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DE718935C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Speichern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Speichern

Info

Publication number
DE718935C
DE718935C DES126163D DES0126163D DE718935C DE 718935 C DE718935 C DE 718935C DE S126163 D DES126163 D DE S126163D DE S0126163 D DES0126163 D DE S0126163D DE 718935 C DE718935 C DE 718935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
tap
control switch
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES126163D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Ernst V Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES126163D priority Critical patent/DE718935C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE718935C publication Critical patent/DE718935C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Speichern Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Speichern mit mehreren Zugängen, :bei denen je nach dem benutzten Zugang eine verschiedene Anzahl von Stromstoßreihen :durch die Speicher ausgesandt wird. Je nach der Gestaltung des Netzes, in dem die Speicher Verwendung finden sollen, kann es erforderlich werden, bei den herzustellenden Verbindungen eine verschiedene Anzahl von zusätzlichen Stromstoßreihen vom Speicher zur Aussendung bringen zu lassen und in besonderen Fällen auch den Wert der zusätzlichen Stramstoßreihen je nach der Einstellung der Wähler, über die der Speicher erreicht worden ist, verschieden festzulegen:.
  • Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen Speicher mit mehreren Zugängen ausgerüstet sind. Je nach der Belegung eines dieser Zugänge wird eine unterschiedliche Arbeitsweise des an -die Verbindungsleitungen angeschalteten Speichers bestimmt, indem je nach dem benutzten Zugang eine verschiedene Anzahl von Stromstoßreihen durch den Speicher ausgesandt wird. So wird bei Benutzung des einen Zuganges die gleiche Anzahl Stromstoßreihen vom Speicher zur Aussendung gebracht, die der Teilnehmer zum Speicher gesandt hat, und bei Benutzung eines anderen Zuganges hingegen eine zusätzliche Stromstoßreihe ganz bestimmter Wertigkeit ausgesandt, indem eine für die Speicherung vorgesehene Relaiskette durch Umschaltungen veranlaßt wird, noch einmal abzulaufen. Bei dieser Anordnung ist der Wert der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihe stets der gleiche und die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen von vornherein festgelegt.
  • Gegenüber diesen Anordnungen zeigt die vorliegende Erfindung einen Weg, wie ein Speicher in einfacher Weise derart ausgebildet werden kann, daß entsprechend der Belegung des Speichers über den einen oder den anderen von mehreren Zugängen sowohl dis Anzahl der selbsttätig auszusendenden Stroinstoßreihen als auch der Wert dieser Stromstoßreihen festgelegt wird.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß entsprechend der Belegung des .einen oder anderen Zuganges durch Kennzeichnungen am Stetter Schalter des Speichers die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen und durch Kennzeichnungen im Kontaktfeld des Ab greifers des Speichers der Wert der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreilien bestimmt wird.
  • Der Wert und die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stronistoßreihen kann bei dieser Art der Kennzeichnung in einfacher Weise beliebig verändert werden, ohne daß an den Abreifern des Speichers selbst irgendwelche' Veränderungen vorgenommen werden müssen. Durch die Kennzeichnungen a in Steuerschalter entsprechend der Belegung des einen oder anderen Zuganges kann die erän.derung der Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stroinstoßreihen in weiten Grenzen erfolgen und so eine große Beweglichkeit in der Netzgestaltung erreicht werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung be--. steht in der Art der Anordnung :der Kennzeichnungsmittel in den Zugängen und in UerVornabine der Kennzeichnungen in einem gemeinsamen, auch für die Speicherschaltwerke vorgesehenen Vielfachfeld des Abgreifers.
  • Auf den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, auf welche diese jedoch nicht beschränkt ist. Die Fig. i zeigt die Eingliederung eines gemäß der Erfindung ausgerüsteten Speichers R in einen Verbindungsaufbau. Der mit dem Übertrager Ue zusa minenarbeiten.d.e Speicher R ist über mehrere Zugänge erreichbar.
  • Wird der Speicher R über den Gruppen-, ähler 1. GII' belegt. so erfolgt die selbst-V#.
  • tätige Aussendung einer einzigen Stromstoßreihe zur Einstellung des Wählers III. GWi, während die anderen zur Verbindungsherstellung benötigten Stromstoßreihen vorn Speicher R aufgenommen weMen und umgerechnet oder, falls erforderlich, nicht um-@erechnet «-ieder zur Aussendung gelangen. Der Wert der zusätzlich auszusendenden Strornstoßreihe kann hierbei entsprechend .der Dekade, über die der Speicher R von dein Gruppenwähler I. Gl.I' belegt wurde, bestimmt :-erden. In einem solchen Falle würde also die zur Einstellung des Wählers 1. Gg' dienende Ziffer selbsttätig noch .einmal vom Speicher R wiederholt werden.
  • Wird der Speicher R über eine Dekade des zweiten Gruppenwählers II. GIh belegt, so erfolgt die selbsttätige Aussendung von zwei Str#@instoßreihen vor Aussendung der im Speicher R gespeicherten, von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstoßreihen. Auch bei dieser Wiederholung kann der Wert der Dekaden der Wähler I. GW und II. Gg-, über die .der Speicher erreicht wurde, ini Speicher gekennzeichnet werden, so daß vom Speicher ausgesandte Stromstoßreihen in ihrem Werte den Ziffern entsprechen, die auch zur Einstellung der Wähler I. GTIT und II. GLi' gedient haben.
  • Bei Belegung des Speichers R über den dritten Gruppenwähler III. GW erfolgt die selbsttätige Aussendung von -drei Stromstoßreihen vor Aussendung .der im Speicher gespeicherten Ziffern. Bei Belegung des Speichers R über den Gruppenwähler GTVi erfolgt eine selbsttätigeAussen.dung vonStroinstoßreilien nicht, sondern es wird lediglich eine Speicherung und Wiederaussendung der von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstoßreihen vorgenommen. Hierbei kann selbstverständlich, falls erforderlich, eine Umrechnung erfolgen bzw. eine Umsetzung der Stromstöße oder eine Stroinstoßkorrektur.
  • Auf der Fig. ? sind die Einzelheiten des auf der Fig. i angedeuteten Speichers R zur Darstellung gelangt. Mit St ist ein Steuerschalter bezeichnet, dem die Schaltarme i si, 2 st. 3 s t, 4.st und die Kontakte 5 st und 6 st zugeordnet sind. Die Schaltarme ist bis 48i werden bei der Betätigung des Drehmagneten St schrittweise weitergeschaltet. Die Kontakte 5 ,st und 6 st werden bei jedesinaligem Ansprechen des Magneten St geschlossen, hei Aberregung des Magneten St wieder geöffnet. Mit Ab ist der Drehmagnet eines Abgreifers bezeichnet, dem die Schaltarme i ab, 2 ab, 3 ab, .l.ab zugeordnet sind. Mit Z_1, 7_=, 7_3, Z4 sind die Magnete von Wählern bezeichnet, die zur Aufnahme der von der anrufenden Stelle ausgesandten. Stroinstoßreihen dienen. Den einzelnen Schaltwerken Z, bis Z4 sind je d. Schaltarme ( i 21, z zi, 3 z1, 4. zi, i z. usw. ) zugeordnet, die bei Betätigung der Arbeitsmagnete schrittweise weitergeschaltet werden. Außerdem besitzen diese Schaltwerke Kopfkontakte 5--1 bis 5s4, die bei jedesmaligem Ansprechen der zugehörigen Magnete geschlossen und bei Aberregung dieser geöffnet werden.
