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Aus Mattentafelteilen bestehende Sportmatte Die Erfindung betrifft
eine aus nebeneinandergelegten Mattentafelteilen bestehende Matte, insbesondere
eine Sportmatte, deren einzelne IvIattentafelteile durch mindestens ein lösbares
Verbindungselement zu einer Seitenkräften widerstehenden Matte zusammengehalten
sind.
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Bei vielen Sportdisziplinen werden Matten benötigt, um dea Sportler
bei seinen Ubungen einen Schutz vor Verletzung zu bieten. Je nach der durchgeführten
Sportart, wie zOB Geräteturnen, Bodenturnen, Gymnastik, Ringen oder Judo werden
verschiedene Arten von Matten benötigt, die sich, außer in ihren Abmessungen, auch
in ihren Oberflächen-, Federungs- und DampfungseigPenschaften unterscheiden0 Da
Sportstätten und rrurnhallen universell verwendbar sein müssen, müssen die Matten
entfernbar sein. Es sind daher diese Latten stets aus einzelnen Mattentafelteilen
zusammengesetzt0 Im allgemeinen weisen die Tafeln eine Größe von etwa 1 x 2 m auf
0 Während es bei manchen Sportarten, wie beispielsweise Bodenturnen, Gymnastik oder
Geräteturnen weniger wichtig ist, welche Fläche die Matte einnimmt, soweit sie nur
ausreichend groß ist, ist bei anderen Sportarten wie beispielsweise Judo oder Ringen
die Mattenfläche durch Sportregeln festgelegt0 Beispielsweise ist bei Judo eine
Aiattenfläche von 10 x 10 m vorgeschrieben.
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Zwar sind die Mattentafelteile in allgemeinen recht schwer, doch ist
es bei den meisten Sportarten dennoch erforderlich, die Matten gegen seitliches
Verrutschen und Auseinanderschieben zu sichern, So ist es beispielsweise bekannt,
50 Mattentafelteile von 2 x 1 m zu einer Jude-Matte von 10 x 10 m Fläche zusammenzulegen
und diese 50 Mattentafelteile durch eine Überdeckplane gegeneinander zu verspannen0
Dabei wird die Plane durch Gurtbänder und Riemen gespannt, Dennoch läßft sich bei
den relativ großen Beanspruchungen während eines Ring- oder Judokampfes nicht verhindern,
daß die Plane Falten wirft oder zwei aneinandergl-enzende Mattentafelteile auseinandergeschoben
werden.
Der dadurch entstehende Spalt bildet eine Verletzungsgefahr für die Sportler. Von
Nachteil ist ferner der relativ große Zeitaufwand, der insbesondere durch das Spannen
der Plane bedingt ist.
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Es ist auch schon versucht worden, mittels Rahmen die einzelnen Mattentafelteile
zusammenzuhalten0 Auch dies ist jedoch relativ aufwendig und erfordert viel Zeit
bei Auf- und Abbau0 Es ist nämlich bei der Verwendung von Matten in Sportstätten
zu beachten, daß wegen der universellen Verwendung dieser Sportstätten die Matten
für åede Übungsstunde auf- und wieder abgebaut werden müssen, da, wie eingangs erwähnt,
für die verschiedenen, nacheinander ausgeübten Sportarten unterschiedliche I tten
hnvwendung finden.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Matte zu schaffen,
deren einzelne Kattentafelteile rasch und sicher miteinander verbindbar und wieder
lösbar sind1 wobei diese Verbindung großen horizontalen Kräften standhalten können
mußO Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, ausgehend von einer
Latte der eingangs genannten Art, dadurch, daß als Verbindungselement ein unter
der Matte angeordneter Teppich verwendet ist, dessen Fläche mindestens annähernd
der Mattenfläche entspricht und dessen Oberfläche mit einer Haftschicht versehen
ist, daß die Unterseite der einzelnen Mattentafelteile mit einer Gegenhaftschicht
versehen ist, und daß die beiden
Haftschichten so ausgebildet sind,
daß sie eine Haftung miteinander eingehen, die senkrecht zu den Oberflächen nicht
oder gering, parallel zu den Oberflächen dagegen hochbelastbar ist.
