DE867180C - Doppelwandiger UEbertopf fuer Blumentoepfe - Google Patents
Doppelwandiger UEbertopf fuer BlumentoepfeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G27/00—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
- A01G27/02—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, einer in einen Blumentopf eingesetzten Pflanze das zu
ihrer Erhaltung nötige Wasser derart zuzuführen, daß die Pflanze das Wasser in den laufend erforderlichen
Mengen) selbsttätig einem Behälter entnimmt. Zu diesem Zwecke sind verschiedene
Vorschläge bekanntgeworden, von denen sich jedoch die meisten nicht einbürgern konnten, sei es,
daß sie keine zuverlässige Wasserversorgung gewährleisteten, sei es, daß ihr Aufbau zu kompliziert
war oder daß sie die Verwendung der handelsüblichen Blumentöpfe ausschlossen.
Dies gilt auch von einem doppelwandigen, oben geschlossenen und mit einer verschließbaren
Einfüllungsöffnung versehenen Blumentopfkübel, dessen innerer Mantel unten mit einer kleinen
Öffnung versehen ist, durch die das Wasser infolge der Kapillarität des Tontopfes und der Kulturerde
angesaugt wird.
Die Nachteile der bekannten doppelwandigen Übertöpfe sucht die Erfindung durch einen doppelwandigen,
in der Nähe des inneren Topfbodens mit einer oder mehreren Austrittsöffnungen versehenen
Übertopf dadurch zu vermeiden, daß er in seinem Bodenteile Raum zur Aufnahme einer Sandschicht as
bietet, in die jene Öffnungen münden und in die der eigentliche Blumentopf eingesetzt ist. Der die
Wurzeln der Pflanze umgebenden Erde wird durch den Übertopf nach der Erfindung das Wasser nicht
unmittelbar, sondern unter Einschaltung jener Sandfüllung zugeführt, die dessen Menge in einem
Maße regelt, das den Wasserbedarf der Pflanze je
nach der durch due Oberfläche ihrer Blätter verdunsteten
Menge entspricht. Da der Hohlraum des Übertopfes ohne weiteres so groß gestaltet
werden kann, daß er den Wasserbedarf der Pflanze für mehrere Wochen, faßt, so benötigt sie während
dieses Zeitraumes, keiner Pflege oder Wartung).
Der Erfindungsgegenstand und seine Wirkungsweise sind im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert, das in der Zeich-
to nung im mittleren senkrechten Längsschnitt dargestellt
ist.
Der Übertopf ι hat eine dem eigentlichen Blumentopf 2 entsprechende, kegelig sich erweiternde Gestalt
und! besteht ■ aus einer Innenwand 3 und einer mit ihr ein Stück bildenden Außenwand 4. Die
beiden Wandungen 3 und 4 schließen einen Hohlraum
5 ein, der an der Oberkante des. Übertopfes durch eine mit einem Pfropf en 6 dicht verschließbare
Einfüllöffnung zugänglich ist. Die Inneniwandung, 3 besitzt nahe dem Boden des Übertopfes
eine oder mehrere Öffnungen 7. In seinem Unterteile enthält der Übertopf 1 eine SanidfüllungiS,
in die der eigentliche Blumentopf b'is zu einer gewissen
Tiefe eingesetzt ist. Die Bodenöffruung 9
a5 des Topfes 2 darf nicht verschlossen sein.
