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DE851734C - Schaltsteuervorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schaltsteuervorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE851734C
DE851734C DEM4183D DEM0004183D DE851734C DE 851734 C DE851734 C DE 851734C DE M4183 D DEM4183 D DE M4183D DE M0004183 D DEM0004183 D DE M0004183D DE 851734 C DE851734 C DE 851734C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
line
shift
piston
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4183D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing E H Maybach
Gustav Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce Solutions GmbH
Original Assignee
Maybach Motorenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maybach Motorenbau GmbH filed Critical Maybach Motorenbau GmbH
Priority to DEM4183D priority Critical patent/DE851734C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE851734C publication Critical patent/DE851734C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/02Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of driveline clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/10Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of change-speed gearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2710/00Output or target parameters relating to a particular sub-units
    • B60W2710/02Clutches
    • B60W2710/021Clutch engagement state
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2710/00Output or target parameters relating to a particular sub-units
    • B60W2710/10Change speed gearings
    • B60W2710/1005Transmission ratio engaged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Schaltsteuervorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Schaltsteuervorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Sie ist vornehmlich für Anlagen mit großer Antriebsleistung gedacht. Um in solchen Fällen die Abmessungen der Hauptkupplung trotz der großen zu übertragenden Kräfte in geringen Grenzen halten zu können, ist es erforderlich, die Kupplungsschließfedern sehr stark, und zwar bis zu mehreren ioo kg Schließdruck auszubilden. Bei derart starken Schließfedern verursacht das Ausrücken der Kupplung gewisse Schwierigkeiten.
  • Die Wecliselgetriebe, bei denen die Erfindung Anwendung finden soll, besitzen außer einer Reibungskupplung mit hohen Schließdrücken, Schaltkupplungen, die durch Schaltkolben mittels Druckmittel bewegt werden, sowie durch Druckmittel betätigte SChalthilfsvorrichtungen zur Verkürzung der Schaltzeit. Bei derartigen Vorrichtungen hängt die Dauer der Schaltzeit wesentlich von einem raschen Wirksamwerden des Druckmittels ab, welches neben der Betätigung der Hauptkupplung die Umstellung der Steuerglieder und die Bewegung der Schaltkolben bewirkt.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen die Hauptkupplung mit erhöhtem Öldruck betätigt wird. Dabei erfolgt die Druckerhöhung durch Abschluß der Schmierleitung und Einschaltung eines auf erhöhten Druck eingestellten Überdruckventils zwischen .der Olpumpe und' den Schmierstellen. Die Druckerhöhung wird durch eine Einrichtung ausgelöst, die in unmittelbarer Verbindung mit der Betätigung des Kupplungsfußhebels steht. Diese Anordnungen'haben den großen Nachteil; daß hier der Bedienungshebel so lange in seiner Auslösestellung gehalten werden muß, als die Kupplung ausgerückt bleiben soll. Das Aus- und Einrücken ist also abhängig von der Willkür des Fahrzeugführers und kann nicht, wie es bei neuzeitlichen Fahrzeugen vielfach erforderlich ist, durch andere Faktoren, z. B. den Ablauf der Schaltung oder in Abhängigkeit von Fahrzuständen selbsttätig Überwacht werden. Für durch Druckmittel .betätigte Schaltsteuervorrichtungen sind diese Anordnungen auch deshalb ungeeignet, weil die Druckerhöhung sich hur auf die Betätigung der Hauptkupplung, nicht auch der Schaltvorrichtungen ,bezie'ht, und weil zwischen den Schaltungen, also bei eingerückter Häuptkupplung, die Anlage infolge Abfließens des Druckes durch die Schmierstellungen druckfrei ist. Würde also diese vorbekannte Anordnung auch auf Druckmittel betätigte Schaltvorrichtungen und deren Steuereinrichtungen angewandt werden, so würde beim Bewegen des Kupplungshebels die Betätigung dieser Einrichtungen nicht mit Drucküberschuß erfolgen können und daher die angestrebte Verkürzung der Schaltzeit nicht ausreichend sein.
