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DE853870C - Spielzeug mit mindestens einem auf einer schwingenden Unterlage beweglichen Spielzeugkoerper - Google Patents

Spielzeug mit mindestens einem auf einer schwingenden Unterlage beweglichen Spielzeugkoerper

Info

Publication number
DE853870C
DE853870C DEE4240A DEE0004240A DE853870C DE 853870 C DE853870 C DE 853870C DE E4240 A DEE4240 A DE E4240A DE E0004240 A DEE0004240 A DE E0004240A DE 853870 C DE853870 C DE 853870C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
axis
toy
vehicle
toys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE4240A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ehrat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE853870C publication Critical patent/DE853870C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/007Vehicles moved by vibration

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeug mit mindestens einem auf einer schwingenden Unterlage beweglichen Spielzeugkörper
    Spielzeuge mit mindestens einem auf einer
    schwingenden Unterlage beweglichen Spielzeug-
    körper, der mit mindestens einem mechanisch gleich-
    richtenden Element versehen ist und durch die
    Schwingungen der Unterlage angetrieben wird, sind
    bekannt. Da die Schwingungsrichtung der Unterlage
    stets gleichbleibt, ist auch die Fahrtrichtung des
    Spielzeugkörpers stets konstant und kann nicht ge-
    steuert werden.
    Die Erfindung bezweckt, ein Spielzeug dieser Art
    zu schatten, dessen Fortbewegungsrichtung jedoch
    beliebig ferngesteuert werden kann. Gemäß der Er-
    findung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß
    die Schwingungsrichtung der Unterlage veränder-
    bar ist, wobei die Bewegungsrichtung des Spielzeugkörpers sich infolge der Wirkung des mechanisch gleichrichtenden Elementes stets nach der momentanen Schwingungsrichtung der Untei:lage ausrichtet, so daß durch Veränderung der Schwingungsrichtung der Unterlage eine Fernsteuerung des Spielzeugkörpers erzielbar ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt ein Beispiel eines Spielzeugkörpers im Aufriß und Fig. a im Grundriß; Fig. 3 bis 9 zeigen weitere Beispiele von Spielzeugkörpern; Fig. io zeigt einen elektrisch betriebenen Vibrator im Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 12, Fig. i i im Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 12 und Fig. 12 im Grundriß bei abgenommenem Deckel; Fig. 13 zeigt den Vibrator im Grundriß, jedoch mit einer zusätzlichen Einzelheit versehen; Fig. 14 bis i9 zeigen drei Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Spielzeuges, und zwar Fig. 14 eine Ausführungsform im Schnitt und Fig. 15 im Grundriß, Fig. 16 eine weitere Ausführungsform im Schnitt und Fig. 17 im Grundriß, Fig. 18 eine weitere Ausführungsform von unten gesehen, Fig. i9 im Schnitt; Fig. 2o zeigt teilweise eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 18 im Schnitt, jedoch mit einer zusätzlichen Einzelheit versehen; Fig. 21 bis 26 zeigen als Einzelheit eine. Kurbel in verschiedenen Stellungen, und zwar Fig. 21, 23, 25 im Schnitt und Fig. 22, 24, 26 im Grundriß ; Fig. 27 zeigt als Einzelheit eine Kurbel in schaubildlicher Ansicht.
  • Der Spielzeugkörper i, der in Fig. i bis 6 und 9 als Spielfahrzeug, in Fig.7 als Spieltier und in Fig. 8 als Spielpuppe i ausgebildet ist, liegt auf einer Unterlage 2 auf, und diese Unterlage ihrerseits liegt in Richtung der Unterlagsebene beweglich auf einer feststehenden Platte 3 (Fig. 16) auf. Am Spielzeugkörper i ist am Vorderteil mindestens ein mechanisch gleichrichtendes Element, welches die Unterlage berührt, angebracht. Dieses Element kann verschiedenartig ausgeführt sein. Seine Wirkungsweise soll zunächst am Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i und 2 erläutert werden.
  • Am Vorderteil des Fahrzeuges i ist eine Blattfeder .4 mit einer .Schraube 5 ,befestigt und drückt zufolge ihrer Federkraft mit der Spitze 6 an ihrem freien Ende leicht auf die Unterlage. Die Blattfeder steht schiefwinklig mit einem Winkel 99 zur Unterlage. Die Oberfläche der Unterlage weist eine gewisse Rauhigkeit auf. Bei stillstehender Unterlage kann das Fahrzeug leicht vorwärts, nicht aber rückwärts geschoben werden, denn beim Rückwärtsfahren wird die Spitze 6 der Blattfeder 4 in die Unterlage 2 gedrückt und festgehalten.
