DE8507C - - Google Patents
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- DE8507C DE8507C DENDAT8507D DE8507DA DE8507C DE 8507 C DE8507 C DE 8507C DE NDAT8507 D DENDAT8507 D DE NDAT8507D DE 8507D A DE8507D A DE 8507DA DE 8507 C DE8507 C DE 8507C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
- B04B11/05—Base discharge
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1879 ab.
Diese an Centrifugen anzubringende Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Hier stellt Fig. 1 bis 6 das Gestell, die Lauftrommel und die Sammeltrommel einer
mit elastisch beweglichem Kopflager und dem Betrieb von unten versehenen Centrifuge dar,
und zwar ist:
Fig. ι ein Horizontalschnitt nach A-B
durch die Lauftrommel und durch deren Emleerungs - Drehschieber in dessen geöffneter
Stellung,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach A-B durch die Lauftrommel und durch deren Entleerungs
- Drehschieber in dessen geschlossener Stellung,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach M- N durch die Lauftrommel, die Sammeltrommel,
das Centrifugengestell, die Centrifugengrundplatte, das Kopflager und das Spurlager,
Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach E-F durch das Centrifugengestell mit Ansicht der
Grundplatte,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt nach G-H durch das Centrifugengestell und die Grundplatte,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt nach C-D durch das Centrifugengestell mit Ansicht der
Grundplatte.
Der Entleerungs - Drehschieber der Lauftrommel besteht aus einer lose auf dem Lauftrommelboden
ruhenden, um die Trommelachse in bestimmten Grenzen drehbaren und mit der als Handgriff dienenden Scheibe c versehenen
dreilappigen Platte d.
Zwei an dem Lauftrommelboden befestigte Anschlagknaggen ce, Fig. 1, 2 und 3, und
zwei ringförmige Schlitze ν w, Fig. 1 und 2,
in der Drehschieberplatte d begrenzen die kreisförmige Verschiebung der letzteren derart,
dafs die drei Lappen d d d derselben in der einen Anschlagstellung, Fig. 1, die drei im
Boden der Lauftrommel angebrachten Entleerungsöffnungen fff freilassen, hingegen in
der anderen Anschlagstellung, Fig. 2, dieselben verschliefsen.
Während des Einfüllens der zu schleudernden Ladung in die Trommel und während
des Schleuderns der Ladung soll der Drehschieber d in der geschlossenen Stellung,
Fig. 2, verbleiben. Dahingegen soll derselbe in die geöffnete Stellung, Fig. 1, gebracht werden,
wenn man die geschleuderte Ladung von der Trommelwandung abschaufeln und aus der
Trommel nach unten entleeren will.
Es kommt nun darauf an, dafs die drei nach Fig. 1 freigelegten Entleerungsöffnungen
fff der Trommel in jeglicher Stellung der letzteren nach unten einen correspondirenden
Anschlufskanal finden, welcher das durch die Oeffnungen _/_/!/" mit Handschaufel ausgeworfene
geschleuderte Gut nach unten durch das Centrifugengestell und dessen Grundplatte ungehindert
hindurchfallen läfst.
Dieser Anordnung entspricht die nachfolgend beschriebene Construction eines Centrifugengestelles
und dessen Grundplatte.
Dieses Centrifugengestell, Fig. 3, 4, 5 und 6, besteht aus zwei cylindrischen oder konischen
und mit der Grundplatte g fest verbundenen Mänteln h und i, welche zwischen sich den
ringförmigen hohlen Raum J einschliefsen, und ferner aus den Wandungen k k eines horizontalen,
prismatischen Kanals K, welcher den ringförmigen hohlen Raum J durchschneidet
und dessen Wandungen kk sowohl mit den beiden Mänteln h und i, als auch mit der
Grundplatte g fest verbunden sind.
Aus den Fig. 3, 5 und 6 ist ersichtlich, dafs der hohle Raum J oben bei J' einen vollen
geschlossenen Ring bildet, der mit den Entleerungsöffnungen f des Trommelbodens derart
communicirt, dafs er das aus denselben entleerte, geschleuderte Gut bei jeglicher Stellung
der Trommel aufnimmt. Ebenso ist aus den Fig. 3, 4 und 6 ersichtlich, dafs der
Raum J sich durch die Wandungen k k des Horizontalkanals K nach unten verengt und
dafs er sich mit dieser Verengung an die beiden kreisabschnittförmigen Oeffnungen J" der
Grundplatte g anschliefst.
