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DE2315621C3 - Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner - Google Patents

Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner

Info

Publication number
DE2315621C3
DE2315621C3 DE19732315621 DE2315621A DE2315621C3 DE 2315621 C3 DE2315621 C3 DE 2315621C3 DE 19732315621 DE19732315621 DE 19732315621 DE 2315621 A DE2315621 A DE 2315621A DE 2315621 C3 DE2315621 C3 DE 2315621C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
voltage
stage
frequency
mixer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732315621
Other languages
English (en)
Other versions
DE2315621B2 (de
DE2315621A1 (de
Inventor
Walter 4150Krefeld Pützer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE19732315621 priority Critical patent/DE2315621C3/de
Publication of DE2315621A1 publication Critical patent/DE2315621A1/de
Publication of DE2315621B2 publication Critical patent/DE2315621B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2315621C3 publication Critical patent/DE2315621C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Stand der Technik
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, das in Fernsehtunern beim Empfang siark einfallender Fernsehsender auftritt. Bei bekannten Schaltungsanordnungen wird einer Mischstufe im Eingang die Oszillatorspannung und auch die Empfangsspannung zugeführt. Am Ausgang der Mischstufe ist die Zwischenfrequenzspannung abnehmbar.
Bei stark einfallenden Sendern kann die Ernpfangsspannung eine derart große Amplitude aufweisen, daß sie den Oszillator beeinflußt. Die Beeinflussung wirkt sich als unerwünschter Mitzieheffekt oder durch Bildung unerwünschter Modulationsprodukte aus.
Der Oszillator selbst soll wegen der geforderten hohen Kreuzmodulationsfestigkeit eine möglichst große Amplitude aufweisen. Diese darf jedoch aus Gründen der Störstrahlungssicherheit nicht zu groß sein. Sie muß aber noch so groß sein, daß eine möglichst lose Ankopplung der Oszülatorstufe an die Mis'*·- ; ife möglich ist. 5»
Aus der Literaturstelle »radio und fernsehen« 1963, Heft 2, Seite 37 bis 39, ist es bekannt, zwischen eine Oszülatorstufe und eine Mischstufe einen aus der Reihenschaltung einer festen Induktivität und einer festen Kapazität bestehenden Saugkreis einzuschalten, dessen Resonanzfrequenz bei der höchsten Oszillatorfrequenz liegt und dazu dient, bei Betriebsspannungsschwankungen eine Frequenzverwerfung der Oszillatorfrequenz zu vermindern. Dieser Reihenresonanzkreis wirkt also als Dämpfungsglied für die Oszillatoramplitude, ist außerdem durch die Dämpfungskurve bedingt frequenzabhängig und öffnet voll bei der höchsten Oszillatorfrequenz. Zwar ist hierdurch eine gewisse Trennung der Mischstufe von der Oszülatorstufe erreicht, jedoch nur für die Spannung mit der Oszillatorfrequenz; für die Spannung mit der Empfangsfrequenz nur dann, wenn diese unterhalb der Oszillatorfrequenz Hegt, was für das Band III minus nicht mehr zutrifft. Die Trennung wird also auf Kosten der Dämpfung für die Hochfrequenzwechselspannungen in beiden Richtungen erreicht, was nachteilig ist und eine höhere absolute Oszillatoramplitude und damit einen aufwendigeren jDszillator hinsichtlich seines aktiven Bauteils und seiner Abschirmung erforderlich macht.
Aus der Literaturstelle »Electronics World«, März 1960, Seite 61 bis 63, ist eine Schaltungsanordnung für eine automatische Scharfabstimmung bekannt. Hier liegt im AFC-Kreis hinter einem als Gleichspannungsverstärker geschalteten Transistor eine Kapazitätsdiode, deren Kapazität von der AFC-Spannung abhängt. Die Kapazitätsdiode liegt an einer Anzapfung der Oszülatorspule eines Oszillatorschwingkreises und soll ein Hinziehen des Oszillators auf die erwünschte Empfangsfrequenz bewirken.