  • Wird nun die Unterlage in lineare Schwingungen in Richtung der Unterlagsebene versetzt, z. B. in Pfeilrichtung nach Fig. i und in x-Richtung nach Fig. 2, wobei die Halbperiode der Schwingung, bei welcher sich die Unterlage in der Vorwärtsfahrtrichtung bewegt, mit +-Bewegung und die entgegengesetzte Bewegung mit --Bewegung bezeichnet sei, so wird das Fahrzeug jeweils während der +-Bewegungen der Unterlage durch Wirkung der Blattfeder durch die Unterlage mitgenommen und vorwärts bewegt, währenddem bei den --Bewegungen praktisch keine Kraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird. Bei genügend hoher Frequenz wird sich somit das Fahrzeug zufolge seiner Massenträgheit praktisch kontinuierlich vorwärts bewegen. Die Blattfeder 4 hat somit die Funktion eines mechanisch gleichrichtenden Elementes, durch welches die Schwingungsbewegung der Unterlage in eine gleichgerichtete Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges umgewandelt wird. Liegt nun die Schwingungsrichtung der Unterlage nicht in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges (x-Richtung), sondern in einem gewissen Winkel dazu, z. B. in y-Richtung gemäß Fig.2, so wirkt jeweils während der +-y-B.ewegung der Unterlage eine Kraft P in +-y-Richtung auf die Spitze 6 der Blattfeder; dagegen wirkt während der y-Bewegung praktisch keine Kraft. Das Fahrzeug liegt mit seinem Hinterteil mit Elementen gewöhnlicher Gleit- oder Rollreibung auf der Unterlage auf, z. B. in Fig. i und 2 mit den beiden Hinterrädern des Fahrzeuges. Auf das Hinterteil des Fahrzeuges wirkt somit keine gleichgerichtete Kraft von der Unterlage her, und es hat die Tendenz, zufolge der Reibung und der Trägheit an Ort und Stelle zu bleiben. Da sich die Spitze 6 der im Vorderteil befestigten Blattfeder und somit das Vorderteil des Fahrzeuges in Richtung der Kraft P, d. h. in +-y-Richtung, fortbewegt, wird das Fahrzeug in die +-y-Riclitung abgedreht und bewegt sich in dieser vorwärts. Die Fahrzeugachse richtet sich somit stets nach der Schwingungsrichtung aus, und das Fahrzeug bewegt sich in dieser Richtung vorwärts. Daher ist es möglich, durch Veränderung der Schwingungsrichtung der Unterlage das Fahrzeug auf dem ganzen Bereich der Unterlage fernzusteuern.
  • Bei der Ausführungsform des Fahrzeuges gemäß Fig.3 ist als mechanisch gleichrichtendes Element an Stelle der Blattfeder ein um die im Fahrzeug feste Achse 7 drehbarer Hebel 8 vorgesehen, welcher mit seiner Spitze 9 die Unterlage berührt und durch die Feder io leicht gegen diese angepreßt wird. Der Hebel steht sc'liiefwinklig zur Unterlage. Mit dem Hinterteil liegt das Fährzeug mit seinen Hinterrädern auf der Unterlage auf. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. i und 2. Die Feder kann auch weggelassen werden, so daß der Hebel nur durch seine Schwerkraft auf der Unterlage aufliegt.
  • Bei der Ausführungsform von Fig.4 ist als mechanisch gleichrichtendes Element unten am Vorderteil des Fahrzeuges ein Stück eines Seehundfelles oder Plüschfelles i i od. dgl., wie sie z. B. als Steigfelle für Skier verwendet werden, vorgesehen. Die Borsten des Felles sind in bezug auf das Fahrzeug schräg nach unten rückwärts gerichtet, und die Borstenspitzen berühren die Unterlage. Mit dem Hinterteil liegt das Fahrzeug mit seinen Hinterrädern auf der Unterlage auf. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen.
  • Bei der Ausführungsform des Fahrzeuges von Fig. 5 wirken als mechanisch gleichrichtende Elemente eines oder beide Vorderräder r2 des Fahrzeuges, an welche am Fahrzeug befestigte Sperrfedern 13 schiefwinklig zur Tangente gegen den Radumfang drücken. Die Vorderräder können wohl vorwärts, nicht aber rück- ärts bewegt werdep, da dies durch die Sperrwirkung der Sperrfeder verhindert wird. Die Hinterräder des Fahrzeuges sind in beiden Richtungen drehbar. Beim Schwingen der Unterlage in x-Richtung wird das Fahrzeug vorwärts bewegt und bei Änderung der Schwingungsrichtung die Fahrzeuglängsachse wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i und 2 nach der Schwingungsrichtung ausgerichtet. Die ferngesteuerten Spielzeugkörper gemäß Fig. 6, 7 und 8 liegen mit ihrem Vorderteil mit Fellstücken i i gemäß Fig. 4 auf der Unterlage auf und mit ihrem Hinterteil mit Berührungspunkten 13 gewöhnlicher Gleit-oder Rollreibung. Die Wirkungsweise dieser Spielzeugnachbildung eines Flugzeuges, eines Hundes und eines Mannes ist dieselbe wie bei den vorher beschriebenen Fahrzeugen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 liegt das Fahrzeug mi.t Vorder- und Hinterteil mit mechanisch gleichrichtenden Elementen, nämlich mit den Fellstücken i i und 14, auf der Unterlage auf. Das am Hinterteil befestigte gleichrichtende Element 14 hat der Fahrtrichtung entgegengesetzt gleichrichtende Wirkung, jedoch von geringerer Kraft als das vordere gleichrichtende Element. Auch dieses Fahrzeug wird sich bei schwingender Unterlage nach der Schwingungsrichtung ausrichten und fort-1>ewegeti.
  • Der Spielzeugkörper kann auch mit seinem Vorderteil mittels des mechanisch gleichrichtenden Elementes und mit dem Hinterteil mittels mindestens einer an ihm befestigten, längs gerichteten Schneide aufliegen.