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Derartige Haftschichten sind bekannt. Beispielsweise lassen sich flexible
Schaumstoffstreifen mit offenen oder geschlossenen Poren parallel zu ihrer Oberfläche
nur schwer, senkrecht hierzu dagegen sehr leicht verschieben. Ähnliches gilt für
viele Gextiloberflächenstrukturen.
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Zum Aufbauen der erfindungsgemäßen Matte genügt es, den Teppich auszulegen
oder auszurollen und die einzelnen Lattentafelteile nebeneinander aufzulegen. Beim
Abbau wird umgekehrt verfahren, Aufbau und Abbau der Matte gestalten sich daher
unübertroffen einfach und sind auch von Kindern und Jugendlichen ohne Schwierigkeit
vorzunehmen. Von Vorteil ist ferner, daß jede beliebige Mattengröße und Plattenform
aufgebaut werden kann, weil weder eine Uberspannplane noch ein Spannrahmen erforderlich
sind0 Durch den Wegfall von Plane und Rahmen wird aber nicht nur eine Vereinfachung
und Beschleunigung von Auf- und Abbau erzielt, es fällt auch ein erheblicher Kostenfaktor
weg. Darüber hinaus ist durch die rutschsichere Haftung der einzelnen Lattentafelteile
auf dem Unterlagteppich eine Fugenbildung zwischen den einzelnen Mattentafelteilen
ausgeschlossen. Dadurch ist eine Quelle von Verletzungsgefahren ebenso ausgeschlossen
wie die durch den Wegfall der Plane entfallende Faltenbildung.
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Die IIaftschichten können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Beispielsweise
können beide Haftschichten als strukturiertes Gewebe ausgebildet sein. Bei besonders
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist jedoch zumindest eine der beiden
Haftschichten eine samtartige Struktur auf, Es weist also diese Haftschicht senkrecht
zu ihrer Oberfläche stehende kurze Faserabschnitte auf 0 Die andere Itaftschicht
kann dagegen als GexJebeschicht oder mit einer Schlingenoberfläche versehen sein.
Bei besonders bevorzugten ausführungsformen der Erfindung sind jedoch beide Haftschichten
mit einer samtartigen Struktur versehen. Die einzelnen, zur Oberfläche etwa senkrecht
stehenden Faserabschnitte oder Fadenabschnitte, die iii sich relativ steif sind,
greifen in die Gegenhaftfläche, entweder in die dort stehenden Faserabschnitte oder
in die Gewebestruktur ein. Dadurch wird eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen seitlich
schiebende Kräfte erzielt, da jeder einzelne Baser- oder Fadenabschnitt eine gewisse
Seitenkraft auf zunehmen vermag und aufgrund der riesigen Vielzahl von einzelnen
Faserabschnitten sich eine große, resultierende Belastbarkeit gegen seitlich wirkende
Kräfte ergibt.
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Der Unterlagteppich kann auf die genmunschte Größe der Matte abgestimmt
sein. Er wird zusammengerollt oder zusammengefaltet, wenn er nicht mehr benötigt
wird, Es kann jedoch auch dieser Unterlagteppich als an dem Boden der Turnhalle
oder Sport stätte fest angebrachter Bodenbelag verwendet sein, der den ganzen Boden
oder auch
Teile des Bodens der Halle bedeckt. Ebenso ist es jedoch
möglich, als Unterlagteppich mehrere Bahnen zu verwenden, die aneinandergrenzend
oder in Abständen nebeneinanderverlaufend auf dem Boden ausgelegt werden.
