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DE4000756A1 - Niedersprungflaeche - Google Patents

Niedersprungflaeche

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Publication number
DE4000756A1
DE4000756A1 DE19904000756 DE4000756A DE4000756A1 DE 4000756 A1 DE4000756 A1 DE 4000756A1 DE 19904000756 DE19904000756 DE 19904000756 DE 4000756 A DE4000756 A DE 4000756A DE 4000756 A1 DE4000756 A1 DE 4000756A1
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DE
Germany
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mat
surface according
jumping surface
low jumping
strips
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Application number
DE19904000756
Other languages
English (en)
Other versions
DE4000756C2 (de
Inventor
Gunter Dipl Ing Benz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BENZ TURNGERAETE
Original Assignee
BENZ TURNGERAETE
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Publication date
Application filed by BENZ TURNGERAETE filed Critical BENZ TURNGERAETE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B6/00Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like
    • A63B6/02Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like for landing, e.g. for pole vaulting

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Carpets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Niedersprungfläche mit meh­ reren aneinandergelegten Unter­ matten und einer darauf gelegten einstückigen Rollmatte als Obermatte, die zusammen eine fugenlose Lande­ fläche bilden.
Niedersprungmatten in den verschiedensten Ausführungen sind bekannt. Bei Turnwettkämpfen, z. B.am Pferd oder am Spannreck werden in der Regel über diese Niedersprungmatten zusätzliche Rollmatten gelegt, um die Stoßfugen abzu­ decken. Durch diese zusätzliche Abdeckung wird die eigent­ liche gewünschte Charakteristik der Aufsprungfläche zu­ nichte gemacht. Die Matten werden zu hart. Der Sportler kann sich leicht verletzen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Niedersprungfläche so zu verbessern, daß die gesamte Niedersprungfläche eine einheitliche, aufeinander ab­ gestimmte Charakteristik aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Untermatte eine große Dicke aufweist und die Ober­ matte eine geringere Dicke aufweist, wobei die beiden Matten in ihrer Materialzusammensetzung so aufeinander abgestimmt sind, daß die gesamte Landefläche flächen­ einheitlich homogene Eigenschaften aufweist, und daß die Untermatte im wesentlichen von einem weichen Kunst­ stoff-Schaumstoff-Material mit großer Zusammendrückbar­ keit gebildet ist und wobei die Obermatte von einem härteren Kunststoff-Schaumstoff-Material und mit einer darüber angeordneten Deckschicht gebildet ist und daß die Untermatte Leisten aufweist, wobei die Leisten von einem Verbundschaumstoff gebildet sind, die aus verleim­ ten und verpreßten Kunststoff-Schaumstoff-Material-Teil­ chen unterschiedlicher Qualität ausgebildet sind.
Eine dicke Untermatte aus weichem Kunststoff-Schaumstoff- Material und eine Obermatte aus geringer Dicke von etwas härterem Kunststoff-Schaumstoff-Material als die Untermatte mit einer darüber angeordneten Deck­ schicht und den am umlaufenden Rand der Untermatte angeordneten Leisten, ermöglichen überraschenderweise erfindungsgemäß zum ersten Mal auf einer großen Flä­ che und auf deren Gesamtheit der Niedersprungfläche die aus einem Mattensatz besteht, gleichmäßiges, auf­ einander abgestimmtes flächeneinheitliches, homogenes Verhalten der Niedersprungfläche. Gleichzeitig wird durch Abstimmung in der Materialzusammensetzung dem Gewicht von Ober- und Untermatte in Bezug auf den Transport Rechnung getragen; die einzelnen Einheiten sind nicht zu schwer beim Tragen.
Die Obermatte hat die Funktion, die Fugen der aneinan­ dergelegten Untermatten abzudecken, damit sich der Tur­ ner beim Landen in den Fugen der einzelnen Untermatten nicht verletzt. Bisher wurde der Obermatte zuwenig Be­ deutung beigemessen und diese auf herkömmliche Matten aufgelegt. Diese Maßnahme hat zur Folge, daß die Charak­ teristik der Untermatte (Niedersprungmatte) durch die zu harte Obermatte aufgehoben wird.
Durch die abgestimmte Materialzusammensetzung von Ober- und Untermatte und die flächeneinheitlichen homogenen Eigenschaften von beiden Matten zusammen, ergibt sich ein optimales Verhalten der Landefläche insgesamt, so daß eine optimale Dämpfung für den Turner erreicht wird.
Darüber hinaus entspricht das gesamte Sprungflächen­ system dem Prüfverfahren für Niedersprungmatten, Bo­ denturngeräten und Sprungbrettern, so wie es von Ludwig Schweizer, vom Institut für Sport- und Sportwissen­ schaften, Freiburg, aufgestellt worden ist. Dieses Prüfverfahren wird sowohl in den DIN-Vorschriften als auch bei der internationalen Normung (FIG) angewendet, so daß die erfindungsgemäße Niedersprungfläche für internationale Wett­ kämpfe eingesetzt werden kann.
Bezüglich der vorerwähnten, abgestimmten Materialzu­ sammensetzung bleibt noch zu bemerken, daß der Ober­ matte die Wirkung zukommt, sich großflächig zu defor­ mieren und einen Teil der wirkenden Kraft abzufangen.
Die Kraftspitzen werden hauptsächlich von der Unter­ matte abgebaut. Dies wurde aber nach dem Stand der Technik bei großen Flächen bisher nicht, oder nur un­ vollkommen, erreicht.
