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DE840895C - Vorrichtung zur Blutuebertragung - Google Patents

Vorrichtung zur Blutuebertragung

Info

Publication number
DE840895C
DE840895C DEK2031A DEK0002031A DE840895C DE 840895 C DE840895 C DE 840895C DE K2031 A DEK2031 A DE K2031A DE K0002031 A DEK0002031 A DE K0002031A DE 840895 C DE840895 C DE 840895C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
pin
pump
tap
crankshaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2031A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hornig
Erich Kallmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kallmeyer Richard & Co
Original Assignee
Kallmeyer Richard & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kallmeyer Richard & Co filed Critical Kallmeyer Richard & Co
Priority to DEK2031A priority Critical patent/DE840895C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE840895C publication Critical patent/DE840895C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/02Blood transfusion apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Blutübertragung Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Blutübertragung, bei der das Blut durch kontinuierliches Ausquetschen eines Schlauches mit Hilfe rotierender Rollen einer Pumpe vom Spender zum Empfänger bewegt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist ein Bluttransfusionsapparat, bei dem wenig Handgriffe an einem Wechselhahn genügen, um das System mit Kochsalzlösung zu füllen, das Blut zu übertragen und das System mit Kochsalzlösung durchzuspülen, wobei von wesentlicher Bedeutung die Konstruktion des Wechselhahnes ist, der leicht auseinanderzunehmen und zu säubern ist und mit Bezug auf die Pumpe nur so in den Apparat eingesetzt werden kann, daß die Teile die zum fehlerlosen Arbeiten richtige Lage zueinander automatisch einnehmen, so daß Menschen, sei es Spender oder Empfänger, durch unsachgemäße Handhabung des Apparates keinen Schaden erleiden können.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Rollenpumpe ein nur in einer Ibestimmten Lage mit Bezug auf die Pumpe in die Grundplatte einsetzlbarer Wechselhahn vorgeschaltet ist, um den Teilen der Vorrichtung die richtige Lage zueinander ohne Uberlegung zu geben, und er drei verriegelte Arbeitsstellungen einnehmen kann, von welchen in je einer von zwei Lagen die Kochsalzlösung zum Empfänger oder zum Spender geführt wird, während in der dritten Lage die Transfusion des Blut vom Spender zum Empfänger stattfindet.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen weiter erläutert. Es sind Abb. I eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. I, Abb 3 ein Schnitt durch den Wechselhahn, Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2, \bb. 5 und 6 dem Schnitt nach Abb. 4 gleiche Schnitte in anderen Stellungen des Hahnkükens, Abb. 7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 2 durch den unteren Teil des Hahnkükens, Abb. 8 eine Draufsicht auf den Mengenmesser nach der Linie 8-8 der Abb. 2, Abb. g ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 8.
  • Wie aus Abb. I ersichtich, sitzt auf der Grundplatte 1 der Wechselhahn 2 mit fünf Oliven 3, 4, 5, 6 und 7, von denen die Oliven 4 und 6 durch den Schlauch 8 verbunden sind, der in die Kurbeldose g der Pumpe 10 eingelegt ist und beim Drehen der Handkurbel II in Pfeilrichtung durch die beiden Rollen I2 und I3 in bekannter Weise ausgequetscht wird. Der von der Kochsalzlösung kommende Schlauch wird auf die Olive 3, der von dem Spender kommende Schlauch auf die Olive 5 und der zum Empfänger führende Schlauch auf die Olive 7 aufgesteckt.
  • Im Gehäuse des Wechselhahnes 2 (Abb. 2 bis 7) wird durch eine Kappe 15 das Hahnküken 16 gehalten, auf dessen Zapfen 17 das Handrad 18 abhebbar sitzt. Der Zapfen 17 besitzt eine gegen eine Abflachung der Büchse 19 des Handrades 18 sich anlegende Abflachung, so daß bei Drehung des Handrades 18 eine entsprechende Drehung des Hahnkükens 16 erfolgt. Außerdem sitzt im Handrad 18 eine durch die Feder 20 beaufschlagte Kugel 21, die durch eine Schraube 22 gehalten wird und in eine Rast 23 des Zapfens 17 eingreift, so daß das Handrad 18 bei Ausübung eines kräftigen Zuges von dem Zapfen 17 abgezogen werden kann. In der unteren Stirnwand des Hahngehäuses 14 ist ein Stift 24 befestigt, dessen Schaft eine Eindrehung 25 aufweist.
  • In der Grundplatte 1 ist der der Aufnahme des unteren Zapfens 27 des Hahnkükens 16 dienende Sockel 26 mittels einer Scheibe 28 und mehrerer Schrauben 29 festgelegt. Am Umfang des Sockels 26 sitzt, von Schrauben 30 (Abb. 7) gehalten, eine Bogenfeder 31, deren freies Ende auf dem Sperrstift 32 aufliegt und dessen abgerundete Spitze in Rasten 33 des unteren Zapfens 27 eindrückt, wodurch die jeweilige Stellung des Hahnkükens 16 gegen unbeabsichtigte Verdrehung gesichert ist.
