DE8432678U1 - Turnmatte - Google Patents
TurnmatteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B6/00—Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Carpets (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Turnmatte.
' Derartige Turnmatten bestehen herkömmlicherweise aus einem
Kern aus Schaumstoff, wobei die Art des Kerns je nach dem
gewählt ist, ob sie als Weichboden-, oder ob sie als Niedersprungmatte dienen soll.
Nieäersprungmatten dienen vornehmlich für Abgänge von Reck,
Barren oder Kasten. Sie sind relativ hart gestaltet, damit der Fuß des Turners nicht zu tief einsinkt und so ein Stolpern
vermieden werden kann. Für diese Matten wird ein Kern aus geschäumtem Hochdruckpolyethylen (Neopolen 1^ Warenzeichen der
Firma BASF) verwendet.
Weichbodenmatten lassen ein tieferes Einsinken zu. Sie dienen
zum Turnen oder als Hochsprungmatten. Sie besitzen in der Regel einen Kern aus Polyätherschaumstoff.
Derartige Matten weisen einen Bezug aus texturiertem Kunststoff auf, der die Matten allseitig umgibt. Diese Matten
weisen Nachteile auf.
Beim Sport oder im Turnunterricht werden oft Matten an ihren Schmalseiten zusammengelegt, um größere Einheiten zu schaffen.
Dabei entsteht zwischen ihnen ein Spalt, der erhebliche Verletzungsgefahren mit sich bringt. Zum einen kann der Turner
mit dem Fuß in die Fuge geraten und hängen bleiben. Zum anderen können die Matten auch verrutschen und einen breiten
Spalt bilden, in dem kein Schutz durch die Matten besteht.
In aufeinandergestapeltem Zustand mehrerer Matten können
diese während des Gebrauchs leicht gegenseitig verrutschen und Stolpergefahr oder Beeinträchtigungen beim Darauffallen
verursachen.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile Turnmatten
(Weichboden-und Niedersprungmntten) zu schaffen, die fugenlos und gegen Verrutschen gesichert miteinander verbunden werden
können.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei Gegenständen der oben geschilderten Art dadurch, daß sie zur Verbindung mehrerer
aufeinander oder nebeneinanderliegender Matten mit Hilfe von Klettbändern im Kantenbereich mindestens einer Flachseite mit
einem Flauschband und daß sie im Bereich der Ecken der Schmalseiten mit Flauschbandwinkeln versehen ist.
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Aneinandergelegte Matten können so auf einfache Weise durch
ein die Flauschbänder der Mattenkanten überdeckendes Klettband miteinander derart verbunden werden, daß eine einheitliche
Oberfläche ohne Spalt entsteht.
Versuche haben ergeben, daß die Matten selbst unter extremen Belastungen sicher zusammengehalten werden und daß ein Ablösen
des Klettbandes und ein Offnen des Bandes unter Spaltbildung nicht eintritt.
Im Falle aufeinandergestapelter Matten wird das Klettband seitlich angeordnet.
Überraschenderweise genügt die Anordnung des Flauschbandes
in Form von die Ecken der Schmalseiten umgreifenden Flauschbandwinkeln vollkommen, um ein Verrutschen der Flachseiten
gegeneinander sicher zu verhindern.
Das Klettband umgreift dabei alle vier Schmalseiten und entspricht der Breite der zwei jeweils aneinanderstoßenden
Flauschbandwinkel.
Die Ausstattung der Matten, mit dem Flauschbandteil des Klettverschlusses, hat weiterhin den Vorteil, daß diese wegen ihrer
weichen Beschaffenheit nicht zu Abschürfungen beim Auftreffen auf den Kantenbereich führen.
Weiterhin befriedigt die Rutschfestigkeit derartiger Matten insbesondere auf Hallenböden nicht.
Es wird daher weiterhin vorgeschlagen, etwa mittig an der Matte, vorzugsweise an einer der langen Schmalseiten ein
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die Flachseite der Matte übergreifendes und an der gegenüberliegenden Schmalseite lösbar befestigbares Gummiband vorzusehen .
Dieses Gummiband kann vorzugsweise aus sehr rutschfestem r©genanntem Waffelboden bestehen, dessen Breite auf die
Mattengröße abgestimmt ist.
befestigt und kann wahlweise über eine der beiden Flachseiten
gelegt werden. Seine Breite kann sehr viel geringer als die der Matte selbst sein.
