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DE1191621B - Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff - Google Patents

Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1191621B
DE1191621B DEK45497A DEK0045497A DE1191621B DE 1191621 B DE1191621 B DE 1191621B DE K45497 A DEK45497 A DE K45497A DE K0045497 A DEK0045497 A DE K0045497A DE 1191621 B DE1191621 B DE 1191621B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
edge
vessel according
outer jacket
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK45497A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Kick
Dr Ehrenfrie Grosse-Brauckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EHRENFRIED GROSSE BRAUCKMANN D
HERMANN KICK DR
Original Assignee
EHRENFRIED GROSSE BRAUCKMANN D
HERMANN KICK DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EHRENFRIED GROSSE BRAUCKMANN D, HERMANN KICK DR filed Critical EHRENFRIED GROSSE BRAUCKMANN D
Priority to DEK45497A priority Critical patent/DE1191621B/de
Publication of DE1191621B publication Critical patent/DE1191621B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-9/10
Nummer: 1191621
Aktenzeichen: K 45497III/45 f
Anmeldetag: 22. Dezember 1961
Auslegetag: 22. Aprill965
Die Erfindung betrifft ein doppelwandiges Vegetationsgefäß aus Kunststoff und hat die Aufgabe, ein vielseitig verwendbares Vegetationsgefäß zu schaffen, das zur wissenschaftlichen Untersuchung der Wachstumsbedingungen von Pflanzen aller Art bestimmt und besonders gut geeignet ist.
Die bisher für diesen Zweck in wissenschaftlichen Instituten eingeführten Gefäße sind meist nur für eine Untersuchungsart geeignet und haben den Nachteil, daß sie für Spurenelementuntersuchungen nicht brauchbar sind, da sie in der Regel aus keramischem Material oder aus emailliertem Blech bestehen. Man ist deshalb auch schon dazu übergegangen, die Gefäße mit Kunststoffbeuteln auszukleiden oder handelsübliche Eimer aus Kunststoff zu verwenden, jedoch haben sich diese Behelfslösungen nicht bewährt.
Aber auch die vielfach und seit langem bekannten doppelwandigen Blumentöpfe haben keinen Eingang in die wissenschaftliche Praxis finden können, da sie entsprechend der anderen Zweckbestimmung Gestaltungen und Eigenschaften aufwiesen, die sie für den Einsatz in Forschungsanstalten ungeeignet machten.
Man kann diese Gefäße im wesentlichen in zwei Gruppen einteilen: die erste umfaßt normale Blumentöpfe, die in einen Zier- oder Umtopf eingesetzt sind, um das unschöne Äußere des normalen Tontopfes zu verdecken. Dabei besitzt der Innentopf einen gänzlich oder nahezu geschlossenen Boden, der nur eine Ablauföffnung für überschüssiges Gießwasser enthalten kann, ist porös und wird derart in den glasierten, also luftundurchlässigen Außentopf eingesetzt, daß ein Luftzutritt zu dem porösen Innentopf möglich wird, der aber auch in Einzelfällen unterbrochen werden kann. Ein anderer Vorschlag dieser Art besteht darin, daß sowohl der Ziertopf als auch der Einsatzpflanzentopf aus Metall, beispielsweise Aluminium, bestehen; auch hier sind in der Umfangswandung des Innentopfes Luftzutrittsöffnungen vorgesehen. Bei dieser Gruppe hat der Außentopf lediglich Zierfunktion. Etwa in den Zwischenraum zwischen Ziertopf und eigentlichem Pflanztopf eintretendes Gießwasser wird im allgemeinen als störend empfunden und kann in einem bekannten Fall durch niveauregulierende öffnungen in der Seitenwandung des Ziertopfes unkontrolliert nach außen ablaufen.
Die zweite Gruppe umfaßt besondere Gestaltungen des Planztopfes selbst, der aus zwei Teilen besteht, die zusammen den eigentlichen Pflanztopf bilden. So ist beispielsweise ein Blumentopf be-Doppelwandiges Vegetationsgefäß aus
Kunststoff
Anmelder:
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann,
Bonn, Meckenheimer Allee 176
Als Erfinder benannt:
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann, Bonn
kanntgeworden, der einen abnehmbaren Boden besitzt, der in einer dem lichten Querschnitt des Blumentopfes entsprechenden Umfangslinie abgestuft ist, wobei der Blumentopfmantel auf dieser Stufe aufsitzt. Eine Doppelwandigkeit ist hierbei nicht oder nur im untersten Teil des Topfes vorhanden.
