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DE89157C - - Google Patents

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Publication number
DE89157C
DE89157C DENDAT89157D DE89157DA DE89157C DE 89157 C DE89157 C DE 89157C DE NDAT89157 D DENDAT89157 D DE NDAT89157D DE 89157D A DE89157D A DE 89157DA DE 89157 C DE89157 C DE 89157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
fingerboard
ceiling
saddle
strings
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT89157D
Other languages
English (en)
Publication of DE89157C publication Critical patent/DE89157C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/06Mandolins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Saiteninstrument mit hohlem Hals.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Saiteninstrument, bei welchem der Hals hohl ist, so dafs der von dem Körper des Instruments umschlossene Hohlraum sich bis zu dem die Stimmwirbel aufnehmenden Kopf des Instruments erstreckt. Die Decke der Aushöhlung des Halses besteht mit der Decke des Instruments aus einem Stück. Durch diese Einrichtung wird eine gröfsere Tonfülle des Instruments bezweckt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einer Mandoline erläutert. Es stellt dar: Fig. 1 die Draufsicht eines Theiles einer Mandoline mit hinweggenommenem Deckel, Fig. 2 einen durch die Mittellinie der Mandoline gehenden Längsschnitt, Fig. 3 'einen Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 2, gegen den Kopf des Instruments zu gesehen.
Fig. 4 zeigt in gröfserem Mafsstabe einen verticalen Längsschnitt durch den Hals des Instruments und Fig. 5 die entsprechende Draufsicht.
Der Resonanzraum B des Instruments wird von der dünnen metallenen Wandung D und der aus einer dünnen Metallplatte bestehenden Decke H umschlossen. Die Decke ist, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, bis über die Auflagestelle des Sattels C verlängert, so dafs sich der Resonanzraum unterhalb der ganzen Länge der Saiten d von dem Sattel C bis zur Befestigungsstelle h erstreckt.
Dadurch, dafs der Resonanzraum in der angegebenen Weise verlängert ist und der Sattel C über demselben liegt, also die Saiten gewissermafsen über zwei Stege der Resonanzdecke H gespannt sind, soll eine wesentliche Verstärkung der Resonanz erzielt werden.
Den Abschlufs des durch die Aushöhlung des Halses gebildeten Resonanzraumes bildet ein Block E.
Die vorbeschriebene Construction ist auf alle Metallinstrumente anwendbar, bei welchen Saiten zwischen einem Sattel und einem Stege gespannt sind und über einem Halse schwingen.
Um das Griffbrett / nicht nur parallel zu den Saiten, sondern auch mit einem oder dem anderen der Enden desselben schief zu demselben verstellen zu können, ist dasselbe vom Sattel C durch einen kleinen Zwischenraum getrennt und mittels zweier Schrauben c c am Deckel H befestigt.
Um einen besseren Halt für die Schraubengewinde zu bieten, ist der Deckel H an den Durchgangsstellen der Schrauben durch Ansätze ii verstärkt; die Schraubenköpfe sind im Griffbrett versenkt. .
Die für den Durchgang der Schrauben dienenden Oeffnungen im Griffbrett sind länglich (Fig. 4), um das Schiefstellen des letzteren zu ermöglichen.
Soll das Griffbrett zu den Saiten parallel verstellt werden, so lüftet man die Schrauben, treibt durch Keile das Griffbrett in die gewünschte Stellung empor und zieht sodann die Schrauben c c wieder fest.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Saiteninstrument, gekennzeichnet durch einen hohlen Hals, dessen Aushöhlung mit dem vom Körper des Instruments um-
    schlossenen Raum einen zusammenhängenden Resonanzraum bildet, wobei die Decke der Aushöhlung mit der Decke des Instruments aus einem Stück besteht.
    Eine Ausführungsforrn des unter i. gekennzeichneten Saiteninstruments, bei welcher ein vom Sattel (C) des Instruments getrenntes Griffbrett (J) durch zwei Stellschrauben (c c) in solche Verbindung mit der Decke (H) des Instruments gebracht ist, dafs mit Hülfe von Unterlagen das Griffbrett parallel zu den Saiten gehoben und gesenkt und nach Bedarf auch schief gestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT89157D Active DE89157C (de)

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DENDAT89157D Active DE89157C (de)

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