[go: up one dir, main page]

DE1103031B - Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors

Info

Publication number
DE1103031B
DE1103031B DEF20933A DEF0020933A DE1103031B DE 1103031 B DE1103031 B DE 1103031B DE F20933 A DEF20933 A DE F20933A DE F0020933 A DEF0020933 A DE F0020933A DE 1103031 B DE1103031 B DE 1103031B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyethylene glycol
phosphorus
molecular weight
glycol ethers
glycol ether
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20933A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Johann Bohunek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF20933A priority Critical patent/DE1103031B/de
Publication of DE1103031B publication Critical patent/DE1103031B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/02Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing phosphorus
    • C08G79/04Phosphorus linked to oxygen or to oxygen and carbon

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyethers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläthern und Sauerstoffsäuren des Phosphors Es ist bekannt, daß aliphatische Alkohole beim Erhitzen mit eine Dehydratisierung bewirkenden Katalysatoren, wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, organischen Sulfosäuren oder anderen sauren Stoffen, unter Wasserabspaltung Olefine bilden. Diese Reaktion beruht auf dem thermischen Zerfall eines intermediär gebildeten Esters, der bei Temperaturen von 160 bis 2500 C in Säure und Olefin gespalten wird. Daher gelingt es auch nicht, durch unmittelbare Veresterung aliphatischer Alkohole mit Phosphorsäure deren Phosphorsäureester herzustellen. Man bedient sich daher für diese Reaktion des Phosphoroxychlorids, das bei tiefen Temperaturen gute Umsetzungen ergibt.
  • Polyäthylenglykoläther der allgemeinen Formel HOCH2- (CH2OCH2)nCH2OH worin n eine ganze Zahl von 1 bis 20000 bedeuten soll, zeigen auf Grund ihres Charakters als Ätheralkohole ein anderes Verhalten gegenüber den oben angeführten Katalysatoren. Zunächst tritt unter Wasserabspaltung ebenfalls Esterbildung ein, aber die Ester werden bei der herrschenden hohen Temperatur hydrolytisch in der Weise gespalten, daß unter Regenerierung der Säure jeweils zwei Gruppen Äthylenoxyd zu Dioxan zusammentreten. Die Polyglykolätherkette verkürzt sich dabei um zwei Alkylenoxydreste und kann sich wieder an dem Veresterungs- und Abbauvorgang beteiligen. Während bei der Dehydratisierung aliphatischer Alkohole das Wasser chemisch nicht in Wirksamkeit tritt, greift es bei den Polyglykoläthern hydrolysierend in die Reaktion ein.
  • Es wurde nun die bemerkenswerte Beobachtung gemacht, daß unter bestimmten Arbeitsbedingungen bei Polyäthylenglykoläthern mittlerer Molekulargewichte von 400 bis 20000 die Reaktion mit Sauerstoffsäuren des Phosphors so geleitet werden kann, daß der Zerfall zu Dioxan praktisch völlig zurückgedrängt wird und neue viskose Reaktionsprodukte hoher Molekulargewichte in guten Ausbeuten erhalten werden. Dementsprechend besteht das Verfahren der Erfindung darin, daß aus endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläthern und Sauerstoffsäuren des Phosphors neue Polykondensationsprodukte in der Weise hergestellt werden, daß die aus den Polyäthylenglykoläthern vom Molekulargewicht 400 bis 20000 mit 0,33 bis 1 Äquivalent Sauerstoffsäuren des Phosphors, Phosphor-pentoxyd oder -oxychlorid, bezogen auf Polyäthylenglykoläther, erhaltenen Ester unter laufender Abführung der Destillationsprodukte auf Temperaturen von 190 bis 260"C erhitzt werden. Zur laufenden Abführung der Destillationsprodukte wird vorzugsweise ein Unterdruck angelegt und gegebenenfalls ein flüssiges inertes Medium verwendet, so daß das die Spaltung zu Dioxan bewirkende Veresterungswasser unverzüglich nach MaßgabesmheT Entstehung aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird.