Die Obermatte ist die eigentliche kraftübertragende Schicht mit einer Verformungsmulde, die so groß sein muß, daß eine Fixierung der Füße ausgeschlossen ist.
In Ausgestaltung der Erfindung können die äußeren und die inneren Untermatten Leisten aufweisen. Dabei können die Leisten so angeordnet sein, daß sie den gesamten umlaufenden Rand der Niedersprungfläche abschließen. Dadurch wird auch im Randbereich der Niedersprungflä­ che ein sicherer Stand gewährleistet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Kunst­ stoff-Schaumstoff-Material der Untermatte von Polyäther- Schaumstoff gebildet sein. Polyätherschaumstoff zeich­ net sich durch seine große Zusammendrückbarkeit und seine Weichheit aus.
Von Vorteil kann es sein, daß die Untermatte seitlich auf ihrer unteren Fläche eine Ummantelung von PVC- Material aufweist. Damit ist sichergestellt, daß die Untermatte kompakt zusammengehalten wird und das Kunststoff-Schaumstoff-Material nicht zu schnell beschä­ digt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Ober­ matte aus einem Kunststoff-Schaumstoff-Material beste­ hen, der aus Trocelen oder Neopolen gebildet ist und daß die Deckschicht aus Nadelfilz oder Nadelfilzvelour oder ähnlich bestehen kann. Trocelen oder Neopolen sind in ihrer Gesamtheit und Zusammendrückbarkeit etwas härter als Polyätherschaumstoff. Die Deckschicht aus Nadelfilz oder Nadelfilzvelour oder ähnlichem ist ein rutschfester und strapazierfähiger Bodenbelag, wodurch sichergestellt ist, daß der Turner nach dem Sprung einen sicheren Stand hat.
Von Vorteil kann es sein, daß die Untermatte an ihrer Oberfläche einen weichen, dehnbaren Polyesterwirkstoff aufweist. Der Polyesterwirkstoff ist gut dehnbar und paßt sich dem Trocelen oder Neopolen der Obermatte gut an. Außerdem schützt er das Kunststoff-Schaumstoff- Material aus Polyätherschaumstoff gegen Abrieb der Obermatte.
Weiterhin ist es von Vorteil, daß die Obermatte an ihrer Unterseite rutschfestes Material aufweist und daß die Obermatte und die Untermatte mittels Klett­ bänder untereinander befestigt sind. Auf diese Wei­ se werden Obermatte und Untermatte unverrutschbar fest zu einer Einheit zusammengefügt.
Nachfolgend wird an einer prinzipmäßigen Zeichnung die Erfindung erörtert.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf eine Niedersprungfläche mit einem Turngerät.
Fig. 2 Eine Seitenansicht als Teilansicht einer Niedersprungfläche im Schnitt A-A in ver­ größerter Ansicht.
Eine Niedersprungfläche 1 ist von mehreren aneinanderge­ legten Untermatten 2a als Untermatte 2 gebildet.
Darauf ist eine einstückige Rollmatte als Obermatte 3 gelegt. Die Untermatte 2 und die Obermatte 3 bilden zu­ sammen eine fugenlose Landefläche.
Die Untermatte 2 weist eine große Dicke auf, die Ober­ matte 3 dagegen hat eine geringere Dicke. Die beiden Matten sind in ihrer Materialzusammensetzung so aufein­ ander abgestimmt, daß die gesamte Landefläche flächen­ einheitlich homogene Eigenschaften aufweist. Die Unter­ matte 2 ist im wesentlichen in ihrem Kern 5 von einem weichen Kunststoff-Schaumstoff-Material aus Polyätherschaum­ stoff gebildet und die Obermatte 3 besteht aus einem et­ was härteren Kunststoff-Schaumstoff-Material im Kern 6, nämlich aus Trocelen oder Neopolen oder ähnlichem Material. An der Oberseite der Obermatte 3 ist eine Deckschicht 4 vorgesehen, die aus Nadelfilz oder Nadelfilzvelour oder ähnlichem Material bestehen kann.
An der Untermatte 2 sind am umlaufenden Rand Leisten 7 vorgesehen, die von einem Verbundschaumstoff aus verleim­ ten und verpreßten Kunststoff-Schaumstoff-Material-Teil­ chen unterschiedlicher Qualität bestehen.
Dabei sind an den äußeren und inneren Untermatten 2a an den beiden Schmalseiten je eine Leiste 7 und an einer Breit­ seite eine weitere Leiste 7 vorgesehen.
Die innere Untermatte 2 weist an ihren beiden Schmal­ seiten je eine Leiste 7 auf. Die Untermatte 2 ist seit­ lich und an ihrer unteren Fläche von einem PVC-Material 8 ummantelt. Außerdem hat die Untermatte 2 an ihrer Ober­ fläche einen weichen dehnbaren Polyesterwirkstoff 9. An der Unterseite weist die Obermatte 3 ein rutschfestes Ma­ terial 10 auf. Die Obermatte 3 und die Untermatte 2 sind mittels Klettbändern 11 untereinander befestigt.
Beim Niedersprung von einem Turngerät 12 wird zunächst ein Teil der wirkenden Kraft - insbesondere die Kraft­ spitzen - von der kraftverteilenden Obermatte 3 großmul­ dig aufgenommen. Hierbei senkt sich die Obermatte 3 mit dem Turner in die weiche, kraftübertragende Schicht der Untermatte 2. Es entsteht eine große großflächige Ver­ formungsmulde, so daß eine Fixierung der Füße des Turners ausgeschlossen werden kann. Auf diese Weise wird eine bessere Standsicherheit und Drehfreiheit der Gelenke bei der Landung erreicht.
Mit der vorgeschlagenen Erfindung wird eine Niedersprung­ fläche geschaffen, die eine einheitliche, aufeinander ab­ gestimmte Charakteristik aufweist. Sportler werden wei­ testgehend von Verletzungen geschützt.
Gleichzeitig entspricht die vorgeschlagene Erfindung den Richtlinien der FIG, so, daß die Niedersprungfläche hauptsächlich auch für internationale Turnwettkämpfe eingesetzt werden kann.

