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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Speichern Die vorliegende
Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Speichern
mit mehreren Zugängen, :bei denen je nach dem benutzten Zugang eine verschiedene
Anzahl von Stromstoßreihen :durch die Speicher ausgesandt wird. Je nach der Gestaltung
des Netzes, in dem die Speicher Verwendung finden sollen, kann es erforderlich werden,
bei den herzustellenden Verbindungen eine verschiedene Anzahl von zusätzlichen Stromstoßreihen
vom Speicher zur Aussendung bringen zu lassen und in besonderen Fällen auch den
Wert der zusätzlichen Stramstoßreihen je nach der Einstellung der Wähler, über die
der Speicher erreicht worden ist, verschieden festzulegen:.
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Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen Speicher mit mehreren
Zugängen ausgerüstet sind. Je nach der Belegung eines dieser Zugänge wird eine unterschiedliche
Arbeitsweise des an -die Verbindungsleitungen angeschalteten Speichers bestimmt,
indem je nach dem benutzten Zugang eine verschiedene Anzahl von Stromstoßreihen
durch den Speicher ausgesandt wird. So wird bei Benutzung des einen Zuganges die
gleiche Anzahl Stromstoßreihen vom Speicher zur Aussendung gebracht, die der Teilnehmer
zum Speicher gesandt hat, und bei Benutzung eines anderen Zuganges hingegen eine
zusätzliche Stromstoßreihe ganz bestimmter Wertigkeit ausgesandt, indem eine für
die Speicherung vorgesehene Relaiskette durch Umschaltungen veranlaßt wird, noch
einmal abzulaufen. Bei dieser Anordnung ist der Wert der zusätzlich auszusendenden
Stromstoßreihe stets der gleiche und die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen
von vornherein festgelegt.
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Gegenüber diesen Anordnungen zeigt die vorliegende Erfindung einen
Weg, wie ein Speicher in einfacher Weise derart ausgebildet werden kann, daß entsprechend
der Belegung des Speichers über den einen oder den anderen von mehreren Zugängen
sowohl
dis Anzahl der selbsttätig auszusendenden Stroinstoßreihen
als auch der Wert dieser Stromstoßreihen festgelegt wird.
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Erreicht wird dies dadurch, daß entsprechend der Belegung des .einen
oder anderen Zuganges durch Kennzeichnungen am Stetter Schalter des Speichers die
Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen und durch Kennzeichnungen im
Kontaktfeld des Ab greifers des Speichers der Wert der zusätzlich auszusendenden
Stromstoßreilien bestimmt wird.
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Der Wert und die Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stronistoßreihen
kann bei dieser Art der Kennzeichnung in einfacher Weise beliebig verändert werden,
ohne daß an den Abreifern des Speichers selbst irgendwelche' Veränderungen vorgenommen
werden müssen. Durch die Kennzeichnungen a in Steuerschalter entsprechend der Belegung
des einen oder anderen Zuganges kann die erän.derung der Anzahl der zusätzlich auszusendenden
Stroinstoßreihen in weiten Grenzen erfolgen und so eine große Beweglichkeit in der
Netzgestaltung erreicht werden.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung be--. steht in der Art der Anordnung
:der Kennzeichnungsmittel in den Zugängen und in UerVornabine der Kennzeichnungen
in einem gemeinsamen, auch für die Speicherschaltwerke vorgesehenen Vielfachfeld
des Abgreifers.
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Auf den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
auf welche diese jedoch nicht beschränkt ist. Die Fig. i zeigt die Eingliederung
eines gemäß der Erfindung ausgerüsteten Speichers R in einen Verbindungsaufbau.
Der mit dem Übertrager Ue zusa minenarbeiten.d.e Speicher R ist über mehrere Zugänge
erreichbar.
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Wird der Speicher R über den Gruppen-, ähler 1. GII'
belegt. so erfolgt die selbst-V#.
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tätige Aussendung einer einzigen Stromstoßreihe zur Einstellung des
Wählers III. GWi, während die anderen zur Verbindungsherstellung benötigten Stromstoßreihen
vorn Speicher R aufgenommen weMen und umgerechnet oder, falls erforderlich, nicht
um-@erechnet «-ieder zur Aussendung gelangen. Der Wert der zusätzlich auszusendenden
Strornstoßreihe kann hierbei entsprechend .der Dekade, über die der Speicher R von
dein Gruppenwähler I. Gl.I' belegt wurde, bestimmt :-erden. In einem solchen
Falle würde also die zur Einstellung des Wählers 1. Gg' dienende Ziffer selbsttätig
noch .einmal vom Speicher R wiederholt werden.
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Wird der Speicher R über eine Dekade des zweiten Gruppenwählers II.
GIh belegt, so erfolgt die selbsttätige Aussendung von zwei Str#@instoßreihen vor
Aussendung der im Speicher R gespeicherten, von der anrufenden Stelle ausgesandten
Stromstoßreihen. Auch bei dieser Wiederholung kann der Wert der Dekaden der Wähler
I. GW und II. Gg-, über die .der Speicher erreicht wurde, ini Speicher gekennzeichnet
werden, so daß vom Speicher ausgesandte Stromstoßreihen in ihrem Werte den Ziffern
entsprechen, die auch zur Einstellung der Wähler I. GTIT und II. GLi' gedient
haben.
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Bei Belegung des Speichers R über den dritten Gruppenwähler III. GW
erfolgt die selbsttätige Aussendung von -drei Stromstoßreihen vor Aussendung .der
im Speicher gespeicherten Ziffern. Bei Belegung des Speichers R über den Gruppenwähler
GTVi erfolgt eine selbsttätigeAussen.dung vonStroinstoßreilien nicht, sondern es
wird lediglich eine Speicherung und Wiederaussendung der von der anrufenden Stelle
ausgesandten Stromstoßreihen vorgenommen. Hierbei kann selbstverständlich, falls
erforderlich, eine Umrechnung erfolgen bzw. eine Umsetzung der Stromstöße oder eine
Stroinstoßkorrektur.
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Auf der Fig. ? sind die Einzelheiten des auf der Fig. i angedeuteten
Speichers R zur Darstellung gelangt. Mit St ist ein Steuerschalter bezeichnet, dem
die Schaltarme i si, 2 st. 3 s t, 4.st und die Kontakte 5 st und
6 st
zugeordnet sind. Die Schaltarme ist bis 48i werden bei der Betätigung
des Drehmagneten St schrittweise weitergeschaltet. Die Kontakte 5 ,st und
6 st werden bei jedesinaligem Ansprechen des Magneten St geschlossen, hei
Aberregung des Magneten St wieder geöffnet. Mit Ab ist der Drehmagnet eines
Abgreifers bezeichnet, dem die Schaltarme i ab, 2 ab, 3 ab, .l.ab zugeordnet
sind. Mit Z_1, 7_=, 7_3, Z4 sind die Magnete von Wählern bezeichnet, die zur Aufnahme
der von der anrufenden Stelle ausgesandten. Stroinstoßreihen dienen. Den einzelnen
Schaltwerken Z, bis Z4 sind je d. Schaltarme ( i 21, z zi, 3 z1, 4. zi, i z. usw.
