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DE85080C - - Google Patents

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Publication number
DE85080C
DE85080C DENDAT85080D DE85080DA DE85080C DE 85080 C DE85080 C DE 85080C DE NDAT85080 D DENDAT85080 D DE NDAT85080D DE 85080D A DE85080D A DE 85080DA DE 85080 C DE85080 C DE 85080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soundpost
attachment plate
armor
strings
sound post
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT85080D
Other languages
English (en)
Publication of DE85080C publication Critical patent/DE85080C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Stimmstock ist als Klangkörper bisher weniger erkannt und fast ausschliefslich mit Rücksicht auf seine Widerstandsfähigkeit gegen den Zug der Saiten construirt. Derselbe kann als Klangkörper für die Tonentwickelung des Pianos und Flügels sehr wohl verwendet werden, wenn seine Panzerung, statt mit klanglosem Eisen, mit Stahlplatten oder anderen Metallen, welche mitschwingen, erfolgt.
Nun stehen aber, nach Angabe der Erfinder, der Herstellung ganzer Pianorasten technische Schwierigkeiten in den Giefsereien entgegen, wenn es sich darum handelt, Rasten in einem Ganzen in Stahlgufs auszuführen. Der Stahlkörper wird, theils unvollkommen ausgebildet, da der flüssige Stahl in der Form zu enge und lange Kanäle zu durchlaufen hat und die Abführung der Luft aus der Form schwierig ist, theils wirft sich der Stahlkörper beim Erkalten , so dafs in beiden Fällen meist unbrauchbare Güsse erzielt werden.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes ist nach vorliegender Ausführung eine Trennung des Stimmstockpanzers von der Anhängeplatte des Eisenrastens bewirkt, denn der Herstellung eines von der Anhängeplatte getrennten Stimmstockpanzers in klangfähigem Metall steht keinerlei Hindernifs entgegen, und der mit Stahlgufs gepanzerte Stimmstock bietet aufserdem den Vortheilj dafs derselbe nur an den Enden gegen die Anhängeplatte abgestützt werden braucht, also innerhalb der Saitenlage frei schwingen kann, während bei der bisherigen Bauart in der Regel zwei bis vier Abstützungen angewendet werden mufsten, um eine genügende Widerstandsfähigkeit des Stimmstockes gegen den Saitenbezug zu ermöglichen.
Endlich werden die Stimmstockstege · des Panzers derart zum Stimmstock angeordnet, dafs die Schwingungen auf dem kürzesten Wege zum Stimmstock gelangen.
Eine solche Ausführung des Stimmstockes ist in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 im Schnitt dargestellt.
Der Stimmstockpanzer oder -Träger A mit Stegen aa' ist als Stück für sich getrennt von der Anhängeplatte B ausgeführt und wird in Stahl oder einem sonstigen klangfähigen Metall gegossen. Die in Gufseisen herzustellende Anhängeplatte B stöfst nur am rechts gelegenen Ende, woselbst die Diskantsaiten liegen, unmittelbar gegen den Stimmstockpanzer A; am linken Ende, woselbst die Bafssaiten hinüberführen, ist die Anhängeplatte B durch zwei sich kreuzende Spreizen DD' abgestützt, die einerseits unter den Panzer A und andererseits gegen Absätze der Anhängeplatte B stofsen.
Noch besser ist es, nur eine einzige Spreize D zu verwenden, da dann der Stimmstockpanzer A auf eine noch gröfsere Länge frei schwingen kann.
Die Stimmstockstege aa' sind zum Stimmstock so angeordnet, dafs die ihnen von den Saiten übermittelten Schwingungen auf dem kürzesten Wege zum Stimmstock gelangen.
Auf diese Weise ist die Anhängeplatte B an dem Panzer oder Träger A des Stimmstockes S sicher gestützt und kann dieselbe den erforderlichen Zug der Saiten aufnehmen.
Mit b sind die Löcher für die Anhängestifte der Saiten bezeichnet. Der die Saiten tragende Resonanzbodensteg c läuft ziemlich in der Richtung der oberen Kante der Anhängeplatte B.
Ein Stimmstock mit einem. derartig getrennt hergestellten Panzer bezw. Träger aus Stahl oder klangfähigem Metall soll die Tonentwickelung des Pianos oder Flügels wesentlich fördern und seine Herstellung durch Giefsen andererseits auf keine technischen Schwierigkeiten stofsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein von der Anhängeplatte (B) getrennter, mit dem hölzernen Stimmstock (S) fest verbundener Panzer (A), welcher dadurch befähigt wird, die Saitenschwingungen auf den Stimmstock bezw. Holzkörper in höherem Mafse als bisher zu übertragen, dafs er aus Stahl oder anderem klangfähigen Metall hergestellt wird und lediglich an den Enden gegen die Anhä'ngeplatte (B) direct bezw. durch Spreizen (D) abgestützt zu werden braucht, an den zwischenliegenden Stellen aber frei schwingen kann, und welcher eine unmittelbare Verbindung der den Saiten zur Auflage dienenden Stimmstockstege (a a1) mit dem Stimmstock (S) herstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT85080D Active DE85080C (de)

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DENDAT85080D Active DE85080C (de)

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