  • Die Belegung des Speichers erfolgt über vorgeordnete Gruppenwähler, :deren c-Arnie auf einen der Zugänge LciI bis LeJ oder LciII bis Lei"II oder Lc" bis Le, aufprüfen. je nach Belegung eines dieser Zugänge erfolgt eine Kennzeichnung im Vielfachfeld V L, welches von dem ,Schaltarm 3 ab des Abgreifers Ab abgesucht wird. Ferner erfolgt je nach der Belegung eines dieser Zugänge eine Kennzeichnung an den Kontakten des Schaltarmes i ,st des Steuerschalters Si zur Bestimmung .der Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen.
  • Soll bei Belegung des Speichers eine zusätzliche Aussendung von Stromstößen nicht erfolgen, so muß die Belegung des Speichers über den Zugang Lx erfolgen. Hierdurch werden Umschaltungen (Kontakte 55 chs, 61 ch3) vorgenommen, die eine zusätzliche Aussendung von Stromstößen verhindern.
  • In den einzelnen Zugängen zum Speicher sind Relais angeordnet, Cl bis Clo mit ihren beiden Wicklungen I und II, C21 bis Cso, Chl, Ch2, Ch, und Ch4, .die die Arbeitsweise des Registers bestimmen. An Stelle dieser Relais könnten selbstverständlich auch Schaltwerke treten, die nach Belegung des Speichers die belegten Zugänge abgreifen und entsprechende Kennzeichnungen am Vielfachfeld VZ des Speichers und an den Kontakten des Schaltarmes i st des Steuerschalters veranlassen.
  • Nachstehend soll der Aufbau einer Verbindung an Hand der Anordnung der Fig. 2 erläutert werden. Hierbei ist eine Belegung des Speichers über die Ader Lc,,II angenommen worden. Dies entspräche gemäß Fig. i einer Belegung des Speichers über den GruppenwählerIl. GW, und zwar über dessen Dekade 2. Es werden zwei Str onistoßreihen vom Speicher selbsttätig ausgesendet, und zwar als erste Stromstoßreihe die Ziffer 5 und als zweite Stromstoßreihe die Ziffer 2. Hierbei ist angenommen, daß der Gruppenwähler 1. GW den Gruppenwähler IL GW über die Dekade 5 erreicht hat. Es werden demnach diejenigen Ziffern vom Speicher wiederholt, die zur Erreichung des Speichers gewählt worden sind. Es ist selbstverständlich, d.aß jedoch je nach der Netzgestaltung auch andere Ziffern durch den Speicher zur Wiederholung bestimmt werden können, und zwar wird der Wert der einzelnen Ziffern durch die Kennzeichnungen im Vielfachfeld VL festgelegt.
  • Bei Belegung des Speichers über den Zugang Le2II werden die Relais C2 Wicklung 11, Chl, CZG ünd C betätigt. Eine Sperrung des Speichers erfolgt durch Sperrschaltmittel im vorgeordneten Gruppenwähler in an sich bekannter Weise. Ferner spricht über die Sprechschaltarme des belegenden Gruppenwählers das Relais S an den Adern La, Lb über seine Wicklungen I und II an. Das Relais S betätigt seine Kontakte und öffnet am Kontakt 4s den Stromkreis für das Relais A früher, als das Relais Cu den Kontakt 2cu schließt. Der Kontakt 3cU legt Erdpotential an die abgehende Leitung Lc, an, wodurch nachgeordnete Einrichtungen belegt werden. Durch Ansprechen des Relais C werden die Kontakte 54c, 55c, 56c geöffnet, ohne irgendwelche Schaltvorgänge vorzunehmen. Ferner werden die Kontakte 16c, 17c, 24c und 5 i c betätigt, was ebenfalls Schaltvorgänge nicht nach sich zieht. Durch Ansprechen der Relais C2 und Clal bei Belegen des Speichers werden die Kontakte iic2, 12c2, Uchl, r4chl und i5chlbetätigt. Bei Schließen des Kontaktes Sc kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 61chs, 5c, 23p11.., Schaltarm 2st in der Stellung o, Schaltarm lab in der Stellung o, Kontakt 25A2, Relais J, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Das Relais I spricht an und legt über Kontakt 8i Erde an die abgehende Ader Lb, an. Diese Anschaltung von Erde kann zur Steuerung nachgeordneter Einrichtungen verwendet werden; sie bleibt während der Aussendung von Stromstößen angeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 9i wird Erde über Kontakt 28ph, an die Ader Lag angelegt, wodurch nicht dargestellte nachgeordnete Nummernstromstoßempfänger den ersten Stromstoß erhalten. Der Kontakt 7 i bewirkt die Erregung der Wicklung I des Relais O. Der Kontakt 6i nimmt die Erregung des Magneten Ab vor, so daß die Schaltarme iab, lab, 31b und 41b einen Schritt weitergeschaltet werden. Über Kontakt ioo wird das Relais J kurzgeschlossen, so daß es abfällt. Der über Kontakt 9i zur Aussendung gelangte erste Stromstoß ist jetzt beendet. Die Öffnung des Kontaktes 8i wirkt sich an der Ader Lb, nicht aus, da mittlerweile der Schaltarm iab Erde angelegt hat. Durch Öffnen des Kontaktes 7i wird das Relais O aberregt. Der Kontakt ioo kehrt in seine Ruhehage zurück, worauf das Relais J wieder anspricht und unter Weiterschaltung des Abgreifers Ab einen Stromstoß über Kontakt 9 i über die Leitung Lag zur Aussendung bringt. Die während der Weiterschaltung des Abgreifers zur Erregung des Relais l ,dienende Erde wird über das vom Schaltarm lab des Abgreifers bestrichene Segment angelegt. Die Wicklung II des Relais O ist über Kontakt 29p kurzgeschlossen, so daß eine Verzögerung in der Arbeitsweise des Relais O eintritt, wodurch die Folge der einzelnen über die Leitung Lag ausgesandten Stromstöße zeitlich bestimmt wird. Die Relais J und O arbeiten taktmäßig unter Weiterschaltung des Abgreifers. Gelangt der Schaltarm 31b auf .den Kontakt 5, so kommt folgender Stromkreis für das Relais P zustande: Erde, Batterie, Wicklungen II und I des Relais P, Schaltaren 31b in Stellung 5, Vielfachfeld VZ, Kontakt 15c111, Kontakt o des Steuerschalterschaltarmes. ist, Kontakt 16c, Erde. Das Relais P spricht an und bewirkt die Verhinderung der Aussendung weiterer Stromstöße. Da das Relais P nach fünf Schritten des Abgreifers Ab zum Ansprechen kam, sind fünf Stromstöße -über die abgehende Leitung zur Aussendung gelangt. Durch Kontakt icgp wird ein Haltestromkreis für die Wicklung 1I des Relais P hergestellt. Dieser verläuft von Erde über den Schaltarm q.ab des Abgreifers Ab, Kontakt igp, Wicklung II des Relais P nach Batterie, Erde. Durch Kontakt 21p wird das Relais Pltl eingeschaltet und durch Kontakt 22ph, das Relais Ph2. Der Kontakt i8p öffnet einen Stromkreis für den :Magneten St vor Schließung des Kontaktes 27p111. Die Kontakte 25p112 und 26ph2 werden geöffnet, so daß das Relais J jetzt nicht mehr durch Kurzschluß zum Abfall gebracht wird, sondern unter direkter Steuerung des Kontaktes ioo steht. Der Kontakt 29p öffnet den Kurzschluß der Wicklung II des Relais O, so daß das Relais 0 in Verbindung mit dem jetzt direkt gesteuerten Relais J in einer schnelleren Taktfolge arbeitet, als dies bisher bei Aussendung von Stromstößen der Fall war. Eine weitere Aussendung von Stromstößen über .die Leitung La, wird nach Ansprechen des Relais P durch Offnung des Kontaktes 28pit, unterbunden. Das Relais