Die Anordnung des Horizontalkanals K hat den Zweck, den Durchgang des Treibriemens
nach der die Bewegung empfangenden Riemscheibe b der Trommelwelle zu ermöglichen,
und bietet die durch diesen Kanal K bedingte allmälige Verengung des hohlen Raumes J
nach unten durchaus kein Hindernifs für das Hindurchfallen des entleerten, geschleuderten
Gutes.
Die oben beschriebene Entleerungsvorrichtung gestattet dem Arbeiter, eine beliebige feste
Stellung an der Centrifuge zu nehmen und von derselben aus die Trommel mit der einen
Hand zu drehen und mit der anderen Hand gleichzeitig das geschleuderte Gut mittelst der
Schaufel von der Trommelwandung abzustofsen und in die zunächst liegende Oeffnung / hineinzuwerfen.
Das geschleuderte Gut findet alsdann durch den Fallraum J, gleichviel an welcher Stelle
von dessen oberer ringförmigen Oeffnung J' es hineinfällt, seinen Ausweg nach unten durch
die Oeffnungen J" in der Grundplatte g und fällt von hier durch eine im Fufsboden anzubringende
Oeffnung in den unter demselben befindlichen Raum.
Wenn die Centrifuge mit einem elastisch beweglichen Kopflager I versehen ist, wie
. dies in der Zeichnung, Fig. 3, angenommen ist, dann durchbrechen die von demselben
nach den Kautschukbuffern m führenden Zugstangen η die beiden Mäntel h und i. Die
hierdurch entstehenden Durchbruchöffnungen ο in dem Mantel h werden dann durch die
Kautschukbuffer m verschlossen. Die Durchbruchöffnungen r in dem Mantel i dagegen,
welche wegen des Spieles des Knopflagers I und dessen Zugstangen η geräumig sein müssen,
bedürfen einer besonderen Versicherung gegen das Hin durch falle η des aus der Trommel entleerten,
geschleuderten Gutes; zu diesem Zweck sind an dem Mantel i über den Durchbruchöffnungen
r zwei Schutzbleche s, Fig. 3 und 6, derartig angebracht, dafs das entleerte, geschleuderte
Gut über diese Schutzbleche hinwegrutschen mufs und nicht durch die Oeffnungen
r seitlich entweichen kann.
Bei Anwendung eines in der Zeichnung nicht angegebenen, mit dem Mantel i fest verbundenen
Kopflagers für die Centrifuge fallen natürlich die Zugstangen η und somit auch
die Durchbruchöffnungen 0 und r, sowie die Schutzbleche s fort.
Der Verschlufs der in dem Boden der Lauftrommel oberhalb der ringförmigen Oeffnung
J' des Centrifugengestelles angebrachten Entleerungsöffnungen f kann statt durch den
angegebenen Drehschieber auch durch andere Schieber, durch Klappen, Bajonnetverschlufs
oder dergleichen bewirkt werden; man könnte auch wohl bei Beschickung der Trommel während
deren schneller Rotation jeglichen Verschlufs der Oeffnung entbehren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Construction eines Gestelles für Centrifugen mit dem Betrieb von unten und mit oben freilaufender Trommel zum Zwecke der Entleerung des geschleuderten Gutes nach unten, bestehend in der Anordnung von -zwei mit der Centrifugengrundplatte verbundenen und zur Trommelachse concentrischen oder nicht concentrischen, cylindrischen oder konischen Mänteln h und i und eines mit seinen Wandungen k k diese Mäntel und den von denselben eingeschlossenen ringförmigen Raum durchschneidenden, entweder durchgehenden oder nur bis zur Mitte reichenden Kanales K, sowie in der Anordnung von Oeffnungen /" in der Centrifugengrundplatte im Anschlufs an den von den Mänteln h i und den Wandungen k des Kanales K eingeschlossenen, oben ringförmigen und unten unterbrochen ringförmigen, für die Entleerung nach unten dienenden Fallraum für das durch die verschliefsbaren oder nicht verschliefsbaren Oeffnungen / im Trommelboden entleerte, geschleuderte Gut.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8507C true DE8507C (de) |
Family
ID=286004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8507D Active DE8507C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8507C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2308416A1 (fr) * | 1975-04-22 | 1976-11-19 | Escher Wyss Sa | Centrifugeuse verticale |
-
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- DE DENDAT8507D patent/DE8507C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2308416A1 (fr) * | 1975-04-22 | 1976-11-19 | Escher Wyss Sa | Centrifugeuse verticale |
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