Das oben genannte Problem eines wirksamen Schutzes beim Einfall eines starken Senders ist in beiden bekannten Anordnungen weder genannt. noch sind die gezeigten Maßnahmen in allen vorkommenden Bändern ohne Nachteile vorteilhaft anwendbar.
Aufgabe und Lösung
Es ist die Aufgabe der im Anspruch angegebenen Erfindung, eine Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner zu schaffen, bei der auch bei stark einfallenden Sendern, das heißt großer Amplitude der Spannung mit der Empfangsfrequenz am Eingang der Mischstufe, keine Beeinflussung des Oszillators auftritt und bei der gleichzeitig der Aufwand für den Gesamtaufwand des Oszillators, also insbesondere hinsichtlich seines Verstärkerelements und der Abschirmungen gegen Störstrahlung auf der Oszillatorfrequenz, gering bleibt. Auch soll die Spiegelfrequenzsicherheit und das Rauschen berücksichtigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden nach der Erfindung Maßnahmen vorgeschlagen, wie im Kennzeichen des Anspruchs näher beschrieben.
Vorteile
Der Vorteil der Schaltungsanordnung nach der Erfindung besteht darin, daß die Oszillatorspannung in Richtung auf die Mischstufe einen jeweils auf die Oszillatorfrequenz abgestimmten Resonanzkreis vorfindet. Die Amplitude der Oszillatorspannung wird nicht bedämpft. Dagegen wird die Empfangsspannung durch den genannten Resonanzkreis derart genügend stark bedampft, daß sie den Oszillator nicht beeinflußt, so daß auch bei stark einfallenden Sendern nunmehr die gleichen Verhältnisse vorliegen wie bei schwach einfallenden, das heißt, die Maßnahmen auf der Senderseite durch Aufstellung von stärkeren Fernsehsendern können bei mit der Erfindung ausgerüsteten Empfängern ohne Änderung in den Antennenanlagen »kompensiert« werden. Stark einfallende Sender stören beim Betrieb an der gleichen Antennenanlage nicht mehr insbesondere den Bildempfang.
Erläuterung der Erfindung
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung zeigt links und rechts von den gestrichelten mit 1 und 2 bezeichneten Linien die bisher be-
kannten Stufen in dem Tuner eines Fernsehgeräts, 7.. B. in einem VHF- oder UHF-Tuner. Der viereckige Kasten links, beschriftet mit OSZ., soll der Oszillator sein. Dieser ist über einen Koppelkondensator CK1 an einen Transistor T1 angeschlossen. der die Regeistufe darstellt Df-r Transistor T1 ist mit seinem Emitter über einen Widerstand R 2 mit der Batteriespannung verbunden, mit seiner Basis über einen sogenannten Erdungskoncensatc r C mit dem gemeinsamen Bezugspunkt, z. B. Masse. Außerdem ist "die Basis des Transistors T1 noch über den Widerstand R mit der Regelspannung UR verbunden. Dieser Transistor TI ist also die regelbare Stufe des Oszillators und an der Klemme, die mit OF bezeichnet ist, steht die Spannung mit der Oszillator- 1S frequenz = Oszillatorspannung. Diese wurde bisher direkt an die Klemme 3 rechts von der gestrichelten Linie 2 angeschlossen, und damit wurde die Oszillatorspannung unmittelbar über den Koppelkondensator CAT 3 in die Mischstule gekoppelt, die ihrerseits ao aus den Transistoren 7" 2 und T 3 besteht. In der Mischsture ist UB wieder die Batteriespannung, UR ist die Regelspannung, ZF ist der Ausgang der Mischstufe, die Kondensatoren C sind die Erdungskondensatoren, ein Widerstand R 3 dient zur Einstel- lung des Arbeitspunkts des Transistors T 2, und zwar zur Voreinstellung, während im übrigen die Arbeitspunkte der Transistoren T 2 und Γ 3 über die Regelspannung UR und die Widerstände R eingestellt werden können. Die Transistoren werden im Eingang im Gleichtakt mit der Empfangsspannung und der Oszillaiorspannung angesteuert und am Ausgang kann im Gleichtakt die Zwischenfrequenzspannung abgenommen werden. CZ ist der Kondensator im abgestimmten Zwischenfrequenzkreis.