J beü ätigt über Kontakt 7i wieder .das Relais 0, worauf das Relais 0 durch Umlegen des Kontakter ioo die Erregung des Relais J unterbricht. Während dieser Betätigung der Relais J und 0 wird der Abgreifer Ab über Kontakt 6i so lange weitergeschaltet, bis die Schaltarme dieses Schaltwerkes die Stellung o einnehmen. In dieser erfolgt eine Aberregung des Relais P, da am Schaltarm d.ab in Stellung o .der Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P geöffnet ist. Bei Abfall des Relais P wird am Kontakt 2ip der Stromkreis für das Relais Phl geöffnet. Dieses ist jedoch als Verzögerungsrelais ausgerüstet und fällt verzögert ab. Vor Abfall des Relais P111 kommt demnach folgender Stromkreis für den Magneten St des Steuerschalters zustande: Erde. Kontakte 17c, 18p, 27 phl, Steuerschaltermagnet St, Batterie, Erde. Der Steuerschalter St wird einen i Schritt weitergeschaltet. Bei Abfall des Relais Ph_ wird folgender Stromkreis für das Relais J hergestellt: Erde, Kontakte 61cit3, 5c, 23p11..=, Schaltarm 2st des Steuerschalters St in Stellung a, Schaltarm 2db des Abgreifers in Stellung o, Kontakt 25ph2, Relais J, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Das Relais J spricht an und betätigt das Relais 0, Wicklung 1. Am Kontakt 8i wird wieder ein Steuerpotential (Erde) an die Leitung Lb2 angelegt und über Kontakt 9i der erste Stromstoß der zweiten vom Speicher auszusendenden zusätzlichen Stromstoßreihe zur Aussendung gebracht. Die Abfallszeiten der Relais Pltl und Ph. nach Einstellung des Abgreifers in die Ruhestellung sind derart :bemessen. daß ein nachgeordneter @@'ähler genügend Zeit hat, in freier Wahl eine Leitung auszusuchen. Die Fortschaltung des Abgreifers Ab nimmt jetzt in der gleichen Weise, unter gegenseitiger Steuerung .der Relais J und 0, ihren Fortgang, wie dies bei der Aussendung der ersten Stromstoßreihe beschrieben wurde.
  • Gelangt der Schaltarm 31b des Abgreifers bei seiner Weiterschaltung in die Stellung 2, so kommt, nachdem z«#ei Stromstöße zur Aussendung gelangt sind, folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklungen I I und I des Relais P, Schaltarm 31b des Abgreifers in Stellung 2, Leitung 2 des Vielfachfeldes VL, Kontakt i 1c.1 des Relais C2, Kontakt 13ch1, Kontakt i in der Kontaktbank des Steuerschalterarmes ist, Kontalct 16c, Erde. Das Relais P stellt über Kontakt igp einen Haltestromkreis für sich her und bewirkt über Kontakt 2ip die Erregung des Relais Phl. Das Relais Phl erregt das Relais Ph2. Durch Kontakt 28ph, wird die Aussendung weiterer Stromstöße über den Kontakt 9i verhindert. Die Weiterschaltung des Abgreife rs bis zur Stellung o erfolgt in der gleichen Weise wie bei Aussendung der ersten Stromstoßreihe beschrieben, indem nach Öffnen der Kontali:te 26ph. und 25p112 die direkte Steuerung des Relais J durch den Kontakt ioo des Relais 0 erfolgt. Gelangt der Abgreifer Ab in die Stellung o, so wird die an der Ader Lb. angelegte Erde am Schaltarm iab abgeschaltet. Ferner wird am Schaltarm qab der ,Stromkreis für die Wicklung II des Relais P geöffnet. Das Relais P fällt ab. Bei Schließung des Kontaktes i8p kommt noch vor Abfall des Relais Phl folgender Stromkreis für den Magneten St zustande: Erde, Kontakte 17c, i8p, 27ph1, Magnet St, Batterie, Erde. Hierdurch werden die Schaltarme ist, 2st, ist und qst einen Schritt weitergeschaltet, so daß diese jetzt in der Stellung 2 stehen. Da jetzt zusätzliche Stromstöße nicht mehr zur Aussendung gelangen sollen, erfolgt eine Weiterschaltung des Steuerschalters St noch vor Wirksamwerden des Abgroifers Ab. Folgender Stromkreis kommt in Stellung 2 des Steuerschalters St für das Relais P noch vor Abfall des Relais Phl zustande: Erde, Batterie, Wicklungen 1I und I des Relais P, Kontakt 6st des angesprochenen Magneten St, Kontakt 3och2, Kontakt 2 in der Kontaktbank des Steuerschalterarmes iSt, Kontakt 16c, Erde. DasRelais P spricht an und erhält die Erregung der Relais Phl und Ph2 aufrecht. Am Kontakt i 8p öffnet es den Erregerstromkreis des Magneten St. Der Magnet St fällt ab und öffnet die Kontakte 5st und, 6st. Bei Öffnen des Kontaktes 6 st erfolgt die Aberregung der Relais P. Das Relais P bewirkt durch Schließung des Kontaktes i 8p eine erneute Erregung des Steuerschaltermagneten St, worauf der Steuerschalter in die Stellung 3 gelangt. In dieser spricht das Relais P über den geschlossenen Kontakt 6st wieder an und bewirkt einen Abfall des Steuerschaltermagneten St durch Öffnen des Kontaktes 18p. Der Kontakt 6st wird geöffnet, worauf das Relais P wieder zum Abfall gelangt und über Kontakt i8p .den Steuerschaltermagneten St wieder erregt. Der Steuerschalter macht demnach noch einen Schritt und gelangt in die Stellung 4. Der Kontakt 6 st wird zwar geschlossen, bewirkt jedoch eine erneute Erregung des Relais P nicht. Das Relais P bleibt also längere Zeit aberregt, so daß auch die Relais Phi und Ph2, abfallen. Der Magnet St fällt ebenfalls ab und öffnet die Kontakte 5st und 6st. Die Wiederholung der beim vorliegenden Beispiel angenommenen, zur Einstellung der Gruppenwähler I. GW und IL GLh benutzten Ziffer 52 wäre damit beendet. Während der soeben beschriebenen Stromstoßwiederholung hat rin den meisten Fällen der anrufende Teilnehmer bereits die weiteren Ziffern der gewünschten Teilnehmernummer .gewählt. Diese Stromstöße werden von dem Relais S an der Verbindungsleitung La und Lb aufgenommen:. Bei jedem Stromstoß fällt das Relais S ab, wodurch der Kontakt 4s jedesmal- einen Stromkreis für das Relais A schließt. Das Relais A betätigt seine Kontakte und bewirkt beim ersten Stromstoß einer .Stromstoßreihe durch Schließen des Kontaktes 33a die Erregung des Relais h über seine Wicklungen I und II. Das Relais V betätigt dann seine Kontakte und schließt über Kontakt 38v seine Wicklung I kurz, so daß es während der Stromstöße einer Stromstoßreihe nicht abfällt. Durch Schließung des Kontaktes 34a, wird der Magnet Z1 des Zählwerkes Z1 erregt. Das Zählwerk Z1 schaltet bei einer stromstoßweisen Betätigung seine Schaltarme schrittweise weiter. Wählt der Teilnehmer demnach die Ziffer-5, so gelangen fünf Stromstöße zu dem Magneten Z1, wodurch die Schaltarme dieses Schaltwerkes die Stellung 5 einnehmen. Wird die erste Stromstoßreihe beendet, so wird der Kontakt 33d längere Zeit geöffnet gehalten. Hierdurch wird ein Abfall des Relais V bewirkt. Bei Abfall des Relais V kommt über Kontakt 39v folgender Stromkreis für das Relais Ui zustande: Erde, Kontakte 24c, 39v, Schaltarm 2z1 des Zählwerkes Zi, Wicklung I des Relais Ui, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Ui an. Über Kontakt 377t1 wird das Zählwerk Z, an den Stromstoßkontakt 34a angelegt.