  • Außerdem weist der Sockel 26 eine Eindrehung zur Aufnahme des Spannringes 34 auf, der in die Eindrehung 25 des Stiftes 24 eingreift, sobald der Stift 24 in eine Bohrung 35 des Sockels 26 eingeschoben wird. Der Spannring 34 gestattet also das Herausziehen des Wechselhahnes nur unter einer gewissen Kraftaufwendung, während der Sperrstift 32 die Aufrechterhaltung der Einstellung sichert. Durch die Anordnung des Stiftes 24 und der Bohrung 35 kann der Wechselhahn 2 nur in einer bestimmten Stellung mit Bezug auf die Pumpe in die Grundplatte eingesetzt werden.
  • Das Hahnküken I6 weist zwei Ausfräsungen 37 und 38 auf, die die Wege von einer zur anderen Leitung ohne Bildung von toten Winkeln vermitteln. Dabei sind die Oliven 3 bis 7 auf dem Umfang des Gehäuses 14 so verteilt, daß folgende Verbindungen durch die Ausfräsungen 37 und 38 hergestellt werden. In der Stellung nach Abb. 4 fließt Kochsalzlösung durch die Leitung 3, Ausfräsung 37 zur Leitung 4 über die Pumpe 10 zur Leitung 6, Ausfräsung 38 zur Leitung 7 des Empfängers. In der Stellung nach Abb. 5 fließt Kochsalzlösung durch Leitung 3, Ausfräsung 38 zur Leitung 4 über die Pumpe 10 zur Leitung 6, Ausfräsung 37 zur Leitung 5 des Spenders. In der Stellung nach Abb. 6, der Übertragungsstellung, fließt Blut vom Spender und Leitung 5, Ausfräsung 38 zur Leitung 4 über die Pumpe 10 zur Leitung 6, Ausfräsung 37 zur Leitung 7 des Empfängers. Das Handrad 18 des Wechselhahnes hat auf seiner Oberseite einen Pfeil 44, um die sich tung des Durchflusses anzuzeigen.
  • Die Pumpe Ip (Abb. 2) besteht aus der Kurbeldose 9, in der ein Lager 36 für eine Welle 39 liegt, an der ein Bügel 40 befestigt ist, der außer einem umklappbaren Handgriff ii die beiden Quetschrollen 12 und 13 trägt, die drehbar am Bügel 40 aufgehängt sind und den Schlauch 8 an die Innenwand der Kurbeldose g andrücken, sobald die Kurbel 1 1 gedreht wird. Um ein Ausweichen des Schlauches zu verhindern, ist jede Rolle an ihrer oberen Stirnseite mit einer Wulst 42 versehen. Infolgedessen ist der Schlauch auf vier Seiten seines Umfanges während des Ausquetschens umschlossen, so daß das Blut sicher durch den Schlauch hindurchgeführt wird und kein Rückfluß des Blutes eintreten kann. Zur Festlegung des Schlauches 8 zwischen Olive 4 und Kurbeldose g wird der betreffende Schlauchabschnitt in eine Schlauchrast 43 eingelegt.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der Schlauch für die Kochsalzlösung (Olive 3), der in ein Metallrohr endet, wird in die Kochsalzlösung eingehängt und unter abwechselnder Schaltung des Handrades 18 in die Stellungen nach Abb. 4 und 5 durch Drehen der Kurbel 1 1 im Uhrzeigersinne das ganze System voll Kochsalzlösung gepumpt, bis es vollkommen luftfrei ist. Die Empfängervene wird nun punktiert, dem I Hahnküken die Stellung nach Abb. 6 gegeben und dann die Spendervene punktiert. Durch Drehen der Kurbel 1 1 erfolgt dann die Übertragung des Blutes in der aus Abb. 6 ersichtlichen Weise. Das ganze System wird dann nach der Übertragung unter wechselweiser Stellung des Hahnes nach den Abb. 4 und 5 wieder vollkommen blutfrei gespült, so daR sich Ilur Kochsalzlösung im System hefindet.