  • Demgegenüber :bringt die Erfindung wesentliche Vorteile hei Schaltsteuervorrichtungen für Wechselgetriebe, bei welchen durch eine Ölpumpe höherer Druck als der Schmierdruck zugeführt wird, dadurch, daß während einer Schaltung selbsttätig in Abhängigkeit von dem Schaltungsablauf eine weitere Druckerhöhung erzeugt, die Hauptkupplung mit diesem weiter erhöhten Druck ausgerückt und nach Ablauf der Schaltung selbsttätig der Druckmitteldruck herabgesetzt und die Hauptkupplung wieder eingerückt wird.
  • Dabei werden vorteilhafterweise auch die Schalthilfsvorrichtungen und die Schaltkolben des Wechselgetriebes mit demselben erhöhten Druck betätigt wie die Hauptkupplung.
  • Durch diese weitere Druckerhöhung ist erreicht, daß die Verstellung der Schaltvorrichtungen und' Steuerglieder mit Drucküberschuß, also sehr rasch erfolgt.
  • Bei ausgerückten Schaltkupplungen und Lage der Schaltkolben in Zwischenstellungen zwischen ihren Endstellungen wird nach der Erfindung durch ein Ventil eine Druckmittelzuleitung abgeschlossen, wodurch eine weitere Druckstufe erzeugt wird, welche die Hauptreibungsküpplung unabhängig von der Stellung des Bedienungshebels ausgerückt hält, solange die Schaltkolben in Zwischenstellungen verbleiben.
  • Dadurch ist erreicht, daß auch bei Freigabe des Kupplungshebels durch den Fahrzeugführer die Kupplung nicht einrückt, so daß während des Ablaufs der Schaltung durch Unachtsamkeit keine Störungen auftreten können. Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch, teilweise im Schnitt wieder.
  • i ist ein Wechselgetriebe bekannter Bauart, dessen nicht weiter dargestellte Getriebekupplungen durch die SehaltkOlben 3o, 6o, 9o über Kolbenstangen 31, 61, 9i, Hebel 32, 62, 92 und Wellen 33, 63, 93 -bewegt werden.
  • 2. ist ein Schaltkasten mit der Vorwähleinrich-" tung 3, die durch den Hebel 4 einstellbar ist. io ist das dem Kolben 30 zugeordnete Steuerglied. Die für die Kolben 6o und 9o bestimmten Steuerglieder sind in der Zeichnung nicht sichtbar. Sie haben dieselbe Bauweise und Wirkung wie das dargestellte Steuerglied io. Das Steuerglied io hat die Einrichtung i i, 12, 13. 14, 15, 16 sind Steuerkanäle. 17, 18 sind' Entlüftungsöffnungen.
  • Die Vorwähleinrichtung 3 trägt für jedes der Steuerglieder Bohrungen und Aussparungen, von denen die Winkelbohrung 2o und die Aussparung 21, die für die Einstellung des Steuergliedes io dienen, sichtbar sind. 22, 23 sind Entlüftungsöffnungen, 24 und 25 an das linke bzw. rechte Ende des Steuergliedes io führende Leitungen. 125 ist eine Zuleitung, die in die Aussparung 26 mündet, welche sich in Längsrichtung der Vorwähleinrichtung 3 erstreckt.
  • Von dem Zylinder 35 des Kolbens 30 führt die Leitung 36 zu dem Steuerkanal 16, die Leitung 34 zu dem Steuerkanal 14. In den Zylinder 65 für den Kolben 6o münden die Leitungen 64, 66 und in den Zylinder 95 für den Kolben 9o die Leitungen 94,96.
  • Die Kolbenstange 31 trägt die Aussparungen 5o, 41, 42, 43, die Kolbenstange 61 die Aussparungen 70, 71, 72, 73, die Kolbenstange 9i die Eindrehungen ioo, 101, 102, 103- 45, 46, 47, 48, 49 und 50 sind! Leitungen. 55 und 56 sind Entlüftungsöffnungen.