) zugeordnet, die bei Betätigung der Arbeitsmagnete schrittweise weitergeschaltet
werden. Außerdem besitzen diese Schaltwerke Kopfkontakte 5--1
bis 5s4, die
bei jedesmaligem Ansprechen der zugehörigen Magnete geschlossen und bei Aberregung
dieser geöffnet werden.
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Die Belegung des Speichers erfolgt über vorgeordnete Gruppenwähler,
:deren c-Arnie auf einen der Zugänge LciI bis LeJ oder LciII bis Lei"II oder Lc"
bis Le, aufprüfen. je nach Belegung eines dieser Zugänge erfolgt eine Kennzeichnung
im Vielfachfeld V L, welches von dem ,Schaltarm 3 ab des Abgreifers
Ab abgesucht wird. Ferner erfolgt je nach der Belegung eines dieser Zugänge
eine Kennzeichnung an den Kontakten des Schaltarmes i ,st des Steuerschalters Si
zur
Bestimmung .der Anzahl der zusätzlich auszusendenden Stromstoßreihen.
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Soll bei Belegung des Speichers eine zusätzliche Aussendung von Stromstößen
nicht erfolgen, so muß die Belegung des Speichers über den Zugang Lx erfolgen.
Hierdurch werden Umschaltungen (Kontakte 55 chs, 61 ch3) vorgenommen, die eine zusätzliche
Aussendung von Stromstößen verhindern.
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In den einzelnen Zugängen zum Speicher sind Relais angeordnet, Cl
bis Clo mit ihren beiden Wicklungen I und II, C21 bis Cso, Chl, Ch2, Ch, und Ch4,
.die die Arbeitsweise des Registers bestimmen. An Stelle dieser Relais könnten selbstverständlich
auch Schaltwerke treten, die nach Belegung des Speichers die belegten Zugänge abgreifen
und entsprechende Kennzeichnungen am Vielfachfeld VZ des Speichers und an den Kontakten
des Schaltarmes i st des Steuerschalters veranlassen.
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Nachstehend soll der Aufbau einer Verbindung an Hand der Anordnung
der Fig. 2 erläutert werden. Hierbei ist eine Belegung des Speichers über die Ader
Lc,,II angenommen worden. Dies entspräche gemäß Fig. i einer Belegung des Speichers
über den GruppenwählerIl. GW, und zwar über dessen Dekade 2. Es werden zwei Str
onistoßreihen vom Speicher selbsttätig ausgesendet, und zwar als erste Stromstoßreihe
die Ziffer 5 und als zweite Stromstoßreihe die Ziffer 2. Hierbei ist angenommen,
daß der Gruppenwähler 1. GW den Gruppenwähler IL GW über die Dekade
5 erreicht hat. Es werden demnach diejenigen Ziffern vom Speicher wiederholt, die
zur Erreichung des Speichers gewählt worden sind. Es ist selbstverständlich, d.aß
jedoch je nach der Netzgestaltung auch andere Ziffern durch den Speicher zur Wiederholung
bestimmt werden können, und zwar wird der Wert der einzelnen Ziffern durch die Kennzeichnungen
im Vielfachfeld VL festgelegt.
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Bei Belegung des Speichers über den Zugang Le2II werden die Relais
C2 Wicklung 11,
Chl, CZG ünd C betätigt. Eine Sperrung des Speichers erfolgt
durch Sperrschaltmittel im vorgeordneten Gruppenwähler in an sich bekannter Weise.
Ferner spricht über die Sprechschaltarme des belegenden Gruppenwählers das Relais
S an den Adern La, Lb über seine Wicklungen I und II an. Das Relais S betätigt seine
Kontakte und öffnet am Kontakt 4s den Stromkreis für das Relais A früher, als das
Relais Cu den Kontakt 2cu schließt. Der Kontakt 3cU legt Erdpotential an die abgehende
Leitung Lc, an, wodurch nachgeordnete Einrichtungen belegt werden. Durch Ansprechen
des Relais C werden die Kontakte 54c, 55c, 56c geöffnet, ohne irgendwelche Schaltvorgänge
vorzunehmen. Ferner werden die Kontakte 16c, 17c, 24c und 5 i c betätigt, was ebenfalls
Schaltvorgänge nicht nach sich zieht. Durch Ansprechen der Relais C2 und Clal bei
Belegen des Speichers werden die Kontakte iic2, 12c2, Uchl, r4chl und i5chlbetätigt.
Bei Schließen des Kontaktes Sc kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte
61chs, 5c, 23p11.., Schaltarm 2st in der Stellung o, Schaltarm
lab in der Stellung o, Kontakt 25A2, Relais J, Widerstand Wie, Batterie,
Erde. Das Relais I spricht an und legt über Kontakt 8i Erde an die abgehende Ader
Lb, an. Diese Anschaltung von Erde kann zur Steuerung nachgeordneter Einrichtungen
verwendet werden; sie bleibt während der Aussendung von Stromstößen angeschaltet.
Durch Schließen des Kontaktes 9i wird Erde über Kontakt 28ph, an die Ader
Lag angelegt, wodurch nicht dargestellte nachgeordnete Nummernstromstoßempfänger
den ersten Stromstoß erhalten. Der Kontakt 7 i bewirkt die Erregung der Wicklung
I des Relais O. Der Kontakt 6i nimmt die Erregung des Magneten Ab vor, so
daß die Schaltarme iab, lab, 31b und 41b
einen Schritt weitergeschaltet
werden. Über Kontakt ioo wird das Relais J kurzgeschlossen, so daß es abfällt. Der
über Kontakt 9i zur Aussendung gelangte erste Stromstoß ist jetzt beendet. Die Öffnung
des Kontaktes 8i wirkt sich an der Ader Lb, nicht aus, da mittlerweile der Schaltarm
iab Erde angelegt hat. Durch Öffnen des Kontaktes 7i wird das Relais O aberregt.