  • Beim ersten Stromstoß der zweiten Stromstoßreihe wird wieder das Relais h erregt. Das Relais Ui fällt beim Umlegen des Kontaktes 39v nicht ab, da es über die Wickjung II in folgendem Stromkreis erregt bleibt: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais Ui, Kontakte 4iu1, 45us, Schaltarm 2z4 des Zählwcrkes Z4 in Stellung o, Kontakt :24c, Erde. Ist . das Zählwerk Z2, beispielsweise durch Aussendung der Ziffer 6, eingestellt worden, so wird bei Beendigung dieser Stromstoßreihedurch Abfall des Relais V eine Erregung des Relais U2 bewirkt. Dieser Stromkreis verläuft von: Erde über Kontakte 24c, 39v, Schaltarm 2z2 in Stellung 6, Kontakt 4ou1, Wicklung I des Relais U2, zur Batterie, Erde. Das Relais U2 spricht an und schaltet am Kontakt 36u2 das Zählwerk Z3 an. Bei Beginn der dritten zum Speicher gegebenen Stromstoßreihe wird das Relais Vwiedererregt, worauf über Erde, Kontakte 24c, 39v, 452t, und 45u2 ein Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais U2 zustande kommt. Nach Einstellung des Zählwerkes Z3, beispielsweise durch .die Ziffer 7, erfolgt ebenfalls wieder ein Albfall des Relais Tue, da der Kontakt 33ca längere Zeit geöffnet bleibt. Der Kontakt 39v bewirkt jetzt über den Schaltarm 22s des Zählwerkes Zs in Stellung 7 eine Erregung des Relais U, über seine Wicklung I. Das Relais U3 betätigt seine Kontakte und legt über Kontakt 35atg den Magneten des Zählwerkes Z4 an den Stromstoßkontakt 34a an. Am Kontakt 45u, stellt es einen Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais U, her. Die letzte von der anrufenden Stelle zum Speicher gegebene Stromstoßreihe, die beispielsweise aus 8 Stromstößen besteht, gelangt zum Zählwerk Z4. Beim ersten Stromstoß dieser Reihe wird wieder das Relais V betätigt, wodurch der Kontakt 39v umgelegt wird. Hierdurch wird über Kontakt 45u3 ein neuer Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais U, hergestellt, während die Relais Ui und U2 vorübergehend aberregt werden. Das Zählwerk Z4 nimmt die von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstöße auf und gelangt bei Aussendung von 8 Stromstößen in die Stellung B. Nach Beendigung dieser Stromstoßreihe fällt das Relais h ab, worauf der Kontakt 39v seine Ruhelage einnimmt. Dae Relais Ui, U.. werden hierbei erneut über die Schaltarme 2 z, und 2 z2 erregt, das Relais U3 wird über Erde, Kontakte 24 c, 39v und über den betätigten Schaltarm2z3 erregt gehalten.
  • Wie bereits beschrieben, gelangte der Steuerschalter nach selbsttätiger Aussendung der Stromstoßreihen 5 und 2 in die Stellung 4. In dieser angelangt, kommt, falls das Zählwerk Z1 bereits eingestellt ist, folgender Stromkreis für das Relais J zustande: Erde, Kontakte 6i chs, 5c, 23 ph2, 46 sp, Kontakt- Bank des Schaltarmes i z, des Zählwerkes Z,, Schaltarm iz, in Stellung 5, Kontakt d. in der Kontaktbank .des Schaltarmes 2st des Steuerschalters St, Kontakt o des Schaltarmes 2 alb des Abgreifers Ab, Kontakt 25 plag, Relais.T, Widerstand g,'i2, Batterie, Erde. Das Relais J beginnt seine Zusammenarbeit -mit dem Relais O in der bereits vorher beschriebenen Weise zwecks Weiterschaltung des Abgreifers Ab und Aussendung von Stromstößen. Über Kontakt 9 i erfolgt die Aussendung der im Schaltw erk Z, gespeicherten Stromstoßreihe. Gelangt der Schaltarm 3 ab des Abgreifers auf den Kontakt 5, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist des Steuerschalters St in Stellung .I, Schaltarm 4s, des Zählwerkes Z, in Stellung 5, Leitung des Vielfachfeldes 1'L, Schaltarm3ab des Abgreifers in Stellung 5, Wicklungen I und II des Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an und bewirkt die Erregung des Relais Phl. Das Relais Plt, beendet durch Öffnen des Kontaktes 28 ph, die über die Leitung Lag abgehende Stromstoßgabe. Die Kontakte 26 ph2 un:1 25ph., werden geöffnet. Die Weiterschaltung des Abgreifers erfolgt jetzt durch direkte Steuerung des Relais J über den Kontakt ioo des jetzt nicht mehr verzögert arbeitenden Relais O, so daß der Abgreifer nach Ansprechen des Relais P in schneller Schrittfolge bis zur Stellung o weitergeschaltet wird. in dieser Stellung angelangt, wird derStromkreis für das Relais P am Schaltarm .lab unterbrochen. Das Relais P fällt ab und stellt über Kontakte i7c, i8p, 27pIa, einen Stromkreis für den Steuerschaltermagneten St her. Der Steuerschaltermagnet St spricht an und schaltet die Schaltarme dds Steuerschalters zur Stellung 5. Fällt jetzt das Relais Plt, ab, so wird der Steuerschaltermagnet St aberregt. In der Stellung 5 des Steuerschalters kommt über Schaltarm 3 st folgender Stromkreis für den Magneten Z, zustande: Erde, Unterbrecher L'11, Schaltarm 3 st, Kontakt 5 des Schaltarmes 3 st, Schaltarm 3--" Wicklung des -Magneten Z1, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird das Zählwerk Z, so lange ;v,-it:rgtsciialtet, bis der Schaltarm 3z, und somit auch das Zählwerk Z, die Stellung o eingenommen hat. Bei Abfall des Relais Ph2 erfolgt über Kontakt 23 ph. die Erregung des Relais J in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakte 6 i ch", 5c, 23 ph2, 4.6 sp, Kontaktbank des Schaltarmes ist, Schaltarm iz. in Stellung 6, Kontakt 5 am Schaltarm 2st, Schaltann 2st, Schaltarm 2 ab, Kontakt 25p112, Relais J, Widerstand T1<'4, Batterie, Erde. Das Reläis J bewirkt jetzt in Zusammenarbeit mit dem Relais O in der bereits vorher beschriebenen Weise die Weiterschaltung des Abgreifers Ab und die Aussendung von Stromstößen. Gelangt der Schaltarm 3 ab des :'#,bgreifers Ab in die Stellung 6, so kommt folgender Stromkreis für das Relais P zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist, Kontakt 5, Schaltarm 4z2 in Stellung 6, Schaltarm 3 ab in Stellung 6, Wicklungen I und II des Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an und bewirkt die Erregung des Relais Ph2. Am Kontakt 28 ph, wird die Aussendung von Stromstößen unterbrochen. Der Weiterlauf des Abgreifers Ab geschieht in der bereits vorher beschriebenen Weise bis zur Stellung o. In dieser wird über Schaltarm.Iab der Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P unterbrochen, worauf über Kontakt i8p in der bereits vorher beschriebenen Weise der Steuerschalter zur Stellung 6 weitergeschaltet wird. Nach Abfall des Relais Ph, erhält das Relais J über Schaltarm i z3 des Zählwerkes Z3 und den Schaltarm 2 st des Steuerschalters in Stellung 6 Strom und bewirkt in Zusammenarbeit mit dem Relais O die Fortschaltung des Abgreifers Ab und die Aussendung von Stromstößen. Gelangt der Abgreifer in die Stellung 7, so kommt über den Schaltarm .1z;, folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist, Kontakt 6, Schaltarm .4z3 Stellung 7, Schaltarm 3 ab Stellung 7, Wicklungen I und II des Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P beendet durch Erregen des Relais Phl die Aussendung von weiteren Stromstößen über die LeitungLa,, da der Kontakt 28 ph, geöffnet wird. Das Relais J wird über Erde, Kontaktbank des Schaltarmes aab, Kontakt ioo erregt und schaltet in Zusammenarbeit mit,dem Relais O den Abgreifer Ab in die Stellung o. In dieser wird das Relais P wieder zum Abfall gebracht. Hierbei erhält über Kontakt i8p der Steuerschalter einen Stromstoß, so daß dessen Schaltarme die Stellung 7 einnehmen. In dieser ist der Schaltarm .1z,1 angeschaltet. Die Fortschaltung des Abgreifers Ab wird nach Abfall des Relais Ph, iiber Kontakt 23 ph_ und den Schaltarm 1--4 eingeleitet.
  • Gelangt der Ab,-reifer Ab mit seinem Schaltarm 3a.b in die Stellung 8, so wird das Relais P erregt über: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist, Kontakt 7 am Schaltarm St, Schaltarm 4z4 in Stellung 8, Schaltarm 3 ccb in Stellung 8, Relais P, Wicklungen I und II, Batterie, Erde. Das Relais P wird betätigt und beendet durch Erregen des Relais Ph, die Aussendung von Stromstqßen über die Leitung Lag. Das Relais .T wird über Erde, Schaltarm 2 ab, Kontakt io o erregt und betätigt in Zusammenarbeit mit dem Relais 0 in der bereits vorher beschriebenen Weise die Weiterschaltung des Abgreifers Ab bis zur Stellung o. In dieser fällt das Relais P ab, da sein Haltestromkreis am Kontakt 4a-b geöffnet ist. Der Steuerschalter St erhält über Erde, Kontakte 17c, i8p, 27pki einem Stromstoß, worauf er in die Stellung 8 gelangt. Das Relais Phl fällt ab. Das Relais J wird nicht mehr erregt, da am Kontakt 8 des Schaltarmes 2 st Erdpotential nicht angeschlossen ist.
  • Bei Einstellung des Schaltarmes 3 st auf die Stellungen 6, 7 und 8 erfolgt die Auslösung der Schaltwerke Z2, Z3, Z4, und zwar in der Weise, wie dies bereits :beidem Schaltwerk Z1 bei Einstellung des Schaltarmes 3 st in ,die Stellung 5 beschrieben wurde. Eine Einstellung des Steuerschalters St in die Ruhelage erfolgt erst bei Auslösung der Verbindung und Aberregung des Relais C.
  • Wird die über die Leitungen, La, Lb verlaufende Verbindung ausgelöst, so wird in irgendeiner bekannten Weise das an der cAder des belegenden Gruppenwählers liegende Belegungspotential abgeschaltet. Hierdurch fallen die Relais C, Cu und die an den Zugängen zu diesen Relais liegenden Relais ab. Das Relais C legt seine Kontakte in die Ruhelage zurück, wodurch folgender Stromkreis für den Steuerschalter St zustande kommt: Erde, Unterbrecher Un, Wicklungen II und I des Relais B, Kontakt 51 c. Schaltarm Ost des Steuerschalters St in Stellung 8, Fortschaltemagnet St, Batterie, Erde. Der Unterbrecher Un schaltet jetzt den Steuerschalter so lange schrittweise weiter, bis er- die Stellung o erreicht hat, in welcher der Schaltarm Ost den Stromkreis für den Magneten St unterbricht.
  • Wie bereits ausgeführt, wurde bei Einstellung des Steuerschalters St in Stellung 5 das Zählwerk Z2 abgegriffen und das Zählwerk Z1 in die Ruhelage zurückgeführt. Durch Vornahme dieser nacheinanderfolgenden Auslösung der einzelnen Schaltwerke bereits beim Abgreifvorgang wird es möglich, die einzelnen Aufnahmeschaltwerke nacheinander mehrmals benutzen zu können, indem an den Steuerschalterkontakten, die hinter den Kontakten liegen, über welche das Schaltwerk Z4 beeinflußt wird, wieder die Schaltwerke Z1, Z= usw. angeschlossen werden.
