DE2315621C3 - Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner - Google Patents
Schaltungsanordnung für transistorisierte FernsehtunerInfo
- Publication number
- DE2315621C3 DE2315621C3 DE19732315621 DE2315621A DE2315621C3 DE 2315621 C3 DE2315621 C3 DE 2315621C3 DE 19732315621 DE19732315621 DE 19732315621 DE 2315621 A DE2315621 A DE 2315621A DE 2315621 C3 DE2315621 C3 DE 2315621C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- oscillator
- voltage
- stage
- frequency
- mixer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 101100005280 Neurospora crassa (strain ATCC 24698 / 74-OR23-1A / CBS 708.71 / DSM 1257 / FGSC 987) cat-3 gene Proteins 0.000 description 1
- 101001077374 Oryza sativa subsp. japonica UMP-CMP kinase 3 Proteins 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
Description
Stand der Technik
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, das in Fernsehtunern beim Empfang siark einfallender
Fernsehsender auftritt. Bei bekannten Schaltungsanordnungen wird einer Mischstufe im Eingang die
Oszillatorspannung und auch die Empfangsspannung zugeführt. Am Ausgang der Mischstufe ist die
Zwischenfrequenzspannung abnehmbar.
Bei stark einfallenden Sendern kann die Ernpfangsspannung
eine derart große Amplitude aufweisen, daß sie den Oszillator beeinflußt. Die Beeinflussung
wirkt sich als unerwünschter Mitzieheffekt oder durch Bildung unerwünschter Modulationsprodukte
aus.
Der Oszillator selbst soll wegen der geforderten hohen Kreuzmodulationsfestigkeit eine möglichst
große Amplitude aufweisen. Diese darf jedoch aus Gründen der Störstrahlungssicherheit nicht zu groß
sein. Sie muß aber noch so groß sein, daß eine
möglichst lose Ankopplung der Oszülatorstufe an die Mis'*·- ; ife möglich ist. 5»
Aus der Literaturstelle »radio und fernsehen« 1963, Heft 2, Seite 37 bis 39, ist es bekannt, zwischen
eine Oszülatorstufe und eine Mischstufe einen aus der Reihenschaltung einer festen Induktivität und
einer festen Kapazität bestehenden Saugkreis einzuschalten, dessen Resonanzfrequenz bei der höchsten
Oszillatorfrequenz liegt und dazu dient, bei Betriebsspannungsschwankungen eine Frequenzverwerfung
der Oszillatorfrequenz zu vermindern. Dieser Reihenresonanzkreis wirkt also als Dämpfungsglied für die
Oszillatoramplitude, ist außerdem durch die Dämpfungskurve bedingt frequenzabhängig und öffnet voll
bei der höchsten Oszillatorfrequenz. Zwar ist hierdurch eine gewisse Trennung der Mischstufe von der
Oszülatorstufe erreicht, jedoch nur für die Spannung mit der Oszillatorfrequenz; für die Spannung mit der
Empfangsfrequenz nur dann, wenn diese unterhalb der Oszillatorfrequenz Hegt, was für das Band III
minus nicht mehr zutrifft. Die Trennung wird also auf Kosten der Dämpfung für die Hochfrequenzwechselspannungen
in beiden Richtungen erreicht, was nachteilig ist und eine höhere absolute Oszillatoramplitude
und damit einen aufwendigeren jDszillator hinsichtlich seines aktiven Bauteils und seiner
Abschirmung erforderlich macht.
Aus der Literaturstelle »Electronics World«, März 1960, Seite 61 bis 63, ist eine Schaltungsanordnung
für eine automatische Scharfabstimmung bekannt. Hier liegt im AFC-Kreis hinter einem als Gleichspannungsverstärker
geschalteten Transistor eine Kapazitätsdiode, deren Kapazität von der AFC-Spannung
abhängt. Die Kapazitätsdiode liegt an einer Anzapfung der Oszülatorspule eines Oszillatorschwingkreises
und soll ein Hinziehen des Oszillators auf die erwünschte Empfangsfrequenz bewirken.
Das oben genannte Problem eines wirksamen Schutzes beim Einfall eines starken Senders ist in
beiden bekannten Anordnungen weder genannt. noch sind die gezeigten Maßnahmen in allen vorkommenden
Bändern ohne Nachteile vorteilhaft anwendbar.
Aufgabe und Lösung
Es ist die Aufgabe der im Anspruch angegebenen Erfindung, eine Schaltungsanordnung für transistorisierte
Fernsehtuner zu schaffen, bei der auch bei stark einfallenden Sendern, das heißt großer Amplitude
der Spannung mit der Empfangsfrequenz am Eingang der Mischstufe, keine Beeinflussung des
Oszillators auftritt und bei der gleichzeitig der Aufwand für den Gesamtaufwand des Oszillators, also
insbesondere hinsichtlich seines Verstärkerelements und der Abschirmungen gegen Störstrahlung auf der
Oszillatorfrequenz, gering bleibt. Auch soll die Spiegelfrequenzsicherheit und das Rauschen berücksichtigt
werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden nach der Erfindung Maßnahmen vorgeschlagen, wie im Kennzeichen
des Anspruchs näher beschrieben.