Der Kontakt ioo kehrt in seine Ruhehage zurück, worauf das Relais J wieder anspricht
und unter Weiterschaltung des Abgreifers Ab einen Stromstoß über Kontakt
9 i über die Leitung Lag zur Aussendung bringt. Die während der Weiterschaltung
des Abgreifers zur Erregung des Relais l ,dienende Erde wird über das vom Schaltarm
lab des Abgreifers bestrichene Segment angelegt. Die Wicklung II des Relais
O ist über Kontakt 29p kurzgeschlossen, so daß eine Verzögerung in der Arbeitsweise
des Relais O eintritt, wodurch die Folge der einzelnen über die Leitung
Lag ausgesandten Stromstöße zeitlich bestimmt wird. Die Relais J und O arbeiten
taktmäßig unter Weiterschaltung des Abgreifers. Gelangt der Schaltarm
31b auf .den Kontakt 5, so kommt folgender Stromkreis für das Relais P zustande:
Erde, Batterie, Wicklungen II und I des Relais P, Schaltaren 31b in Stellung
5, Vielfachfeld VZ, Kontakt 15c111, Kontakt o des Steuerschalterschaltarmes. ist,
Kontakt 16c, Erde. Das Relais P spricht an und bewirkt die Verhinderung der Aussendung
weiterer Stromstöße. Da das Relais P nach fünf Schritten des Abgreifers
Ab zum Ansprechen kam, sind fünf Stromstöße -über die abgehende Leitung
zur
Aussendung gelangt. Durch Kontakt icgp wird ein Haltestromkreis für die Wicklung
1I des Relais P hergestellt. Dieser verläuft von Erde über den Schaltarm q.ab des
Abgreifers Ab, Kontakt igp, Wicklung II des Relais P nach Batterie, Erde.
Durch Kontakt 21p wird das Relais Pltl eingeschaltet und durch Kontakt 22ph, das
Relais Ph2. Der Kontakt i8p öffnet einen Stromkreis für den :Magneten St vor Schließung
des Kontaktes 27p111. Die Kontakte 25p112 und 26ph2 werden geöffnet, so daß das
Relais J jetzt nicht mehr durch Kurzschluß zum Abfall gebracht wird, sondern unter
direkter Steuerung des Kontaktes ioo steht. Der Kontakt 29p öffnet den Kurzschluß
der Wicklung II des Relais O, so daß das Relais 0 in Verbindung mit dem jetzt direkt
gesteuerten Relais J in einer schnelleren Taktfolge arbeitet, als dies bisher bei
Aussendung von Stromstößen der Fall war. Eine weitere Aussendung von Stromstößen
über .die Leitung La, wird nach Ansprechen des Relais P durch Offnung des Kontaktes
28pit, unterbunden. Das Relais J beü ätigt über Kontakt 7i wieder .das Relais 0,
worauf das Relais 0 durch Umlegen des Kontakter ioo die Erregung des Relais J unterbricht.
Während dieser Betätigung der Relais J und 0 wird der Abgreifer Ab über Kontakt
6i so lange weitergeschaltet, bis die Schaltarme dieses Schaltwerkes die Stellung
o einnehmen. In dieser erfolgt eine Aberregung des Relais P, da am Schaltarm
d.ab in Stellung o .der Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais P geöffnet
ist. Bei Abfall des Relais P wird am Kontakt 2ip der Stromkreis für das Relais Phl
geöffnet. Dieses ist jedoch als Verzögerungsrelais ausgerüstet und fällt verzögert
ab. Vor Abfall des Relais P111 kommt demnach folgender Stromkreis für den Magneten
St des Steuerschalters zustande: Erde. Kontakte 17c, 18p, 27 phl, Steuerschaltermagnet
St, Batterie, Erde. Der Steuerschalter St wird einen i Schritt weitergeschaltet.
Bei Abfall des Relais Ph_ wird folgender Stromkreis für das Relais J hergestellt:
Erde, Kontakte 61cit3, 5c, 23p11..=, Schaltarm 2st des Steuerschalters St in Stellung
a, Schaltarm 2db des Abgreifers in Stellung o, Kontakt 25ph2, Relais J, Widerstand
Wie, Batterie, Erde. Das Relais J spricht an und betätigt das Relais 0, Wicklung
1. Am Kontakt 8i wird wieder ein Steuerpotential (Erde) an die Leitung Lb2 angelegt
und über Kontakt 9i der erste Stromstoß der zweiten vom Speicher auszusendenden
zusätzlichen Stromstoßreihe zur Aussendung gebracht. Die Abfallszeiten der Relais
Pltl und Ph. nach Einstellung des Abgreifers in die Ruhestellung sind derart :bemessen.
daß ein nachgeordneter @@'ähler genügend Zeit hat, in freier Wahl eine Leitung auszusuchen.
Die Fortschaltung des Abgreifers Ab nimmt jetzt in der gleichen Weise, unter
gegenseitiger Steuerung .der Relais J und 0, ihren Fortgang, wie dies bei der Aussendung
der ersten Stromstoßreihe beschrieben wurde.
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Gelangt der Schaltarm 31b des Abgreifers bei seiner Weiterschaltung
in die Stellung 2, so kommt, nachdem z«#ei Stromstöße zur Aussendung gelangt sind,
folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklungen I I und I des Relais P,
Schaltarm 31b
des Abgreifers in Stellung 2, Leitung 2 des Vielfachfeldes VL,
Kontakt i 1c.1 des Relais C2, Kontakt 13ch1, Kontakt i in der Kontaktbank des Steuerschalterarmes
ist, Kontalct 16c, Erde. Das Relais P stellt über Kontakt igp einen Haltestromkreis
für sich her und bewirkt über Kontakt 2ip die Erregung des Relais Phl. Das Relais
Phl erregt das Relais Ph2. Durch Kontakt 28ph, wird die Aussendung weiterer Stromstöße
über den Kontakt 9i verhindert. Die Weiterschaltung des Abgreife rs bis zur Stellung
o erfolgt in der gleichen Weise wie bei Aussendung der ersten Stromstoßreihe beschrieben,
indem nach Öffnen der Kontali:te 26ph. und 25p112 die direkte Steuerung des Relais
J durch den Kontakt ioo des Relais 0 erfolgt. Gelangt der Abgreifer Ab in
die Stellung o, so wird die an der Ader Lb. angelegte Erde am Schaltarm iab abgeschaltet.
Ferner wird am Schaltarm qab der ,Stromkreis für die Wicklung II des Relais P geöffnet.