  • Die Begrenzung der Ausgangsprodukte auf Polyäthylenglykoläther mit Molekulargewichten von 400 bis 20000 ergibt sich aus der nachstehenden Überlegung. Es fällt um so mehr abzuführendes Wasser an, je niedriger das Molekulargewicht des Polyäthylenglykoläthers ist, von dem man ausgeht. Da die Wirksamkeit des Verfahrens sich nicht beliebig steigern läßt, fällt infolgedessen in Richtung zu den niedrigmolekularen Ausgangsstoffen die Ausbeute an hochmolekularen Kondensationsprodukten ab und sinkt bei mittlerem Molekulargewicht unter 400 unterhalb 700/,, so daß das Verfahren ohne Verwertung der Nebenprodukte unwirtschaftlich wird.
  • Als die praktisch interessanteste Gruppe der PolyäthyIenglykoläther haben sich im Rahmen des Verfahrens der Erfindung diejenigen mit mittleren Molekulargewichten von 400 bis 10000 erwiesen. Höhermolekulare PolyäthyIenglykoläther mit Molekulargewichten über 20000 besitzen eine zu kleine Anzahl reaktionsfähiger Endgruppen und werden infolgedessen durch die Reaktion der Erfindung gegenüber den Ausgangsstoffen in ihren Eigenschaften zu wenig geändert.
  • Bei der Umsetzung der Polyäthylenglykoläther mit Phosphorsäuren sind je nach dem angewandten Mengenverhältnis der beiden Ausgangsstoffe mehr oder weniger hochmolekulare Kondensationsprodukte linearer bis hochvernetzter Konfiguration zu erwarten. Man darf daher beim Verfahren der Erfindung die Veresterung bzw. Kondensation nicht beliebig weit treiben, da mit übersteigerten Kondensationsgraden die Verfahrens- produkte immer viskoser werden und schließlich die Fließbarkeit verlieren. In diesem überkondensierten Stadium werden sie in den üblichen Lösungsmitteln, z. B. Wasser, unlöslich oder nur noch quellbar.
  • Beim Arbeiten mit Phosphorsäuren wird die beste Umsetzung mit äquivalenten Mengen von Phosphorsäuren und Polyäthylenglykol erreicht. Bei den niedrigeren Polyäthylenglykolen, etwa bis zum Molekulargewicht 1000, ist die Reaktion auch noch mit einem Unterschuß an Phosphorsäure, etwa bis zu einem Dritteläquivalent, durchführbar. Dabei wird die Veresterung bzw. Kondensation so weit getrieben, bis ein hochviskoses, aber immer noch fließfähiges und daher gut zu handhabendes Produkt entstanden ist. Die dazu erforderliche Reaktionszeit hängt stark von der Abführung des Wassers ab.
  • Die erreichte Säurezahl ist kein sicheres Kriterium für den gleichzeitig erreichten Grad der Kondensation.
  • Die erreichten Säurezahlen hängen im allgemeinen vom Molekulargewicht des als Ausgangsmaterial verwendeten Polyäthylenglykoläthers und dem gewählten Äquivalenzverhältnis zur Phosphorsäure ab. Die Reaktionszeiten steigen mit steigendem Molekulargewicht der Polyäthylenglykoläther und sinkenden Säuremengen; die Säurezahlen der Reaktionsprodukte fallen mit steigendem Molekulargewicht der Polyäthylenglykoläther und mit sinkender Säuremenge.
  • Die Verfahrensprodukte unterscheiden sich in ihrem physikalischen Verhalten weitgehend von den als Ausgangsstoffe verwendeten Polyäthylenglykoläthern. So besitzt eine 10 0/0ige wäßrige Lösung von Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 1000 bei 20"C eine Viskosität von 1,87 cP, während das aus diesem Polyäthylenglykoläther nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte Kondensationsprodukt in der gleichen Konzentration eine Viskosität von 18,16 cP aufweist. Die entsprechenden Viskositätswerte für 100/,ige wäßrige Lösungen eines Polyäthylenglykoläthers vom Molekulargewicht 400 und des aus ihm erfindungsgemäß hergestellten Kondensationsproduktes sind 1,56 bzw.