Claims (11)

1. Niedersprungfläche mit mehreren aneinanderge­ legten Untermatten (2) und einer darauf gelegten einstückigen Rollmatte als Obermatte (3), die beide zusammen eine fugen­ lose Landefläche bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Untermatte (2) eine große Dicke aufweist und die Obermatte (3) eine geringe Dicke aufweist, wobei die beiden Matten (2, 3) in ihrer Material­ zusammensetzung so aufeinander abgestimmt sind, daß die gesamte Landefläche flächeneinheitlich homogene Eigenschaften aufweist, und daß die Untermatte (2) im wesentlichen von einem weichen Kunststoff-Schaumstoff-Material mit großer Zu­ sammendrückbarkeit gebildet sind und wobei die Obermatte (3) von einem härteren Kunststoff- Schaumstoff-Material und mit einer darüber angeordneten Deckschicht gebildet ist und daß die Untermatte (2) Leisten (7) aufweist, wobei die Leisten (7) von einem Verbundschaum­ stoff gebildet sind, die aus verleimten und verpreßten Kunststoff-Schaumstoff-Material- Teilchen unterschiedlicher Qualität gebildet sind.
2. Niedersprungfläche nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren und die inneren Untermatten (2) Leisten (7) aufweisen.
3. Niedersprungfläche nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (7) an dem gesamten umlaufenden Rand der Niedersprungfläche angeordnet sind.
4. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (7) sich über die gesamte Seitenlänge erstrecken.
5. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoff-Schaumstoff-Material der Untermatte (2) von Polyätherschaumstoff ge­ bildet ist.
6. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Untermatte (2) seitlich auf ihrer un­ teren Fläche eine Ummantelung (8) aus PVC- Material aufweist.
7. Niedersprungfläche nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Obermatte (3) aus dem Kunststoff- Schaumstoff aus Trocelen oder Neopolen gebildet ist und eine Deckschicht (4) aus Nadelfilz oder Nadelfilzvelour oder ähnlichem aufweist.
8. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Untermatte (2) an ihrer Oberfläche einen weichen dehnbaren Wirkstoff (9) aufweist.
9. Niedersprungfläche nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkstoff (9) Polyesterwirkstoff ist.
10. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Obermatte (3) an ihrer Unterseite rutschfestes Material (10) aufweist.
11. Niedersprungfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß Obermatte (3) und Untermatte (2) mittels Klettbändern (11) untereinander verbunden sind.
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