Eine andere bekanntgewordene Gestaltung befaßt sich mit einer Einlage für Blumentöpfe, die an die innere Topfwand anzulegen ist und aus gefalteter, gewellter oder mit Ansätzen versehener und Luftlöcher aufweisender Pappe besteht, so daß zwischen Blumentopf und Einlage Lüftungskanäle geschaffen werden. Zweck dieser Anordnung ist es, bei Verwendung glasierter Töpfe aus Porzellan od. dgl., deren Wandungen keinerlei Poren aufweisen und auch kein Abzugsloch am Boden für überschüssiges Gießwasser besitzen, den Topfpflanzen trotz ungeeigneter Behälter gute Lebensbedingungen zu schaffen, d. h. Luftzutritt zum Erdreich von der Seite her zu ermöglichen sowie überschüssiges Gießwasser durch Verdunstung zu entfernen.
Eine andere Lösung dieser Art besteht aus einer vasenartigen Umhüllung und längsgeteiltem Topfeinsatz, die beide aus Kunststoff bestehen können.
Der Innentopf besitzt auch hierbei einen Boden und ist zweiteilig ausgeführt. Durch Verschlußlappen oder Führungen wird er zu einem festen Stück verbunden, um das Umtopfen zu ermöglichen. Um eine Durchlässigkeit des Inneneinsatzes zu erreichen, ist dieser an seinem Umfang mit einer überaus reichlichen Anzahl kleinerer Bohrungen (Luftlöcher) versehen. Auch hier ist der Zweck lediglich der, das
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stets unsaubere Aussehen von Blumentöpfen zu kaschieren und das Umtopfen zu erleichtern.
Schließlich ist auch ein Blumentopf mit Selbstbewässerung bekanntgeworden, der an beliebiger Stelle des Topfes einen Hohlraum besitzt, wobei entweder die Wände und der Boden oder nur die Wände oder nur der Boden doppelwandig ausgeführt sein können, wobei der so gebildete Hohlraum mit Wasser gefüllt werden soll und mittels eines Dochtes aus saugfähigem Material den eigentlichen Pflanztopf bewässert.
Dabei geht die überwiegende Zahl dieser vor bekannten Konstruktionen von dem laienhaften Vorurteil aus, daß Pflanztöpfe porös sein müßten, um den Luftzutritt zum Erdreich zu ermöglichen. Dabei wird in Kauf genommen, daß durch die Luft zuführungsöffnungen nährsalzhaltiges Gießwasser und unter Umständen auch das Erdreich selbst teilweise nach außen dringen kann und für die Ernährung der Pflanze verlorengeht.
Dies mag bei einfacher Aufzucht von Pflanzen in Kauf genommen werden können, nicht jedoch bei wissenschaftlichen Untersuchungen, die in der Regel in großen Reihen durchgeführt werden, wobei die Wachstumsbedingungen in allen zu einer Reihe gehörenden Vegetationsgefäßen vollkommen gleich gehalten werden müssen, um vergleichbare Ergebnisse bezüglich der Pflanzenernährung, der Düngung, der Pflanzenzüchtung oder des Pflanzenschutzes zu erzielen, die auch zahlenmäßig exakt sind.
Dies setzt voraus, daß die Gefäße zunächst aus einem vollkommen mineralstoff- und spurenelementfreien Material hergestellt sein müssen, da bereits geringste, von Laien oft für bedeutungslos gehaltene Mengen bestimmter Elemente das Wachstum beein flussen. Außerdem muß die Wasserzufuhr so ge regelt werden können, daß man die natürliche Wasserbewegung im Freiland nachahmen kann, d. h. eine Bewässerung durch Gießen von oben wie auch durch aufsteigende Bewässerung von unten wahlweise durchzuführen vermag. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit, das Gießwasser rasch und exakt einer Vielzahl von oft mehreren hundert Topfen auf der Waage zuzuführen, die Gefäße müssen also auch leicht transportabel sein, und zwar nicht nur ein möglichst geringes Gewicht haben, sondern beim Transport auch keine Verformungen des Erdreichs erleiden, da sonst Risse im Erdreich entstehen können, die die Versuchsbedingungen erheblich beeinflussen.
Aus diesem und weiteren später zu erörternden Gründen wird vorgeschlagen, daß ein doppelwandi- ges Vegetationsgefäß aus inertem Kunststoff erfin dungsgemäß aus einem ringförmig geschlossenen Innenmantel mit offenem, eventuell mit Versteifungen versehenem Boden und mit einem waagerecht nach außen abgebogenen Rand an der Oberseite, der den Zwischenraum zwischen den Teilen über deckt, und aus einem Außenmantel mit einem geschlossenen und — wie an sich bekannt — nach der Mitte aufgewölbten Boden und mit einem an der Oberseite etwa in Höhe des Randes des Innen mantels ebenfalls nach außen waagerecht abgebogenen Rand besteht. Dabei hat der beiderseits offene und lose in den Außenbehälter einzusetzende Innen mantel nicht nur den Vorteil leichter Fertigung, besserer Gießmöglichkeit und einfacherer Reinigung, sondern vor allen Dingen auch den Zweck, Verformungen des Außenmantels beim Anheben sich nicht auf den Innenmantel auswirken zu lassen. Der den Zwischenraum überdeckende Rand des Innenmantels soll bei Freilandversuchen das Eindringen von Regenwasser vermeiden, um den Gießwasserverbrauch genau kontrollieren zu können. Der Rand des Außenmantels dient in erster Linie Versteifungszwecken, um bei den häufig notwendigen Transporten von und zur Waage möglichst geringe Verformungen auftreten zu lassen.