  • 32,95 cP. Vom als Ausgangsstoff verwendeten Polyãthylenglykoläther zum verfahrensmäßig hergestellten Kondensationsprodukt verschieben sich die Erweichungspunkte wie folgt: Molekulargewicht 400 6 bis 10"C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 56,50 C Molekulargewicht 600 22 bis 270 C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 58,2"C Molekulargewicht 800 30 bis 350 C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 68° C Molekulargewicht 1000 38 bis 42"C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 740 C Molekulargewicht 1200 40 bis 44"C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 70,2"C Molekulargewicht 2000 50 bis 550 C, für das entsprechende Kondensationsprodukt 850 C Das Verfahren der Erfindung wird vorzugsweise so ausgeführt, daß man Polyäthylenglykoläther mit Molekulargewichten von 400 bis 20000 mit 1/3 bis 1 Äquivalent Phosphorverbindung auf Temperaturen zwischen 190 und 2600 C langsam hochheizt und anschließend auf dieser Temperatur, vorzugsweise bei etwa 240"C hält, während man durch Anlegen eines Unterdruckes oder Verwendung eines inerten Schleppmittels für rascheste Abführung der bei der Reaktion sich bildenden Wassermengen Sorge trägt. Die beschriebene Kondensation wird so lange fortgesetzt, bis das geschmolzene Reaktionsgemisch die gewünschte hohe Viskosität erreicht hat.
  • Nach einer anderen Ausführungsform des Verfahrens geht man von durch Umsetzung von Polyäthylenglykoläthern und Sauerstoffsäuren des Phosphors erhaltenen Estern aus und unterwirft sie einer Kondensation bei Temperaturen zwischen 190 und 260°C unter laufender Abführung der Destillationsprodukte, d. h. insbesondere der sich bildenden Wassermengen.
  • Zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung in der zuerst beschriebenen wichtigsten Ausführungsform eignen sich außer Orthophosphorsäure auch Metaphosphorsäure, Pyrophosphorsäure und die Polyphosphorsäuren und Phosphorpentoxyd.
  • Die Viskosität der bei der Reaktion entstehenden Schmelzen und der Verfahrensprodukte hängt, außer vom jeweiligen Phosphorsäureanteil, von der Dauer und dem Temperaturbereich des Erhitzens ab. Sie kann von einem dickflüssigen zähen Zustand bis zu dem einer nicht mehr fließfähigen elastischen Masse variieren.
  • Die Reaktion kann bei normalem, vermindertem oder erhöhtem Druck ausgeführt werden. Als flüssige Schleppmittel sind z. B. geeignet: Äthylenchlorid, Tetralin, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Xylol, Tetrahydrofuran, Dibutyläther, Dialkylglykoläther und Dioxan.
  • Die nach dem Verfahren der Erfindung erhaltenen Kondensationsprodukte bieten sich auf Grund ihres hochmolekularen und vernetzten Charakters für viele technische Anwendungen dar. Sie eignen sich als Klebe- mittel, Verdickungsmittel, Schlichtemittel, Emulsionsstabilisatoren und Weichmachungsmittel für Kunststoffe.
  • Beispiel 1 600 g endständige Hydroxylgruppen aufweisender Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 600 werden mit 66 g 100 0/0iger Orthophosphorsäure unter gutem Rühren am absteigenden Kühler unter Zutropfen von 150 g Benzol pro Stunde langsam auf 2400 C geheizt und 2 Stunden dabei gehalten, wobei 560 g eines hochviskosen, fadenziehenden Reaktionsproduktes erhalten werden.
  • Beispiel 2 In der gleichen Weise wie im Beispiel 1 werden 600 Gewichtsteile endständige Hydroxylgruppen aufweisender Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 600 mit 48 Gewichtsteilen Phosphorpentoxyd zur Reaktion gebracht. Das Kondensationsprodukt bildet sich bei 230 bis 2400 C und zeigt ähnliche Eigenschaften wie das nach Beispiel 1 erhaltene Produkt.
  • Beispiel 3 Man erhitzt 1000 Gewichtsteile endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 1000 und 66 Gewichtsteile 100 obige Orthophosphorsäure unter gutem Rühren bei einem Druck von 12 mm Hg auf 240"C. Nach 2 Stunden erhält man bei einem Destillationsverlust von 36 Gewichtsteilen 994 Gewichtsteile eines Kondensationsproduktes.