Das Relais P fällt ab. Bei Schließung des Kontaktes i8p kommt noch vor Abfall des
Relais Phl folgender Stromkreis für den Magneten St zustande: Erde, Kontakte 17c,
i8p, 27ph1, Magnet St, Batterie, Erde. Hierdurch werden die Schaltarme ist, 2st,
ist und qst einen Schritt weitergeschaltet, so daß diese jetzt in der Stellung 2
stehen. Da jetzt zusätzliche Stromstöße nicht mehr zur Aussendung gelangen sollen,
erfolgt eine Weiterschaltung des Steuerschalters St noch vor Wirksamwerden des Abgroifers
Ab. Folgender Stromkreis kommt in Stellung 2 des Steuerschalters St für das
Relais P noch vor Abfall des Relais Phl zustande: Erde, Batterie, Wicklungen 1I
und I des Relais P, Kontakt 6st des angesprochenen Magneten St, Kontakt 3och2,
Kontakt 2 in der Kontaktbank des Steuerschalterarmes iSt, Kontakt 16c, Erde. DasRelais
P spricht an und erhält die Erregung der Relais Phl und Ph2 aufrecht. Am Kontakt
i 8p öffnet es den Erregerstromkreis des Magneten St. Der Magnet St fällt
ab und öffnet die Kontakte 5st und, 6st. Bei Öffnen des Kontaktes 6 st erfolgt die
Aberregung der Relais P. Das Relais P bewirkt durch Schließung des Kontaktes i 8p
eine erneute Erregung
des Steuerschaltermagneten St, worauf
der Steuerschalter in die Stellung 3 gelangt. In dieser spricht das Relais P über
den geschlossenen Kontakt 6st wieder an und bewirkt einen Abfall des Steuerschaltermagneten
St durch Öffnen des Kontaktes 18p. Der Kontakt 6st wird geöffnet, worauf das Relais
P wieder zum Abfall gelangt und über Kontakt i8p .den Steuerschaltermagneten St
wieder erregt. Der Steuerschalter macht demnach noch einen Schritt und gelangt in
die Stellung 4. Der Kontakt 6 st wird zwar geschlossen, bewirkt jedoch eine
erneute Erregung des Relais P nicht. Das Relais P bleibt also längere Zeit aberregt,
so daß auch die Relais Phi und Ph2, abfallen. Der Magnet St fällt ebenfalls ab und
öffnet die Kontakte 5st und 6st. Die Wiederholung der beim vorliegenden Beispiel
angenommenen, zur Einstellung der Gruppenwähler I. GW und IL GLh benutzten
Ziffer 52 wäre damit beendet. Während der soeben beschriebenen Stromstoßwiederholung
hat rin den meisten Fällen der anrufende Teilnehmer bereits die weiteren Ziffern
der gewünschten Teilnehmernummer .gewählt. Diese Stromstöße werden von dem Relais
S an der Verbindungsleitung La und Lb aufgenommen:. Bei jedem Stromstoß fällt
das Relais S ab, wodurch der Kontakt 4s jedesmal- einen Stromkreis für das Relais
A schließt. Das Relais A betätigt seine Kontakte und bewirkt beim ersten Stromstoß
einer .Stromstoßreihe durch Schließen des Kontaktes 33a die Erregung des Relais
h über seine Wicklungen I und II. Das Relais V betätigt dann seine Kontakte und
schließt über Kontakt 38v seine Wicklung I kurz, so daß es während der Stromstöße
einer Stromstoßreihe nicht abfällt. Durch Schließung des Kontaktes 34a, wird der
Magnet Z1 des Zählwerkes Z1 erregt. Das Zählwerk Z1 schaltet bei einer stromstoßweisen
Betätigung seine Schaltarme schrittweise weiter. Wählt der Teilnehmer demnach die
Ziffer-5, so gelangen fünf Stromstöße zu dem Magneten Z1, wodurch die Schaltarme
dieses Schaltwerkes die Stellung 5 einnehmen. Wird die erste Stromstoßreihe beendet,
so wird der Kontakt 33d längere Zeit geöffnet gehalten. Hierdurch wird ein Abfall
des Relais V bewirkt. Bei Abfall des Relais V kommt über Kontakt 39v folgender Stromkreis
für das Relais Ui zustande: Erde, Kontakte 24c, 39v, Schaltarm 2z1 des Zählwerkes
Zi, Wicklung I des Relais Ui, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais
Ui an. Über Kontakt 377t1 wird das Zählwerk Z, an den Stromstoßkontakt 34a angelegt.
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Beim ersten Stromstoß der zweiten Stromstoßreihe wird wieder das Relais
h erregt. Das Relais Ui fällt beim Umlegen des Kontaktes 39v nicht ab, da es über
die Wickjung II in folgendem Stromkreis erregt bleibt: Erde, Batterie, Wicklung
II des Relais Ui, Kontakte 4iu1, 45us, Schaltarm 2z4 des Zählwcrkes Z4 in Stellung
o, Kontakt :24c, Erde. Ist . das Zählwerk Z2, beispielsweise durch Aussendung der
Ziffer 6, eingestellt worden, so wird bei Beendigung dieser Stromstoßreihedurch
Abfall des Relais V eine Erregung des Relais U2 bewirkt. Dieser Stromkreis verläuft
von: Erde über Kontakte 24c, 39v, Schaltarm 2z2 in Stellung 6, Kontakt 4ou1, Wicklung
I des Relais U2, zur Batterie, Erde. Das Relais U2 spricht an und schaltet am Kontakt
36u2 das Zählwerk Z3 an. Bei Beginn der dritten zum Speicher gegebenen Stromstoßreihe
wird das Relais Vwiedererregt, worauf über Erde, Kontakte 24c, 39v, 452t,
und 45u2 ein Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais U2 zustande kommt. Nach
Einstellung des Zählwerkes Z3, beispielsweise durch .die Ziffer 7, erfolgt ebenfalls
wieder ein Albfall des Relais Tue, da der Kontakt 33ca längere Zeit geöffnet bleibt.
Der Kontakt 39v bewirkt jetzt über den Schaltarm 22s des Zählwerkes Zs in Stellung
7 eine Erregung des Relais U, über seine Wicklung I. Das Relais U3 betätigt seine
Kontakte und legt über Kontakt 35atg den Magneten des Zählwerkes Z4 an den Stromstoßkontakt
34a an. Am Kontakt 45u, stellt es einen Haltestromkreis für die Wicklung II des
Relais U, her. Die letzte von der anrufenden Stelle zum Speicher gegebene Stromstoßreihe,
die beispielsweise aus 8 Stromstößen besteht, gelangt zum Zählwerk Z4. Beim ersten
Stromstoß dieser Reihe wird wieder das Relais V betätigt, wodurch der Kontakt 39v
umgelegt wird. Hierdurch wird über Kontakt 45u3 ein neuer Haltestromkreis für die
Wicklung II des Relais U, hergestellt, während die Relais Ui und U2 vorübergehend
aberregt werden. Das Zählwerk Z4 nimmt die von der anrufenden Stelle ausgesandten
Stromstöße auf und gelangt bei Aussendung von 8 Stromstößen in die Stellung B. Nach
Beendigung dieser Stromstoßreihe fällt das Relais h ab, worauf der Kontakt 39v seine
Ruhelage einnimmt. Dae Relais Ui, U.. werden hierbei erneut über die Schaltarme
2 z, und 2 z2 erregt, das Relais U3 wird über Erde, Kontakte 24 c, 39v und über
den betätigten Schaltarm2z3 erregt gehalten.
