DE848140C - Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrloechern - Google Patents
Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen BohrloechernInfo
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- DE848140C DE848140C DEB2604D DEB0002604D DE848140C DE 848140 C DE848140 C DE 848140C DE B2604 D DEB2604 D DE B2604D DE B0002604 D DEB0002604 D DE B0002604D DE 848140 C DE848140 C DE 848140C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
- B23B51/04—Drills for trepanning
- B23B51/0486—Drills for trepanning with lubricating or cooling equipment
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
- Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrlöchern 13olirwerkzetigc zum Bohren von insbesondere langen Hohrliicllern, z. 13. zum Bohren aus dem Vollen von Rohren. Stangen, Wellen und anderen Konstruktionsteilen aus Eisec. Stahl, Gußeisen und ichteiseinnetallen, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. :Wen bekannten Ausführungen haftet der Nachteil an, daß der Bohrkörper auf einer griil.lerec länge gegen die Bohrungswand offen ist, so claß die anfallenden Bohrspäne nicht s"fort in Glas Innere der Bohrstange abgeführt Nverden und ihnen die Miiglichkeit gegeben ist. sich in dwi (Zaum zwischen dem Bohrkopf hzw. der Bohrstange und der Bohrungswand zu schieben und festzusetzen. Durch Glas Festsetzen der Bohrspäne werden die Führungen des Holirkopfes und auch die Bohrstange stark beschädigt. Außerdem tritt heim Festklemmen der Späne zwischen Bohrstange und l)ohrungswand ein starkes Vibrieren des Hohrwerkzeugs ein, welches einen starken Verschleiß der Llartinetallschileiden zur Folge hat. Ein weiterer Nachteil der bekannten 13olirköl)fe besteht darin, da1l der (Zerschnitt des von (lein offenen Teil des Bohrkol>fes und der Bohrung gebildeten Raums größer als der zentrale Späneahführungsraum iin ist. Dadurch treten an der Chergangsstelle von dem offenen Raum zum geschlossenen kauen sehr leicht Spä nestaumWen auf, die ein Unterbrechen des liolirvorgangs erforderlich machen und unter Umständen auch eine völlige Zerstörung des liohrkopfes hzw. der yohrstange zur Folge haben. Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Bohrwerkzeug für das Bohren insbesondere von langen Löchern in Werkstücken aus den obenerwähnten Metallen, bei dem die beschriebenen Nachteile vermieden sind. Dieses wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Bohrkopf auf seinem Umfang ein gegen die Bohrungswand geschlossenes Rohrstück bildet und die Stirnwand des Bohrkopfes in bezug auf seine Drehrichtung vor der Schneide oder den Schneiden angeordnet eine sektorartige Öffnung aufweist, die so angeordnet ist, daß die anfallenden Späne zwangsläufig in das Bohrkopfinnere eintreten und durch dieses abgeführt werden. Bei einer derartigen Ausbildung des Bohrkopfes können sich keine Bohrspäne zwischen den Bohrkopf bzw. die Bohrstange und die Bohrtiiigs«-and schieben und hier festsetzen, so daß ein einwandfreies und ungehemmtes Arbeiten mit dem Bohrwerkzeug gewährleistet ist. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den unmittelbar an der Schneide liegenden Raum möglichst klein -Vuszubil-" den, wodurch erreicht wird, daß sich der Span nicht lang entwickeln kann, sondern möglichst kurz- abbricht. :Außerdem kann auch dadurch, daß die Späne von dein engen Raum an der Schneide ohne Querschnittsverengung des für ihre Weiterbewegung zur Verfügung stehenden Weges in den anschließenden, vorzugsweise größeren Abführungsraum ,gelangen., ein Festsetzen der Späne nicht eintreten. Spänest<ititiiigeii werden also mit Sicherheit vermieden.
- In der Zeichnung ist ein Bohrkopf gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar in :11>1i. i ini Längsschnitt und 11) AM). 2 in Ansicht; A11. 3 zeigt eine Stirnansicht des Bohrkopfes. In den Abbildungen ist mit i der Bohrkopf mit dein federnden Dichtungsring 2 und mit 3 die diesen tragende Bohrstange bezeichnet, die gemäß der Erfindung den gleichen oder annähernd gleichenDurchine,#ser wie der Bohrkopf besitzt, wodurch das Bohrwerkzeug ein größtmögliches Widerstandsmoment gegen Durchbiegung und Verdrehung erhält. Der Shaiiabfluß erfolgt durch das Innere des Bohrkopfes i sowie der Bohrstange 3, und auch der Zufluß und Abfltlß des Spülmittels erfolgt im Innern des Bohrrohrs, indem das Spülmittel durch einen durch Einsetzen eines Rohrs 4 in die Bohrstange 'gebildeten Ringraum 5 zugeführt wird, uni nach Besliülen des Bohrkopfes zusammen mit dem Bohrspänen durch das Innere des Bohrwerkzeugs abgeführt zu werden. Der Bohrkopf i bildet im Umfang ein geschlossenes Rohrstück. Mit 7 sind zwei etwa im Winkel von 9o° zueinanderliegende Führungen für den Bohrkopf bezeichnet. Über der Schneide bzw. den Schneiden 6 besitzt der Bohrkopf in seiner Stirnwand eine Öffnung x für die Abführung der Späne, die deshalb, sowie sie anfallen, sofort ihren Weg in das Innere des Bohrkopfes nehmen müssen, aus dem sie dann mit dem Spül,vasser weggespült werden.
- Es ist natürlich auch inöglicli, den Bohrkopf i so auszubilden, daß auch der Rauin, in dem die Späne entstehen, bis (licht über die Schneide geschlossen wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Maßnahme für ein einwandfreies Arbeiten des Werkzeugs nicht unbedingt erforderlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrlöchern, z. B. zum Bohren aus dem Vollen von Stangen, Wellen und anderen Konstruktionsteilen aus Eisen, Stahl, Gußeisen und Nichteisenmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf (i) des Bohrwerkzeugs auf seinem Umfang ein gegen die Bohrungswand geschlossenes Rohrstück bildet und in der Stirnwand des Kopfes in bezug auf die Drehrichtung vor der Schneide oder den Schneiden eine sektorartige Öffnung in solcher Anordnung vorgesehen ist, daß die anfallenden Späne zwangsläufig in das Bohrkopfinnere eintreten, um von hier abgeführt zu werden. z. Bohrwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar Tiber der Schneide oder den Schneiden (6) liegende, durch diese und die Bohrungswand begrenzte Raum, in den die Späne eintreten, einen gleichen oder geringeren Querschnitt als der hieran anschließende ins Innere der Bohrstange (3) führende Abführungsraum für die Spane besitzt. 3. Bohrwerkzeug nach _11;shrucli i und 2, dadurchgekennzeichiiet, daß in (las Innere der l3ohrstange (3) ein Rohr (_I) eingesetzt und hierdurch ein Ringraum gebildet ist, durch welchen das Spülmittel zugeführt wird, um durch das hohle Innere des Bohrkopfes und die Bohrstange abgeführt zu werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 631 703; USA-Patentschriften N r. goo 894, 2 O(92 101, 2 182263-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB2604D DE848140C (de) | 1942-11-07 | 1942-11-07 | Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrloechern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB2604D DE848140C (de) | 1942-11-07 | 1942-11-07 | Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrloechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848140C true DE848140C (de) | 1952-09-01 |
Family
ID=6952832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB2604D Expired DE848140C (de) | 1942-11-07 | 1942-11-07 | Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrloechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848140C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1942
- 1942-11-07 DE DEB2604D patent/DE848140C/de not_active Expired
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