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DE2427712A1 - Aus mattentafelteilen bestehende sportmatte - Google Patents

Aus mattentafelteilen bestehende sportmatte

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Publication number
DE2427712A1
DE2427712A1 DE19742427712 DE2427712A DE2427712A1 DE 2427712 A1 DE2427712 A1 DE 2427712A1 DE 19742427712 DE19742427712 DE 19742427712 DE 2427712 A DE2427712 A DE 2427712A DE 2427712 A1 DE2427712 A1 DE 2427712A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mat
carpet
individual
board parts
underlay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742427712
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Woog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742427712 priority Critical patent/DE2427712A1/de
Publication of DE2427712A1 publication Critical patent/DE2427712A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G27/00Floor fabrics; Fastenings therefor
    • A47G27/04Carpet fasteners; Carpet-expanding devices ; Laying carpeting; Tools therefor
    • A47G27/0475Laying carpet tiles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B6/00Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2208/00Characteristics or parameters related to the user or player
    • A63B2208/12Characteristics or parameters related to the user or player specially adapted for children

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Carpets (AREA)

Description

  • Aus Mattentafelteilen bestehende Sportmatte Die Erfindung betrifft eine aus nebeneinandergelegten Mattentafelteilen bestehende Matte, insbesondere eine Sportmatte, deren einzelne IvIattentafelteile durch mindestens ein lösbares Verbindungselement zu einer Seitenkräften widerstehenden Matte zusammengehalten sind.
  • Bei vielen Sportdisziplinen werden Matten benötigt, um dea Sportler bei seinen Ubungen einen Schutz vor Verletzung zu bieten. Je nach der durchgeführten Sportart, wie zOB Geräteturnen, Bodenturnen, Gymnastik, Ringen oder Judo werden verschiedene Arten von Matten benötigt, die sich, außer in ihren Abmessungen, auch in ihren Oberflächen-, Federungs- und DampfungseigPenschaften unterscheiden0 Da Sportstätten und rrurnhallen universell verwendbar sein müssen, müssen die Matten entfernbar sein. Es sind daher diese Latten stets aus einzelnen Mattentafelteilen zusammengesetzt0 Im allgemeinen weisen die Tafeln eine Größe von etwa 1 x 2 m auf 0 Während es bei manchen Sportarten, wie beispielsweise Bodenturnen, Gymnastik oder Geräteturnen weniger wichtig ist, welche Fläche die Matte einnimmt, soweit sie nur ausreichend groß ist, ist bei anderen Sportarten wie beispielsweise Judo oder Ringen die Mattenfläche durch Sportregeln festgelegt0 Beispielsweise ist bei Judo eine Aiattenfläche von 10 x 10 m vorgeschrieben.
  • Zwar sind die Mattentafelteile in allgemeinen recht schwer, doch ist es bei den meisten Sportarten dennoch erforderlich, die Matten gegen seitliches Verrutschen und Auseinanderschieben zu sichern, So ist es beispielsweise bekannt, 50 Mattentafelteile von 2 x 1 m zu einer Jude-Matte von 10 x 10 m Fläche zusammenzulegen und diese 50 Mattentafelteile durch eine Überdeckplane gegeneinander zu verspannen0 Dabei wird die Plane durch Gurtbänder und Riemen gespannt, Dennoch läßft sich bei den relativ großen Beanspruchungen während eines Ring- oder Judokampfes nicht verhindern, daß die Plane Falten wirft oder zwei aneinandergl-enzende Mattentafelteile auseinandergeschoben werden. Der dadurch entstehende Spalt bildet eine Verletzungsgefahr für die Sportler. Von Nachteil ist ferner der relativ große Zeitaufwand, der insbesondere durch das Spannen der Plane bedingt ist.
