DE1191621B - Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff - Google Patents
Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus KunststoffInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-9/10
Nummer: 1191621
Aktenzeichen: K 45497III/45 f
Anmeldetag: 22. Dezember 1961
Auslegetag: 22. Aprill965
Die Erfindung betrifft ein doppelwandiges Vegetationsgefäß aus Kunststoff und hat die Aufgabe,
ein vielseitig verwendbares Vegetationsgefäß zu schaffen, das zur wissenschaftlichen Untersuchung
der Wachstumsbedingungen von Pflanzen aller Art bestimmt und besonders gut geeignet ist.
Die bisher für diesen Zweck in wissenschaftlichen Instituten eingeführten Gefäße sind meist nur für
eine Untersuchungsart geeignet und haben den Nachteil, daß sie für Spurenelementuntersuchungen
nicht brauchbar sind, da sie in der Regel aus keramischem Material oder aus emailliertem Blech bestehen.
Man ist deshalb auch schon dazu übergegangen, die Gefäße mit Kunststoffbeuteln auszukleiden
oder handelsübliche Eimer aus Kunststoff zu verwenden, jedoch haben sich diese Behelfslösungen
nicht bewährt.
Aber auch die vielfach und seit langem bekannten doppelwandigen Blumentöpfe haben keinen Eingang
in die wissenschaftliche Praxis finden können, da sie entsprechend der anderen Zweckbestimmung
Gestaltungen und Eigenschaften aufwiesen, die sie für den Einsatz in Forschungsanstalten ungeeignet
machten.
Man kann diese Gefäße im wesentlichen in zwei Gruppen einteilen: die erste umfaßt normale
Blumentöpfe, die in einen Zier- oder Umtopf eingesetzt sind, um das unschöne Äußere des normalen
Tontopfes zu verdecken. Dabei besitzt der Innentopf einen gänzlich oder nahezu geschlossenen
Boden, der nur eine Ablauföffnung für überschüssiges Gießwasser enthalten kann, ist porös und wird
derart in den glasierten, also luftundurchlässigen Außentopf eingesetzt, daß ein Luftzutritt zu dem
porösen Innentopf möglich wird, der aber auch in Einzelfällen unterbrochen werden kann. Ein anderer
Vorschlag dieser Art besteht darin, daß sowohl der Ziertopf als auch der Einsatzpflanzentopf aus
Metall, beispielsweise Aluminium, bestehen; auch hier sind in der Umfangswandung des Innentopfes
Luftzutrittsöffnungen vorgesehen. Bei dieser Gruppe hat der Außentopf lediglich Zierfunktion. Etwa in
den Zwischenraum zwischen Ziertopf und eigentlichem Pflanztopf eintretendes Gießwasser wird im
allgemeinen als störend empfunden und kann in einem bekannten Fall durch niveauregulierende
öffnungen in der Seitenwandung des Ziertopfes unkontrolliert nach außen ablaufen.
Die zweite Gruppe umfaßt besondere Gestaltungen des Planztopfes selbst, der aus zwei Teilen besteht,
die zusammen den eigentlichen Pflanztopf bilden. So ist beispielsweise ein Blumentopf be-Doppelwandiges
Vegetationsgefäß aus
Kunststoff
Kunststoff
Anmelder:
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann,
Bonn, Meckenheimer Allee 176
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann,
Bonn, Meckenheimer Allee 176
Als Erfinder benannt:
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann, Bonn
Dr. Hermann Kick,
Dr. Ehrenfried Große-Brauckmann, Bonn
kanntgeworden, der einen abnehmbaren Boden besitzt, der in einer dem lichten Querschnitt des
Blumentopfes entsprechenden Umfangslinie abgestuft ist, wobei der Blumentopfmantel auf dieser
Stufe aufsitzt. Eine Doppelwandigkeit ist hierbei nicht oder nur im untersten Teil des Topfes vorhanden.