Die Empfangsspannurig erscheint an der mit EF bezeichneten Klemme. Hier steht also die Empfangsspannung mit der Empfangsfrequenz und wird über den Kondensator CKl in die Mischstufe eingekoppelt.
Nach der Erfindung ist zwischen die Klemme OF und die Klemme 3 eine abstimmbare Trennstufe eingeschaltet, bestehend aus drei Blindwiderständen, den InduktivitätenL1 und Ll und der Kapazitätsdiode D. wobei das eine Ende der induktivität L 2 mit dem gemeinsamen Bezugspunkt verbunden ist. An der Verbindung zwischen den beiden Induktivitäten L1 und L 2 ist abstimmbar die Kapazitätsdiode D mit ihrer Anode angeschlossen, während ihre Kathode sowohl mit der Klemme 3 als auch über den Widerstand R 1 mit der Abstimmspannung UA verbunden ist. Damit kann die Kapazitätsdiode D in Abhängigkeit von der Abstimmspannung durchgestimmt werden. Die Kapazität der Diode D und die Induktivität L 1 sind derart bemessen, daß sie einen Resonanzkreis für die Oszillatorfrequenz darstellen. Die Kapazität der Diode D und die Induktivität L 2 sind derart bemessen, daß sie eine Reihenresonanz für die jeweilige Spiegelfrequertz darstellen. Die Spiegelfrequenzen werden also an der Klemme 3 unterdrückt und die Oszillatorfrequenz wird voll zur Klemme 3 durchgelassen. Außerdem werden die Empfangsspannungen durch den Reihenresonanzkreis, bestehend aus der Induktivität L1 und der Kapazitätsdiode D, in gewünschter Weise gedämpft.
In einer beispielsweise aufgebauten Schaltungsanordnung war der Transistor Π einer der Type BC 238, die Diode D eine der Type BB 106. Die Kondensatoren CK1 und CK 3 hatten je etwa eine Größe von 1,5 pF. Der Kondensator CK 2 hatte eine Kapazität von 100 pF. Die Größen bzw. Werte für die Widerstände waren die folgenden: R 2 = 1.8 kih R = 1 kQ und R 1 = 39 kQ.
Die Induktivitäten der Spulen L 1 und L 2 ergeben sich hinsichtlich ihrer Größe aus dem Verwendungszweck bei VHF Band I oder III bzw. für UHF und können bei Berücksichtigung der Schaltungsinduktivitäten sowie -kapazitäten leicht in bekannter Weise berechnet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. 23 13
    Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner mit einer Oszillatorstufe und einer Mischstufe und zwischen diesen angeordnetem Reihenresonanzkreis, wobei der Mischstufe die Empfangsspannung und die Oszillatorspannung im Eingang zugeführt werden und die Zwischenfrequenzspannune am Ausgang der Mischstufe abnehmbar ist sowie im Fernsehtuner eine Band- und/oder Bereichsumschaltung und eine Abstimmspannung zur Einstellung der Kanäle vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihenresonanzkreis aus einer mit dem Ausgang der Oszillatorstufe verbundenen Induktivität (L 1) und einer diesen Reihenresonanzkreis auf die Oszillatorfrequenz abstimmenden und durch die Abstimmspannung steuerbaren Kapazitätsdiode (D), die mit dem Eingang der Mischstufe verbunden ist, besteht und daß vom Verbindungspunkt der Induktivität (L 1) mit der Kapazitätsdiode (D) eine weitere, mit der Kapazitätsdiode einen Reihenresonanzkreis für die Spiegelfrequenzen bildenden Induktivität (L 2) gegen den gemeinsamen Bezugspunkt, z. B. Masse, geschaltet ist.
DE19732315621 1973-03-29 Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner Expired DE2315621C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732315621 DE2315621C3 (de) 1973-03-29 Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732315621 DE2315621C3 (de) 1973-03-29 Schaltungsanordnung für transistorisierte Fernsehtuner

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2315621A1 DE2315621A1 (de) 1974-10-10
DE2315621B2 DE2315621B2 (de) 1975-06-26
DE2315621C3 true DE2315621C3 (de) 1976-02-19

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