  • 150 ist die Brennkraftmaschine, auf deren Brennstoffzufuhr der Hebel 152 einwinkt. An dem Hebel 152 ist die Kolbenstange 153 des Kolbens 154 angelenkt, der in dem Zylinder 155 liegt. Die Motorwelle ist mit 158 bezeichnet. 159 ist die Hauptwelle des Wechselgetriebes i, von welcher das Zahnrad 16o sichtbar ist. 161 ist die Nebenwelle des Wechselgetriebes, von welcher das Zahnrad 162 zu sehen ist. 163 ist die auf der Welle 159 sitzende Hälfte der Hauptkupplung mit den Kupplungsreibsc'heiben 164. 165 ist eine Bremsfläche, gegen welche die Bremse 166 durch den in dem Zylinder 167 gelagerten Kolben 168 gedrückt werden kann. Auf der Welle 158 sitzt die ändere mit 170 bezeichnete Hälfte der Hauptkupplung mit den Reibscheiben 171. 172 ist die Kupplungsschließfeder, deren Schließkraft durch den Kolben 173, der, in dem Zylinder 174 liegt, aufgehoben werden kann. Der Raum rechts von dem Kolben 173 ist mit 175 bezeichnet. In ihn mündet die Leitung 176.
  • Auf der Welle 158 ist das Zahnrad 177 befestigt; welches mit dem Zahnrad 178 kämmt. Das Zahnrad 178 steht mit der Kupplungshälfte 179 in Verbindung, die mit der Kupplungshälfte i8o, die auf der Welle 161 angebracht ist, durch Bewegen des Kolbens 181 in dem Raum 182 gekuppelt werden kann. 183 ist eine Feder, die auf die Kupplungshälften 179 und 18o iiti Ausrücksinn wirkt. Der Raum 1S2 steht mit der Leitul1g 226 in Verbindung.
  • Da,; Druckmittel wird durch die Pumpe Zoo auf den erforderlichen Betriebsdruck gebracht. Bei dem gezeigten _\tisfiilirtingslleispiel wurde hierzu die Schinierölllttnille genommen, deren Leitung 201 in den Scbaltkasteit 2 mundet. Von der Leitung toi zweigen die Anschlußleitungen 202 und 203 ab. Die Leitung tot ist atifler(li-m durch den Raum 2o4 des Zylin(lers 203 geführt, ill welchem die Feder 2o6 liegt, welche das Ventil 207 belastet. Das Ventil 207 trägt die .l"ill(irelltlllg 208. !\ti der Unterseite des Ventils 208 liegt die Stange 22o des Kolbens 221 an, der sich in dein unteren Rauln 222 des Zylinders 20,5 befindet. In der unteren Endstellung des Vel1tilS 207 wird die in den Zylinder 205 mündende [xitullg 203 abgeschlossen. In Höhe der Eindrehtltlg 208 mündet itl den Zylinder 2o5 die LeitUng 223. ITnterhalli des Ventils 2o7 iniindet die Leitung 21() tilld unterhalb des Koll>:ns 22i die Leitung 5o. Von der Leitung 5o zweigt die Leitung 22f> ab, die in den Zylinder 155 mündet. 210 und 211 silid 1?ntliiftutlgsllolli-tlngen.
  • 1)ie 1_eittillg 2o2 führt zu dein Ventilgehäuse 230, in welchem (las -\hsclllttßglie(i 231 sitzt, das in seiner unteren Lage die Zuleitulig 2o2 abschließt. Das Al)sclilußglied 231 trägt eine Eindrehung 232, in deren Höhe in (las Velltilgelläuse 23o die Leitung 176 mündet. Gegen den Boden des Abschlußgliedes 231 wirkt die Feder 234. 240 ist ein Kalben mit der Eindrehung 241, der durch die Feder 242 in der gezeigten olxren Endstellung gehalten wird. 245, 246, 247 sind Entlüftungsbohrungen. In Höhe der Eindrehung 241 mündet in das Ventilgehäuse 230 die Leitung 25o, die mit der Zuleitung 125 in Verbindung steht, und die Leitung 25i, die in die Leitung 176 mündet.
  • 300 ist der Bedienungshebel, der durch die Feder 301 in seiner einen Endlage gehalten wird. Über ein besonderes (iea:illge. von welchem nur die Teile 302 und 303 angedeutet sind, kann der Hebel 300 im Sinne des r@usrücketis auf die Hauptkupplung 163, 170 wirken. Durch das Gestänge31o, 312, 31:I, 316 wirkt der Ilebel3oo auf das Abschlußglied 231. Die Stange 310 trägt das Langloch 311, so daß (las Abschlußglied 231 angehoben werden kann, ohne daß der Bedienun,,shebel 300 bewegt wird. An der Stange 312 greift eine Zugfeder 313 an, die über die Stange 316 auf das Abschlußglied 231 drückt und (fieses entgegen dem Druck der Feder 234 ill seiner unteren Lage zu halten versucht.