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Die Verbindung zwischen den einzelnen Bahnen wird dann durch die einzelnen
Mattentafelteile bewirkt Bevorzugt weist der Unterlagteppich einen rutschsicheren
Schaumstoffrücken auf. Als Material hierfür wird vorzugsweise Polyvinylchlorid oder
ein ähnlicher, flexibler Kunststoff verwendet0 Durch die Verwendung eines-derartigen
rutschsicheren Teppichrückens wird auch dann eine sichere Lage der Gesamtmatte erreicht,
wenn einerseits die Matte relativ klein und nicht sehr schwer ist und andererseits
der Untergrund, auf den der Teppich aufgelegt ist, relativ glatt ist.
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Die Unterseite der einzelnen hattentafelteile kann auf unterschiedliche
Weise mit der Gegenhaftschicht versehen sein. Beispielsweise können, wie bei einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, die einzelnen Mattentafelteile
an ihrer Unterseite mit einer Teppich auflage versehen sein, die vorzugsweise aufgeklebt
(aufkaschiert) ist. Es kann hierzu dasselbe Teppichmaterial verwendet werden, das
auch als Unterlagteppich verwendet ist0 Es kann auch, soweit es sich um Matten handelt,
die keinen sehr großen seitlichen Kräften ausgesetzt sind, die Unterseite der einzelnen
Mattentafelteile mit einer Gewebe auflage versehen sein0 Bei anderen bevorzugten
Ausführungsformen der Erfindung ist die Unterseite der Mattentafelteile beflockt.
Es ist also die Unterseite der
Llattentafelteile in der gleichen
Weise mit einer samtartigen StriiIur versehen wie die Oberseite des Schaumstoffrückens,
der die Grwldlage des Unterlagteppichs bildet, Das Beflocken ist ein Arbeitsvorgang,
bei dem kurze Faser- oder Fadenabschnitte gleichmäßig auf die Oberfläche verteilt
und mit dieser haftend verbunden werden0 HerstellunEr verfallren zum Beflocken von
starren und flexiblen Flächen sind bekannt, Es können zum Herstellen der Haft schicht
die unterschiedlichsten Fasermaterialien verwendet werden0 ldesonders bevorzugt
werden hierfür Eunststoffasermaterialien verwendet und es bestehen die Fasern bzw.
Flocken aus Kunststoffadenabschnitten, insbesondere aus Polyamid oder ähnlichen
Kunststoffen.
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Die Haftung der einzelnen Mattentafelteile auf dem Unterlagteppich
ist so widerstandsfähig gegen seitliche Verschiebekräfte, daß es nicht erforderlich
ist, die volle Fläche der Mattentafelteile in dieser leise mit dem Unterlagteppich
zu verbinden, Es sind daher bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung nur
einige der Mattentafelteile oder nur Teilflächen der Mattentafelunterseiten mit
einer Haftschicht versehen Beispielsweise sind nur breite Randbereiche der IIattentafelteile
mit einer Haftschicht versehen oder es sind aneinandergrenzende Mattentafelteile
nur jeweils abwechselnd mit einer derartigen Schicht versehen. Es versteht sich
jedoch, daß die den Rand der Matte bildenden Tafelteile mit einer Haftschicht versehen
sein
müssen0 Ebenso ist es auch möglich, nur die den Rand bildenden
Mattentafelteile mit einer solchen Haftschicht zu versehen. Der gleiche Effekt wird
auch dadurch erzielt, daß der Unterlagteppich entweder mit Aussparungen versehen
oder gitterartig ausgebildet ist oder daß einzelne Bahnen im Abstand zueinander
ausgelegt sind, wobei die Abstände kleiner sein müssen als die Abmessungen der einzelnen
Mattentafelteile.
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Es versteht sich, daß das Verwenden nicht vollflächig beschichteter
Einzeltafeln oder eines nicht vollflächigen Teppichs nur dann möglich ist, wenn
dadurch keine an der Oberfläche der ausgelegten Matte störende Höhenunterschiede
in Erscheinung treten, Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den Ansprüchen.