Diese vorteilhafte Eigenart des erfindungsgemäßen Vegetationsgefäßes wird weiter dadurch gefördert, daß der Außenmantel in der Nähe des Bodens Führungs- und Haltemittel, beispielsweise einen Rücksprung, für den Innenmantel aufweist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit besteht hierbei darin, daß der Außenmantel an der Oberseite mit Tragegriffen, beispielsweise durch Verbreiterung des Randes an gegenüberliegenden
ao Seiten, ausgerüstet ist.
In diesem Zusammenhang ergibt sich die weitere vorteilhafte Möglichkeit, daß die Tragegriffe gegenüber dem Außenmantel durch Wandungen versteift sind, die gleichzeitig Eingußöffnungen bilden. Somit ist die Möglichkeit geschaffen, das Gießwasser zwischen Außen- und Innenmantel auf den Boden des Gefäßes zu gießen und damit den Pflanzen vollständig zur Verfügung zu stellen. Weiterhin wird durch diese Maßnahme die Gießzeit wesentlich verringert, was sich insbesondere bei einer großen Zahl von gleichzeitig zu gießenden Vegetationsgefäßen günstig auswirkt.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeit ergibt sich dadurch, daß der Rand des Innenmantels im Bereich der Eingußöffnungen ausgeklinkt bzw. aufgebogen ist.
Besonders zweckmäßig ist es auch, wenn am Außenmantel in Bodennähe ein Abflußstutzen vorgesehen ist. Auf diese Weise kann nach einem Vorschlag von Mitscherlich das Gefäß auf volle Wassersättigung gegossen werden. Überschüssiges Wasser wird durch einen Schlauch in beliebig große Flaschen abgeleitet, die nach längeren Regenperioden ausgewechselt werden können, wenn das Gefäß im Freien aufgestellt ist. Auf diese Weise geht kein Gießwasser verloren. Um zu vermeiden, daß hierbei Bodenteilchen mitgerissen werden, kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn der Innenmantel im Bereich des Abflußstutzens eine Auswölbung aufweist.
Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Vegetationsgefäßes sind hiermit nicht erschöpft. Es hat sich z. B. die Erfahrung ergeben, daß der Boden unter keinen Umständen eintrocknen darf, da dann das Wasser durch Trockenrisse bis zur Auffangschale durchfließt. Selbst wenn dies bei dem erfindungsgemäßen Doppelwandgefäß eintreten sollte, so kann an den Abflußstutzen ein Ableitungsschlauch angeschlossen werden, der in diesem Falle hochgebunden wird. Gießt man dann Wasser in den Außenmantel und wartet, bis der Boden sich wieder mit Wasser gesättigt hat, so sind diese Nachteile behoben. Das überschüssige Wasser fließt infolge des hochgezogenen Bodens immer wieder zum Stutzen hin. Der gewölbte Boden verleiht dem Gefäß zusätzlich auch auf unebener Unterlage eine gute Standfestigkeit.
Ein weiteter Vorteil besteht in der Frostbeständigkeit des Kunststoffes, so daß auch der Anbau von
Wintergetreide im Vegetationsgefäß möglich geworden ist.
Eine weitere vorteilhafte Anwendung besteht in dem Eingraben im Freiland, so daß Gefäßversuche unter den Kleinklimabedingungen des Ackers durchgeführt werden können. Dabei besieht die Möglichkeit, stauende Nässe, die bei längerer Regendauer auftreten könnte, durch einfaches Absaugen des Wassers aus dem Zwischenraum zwischen Innen- und Außenmantel auszuschalten. Andererseits ist es bei entsprechenden Kulturen, beispielsweise für den Reisanbau, ohne weiteres möglich, die erforderliche Überflutung zu erreichen.
Schließlich sind auch Wasserkulturversuche im Doppelwandgefäß leicht durchführbar, insbesondere dann, wenn aus Versuchsgründen die Nährlösung zu wechseln ist.
Der Gegenstand der Erfindung sei an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, in der Abb. 1 einen Schnitt gemäß Linie A-B in
A b b. 2 darstellt, die eine Draufsicht zeigt.
