DE1107050B - Bohrkopf - Google Patents
BohrkopfInfo
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- DE1107050B DE1107050B DEM21899A DEM0021899A DE1107050B DE 1107050 B DE1107050 B DE 1107050B DE M21899 A DEM21899 A DE M21899A DE M0021899 A DEM0021899 A DE M0021899A DE 1107050 B DE1107050 B DE 1107050B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
- B23B51/04—Drills for trepanning
- B23B51/0486—Drills for trepanning with lubricating or cooling equipment
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl. 49 a 60/02
INTERNAT. KL. B 23 L·
PATENTAMT
M 21899 Ib/49 a
ANMELDETAG: 12. FEBRUAR 1954
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 18iMAI1961
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 18iMAI1961
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bohrkopf mit einem eine oder mehrere zur Bohrkopfachse einseitig
liegende Schneiden aufweisenden Schneidstahl und einer dem Schneidstahl diametral gegenüberliegenden
Führungsleiste, die in Nuten der Stirnwand des Bohrkopfes, vorzugsweise durch Hartlöten, befestigt sind
und bei dem Schneidstahl und Führungsleiste aus einem härteren Werkstoff als dem des eigentlichen
Bohrkopfkörpers bestehen und ein Späneabfuhrkanal vorgesehen ist. ~" ίο"
Um den beim Bohren auftretenden radialen Druck auf
die Führungen möglichst ohne Verformung aufzunehmen, ist es schon bekannt, eine durchgehende
Schneidplatte mit zwei Schneiden und mit Führungen · aus einem harten Werkstoff vorzusehen. Hierbei befindet
sich der jeder Schneide zugekehrte Späneabfuhrkanal in der Hälfte des Bohrkopfes, die vor der die
jeweilige Schneide tragenden, etwa durch die Bohrkopfachse gehenden Seitenfläche des Schneidstahls
liegt.
Dieser bekannte Bohrkopf hat jedoch den Nachteil, daß für eine einwandfreie Lagerung des Schneidstahles
die Nut in der Wandung des hohlen Bohrkopfes eine bestimmte Länge haben muß und dadurch die Wandung
des Bohrkopfes im Bereich dieser Nut eine bestimmte Stärke nicht unterschreiten darf. Dadurch
muß insbesondere bei Bohrern kleinen Durchmessers der Späneabfuhrkanal verhältnismäßig klein ausgeführt
werden, so daß eine einwandfreie Späneabfuhr nicht gewährleistet ist.
Dieser Nachteil des bekannten Bohrkopfes ist gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der mit der
Führungsleiste aus einem Stück bestehende Schneidstahl an der dem Späneabfuhrkanal abgewandten Seite
an einer über die ganze Breite des Bohrkopfes sich erstreckenden Fläche anliegt. Damit kann die Länge der
Nuten, in denen die durchgehende Schneidplatte gelagert ist, verkürzt werden, so daß die Wandung des
hohlen Bohrkopfes im Bereich dieser Nuten dünner als bisher gehalten und damit der Querschnitt des Späneabfuhrkanals
vergrößert werden kann. Die Anlagefläche, an der der Schneidstahl angelötet ist, nimmt
einen Teil des axialen Schneiddruckes und der auftretenden radialen Kräfte auf und entlastet die Halteflächen
der Nuten, die dann kleiner als bisher gehalten werden können.
In der Beschreibung ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
im einzelnen erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Bohrkopfes und einen Teil einer an diesem befestigten
Bohrstange, während
Fig. 2 den Bohrkopf in Draufsicht zeigt.
Der in der Zeichnung generell mit 10 bezeichnete Bohrkopf
Anmelder:
Maskinfirma R. L. Carlstedt,
Hagersten (Schweden)
Hagersten (Schweden)
/Vertreter: Dr.-Ing. W. Wolff, Patentanwalt,
Stuttgart N, Lange Str. 51
Stuttgart N, Lange Str. 51
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 14. Februar 1953
Schweden vom 14. Februar 1953
Werner Kurt Max Kleine, Bremen-Mahndorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Bohrkopf weist einen inneren, in axialer Richtung durchlaufenden Kanal 12 auf und ist mit einem Gewinde
14 zwecks Anschlusses an eine ebenfalls hohle Bohrstange 16 versehen. Am freien Ende des Bohrkopfes
10 ist eine gemäß der Erfindung ausgestaltete Schneidstahlplatte 18 in zwei Nuten 20 und 22 eingesetzt.
Die Schneidstahlplatte liegt hierbei an einer sich über die ganze Breite des Bohrkopfes erstreckenden
zusammenhängenden Fläche 24 an. Sie besteht in an sich bekannter Weise aus härterem Werkstoff als der
Bohrkörper 10 und ist an den Wänden der Nuten 20 und 22 sowie an der Fläche 24 befestigt, und zwar
vorzugsweise durch Hartlötung.
Der Schneidstahl 18 ist einseitig im Verhältnis zu seiner Mittelachse mit einer vorzugsweise stufenförmigen
radialen Schneide 26 und mit einer axialen Schneide 28 versehen. Der Schneidstahl hat eine den
Durchmesser des Bohrkopfes 10 übersteigende Breite, so daß er auf beiden Seiten über den Bohrkopf hinausragt.