  • 330 ist (las Gehäuse eines Differentialventils, dessen gri>ßei-er Kolben mit 331 und dessen kleinerer Kolben mit 332 bezeichnet ist. 333 und 334 sind Federn. Rechts von dem Kolben 332 mündet die Leitung 212, die zu den SC'hnileCSlellen 213, 214 usw. führt. Außerdem mündet rechts von dem Kolben 332 die Leitung 340, die in das Ventilgehäuse 205 oberhalb des Kolbens 207 mündet. Links von dem Kolllen 331 mündet die Leitung 341, die (lie Verbindung finit (ler Leitung 176 herstellt. 342 ist eine Entlüftungsbohrung. 350 ist ein in die Leitung 201 eingebautes Überdruck- oder Sicherheitsventil, welches auf seiner Abblasseite über den Anschluß 351 mit der Leitung 212 verbunden ist.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in Ruhestellung gezeigt. Will der Fahrzeugführer einen anderen Gang schalten, wozu annahmegemäß eine Bewegung des Kolbens 3o aus der gezeigten rechten Endstellung in die linke Endstellung erforderlich sei, bewegt der Fahrzeugführer über den Hebel 4 die Vorwähleinrichtung 3 so, daß über den Winkelkanal 2o die Leitung 25 mit der Aussparung 26 verbunden und die Leitung 24 über die Aussparung 21 und Öffnung 22 entlüftet ist. Der neue Gang ist vorgewählt. Vorerst ereignet sich jedoch nichts, da die Zufuhr von der Leitung 201 und die Anschlußleitung 202 durch das Abschlußglied 231 unterbrochen ist.
  • Soll die Schaltung ablaufen, wird der Bedienungs'heb e1 300 ausgelegt und dadurch die Stange 316 angehoben. Das Abschlußglied 231 bewegt sich unter dem Einfluß der Feder 234 nach oben. Das Druckmittel kann von der Leitung 202 durch die Eindrehung 232 in die Leitung 176 und in den Raum 175 gelangen.
  • Von der Leitung 176 pflanzt sich der Druck über die Leitung 251, die Eindrehung 241, die Leitung 250 zur Leitung 125 des Schaltkastens 2 fort. Druck gelangt über die Aussparung 26, den Winkelkanal 20 in die Leitung 25. Das Steuerglied io wird nach links verschoben. Um ein unbeabsichtigtes Bewegen der Steuerglieder durch Verkehrserschütterungen od. dgl. zu verhindern, können diese, wie gezeigt, durch Kugelrasten oder sonstlvie gesichert sein. Der von der Leitung 2o1 zu dem Steuerkanal 15 geleitete Druck gelangt nicht mehr über den Steuerkanal 16 in die Leitung 36, sondern über den Steuerkanal 14 in die Leitung 34 rechts von dem Kolben 3o. Der Kolben 3o kann jedoch noch nicht nach links bewegt und damit die zugehörige Schaltkupplung noch nicht attsgerüokt werden, da die Hauptkupplung 163, 17o noch geschlossen ist und daher die Flanken der Schaltkupplungsmuffen durch das zu übertragende Drehmoment noch belastet sind.
  • Der in diesem Augenblick von der Pumpanlage 200 erzeugte und in dem ganzen Leitungssystem noch herrschende Druck des Druckmittelumlaufes beläuft sich beispielsweise auf etwa i bis 1/z atü. Bei diesem Druck kann der Fahrzeugführer jedoch noch nicht die Hauptkupplung 163, 170 lösen, da von dem Gestänge 302, 303 sowie dem in dem Raum 175 herrschenden Druck von ebenfalls i bis 1/z atü noch nicht die große Schließkraft der Feder 172 überwunden werden kann.
  • Die Zufuhr zu der Leitung 212 und den Schmierstellen 213, 214 usw. wird durch das Differentialventil 330 geregelt, dadurch, daß das durch die Leitung 340 zugeführte öl gegen den Kolben 332 drückt, so daß dieser die Mündung .der Leitung 212 freigibt.