Eine andere bekanntgewordene Gestaltung befaßt sich mit einer Einlage für Blumentöpfe, die an die
innere Topfwand anzulegen ist und aus gefalteter, gewellter oder mit Ansätzen versehener und Luftlöcher
aufweisender Pappe besteht, so daß zwischen Blumentopf und Einlage Lüftungskanäle geschaffen
werden. Zweck dieser Anordnung ist es, bei Verwendung glasierter Töpfe aus Porzellan od. dgl.,
deren Wandungen keinerlei Poren aufweisen und auch kein Abzugsloch am Boden für überschüssiges
Gießwasser besitzen, den Topfpflanzen trotz ungeeigneter Behälter gute Lebensbedingungen zu
schaffen, d. h. Luftzutritt zum Erdreich von der Seite her zu ermöglichen sowie überschüssiges Gießwasser
durch Verdunstung zu entfernen.
Eine andere Lösung dieser Art besteht aus einer vasenartigen Umhüllung und längsgeteiltem Topfeinsatz,
die beide aus Kunststoff bestehen können.
Der Innentopf besitzt auch hierbei einen Boden und ist zweiteilig ausgeführt. Durch Verschlußlappen
oder Führungen wird er zu einem festen Stück verbunden, um das Umtopfen zu ermöglichen. Um eine
Durchlässigkeit des Inneneinsatzes zu erreichen, ist dieser an seinem Umfang mit einer überaus reichlichen
Anzahl kleinerer Bohrungen (Luftlöcher) versehen. Auch hier ist der Zweck lediglich der, das
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stets unsaubere Aussehen von Blumentöpfen zu kaschieren und das Umtopfen zu erleichtern.
Schließlich ist auch ein Blumentopf mit Selbstbewässerung bekanntgeworden, der an beliebiger
Stelle des Topfes einen Hohlraum besitzt, wobei entweder die Wände und der Boden oder nur die
Wände oder nur der Boden doppelwandig ausgeführt sein können, wobei der so gebildete Hohlraum
mit Wasser gefüllt werden soll und mittels eines Dochtes aus saugfähigem Material den eigentlichen
Pflanztopf bewässert.
Dabei geht die überwiegende Zahl dieser vor bekannten Konstruktionen von dem laienhaften
Vorurteil aus, daß Pflanztöpfe porös sein müßten, um den Luftzutritt zum Erdreich zu ermöglichen.
Dabei wird in Kauf genommen, daß durch die Luft zuführungsöffnungen nährsalzhaltiges Gießwasser
und unter Umständen auch das Erdreich selbst teilweise nach außen dringen kann und für die Ernährung der Pflanze verlorengeht.
Dies mag bei einfacher Aufzucht von Pflanzen in Kauf genommen werden können, nicht jedoch
bei wissenschaftlichen Untersuchungen, die in der Regel in großen Reihen durchgeführt werden, wobei
die Wachstumsbedingungen in allen zu einer Reihe gehörenden Vegetationsgefäßen vollkommen gleich
gehalten werden müssen, um vergleichbare Ergebnisse bezüglich der Pflanzenernährung, der Düngung,
der Pflanzenzüchtung oder des Pflanzenschutzes zu erzielen, die auch zahlenmäßig exakt sind.
Dies setzt voraus, daß die Gefäße zunächst aus einem vollkommen mineralstoff- und spurenelementfreien
Material hergestellt sein müssen, da bereits geringste, von Laien oft für bedeutungslos gehaltene
Mengen bestimmter Elemente das Wachstum beein flussen. Außerdem muß die Wasserzufuhr so ge
regelt werden können, daß man die natürliche Wasserbewegung im Freiland nachahmen kann, d. h.
eine Bewässerung durch Gießen von oben wie auch durch aufsteigende Bewässerung von unten wahlweise
durchzuführen vermag. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit, das Gießwasser rasch und exakt
einer Vielzahl von oft mehreren hundert Topfen auf der Waage zuzuführen, die Gefäße müssen also auch
leicht transportabel sein, und zwar nicht nur ein möglichst geringes Gewicht haben, sondern beim
Transport auch keine Verformungen des Erdreichs erleiden, da sonst Risse im Erdreich entstehen können,
die die Versuchsbedingungen erheblich beeinflussen.