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Wie bereits beschrieben, gelangte der Steuerschalter nach selbsttätiger
Aussendung der Stromstoßreihen 5 und 2 in die Stellung 4. In dieser angelangt, kommt,
falls das Zählwerk Z1 bereits eingestellt ist, folgender Stromkreis für das Relais
J zustande: Erde, Kontakte 6i chs, 5c, 23 ph2, 46 sp, Kontakt-
Bank
des Schaltarmes i z, des Zählwerkes Z,, Schaltarm iz, in Stellung 5, Kontakt d.
in der Kontaktbank .des Schaltarmes 2st des Steuerschalters St, Kontakt o des Schaltarmes
2 alb des Abgreifers Ab, Kontakt 25 plag, Relais.T, Widerstand
g,'i2, Batterie, Erde. Das Relais J beginnt seine Zusammenarbeit -mit dem Relais
O in der bereits vorher beschriebenen Weise zwecks Weiterschaltung des Abgreifers
Ab und Aussendung von Stromstößen. Über Kontakt 9 i erfolgt die Aussendung
der im Schaltw erk Z, gespeicherten Stromstoßreihe. Gelangt der Schaltarm 3 ab des
Abgreifers auf den Kontakt 5, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt
16c, Schaltarm ist des Steuerschalters St
in Stellung .I, Schaltarm
4s, des Zählwerkes Z, in Stellung 5, Leitung des Vielfachfeldes 1'L, Schaltarm3ab
des Abgreifers in Stellung 5, Wicklungen I und II des Relais P, Batterie, Erde.
Das Relais P spricht an und bewirkt die Erregung des Relais Phl. Das Relais Plt,
beendet durch Öffnen des Kontaktes 28 ph, die über die Leitung Lag abgehende
Stromstoßgabe. Die Kontakte 26 ph2 un:1 25ph., werden geöffnet. Die Weiterschaltung
des Abgreifers erfolgt jetzt durch direkte Steuerung des Relais J über den Kontakt
ioo des jetzt nicht mehr verzögert arbeitenden Relais O, so daß der Abgreifer nach
Ansprechen des Relais P in schneller Schrittfolge bis zur Stellung o weitergeschaltet
wird. in dieser Stellung angelangt, wird derStromkreis für das Relais P am Schaltarm
.lab unterbrochen. Das Relais P fällt ab und stellt über Kontakte i7c, i8p, 27pIa,
einen Stromkreis für den Steuerschaltermagneten St her. Der Steuerschaltermagnet
St spricht an und schaltet die Schaltarme dds Steuerschalters zur Stellung 5. Fällt
jetzt das Relais Plt, ab, so wird der Steuerschaltermagnet St aberregt. In der Stellung
5 des Steuerschalters kommt über Schaltarm 3 st folgender Stromkreis für den Magneten
Z, zustande: Erde, Unterbrecher L'11, Schaltarm 3 st, Kontakt 5 des Schaltarmes
3 st, Schaltarm 3--" Wicklung des -Magneten Z1, Batterie, Erde. In diesem
Stromkreis wird das Zählwerk Z, so lange ;v,-it:rgtsciialtet, bis der Schaltarm
3z, und somit auch das Zählwerk Z, die Stellung o eingenommen hat. Bei Abfall des
Relais Ph2 erfolgt über Kontakt 23 ph. die Erregung des Relais J in
folgendem Stromkreis: Erde, Kontakte 6 i ch", 5c, 23 ph2, 4.6 sp, Kontaktbank des
Schaltarmes ist, Schaltarm iz. in Stellung 6, Kontakt 5 am Schaltarm 2st, Schaltann
2st, Schaltarm 2 ab, Kontakt 25p112, Relais J, Widerstand T1<'4, Batterie,
Erde. Das Reläis J bewirkt jetzt in Zusammenarbeit mit dem Relais O in der bereits
vorher beschriebenen Weise die Weiterschaltung des Abgreifers Ab und die
Aussendung von Stromstößen. Gelangt der Schaltarm 3 ab des :'#,bgreifers
Ab in die Stellung 6, so kommt folgender Stromkreis für das Relais P zustande: Erde,
Kontakt 16c, Schaltarm ist, Kontakt 5, Schaltarm 4z2 in Stellung 6, Schaltarm
3 ab in Stellung 6, Wicklungen I und II des Relais P, Batterie, Erde. Das
Relais P spricht an und bewirkt die Erregung des Relais Ph2. Am Kontakt
28 ph, wird die Aussendung von Stromstößen unterbrochen. Der Weiterlauf des
Abgreifers Ab
geschieht in der bereits vorher beschriebenen Weise bis zur
Stellung o. In dieser wird über Schaltarm.Iab der Haltestromkreis für die Wicklung
II des Relais P unterbrochen, worauf über Kontakt i8p in der bereits vorher beschriebenen
Weise der Steuerschalter zur Stellung 6 weitergeschaltet wird. Nach Abfall des Relais
Ph, erhält das Relais J über Schaltarm i z3 des Zählwerkes Z3 und den Schaltarm
2 st des Steuerschalters in Stellung 6 Strom und bewirkt in Zusammenarbeit
mit dem Relais O die Fortschaltung des Abgreifers Ab und die Aussendung von
Stromstößen. Gelangt der Abgreifer in die Stellung 7, so kommt über den Schaltarm
.1z;, folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist, Kontakt 6,
Schaltarm .4z3 Stellung 7, Schaltarm 3 ab Stellung 7, Wicklungen I und II des Relais
P, Batterie, Erde. Das Relais P beendet durch Erregen des Relais Phl die Aussendung
von weiteren Stromstößen über die LeitungLa,, da der Kontakt 28 ph, geöffnet wird.
Das Relais J wird über Erde, Kontaktbank des Schaltarmes aab, Kontakt ioo erregt
und schaltet in Zusammenarbeit mit,dem Relais O den Abgreifer Ab in die Stellung
o. In dieser wird das Relais P wieder zum Abfall gebracht. Hierbei erhält über Kontakt
i8p der Steuerschalter einen Stromstoß, so daß dessen Schaltarme die Stellung 7
einnehmen. In dieser ist der Schaltarm .1z,1 angeschaltet. Die Fortschaltung des
Abgreifers Ab wird nach Abfall des Relais Ph, iiber Kontakt 23 ph_ und den
Schaltarm 1--4 eingeleitet.
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Gelangt der Ab,-reifer Ab mit seinem Schaltarm 3a.b in die
Stellung 8, so wird das Relais P erregt über: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm ist,
Kontakt 7 am Schaltarm St, Schaltarm 4z4 in Stellung 8, Schaltarm 3 ccb in
Stellung 8, Relais P, Wicklungen I und II, Batterie, Erde. Das Relais P wird betätigt
und beendet durch Erregen des Relais Ph, die Aussendung von Stromstqßen über die
Leitung Lag. Das Relais .T wird über Erde, Schaltarm 2 ab, Kontakt
io o erregt und betätigt in Zusammenarbeit mit dem Relais 0 in der bereits vorher
beschriebenen Weise die Weiterschaltung des Abgreifers Ab bis
zur
Stellung o. In dieser fällt das Relais P ab, da sein Haltestromkreis am Kontakt
4a-b geöffnet ist. Der Steuerschalter St erhält über Erde, Kontakte 17c, i8p, 27pki
einem Stromstoß, worauf er in die Stellung 8 gelangt. Das Relais Phl fällt ab. Das
Relais J wird nicht mehr erregt, da am Kontakt 8 des Schaltarmes 2 st Erdpotential
nicht angeschlossen ist.