Nach Entfernung des Pfropfens 6 wird der Hohlraum 5 des Übertopf es mit Wasser gefüllt. Durch
die öffnung (en) 7 gelangt ein Teil dieses Wassers in die Sandfüllung 8. Nachdem sich die Sandfüllung
8 aus dem Hohlraum des Über topf es durch die öffnungen 7 hindurch mit Wasser gesättigt hat,
saugt d!as Wurzelwerk der eingetopften Pflanze die Feuchtigkeit durch die öffnung 9 in die Blumentopf
er de 10 ein und führt sie der Pflanze zu. In
der Wasserversorgung der Pflanze stellt sich alsbald ein Gleichgewichtszustand ein. Der Zufluß an
Wasser aus dem Hohlraum des Übertopfes in die Sandfüllung und die Weitergabe desi Wassers aus
dieser an das Erdreich im Topf 2 bemißt sich durch
die von dem Wurzelwerk der Pflanze angesaugte Wassermenge, die ihrerseits durch den Verdunstungsvoirgang
auf der gesamtem Blattoberfläche der Pflanze bestimmt wird!. Die Fassung des Wasserraumes des Übertopfes ist so1 gewählt,.
daß er die selbsttätige Wasserversorgung der Pflanze für mehrere Wochen sicherstellt. Die vollkommen1
geschlossene Ausbildung des Wasservorratsraumes des. Übertopfes· verhindert jeden
Wasserverlust durch Oberflächenverdunstung; außerdem'wählt man für die Wandungen des Übertopfes
einen wasserundurchlässigen, also nicht porösen Werkstoff, beispielsweise einen Kunstpreßstoff;
hierbei hat man überdies die Möglichkeit, einen durchsichtigen Kunststoff zu verwenden,
so daß man den Wasserstand in dem Vorratsraum 5 des Übertopfes ohne weiteres jederzeit erkennen
kann. Der luftdichte Abschluß1 mittels des Pfropfens 6 führt im Laufe der Zeit mit sinkendem
Wasserstande zu einer ansteigenden Luftverdünnung im Luftraum des Übertopfes; der hierdurch
mögliche Unterdaruck, der sich auf den Wasseraustritt durch die Öffnungen 7 hindernd auswirken
könnte, wird durch den Zutritt von Luft durch die freie Oberfläche der Sandfüllung 8 in dem Ringraum
zwischen der Innenwand des Übertopfes 3 und dem inneren Topf 2 ausgeglichen.
Da das' gesamte von der eingetopften Pflanze benötigte Wasser durch die Sandfüllung 8 hindurchgeht,
kann man diesen Vorgang auch noch dazu benutzen, der Pflanze zusätzliche Nährstoffe
zuzuführen, indem man entsprechende Dungstoffe dem Sande zumischt.
Claims (4)
1. Doppelwandiger Übertopf für Blumentöpfe mit in der Innenwand nahe dem Topfboden
vorgesehenen Öffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertopf den eigentlichen Blumentopf
(2) in seinem Bodenteile mit einem die Einfüllungi einer Samdsehicht (8) ermöglichenden
Zwischenraum umgibt und der oder die öffnungen (7) der inneren Übertopfwand in die
Sandschicht (8) münden.
2. Übertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum (5) mit einem luftdichten) Verschluß (6) versehen ist.
3. Übertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Wandungen) (3, 4) aus wasserundurchlässigem, aber zweckmäßig durchsichtigem
Material, z. B·. aus Kunstharzpreßstoff, bestehen.
4. Übertopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seiner Sandfüllung
Nährstoffe für die Pflanze zugesetzt sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 713 430.
Deutsche Patentschrift Nr. 713 430.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5707 2.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE867180X | 1949-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE867180C true DE867180C (de) | 1953-02-16 |
Family
ID=20367002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL3050A Expired DE867180C (de) | 1949-10-07 | 1950-07-12 | Doppelwandiger UEbertopf fuer Blumentoepfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE867180C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN103782889A (zh) * | 2013-12-09 | 2014-05-14 | 刘闯 | 绿色空气净化培养器及培养方法 |
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| DE713430C (de) * | 1939-07-23 | 1941-11-07 | Rudolf Peeters | Kuebel fuer Pflanzentoepfe |
-
1950
- 1950-07-12 DE DEL3050A patent/DE867180C/de not_active Expired
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| CN103782889B (zh) * | 2013-12-09 | 2015-04-15 | 刘闯 | 绿色空气净化培养器及培养方法 |
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