  • Beispiel 4 400 Gewichtsteile endständige Hydroxylgruppen aufweisender Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 800 und 33 Gewichtsteile 10001,ige Orthophosphorsäure werden mit 100 Gewichtsteilen Tetralin bis 220"C im Kreislauf destilliert. Dabei spalten sich in der Wasserfalle etwa 17 Raumteile einer in Tetralin unlöslichen Flüssigkeit ab, und die Reaktionsmasse wird immer dickflüssiger. Sobald die Kondensation bis zu dem gewünschten Grad fortgeschritten ist, wird unter Unterdruck das Tetralin abdestilliert. Man erhält ein Kondensationsprodukt mit ähnlichen Eigenschaften wie diejenigen nach Beispiel 1 und 2 erhaltenen Produkte.
  • Beispiel 5 Man bringt 500 g endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläther vom Molekulargewicht 1000 mit 34 g Phosphoroxychlorid zur Reaktion, wobei ein saures Phosphat mit SZ 19 und einer Viskosität von 151 cP bei 900 C entsteht. Erhitzt man nun dieses Produkt 4,5 Stunden lang auf 2400 C unter Zutropfen von stündlich 250 g Dibutyläther, so entsteht ein Kondensationsprodukt mit einer Viskosität von 23700 cP bei 90" C. Die Ausbeute beträgt 516 g. Die erreichte Säurezahl ist 10,5.
  • Beispiel 6 Man erhitzt 400 g eines endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläthers mit einem Molekulargewicht von 400 mit 66 g wasserfreier Phosphorsäure 2 Stunden lang auf 240° C und erhält neben 156 g Destillat 310 g Rückstand in Form einer dickflüssigen, zähen, fadenziehenden Masse. Die 10 0J0ige wäßrige Lösung dieses Reaktionsproduktes besitzt bei 20° C eine Viskosität von 11,6 cP, d. h. das Achtfache der mit 1,44 cP bestirnmten entsprechenden Lösung des angewandten Ausgangsmaterials.
  • Der vorstehende Ansatz unter gleichen Bedingungen wird mit nur 33 g Phosphorsäure (Äquivalenzverhältnis 1: 0,5) wiederholt. Man erhält neben 124 g Destillat 309 Rückstand in Form einer zähflüssigen Schmelze, die Raumtemperatur nach einiger Zeit erstarrt. Die 10 obige wäßrige Lösung des Reaktionsproduktes zeigt bei 200 C eine Viskosität von 28 cP, entsprechend dem Neunzehnfachen der entsprechenden Lösung des als Ausgangsstoff verwendeten Polyäthylenglykoläthers.
  • Der nachstehend wiedergegebene Vergleichsversuch zeigt, daß bei Anwendung von katalytischen Mengen von Phosphorsäure als Dehydratisierungsmittel nach der Methode der USA.-Patentschrift 2 522 155 keine brauchbaren Produkte im Sinne der vorliegenden Erfindung erhalten werden.
  • Man erhitzt 400 g des obigen Polyäthylenglykoläthers (Molekulargewicht 400) mit 2 °/0 (= 8 g) Phosphorsäure, wasserfrei, 20 Stunden lang auf 240"C und erhält unter geringer Reaktion 105 g Destillat und 303 g Rückstand.
  • Die 10 0/0ige wäßrige Lösung dieses Reaktionsproduktes zeigt bei 200 C nur eine Viskosität von 2,85 cP gegenüber 1,44 cP beim Ausgangsprodukt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endständige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyäthylenglykoläthern und Sauerstoffsäuren des Phosphors, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Polyäthylenglykoläthern vom Molekulargewicht 400 bis 20000 mit 1/3 bis 1 Äquivalent Sauerstoffsäuren des Phosphors, Phosphor-pentoxyd oder -oxychlorid, bezogen auf Polyäthylenglykoläther, erhaltenen Ester auf Temperaturen von 190 bis 260"C, unter laufender Abführung der Destillationsprodukte, unter Bildung von Polykondensationsprodukten erhitzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einer inerten Flüssigkeit durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem einzigen Arbeitsgang Polyäthylenglykoläther mit Phosphoroxychlorid, Phosphorpentoxyd oder Phosphorsäure verestert und die Ester erhitzt werden, wobei unter Säureabspaltung die Polyäthylenglykolätherreste kondensiert werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 522 155.
