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DE118934C - - Google Patents

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Publication number
DE118934C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combs
vocal
sound
plate
supports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT118934D
Other languages
English (en)
Publication of DE118934C publication Critical patent/DE118934C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/06Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Aus der deutschen Patentschrift 74650 ist eine Spieldose bekannt geworden, bei welcher durch Stützbolzen eine Resonatorplatte festgehalten wird, die durch Anziehen von Muttern gespannt werden kann. Die hier angeordneten Bolzen haben lediglich den Zweck, den abnehmbaren Resonanzboden an dem Gehäuse festzuhalten und ihm die nöthige Spannung zu geben.
Während also die aus der oben genannten Patentschrift bekannte Erfindung in der Hauptsache eine Verstärkung des Tones durch Anordnung eines in der Spannung verstellbaren Resonanzbodens, ähnlich einer Trommel, anstrebt, wird mit vorliegender Erfindung derselbe Zweck durch eine bedeutend einfachere Vorrichtung erstrebt.
Um bei mechanischen Stahlstimmenmusikwerken einen möglichst vollen Ton zu erzielen, hat man schon früher vorgeschlagen, zwischen Spielplatte und Boden des Gehäuses ein Stück Holz einzuklemmen, ohne aber mit dieser einfachen Vorrichtung einen dauernden Erfolg zu erzielen, so dafs man von jeder Unterstützung der Platte wieder abgekommen ist. Die nach dieser Richtung hin seitens der Erfinder angestellten Versuche haben ergeben, dafs eine Verstärkung und angenehme Abrundung des Tones sich sehr wohl erreichen läfst, wenn man Stützen, die als Tonübertrager dienen, so unter die Spielplatte stellt, dafs sie mit ihrem einen Ende die Spielplatte da treffen, wo die Stimm en platten auf ihr ruhen und mit ihrem anderen Ende annähernd die Mitte des Gehäusebodens an einer Stelle nächst oder nahe der Mitte der Länge der Spielplatte berühren.
Diese Stütze wird dabei vortheilhaft an beiden Enden mit Einschnitten versehen, die sich um einen in der Spielplatte und im Gehäuseboden angebrachten Stift legt, um ein Verschieben der Stütze zu verhindern. Dieser Zweck wird noch besser erreicht, wenn die Stütze durchbohrt oder genuthet wird, um einen mit Gewinde versehenen Draht aufzunehmen, der den Gehäuseboden durchbohrt und vermittelst einer Schraubenmutter die Stütze in der gegebenen Stellung festhält.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1 eine solche Stützvorrichtung von der Seite gesehen dar. α ist der Schallblock, b die Spielplatte, c die Stütze, d der schräg in die Spielplatte eingeschraubte Draht, der durch den Boden des Gehäuses e und durch einen Keil f geht und durch eine Schraubenmutter g angezogen wird. Fig. 2 zeigt die Stützen bei zwei Stimmenkämmen und Fig. 3 einen Querschnitt durch die Stütze und durch den in der Nuth liegenden Draht.
Um bei zwei einander gegenüberstehenden oder gegen einander versetzten Stimmenkämmen den Ton noch besser auf einen Punkt des Gehäusebodens zu- leiten, giebt man dem Tonübertrager zweckmäfsig eine V-förmige Gestalt (Fig. 4, 5, 8, 9 und 10). In diesem Falle kann der Tonübertrager durch einen einzigen Draht h gegen die Spielplatte und den Gehäuseboden angezogen werden, wobei man auch eine Spannleiste i (Fig. 5) benutzen kann. Soll die Verbindung mit dem Gehäuseboden eine noch innigere werden, so läfst sich dieses durch einen auf den Draht gezogenen Keil k (Fig. 6) erreichen, der mittelst einer Schraubenmutter /
fest gegen die Aufsitzfläche des Tonübertragers angezogen wird. Fig. 7 zeigt den Tonübertrager von oben gesehen bei schräg gegenüberstehenden und Fig. 9 bei gerade gegenüberstehenden Stimmenkämmen; die Fig. 8 und 10 zeigen die beiden Anordnungen von der Seite gesehen. Bei Instrumenten mit vier sich gegenüberstehenden Stimmenkämmen kann ein vierarmiger Tonübertrager angeordnet werden. Um die sich gegen die Spielplatte legenden Enden der Tonübertrager fest zu halten, können statt Stifte auch entsprechende Angüsse an der Spielplatte Anwendung finden.
Durch die vorstehend beschriebene einfache Vorrichtung erzielt man nicht nur eine gröfsere Tonfülle, sondern auch eine gleichmäfsige Vertheilung des Tones, der bekanntlich nicht von jeder Stimme in ganzer Fülle wiederklingt; so z. B. können die Bässe nie so klar wie die höheren Stimmen tönen; der Unterschied läfst sich durch die vorbeschriebenen Stützen gut ausgleichen. Aufserdem können die Tonübertrager an jeder gewöhnlichen Spieldose angebracht werden, ohne jede bauliche Veränderung des Gehäuses.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Mechanisches Musikwerk mit Stahlstimmen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen je einer unterhalb eines Stimmenkammes liegenden Stelle der die Stimmenkämme tragenden Platte (b) und der Mitte des als Resonanzboden dienenden Gehäusebodens (e) schräge Stützen (c) angeordnet sind, zu dem Zwecke, den Ton zu verstärken und zu verbessern.
    Ein Musikwerk nach Anspruch 1, bei welchem die Stützen von mit Muttern versehenen Zugdrähten (d) gehalten werden, die entweder parallel zu den Armen sind oder durch den Aufsitzpunkt der Arme auf dem Gehäuseboden zur Tragplatte der Stimmenkämme gehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT118934D Active DE118934C (de)

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