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Anlegetisch mit einem die zu fördernden Bogen gegen die Fördermittel
andrüdkenden Stabgitter
Die Erfindung bezieht sich auf einen Anlegetisch für Falz-
oder Druckmaschinen od. dgl. mit einem Stabgitter, das die zu fördernden Bogen auf
die Fördermittel drückt.
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Die selbsttätige Zuführung beispielsweise der Bogen von einem Flach-
oder Rundstapelbogenanleger in eine Druckmaschine wird bekanntlich beim Auftreten
von Fehlbogen selbsttätig stillgesetzt, damit der Fehlbogen nicht in die Druckmaschine
gelangt. Dann bleiben zwar die auf der Förderbahn gestaffelt oder hintereinanderliegenden
Einzelbogen liegen, aber beim Anheben der meist am Stabgitter befestigten Druckmittel
für die Bogen förderung zwecks Entfernung des Fehlbogens verschieben sich leicht
die übrigen Bogen in eine Fehllage, und es macht sich dann ein Herausnehmen aller
vom Bogenstapel abgezogenen Bogen notwendig. Bei diesem Vorgang, der Zeitverluste
bedeutet, werden die Bogen oft beschmutzt und beschädigt. Es ist auch bekannt, Bogen
auf einer Fördervorrichtung durch Saugdüsen oder Druckmittel festzuhalten, die selbsttätig
dann eingeschaltet werden, wenn die Zuführvorrichtung beim Auftreten von Fehlbogen
durch die in Wirkung tretende Kontrolleinrichtung selbsttätig ausgeschaltet wird
(amerikanische Patentschrift I 635 604).
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Um nun ein Verschieben der auf einen Anlege-oder Zuführtisch befindlichen
Bogen auch bei Verwendung eines Stabgitters zu vermeiden, besteht die Erfindung
darin, daß der das Stabgitter mit dem Anlegetisch kuppelnde Schalthebel od, dgl.
derart mit einer zweckmäßig mit einer Mehrzahl von Fest-
haltemitteln
ausgerüsteten Festhaltevorrichtungverbunden ist, daß beim Umlegen des Schalthebels
zwecks Freigabe des Stabgitters das Festhalten der auf dem Anlegetisch befindlichen
Bogen erfolgt, bevor das Stabgitter angehoben.werden kann.
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Zweckmäßig kann bei gestaffelter Bogenzuführung eine Mehrzahl von
Saugdüsenreihen, die in bekannter Weise mit der Ausrückvorrichtung verbunden sind,
in der Förderrichtung hintereinander derart angeordnet sein, daß beim Ausrücken
der Bogenförderung eine Mehrzahl von Bogen zugleich festgehalten wird. Die Saugdüsen
können ferner zu ihrer Saugarbeit angehoben werden.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch vier beispielsweise
Ausführungsformen unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung belanglosen
Teile erläutert. Es zeigt Abb. I eine Gesamtseitenansicht einer pneumatisch auf
die Unterfläche der Bogen arbeitenden Einrichtung, Abb. 2 einen teilweisen Grundriß
und Abb. 3 und 4 Abänderungen hierzu; Abb. 5 und 6 sind eine Ansicht von der Seite
und von oben einer pneumatisch auf die Oberfläche der Bogen arbeitenden Einrichtung
und Abb. 7 eine mechanisch auf die Oberfläche der logen arbeitende Einrichtung von
der Seite gesehen.
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Ein Bogenanlegeapparat I ist durch das Maschi-Ilengestell 2, die
für nicht gezeichnete Förderbänder vorgesehenen Förderwalzen 3, die Förderbahn 4
mit der bekannten Seitenziehvorrichtung 5 für die zu bedruckenden Bogen 6 und das
um die Welle 7 nach oben schwenkbare Stabgitter 8 angedeutet. Die Längsstäbe 9 des
Stabgitters 8 tragen zweckentsprechend angeordnete und in bekannter Weise auf die
auf der Förderbahn 4 gestaffelt liegenden Bogen 6 federnd drückende, nicht gezeichnete
Rollen. Weiter ist eine Druckmaschine 10 durch das Maschinengestell 1I mit dem Druckzylinder
I2, die bekannte Vorrichtung I3 zur Ausrichtung der Vorderkante des zu bedruckenden
Bogens 6 und die bekannte nach der nicht gezeichneten, beim Ausbleiben eines lZruckbogens
bzw. bei einem Fehlbogen selbsttätigen Aus rückvorrichtung der Druckmaschine führende,
auch von Hand zu betätigende Ausrückstange 14 (Abb. 1) angedeutet. Ein von dem Stapel
6a in bekannter Weise abgezogener Bogen 6 wird somit über die Förderwalzen 3 und
die Förderbahn 4 des Bogenanlegers, I nach der Druckmaschine 10 gefördert.