  • Inzwischen gelangt durch die Zuleitung 341 Druckmittel links von dem Kalben 331. Der Kolben 33, wird nach rechts gedrückt und dadurch über die Federn 333 und 334 der Kolben 332 belastet. Der Kolben 332 versucht die Leitung 212 entgegen dem durch die Leitung 340 zugeführten Druck abzuschließen. Die Federn 333, 334 und die Durchmesser der Kolben 331, 332 sind so abgestimmt, daß rechts von dem Kolben 332 eine Druckerhöhung bis zu einer bestimmten Druckstufe von angenommen io atü stattfindet. Dieser Druck verteilt sich augenblicklich mit Ausnahme des Umlaufes 212, 213, 214 usw. auf das gesamte übrige angeschlossene System. Der Druck in dem Raum 175 kann mit oder ohne mechanische Unterstützung durch den Bedienungshebel 300 über das Gestänge 302, 303 die Kupplung 163, 17o ausrücken.
  • Sobald die Hauptkupplung ausgerückt ist, fällt der Flankendruck auf die Klauen der Schaltkupplungsmuffen fort, und der inzwischen auch in der Leitung 34 angestiegene Druck bewegt den Kolben 3o aus der gezeigten rechten Endstellung nach links. Hierbei wird über die Aussparung 42 die Leitung 34 mit der Leitung 47 verbunden, so daß der Druck in diese Leitung 47 übertreten kann: Aus der Leitung 47 gelangt der Druck über die Eindrehung ioi in die Leitung 5o und von dort unter den Kolben 221. Der Kolben 221 wird, angehoben und bewegt über seine Stange 22o den Kolben 2o7 nach oben. Hierdurch wird die Druckzufuhr aus der Leitung 201 zu der Leitung 34o abgeschlossen. Es gelangt keinerlei Druck mehr zu der Leitung 212, so daß dieser Teil des Gesamtdruekmittelumlaufes vollkommen gesperrt ist. Die Folge hiervon ist eine weitere Erhöhung des Gesamtdruckes in dem restlichen Umlauf. Dieser weiter erhöhte Druck beträgt angenommenermaßen etwa 15 atü. Um ein Übersteigen dieses Höchstdruckes zu vermeiden, wird durch das überdruckventil 35o das von der Pumpe Zoo zuviel geförderte Druckmittel über die Leitung 351 in die Leitung 212 und von dort zu den Schmierstellen 213, 214 usw. freigegeben.
  • In der oberen Endlage des Ventils 207 kann aus der Leitung 2o3 Druckmittel über die Eindrehung 2o8 in die Leitung 225 unter das A.bschlußglied' 231 gelangen. Dieser Druck ist zusammen mit der Kraft der Feder 234 so groß, daß das Abschlußglied 231 in seiner oberen Endstellung gehalten wird, auch wenn der Bedienungshebel 300 von dem Fahrzeugführer freigegeben werden sollte, so daß auch in diesem Fall Druck aus der Leitung 2o1 über die Eindrehung 232 in die Leitung 176 gelangen kann. Die Hauptkupplung 163, 17o bleibt ausgerückt.
  • Der von der Leitung225 unterhalb des Abschlußgliedes 231 gelangte Druck drückt gleichzeitig von oben auf den Kolben 240, diesen entgegen dem Druck der Feder 242 nach unten führend. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den Leitungen 250 und 251 unterbrochen. Es kann kein Druckmittel mehr zu der Vorwähleinrichtung 3 gelangen und demzufolge auch keine Umstellung der Steuerschieber io usw. mehr erfolgen, auch wenn inzwischen der Hebel 4 auf einen anderen Gang eingestellt worden sein sollte. Hierdurch ist ein Eingriff in die laufende Schaltung unmöglich gemacht. Gleichzeitig gelangt Druckmittel über die Leitung 226 unter den Kolben 154, wodurch über den Hebel 152 die Brennstoffzufuhr geöffnet wurde. Gleichzeitig gelangt Druck aus der Leitung 226 in den Raum 182. Der Kolben iSi wird entgegen dem Druck der Feder 183 nach links bewegt und dadurch die Kupplungshälften 179 und i8o einge= rückt. Das Rad 178 ist mit der Welle 161 gekuppelt. Der Motor i5o treibt über die Räder 177, 178 die Welle 161. Durch Betätigen dieser Schalthilfsvorrichtung gelangen die zugehörigen Schaltkupplungen sofort in ihre Schaltstellung, so daß der Kolben 30 in seine linke Endstellung kommt. Die Schaltung ist beendet.
