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DE845869C - Verfahren und Vorrichtung zur elektrostatischen Trennung von Getreide von seinen Verunreinigungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur elektrostatischen Trennung von Getreide von seinen Verunreinigungen

Info

Publication number
DE845869C
DE845869C DEQ178A DEQ0000178A DE845869C DE 845869 C DE845869 C DE 845869C DE Q178 A DEQ178 A DE Q178A DE Q0000178 A DEQ0000178 A DE Q0000178A DE 845869 C DE845869 C DE 845869C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixture
electrode
rotating
grain
approximately
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEQ178A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Bands Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quaker Oats Co
Original Assignee
Quaker Oats Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quaker Oats Co filed Critical Quaker Oats Co
Application granted granted Critical
Publication of DE845869C publication Critical patent/DE845869C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/02Separators
    • B03C7/06Separators with cylindrical material carriers

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorriditung zur elektrostatischen Trennung von Getreide von seinen Verunreinigungen
    Itic I:rliit<Itrit @wt1 i11 t \ c1-f;t111-cr1 1111c1 \'t@r-ricl1tti11ger1
    zurrt Ruiiii`cii von (ictrcicir als \@trliereitungsstufe
    vor scinur Umwandlung in die verschiedenen Nah-
    rtiii,"siiiittc#l für die inen:cliliche Hrn :ihrung. Bei der
    Enitc unl Lagerun" beint Transport und bei (!er
    13eh;tnalutt@, des Gutrei#ics nimmt es unvermei_Ibar
    ltliclist unangenehme \"erunrcinigungen, beispielsweise
    \usscliei:lnngen voll Ratten, Mäusen utrd arideren
    :@a,@etien#n,Insektfor,V'ürmernun;lliäfern,krankenuncl
    frcsclr;irligtcri IZiirncr:r, Samen, _\bf;illen u. (1"l., auf. Die
    Mull- ,c (der der t@cwicl@tsltntzentsatz dieser \'eru itrei-
    tiigu@i@err st-hwanlct butr;ichtlich je nach deti einzelnen
    tlrteir, \I,11 clttttit c@a, R@tti@etreide stammt lind nach
    eiern .\iistit;tl3 11n11 efcr .\r t seiner Bcltan<llung 1111t1 nach
    der Zeit tiiitl ciun lit@,linguiigeii, unter denen das tie-
    truicie x()i-dum \'c rwahlun geslteicltert wird.
    1)ic @tisltct- üblichen Verfahren zur IZeitrigtttig des
    t@etrei@,es bcstandcn im allgemeinen in (!er VerwenAung
    einer komplizierten und schweren _1nc@r lnmt" wie sit#
    beispielsweise für Schwerkraftabschci 'ung, Iinenma-
    tische .\bschei<lunb und Sortier- o '.er Siebtrennung
    \'erm-enching finden, wobei Maschinen, wie 1,nettm@t-
    tiscltc @chwerkr<tftscheiaer, Aspiratoren, \V;isc her,
    Reiniger und Siebe erforderlich sin;l, welclic alle auf
    den bekannten Grundsätzen der niechariischoir Tret-
    nun g ahlt;ingig von Schwerkraftunterschie_len der
    Teilchen un:l ;« 1f der Griißenlieli.ii;dlung, ;tltlt;iriig x ()il
    l-ntcr_:chic-icn in Teilchenform und @r@@l.ir, 1>cruliett.
    I)as\ er-iii@tlilendesGetreidesbestehtin@-er@cliie lencii
    Betriebstuten, die in drei allgemeine (@rul@l>ctt attlge_
    teilt wer,len können. Diese Gruppen sinn i. IZeinigun,@s-
    vttrgaii,ge, _. Vorbereiten, Trocknen, 1#:ntkeiiiic#n t111,1
    Sortieren und 3. Mahlen, Sieben, Reinigen Lind Ver-
    packen.
    Obwohl die Erfindung an verschie1encn Stellen iiii
    Ablauf dieser Betriebsvorgiinge Anwendung finden
    kann, ist es v()rzuziehen, sie bei Beginn de> @'eriiialilens
    anzuwenden, weil dadurch der V c>rteil entstellt, ('i,iß
    vor diesen Arbeitsgängen die gesamten, olicngcnannten
    L;nreinigkeiten entfernt «-erden, da sich viele dieser
    Frem lkiirper und Verunreinigungen verteilen und in
    (!cn Hcken ('.cr Behälter, ('er @i>rdercr un-1 der Reini-
    gtingsvi>rrichtungen sammeln, @> daß dir ganze Mühle
    verseucht wird und von Zeit ztt Zeit einer teueren
    Reinigung bedarf.
    :Abhängig \,(»i der Größe der Mühle und >'.er Art der
    verwendeten Reinigungsanlage schwankt der Betrag
    an ganzen Ki>rnerii, die ('en wertvollen Tcil des Pro-
    duktes bilden, in weiten Grenzen von `5 bis dS",'" der
    Ri>ligetreideinischung und enthält demnach häufig
    einen hi>licn Verlustprozentsatz. Die Entfernung, der
    erw@ihnten Unreinigkeiten lag in ähnlicher @`,-cise zwi-
    schen 0(i tind ol>°,, der (:.esamtuiircüü,@keiten ini
    Rohgetrei(lc, wodurch eine weitere und teuere Vnt-