Vorteile
Der Vorteil der Schaltungsanordnung nach der Erfindung besteht darin, daß die Oszillatorspannung
in Richtung auf die Mischstufe einen jeweils auf die Oszillatorfrequenz abgestimmten Resonanzkreis vorfindet.
Die Amplitude der Oszillatorspannung wird nicht bedämpft. Dagegen wird die Empfangsspannung
durch den genannten Resonanzkreis derart genügend stark bedampft, daß sie den Oszillator
nicht beeinflußt, so daß auch bei stark einfallenden Sendern nunmehr die gleichen Verhältnisse vorliegen
wie bei schwach einfallenden, das heißt, die Maßnahmen auf der Senderseite durch Aufstellung
von stärkeren Fernsehsendern können bei mit der Erfindung ausgerüsteten Empfängern ohne Änderung
in den Antennenanlagen »kompensiert« werden. Stark einfallende Sender stören beim Betrieb an der
gleichen Antennenanlage nicht mehr insbesondere den Bildempfang.
Erläuterung der Erfindung
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung zeigt links und rechts von den gestrichelten
mit 1 und 2 bezeichneten Linien die bisher be-
kannten Stufen in dem Tuner eines Fernsehgeräts, 7.. B. in einem VHF- oder UHF-Tuner. Der viereckige
Kasten links, beschriftet mit OSZ., soll der Oszillator sein. Dieser ist über einen Koppelkondensator
CK1 an einen Transistor T1 angeschlossen.
der die Regeistufe darstellt Df-r Transistor T1 ist
mit seinem Emitter über einen Widerstand R 2 mit der Batteriespannung verbunden, mit seiner Basis
über einen sogenannten Erdungskoncensatc r C mit dem gemeinsamen Bezugspunkt, z. B. Masse. Außerdem
ist "die Basis des Transistors T1 noch über den Widerstand R mit der Regelspannung UR verbunden.
Dieser Transistor TI ist also die regelbare Stufe
des Oszillators und an der Klemme, die mit OF bezeichnet ist, steht die Spannung mit der Oszillator- 1S
frequenz = Oszillatorspannung. Diese wurde bisher direkt an die Klemme 3 rechts von der gestrichelten
Linie 2 angeschlossen, und damit wurde die Oszillatorspannung unmittelbar über den Koppelkondensator
CAT 3 in die Mischstule gekoppelt, die ihrerseits ao
aus den Transistoren 7" 2 und T 3 besteht. In der
Mischsture ist UB wieder die Batteriespannung, UR ist die Regelspannung, ZF ist der Ausgang der
Mischstufe, die Kondensatoren C sind die Erdungskondensatoren, ein Widerstand R 3 dient zur Einstel-
lung des Arbeitspunkts des Transistors T 2, und zwar zur Voreinstellung, während im übrigen die Arbeitspunkte der Transistoren T 2 und Γ 3 über die Regelspannung
UR und die Widerstände R eingestellt werden können. Die Transistoren werden im Eingang im
Gleichtakt mit der Empfangsspannung und der Oszillaiorspannung angesteuert und am Ausgang
kann im Gleichtakt die Zwischenfrequenzspannung abgenommen werden. CZ ist der Kondensator im
abgestimmten Zwischenfrequenzkreis.
Die Empfangsspannurig erscheint an der mit EF
bezeichneten Klemme. Hier steht also die Empfangsspannung mit der Empfangsfrequenz und wird über
den Kondensator CKl in die Mischstufe eingekoppelt.
Nach der Erfindung ist zwischen die Klemme OF und die Klemme 3 eine abstimmbare Trennstufe eingeschaltet,
bestehend aus drei Blindwiderständen, den InduktivitätenL1 und Ll und der Kapazitätsdiode
D. wobei das eine Ende der induktivität L 2 mit dem gemeinsamen Bezugspunkt verbunden ist.
An der Verbindung zwischen den beiden Induktivitäten L1 und L 2 ist abstimmbar die Kapazitätsdiode
D mit ihrer Anode angeschlossen, während ihre Kathode sowohl mit der Klemme 3 als auch über den
Widerstand R 1 mit der Abstimmspannung UA verbunden ist. Damit kann die Kapazitätsdiode D in
Abhängigkeit von der Abstimmspannung durchgestimmt werden. Die Kapazität der Diode D und die
Induktivität L 1 sind derart bemessen, daß sie einen Resonanzkreis für die Oszillatorfrequenz darstellen.
Die Kapazität der Diode D und die Induktivität L 2 sind derart bemessen, daß sie eine Reihenresonanz
für die jeweilige Spiegelfrequertz darstellen. Die Spiegelfrequenzen
werden also an der Klemme 3 unterdrückt und die Oszillatorfrequenz wird voll zur
Klemme 3 durchgelassen. Außerdem werden die Empfangsspannungen durch den Reihenresonanzkreis,
bestehend aus der Induktivität L1 und der Kapazitätsdiode D, in gewünschter Weise gedämpft.