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Bei Einstellung des Schaltarmes 3 st auf die Stellungen 6, 7 und 8
erfolgt die Auslösung der Schaltwerke Z2, Z3, Z4, und zwar in der Weise, wie dies
bereits :beidem Schaltwerk Z1 bei Einstellung des Schaltarmes 3 st
in ,die
Stellung 5 beschrieben wurde. Eine Einstellung des Steuerschalters St in
die Ruhelage erfolgt erst bei Auslösung der Verbindung und Aberregung des Relais
C.
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Wird die über die Leitungen, La, Lb verlaufende Verbindung
ausgelöst, so wird in irgendeiner bekannten Weise das an der cAder des belegenden
Gruppenwählers liegende Belegungspotential abgeschaltet. Hierdurch fallen die Relais
C, Cu und die an den Zugängen zu diesen Relais liegenden Relais ab. Das Relais C
legt seine Kontakte in die Ruhelage zurück, wodurch folgender Stromkreis für den
Steuerschalter St zustande kommt: Erde, Unterbrecher Un, Wicklungen II und I des
Relais B, Kontakt 51 c. Schaltarm Ost des Steuerschalters St in Stellung
8, Fortschaltemagnet St, Batterie, Erde. Der Unterbrecher Un schaltet jetzt den
Steuerschalter so lange schrittweise weiter, bis er- die Stellung o erreicht hat,
in welcher der Schaltarm Ost den Stromkreis für den Magneten St unterbricht.
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Wie bereits ausgeführt, wurde bei Einstellung des Steuerschalters
St in Stellung 5 das Zählwerk Z2 abgegriffen und das Zählwerk Z1 in die Ruhelage
zurückgeführt. Durch Vornahme dieser nacheinanderfolgenden Auslösung der einzelnen
Schaltwerke bereits beim Abgreifvorgang wird es möglich, die einzelnen Aufnahmeschaltwerke
nacheinander mehrmals benutzen zu können, indem an den Steuerschalterkontakten,
die hinter den Kontakten liegen, über welche das Schaltwerk Z4 beeinflußt wird,
wieder die Schaltwerke Z1, Z= usw. angeschlossen werden.
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Ist eine Aussendung zusätzlicher Stromstoßreihen beendet worden, so
befindet sich, wie bereits vorher beschrieben, der Steuerschalter St in der Stellung
4. In den Fällen, in denen inzwischen von der anrufenden Stelle noch keine Stromstöße
zum Speicher ausgesandt worden sind, wird jetzt das Relais Sp wirksam. Sobald der
Abgreifer Ab
seine Ruhestellung erreicht und das Relais Ph.. abgefallen ist,
kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung des Relais Sp, Schaltarm i z1
des Zählwerkes Z1 in Stellung o, Stellung 4 des Schaltarmes 2st,. Stellung o des
Schaltarmes 2 ab, Kontakt 25 plr.., Relais J, Widerstand Wie, Batterie,
Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Sp an, während das Relais J Fehlstrom
hat. Das Relais Sp öffnet den Kontakt 46sp und schließt den Kontakt 47sp. Durch
das Nichtansprechen des Relais J wird ein Anlaufen des Abgreifers Ab verhindert.
Erfolgt die Aussendung von Stromstößen seitens der anrufenden Stelle, so wird in
der bereits beschriebenen Weise das Relais A stromstoßweise betätigt und beim .ersten
Stromstoß über Kontakt 33 a das Relais. V erregt. Durch Schließen des Kontaktes
48v kommt ein Haltestromkreis für .das Relais Sp zustande, der von Erde über die
Wicklung des Relais Sp, Kontakte 47sp, 48v, Widerstand Wil zur
Batterie
verläuft. Dieser Stromkreis wird während der Dauer der von der anrufenden Stelle
ausgesandten Stromstoßreihe aufrechterhalten. Der Kontakt 43 v wird ebenfalls geöffnet,
so :daß die am Kontakt 61 ch, anliegende Erde nicht über den Schaltarm izl des jetzt
eingestellten Zählwerkes Z1 zum Relais J gelangen kann und so eine vorzeitige Weiterschaltung
des Abgreifers Ab vorgenommen wird. Ein Abgreifen des Schalt-Werkes Z1 erfolgt
erst nach Beendigung der dieses Schaltwerk einstellenden Stromstoßreihe, indem dann
bei Abfall des Relais h. durch Schließen des Kontaktes 43 v folgender Stromkreis
für das Relais J zustande kommt: Erde, Kontakte 61clt3, Sc, 23ph2, 43v, Schaltarm
i z1, Kontakt 4 am Schaltarm 2 st des Steuerschalters, Schaltarm2st, Schaltarm2ab,
Kontakt 25 plag, Relais J, Widerstand Wie,
Batterie, Erde. Das Relais
Sp fällt durch Öffnen des Kontaktes 48v ab. Durch Erregen des Relais J wird das
Relais O betätigt, worauf der Abgreifer in der bereits beschriebenen Weise weitergeschaltet
wird. Erreicht der Schaltarm 3 ab die am Schaltarin 4z1 gekennzeichnete Stellung,
so kommt der bereits vorher beschriebene Stromkreis für .das Relais P zustande.
Die Aussendung von weiteren Stromstößen wird durch Ansprechen des Relais P1.1 verhindert.
Die Kontakte 2 5 plz, und 26 ph, werden geöffnet, worauf in der bereits
beschriebenen Weise der Abgreifer Ab mit schnellen Schritten zur Ruhestellung
gelangt. In dieser fällt das Relais P ab und leitet durch Öffnen des Kontaktes 21p
den Abfall des RelaisPhl ein. Durch Schließen des Kontaktes 18p erhält der Steuer
schaltermagnet St einen Stromstoß, so daß die Schaltarme des Steuerschalters in
die Stellung 5 gelangen.
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Ist -der Steuerschalter in die Stellung 5 gelangt und das Zählwerk
Z2 noch nicht eingestellt
worden, so spricht das Relais Sp wiecLer
an. Der Kontakt 46sp wird geöffnet und der Kontakt 47sp geschlossen. Eine Erregung
des Relais J und somit eine Erregung des Relais O findet nicht statt, so daß auch
der Abgreifer nicht angelassen wird. Erfolgt jetzt die Aussendung von Stromstößen
seitens der anrufenden Stelle zum Schaltwerk Z., so wird auch der Schaltarm i z2
weitergeschaltet. Überthesen kommt aber ein Erregerstroinhreis für das Relais J
noch nicht zustande, da bei Aufnahme von Stromstößen das Relais l', wie bereits
vorher beschrieben, erregt wird, demnach also auch der Kontäkt 43v geöffnet ist.
Über Kontakt 48v wird ein Haltestromkreis. für das Relais Sp hergestellt, der über
dessen Kontakt 47sp verläuft. Erst bei Beendigung der das Schaltwerk Z2 einstellenden
Stromstoßreihe wird ein Erregerstromkreis bei Abfall des Relais h für das Relais
.l hergestellt.