  • Ist eine Aussendung zusätzlicher Stromstoßreihen beendet worden, so befindet sich, wie bereits vorher beschrieben, der Steuerschalter St in der Stellung 4. In den Fällen, in denen inzwischen von der anrufenden Stelle noch keine Stromstöße zum Speicher ausgesandt worden sind, wird jetzt das Relais Sp wirksam. Sobald der Abgreifer Ab seine Ruhestellung erreicht und das Relais Ph.. abgefallen ist, kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung des Relais Sp, Schaltarm i z1 des Zählwerkes Z1 in Stellung o, Stellung 4 des Schaltarmes 2st,. Stellung o des Schaltarmes 2 ab, Kontakt 25 plr.., Relais J, Widerstand Wie, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Sp an, während das Relais J Fehlstrom hat. Das Relais Sp öffnet den Kontakt 46sp und schließt den Kontakt 47sp. Durch das Nichtansprechen des Relais J wird ein Anlaufen des Abgreifers Ab verhindert. Erfolgt die Aussendung von Stromstößen seitens der anrufenden Stelle, so wird in der bereits beschriebenen Weise das Relais A stromstoßweise betätigt und beim .ersten Stromstoß über Kontakt 33 a das Relais. V erregt. Durch Schließen des Kontaktes 48v kommt ein Haltestromkreis für .das Relais Sp zustande, der von Erde über die Wicklung des Relais Sp, Kontakte 47sp, 48v, Widerstand Wil zur Batterie verläuft. Dieser Stromkreis wird während der Dauer der von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstoßreihe aufrechterhalten. Der Kontakt 43 v wird ebenfalls geöffnet, so :daß die am Kontakt 61 ch, anliegende Erde nicht über den Schaltarm izl des jetzt eingestellten Zählwerkes Z1 zum Relais J gelangen kann und so eine vorzeitige Weiterschaltung des Abgreifers Ab vorgenommen wird. Ein Abgreifen des Schalt-Werkes Z1 erfolgt erst nach Beendigung der dieses Schaltwerk einstellenden Stromstoßreihe, indem dann bei Abfall des Relais h. durch Schließen des Kontaktes 43 v folgender Stromkreis für das Relais J zustande kommt: Erde, Kontakte 61clt3, Sc, 23ph2, 43v, Schaltarm i z1, Kontakt 4 am Schaltarm 2 st des Steuerschalters, Schaltarm2st, Schaltarm2ab, Kontakt 25 plag, Relais J, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Das Relais Sp fällt durch Öffnen des Kontaktes 48v ab. Durch Erregen des Relais J wird das Relais O betätigt, worauf der Abgreifer in der bereits beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Erreicht der Schaltarm 3 ab die am Schaltarin 4z1 gekennzeichnete Stellung, so kommt der bereits vorher beschriebene Stromkreis für .das Relais P zustande. Die Aussendung von weiteren Stromstößen wird durch Ansprechen des Relais P1.1 verhindert. Die Kontakte 2 5 plz, und 26 ph, werden geöffnet, worauf in der bereits beschriebenen Weise der Abgreifer Ab mit schnellen Schritten zur Ruhestellung gelangt. In dieser fällt das Relais P ab und leitet durch Öffnen des Kontaktes 21p den Abfall des RelaisPhl ein. Durch Schließen des Kontaktes 18p erhält der Steuer schaltermagnet St einen Stromstoß, so daß die Schaltarme des Steuerschalters in die Stellung 5 gelangen.
  • Ist -der Steuerschalter in die Stellung 5 gelangt und das Zählwerk Z2 noch nicht eingestellt worden, so spricht das Relais Sp wiecLer an. Der Kontakt 46sp wird geöffnet und der Kontakt 47sp geschlossen. Eine Erregung des Relais J und somit eine Erregung des Relais O findet nicht statt, so daß auch der Abgreifer nicht angelassen wird. Erfolgt jetzt die Aussendung von Stromstößen seitens der anrufenden Stelle zum Schaltwerk Z., so wird auch der Schaltarm i z2 weitergeschaltet. Überthesen kommt aber ein Erregerstroinhreis für das Relais J noch nicht zustande, da bei Aufnahme von Stromstößen das Relais l', wie bereits vorher beschrieben, erregt wird, demnach also auch der Kontäkt 43v geöffnet ist. Über Kontakt 48v wird ein Haltestromkreis. für das Relais Sp hergestellt, der über dessen Kontakt 47sp verläuft. Erst bei Beendigung der das Schaltwerk Z2 einstellenden Stromstoßreihe wird ein Erregerstromkreis bei Abfall des Relais h für das Relais .l hergestellt.
  • Das Relais Sp sorgt demnach dafür, daß der Ansprechstromkreis für das Relais J so lange unterbrochen ist, als eine Stromstoßsendung zu einem vom Steuerschalter als abzugreifend bereitgestellten Zählwerk vorgenommen wird. Die Aussendung von Stromstößen kann demnach erst beginnen, wenn die Einstellung des abzugreifenden Zählwerkes beendet ist.
  • Erfolgt die Belegung des Speichers über einen der Zugänge Lc21 bis Lcso, so spricht außerdem Grupenrelais Ch, noch ein den besonderen Zugang in dieser Gruppe kennzeichnendes Relais an. Wird beispielsweise die Belegung über die Leitung Lcso vorgenominen, so sprechen die Relais C30, Ch2 an den Zugängen und im Speicher, wie bereits bei Beschreibung des ersten Ausführungbeispieles klargelegt, die Relais C und Cu an. Das Relais Ch, betätigt die Kontakte 3och2, 31ch2 und 32cIt_. Hierdurch werden neben der über den. Kontakt cso erfolgenden Kennzeichnung des Vielfachfeldes noch weitere Kennzeichnungen vorgenommen, die bewirken, daß die Ziffer 2 als erste Stromstoßreihe, die Ziffer 5 als zweite Stromstoßreihe und die Ziffer o als dritte Stromstoßreihe selbsttätig vom Speicher zur Aussendung gelangt. Diese Ziffern entsprechen einer Belegung des Speichers nach Einstellung des Gruppenwählers I. Gfh' (Fig. i) auf die Dekade 2, der Einstellung des Gruppenwählers IL GW stuf die Dekade 5 und der Einstellung des Gruppenwählers III. GiIT auf die Dekade io.
  • Die Abgreifv orgänge entsprechen im "wesentlichen den bereits geschilderten Vorgängen bei Belegung des Speichers über den Gruppenwähler Il. GW der Fig. i. Unterschiedlich ist lediglich die Anzahl der auszusendenden Stroinstoßreihen. Nachfolgend sollen kurz. die abweichenden Vorgänge beschrieben «-erden.
  • ach Ansprechen des Relais C im Speicher erfolgt bei Schließung des Kontaktes 5c die Erregung des Relais J über den am Kontalct 61clrg beginnenden Stromkreis, der über die Schaltarme 2st und lab zum Relais J verläuft. Das Relais J bewirkt die Erregung des Relais O, worauf diese beiden Relais taktmäßig ansprechen und abfallen und hierb; i über Kontakt 9i Stromstöße zur Aussendung bringen. Eine Weiterschaltung des Abgreifers Ab erfolgt durch stromstoßweises Betätigen des Kontaktes 6i. Gelangt der Abgreifer Ab mit seinem Schaltarm 3ab auf die über den Kontakt 32c12.2 gekennzeichnete Leitung L2, so kommt über den Steuerschaltarm ist und den Schaltarm 3ab des Abgreifers ein Erregerstromkreis für das Relais P zustande. Hierdurch wird in .der bereits vorher beschriebenen Weise die weitere Aussendung von Stromstößen verhindert. Es sind zwei Stromstöße zur Aussendung gelangt. Es erfolgt jetzt die Umschaltung der Relais J und O, so daß der Abgreifer in schnellen Schritten zur Stellung o eilt. In dieser wird über den Schaltarm 4ab der Stromkreis des Relais P unterbrochen, worauf der Steuerschalter St einen Stromstoß erhält, der über den noch nicht abgefallenen Kontakt 27pli, verläuft. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung i. Fällt das Relais Pft@ nach Abfall des Relais Phl ab, so wird der Erregerstromkreis für das Relais J wieder hergestellt. Hierdurch wird der Abgreifer weitergeschaltet und greift jetzt die in der Stellung i des Steuerschalters St über den Kontakt 31ch-- gekennzeichnete Leitung 5 des Vielfachfeldes TIL ab. Berührt der Schaltarm 3a1) diese Leitung, so wird in der-vorher bereits beschriebenen Weise die Aussendung von Stromstößen beendet, der Abgreifer Ab wird mit schnellen Schritten zur Stellung o geschaltet, worauf durch Aberregen des Relais P der Steuerschalter zur Stellung 2 weitergeschaltet wird. Es sind fünf Stromstöße zur Aussendung gelangt. Die Relais Phl und P1= fallen ab, so daß wieder der mehrfach erläuterte Erregerstromkreis für das Relais J zustande kommt. Der Abgreifer greift jetzt die durch -den Kontakt cso gekennzeichnete Leitung des Vielfachfeldes TAL ab, wodurch zehn Stromstöße zur Aussendung gelangen.