In einer beispielsweise aufgebauten Schaltungsanordnung war der Transistor Π einer der Type
BC 238, die Diode D eine der Type BB 106. Die
Kondensatoren CK1 und CK 3 hatten je etwa eine
Größe von 1,5 pF. Der Kondensator CK 2 hatte eine Kapazität von 100 pF. Die Größen bzw. Werte für
die Widerstände waren die folgenden: R 2 = 1.8 kih
R = 1 kQ und R 1 = 39 kQ.
Die Induktivitäten der Spulen L 1 und L 2 ergeben sich hinsichtlich ihrer Größe aus dem Verwendungszweck
bei VHF Band I oder III bzw. für UHF und können bei Berücksichtigung der Schaltungsinduktivitäten
sowie -kapazitäten leicht in bekannter Weise berechnet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 23 13Patentanspruch:Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner mit einer Oszillatorstufe und einer Mischstufe und zwischen diesen angeordnetem Reihenresonanzkreis, wobei der Mischstufe die Empfangsspannung und die Oszillatorspannung im Eingang zugeführt werden und die Zwischenfrequenzspannune am Ausgang der Mischstufe abnehmbar ist sowie im Fernsehtuner eine Band- und/oder Bereichsumschaltung und eine Abstimmspannung zur Einstellung der Kanäle vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihenresonanzkreis aus einer mit dem Ausgang der Oszillatorstufe verbundenen Induktivität (L 1) und einer diesen Reihenresonanzkreis auf die Oszillatorfrequenz abstimmenden und durch die Abstimmspannung steuerbaren Kapazitätsdiode (D), die mit dem Eingang der Mischstufe verbunden ist, besteht und daß vom Verbindungspunkt der Induktivität (L 1) mit der Kapazitätsdiode (D) eine weitere, mit der Kapazitätsdiode einen Reihenresonanzkreis für die Spiegelfrequenzen bildenden Induktivität (L 2) gegen den gemeinsamen Bezugspunkt, z. B. Masse, geschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732315621 DE2315621C3 (de) | 1973-03-29 | Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732315621 DE2315621C3 (de) | 1973-03-29 | Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2315621A1 DE2315621A1 (de) | 1974-10-10 |
| DE2315621B2 DE2315621B2 (de) | 1975-06-26 |
| DE2315621C3 true DE2315621C3 (de) | 1976-02-19 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2828838C2 (de) | HF-Eingangsschaltung für Fernsehempfänger | |
| DE2412689B2 (de) | Schaltungsanordnung zur abstimmung und bereichs- bzw. bandumschaltung eines hf-schwingungskreises | |
| DE1919749C3 (de) | Aktive Empfangsantenne mit Dipolcharakter | |
| EP0091169B1 (de) | Zweikreisiges Resonanz-Bandfilter für Kanalwähler | |
| EP0089078A2 (de) | Schaltungsanordnung für einen FM-Empfänger | |
| DE2315621C3 (de) | Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner | |
| DE2424450C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Detektion von Störsignalen und zum Auslösen eines Impulses beim Auftreten von Störsignalen | |
| DE2134351C3 (de) | Transistor-VHF-Mischstufe | |
| DE2852129A1 (de) | Automatische verstaerkungssteuerschaltung | |
| DE712378C (de) | Einrichtung zur Frequenzregelung eines Roehrenoszillators | |
| DE2315621B2 (de) | Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner | |
| DE3345497A1 (de) | Mischstufe | |
| DE19639238C2 (de) | Eingangsabstimmkreis für Fernsehgerät | |
| DE2354630B2 (de) | HF-Verstärker | |
| DE2709579C2 (de) | VHF-Tuner | |
| DE2533868B2 (de) | ||
| DE841471C (de) | Mischstufe fuer Traegerschwingungen sehr hoher Frequenz | |
| DE953539C (de) | Schaltungsanordnung zur wahlweisen Anschaltung eines abzweigenden Verstaerkerkanals an einen Hauptverstaerkerkanal | |
| DE612824C (de) | Roehrenempfangsschaltung mit Rueckkopplung | |
| DE1566974B1 (de) | Mischstufe mit zwei frequenzbereichen | |
| DE698646C (de) | Hochfrequenzverstaerker mit einer Rueckkopplung von einem Schwingungskreis aus auf einen in einer vorhergehenden Roehrenstufe liegenden gleichabgestimmten Schwingungskreis | |
| DE921334C (de) | Abgestimmte Verstaerkerschaltung mit einer Schirmgitterroehre | |
| DE2023894C (de) | Eingangsschaltung fur einen Empfänger fur hochfrequente elektri sehe Schwingungen | |
| DE19824198C2 (de) | Videoausgangsschaltung | |
| DE2829164A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer abstimmbare hochfrequenzschwingkreise im vhf-bereich i und iii sowie uhf-bereich iv und v sowie gegebenenfalls fuer sonderbereiche |