  • Die Leitung 47 wird über die Aussparung 43 und die Leitung 48 sowie die Aussparung 71 und die Öffnung 55 entlüftet. Der Kolben 221 und damit der Kolben 207 wandern unter dem Druck der Feder 2o6 wieder nach unten. Die Druckmittelzufuhr zu der Leitung 225 wird unterbrochen. Es gelangt wieder Druckmittel in die Leitung 3,40, so daß unter diesem Druck in dem Differentialventil 330 wieder durch nach links Verschieben des Kolbens 332 der Zufluß zur Leitung 212 erzwungen wird. Es stellt sich selbsttätig durch das Differentialventil 330 wieder der mittlere Druck ein, der sich auch über die anderen Leitungen verteilt.
  • Nachdem der Druck aus der Leitung 225 verschwunden ist, ist die Feder 313 wieder in der Lage, das Abschlußglied 231 entgegen dem Druck der Feder 234 nach unten zu führen, so daß die Leitung 2o2 abgeschlossen wird. Hierdurch verschwindet der Druck aus der Leitung 176 und damit über die Leitung 341 auch aus dem Raum links von dem Kolben 331. Die Belastung des Kolbens 332 hört auf. Es stellt sich wieder der normale Druck der niedrigsten Stufe ein. Gleichzeitig verschwindet auch der Druck aus dem Raum 175, so daß die Hauptkupplung 163, 170 wieder einrückt.
  • Mit dem Verschwinden des Druckes aus der Leitung 50 verschwindet auch der Druck aus der Leitung 226. Der Kolben 154 wird wieder in seine vorherige Lage gebracht und die Kupplungshälften 179, 18o unter dem Einfluß der Feder 183 wieder ausgerückt und dadurch die Schalthilfsvorrichtung außer Wirkung gebracht.
  • Infolge Verschwindens des Druckes aus der Leitung 225 wandert das Ventil 24o wieder nach oben, so daß die Leitungen 250 und 251 über die Eindrehung 241 wieder verbunden sind. Es kann wieder Druckmittel zur Vorwähleinrichtung 3 gelangen, sobald durch den Bedienungshebel3oo über das Abschlußiglied' 231 der Zutritt von Druckmittel durch die Leitung 202 freigegeben werden sollte. Der nächste Gangwechsel kann nach entsprechender Einstellung des Vorwählhebels 4 ausgelöst werden.
  • Außer der vorbeschriebenen selbsttätigen Schaltung, die auch selbsttätig jeglichen Eingriff in die laufende Schaltung ausschließt, so daß keine Fehlschaltung vorkommen kann, wird durch die Einrichtung nach der Erfindung selbsttätig das sofortige Wiedereinrücken einer etwa während des Betriebes außer Eingriff gekommenen Schaltkupplung bewirkt.