DEF20933A 1956-07-31 1956-07-31 Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors Pending DE1103031B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF20933A DE1103031B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF20933A DE1103031B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1103031B true DE1103031B (de) 1961-03-23

Family

ID=7089861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF20933A Pending DE1103031B (de) 1956-07-31 1956-07-31 Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1103031B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156563B (de) * 1959-02-24 1963-10-31 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten mit oberflaechenaktiven Eigenschaften auf der Basis von Alkylenglykolen
US4416830A (en) * 1979-08-30 1983-11-22 Gesellschaft Fur Biotechnologische Forschung Mbh (Gbf) Polyether phosphoric acids or esters
US5409705A (en) * 1991-05-20 1995-04-25 Kao Corporation Phosphobetaine and detergent and cosmetic containing the same
EP2133383A1 (de) * 2002-10-25 2009-12-16 Hoeganaes Corporation Verfahren zur Herstellung einer Zusammensetzung von einem festen Schmiermittel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2522155A (en) * 1946-10-18 1950-09-12 Shell Dev Lubricating compositions

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2522155A (en) * 1946-10-18 1950-09-12 Shell Dev Lubricating compositions

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156563B (de) * 1959-02-24 1963-10-31 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten mit oberflaechenaktiven Eigenschaften auf der Basis von Alkylenglykolen
US4416830A (en) * 1979-08-30 1983-11-22 Gesellschaft Fur Biotechnologische Forschung Mbh (Gbf) Polyether phosphoric acids or esters
US5409705A (en) * 1991-05-20 1995-04-25 Kao Corporation Phosphobetaine and detergent and cosmetic containing the same
EP2133383A1 (de) * 2002-10-25 2009-12-16 Hoeganaes Corporation Verfahren zur Herstellung einer Zusammensetzung von einem festen Schmiermittel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0151755B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyglycerinen
DE1156563B (de) Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten mit oberflaechenaktiven Eigenschaften auf der Basis von Alkylenglykolen
DE1187606B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaetherthioaethern
DE3249794C2 (de) Verfahren zur Herstellung von polymeren Polyolen
DE2043187C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern
DE1103031B (de) Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten aus endstaendige Hydroxylgruppen aufweisenden Polyaethylenglykolaethern und Sauerstoffsaeuren des Phosphors
DE887413C (de) Verfahren zur Herstellung von oel-, wachs- oder harzartigen Um-wandlungsprodukten von AEthergruppen enthaltenden Kondensations-produkten aus Aminotriazinen, Formaldehyd und Alkoholen
DE574838C (de) Verfahren zur Darstellung von cyclischen Glykolen und ihren Derivaten bzw. von Ketonen
DE19941136A1 (de) Verfahren zur Herstellung von (Meth)acrylsäureestern
DE925230C (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaethern der araliphatischen Reihe
DE1961861C3 (de)
EP0088962B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyethylenglykolcarbonsäuren
DE837997C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthergruppen enthaltenden organischen Verbindungen
DE1142982B (de) Schmiermittel auf der Basis eines Dicarbonsaeurediesters
DE1156404B (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsaeureestern
DE880285C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‡-Chloraethern
DE875804C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten des Pentaerythrit-dichlorhydrin-monoschwefligsaeureesters
DE867994C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester
AT221278B (de) Verfahren zur Herstellung von oberflächenaktiven Mitteln auf Basis von Derivaten von Polyalkylenglykolen
DE863417C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Polymeren oder von Kondensations- oder Dehydratationsprodukten
AT235277B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(1'-Tetralyl)-propanol-(1)
DE738918C (de) Verfahren zur Herstellung von Trockenklebstoffen aus Quellstaerke
DE1039232B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaethern
DE1099520B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoglyceriden von Fettsaeuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen
AT206880B (de) Verfahren zur Herstellung von Maleinsäureanhydrid