Der Bezug besteht vorzugsweise aus strapazierfähigem Spikesfestem Gittergewebe, wie es für derartige Matten ansich
bekannt ist.
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein neuartiger Mattenaufbau vorgeschlagen, der darin besteht, daß die eine Flachseite
eine Nadelfilzbahn ist, die mit einer darunter angeordneten Schicht aus geschäumtem Hochdruckpolyethylen verbunden ist,
unter der ein Polyätherschaumblock angeordnet ist und wobei der Bezug lediglich die Schmalseiten und den Polyätherschaumblock umhüllt.
Auf diese Weise entsteht eine neuartige Matte, die sowohl Weichboden-, als auch Niedersprungmatte ist. Insbesondere
die Nadelfilzseite (der Niedersprungteil) weist dabei überraschende
Eigenschaften auf.
Der Nadelfilz ist ausgesprochen hautfreundlich und ergibt in Kombination mit den darunterliegenden Schichten ein
*s
verbessertes Aufsprungverhalten, da einerseits eine dem
Stand der Technik überlegene Dämpfung stattfindet. Zum anderen wird ein Einsinken des Fußes sicher vermieden, ohne diesen
in seiner Vorwärtsbewegung zu stark abzubremsen. Es ergibt sich eine ausgezeichnete Abstimmung auf das Reibungsverhalten
zwischen dem nakten Fuß oder der Turnschuhsohle mit der Auf Sprungoberfläche der Niedersprungmatte.
Das Raumgewicht des geschäumten Hochdruckpolyethylens soll vorzugsweise 30 kg/m3 und das des Polyätherschaumblocks etwa
16 bis 22 kg/m3 betragen.
Die Dicke der Hochdruckpolyethylenschaum-Schicht beträgt dabei etwa 5 cm, die der Polyätherschaun-Schicht etwa 25 cm.
Die Breite der Flauschbänder beträgt etwa 10 cm. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß das Klettband überraschenderweise sich
mit dem Nadelfilz derart gut verkrallt, daß die Nadelfilzseite keineneigenen Flauschband-Besatz benötigt, das
vorgenannte Klettband kann in gleicher Breite auf den Ndelfilz-Spalt gelegt werden, wie auf den zwischen den Flauschbändern
aneinanderstoßender Matten gebildeten Spalt.
Die Breite des Klettbandes (~25 cm) beträgt dabei geringfügig mehr als
die der Flauschbänder, die im letzteren Falle mit je etwa 10 cm · angegeben werden kann.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Fig. 1
Fig. 2
Fig. 2
zeigt eine Matte mit Flauschband-Besatz;
zeigt einen Schnitt durch eine kombinierte Weichboden/Niedersprungmatte.
In Fig. 1 ist der Mattenkörper mit 8 bezeichnet. Er weist auf seiner Oberseite das Flauschband 1 auf, das umlaufend
den gesamten Mattenrand umgibt. Ein derartiges Flauschband kann auch auf der Mattenunterseite angeordnet werden (nicht
dargestellt).
Daneben ist eine weitere Matte 9 angedeutet, die eine eigene Flauschbandkante 1' aufweist. Beide Matten werden mit Hilfe
des Klettbandes 10 verbunden.
Die Mattenecken besitzen an ihren Schmalseiten acht Flauschbandwinkel
2, mit deren Hilfe und eigenen Klettbändern aufeinandergestapelte Matten miteinander verbunden werden können.
An der Mitte,vorzugsweise der langen Schmalseite, ist ein
Waffelbodenband 4 mit der Matte fest oder lösbar scharnierartig verbunden, das über den Mattenboden geführt und mittels
eines Klettverschlusses 3 an der gegenüberliegenden Seite lösbar gehalten ist.
Mit 6 (7) sind die Mattenkerne aus Hochdruckpolyethylenschaum (Niedersprungmatte) oder Polyätherschaum (Weichbodenmatte)
angedeutet.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die je nach oben befindlicher Flachseite als Niedersprung- oder als Weichbodenmatte
verwendbare Kombinationsturnmatte.