  • Zum Antriel) der schwingenden Unterlage wird ein Vibrator bekannter Art verwendet. Fig. io bis 12 zeigen einen solchen mit Wechselstrom gespeisten Vil>rator. Auf einer Grundplatte 15 ist ein Magnetkern 16 finit der Magnetspule 17 eines Elektromagneten fest montiert. Der Anker 18 über dem Luftspalt i9 ist auf der Ankerfeder 2o befestigt, welche ihrerseits an der auf der Grundplatte befestigten Stütze 21 einseitig eingespannt ist. Die Schwingachse 22 ist mit dem Anker fest verbunden. Die Zuleitung des elektrischen Stromes erfolgt über das Kabel 23 und die Klemmen 24 und 25. Der Vibrator ist abgedeckt durch einen Deckel 26, durch welchen die Schwingachse 22 teilweise herausragt.
  • Wird der Elektromagnet mit Wechselstrom, z. B. aus dem Lichtnetz, gespeist, so wird der Anker intermittierend angezogen und wird mit Hilfe der Ankerfeder in Schwingungen von der doppelten Frequenz des Wechselstromes versetzt. Die Schwingachse führt dabei Schwingungen in der in Fig. i i angegebenen Pfeilrichtung aus.
  • Fig. 13 zeigt den Vibrator im Grundriß mit einer zusätzlichen Einzelheit versehen. Der zweiarmige Hebel 27 ist mit dem Drehpunkt 28 im Deckel26 drehbar gelagert. An seinem kürzeren Arm ist ein Anschlag 29 befestigt. Wird der Hebel verschwenkt, so wird der Abstand zwischen Anschlag 29 und Schwingachse 22 vergrößert oder verkleinert. Da die Schwingachse in der in Fig. 13 angegebenen Pfeilrichtung schwingt, kann die Amplitude der Schwingung der Schwingachse durch Verstellung des Anschlages 29, d. h. Verschwenken des Hebels 27, verändert und eingestellt werden.
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 14 und 15 dargestellt.
  • Der Vibrator 30, welcher z. B. gemäß Fig. io bis 12 ausgeführt ist, ist auf einer Vibratorachse 31 fest montiert. Die Vibratorachse steht senkrecht auf der Unterlage 2 und ist im Bügel 32 drehbar gelagert. Der Bügel 32 ist mittels, der Schrauben 33 an der Platte 3 befestigt. Die Schwingachse 22, ">eiche oben aus dem Vibrator 'herausragt, steht im schwingungsfreien Zustand koaxial zur Vibratorachse und führt bei erregtem Vibrator Schwingungen parallel zur Unt.erlagsebene aus. Im Zentrum, d. h. im Schwerpunkt der kreisrunden Unterlage 2, ist z. B. durch Kleben ein Lagerstück 34 befestigt, in welchem die Schwingachse 22 drehbar gelagert ist. Die Stromzuführung für den Vibrator geschieht über die Klemmen 35, die Bürsten 36, die Schleifringe 37 und das mit den Schleifringen verbundene Kabel 23. Auf der Vibratorachse ist ferner eine Seilrolle 38 befestigt. In der Platte 3 ist weiter parallel zur Vibratorachse die Steuerwelle 39 drehbar gelagert, auf welcher die Seilrolle 40 sowie das Steuerrad 41 befestigt sind. Das endlose Seil 42 verbindet die beiden Seilrollen 38 und 40. Die Unterlage 2 liegt auf der Platte 3 auf. Auf der Unterlage befindet sich das Fahrzeug 1 der beschriebenen Art. Die Platte 3 ist mit vier Stützen 43 abgestützt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: In einer bestimmten Winkelstellung der Vibratorachse bzw. des Vibrators schwingt die Schwingachse bei erregtem Vibrator in einer bestimmten Richtung, z. B. in der in Fig. 14 und 15 angedeuteten. Die Unterlage wird durch die Schwingachse mitgenommen und schwingt in derselben Richtung mit. Da der Antrieb der Unterlage durch die Schwingachse in deren SchNverpunkt erfolgt, haben sämtliche Punkte der Unterlage gleiche Schwingungsamplitude und Schwingungsrichtung. Die Beschleunigungskräfte für den Antrieb der Unterlage sind z. B. bei einer Schwingfrequenz von ioo Per/sec und einer Amplitude von o,5 mm ganz wesentlich größer als die Reibungskräfte der Unterlage auf der Platte oder die Antriebskräfte für das Fahrzeug, so daß diese letzteren beiden vernachlässigt werden können. Das Fahrzeug i wird sich nun bei erregtem Vibrator, d. h. bei schwingender Unterlage, in der Schwingrichtung vorwärts bewegen. Wird das Steuerrad41 gedreht, so dreht sich auch die Vibratorachse 31 und damit auch der Vibrator 3o. Die Schwingungsrichtung der Schwingachse 22 wird ebenfalls gedreht, und die Unterlage schwingt in der neuen Schwingungsrichtung. Da die Schwingachse in der Unterlage drehbar ist und zur Vibratorachse koaxial steht, ändert sich die Schwingungsrichtung der Unterlage, ohne daß sich diese letztere dreht oder verschiebt. Das Fahrzeug i richtet sich nun nach der neuen Schwingungsrichtung aus und bewegt sich in dieser vorwärts. Durch Drehen am Steuerrad kann somit die Fahrtrichtung des Fahrzeuges auf dem ganzen Bereich der Unterlage ferngesteuert bzw. das Fahrzeug ferngelenkt werden.