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Bei der in Abb. I und 2 dargestellten Einrichtung erfolgt der Antrieb
des Bogenanlegers I von einer entgegeri den Uhrzeigersinn umlaufenden Welle 15 aus,
auf der eine Kurvenscheibe I6 sitzt, gegen die sich unter der Wirkung einer Feder
ein um einen Festpunkt I7 drehbarer Doppelhebel I8 mit seiner oberen Rolle legt,
an den eine Steuerstange 19 für einen Drehschieber 20 angelenkt ist. In diesen Drehschieber
mündet, von einer Luftpumpe kommend, eine Leitung 21 für Druckluft und eine Leitung
22 für Saugluft sowie in sein Gehäuse 2 dementsprechende Luftleitungen 23 für Druckluft
und 24 für Saugluft für die Vorrichtung zum Trennen und Abziehen der Bogen vom Stapel
6a und eine in das freie führende Leitung 25 ein. Durch die Steuerstange 19 wird
von der Kurvenscheibe I6 aus der Drehschieber 20 in bestimmten Zeitabschnitten den
Erfordernissen der vorerwähnten Trenn- und Abzugsvorrichtung entsprechend verdreht.
Der Drehschieber 20 kann weiter über die erwähnten Stellungen hinaus auch so verdreht
werden, daß die Saugluftleitung 22 Verhindung mit einer Leitung 26 erhält, die sich
bei 26a gabelt und in diesen beiden Gabel leitungen 26 mit die Förderbahn 4 durchsetzenden
Luftdüsen 27 ausgestattet ist. Diese Verdrehung des Drehschiebers 20 zur Saugarbeit
der Düsen 27 zwecks selbsttätigen Festhaltens der Bogen 6 auf der Förderbahn 4 kann
durch Entriegeln des um die Welle 7 schwenkbaren Stahgitters 8, 9 des Bogenanlegers
I von Hand oder von der Ausrückstange 14 der Druckmaschine aus von Hand oder selbsttätig
erfolgen. Zu diesem Zweck ist im vorderen Teil der Förderbahn 4 mittels eines Bolzens
ein- oder beiderseitig eine Klinke 28 drehbar befestigt, in deren in Abb. 1 gezeichneten
Stellung ihr oberer Arm einen am Stabgitter 8 angeordneten Stift 29 umgreift, während
an ihrem unteren Arm eine Stange 30 und an dieser Stange ein dreiarmiger Körper
3I angelenkt ist. Dieser Körper ist um einen Bolzen 32 des Maschinengestells 2 schwenkbar
und rechtsseitig zu einem Kurvenstück ausgebildet, gegen das ein um den Bolzen 33
drehbarer Doppelhebel 34, zufolge einer Feder 35 gezogen wird, an den sich eine
Stange 36 anschließt.
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In einem Langloch am anderen Ende der Stange 36 ist ein Stift des
um den Festpunkt 17 drehbaren Doppelhebels 18 gefangen, dessen an ihn angelenkte
Steuerstaage 19 die Verdrehung des Drehschiebers 20 in die Lage bewerkstelligt,
in der die Leitung 26 mit den Saugdüsen 27 Verbindung mit der Saugluftleitung 22
hat. An den linken Arm des dreiarmigen Körpers 31 greift zu dessen unabhängiger
Bewegung durch die Stange 30 mittels Langloches eine Stange 37 an, die über je einen
am Maschinengestell 2 des Bogenanlegers I und am Maschinengestell 11 der Druckmaschine
10 angeordneten und durch eine Stange 38 miteinander gekuppelten Winkelhebel 39
von der Ausrückstallge I4 der Druckmaschine aus betätigt werden kann.