  • Es ist auch schon versucht worden, mittels Rahmen die einzelnen Mattentafelteile zusammenzuhalten0 Auch dies ist jedoch relativ aufwendig und erfordert viel Zeit bei Auf- und Abbau0 Es ist nämlich bei der Verwendung von Matten in Sportstätten zu beachten, daß wegen der universellen Verwendung dieser Sportstätten die Matten für åede Übungsstunde auf- und wieder abgebaut werden müssen, da, wie eingangs erwähnt, für die verschiedenen, nacheinander ausgeübten Sportarten unterschiedliche I tten hnvwendung finden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Matte zu schaffen, deren einzelne Kattentafelteile rasch und sicher miteinander verbindbar und wieder lösbar sind1 wobei diese Verbindung großen horizontalen Kräften standhalten können mußO Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, ausgehend von einer Latte der eingangs genannten Art, dadurch, daß als Verbindungselement ein unter der Matte angeordneter Teppich verwendet ist, dessen Fläche mindestens annähernd der Mattenfläche entspricht und dessen Oberfläche mit einer Haftschicht versehen ist, daß die Unterseite der einzelnen Mattentafelteile mit einer Gegenhaftschicht versehen ist, und daß die beiden Haftschichten so ausgebildet sind, daß sie eine Haftung miteinander eingehen, die senkrecht zu den Oberflächen nicht oder gering, parallel zu den Oberflächen dagegen hochbelastbar ist.
  • Derartige Haftschichten sind bekannt. Beispielsweise lassen sich flexible Schaumstoffstreifen mit offenen oder geschlossenen Poren parallel zu ihrer Oberfläche nur schwer, senkrecht hierzu dagegen sehr leicht verschieben. Ähnliches gilt für viele Gextiloberflächenstrukturen.
  • Zum Aufbauen der erfindungsgemäßen Matte genügt es, den Teppich auszulegen oder auszurollen und die einzelnen Lattentafelteile nebeneinander aufzulegen. Beim Abbau wird umgekehrt verfahren, Aufbau und Abbau der Matte gestalten sich daher unübertroffen einfach und sind auch von Kindern und Jugendlichen ohne Schwierigkeit vorzunehmen. Von Vorteil ist ferner, daß jede beliebige Mattengröße und Plattenform aufgebaut werden kann, weil weder eine Uberspannplane noch ein Spannrahmen erforderlich sind0 Durch den Wegfall von Plane und Rahmen wird aber nicht nur eine Vereinfachung und Beschleunigung von Auf- und Abbau erzielt, es fällt auch ein erheblicher Kostenfaktor weg. Darüber hinaus ist durch die rutschsichere Haftung der einzelnen Lattentafelteile auf dem Unterlagteppich eine Fugenbildung zwischen den einzelnen Mattentafelteilen ausgeschlossen. Dadurch ist eine Quelle von Verletzungsgefahren ebenso ausgeschlossen wie die durch den Wegfall der Plane entfallende Faltenbildung.
  • Die IIaftschichten können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Beispielsweise können beide Haftschichten als strukturiertes Gewebe ausgebildet sein. Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist jedoch zumindest eine der beiden Haftschichten eine samtartige Struktur auf, Es weist also diese Haftschicht senkrecht zu ihrer Oberfläche stehende kurze Faserabschnitte auf 0 Die andere Itaftschicht kann dagegen als GexJebeschicht oder mit einer Schlingenoberfläche versehen sein. Bei besonders bevorzugten ausführungsformen der Erfindung sind jedoch beide Haftschichten mit einer samtartigen Struktur versehen. Die einzelnen, zur Oberfläche etwa senkrecht stehenden Faserabschnitte oder Fadenabschnitte, die iii sich relativ steif sind, greifen in die Gegenhaftfläche, entweder in die dort stehenden Faserabschnitte oder in die Gewebestruktur ein. Dadurch wird eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen seitlich schiebende Kräfte erzielt, da jeder einzelne Baser- oder Fadenabschnitt eine gewisse Seitenkraft auf zunehmen vermag und aufgrund der riesigen Vielzahl von einzelnen Faserabschnitten sich eine große, resultierende Belastbarkeit gegen seitlich wirkende Kräfte ergibt.
  • Der Unterlagteppich kann auf die genmunschte Größe der Matte abgestimmt sein. Er wird zusammengerollt oder zusammengefaltet, wenn er nicht mehr benötigt wird, Es kann jedoch auch dieser Unterlagteppich als an dem Boden der Turnhalle oder Sport stätte fest angebrachter Bodenbelag verwendet sein, der den ganzen Boden oder auch Teile des Bodens der Halle bedeckt. Ebenso ist es jedoch möglich, als Unterlagteppich mehrere Bahnen zu verwenden, die aneinandergrenzend oder in Abständen nebeneinanderverlaufend auf dem Boden ausgelegt werden.