  • Wie aus obigen Darlegungen ersichtlich, handelt es sich bei der Erfindung um eine Ubertragungseinrichtung mit äußerst einfacher Arbeitsweise, bei der Fehlübertragungen bei richtigem Anschluß der Schläuche unmöglich und nur drei Einstellungen erforderlich sind, um das ganze System mit Kochsalzlösung zu füllen, das Blut zu übertragen und das ganze System wieder mit Kochsalzlösung durchzuspülen, um die Transfusion beliebig lange zu unterbrechen. Um den Wechselhahn auseinanderzunehmen und zu reinigen, wird das Handr rad 1 18 ill eine Zwischenlage zwischen zwei Arbeitslagen geführt, so daß der Sperrstift 32 aus der kast 33 heraustritt. Durch Ziehen des Handrades 18 nach oben wird dann der Wechselhan herausgenommen. Das handrad 18 wird abgezogen, die Kappe 15 abgeschraubt, worauf das Küken herausgenommen werden kann. Der Wechselhahn läßt sich wegen der Stiftverhindung 24/35 nur in einer bestimmten Stellung wider einsetzen, wodurch selbsttätig die richtigt Stellung des hahnkükens gesichert ist.
  • Die Vorrichtung ermöglicht eine ständig Überwachung des Blutzuflusses, da der Spenderschlauch sofrt kollabiert, wenn die Spendervene zu wenig ergiebig oder die Kurbeldrehung zu rasch erfolgt.
  • Durch die gleichmäßige Blutübertragung und durch die rasche Bewegung des Blutes in relativ engen Schläuchen sowie durch die Möglichkeit, bei Störungen das ganze System sofort blutleer zu spülen, weden Blutgerinnungen ausgeschlatet.
  • Zweckmäßig erfolgt die Verbindung zum Spender durch einen besonders dünnwandigen, engen, durchsichtigen Gummischlauch von etwa 15 cm Länge. der durch ein Glasverbindungsstück mit einem langen Schlauch verbunden werden kann, so daß es möglich ist, den Spender und den Empfänger durch eine zwischengeschoben Wand optisch zu trennen, um seelische Belastungen zu vermeiden.
  • Die Vorrichtung läßt sich auch mit Vorteil zum Absaugen von Ergüssen in Körperhöhlen oder zur Spülung von Körperhöhlen verwenden.
  • Die mengenmeßvorrichtung zum anzeigen der geförderten Blutmenge weist eine Zahnkranzzähllatte 45 mit Zhalen 46 auf, die Durch eine Öffnung 47 der Grundplatte 1 hindurch sichtbar sind.
  • Die Zählplatte 45 sitzt lose auf der Welle 39 und wird durch eine Abstandsmulffe 48 gehalten, die i)ii dem auf der Welle 39 festsitzenden Zahnrad 50 getragen wird, das sich gegen den Endflansch 49 (ler Zelle 39 anstützt. Zahnrad 50 steht mit einem Zhnrad 51 im Eingriff, dessen Welle 52 ein Ritzel 53 trägt, das in den Zhankranz der losen Zälilplatte 45 eingreift. Die Welle 52 ist drehbar auf einem Hebel 54, der sich in einer in der Grundplatte r vorgesehenen Büchse um den Zapfen 55 dreht und durch eine Feder 56 gegen eine Nocken oder Stift 57 des Zapfens 27 des Hahnkükens 16 gezogen wird.
  • Sobald l>ei der in Alab. 8 dargestellten Stellung der Handgrff I und damit die Welle 39 im Uhrzeigersinne gedreht werden, dreht sich Zahnrad 50.
  • Hierdurch wird Zahnrad 51 und Ritzel 53 angetrieben, das die lose liegende Zählplatte 45 in Drehung setzt. Die Übersetzung ist so gewählt, daß sich diese Zählplatte 45 bei jeder Kurbelumdrehung um eine Einheit verschiebt. Die Zahlen sind durch ein Glasfenster mit gewölbter Oberfläche sichtbar, so daß durch die Vergrößerung der Zahlen ein deutliches Ablesen der am Strich 6I stehenden Zahl möglich ist.
  • Der Nocken 57 befindet sich nur dann in der in Abb. S dargestellten Lage, wenn der Pfeil 44 die iii Abb. I gezeigte Lage hat, bei der eine Übertragung des Blutes stattfindet. In dieser Stellung liegt das Ritzel 53 im Eingriff mit dem Zahnkranz der Zählplatte 45. Sobald der Wechselhahn in eine andere Stellung gedreht wird verläßt der Nocken 57 den Hebel 54, der durch die Wirkung von Feder 56 im Uhrzeigersinne verschwenkt wird, so daß das Ritzel 53 aus dem Zahnkranz der Zählpatte 45 heraustritt und keine Bewegung der Zählplatte stattfindet.
  • Es erfolgt also nur dann eine Drehung der Zählplatte 45, wenn ein Bluttransfusionshub der Pumpe stattfindet. Die beim Ausspülen der Vorrichtung notwendigen zwischenzeitlichen Drehungen der Kurbel ii übertragen keine Bewegung auf die Zählplatte.