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Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer aus einzelnen
Mattentafelteilen zusammengesetzten Matte und Figo 2 einen Querschnitt durch ein
Mattentafelteil und den Unterlagteppich in gegenüber der Fig. 1 stark vergrößerter
Darstellung.
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Eine Sportmatte 1 ist aus einer Gruppe von dicht nebeneinander anschließend
gelegten Mattentafelteilen 2 zusammengesetzt. Die Mattentafelteile 2 haben beispielsweise
eine
Abmessung von 1 x 2 m: Die dargestellte Matte hat demnach eine Fläche von 3 x 6
= 18 qm, Die einzelnen Mattentafelteile 2 liegen auf einem Unterlagteppich 3, dessen
Fläche gleich der Fläche der Sportmatte 1 ist, also im dargestellten Beispiel eine
Fläche von 3 x 6 m einnimmt, Der Unterlagteppich 3 besteht aus einer Schaunkunststoffschicht
4, beispielsweise einem geschlossenporigen PVC-Schaum. Die Schaumkunststoffschicht
4 ist an ihrer, einem Hallenboden 5 abgewandten Oberseite mit einer Flockschicht
6 versehen. Die Flockschicht 6 besteht aus kurzen, etwa 1 bis 4 mm langen Faser-
oder Fadenabschnitten, insbesondere aus einem Polyamid. Die einzelnen Faserabschnitte
der Flockschicht 6 stehen senkrecht zu der Fläche der Schaumkunststoffschicht 40
Das Mattentafelteil 2 besteht aus einer Gewebehülle 7, die einen vorzugsweise mehrschichtigen
Kern 8 allseitig straffgespannt umgibt. Der Kern 8 dessen Schichten 8a, 8b und 8c
aus unterschiedlichen Stoffen bestehen können, insbesondere aus Schaumkunststoffen
verschiedener Dichte, Federungs- und Dämpfungseigenschaften, bestimmt im wesentlichen
die Härte der Matte. Die Gewebehülle 7 dient vor allem dem Schutz der gegen Ausreißen
zumeist zu wenig widerstandsfähigen Schichten des Kernes 8. Auf der Unterseite des
Mattentafelteiles 2 ist eine Schaumkunststoffschicht 9 befestigt, beispielsweise
aufgeklebt oder aufkaschiert. Die Schaumkunststoffschicht 9 ist auf der der Gewebehülle
7 abgewandten freien Oberfläche mit einer
Flockschicht 10 versehen,
die ebenso aufgebaut sein kann wie die Flockschicht 6. Die auf den Unterlagteppich
3 aufgelegte Mattentafel 2 drückt ihre Flockschicht 10 in die Flockschicht 6 des
Unterlagteppichs- 3o Die Faden oder Faserabsclinitte der beiden Flockschichten 6
und 10 greifen ineinander (verzahnen sich) und es ist dadurch ein Verschieben der
ifattentafelteile 2 relativ zu dem Unterlagteppich 3 parallel zur Ebene des Bodens
5 ausgeschlossen. Dagegen ist ein Abheben der Mattentafelteile 2 von dem Unterlagteppich
3 senkrecht zur Ebene des Elllenbodens 5 ohne weiteres möglich. Die hierzu erforderliche
Kraft entspricht nahezu dem Kraftauftrand, der zum Aufheben des Mattentafelteiles
2 erforderlich ist, weil eine Trennung der Flockschichten 6 und 10 voneinander in
dieser Richtung sehr leicht möglich ist0 Dies ist dadurch bedingt, daß die einzelnen
Fadenabschnitte oder Faserabschnitte der beiden Floclschichten sehr glatte Oberflachen
aufweisen, durch sie in Richtung ihrer Lange ohne weiteres aneinander entlanggleiten.