  • Gelangt der Abgreifer in die Stellung io, so spricht das Relais P an, wodurch die Erregung der Relais Pltl und Ph2 eingeleitet wird. Der Kontakt 28ph.1 unterbindet die Aussendung von weiteren Stromstößen. Das Relais J wird über den: Schaltarm lab betätigt, so daß der Abgreifer Ab zur Stellung o gelangt. In dieser wird der Stromkreis des Relais P am Schaltarm 4ab unterbrochen, so daß der Magnet St einen Stromstoß erhält. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 3. In dieser spricht sofort wieder das Relais P an, da Erde am Kontakt 16c über Steuerschalterstellung 3 (Schaltarm ist), über den noch geschlossenen Kontakt 6st an die Wicklung I des Relais P angeschaltet ist. Der Kontakt iSp wird geöffnet, so daß der Steuermagnet St abfällt. Der Kontakt 6st wird hierbei ebenfalls geöffnet, worauf .das Relais P wieder abfällt. Hierdurch erhält der Magnet St erneut über Kontakt i8p einen Stromstoß, worauf ,die Schaltarme des Steuerschalters zur Stellung 4 gelangen. Das Relais bleibt jetzt längere Zeit aberregt, so daß auch das Relais Phl und darauf das Relais Ph2 zum Abfall kommt. Der Kontakt 27p11 öffnet den Erregerstromkreis des Steuerschaltermagneten St. In Stellung 4 des Steuerschalters erfolgt das Abgreifen des Zählwerkes Z1 in der bereits vorher beschriebenen Weise.
  • Bei Belegung des Speichers über einen der Zugänge LclI bis LcloI erfolgt die Aussendung nur einer einzigen zusätzlichen Stromstoßreihe. In diesem Fälle bleiben die Relais Chl und C12 aberregt, so daß das Vielfachfeld !>'L lediglich in der Stellung o des Steuerschalters über einen der Kontakte der Relais Cl bis Clo angeschaltet ist. In den Stellungen i und 2 ,des Steuerschalters ist das Vielfachfeld VL nicht angeschaltet. Wird demnach beispielsweise der Speicher über den Zugang L c2I belegt, so spricht bei der Belegung außer den Relais Cu und C nur noch das Relais C.= über seine Wicklung I an. Durch Relais C2 werden die Kontakte i ic2 und i2c, betätigt. Die Erregung der Relais Cat und C bewirkt in der bereits vorher beschriebenen Weise das Anlassen des Abgreifers Ab und die Belegung von nachgeordneten Einrichtungen. Der Abgreifer Ab wird durch Schließen des Kontaktes 5c zur Weiterschaltung gebracht. Gelangt der Schaltarm 3 ab auf den Kontakt 2, so spricht das Relais P in folgendem Stromkreis an: Erde, Batterie, Wicklungen II und I des Relais P, Kontakt 2 am Schaltarm 3ab, Kontakte iic2, Ischl, Kontakt o am Schaltarm ist, Schaltarm ist, Kontakt 16c, Erde. Das Relais P bewirkt die Erregung der Relais Plag und P12. Durch öffnen des Kontaktes 28p11 wird dieAussendung von Stromstößen beendet, obwohl der Abgreifen Ab weitergeschaltet wird. Gelangt der Abgreifen in die Stellung o, so fällt das Relais P ab, wodurch über Kontakt 18p der Steuerschaltermagnet St einen Stromstoß erhält. Der Steuerschalter geht in die Stellung i. In dieser wird das Relais P wieder erregt, da über die Stellung i folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakt 16c, Steuerschalterarm ist, Kontakte 3 z clt2, Kontakt 6st, Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an und öffnet den Kontakt i 8p. Hierdurch fällt der Steuerschaltermagnet St ab, und der Kontakt 6st wird geöffnet. Das Relais P fällt ab, und über Kontakt i 8p erhält der Magnet St erneut einen neuen Stromstoß, so äaß der Steuerschalter zur Stellung 2 gelangt. In dieser spricht das Relais P über den Schaltarm ist (Stellung 2), Kontakte 3och2, 6st wieder an. Der Steuerschaltermagnet St fällt ab, worauf der Kontakt 6st geöffnet wird. Dieses Spiel zwischen dem Magneten St und dem Relais P wird so lange fortgesetzt, bis der Steuerschalter die Stellung 4 erreicht. In dieser bleibt das Relais P längere Zeit aberregt, so daß auch die Relais Phl und P12 abfallen. Fällt das Relais P12 ab, so erhält das- Relais T wieder Strom, und zwar über: Erde, Kontakte 6ich3, 5c, 23p1,2, ¢6s11, Schaltarm izl, Schaltarm 2st in Stellung 4., Schaltarm lab in Stellung o, Kontakt 25p12, Relais I, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Das Relais J schaltet jetzt in Zusammenarbeit mit dem Relais O den Ab-,-reifer weiter unter Aussendung der im Zählwerk Z1 gespeicherten - Stromstoßreihe über den Kontakt 9i. Die weiteren Schaltvorgänge spielen sich in der bereits vorher beschriebenen Weise ab.
  • Wird der Speicher über den Zugang Lx belegt, so sprechen an den Zugängen die Relais C13 und C14 und im Speicher die Relais Cu und C an. Das Relais C14 spricht verzögert an. Die Kontakte 55c13 und 6Ich3 werden betätigt. Eine selbsttätige Aussendung von Stromstoßreihen erfolgt in diesem Falle nicht. Folgender Stromkreis kommt bei Schließung des Kontaktes i6c zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist (Stellung o), Kontakt 55c13, Wicklungen I und Il des Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an und bewirkt die Erregung der Rei.a-is Phl und P12. Der Kontakt Elch, wird geöffnet und verhindert, @daß bei Schließen des Kontaktes 5c ein Erregerstromkreis für das Relais T zustande kommt. Bei Ansprechen des Relais Pltl, wird der Kontakt 27p11 geschlossen, so daß die Fortschaltung des Steuerschalters vorbereitet ist. Spricht inzwischen das Verzögerungsrelais C14 an, so schließt es den Kontakt 62c1.1. Das Relais C13 wird durch Kurzschluß zum Abfall gebracht. Hierdurch wird der Kontakt 55c13 geöffnet, so daß das Relais P abfällt. Das Relais P schließt den Kontakt i8p, wodurch der Steuerschaltermagnet St über: Erde, Kontakte i7c, i8p, 27p11 einen Stromstoß erhält. Die Schaltarme des Steuerschalters gelangen in die Stellung 2. Der Kontakt 6s( wird geschlossen, so daß das Relais P wieder anspricht. Der Steuerschaltermagnet St fällt durch Öffnendes Kontaktes z8 y ab und öffnet den Kontakt 6st. worauf auch das Relais P wieder aberregt wird. Das wechselseitige Spiel zwischen dem Relais .P und dein Magneten St wird so lange fortgesetzt, bis der Steuerschalter St die Stellung 4 erreicht hat. Eine Fortschaltung des Abgreifers Ab wird während des Fortschaltevorganges des Steuerschalters verhindert, da das Relais Pda2 während der gegenseitigen Betätigung des Relais P und .des Magneten St nicht zum Abfall gelangt und demnach der Kontakt 23ph, geöffnet bleibt. In Stellung 4 des Steuerschalters wird das Relais .P längere Zeit aberregt, so daß auch die Relais Phl und Pk, abfallen können. Durch Schließen des Kontaktes 23p1= wird dann in der bereits beschriebenen Weise durch Erregen des Relais T die Fortschaltung des Abgreifers Ab eingeleitet und die auf den Zählwerken Z1 bis Z_4 gespeicherten Ziffern, wie bereits beschrieben, zur Aussendung gebracht.