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Ferner schließt sich an den linken Arm des dreiarmigen Körpers 3I
eine Stange 40 an, die eine um den Bolzen 41 am Maschinengestell 2 schwenkbare Bremse
42 zur Stillsetzung und zur Wiederinbetriebsetzung des Bogenanlegers I bei einer
in eine Kerbe einer sich mit der Antriebswelle 15 drehenden Scheibe 43 eingelegten
Klinke 44 in Wirkung bringen kann.
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Wird nun mittels des Ifandgriffes 45 die Klinke 28 um ihren Drehpunkt
so von oben nach links geschwenkt, daß sie den Stift 29 des Stabgitters 8 zu dessen
Hochklappen um die Welle 7 freigibt, so wird die Stange 30 nach rechts verschoben
und dadurch der dreiarmige Körper 3I im Uhrzeigersinn verdreht. Die gleiche Verdrehung
tritt auch ein, wenn die Ausrückstange 14 entweder ebenfalls von Hand wie die Klinke
28 oder selbsttätig beim Aus-
kleiden eines Bogens 6 in der Druckmaschine
10 bzw. bei einem auf der Förderbahn 4 liegenden vordersten Fehlbogen durch die
bekannte mechanische Ausriickvorrichtung der Druckmaschine 10 nach oben bewegt wird.
Zufolge des so gedrehten dreiarmigen Körpers 3I wird durch dessen rechtes Kurvenstück
der untere Arm des Doppelhebels 34 nach rechts ausgeschwenkt und unter Vermittlung
der Stange 36, des Doppelhebels I8 und der Steuerstange 19 der Drehschieber 20 so
im Uhrzeigersinn und uiiabhängig von der Steuerung der Steuerstange 19 von der Kurvenscheibe
I6 aus verdreht, daß die Verbindung der Saugleitung 22 mit der Leitung 26 geschaffen
ist. Hierdurch saugen die Düsen 27 der zwei Gabelleitungen 26 die auf der Förderbahn
4 gestaffelt liegenden Bogen auf ihre CTnterffäche an und halten sie auf der Förderbahn
4 selbsttätig fest. Jetzt kann das Stabgitter 8, 9 hochgeklappt werden, ohne daß
die auf der Förderbahn 4 liegenden Bogen eine Verlagerung bei der Entfernung des
vordersten Fehlhogens erfahren können.
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I)ie vorgenannten Bewegungsteile kehren beim Niederklappen des Stabgitters
8, 9 auf die Förder-I>ahn 4 und die Sperrung des Stabgitters durch die zurückgeschwenkte
Klinke 28 oder bei der Bewegung der Ausrückstange 14 von Hand oder durch die mechanische
Ausrückvorrichtung der Druckmaschine 10 selbsttätig in ihre bezeichnete Stellung
zurück, so daß die Saugluft in den Düsen 27 abgestellt ist und die Bogen für ihre
wiedereinsetzende Förderung durch den Bogenanleger nach der Druckmaschine freigegeben
sind. Die Düsen 27 als die zum selbsttätigen Festhalten der Bogen bei Auftreten
eines Fehlbogens bei der Ausrückung des Bogenanlegers oder der Druckmaschine dienenden
Organe werden somit durch die Klinke 28 als eines Zubehörteiles zum Bogenanleger
mittelbar und durch die Ausrückstange 14 unmittelbar gesteuert.