Aus diesem und weiteren später zu erörternden Gründen wird vorgeschlagen, daß ein doppelwandi-
ges Vegetationsgefäß aus inertem Kunststoff erfin dungsgemäß aus einem ringförmig geschlossenen
Innenmantel mit offenem, eventuell mit Versteifungen versehenem Boden und mit einem waagerecht
nach außen abgebogenen Rand an der Oberseite, der den Zwischenraum zwischen den Teilen über
deckt, und aus einem Außenmantel mit einem geschlossenen und — wie an sich bekannt — nach
der Mitte aufgewölbten Boden und mit einem an der Oberseite etwa in Höhe des Randes des Innen
mantels ebenfalls nach außen waagerecht abgebogenen Rand besteht. Dabei hat der beiderseits offene
und lose in den Außenbehälter einzusetzende Innen mantel nicht nur den Vorteil leichter Fertigung,
besserer Gießmöglichkeit und einfacherer Reinigung, sondern vor allen Dingen auch den Zweck, Verformungen
des Außenmantels beim Anheben sich nicht auf den Innenmantel auswirken zu lassen. Der den
Zwischenraum überdeckende Rand des Innenmantels soll bei Freilandversuchen das Eindringen
von Regenwasser vermeiden, um den Gießwasserverbrauch genau kontrollieren zu können. Der Rand
des Außenmantels dient in erster Linie Versteifungszwecken, um bei den häufig notwendigen Transporten
von und zur Waage möglichst geringe Verformungen auftreten zu lassen.
Diese vorteilhafte Eigenart des erfindungsgemäßen Vegetationsgefäßes wird weiter dadurch gefördert,
daß der Außenmantel in der Nähe des Bodens Führungs- und Haltemittel, beispielsweise einen Rücksprung,
für den Innenmantel aufweist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit besteht hierbei darin, daß der Außenmantel an
der Oberseite mit Tragegriffen, beispielsweise durch Verbreiterung des Randes an gegenüberliegenden
ao Seiten, ausgerüstet ist.
In diesem Zusammenhang ergibt sich die weitere vorteilhafte Möglichkeit, daß die Tragegriffe gegenüber
dem Außenmantel durch Wandungen versteift sind, die gleichzeitig Eingußöffnungen bilden. Somit
ist die Möglichkeit geschaffen, das Gießwasser zwischen Außen- und Innenmantel auf den Boden des
Gefäßes zu gießen und damit den Pflanzen vollständig zur Verfügung zu stellen. Weiterhin wird
durch diese Maßnahme die Gießzeit wesentlich verringert, was sich insbesondere bei einer großen Zahl
von gleichzeitig zu gießenden Vegetationsgefäßen günstig auswirkt.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeit ergibt sich dadurch, daß der Rand des Innenmantels
im Bereich der Eingußöffnungen ausgeklinkt bzw. aufgebogen ist.
Besonders zweckmäßig ist es auch, wenn am Außenmantel in Bodennähe ein Abflußstutzen vorgesehen
ist. Auf diese Weise kann nach einem Vorschlag von Mitscherlich das Gefäß auf volle
Wassersättigung gegossen werden. Überschüssiges Wasser wird durch einen Schlauch in beliebig große
Flaschen abgeleitet, die nach längeren Regenperioden ausgewechselt werden können, wenn das Gefäß
im Freien aufgestellt ist. Auf diese Weise geht kein Gießwasser verloren. Um zu vermeiden, daß hierbei
Bodenteilchen mitgerissen werden, kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn der Innenmantel im Bereich
des Abflußstutzens eine Auswölbung aufweist.
Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Vegetationsgefäßes sind hiermit
nicht erschöpft. Es hat sich z. B. die Erfahrung ergeben, daß der Boden unter keinen Umständen eintrocknen
darf, da dann das Wasser durch Trockenrisse bis zur Auffangschale durchfließt. Selbst wenn
dies bei dem erfindungsgemäßen Doppelwandgefäß eintreten sollte, so kann an den Abflußstutzen ein
Ableitungsschlauch angeschlossen werden, der in diesem Falle hochgebunden wird. Gießt man dann
Wasser in den Außenmantel und wartet, bis der Boden sich wieder mit Wasser gesättigt hat, so sind
diese Nachteile behoben. Das überschüssige Wasser fließt infolge des hochgezogenen Bodens immer
wieder zum Stutzen hin. Der gewölbte Boden verleiht dem Gefäß zusätzlich auch auf unebener Unterlage
eine gute Standfestigkeit.
Ein weiteter Vorteil besteht in der Frostbeständigkeit des Kunststoffes, so daß auch der Anbau von
Wintergetreide im Vegetationsgefäß möglich geworden ist.
Eine weitere vorteilhafte Anwendung besteht in dem Eingraben im Freiland, so daß Gefäßversuche
unter den Kleinklimabedingungen des Ackers durchgeführt werden können. Dabei besieht die Möglichkeit,
stauende Nässe, die bei längerer Regendauer auftreten könnte, durch einfaches Absaugen des
Wassers aus dem Zwischenraum zwischen Innen- und Außenmantel auszuschalten. Andererseits ist es
bei entsprechenden Kulturen, beispielsweise für den Reisanbau, ohne weiteres möglich, die erforderliche
Überflutung zu erreichen.
Schließlich sind auch Wasserkulturversuche im Doppelwandgefäß leicht durchführbar, insbesondere
dann, wenn aus Versuchsgründen die Nährlösung zu wechseln ist.
Der Gegenstand der Erfindung sei an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert, in der Abb. 1 einen Schnitt gemäß Linie A-B in
A b b. 2 darstellt, die eine Draufsicht zeigt.
Mit 1 ist der Außenmantel bezeichnet, der an seiner Oberseite einen waagerecht abgebogenen Rand 2 aufweist und einen etwa konisch hochgewölbten Boden 3 besitzt. In der Nähe des Bodens ist der Außenmantel 1 bei 4 eingezogen und bildet so einen Führungsring 5, in den der Innenmantel 6 eingepaßt ist.
A b b. 2 darstellt, die eine Draufsicht zeigt.
Mit 1 ist der Außenmantel bezeichnet, der an seiner Oberseite einen waagerecht abgebogenen Rand 2 aufweist und einen etwa konisch hochgewölbten Boden 3 besitzt. In der Nähe des Bodens ist der Außenmantel 1 bei 4 eingezogen und bildet so einen Führungsring 5, in den der Innenmantel 6 eingepaßt ist.
Statt dessen ist es aber auch möglich, Führungsrippen oder sonstige innere Vorsprünge vorzusehen,
die den Innenmantel 6 an der Unterseite halten. Der Innenmantel selbst ist ohne Boden dargestellt;
aus Stabilitätsgründen kann es in einzelnen Fällen erwünscht sein, einen Siebboden oder sonstige Versteifungen
vorzusehen.
An der Oberseite ist der Mantel 6 mit einem waagerecht abgebogenen Rand 7 versehen, der den
Zwischenraum zwischen Außenmantel 1 und Innenmantel 6 abdeckt und eine ausreichende Formsteifigkeit
ergibt. Der Rand 2 des Außenmantels 1 ist bei 8 zu Tragegriffen ausgezogen, die noch zusätzlich
durch Wandungen 9 gegenüber dem Mantel 1 versteift sind und gleichzeitig Eingußöffnungen
10 bilden.