Die der Schneide 28 gegenüberliegende Seite 30 der Schneidstahlplatte bildet eine Führung, die zur
Aufnahme der während des Bohrvorganges auf den Bohrkopf wirkenden radialen Kraftkomponente bestimmt
ist. Eine weitere, einen gesonderten Bauteil bildende Führungsleiste 32 ist in an sich bekannter
Weise vor der Schneide 28, in der Umlauf richtung des Bohrkopfes gesehen, angebracht.
Infolge der großen Anliegefläche für die Schneidstahlplatte 18 am Bohrkopf kann die auf der einen
Seite dieser Platte befindliche öffnung 34 des Kanals
109 607/1«
12 größer als bisher ausgeführt werden und sich somit weit über die Mitte des ßohrkopfes hinaus erstrecken.
Hierbei wird zweckmäßig die Wand des Bohrkopfes neben der Nut 20 dicker ausgebildet als neben der
Nut 22, und zwar nimmt hierbei vorteilhaft die Wanddicke in der Richtung zur letztgenannten Nut allmählich
ab, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Durch den größeren Flächenraum der kreisabschnittförmigen
Öffnung 34 wird das Ableiten der Bohrspäne zusammen mit dem Kühlmittel durch das Innere des Bohrkopfes
erleichtert, und dies trägt ebenfalls dazu bei, daß der Bohrkopf nach der Erfindung äußerst hohe
Schneidgeschwindigkeiten zuläßt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt,
sondern in mannigfacher Hinsicht innerhalb des Rahmens des ihr zugrunde liegenden Leitgedankens
abwandelbar. So kann der neben der Schneide 28 gelegene Teil der Öffnung 34 bzw. des Kanals 12 aus
Werkstoff derselben oder ungefähr derselben Härte wie der des Schneidstahles bestehen oder mit solchem
Werkstoff verkleidet sein.
Der in Fig. 2 eingezeichnete Pfeil gibt die Drehrichtung des zu bearbeitenden Teiles an.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Bohrkopf mit einem eine oder mehrere zur Bohrkopfachse einseitig liegende Schneiden aufweisenden Schneidstahl und einer dem Schneidstahl diametral gegenüberliegenden Führungsleiste, die in Nuten der Stirnwand des Bohrkopfes, vorzugsweise durch Hartlöten, befestigt sind, bei dem Schneidstahl und Führungsleiste aus einem härteren Werkstoff als dem des eigentlichen Bohrkopfkörpers bestehen und ein Späneabfuhrkanal vorgesehen ist, der sich in der Hälfte des Bohrkopfes befindet, die vor der die Schneiden tragenden, durch die Bohrkopfachse gehenden Seitenfläche des Schneidstahls liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Führungsleiste (30) aus einem Stück bestehende Schneidstahl an der dem Späneabfuhrkanal (12) abgewandten Seite an einer über die ganze Breite des Bohrkopfes sich erstreckenden Fläche (24) anliegt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 767 138, 848 140;
Buch von Klingenberg,» Technisches Hilfsbuch«, 12. Auflage, Berlin, Springer-Verlag, 1944, S. 368.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 109 607/140 5.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE333273X | 1953-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1107050B true DE1107050B (de) | 1961-05-18 |
Family
ID=20308162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM21899A Pending DE1107050B (de) | 1953-02-14 | 1954-02-12 | Bohrkopf |
Country Status (5)
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|---|---|
| BE (1) | BE526491A (de) |
| CH (1) | CH333273A (de) |
| DE (1) | DE1107050B (de) |
| FR (1) | FR1093231A (de) |
| GB (1) | GB760353A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3191463A (en) * | 1962-07-25 | 1965-06-29 | American Heller Corp | Solid boring apparatus |
| DE2856363A1 (de) * | 1977-12-27 | 1979-06-28 | Valeron Corp | Schaltbarer und austauschbarer einsatzbohrer |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2822739B1 (fr) * | 2001-03-07 | 2003-08-01 | Renault Automation Comau | Outil de coupe, electrobroche et machine-outil adoptant un tel outil de coupe |
| DE102019200776A1 (de) * | 2019-01-23 | 2020-07-23 | Robert Bosch Gmbh | Einsatzwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines Einsatzwerkzeugs |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767138C (de) * | 1937-12-31 | 1951-11-08 | Karl Burgsmueller | Anordnung zum Bohren von langen Loechern kleinen Durchmessers, insbesondere von Gewehrlaeufen |
| DE848140C (de) * | 1942-11-07 | 1952-09-01 | Karl Dipl-Ing Beisner | Bohrwerkzeug zum Bohren von insbesondere langen Bohrloechern |
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-
1954
- 1954-02-11 CH CH333273D patent/CH333273A/de unknown
- 1954-02-12 DE DEM21899A patent/DE1107050B/de active Pending
- 1954-02-12 GB GB4159/54A patent/GB760353A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE767138C (de) * | 1937-12-31 | 1951-11-08 | Karl Burgsmueller | Anordnung zum Bohren von langen Loechern kleinen Durchmessers, insbesondere von Gewehrlaeufen |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1093231A (de) | 1955-05-02 |
| BE526491A (de) | |
| CH333273A (de) | 1958-10-15 |
| GB760353A (en) | 1956-10-31 |
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