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Nach der in Abb. 3 und 4 gezeigten Abänderung des vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispieles mit ebenfalls auf die Unterfläche der zu fördernden Bogen6
mittelbar pneumatisch arbeitenden Organen zum selbsttätigen Festhalten der Bogen
6 auf ihre Förderbahn 4 ist eine mit einem Handgriff 45 ausgerüstete Klinke 46 ein-
oder beiderseitig am Stabgitter 8 des Bogenanlegers I um Bolzen 47 drehbar angeordnet,
die mit ihrem unteren Teil unter dem Zug einer Feder 48 einen Zapfen 49 der Förderbahn
4 umfaßt. Um den Zapfen 49 ist ein doppelarmiger Hebel 50 schwenkbar, der an seinem
oberen Arm einen in einer Aussparung 51 der Klinke 46 stehenden Stift 52 trägt und
an dessen unteren Arm die Stange 30 angelenkt ist, die an den aus Abb. I ersichtlichen
und auf den Bolzen 32 des Maschinengestells 2 festsitzenden dreiarmigen Körpers
3I angreift, von dem in Abb. 3 nur der nach oben gehende Arm dargestellt ist und
der hier für die erforderliche Ausschwenkung des Doppelhebels 34 zur An-und Abstellung
der Saugluft in den Gabelleitungen 26 und den Saugdüsen 27 eine entsprechend abgeänderte
Gestaltung erfahren muß. An der Förder-I,ahn 4 sind beiderseitig je zwei Lagerarme
53 für je eine Querwelle 54 befestigt, auf denen je ein Arm 55 festsitzt, die durch
eine Stange 56 verbunden sind. Bei dem in Abb. 3 rechten Arm ist eine Schubstange
57 und deren anderen Ende an einem auf dem Bolzen 32 undrehbaren Arm 58 angelenkt.
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Endlich sind auf den Querwellen 54 noch die die Saugleitungen 26 unterfassenden
Tragarme 59 befestigt und zwischen dem vorderen und hinteren Teil der Leitungen
26, z. B. rechts von der in Abb. 3 gezeichneten Förderwalze 3, ein elastischer Schlauch
zwecks Möglichkeit des Hebens und Senkens des in Abb. 3 und 4 ersichtlichen vorderen
Teiles der Saugluftleitung 26 eingeschaltet.
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Ist nun z. B. des vordersten, in Abb. 3 und 4 links ersten Bogens
6 als eines Fehlbogens der Bogenanleger I durch die mechanische Ausrückung der Druckmaschine
selbsttätig stillgesetzt oder soll überhaupt das Stabgitter8,9 mit der mit gestaffelten
Bogen 6 belegten Förderbahn 4 abgehoben werden, so wird zunächst durch Anheben des
Handgriffes 45 durch die Aussparung 51 der Klinke 46 der Stift 52 des Doppelhebels
50 nach rechts verschwenkt und dadurch die Stange 30 nach links gezogen, und durch
weiteres Verschwenken des unteren Armes der Klinke 46 in Abb. 3 nach rechts diese
aus dem Zapfen 49 entklinkt. Diese die Saugluft in der Leitung 26 anstellende Bewegung
überträgt sich auf die Schubstange 57 derart, daß die durch die Stange 56 zwangsläufig
verbundenen Tragarme 59 die Saugleitungen 26 mit den Düsen 27 so hoch heben, daß
deren oberer in der Förderrichtung der Bogen 6 zur Vermeidung eines Anstoßes derselben
an die Düsen vorteilhaft etwas ansteigenderMündungsrand etwas über der oberen Ebene
der Förderbahn 4 heraussteht. L)as hat den Vorteil, daß nach Abb. 4 der in der Förderrichtung
liegende zweite und dritte Bogen 6 auch bei welliger Lage auf der Förderbahn durch
die angehobenen Saugdüsen 27 schnell und sicher angesaugt und festgehalten wird,
so daß der vorderste Fehlbogen von der Förderbahn 4 ohne jede Verlagerung der folgenden
Bogen entfernt werden kann. Beim Wiederniederklappen des Stabgitters kehren alle
Bewegungsteile in ihre bezeichnete Stellung zurück, und das Stabgitter wird zufolge
der Zugfeder 48 wieder von selbst durch die Klinke 46 gegen Abheben von der Förderbahn
4 gesperrt.
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Bei dem in Abb. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird
in einer mit ihrem Endstück quer über die Förderbahn 4 des Bogenanlegers I verlegten
Leitung 26 die Saugluft von der Ausrückstange 14 aus auf die durch Abb. 1 erläuterte
Weise an- und abgestellt, und die das Arbeitsgut bzw. die zu bedruckenden Bogen
6 auf der Förderbahn 4 selbsttätig festhaltenden Organe sind somit unmittelbar gesteuert.
