglicift
die Automatisierung der Nährlösuhgsversörgung einer
großen Anzahl von pflanzen und damit eine erhebliche Einsparung
von Arbeitszeit. Im Vergleich zur Hydrokultur entstehen erheblich geringere Investionskosten. Durch Verwendung
von normalem Pflanzsubstrat statt z.B. Blähton werden die Kulturergebnisse verbessert. Auch junge Pflanzen
können auf diese Weise großgezogen werden. Da die Pflanzen nicht gegossen zu werden brauchen, lassen sich Gewächshäuser
durch zusätzlich höher liegende Wannen besser ausnutzen .
Die neuerungsgemäße Mattenbewässerungsvorrichtung hat
sich nicht nur bei normalen Topfpflanzen, sondern auch bei nässeempfindlichen Orchideen bewährt.
Die Neuerung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Die Abbildungen 1 bis 3 zeigen auf
schematische Weise verschiedene Ausführungsförmen der
neuerungsgemäßen Mattenbewässerungsvorrichtung.
Aus den Figuren ist zu ersehen, daß eine Glasfasermatte
1 von einer Lochfolie 2 überdeckt ist, die mit der Glasfasermatte 1 nicht verbunden ist. Auf der Lochfolie 2
wird, wie Abbildung 1 zeigt, ein Pflanzentopf 3 angeordnet,
der mit einem Saugdocht 4 versehen ist, der ebenfalls aus einem selbstsaugenden Glasfasermaterial bestehen
sollte und der auf der Glasfasermatte 1 aufliegt.
Die Glasfasermatte 1 ist von einem Einsätz abgestützt,
der eine horizontale Platte 5, auf der die Glasfasermatte 1 aufliegt, und Abstandshalter 6 aufweist. Der
22-1'
Einsatz ist in einem Aufnahmebehälter 7 angeordnet, der
einen Flüssigkeitsvofrat enthält, in den beide Randstreifen
der Glasfasermatte 1 eingetaucht sind.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsförm der
Mattenbewässerungsvorrichtung liegt die Glasfasermatte
1 mit der sie überdeckenden Loehfolie 2 auf einer ebenen Platte 8 auf, die mit einem seitlichen Wasserbehälter
versehen istj in den ein Randabschnitt der Glasfasermatte
1 hineinragt.
Die in Fig. 3 dargestellte Mattenbewässerungsvorrichtung weist zur Aufnahme der Flüssigkeit eine Rinne 10 auf,
in die die beiden einander zugewandten Randabschnitte zweier Glasfasermatten 1 hineinragen.
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-7-
| 1 | Glasfasermatte |
| 2 | Lochfolie |
| 3 | Topf |
| 4 | Glasfaserdocht |
| 5 | Platte |
| 6 | Abstandshalter |
| 7 | Wanne |
| 8 | Platte |
| 9 | Wasserbehälter |
| 10 | Rinne |
Claims (4)
- • I I 4 · I • · ·«.III!PatentanwaltDipl.-Ing. C-H.Griesstrasse 3 aD-8100 Garmisch-PartenkircSiei)Garmisch-Partenkirchen, 3· Februar 1987 Hs: AAktenzeichen: G 86 14 288.7Anmelder : G. OrtmannAnwaltsakte : Sch 458 (VNR: 104 159)Schutzansprüche1. Mattenbewässerungsvorrichtung für Topfpflanzen mit einer im wesentlichen horizontal abgestützten Fasermatte, die teilweise, vorzugsweise mit einem Randstreifen, in einen in einem Aufnahmebehälter befindlichen Flüssigkeitsvorrat eintaucht, dadurch gekennzeichnet , daß die Fasermatte (1) aus Glasfasermaterial besteht.10
- 2. Mattenbewässerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ferner die Matte von einer mit Löchern versehenen Schicht zur Vermeidung von Verälgung abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Abdeckschicht (2) mit der Fasermatte (1) nicht verbünden ist.ii ii ii · · iiii ·■■ > ii ' ! iii i i t t ti·* i · i. > > I I 1.1.■ 1 it Mi · iiii It
- 3. Mattenbewässerungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Abdeckschicht (2) aus einer schwarzen Nadellochfolie besteht.
- 4. Mattenbewässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Fasermatte (1) durch eine ebene Platte (8) abgestützt ist, die ein- oder beidseitig einen Aufnahmebehälter (9) oder eine angesetzte Rinne (10) aufweist, in den ein Randstreifen der Fasermatte (1) ragt, wobei die Flüssigkeit wahlweise kontinuierlich oder impulisweise zuführbar ist.•· fr· ·&igr; tt Il it«·«*· · I . ff· tt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868614288 DE8614288U1 (de) | 1986-05-21 | 1986-05-21 | Mattenbewässerungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868614288 DE8614288U1 (de) | 1986-05-21 | 1986-05-21 | Mattenbewässerungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8614288U1 true DE8614288U1 (de) | 1987-03-12 |
Family
ID=6794977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868614288 Expired DE8614288U1 (de) | 1986-05-21 | 1986-05-21 | Mattenbewässerungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8614288U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3829192A1 (de) * | 1988-08-29 | 1990-03-08 | Guenter Ortmann | Ebbe-flut-dochtbewaesserung von pflanzen in pflanzgefaessen |
| WO2004030444A1 (de) | 2002-10-04 | 2004-04-15 | Heimo Zimmermann | Modulares behältersystem für die kultivierung von pflanzen |
-
1986
- 1986-05-21 DE DE19868614288 patent/DE8614288U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3829192A1 (de) * | 1988-08-29 | 1990-03-08 | Guenter Ortmann | Ebbe-flut-dochtbewaesserung von pflanzen in pflanzgefaessen |
| WO2004030444A1 (de) | 2002-10-04 | 2004-04-15 | Heimo Zimmermann | Modulares behältersystem für die kultivierung von pflanzen |
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