Im Bereich dieser Eingußöffnungen kann der Rand 7 des Innenmantels 6 auch ausgeklinkt sein
bzw. —■ wie bei la dargestellt, ist — aufgebogen
werden. Auf diese Weise erhält man eine bequeme Möglichkeit, den Innenmantel gesondert anfassen zu
können, sobald dieser zum Zweck der Reinigung od. dgl. ausgehoben werden soll. Dabei sind noch
eine Reihe von Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So ist es beispielsweise möglich, das Gefäß nicht
nur mit kreisförmiger, sondern auch mit quadratischer oder rechteckiger bzw. ovaler Grundfläche
auszubilden. Durch die Wahl verschiedener Größen ist es für alle Pflanzenarten, auch für junge Bäume,
verwendbar.
Am Abflußstutzen 11 kann ein durchsichtiger Schlauch angebracht werden, der bei Wasserkulturversuchen
nach oben geführt ist und als Wasserstandsrohr dient. Durch ihn kann auch gleichzeitig
die Nährlösung abgelassen und erneuert werden.
Schließlich lassen sich an dem Gefäß beliebige weitere Abflußstutzen, Öffnungen usw. einfach und
ohne Beschädigung für das Material und die Benutzung des Topfes anbringen. Schließlich kann
auch die Wärmeisolation noch durch geeignete Zuschlagstoffe zum Kunststoff erhöht werden, wobei
lediglich darauf Bedacht zu nehmen ist, daß als Füllstoffe solche Materialien Verwendung finden,
die keine störenden Mineralstoffe an das Gießwasser bzw. den Boden abgeben oder selbst chemisch weitgehend
inert sind.
Claims (7)
1. Doppelwandiges Vegetationsgefäß aus Kunststoff zur wissenschaftlichen Untersuchung
der Wachstumsbedingungen von Pflanzen aller Art. dadurch gekennzeichnet, daß das
Gefäß aus einem ringförmig geschlossenen Innenmantel (6) mit offenem, eventuell mit Versteifungen
versehenem Boden und mit einem waagerecht nach außen abgebogenen Rand (7) an der Oberseite, der den Zwischenraum zwischen
den Teilen (1, 6) überdeckt, und aus einem Außenmantel (1) mit einem geschlossenen
und — wie an sich bekannt — nach der Mitte auigewölbten Boden (3) und mit einem an der
Oberseite etwa in Höhe des Randes (7) des Innenmantels (6) ebenfalls nach außen waagerecht
abgebogenen Rand (2) besteht.
2. Gefäß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (1) in der Nähe
des Bodens (3) Führungs- und Haltemittel, beispielsweise einen Rücksprung (4, 5), für den
Innenmantel (6) aufweist.
3. Gefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (1) an der
Oberseite mit Tragegriffen (8), beispielsweise durch Verbreiterung des Randes (2) an gegenüberliegenden
Seiten, ausgerüstet ist.
4. Gefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragegriffe (8) gegenüber dem
Außenmantel (1) durch Wandungen (9) versteift sind, die gleichzeitig Eingußöffnungen (10)
bilden.
5. Gefäß nach den Ansprüchen 1 und folgenden, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rand (7) am Innenmantel (6) im Bereich der Eingußöffnungen (10)
ausgeklinkt bzw. (bei la) aufgebogen ist.
6. Gefäß nach den Ansprüchen 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenmantel
(1) in Bodennähe ein Abflußstutzen (11) vorgesehen ist.
7. Gefäß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenmantel (6) im Bereich
des Abflußstutzens (11) eine Auswölbung (12) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 555 342;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 834 279,
750 629;
Deutsche Patentschrift Nr. 555 342;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 834 279,
750 629;
schweizerische Patentschrift Nr. 124 699;
österreichische Patentschriften Nr. 4001, 73 273.
österreichische Patentschriften Nr. 4001, 73 273.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 540/108 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45497A DE1191621B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK45497A DE1191621B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191621B true DE1191621B (de) | 1965-04-22 |
Family
ID=7223869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK45497A Pending DE1191621B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Doppelwandiges Vegetationsgefaess aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191621B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5459960A (en) * | 1993-09-15 | 1995-10-24 | Manlove; Steven F. | Nursery container |
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1961
- 1961-12-22 DE DEK45497A patent/DE1191621B/de active Pending
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