  • Fig. 16 und 17 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Der Vibrator, welcher ähnlich aufgebaut ist, wie der an Hand von Fig. io bis 12 beschriebene, ist unter der Unterlage montiert. Er besteht aus dem feststehenden Elektromagneten mit Magnetkern 16, der Magnetspule 17, dem Anker 18, welcher auf dem freien Ende der Blattfeder 2o befestigt ist. DieBlattfederzo ist auf der feststehenden Stütze 21 einseitig eingespannt. Ebenfalls auf der Ankerfeder, etwa in der Mitte des Ankers, ist ein Anschlag 44 befestigt. Der Anker samt dem Anschlag 44 führt hier bei erregtem Elektromagneten Schwingungen in vertikaler Richtung, d. h. senkrecht zur Ebene der Unterlage 2 aus. Der Vibrator ist mittels des Trägers 45 und der Stützen 46 an der Platte 3 befestigt. Der Winkelhebel 47, dessen Hebelebene senkrecht zur Unterlagsebene steht, ist um die Achse 48 drehbar gelagert. Diese Achse 48 ist fest im Drehgestell 49 gelagert. Das Drehgestell ist am Lager 5o der Lagerplatte 51 um die vertikale Drehgestellachse52 drehbar gelagert. Am vertikalen Schenkel des Winkelhebels47 ist ein Zwischenglied 53 gelenkig befestigt, auf welches eine Zugfeder 54 wirkt. Die Zugfeder ist mit ihrem zweiten Ende an einem Bolzen 55 befestigt, der seinerseits fest auf dem Drehgestell 49 sitzt. Mit seinem horizontalen Schenkel berührt der Winkelhebel den Anschlag 44 in der Drehgestellachse und wird durch Wirkung der Zugfeder 54 gegen den Anschlag 44 gedrückt. Im Zentrum, d. h. im Schwerpunkt der Unterlage 2, ist das Lagerstück 34 mit dem fest darauf sitzenden runden Bolzen 56 befestigt. Dieser runde Bolzen 56 ist in einer Bohrung des Zwischengliedes 53 drehbar gelagert, wobei die Drehachse koaxial zur Drehgestellachse 52 steht. Das Drehgestell 49 weist eine Seilrolle 38 auf, welche über das Seil 42, die Seilrolle 40, die in Platte 3 drehbare Steuerwelle 39 in beschriebener Weise durch das Steuerrad 41 verdreht werden kann. Auf der Unterlage, welche auf der Platte 3 aufliegt, befindet sich das Fahrzeug i. Die Platte 3 ist auf vier Stützen 43 abgestützt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei mit Wechselstrom erregtem Magneten des. Vibrators führt der Anker 18 und mit ihm der Anschlag 44 Schwingungen in vertikaler Richtung aus. Dadurch wird der Winkelhebel ebenfalls in Schwingungen um die Achse 48 versetzt, da er ja mit seinem horizontalen Schenkel auf dem Anschlag 44 aufliegt. Das Zwischenstück 53 gerät in Schwingungen mit horizontaler, d. h. zur Unterlage paralleler Schwingungsrichtung, wobei die Schwingungsrichtung zudem noch in der Ebene des Winkelhebels liegt. Die Unterlage 2 wird durch das Zwischenstück 53 über den runden Bolzen 56 und das Lagerstück 34 zum Schwingen in Richtung der Unterlagsebene angetrieben. Die Schwingungsrichtung der Unterlage verläuft in der gezeichneten Stellung des Drehgestells gemäß den angegebenen Pfeilen, und das Fahrzeug bewegt sich in dieser Richtung. Wird nun das Drehgestell verdreht, was durch Verdrehen des Steuerrades geschehen kann, so verdreht sich auch die Ebene des Winkelhebels um die Drehgestellachse und die Schwingungsrichtung des Zwischengliedes 53, und somit wird auch die Unterlage in die neue Richtung gedreht, und das Fahrzeug bewegt sich in der neuen Richtung vorwärts. Da der Berührungspunkt des Winkelhebels mit dem Anschlag 44 in der Achse 52 des Drehgestells liegt, bleibt er für sämtliche Winkelstellungen des Drehgestells an Ort und Stelle. Da der Antriebspunkt der Unterlage, d. h. die Lagerstelle des runden Bolzen 56, ebenfalls in der Drehgestellachse liegt, geschieht die Änderung der Schwingungsrichtung, ohne daß die Unterlage verschoben oder verdreht wird. Durch Drehen am Steuerrad kann somit die Fahrtrichtung des Fahrzeuges auf dem ganzen Bereich der Unterlage ferngesteuert werden.