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Das Relais Sp sorgt demnach dafür, daß der Ansprechstromkreis für
das Relais J so lange unterbrochen ist, als eine Stromstoßsendung zu einem vom Steuerschalter
als abzugreifend bereitgestellten Zählwerk vorgenommen wird. Die Aussendung von
Stromstößen kann demnach erst beginnen, wenn die Einstellung des abzugreifenden
Zählwerkes beendet ist.
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Erfolgt die Belegung des Speichers über einen der Zugänge Lc21 bis
Lcso, so spricht außerdem Grupenrelais Ch, noch ein den besonderen Zugang in dieser
Gruppe kennzeichnendes Relais an. Wird beispielsweise die Belegung über die Leitung
Lcso vorgenominen, so sprechen die Relais C30, Ch2 an den Zugängen und im Speicher,
wie bereits bei Beschreibung des ersten Ausführungbeispieles klargelegt, die Relais
C und Cu an. Das Relais Ch, betätigt die Kontakte 3och2, 31ch2 und 32cIt_. Hierdurch
werden neben der über den. Kontakt cso erfolgenden Kennzeichnung des Vielfachfeldes
noch weitere Kennzeichnungen vorgenommen, die bewirken, daß die Ziffer 2 als erste
Stromstoßreihe, die Ziffer 5 als zweite Stromstoßreihe und die Ziffer o als dritte
Stromstoßreihe selbsttätig vom Speicher zur Aussendung gelangt. Diese Ziffern entsprechen
einer Belegung des Speichers nach Einstellung des Gruppenwählers I. Gfh' (Fig. i)
auf die Dekade 2, der Einstellung des Gruppenwählers IL GW stuf die Dekade
5 und der Einstellung des Gruppenwählers III. GiIT auf die Dekade io.
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Die Abgreifv orgänge entsprechen im "wesentlichen den bereits geschilderten
Vorgängen bei Belegung des Speichers über den Gruppenwähler Il. GW der Fig.
i. Unterschiedlich ist lediglich die Anzahl der auszusendenden Stroinstoßreihen.
Nachfolgend sollen kurz. die abweichenden Vorgänge beschrieben «-erden.
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ach Ansprechen des Relais C im Speicher erfolgt bei Schließung des
Kontaktes 5c die Erregung des Relais J über den am Kontalct 61clrg beginnenden Stromkreis,
der über die Schaltarme 2st und lab zum Relais J verläuft. Das Relais J bewirkt
die Erregung des Relais O, worauf diese beiden Relais taktmäßig ansprechen und abfallen
und hierb; i über Kontakt 9i Stromstöße zur Aussendung bringen. Eine Weiterschaltung
des Abgreifers Ab erfolgt durch stromstoßweises Betätigen des Kontaktes 6i.
Gelangt der Abgreifer Ab mit seinem Schaltarm 3ab auf die über den Kontakt
32c12.2 gekennzeichnete Leitung L2, so kommt über den Steuerschaltarm ist und den
Schaltarm 3ab des Abgreifers ein Erregerstromkreis für das Relais P zustande. Hierdurch
wird in .der bereits vorher beschriebenen Weise die weitere Aussendung von Stromstößen
verhindert. Es sind zwei Stromstöße zur Aussendung gelangt. Es erfolgt jetzt die
Umschaltung der Relais J und O, so daß der Abgreifer in schnellen Schritten zur
Stellung o eilt. In dieser wird über den Schaltarm 4ab der Stromkreis des Relais
P unterbrochen, worauf der Steuerschalter St einen Stromstoß erhält, der über den
noch nicht abgefallenen Kontakt 27pli, verläuft. Der Steuerschalter gelangt in die
Stellung i. Fällt das Relais Pft@ nach Abfall des Relais Phl ab, so wird der Erregerstromkreis
für das Relais J wieder hergestellt. Hierdurch wird der Abgreifer weitergeschaltet
und greift jetzt die in der Stellung i des Steuerschalters St über den Kontakt
31ch-- gekennzeichnete Leitung 5 des Vielfachfeldes TIL ab. Berührt der Schaltarm
3a1) diese Leitung, so wird in der-vorher bereits beschriebenen Weise die Aussendung
von Stromstößen beendet, der Abgreifer Ab wird mit schnellen Schritten zur
Stellung o geschaltet, worauf durch Aberregen des Relais P der Steuerschalter zur
Stellung 2 weitergeschaltet wird. Es sind fünf Stromstöße zur Aussendung gelangt.
Die Relais Phl und P1= fallen ab, so daß wieder der mehrfach erläuterte Erregerstromkreis
für das Relais J zustande kommt. Der Abgreifer greift jetzt die durch -den Kontakt
cso gekennzeichnete Leitung des Vielfachfeldes TAL ab, wodurch zehn Stromstöße zur
Aussendung gelangen.
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Gelangt der Abgreifer in die Stellung io, so spricht das Relais P
an, wodurch die Erregung der Relais Pltl und Ph2 eingeleitet wird. Der Kontakt 28ph.1
unterbindet die Aussendung von weiteren Stromstößen. Das Relais J wird über den:
Schaltarm lab betätigt, so daß der Abgreifer Ab zur Stellung o gelangt.
In dieser wird der Stromkreis
des Relais P am Schaltarm 4ab unterbrochen,
so daß der Magnet St einen Stromstoß erhält. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung
3. In dieser spricht sofort wieder das Relais P an, da Erde am Kontakt 16c über
Steuerschalterstellung 3 (Schaltarm ist), über den noch geschlossenen Kontakt 6st
an die Wicklung I des Relais P angeschaltet ist. Der Kontakt iSp wird geöffnet,
so daß der Steuermagnet St abfällt. Der Kontakt 6st wird hierbei ebenfalls geöffnet,
worauf .das Relais P wieder abfällt. Hierdurch erhält der Magnet St erneut über
Kontakt i8p einen Stromstoß, worauf ,die Schaltarme des Steuerschalters zur Stellung
4 gelangen. Das Relais bleibt jetzt längere Zeit aberregt, so daß auch das Relais
Phl und darauf das Relais Ph2 zum Abfall kommt. Der Kontakt 27p11 öffnet den Erregerstromkreis
des Steuerschaltermagneten St. In Stellung 4 des Steuerschalters erfolgt das Abgreifen
des Zählwerkes Z1 in der bereits vorher beschriebenen Weise.
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Bei Belegung des Speichers über einen der Zugänge LclI bis LcloI erfolgt
die Aussendung nur einer einzigen zusätzlichen Stromstoßreihe. In diesem Fälle bleiben
die Relais Chl und C12 aberregt, so daß das Vielfachfeld !>'L lediglich in der Stellung
o des Steuerschalters über einen der Kontakte der Relais Cl bis Clo angeschaltet
ist. In den Stellungen i und 2 ,des Steuerschalters ist das Vielfachfeld VL nicht
angeschaltet. Wird demnach beispielsweise der Speicher über den Zugang L c2I belegt,
so spricht bei der Belegung außer den Relais Cu und C nur noch das Relais C.= über
seine Wicklung I an. Durch Relais C2 werden die Kontakte i ic2 und i2c, betätigt.