Mit 1 ist der Außenmantel bezeichnet, der an seiner Oberseite einen waagerecht abgebogenen Rand 2 aufweist und einen etwa konisch hochgewölbten Boden 3 besitzt. In der Nähe des Bodens ist der Außenmantel 1 bei 4 eingezogen und bildet so einen Führungsring 5, in den der Innenmantel 6 eingepaßt ist.
Statt dessen ist es aber auch möglich, Führungsrippen oder sonstige innere Vorsprünge vorzusehen, die den Innenmantel 6 an der Unterseite halten. Der Innenmantel selbst ist ohne Boden dargestellt; aus Stabilitätsgründen kann es in einzelnen Fällen erwünscht sein, einen Siebboden oder sonstige Versteifungen vorzusehen.
An der Oberseite ist der Mantel 6 mit einem waagerecht abgebogenen Rand 7 versehen, der den Zwischenraum zwischen Außenmantel 1 und Innenmantel 6 abdeckt und eine ausreichende Formsteifigkeit ergibt. Der Rand 2 des Außenmantels 1 ist bei 8 zu Tragegriffen ausgezogen, die noch zusätzlich durch Wandungen 9 gegenüber dem Mantel 1 versteift sind und gleichzeitig Eingußöffnungen 10 bilden.
Im Bereich dieser Eingußöffnungen kann der Rand 7 des Innenmantels 6 auch ausgeklinkt sein bzw. —■ wie bei la dargestellt, ist — aufgebogen werden. Auf diese Weise erhält man eine bequeme Möglichkeit, den Innenmantel gesondert anfassen zu können, sobald dieser zum Zweck der Reinigung od. dgl. ausgehoben werden soll. Dabei sind noch eine Reihe von Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So ist es beispielsweise möglich, das Gefäß nicht nur mit kreisförmiger, sondern auch mit quadratischer oder rechteckiger bzw. ovaler Grundfläche auszubilden. Durch die Wahl verschiedener Größen ist es für alle Pflanzenarten, auch für junge Bäume, verwendbar.
Am Abflußstutzen 11 kann ein durchsichtiger Schlauch angebracht werden, der bei Wasserkulturversuchen nach oben geführt ist und als Wasserstandsrohr dient. Durch ihn kann auch gleichzeitig die Nährlösung abgelassen und erneuert werden.
Schließlich lassen sich an dem Gefäß beliebige weitere Abflußstutzen, Öffnungen usw. einfach und ohne Beschädigung für das Material und die Benutzung des Topfes anbringen. Schließlich kann auch die Wärmeisolation noch durch geeignete Zuschlagstoffe zum Kunststoff erhöht werden, wobei lediglich darauf Bedacht zu nehmen ist, daß als Füllstoffe solche Materialien Verwendung finden, die keine störenden Mineralstoffe an das Gießwasser bzw. den Boden abgeben oder selbst chemisch weitgehend inert sind.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Doppelwandiges Vegetationsgefäß aus Kunststoff zur wissenschaftlichen Untersuchung der Wachstumsbedingungen von Pflanzen aller Art. dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß aus einem ringförmig geschlossenen Innenmantel (6) mit offenem, eventuell mit Versteifungen versehenem Boden und mit einem waagerecht nach außen abgebogenen Rand (7) an der Oberseite, der den Zwischenraum zwischen den Teilen (1, 6) überdeckt, und aus einem Außenmantel (1) mit einem geschlossenen und — wie an sich bekannt — nach der Mitte auigewölbten Boden (3) und mit einem an der Oberseite etwa in Höhe des Randes (7) des Innenmantels (6) ebenfalls nach außen waagerecht abgebogenen Rand (2) besteht.
2. Gefäß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (1) in der Nähe des Bodens (3) Führungs- und Haltemittel, beispielsweise einen Rücksprung (4, 5), für den Innenmantel (6) aufweist.
3. Gefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (1) an der Oberseite mit Tragegriffen (8), beispielsweise durch Verbreiterung des Randes (2) an gegenüberliegenden Seiten, ausgerüstet ist.
4. Gefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragegriffe (8) gegenüber dem Außenmantel (1) durch Wandungen (9) versteift sind, die gleichzeitig Eingußöffnungen (10) bilden.
5. Gefäß nach den Ansprüchen 1 und folgenden, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (7) am Innenmantel (6) im Bereich der Eingußöffnungen (10) ausgeklinkt bzw. (bei la) aufgebogen ist.
6. Gefäß nach den Ansprüchen 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenmantel (1) in Bodennähe ein Abflußstutzen (11) vorgesehen ist.
7. Gefäß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenmantel (6) im Bereich des Abflußstutzens (11) eine Auswölbung (12) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 555 342;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 834 279,
750 629;
schweizerische Patentschrift Nr. 124 699;
österreichische Patentschriften Nr. 4001, 73 273.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 540/108 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
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