  • Fig. 18 und i9 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung. An der Unterlage 2, auf welcher sich das Fahrzeug i bewegt, ist im Zentrum, d. h. im Schwerpunkt, das Lagerstück 34 z. B. durch Kleben befestigt. Dieses ist auf der exzentrischen Achse 57 einer Kurbel bzw. eines Exzenters 58 drehbar gelagert. Diese Kurbel 58 besteht aus der Kurbelachse 59, der hierzu parallelen exzentrischen Achse 57 und einem Verbindungsstück zwischen beiden, welches als Kurhelarm6o bezeichnet werden kann. Die Kurbelachse steht auf der Unterlagsebene senkrecht und ist in der feststehenden Lagerbüchse 61 drehbar gelagert. Die Lagerbüchse ist auf das Montageblech 62 aufgenietet. Die Unterlage, auf welcher sich das Fahrzeug i bewegt, liegt auf der Platte 3 auf, welche ihrerseits am Montageblech vermittels der Stützen 63 befestigt ist. Auf der Kurbelachse ist eine Seilrolle 64 befestigt. Auf der exzentrischen Achse ist ein Richtungsanzeiger 65 befestigt, welcher auf der Ebene, gebildet aus Exzenterachse und Kurbelachse, senkrecht steht. Die Kurbel mit ihren darauf montierten Teilen ist in Fig.27 vergrößert in schatzbildlicher Darstellung herausgezeichnet. Auf 'dem Montageblech 62 ist ein Vibrator 30 z. B. gemäß Fig. io bis 12 fest montiert mitvertikal nach unten stehenderSchwingachse22. Auf dieser Schwingachse ist die Vibratorseilrolle66 drehbar gelagert. Der Anschlag67 sowie der Lagerwinke168 sind am Montageblech befestigt. Der zweiarmige Hebel 69 ist ini Lagerwinkel 68 drehbar gelagert, und auf seinem kürzeren Arm ist die Feder 70 eingehängt. Das andere Ende dieser Feder ist an der Sch wingachse 22 befestigt. Die Schwingungsrichtung der Schwingachse 22 ist durch Pfeile angegeben. Durch Betätigung des Hebels 69 wird die Schwingachse vermittels der Feder 70 mehr oder weniger gegen den festen Anschlag 67 gezogen, wodurch die Schwingungsamplitude verändert werden kann.
  • In der auf das Montageblech 62 aufgenieteten Büchse 71 ist die Steuerwelle 39 drehbar gelagert. Auf dieser Steuerwelle ist am einen Ende die Seilrolle 72 und am anderen Ende das Steuerrad 41 fest montiert. Die Spannrolle 73 ist auf der Spannrollenachse 74 drehbar gelagert. Die Spannrollenachse ist am freien Ende der Blattfeder75 befestigt, welche an ihrem zweiten Ende am Winkel 76, der
    auf flir Jl@;tttagel@latte aufgettietet ist, befestigt ist.
    Die vier Seilrollen h4, 66, 72 und 73 sind über das
    endlose Seil 77 miteinander verbunden. Der Um-
    schlingungssinn des Seiles um die Seilrollen ist in
    Fig. 18 durch strichpunktierte Pfeillinien angegeben.
    Durch Wirkung der Blattfeder 75 wird das Seil
    mittels der Spannrolle 73 gespannt. Das Montage-
    blech ist auf den Stützen 43 abgestützt.
    Die Wirkungsweise ist folgende: Wird bei fest-
    gehaltener Steuerwelle 39, d. h. bei feststehender
    Seilrolle 72, die Schwingachse 22 durch den Vi-
    brator 3o in Schwingungen in Richtung der ein-
    gezeichtieten Pfeile versetzt, so wird dadurch über
    das Seil 77 die Seilrolle 64 auf der Kurbelachse 59
    in Dreliscliwingungen versetzt. Die Achse 74 der
    Spannrolle 7 3 wird in der angegebenen Pfeil-
    richtung in Schwingungen versetzt, währenddem
    (las auf und ab laufende Seilstuck der Seilrolle
    72 ruhig bleibt, (1a ja die Steuerwelle39 festgehalten
    ist. Die so erzeugten Drehschwingungen der Kurbel-
    achse 59 sind in den Fig. 21 und 22 im Auf- und
    Grundriß schetnatisiert dargestellt. Der Kurbelarm
    6o und die exzentrische Achse 57 schwingen
    zwisclieti zwei punktiert eingezeichneten Endlagen
    mit den Winkeln ± a um die mittlere Stellung
    (ausgezogen gezeichnet) 'hin und her. Die exzen-
    trische Achse beschreibt dabei einen Kreisbogen,
    der jedoch für genügend kleine Winkel a durch eine
    Gerade ersetzt w-erdeti kann. Erfindungsgemäß sind
    stets genügend kleine Amplituden a der Dreh-
    schwingung vorauszusetzen, so daß die exzentrische
    Achse praktisch geradlinige Schwingungen senk-
    recht zum Kurbelarm 6o ausführt. Die Schwin-
    gungsrichtung der exzentrischen Achse wird durch
    das Verdrehen der mittleren @\'inkelstellung der
    Kurbel ebenfalls verdreht. So zeigen z. B. Fig. 23
    und 24 die Kurbel in einer um 9o° verdrehten
    mittleren Stellung in Auf- und Grundriß und Fig.25
    und 26 in einer um weitere 45° verdrehten mittleren
    Stellung ebenfalls in Auf- und Grundriß. Die je-
    w-ei@igen Schwingungsrichtungen der exzentrischen
    Achse sind in den Grundrissen durch Pfeile an-
    gegeben. Die Unterlage 2, "welche mittels des Lager-
    stückes 34 auf der exzentrischen Achse der Kurbel
    drehbar gelagert ist, wird in praktisch geradlinige
    (für kleine Winkela) Schwingungen versetzt, wobei
    die Schwingungsrichtung beim Verdrehen der
    Kurbel ebenfalls verdreht wird. Außerdem wird die
    Unterlage beitn \'erdrelieti der Kurbel trarnslatoriscli
    auf einem Kreis tnit dem Kurbelradius verschoben.