  • Um die Zählplatte auf Null zurückzufühfen, greift ein Knopf 58 mit einem Rädchen 59 in den Zahnkranz der Zählplatte 45 ein. Es kann auch eine Rückdrehung der Zählplatte auf Null durch Drehen mittels eines Fingers erfolgen, da das Kad 45 durch die Seitenöffnung 60 der Grundplatte I leicht erreichbar ist.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Blutübertragung, bei der das Blut durch kontinuierliches Ausquetschen eines Schlauches mit Hilfe rotierender Rollen einer Pumpe vom Spender zum Empfänger bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpe (10) ein Wechselhahn (2) vorgeschaltet ist, der sich nur in einer bestimmten Lage mit Bezug auf die Pumpe auf der Grundplatte (I) der Vorrichtung einsetzen läßt, um den zugehörigen Teilen automatisch die richtige Lage zu geben, und drei verriegelte Arbeitsstellungen einnimmt, von welchen in je einer von zwei Lagen die Kochsalzlösung zum Empfänger oder Spender geleitet wird, während in der dritten Lage die Transfusion vom Spender zum Empfänger stattfindet.
  2. 2. Xrorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahngehäuse (I4) fünf Oliven aufweist, von denen zwei Oliven (4, 6) zu dem durch die Kurbeldose (g) führenden Schlauch gehören, der zwischen Wechselhahn und Pumpe in einer Schlauchrast (43) geführt wird, auf die dritte Olive (3) der von der Kochsalzlösung kommende Schlauch, auf die vierte Olive (5) der vom Spender kommende Schlauch und auf die fünfte Olive (7) der zum Empfänger führende Schlauch aufgestreift sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (8) in der Pumpe (10) von zwei Rollen (12, I3) gequetscht wird, deren obere Stirnflächen Wulste (42) aufweisen, so daß der Schlauch während des Ausquetschens auf vier Seiten seines Umfanges von festen Wänden begrenzt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahnküken (I6) zwei Ausfräsungen (37, 38) aufweist, die zusammen mit den auf dem Umfang des Gehäuses unsymmetrisch verteilten Oliven die Verbindungen zwischen den Schläuchen herstellen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad (I8) abziehbar auf dem Zapfen (I7) des Hahnkükens sitzt, gegen Verdrehung gesichert ist und durch eine nachgiebige Kugelsicherung (20 bis 23) gehalten wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahnküken (I6) im Gehäuse (I4) durch eine Kappe (I5) gehalten wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das.Hahngehäuse auf einem Sockel (26) sitzt und zwischen dem Sockel und dem Gehäuse eine Stiftverbindung (24, 35) besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (24) des Hahngehäuses eine Eindrehung (25) aufweist, in die sich ein Spannring (34) des Sockels (26) nachgiebig einlegt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Hahnkükens durch einen Sperrstift (32) bestimmt wird, der durch eine Feder (3I) beaufschlagt wird und sich in Rasten (33) des Hahnkükens einzulegen vermag.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung vom Wechselhahn zum Spender durch einen dem wandigen und dadurch bei Unterdruck zusammenfallenden, engen, durchsichtigen Gummischlauch von etwa 15 cm Länge erfolgt.
  11. II. Vorrichtung nach Anspruch I bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehung des Wechselhahnes auf Transfusionsstellung eine Zählvorrichtung eingeschaltet wird, die die Umdrehungen der Kurbelwelle (ii) bei der Transfusion kenntlich macht.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß am Zapfen (I7) des Hahnkükens ein Nocken, Stift od. dgl. (57) sitzt, der in der Transfusionsstellung des Wechselhahnes einen Hebel verschwingt, durch den eine Kupplung zwischen der Kurbelwelle (39) und einer auf dieser Kurbelwelle (39) lose liegenden Zählscheibe (45) eingeschaltet wird.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Kurbelwelle (39) und Zählscheibe (45) aus einem Radpaar (51, 53) besteht, von denen das eine Rad (51) in ein auf der Kurbelwelle (39) festsitzendes Rad (50) und das andere Rad (53) in den Zahnkranz der Zählscheibe (45) eingreift.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch I bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlen der Zählscheibe durch eine in der Grundplatte (I) befindliche Öffnung' (47) sichtbar sind, die mit einem Glasfenster mit gewölbter Oberfläche abgedeckt ist.
DEK2031A 1950-03-04 1950-03-04 Vorrichtung zur Blutuebertragung Expired DE840895C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026047B (de) * 1952-09-18 1958-03-13 Dr Med Dietrich Sachs Geraet zum Foerdern von Blut
DE1214832B (de) * 1961-03-23 1966-04-21 Presna Mechanika Narodni Podni Geraet zum Blutaustausch, insbesondere fuer Neugeborene
DE1245039B (de) * 1960-11-29 1967-07-20 William D Worthington Vorrichtung zur Blutuebertragung

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