  • Es sei noch bemerkt, daß durch entsprechende Verdrahtung der Kontakte der Relais Cl bis Clo und Cl bis Co im Vielfachfeld VZ auch selbstverständlich jede beliebige Umrechnung der auszusendenden Stromstoßreihen erreicht werden kann. Ferner können auch besondere Zugänge des Speichers vorgesehen werden, in denen Relais betätigt werden, die mehrere auch verschiedene Kennzeichnungen im Vielfachfel.d TIL vornehmen und so .die selbsttätige Aussendung mehrerer Stromstoßreilien veranlassen. Eine derartige Anordnung kannbeispielsweisezurErreichung von Aufsichtsplätzen u. dgl. benutzt «erden. Die von den MagnetenZl und Z4 gesteuerten Kontakte 5N1, 5H2, 5s3 und 5"4 dienen dazu, bei Anschaltung des Unterbrechers Un ausgesandte Teilstromstöße unwirksam zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltungsanordnung fürFernsprechanlagen mit Speichern mit mehreren Zugängen, bei denen je nach dem benutzten Zugang eine verschiedene Anzahl von Stromstoßreillen durch den Speicher ausgesandt wird, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Belegung des einen oder anderen Zuganges (Lcll oder LcIII ) des Speichers (R) durch Kennzeichnungen am Steuerschalter (St) des Speichers die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stroinstoßreilien und durch Kennzeichnungen im Kontaktfeld des Abgreifers (Ab) des Speichers der Wert der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen bestiinint wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungen zur Bestimmung des Wertes zusätzlich auszusendender Stromstoßreillen in einem vom Abgreifer (Ab) beherrschtenVielfachfeld (TL) vorgenommen werden, zu dem auch die Abzählschaltwerke (Z1 bis 7_4) des Speichers Zugang haben. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den verschiedenen Zugängen des Speichers j.Zelais (z. B. Cl, C,2, Ch2) angeordnet sind, über deren Kontakte kennzeichnungen in dem von dem Abgreifer (Ab) bestrichenen Kontaktfeld (l'L') vorgenominen werden. d. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungsrelais (z. B. Cl, C) in den Zugängen gruppenweise zusaminengefaßt sind und die Gruppenbestimmung .durch ein mehreren Kennzeichnungsrelais geineinsaines Gruppenrelais (01l) bestimmt wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungsrelais mit mehreren Wicklungen (C1I, C1II) ausgerüstet sind, die einzeln in, verschiedenen Gruppen von Zugängen des Speichers angeordnet sind. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gel:erinzeichnet, daß die gleichen Relais (z. B. Chl, C12), die zur Vornahme von Kennzeichnungen im Kontaktfeld des Abgreifers (Ab) dienen, auch den die Fortschaltung des Steuerschalter: steuernden Stromkreis derart beeinflussen, daß dieser über eine bestimmte Anzahl von Kontaktstellen selbsttätig weitergegeschaltet wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fortschaltung des Steuerschalters (St) über von in den Zugängen des Speicher liegenden Relais gekennzeichnete Kontakte ein Anlaufen des Abgreifers (Ab) verhindert ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Allgriff einer vom Speicher auszusendenden Stromstoßreihe unter .dein Einfluß des Abgreifers stehende Schaltmittel (P, Phi, Ph=) bei. Einstellung dieses in eine zur Vornahme eines neuen Abgriffe geeignete Stellung (o) eine Weiterschaltung des Steuerschalters veranlassen. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abgreifer -zugeordnete, die Anzahl der abzugreifenden Stromstöße bestimmende Schaltmittel (P) bei ihrem Wirksamwerden den Fortschaltestromkreis des Abgreifschalters (Ab) derart beeinflussen, daß dieser mit einer größeren Schrittgeschwindigkeit in die Ruhestellung eingestellt wird, als eine solche bei Vornahme eines Abgreifvorganges vorhanden ist. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Abgreifer zugeordnetes Relais (P) bei Auflaufen des Abgreifers auf eine gekennzeichnete Leitung erregt und bis zur Einstellung des Abgreifers in die Ruhestellung erregt gehalten wird. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch :gekennzeichnet, daß das dem Abgreifer zugeordnete Kennzeichnungsrelais (P) bei Einstellung des Abgreifers in die Ruhelage die Fortschaltung des Steuerschalters (St) bewirkt. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder io, dadurch gekennzeichnet, .daß das dem Albgreifer zugeordnete Kennzeichnungsrelais derart auf Verzögerungsschaltmittel (Plag) einwirkt, daß eine Fortschaatung des Steuerschalters (St) nach Aberregung des Kennzeichnungsrelais über Kontakte (27 Ph1) der noch betätigten Verzögerungsschaltmittel vorgenommen wird. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß .das nach Einstellung des Abgreifers (Ab) in die Ruhelage beeinflußte Kennzeichnungsrelais (P) den Abfall von Verzögerungseinrichtungen (Phi und Ph.) einleitet, nach deren Abfall erst ein erneutes Anlassen des Abgreifers vorgenommen wird. 14.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i2 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei kurzzeitigem Abfall des Kennzeichnungsrelais (P) des Abgreifers' dieVerzögerungsschaltmittel (Ph1,PhQ) betätigt bleiben und ein Anlaufen des Abgreifers trotz Weiterschaltung :des Steuerschalters verhindern. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fortschaltung :des Steuerschalters über Kontaktstellungen, in denen eine Aussendung von Stromstößen nicht erfolgen soll, ein Anlaufen des Abgreifers verhindert wird. i&. Schaltungsanordnung nach Anspruch i 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (P) ,des Abgreifers (Ab) zur Feststellung gekennzeichneter Leitungen als Unterbrecherrelais mit den Fortschaltemagneten (St) des Steuerschalters in denjenigen Stellungen des Steuerschalters zusammenarbeitet, in denen ein Abgriff von Stromstoßreihen nicht vorgenommen werden soll. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in denjenigen Zugängen (Lx) des Speichers, bei deren Belegung eine Aussendung von zusätzlichen Stromstoßreihen nicht erfolgen soll, ein vorübergehend ansprechendes Relais (Chg) angeordnet ist, welches das Wirksamwerden des Abgreifers in der Ruhestellung des Steuerschalters verhindert. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet; daß das vorübergehend betätigte Relais (Chs) die Fortschaltung des Steuerschalters (St) aus :der Ruhestellung einleitet. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete der zur Aufnahme der von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstöße dienenden Schaltwerke (Z1 bis Z4) derart mit den Steuerschalterarmen (ist) verbunden sind, ,daß bei Anschaltung des nächsten Zählwerkes (Z.) das vorhergehende Zählwerk (Z1) in die Ruhestellung zurückgeschaltet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921458C (de) * 1950-02-16 1954-12-20 Siemens Ag Stromstossspeicher, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE1136744B (de) * 1960-12-23 1962-09-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Ausscheidung der Verkehrsrichtung in Fernsprechanlagen mit Markierern

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