  • Es sei angenommen, die zu dem Zylinder 95 gehörende Schaltkupplung habe sich außer Eingriff gebracht. Hierbei wurde der Kolben 9o nach links verschoben. Das von der Leitung 96 dauernd zugeführte Druckmittel gelangt über die Eindrehung 102 in die Leitung 49, in die Leitung 219 und von dort unter den Kolben 207. Der Kolben 207 wird angehoben und die Druc'kmittelzufuhr in die Leitung 340 abgeschlossen. Der Druckmittelumlauf wird zu der Leitung 212 unterbunden. Es erfolgt sofort eine automatische Drucksteigerung in die höchste der schon vorbesAriebenen Druckstufen von angenommen 15 atü. Dieser Druck gelangt über die Leitung 225 unter das Abschlußglied 231. Dieses wird angehoben und der Druck zu der Leitung 176 in den Raum 175 freigegeben. Die Hauptkupplung 163, 17o rückt aus. Gleichzeitig gelangt Druck von der Leitung 219 zu der Schalthilfsvorric'htung 166, 167, 168. Die außer Eingriff gekommenen SChaltkupplungshälften werden hierdurch sofort auf ihre Einrückdrehzahl gebracht, so daß unter dem Einfluß des weiterhin durch die Leitung 96 zugeführten Druckes der Kolben 9o wieder nach rechts bewegt und damit die Schaltkupplung wieder eingerückt wird. Bei diesem ganzen Vorgang wurde auch automatisch durch den Kolben 24o, wie schon beschrieben, der Zutritt von Druck zur Vorwähleinrichtung 3 gesperrt, so daß während dieser Zeit keine andere Gangschaltung ausgelöst werden konnte und dadurch Fehlschaltungen vermieden wurden. Nach Wiedereinrücken der Schaltkupplung stellt sieh in der schon vorbeschriebenen Weise in der Gesamteinrichtung wieder der dargestellte Ruhezustand automatisch ein.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich durch ihre selbsttätige Wirkungsweise aus. Der Fahrzeugführer hat nur die Vorwahl zu treffen und die Schaltung durch einfache Bewegung des Bedienungshebels auszulösen. Trotz der großen Kräfte der Kupplungsschließfeder sind von dem Fahrzeugführer keinerlei erhöhte körperliche Anstrengungen erforderlich, da die für das Einrücken der Kupplung notwendigen erhöhten Kräfte durch selbsttätige Steigerung des Druckes in verschiedenen Druckstufen gewonnen werden. Die erhöhten Drucke wirken jeweils nur verhältnismäßig kurze Zeit, so daß. die Pumpenlage weitgehend geschont wird. Die Schaltung läuft sehr schnell ab und nimmt trotz der an sich umständlich erscheinenden @ erschiedenen Vorgänge nur Bruchteile von Sekunden in Anspruch.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltstcuervorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Hauptkupplung mit hohen Schließdrücken, mit Schaltkupplungen, die durch Schaltkolben bewegt werden, sowie mit Schalthilfsvorric'htungen zur Verkürzung der Schaltzeit, wobei durch eine ölpumpe höherer Druck als der Schmierdruck zugeführt wird', dadurch gekennzeichnet, daß während einer Schaltung selbsttätig in Abhängigkeit von dem Schaltungsablauf eine weitere Druckerhöhung erzeugt, die Hauptkupplung mit diesem weiter erhöhten Druck ausgerückt und nach Ablauf der Schaltung selbsttätig der Drudkmltteldruck herabgesetzt und die Hauptkupplung wieder eingerückt wird.
  2. 2. Schaltsteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß auch die Schalthilfsvorrichtungen und die Schaltkolben des Wechselgetriebes mit demselben erhöhten Druck betätigt -,werden wie die Hauptkupplung.
  3. 3. Schaltsteuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß bei ausgerückten Schaltkupplungen und Lage der Schaltkolben (3o, 6o, 9o) in Zwischenstellungen zwischen ihren Endstellungen durch ein Ventil (2o7) eine Druckmittelzuleitung (212) abgeschlossen wird und d'adurc'h eine weitere Druckstufe erzeugt wird, welche die Hauptreibungskupplung (163, 170) unabhängig von der Stellung des Bedienungshebels (3oo) ausgerückt hält, solange die Schaltkolben (3o, 6o, 9o) in Zwischenstellungen verbleiben.
DEM4183D 1940-08-30 1940-08-30 Schaltsteuervorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE851734C (de)

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DEM4183D DE851734C (de) 1940-08-30 1940-08-30 Schaltsteuervorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE851734C true DE851734C (de) 1952-10-06

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DEM4183D Expired DE851734C (de) 1940-08-30 1940-08-30 Schaltsteuervorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE851734C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021250B (de) * 1954-12-07 1957-12-19 Zahnradfabrik Friedrichshafen Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit durch ein fluessiges oder gasfoermiges Druckmittel zu betaetigenden Schaltgliedern
DE1163164B (de) * 1955-02-15 1964-02-13 Citroen Sa Hydraulische Steuervorrichtung fuer den Gangwechsel in Geschwindigkeitswechselgetrieben von Kraftfahrzeugen
DE1200630B (de) * 1955-07-04 1965-09-09 Consolidation Coal Co Zahnraederwechsel- und -wendegetriebe
DE1221069B (de) * 1961-04-20 1966-07-14 Kearney & Trecker Corp Schieberaedergetriebe

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