    was bei kleitieti Kurbelradien jedoch nicht störend
    wirkt. Bei der in F ig. t8 und i9 gezeichneten
    htirbelstellung ist die Schwingungsrichtung der
    Unterlage in 1 ig. t 8 durch ['feile angegeben. Die
    Verdrehung (1"r mittleren Stellung der Kurbel ge-
    schielit dadurch, (laß die Steuerwelle 39 mit dem
    Steuerrad 41 und der Seilrolle 72 verdreht wird, (ia
    diese @'er<lrehung über (las Seil 77 auf die Seilrolle
    64 der hurbcl ühcrtragen wird. Die Verdrehung
    kann erfolgen. w@üiren(ldem der \@ibrator schwingt.
    Es ist atis 1# ig. t 8 ersichtlich, daß das Seilgetriebe,
    bestehend aus (lein Seil 77 utld den Seilrollen 64, 66,
    72 uttd 73, als Differentialgetriebe wirkt, wobei die
    1>rehbewegung der Seilrolle 64 der Kurbelachse als Summe oder Differenz aus der Vibrationsbewegung des Vibrators, d. h. der Schwingung der Schwingache 22 mit der Seilrolle 66, und der Drehbewegung der Steuerwelle 39 mit Seilrolle 72 resultiert.
  • Durch Verdrehen des Steuerrades kann somit die Schwingungsrichtung der Unterlage beliebig verdreht und damit auch das Fahrzeug auf dem ganzen Bereich der Unterlage ferngesteuert werden.
  • Damit bei losgelassenem Steuerrad die Steuerwelle 39 durch den Vibrator nicht in Drehschwingungen versetzt wird, muß das Massenträgheitsmoment der Steuerwelle mit den darauf befestigten Teilen genügend groß sein, d. h. wesentlich größer als das Massenträgheitsmoment, welches, die in der Exzenterachse wirksame Masöe der Unterlage mit Bezug auf die Kurbelachse bildet, beide Trägheitsmometite auf die Kurbelachse bezogen.
  • Der als Stift ausgebildete Richtungsanzeiger 65 (Fig. i9 und 27) ist in der Exzenterachse 57 befestigt und steht senkrecht auf der Ebene, gebildet aus Kurbelachse und Exzenterachse.
  • Somit gibt die Achse des Richtungszeigers stets die Schwingungsrichtung der Exzenterachse (für kleine Winkel a) an. Da der Richtungsanzeiger von oben sichtbar ist, kann an ihm die jeweilige Schwingungsrichtung der Unterlage und somit die Fahrtrichtung von Fahrzeug i abgelesen werden.
  • Der 1 lebel 69 mit der Feder 70 dient dazu, die Schwingungsamplitude des Vibrators und somit die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges i; zu steuern. Wird der gelenkig gelagerte Hebel 69 verschwenkt, so wird die Schwingachse 22 mittels der Feder 70 mehr oder weniger gegen den Anschlag 6; gezogen und die Schwingungsamplitude mehr oder weniger begrenzt.
  • Die Steuerung der Schwingungsamplitude und somit der Uahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges könnte auch mit den an Hand von Fig. 13 beschriebenen Mitteln erfolgen.
  • Die Unterlage besteht vorteilhafterweise aus einer dünnen, ebenen Platte aus einem spezifisch leichten Material, wie z. B. Papier, Karton, Presspan oder Kunstharz, und ist auf einer ebenen Platte 3 frei aufliegend montiert. Die Oberfläche der L,'nterlage wird mit Vorteil etwas aufgerauht, um die Wirksamkeit der mechanisch gleichrichtenden Elemente des Fahrzeuges zu gewährleisten.
  • In Fig. 2o ist eine weitere Ausführungsform im Schnitt teilweise dargestellt. Der nicht gezeichnete Teil entspricht genau der Ausführungsform von 1, ig. i o. Der Viürator mit der Schwingachse 22 ist außer als Vibrator noch als Vibratormotor, z. B.