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Zum ausbauen der Sportmatte 1 genügt es, den Unterlagteppich 3 auszubreiten
und die Mattentafelteile 2 eng aneinander anschließend aufzulegen. Damit ist der
Aufbau bereits beendet. Der Abbau geschieht in gleicher weise in umgekehrter Reihenfolge.
Soweit der Hallenboden 5 mit einem dem Unterlagteppich 3 entsprechenden Belag versehen
ist, der beispielsweise dauerhaft aufgelegt ist, genügt es, lediglich die Liattentafelteile
2 auszulegen bzrlO wieder einzusamuelnO Es ist durch die erfindungsgemäße Sportmatte
daher möglich, die häufig sehr
knappen Hallenbenutzungszeiten besser
auszunutzen, da nicht wesentliche Teile der Übungsstunden fiir den Auf-und Abbau
der LIattenfläche verlorengehen0 Es versteht sich, daß die Erfin<{ung nicht auf
die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern Abweichungen davon
möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können einzelne
der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehreren kornbiniert Anwendung finden, Beispielsweise
kann der Unterlagteppich auch etwas kleiner oder ebenso wesentlich größer als die
Fläche der Sportmatte 1 sein. Aufgrund der Eigenschaften der beschriebenen, zur
Verwendung kommenden Materialien kann der Unterlagteppich 3 begangen werden, ohne
daß seine Flockschicht darunter irgendwie leidet, Vielmehr eignet sich dieser Unterlagteppich
auch als begehbarer und in jeder anderen Weise benutzbarer Bodenbelag. Ebenso versteht
es sich auch, daß die Beflockung unmittelbar auf die Gewebehülle 7 aufgebracht werden
kann. Gns-t;elle der Gewebehiille 7 kann auch eine Kunstlederhilile oder sonstige
Folie verwendet sein, an der eine Teppichschicht angebracht ist oder die mit einer
Blockschicht versehen ist.
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Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße Befestigungíprinzip nicht
auf die Verwendung bei Sportmatten beschränkt ist, wie-wohl diese Anwendung besonders
vorteilhaft ist und ein seit Jahrzehnten bestehendes Bedürfnis bei vielen Sportarten
befriedigt0 Beispielsweise kann nach dem gleichen Prinzip auch eine vollkommene
Rutschsicherheit in anderen Fällen erzielt werden, beispielsweise auf Booten, Das
Deck des Bootes, beispielsweise eines begelbootes, ist mit einem entsprechenden
Flockteppich versehen,
der, da er vollsynthetisch ist, allen liasser-
und Witterungseinflüssen widersteht0 Der ziegler tragt Schuhe, deren sohle ebenfalls
beflockt ist. Es läßt sich dadurch die Sicherheit bein Segeln wesentlich erhöhen,
da die Rutschfestigkeit nicht durch überkommendes Wasser vermindert wird. Gegenüber
den bekannten Klettverschlüssen ist von Vorteil, daß ein Lösen der Verbindung senkrecht
zur Teppichebene praktisch ohne jeden Kraftaufwand möglich ist.
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Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen lSrt der Fixierung der
einzelnen Mattentafelteile liegt darin, daß auch geringfügige Verf orraungen der
Blattentafelteile während der Ausübung des Sportes nicht zu einem Lösen der Verbindung
fiihren, da ein Lösen der Verbindung erst auftritt, wenn sich das Mattentafelteil
und der Unterlagteppich um mindestens eine Flockhöhe voneinander (gegenüber der
Ruhelage) entfernt haben. Da ein solches Uichentfernen aber allenfalls in kleinen
Bereichen der I.atte Werte von mehr als 1 bis 4 mm erreichen kann, ist eine sichere
Fixierung der Mattentafelteile stets gewährleistet. Bei beidseitig beflockten, miteinander
in Kontakt kommenden Oberflachen verhalten sich die auf diese Weise miteinander
verbundenen Teile, nämlich die Mattentafelteile und der Unterlagteppich wie zwei
mit ihren Borsten ineinandergesteckte Bürsten