  • Die Verbindung zwischen den einzelnen Bahnen wird dann durch die einzelnen Mattentafelteile bewirkt Bevorzugt weist der Unterlagteppich einen rutschsicheren Schaumstoffrücken auf. Als Material hierfür wird vorzugsweise Polyvinylchlorid oder ein ähnlicher, flexibler Kunststoff verwendet0 Durch die Verwendung eines-derartigen rutschsicheren Teppichrückens wird auch dann eine sichere Lage der Gesamtmatte erreicht, wenn einerseits die Matte relativ klein und nicht sehr schwer ist und andererseits der Untergrund, auf den der Teppich aufgelegt ist, relativ glatt ist.
  • Die Unterseite der einzelnen hattentafelteile kann auf unterschiedliche Weise mit der Gegenhaftschicht versehen sein. Beispielsweise können, wie bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, die einzelnen Mattentafelteile an ihrer Unterseite mit einer Teppich auflage versehen sein, die vorzugsweise aufgeklebt (aufkaschiert) ist. Es kann hierzu dasselbe Teppichmaterial verwendet werden, das auch als Unterlagteppich verwendet ist0 Es kann auch, soweit es sich um Matten handelt, die keinen sehr großen seitlichen Kräften ausgesetzt sind, die Unterseite der einzelnen Mattentafelteile mit einer Gewebe auflage versehen sein0 Bei anderen bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Unterseite der Mattentafelteile beflockt. Es ist also die Unterseite der Llattentafelteile in der gleichen Weise mit einer samtartigen StriiIur versehen wie die Oberseite des Schaumstoffrückens, der die Grwldlage des Unterlagteppichs bildet, Das Beflocken ist ein Arbeitsvorgang, bei dem kurze Faser- oder Fadenabschnitte gleichmäßig auf die Oberfläche verteilt und mit dieser haftend verbunden werden0 HerstellunEr verfallren zum Beflocken von starren und flexiblen Flächen sind bekannt, Es können zum Herstellen der Haft schicht die unterschiedlichsten Fasermaterialien verwendet werden0 ldesonders bevorzugt werden hierfür Eunststoffasermaterialien verwendet und es bestehen die Fasern bzw. Flocken aus Kunststoffadenabschnitten, insbesondere aus Polyamid oder ähnlichen Kunststoffen.
  • Die Haftung der einzelnen Mattentafelteile auf dem Unterlagteppich ist so widerstandsfähig gegen seitliche Verschiebekräfte, daß es nicht erforderlich ist, die volle Fläche der Mattentafelteile in dieser leise mit dem Unterlagteppich zu verbinden, Es sind daher bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung nur einige der Mattentafelteile oder nur Teilflächen der Mattentafelunterseiten mit einer Haftschicht versehen Beispielsweise sind nur breite Randbereiche der IIattentafelteile mit einer Haftschicht versehen oder es sind aneinandergrenzende Mattentafelteile nur jeweils abwechselnd mit einer derartigen Schicht versehen. Es versteht sich jedoch, daß die den Rand der Matte bildenden Tafelteile mit einer Haftschicht versehen sein müssen0 Ebenso ist es auch möglich, nur die den Rand bildenden Mattentafelteile mit einer solchen Haftschicht zu versehen. Der gleiche Effekt wird auch dadurch erzielt, daß der Unterlagteppich entweder mit Aussparungen versehen oder gitterartig ausgebildet ist oder daß einzelne Bahnen im Abstand zueinander ausgelegt sind, wobei die Abstände kleiner sein müssen als die Abmessungen der einzelnen Mattentafelteile.
  • Es versteht sich, daß das Verwenden nicht vollflächig beschichteter Einzeltafeln oder eines nicht vollflächigen Teppichs nur dann möglich ist, wenn dadurch keine an der Oberfläche der ausgelegten Matte störende Höhenunterschiede in Erscheinung treten, Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den Ansprüchen.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer aus einzelnen Mattentafelteilen zusammengesetzten Matte und Figo 2 einen Querschnitt durch ein Mattentafelteil und den Unterlagteppich in gegenüber der Fig. 1 stark vergrößerter Darstellung.