Als obere Schicht dient die Nadelfilzbahn 5. Darunter befindet
sich der Hochdruckpolyethylenschaumteil 6 und darunter wiederum der Polyätherschaumteil 7. Die Schichten können miteinander
verbunden (verklebt) sein.
Unten ist die umlaufende Flauschseiten -Flauschbandumkantung
1 dargestellt, die auf der oberen Nadelfilzbahn fehlt, da dieses Material selbst mit eitern Klett and verkrallt und
somit Flauschbandeigenschaft besitzt.
An £sn Seiten sind die Flauschbandecken 2 angebracht, die mit
dem Mattenbezug 12 - der Umhüllung - vernäht oder verklebt sind.
Der Bezug 12 kann,wie dargestellt, zwischen Nadelfilzbahn 5
und Polyethylenschaumteil verklebt oder mit dem Filz vernäht sein, er kann auch über die Nadelfilzbahn randseitig hochgezogen
und an der Oberseite als Einkantung vernäht sein.
Unter Flauschband wird im vorstehenden das bei Klettverschlüssen übliche Weicl-material mit Schiingenflausch verstanden,
wohingegen das härtere Material den Hakenbesatz trägt.
Claims (8)
1.) Turnmatte, bestehend aus einem Schaumstoffkern und einem
diesen umhüllenden Bezug aus Kunststoffgewebe dadurch gekennzeichnet, daß eine der Flachseiten eine Nadelfilzbahn (5) ist, die mit einer darunter angeordneten Schicht
(6) aus geschäumten Hochdruckpolyethylen verbunden ist, unter der ein Polyätherschaumblock (7) angeordnet ist und
wobei der Bezug (12) lediglich die Schmalseiten und den Polyätherschaumblock einhüllt.
2.) Turnmatte nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das
geschäumte Hochdruckpolyethylen ein Raumgewicht von etwa 30 kg/m3 und daß der Polyätherschaumstoff ein Raumgewicht
von etwa 16 bis 22 kg/m3 besitzen.
3.) Turnmatte nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug mit der Nadelfilzbahn oberseitig oder
unterseitig vernäht ist.
4.) Turnmatte insbesondere nach Anspruch 1-3, bestehend aus einem Schaumstoffkern und einem diesen umhüllenden Bezug
aus Kunststoffgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur
Verbindung mehrerer aufeinander oder nebeneinanderliegender Matten mit Hilfe von Klettbändern im Kantenbereich
mindestens einer Flachseite mit einem Flauschband (1) und
5. )
daß sie im Bereich der Ecken der Schmalseiten mit
Flauschbandwinkeln C2) versehen ist.
Flauschbandwinkeln C2) versehen ist.
Turnmatte nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa mittig, vorzugsweise an der langen
Schmalseite ein die Flachseite übergreifendes und z.B. mit Hilfe eines Klettverschlusses (3) an der c+igenüberliegenden Schmalseite lösbar befestigbares Gummiband (4), vorzugsweise ein Waffelbodenband aufweist.
Schmalseite ein die Flachseite übergreifendes und z.B. mit Hilfe eines Klettverschlusses (3) an der c+igenüberliegenden Schmalseite lösbar befestigbares Gummiband (4), vorzugsweise ein Waffelbodenband aufweist.
6.) Turnmatte nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug aus Spikes-festem Material besteht.
7.) Turnmatte nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Flauschbandes etwa 10 cm beträgt.
8.) Turnmatte nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochdruckpolyethylenschicht (6) etwa 5 cm und die Polyatherschaumschicht etwa 25 cm dick ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848432678 DE8432678U1 (de) | 1984-11-08 | 1984-11-08 | Turnmatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848432678 DE8432678U1 (de) | 1984-11-08 | 1984-11-08 | Turnmatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8432678U1 true DE8432678U1 (de) | 1988-03-31 |
Family
ID=6772465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19848432678 Expired DE8432678U1 (de) | 1984-11-08 | 1984-11-08 | Turnmatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8432678U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4000756A1 (de) * | 1990-01-12 | 1991-07-18 | Benz Turngeraete | Niedersprungflaeche |
-
1984
- 1984-11-08 DE DE19848432678 patent/DE8432678U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4000756A1 (de) * | 1990-01-12 | 1991-07-18 | Benz Turngeraete | Niedersprungflaeche |
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