  • gemäß der deutschen Patentschrift 349678 , ausgebildet. Die Motorachse 78 mit der darauf befestigten Seilrolle 79 kann sich langsam oder schnell vorwärts oder rückwärts drehen. Die Steuerung der Drehzahl und Drehgeschwindigkeit erfolgt stetig durch das Steuerrad 8o auf der Welle 8 , t, z. B. gemäß der im erwähnten Patent heschrieberien Art und Weise. Die Seilrolle 82 auf der Steuerwelle 39 wird über das Getriebeseil 83 durch den Motor angetrieben. Die Wirkungsweise ist folgende: Bei konstant drehendem Motor und gleichzeitig vibrierender Schwingachse 22 wird die Kurbelachse in eine gleichmäßige Drehbewegung, welcher die Drehschwingung überlagert ist, versetzt, da die Bewegung der Kurbelachse aus der konstanten Drehbewegung der vom Motor angetriebenen Steuerwelle 39 und der Vibrationsbewegung der Schwingachse 22 resultiert. Die Schwingungsrichtung der Unterlage verdreht sich stetig, und das Fahrzeug fährt eine Kreisbahn auf der Unterlage. Wird nun durch Steuerung am Steuerrad 8o die Motordrehzahl verändert, so ändert sich auch die Geschwindigkeit der Drehung der Schwingungsrichtung der Unterlage und damit auch der Kreishahnradius des Fahrzeuges. Wird die Motordrehzahl bei vibrierender Schwingachse auf Null gesteuert, so fährt das Fahrzeug geradeaus, und wird die Drehrichtung des Motors geändert, so fährt das Fahrzeug Kurven im andern Sinne. Zum t'iiterschied gegenüber den früher beschriebenen Ausführungsformen wird hier die Geschwindigkeit der Änderung der Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesteuert und nicht die Fahrtrichtung unmittelbar. lies entspricht der Steuerung normaler technischer Fahrzeuge. Auch diese Ausführungsform ist mit einer Vorrichtung zur Steuerung der Vibrationsamplitude hzw. der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges, betehend aus Hebel 69, Feder 70 und Anschlag 67, versehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeug mit mindestens einem auf einer schwingenden Unterlage beweglichen Spielzeugkörper, der mit mindestens einem mechanisch gleichrichtenden Element versehen ist und durch die Schwingungen der Unterlage angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsrichtung der Unterlage veränderbar ist, w-olrei die Bewegungsrichtung des Spielzeugkörpers sich infolge der Wirkung des mechanisch gleichrichtenden Elementes stets nach der momentanen Schwingungsrichtung der Unterlage ausrichtet, so daß durch Veränderung der Schwingungsrichtung der Unterlage eine Fernsteuerung des Spielzeugkörpers erzielbar ist.
  2. 2. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper die Unterlage mindestens teilweise mittels des mechanisch gleichrichtenden Elementes berührt.
  3. 3. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörpei- die Unterlage teilweise mittels des mechanisch gleichrichtenden Elementes und teilweise mit Elementen von gewöhnlicher Gleit-bzw. ltollreil;ung berührt.
  4. 4. Spielzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch deichrichtende Element im Vorderteil des Spielzeugkörpers angebracht und in seiner Gleichrichterwirkung so gerichtet ist, daß es das Fahrzeug in dessen normaler Fahrtrichtung fortbewegt, und daß die Elemente gewöhnlicher Gleit- oder Rollreibung am Hinterteil des Spielzeugkörpers angebracht sind, derart, daß sich der Spielzeugkörper nach der Schwingungsrichtung der Unterlage ausrichtet und sich in dieser Richtung fortbewegt.
  5. 5. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderteil ein mechanisch gleichrichtendes Element mit Gleichrichterwirkttng in Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeuges und am Hinterteil ein mechanisch gleichrichtendes Element mit entgegengesetzter Gleichrichterwirkiing, aber geringerer Kraft angebracht ist.
  6. 6. Spielzeug nach den Ansprüchen I und 2 dadurch gekennzeichnet, daß (las mechanisch gleichrichtende t'-leinent durch mindestens eine schiefwinklig zur Unterlage stehende und arn Fahrzeug einseitig eingespannte Blattfeder gebildet ist, welche mit ihrem freien Ende die Unterlage berührt. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch gleichrichtende Element durch mindestens einen im Fahrzeug drehbar gelagerten Hebel gebildet ist, welcher schiefwinklig zur Unterlage verläuft und dessen freies Ende leicht gegen die Unterlage gedrückt wird. B. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch gleichrichtende Element durch mindestens ein im Fahrzeug drehbar gelagertes, auf der Unterlage rollendes Rad gebildet ist, welches eine Sperrvorrichtung auf« eist und nur in einer Richtung drehbar ist. 9. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 2 dadurch gekennzeichnet, daß (las mechanisch gleichrichtende Element durch mindestens ein Stück eines Felles mit einseitig ausgerichteten, und zwar in bezug auf den Spielzeugkörper schräg nach unten rückwärts gerichteten Borsten gebildet ist, wobei die ßorstensp» tzen die Unterlage berühren. io. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Unterlage durch einen Vibrator mittelbar oder unmittelbar in deren Schwerpunkt angetrieben wird. i i. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator mit seiner Achse senkrecht zur Unterlage drehbar unter der Unterlage angeordnet ist und auf seinem vibrierenden Teil, welcher lineare Schwingungen in Richtung der Unterlagsebene ausführt, die Unterlage drehbar koaxial zur X'il)ratorachse gelagert trugt und in Schwingungen versetzt, so daß durch \"erdrehen (pes Vibrators die Schwingungsrichtung der Unterlage und somit die I,ahrtrichtung des Spielzeugkörpers gesteuert werden kann. 12. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet, daß der \-il)rator unter der L'nterla:,xe montiert ist und mit seinem vibrierenden "heil, welcher lineare Schwingun- gen senkrecht zur L'nterlagsebetie ausführt, die Unterlage über einen Winkelhebel, dessen Ilel>eleltene senkrecht zur Unterlagsebene stellt, atitreillt. 13. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und i.:, dadurch gekennzeiclltiet, daß der `Vinkel- licbel auf einem Drehgestell mit vertikaler Prehgestellachse montiert ist und all seinem horizontalen Schenkel durch den Vibrator in der Drehgestellachse angetrieben wird und mit seinem \-ertikalen Schenkel über ein Zwischen- in wclchein die L-titerlage drehbar koaxial zur Preiigestellachse gelagert ist, die Unterlage antreiln, derart, daß 1teini Verdrehen des Dreh- gestells die Schwingungsrichtung der Unter- lage und somit die Fahrtrichtung des Fahr- zeuges gesteuert werden kann. il. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet. daß die Unterlage auf der exzentrischen Achse einer Kurbel oder eines Fxzeiiters, bestehend aus Kurbelachse und der zu ihr parallelen exzentrischen Achse, drehbar gelagert ist, wobei die Kurbelachse auf der Unterlagsebene senkrecht stellt und in minde- stens einem feststellenden Lager drehbar ge- lagert ist. I5. 'Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und 1d, dadurch gekennzeichnet, claß auf der Kurhel- achse eine Transportrolle befestigt ist. 16. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io, 14 und i;, dadurch gekennzeichnet, dalß die Trans- portrolle der Kurbelachse ülter ein Difterential- getriehe angetrieben wird, wobei die Dreh- 1>e\vegting der Kurbelachse als Summe der 1>ittereIIZ atIs der Viltrationsbewegung (iss Vil)rators und der Drehbewegung einer fest gelagerten, drehbaren Steuerwelle resultiert, derart, daß die Exzenterachse und somit auch die Unterlage Schwingungen ausführt, deren Richtung durch Verdrehen der Steuerwelle ge- ändert werden kann. 17. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und 14 bis i6, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe aus mindestens einem end- losen Treiborgan besteht, welches mindestens eine durch den Vibrator in lineare SchNvingun- getl senkrecht zur Rollenachse versetzte Nriiira- tortransportrolle mindestens teilweise um- schlingt, ferner mindestens eine auf der Steuer- welle befestigte Transportrolle mindestens teilweise umschlingt, im weiteren mindestens eine Spannrolle, deren Achse parallel zu sich selltst 1teweglich ist, mindestens teilweise um- schlingt und schließlich die Transportrolle der Kurbelachse ebenfalls mindestens teilweise um- schlingt, und zwar (lein Lauf des Treiborgans folgend, in der angegebenen Reihenfolge. 18. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und 14 bi; 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Treiborgan durch alt der Achse der Spannrolle @@ irksame elastische Kräfte gespannt wird.
    i9. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Steuerwelle ein Handrad befestigt ist. 20. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und 1.4 bis i8, dadurch gekennzeichnet, daß das blassenträgheitsmoment der Steuerwelle mit den darauf befestigten Teilen größer ist als das b7 assenträheitsmoment, welches die in der Exzenterachse wirksame Masse der Unterlage mit Bezug auf die Kurbelachse bildet, beide Trägheitsniomente auf die Kurbelachse bezogen. 21. Spielzeug nach den Ansprüchen i, io und i.l. dadurch gekennzeichnet, daß auf der Exzenterachse der Kurbel ein sichtbarer Richtungszeiger angebracht ist, welcher auf der Ebene, gebildet aus Exzenterachse und Kurbelachse, senkrecht steht und somit die Schwingungsrichtung und damit auch die Fahrtrichtung des Fahrzeuges anzeigt. 22. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, gekennzeichnet durch einen von Hand verstellbaren Anschlag, durch den die Schwingungsamplitude des Vibrators und damit die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges beliebig verändert werden kann. 23. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, gekennzeichnet durch ein federndes Zwischenglied, durch welches der vibrierende Teil des Vibrators von Hand mehr oder weniger gegen einen festen Anschlag gezogen werden kann und dadurch die Schwingungsamplitude und somit auch die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Spielzeugkörpers verändert werden kann. 24. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator einen durch Netzwechselstrom gespeisten Elektromagneten aufweist, dessen Anker federnd über dein Luftspalt befestigt ist und durch den Elektromagneten in Schwingungen versetzt wird. 25. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekeiuizeichnet, daß die Unterlage durch eine dünne ebene Platte gebildet ist. 26. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus Papier besteht. 27. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus Karton besteht. 28. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus Preßspan besteht. 29. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus Kunstharz bestellt. -30. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage an ihrer Oberseite raub ist. 31. Spielzeug nach den Ansprüchen i und io bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgestell hzw. die Steuerwelle durch einen Motor mit von Hand stetig regulierbarer Drehzahl angetrieben wird. 32. Spielzeug nach den Ansprüchen i und 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor als Vibrationsmotor mit stetig regulierbarer Tourenzahl ausgebildet ist, wobei derselbe Vibrator den Motor und die schwingende Unterlage antreibt. 33. Spielzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper die Nachbildung eines technischen Fahrzeuges ist. 34. Spielzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper die Nachbildung eines Tieres ist. 33. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper die -Nachbildung eines -Menschen ist. 36. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage auf einer feststehenden ebenen Platte aufliegt. 37. Spielzeug nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente ge-,vöhnlicher Gleit- oder Rollreibung aus mindestens einer längs gerichteten Schneide bestehen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2811809A (en) * 1956-06-05 1957-11-05 Franco Jack Di Sound actuated dancing doll
DE1064401B (de) * 1955-02-25 1959-08-27 Hausser O & M Angelspielgeraet mit Behaelter zur Aufnahme von Schwimmtiernachbildungen
DE1120958B (de) * 1957-10-31 1961-12-28 Max Ernst Schwingplatte mit auf ihr bewegbaren Spielfiguren
US5149291A (en) * 1990-11-05 1992-09-22 Franco Jack E Di Moving toys formed from flexible sheet
EP1460005A1 (de) * 2003-03-19 2004-09-22 Petek Dusan Drehschwingunsantrieb

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