  • Eine Sportmatte 1 ist aus einer Gruppe von dicht nebeneinander anschließend gelegten Mattentafelteilen 2 zusammengesetzt. Die Mattentafelteile 2 haben beispielsweise eine Abmessung von 1 x 2 m: Die dargestellte Matte hat demnach eine Fläche von 3 x 6 = 18 qm, Die einzelnen Mattentafelteile 2 liegen auf einem Unterlagteppich 3, dessen Fläche gleich der Fläche der Sportmatte 1 ist, also im dargestellten Beispiel eine Fläche von 3 x 6 m einnimmt, Der Unterlagteppich 3 besteht aus einer Schaunkunststoffschicht 4, beispielsweise einem geschlossenporigen PVC-Schaum. Die Schaumkunststoffschicht 4 ist an ihrer, einem Hallenboden 5 abgewandten Oberseite mit einer Flockschicht 6 versehen. Die Flockschicht 6 besteht aus kurzen, etwa 1 bis 4 mm langen Faser- oder Fadenabschnitten, insbesondere aus einem Polyamid. Die einzelnen Faserabschnitte der Flockschicht 6 stehen senkrecht zu der Fläche der Schaumkunststoffschicht 40 Das Mattentafelteil 2 besteht aus einer Gewebehülle 7, die einen vorzugsweise mehrschichtigen Kern 8 allseitig straffgespannt umgibt. Der Kern 8 dessen Schichten 8a, 8b und 8c aus unterschiedlichen Stoffen bestehen können, insbesondere aus Schaumkunststoffen verschiedener Dichte, Federungs- und Dämpfungseigenschaften, bestimmt im wesentlichen die Härte der Matte. Die Gewebehülle 7 dient vor allem dem Schutz der gegen Ausreißen zumeist zu wenig widerstandsfähigen Schichten des Kernes 8. Auf der Unterseite des Mattentafelteiles 2 ist eine Schaumkunststoffschicht 9 befestigt, beispielsweise aufgeklebt oder aufkaschiert. Die Schaumkunststoffschicht 9 ist auf der der Gewebehülle 7 abgewandten freien Oberfläche mit einer Flockschicht 10 versehen, die ebenso aufgebaut sein kann wie die Flockschicht 6. Die auf den Unterlagteppich 3 aufgelegte Mattentafel 2 drückt ihre Flockschicht 10 in die Flockschicht 6 des Unterlagteppichs- 3o Die Faden oder Faserabsclinitte der beiden Flockschichten 6 und 10 greifen ineinander (verzahnen sich) und es ist dadurch ein Verschieben der ifattentafelteile 2 relativ zu dem Unterlagteppich 3 parallel zur Ebene des Bodens 5 ausgeschlossen. Dagegen ist ein Abheben der Mattentafelteile 2 von dem Unterlagteppich 3 senkrecht zur Ebene des Elllenbodens 5 ohne weiteres möglich. Die hierzu erforderliche Kraft entspricht nahezu dem Kraftauftrand, der zum Aufheben des Mattentafelteiles 2 erforderlich ist, weil eine Trennung der Flockschichten 6 und 10 voneinander in dieser Richtung sehr leicht möglich ist0 Dies ist dadurch bedingt, daß die einzelnen Fadenabschnitte oder Faserabschnitte der beiden Floclschichten sehr glatte Oberflachen aufweisen, durch sie in Richtung ihrer Lange ohne weiteres aneinander entlanggleiten.
  • Zum ausbauen der Sportmatte 1 genügt es, den Unterlagteppich 3 auszubreiten und die Mattentafelteile 2 eng aneinander anschließend aufzulegen. Damit ist der Aufbau bereits beendet. Der Abbau geschieht in gleicher weise in umgekehrter Reihenfolge. Soweit der Hallenboden 5 mit einem dem Unterlagteppich 3 entsprechenden Belag versehen ist, der beispielsweise dauerhaft aufgelegt ist, genügt es, lediglich die Liattentafelteile 2 auszulegen bzrlO wieder einzusamuelnO Es ist durch die erfindungsgemäße Sportmatte daher möglich, die häufig sehr knappen Hallenbenutzungszeiten besser auszunutzen, da nicht wesentliche Teile der Übungsstunden fiir den Auf-und Abbau der LIattenfläche verlorengehen0 Es versteht sich, daß die Erfin<{ung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehreren kornbiniert Anwendung finden, Beispielsweise kann der Unterlagteppich auch etwas kleiner oder ebenso wesentlich größer als die Fläche der Sportmatte 1 sein. Aufgrund der Eigenschaften der beschriebenen, zur Verwendung kommenden Materialien kann der Unterlagteppich 3 begangen werden, ohne daß seine Flockschicht darunter irgendwie leidet, Vielmehr eignet sich dieser Unterlagteppich auch als begehbarer und in jeder anderen Weise benutzbarer Bodenbelag. Ebenso versteht es sich auch, daß die Beflockung unmittelbar auf die Gewebehülle 7 aufgebracht werden kann. Gns-t;elle der Gewebehiille 7 kann auch eine Kunstlederhilile oder sonstige Folie verwendet sein, an der eine Teppichschicht angebracht ist oder die mit einer Blockschicht versehen ist.
  • Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße Befestigungíprinzip nicht auf die Verwendung bei Sportmatten beschränkt ist, wie-wohl diese Anwendung besonders vorteilhaft ist und ein seit Jahrzehnten bestehendes Bedürfnis bei vielen Sportarten befriedigt0 Beispielsweise kann nach dem gleichen Prinzip auch eine vollkommene Rutschsicherheit in anderen Fällen erzielt werden, beispielsweise auf Booten, Das Deck des Bootes, beispielsweise eines begelbootes, ist mit einem entsprechenden Flockteppich versehen, der, da er vollsynthetisch ist, allen liasser- und Witterungseinflüssen widersteht0 Der ziegler tragt Schuhe, deren sohle ebenfalls beflockt ist. Es läßt sich dadurch die Sicherheit bein Segeln wesentlich erhöhen, da die Rutschfestigkeit nicht durch überkommendes Wasser vermindert wird. Gegenüber den bekannten Klettverschlüssen ist von Vorteil, daß ein Lösen der Verbindung senkrecht zur Teppichebene praktisch ohne jeden Kraftaufwand möglich ist.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen lSrt der Fixierung der einzelnen Mattentafelteile liegt darin, daß auch geringfügige Verf orraungen der Blattentafelteile während der Ausübung des Sportes nicht zu einem Lösen der Verbindung fiihren, da ein Lösen der Verbindung erst auftritt, wenn sich das Mattentafelteil und der Unterlagteppich um mindestens eine Flockhöhe voneinander (gegenüber der Ruhelage) entfernt haben. Da ein solches Uichentfernen aber allenfalls in kleinen Bereichen der I.atte Werte von mehr als 1 bis 4 mm erreichen kann, ist eine sichere Fixierung der Mattentafelteile stets gewährleistet. Bei beidseitig beflockten, miteinander in Kontakt kommenden Oberflachen verhalten sich die auf diese Weise miteinander verbundenen Teile, nämlich die Mattentafelteile und der Unterlagteppich wie zwei mit ihren Borsten ineinandergesteckte Bürsten

Claims (8)

  1. Patentansprüche C hus nebeneinandergelegten Mattentafelteilen bestehende Matte, insbesondere Sportmatte, deren einzelne Mattentafelteile durch mindestens ein lösbares Verbindungselement zu einer Seitenkräften widerstehenden Matte zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungselement ein unter der Matte (1) angeordneter Unterlagteppich (3) verwendet ist, dessen Fläche mindestens annähernd der Mattenfläche entspricht und dessen Oberfläche mit einer Eaftschicht (6) versehen ist, daß die Unterseite der einzelnen Mattentafelteile (2) mit-einer Gegenhaftschicht (10) versehen ist, und daß die beiden Haftschichten so ausgebildet sind, daß sie eine Haftung miteinander eingehen, die senkrecht zu den Oberflächen nicht oder gering, parallel zu den Oberflächen hochbelastbar ist.
  2. 2o Matte nach An bruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden ifaftschichten eine samtartige Struktur aufweist0 3.
  3. Matte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teppich (3) aus lose auf einen Boden (5) aufgelegten Bahnen besteht.
  4. 4o Matte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterlagteppich (3) einen rutschsicheren Schaumstoffrücken (4) aufweist.
  5. 5. Matte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Mattentafelteile (2) an ihrer Unterseite mit einer Geppichauflage (9, 10) versehen sind, die vorzugsweise aufgeklebt (aufkaschiert) ist0
  6. 6. Matte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Mattentafelteile (2) bzw. die Oberseite des Unterlagteppichs (3) beflockt ist.
  7. 7. Matte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern bz-wO Flocken aus Kunststoffaserabschnitten, insbesondere aus Polyamid, bestehen.
  8. 8. Matte nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff (4 bzw. 9) aus PVC besteht0 9o Matte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nur einige der Mattentafelteile (2) oder nur Teilflächen einer Mattentafelunterseite mit einer Haftschicht versehen sind0
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