Die Erregung der Relais Cat und C bewirkt in der bereits vorher beschriebenen Weise
das Anlassen des Abgreifers Ab
und die Belegung von nachgeordneten Einrichtungen.
Der Abgreifer Ab wird durch Schließen des Kontaktes 5c zur Weiterschaltung
gebracht. Gelangt der Schaltarm 3 ab
auf den Kontakt 2, so spricht das Relais
P in folgendem Stromkreis an: Erde, Batterie, Wicklungen II und I des Relais P,
Kontakt 2 am Schaltarm 3ab, Kontakte iic2, Ischl, Kontakt o am Schaltarm ist, Schaltarm
ist, Kontakt 16c, Erde. Das Relais P bewirkt die Erregung der Relais Plag
und P12. Durch öffnen des Kontaktes 28p11 wird dieAussendung von Stromstößen beendet,
obwohl der Abgreifen Ab weitergeschaltet wird. Gelangt der Abgreifen in die
Stellung o, so fällt das Relais P ab, wodurch über Kontakt 18p der Steuerschaltermagnet
St einen Stromstoß erhält. Der Steuerschalter geht in die Stellung i. In dieser
wird das Relais P wieder erregt, da über die Stellung i folgender Stromkreis zustande
kommt: Erde, Kontakt 16c, Steuerschalterarm ist, Kontakte 3 z clt2, Kontakt 6st,
Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an und öffnet den Kontakt i 8p. Hierdurch
fällt der Steuerschaltermagnet St ab, und der Kontakt 6st wird geöffnet. Das Relais
P fällt ab, und über Kontakt i 8p erhält der Magnet St erneut einen neuen Stromstoß,
so äaß der Steuerschalter zur Stellung 2 gelangt. In dieser spricht das Relais P
über den Schaltarm ist (Stellung 2), Kontakte 3och2, 6st wieder an. Der Steuerschaltermagnet
St fällt ab, worauf der Kontakt 6st geöffnet wird. Dieses Spiel zwischen dem Magneten
St und dem Relais P wird so lange fortgesetzt, bis der Steuerschalter die Stellung
4 erreicht. In dieser bleibt das Relais P längere Zeit aberregt, so daß auch die
Relais Phl und P12 abfallen. Fällt das Relais P12 ab, so erhält das- Relais
T wieder Strom, und zwar über: Erde, Kontakte 6ich3, 5c, 23p1,2, ¢6s11,
Schaltarm izl, Schaltarm 2st in Stellung 4., Schaltarm lab in Stellung o,
Kontakt 25p12, Relais I, Widerstand Wie,
Batterie, Erde. Das Relais
J schaltet jetzt in Zusammenarbeit mit dem Relais O den Ab-,-reifer weiter unter
Aussendung der im Zählwerk Z1 gespeicherten - Stromstoßreihe über den Kontakt 9i.
Die weiteren Schaltvorgänge spielen sich in der bereits vorher beschriebenen Weise
ab.
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Wird der Speicher über den Zugang Lx
belegt, so sprechen an
den Zugängen die Relais C13 und C14 und im Speicher die Relais Cu und C an. Das
Relais C14 spricht verzögert an. Die Kontakte 55c13 und 6Ich3 werden betätigt. Eine
selbsttätige Aussendung von Stromstoßreihen erfolgt in diesem Falle nicht. Folgender
Stromkreis kommt bei Schließung des Kontaktes i6c zustande: Erde, Kontakt 16c, Schaltarm
ist (Stellung o), Kontakt 55c13, Wicklungen I und Il des Relais P, Batterie, Erde.
Das Relais P spricht an und bewirkt die Erregung der Rei.a-is Phl und P12. Der Kontakt
Elch, wird geöffnet und verhindert, @daß bei Schließen des Kontaktes 5c ein Erregerstromkreis
für das Relais T zustande kommt. Bei Ansprechen des Relais Pltl, wird der Kontakt
27p11 geschlossen, so daß die Fortschaltung des Steuerschalters vorbereitet ist.
Spricht inzwischen das Verzögerungsrelais C14 an, so schließt es den Kontakt 62c1.1.
Das Relais C13 wird durch Kurzschluß zum Abfall gebracht. Hierdurch wird der Kontakt
55c13 geöffnet, so daß das Relais P abfällt. Das Relais P schließt den Kontakt i8p,
wodurch der Steuerschaltermagnet St über: Erde, Kontakte i7c, i8p, 27p11
einen Stromstoß erhält. Die Schaltarme des Steuerschalters gelangen in die Stellung
2. Der Kontakt 6s( wird
geschlossen, so daß das Relais P wieder
anspricht. Der Steuerschaltermagnet St fällt durch Öffnendes Kontaktes z8 y ab und
öffnet den Kontakt 6st. worauf auch das Relais P wieder aberregt wird. Das wechselseitige
Spiel zwischen dem Relais .P und dein Magneten St wird so lange fortgesetzt, bis
der Steuerschalter St die Stellung 4 erreicht hat. Eine Fortschaltung des Abgreifers
Ab wird während des Fortschaltevorganges des Steuerschalters verhindert,
da das Relais Pda2 während der gegenseitigen Betätigung des Relais P und .des Magneten
St nicht zum Abfall gelangt und demnach der Kontakt 23ph, geöffnet bleibt. In Stellung
4 des Steuerschalters wird das Relais .P längere Zeit aberregt, so daß auch die
Relais Phl und Pk, abfallen können. Durch Schließen des Kontaktes 23p1= wird dann
in der bereits beschriebenen Weise durch Erregen des Relais T die Fortschaltung
des Abgreifers Ab eingeleitet und die auf den Zählwerken Z1 bis Z_4 gespeicherten
Ziffern, wie bereits beschrieben, zur Aussendung gebracht.
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Es sei noch bemerkt, daß durch entsprechende Verdrahtung der Kontakte
der Relais Cl bis Clo und Cl bis Co im Vielfachfeld VZ auch selbstverständlich jede
beliebige Umrechnung der auszusendenden Stromstoßreihen erreicht werden kann. Ferner
können auch besondere Zugänge des Speichers vorgesehen werden, in denen Relais betätigt
werden, die mehrere auch verschiedene Kennzeichnungen im Vielfachfel.d TIL vornehmen
und so .die selbsttätige Aussendung mehrerer Stromstoßreilien veranlassen. Eine
derartige Anordnung kannbeispielsweisezurErreichung von Aufsichtsplätzen u. dgl.
benutzt «erden. Die von den MagnetenZl und Z4 gesteuerten Kontakte 5N1, 5H2, 5s3
und 5"4 dienen dazu, bei Anschaltung des Unterbrechers Un ausgesandte Teilstromstöße
unwirksam zu machen.