Von dem quer über die Förderbahn 4 laufenden Endstück der Saugluftleitung 26 zweigen
im Zwischenraum zwischen den Längsstäben g des Stabgitters 8 die beiden Rohre 60
ab und endigen je in einem Kolbengehäuse 6r, dessen darin verschiebbarer Kolben
62 eine Längsschiene 63 mit je zwei Tupfern 64 trägt. Der Kolben 62 wird bei nicht
angestellter Saugluft durch eine zwischen ihm und dem unteren, von der Kolben-
stange
durchsetzten Deckel des Kolbengehäuses 6I eingelegte Druckfeder in einer gehobenen
Stellung gehalten, in der die Tupfer 64 von der Förderbahn 4 und den Bogen auf ihr
zum ungehinderten Durchlauf derselben genügend entfernt sind. Wenn durch die Ausrückstange
14 nach Abb. I die Förderung des Bogenanlegers unterbrochen und dadurch die Saugluft
in der Leitung 26 angestellt ist, senken sich die Kolben 62 durch die Wirkung der
Saugluft unter ihnen, und die Tupfer 64 als die somit pneumatisch auf die Oberfläche
der Bogen arbeitenden Organe halten die auf der Förderbalin 4 liegenden Bogen selbsttätig
fest. Bei der Wiederaufnahme der Bogenförderung ist die Saugluft wieder abgestellt,
und die Kolben 62 mit den Tupfern 64 kehren durch die auf jeden Kolben von unterher
wirkende Druckfeder in ihrer hochgehobenen Stellung nach Abb. 3 zurück.
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Die in Abb. 7 gezeigte Einrichtung weist eine um einen Bolzen 47
des Stabgitters 8 drehbare und einen Zapfen 49 der Förderbahn 4 untergreifende Klinke
46 mit Handgriff 45 auf. An der Klinke 46 ist eine Stange 65 angelenkt, die mit
ihrem anderen Endteil in dem Muffenkörper 66 des Stabgitters 8 für dessen Schwenkwelle
7 geführt und am Ende mit einer Rolle 67 versehen ist, die einem um einen ortsfesten
Bolzen 68 schwenkbaren Bogenstück 69 dadurch anliegt, daß dessen unterer Arm 70
von einer Zugfeder beeinflußt ist. Auf zwei Querstäben 7I sind mindestens zwei in
einem Zwischenraum zwischen den Längsstäben g des Stabgitters angeordnete Schienen
72 gehalten, an deren jeder zwei Winkelhebel 73 drehbar befestigt sind. Die nach
oben stehenden Arme dieser Winkelhebel sind durch eine an den Arm 70 des Bogenstückes
69 angelenkte Stange 74 miteinander verbunden, während die anderen Arme der Winkelhebel
73 die vor dem Hochklappen des Stabgitters 8, 9 durch einen Zubehörteil des Bogenanlegers
I mittelbar gesteuerten und mechanisch auf die Oberfläche der Bogen, insbesondere
des zweiten und dritten bzw. folgenden Bogens, auf der Förderbahn 4 wirkenden Organe
zum selbsttätigen Festhalten dieser Bogen sind. Ihre Betätigung erfolgt dadurch,
daß vor dem Hochklappen des Stabgitters 8, 9 durch Anheben des Handgriffes 45 die
Stange 65 entgegen der diese mit der Klinke 46 in ihre gezeichnete Stellung zwangsläufig
zurückbringenden Druckfeder 75 nach rechts gegen das Bogenstück 69 verschoben wird,
so daß dieses ausschwingt und dabei sein Arm 70 die Stange 74 nach links bewegt,
wodurch die waagerechten Arme der Winkelhebel 73 auf die auf der Förderbahn 4 liegenden
Bogen gedrückt werden und danach die Klinke 46 entklinkt wird.
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Die Organe zum selbsttätigen Festhalten des Arbeitsgutes auf dessen
Förderbahn können auch unmittelbar oder mittelbar durch eine elektrische Einrichtung
beliebiger Bauart gesteuert werden, zu der die Mittel Allgemeingut der Technik sind.