    fernung beim Zerkleinern, Sortieren, Sieben und Male-
    len, durch welche Arbeitsgä nge tlas verkäufliche (ietrei-
    deerzeu"iiis leergestellt wird, notwendig wird. Die an-
    fängliche Reinigung des Rollgetreides ist für eine holte
    Ausbeute an ganzem Getreide und für die wcitge-
    hendste Entfernung der vorhanc:enen Unreinigkeiten
    « ünschens@@ert, um höchste Ausbeute und reinste
    Nahrungsmittel zu erzielen, während (lie sich erge-
    bende Vereinfachung (!es -#%-eitereii Mahlvorganges die
    Einsparung beträchtlicher Ausrüstung und die Herab-
    setzung von Geldinvestierungen, Kraftanlagen und
    Unterllaltungs- und L'berprüfungskosten verursacht.
    Hauptgegenstand der Erfindung ist demnach ein
    verbessertes Verfahren zur Reinigung von Getreide in
    einfacherer, praktischerer und wirkungsvollerer Weise.
    Nach teer Erfindung ist ein Verfahren zur Abtren-
    nung von Unreinigkeiten aus einer Mischung voll Ge-
    treide und Unreinigkeiten vorgesehen, wobei die Mi-
    schung einer rotierenden Elektrore zugeführt wir,l, die
    eine Elektro_le eines getrennten Elektro!enpaares
    bildet, dann die Mischung durch ein zwischen den
    beiden l:lektro len aufrechterhaltenes elektrostatisches
    Feld entladen wird, während diese Elektroden auf
    einem verhältnismäßig hohem Potentialunterschied
    gehalten und die Oberflächengeschwindigkeit der rotie-
    renden Elektrode und der Potentialunterschica so auf-
    einander abgestimmt werden, daß einer der Mischungs-
    teile abgestoßen und der andere angezogen wird, und
    schließlich Getreide und Verunreinigungen getrennt
    gesammelt «erden.
    Es hat sich Herausgestellt, (lab Rt>h-etreide-
    mischungen, die von verschie(lenen Gegenden stannnen,
    zu verschiedenen. Jahreszeiten geerntet wurden (Kiel-
    verschieden lang und unter verschic-ienen Verhält-
    nissen gespeichert wurden, einen verschiedenen Feuch-
    tigkeitsgehalt anzunehmen suchen, der die elektro-
    statische Empfindlichkeit der Teilchen und die geeig-
    nete elektrostatische Behandlung beeinträchtigt. Ein
    anderes Ziel der Erfindung ist es demnach, ein Ver-
    fahren und eitle Vorrichtung c:er obengenannten Art
    vorzusehen, (las Sieb leicht und wirkun@svi@ll durch ge-
    eignete Temperierung und Sc,rtierung der Roligetreide-
    mischungen sowie durch richtige Anpassung der ver-
    wendeten elektrostatischen Verfahren den verschie-
    denen Be_'.ingungen anpaßt, so> (l@iß ein reineres Ge-
    treidepro_'ttkt durchiitferneii chic; wesentlich
    höheren Prozentsatzes der sehr wian:;enelimen @'er-
    unreinigungen erzielt werden kann.
    Nach der Erfindung ist eine elektrostatische Trenn-
    vorrichtung vorgesehen finit einer ro@tieren#len Förder-
    elektro(le, mit einer festen I?lektn> 1c, die ein dünnes
    bandartiges Metallblatt aufweist, da, sich iin wesent-
    lichen über die gesamte Länge <irr riitieren @.len Elek-
    trode erstreckt und dessen Kante \-(»i der- Oberfläche
    der rotierenden I.lektroae getrennt ist un_t parallel zu
    ihr liegt, ritt Mitteln zur Aufrechterhaltung einer ver-
    hältnismäßig hohen PotentiaHifferenz zwischen den
    Elektroden, um zwischen ihnen ein ionisierendes Ent-
    la;lungsfela zu erzeugen, finit Mitteln durch Zuführung
    der zti trennenden Mischung zur rotierenden Förder-
    elektro-le in einem dünnen, in Liingsrichtung über diese
    Elektrode verteilten Strom zur l:iitlii ltiiig (:tircli das
    ionisierende Pell und mit Mitteln zur getrennten
    Sammlung der von der Vorrichtung getrennten Stoffe.
    Ein weiterer Gegenstand der Ertin_iuii", ist eine ver-
    besserte Vorrichtung zur -\nsfiilirung iles obigen Ver-
    fahrens, die in ihren Teilen und in der Kombination
    und Anordnung dieser Teile wirkungsvoller ist.
    Aus diesen und anderen Grün_lcn richtet sich die
    Erfindung auch auf bestimmte Verbesserungen und
    Kombinationen von Teilen und 'Verfahrensstufen, die
    im folgenden näher beschrieben werden, wobei die
    neuen Merkmale in den Ansprüchen nie_iergelegt sind.
    Die Zeichnungen zeigen in
    Fig. i eine Übersichtsskizze eines Anwendungs-
    beispieles des Verfahrens und der V(irrichtung nach
    der Erfindung,
    Iig. 2 eine schematische Seitenansicht der elektro-
    statischen Trennvorrichtung nach heg. i,
    Fig.3 eine schematische Seitenansicht eines Teiles
    der in Fig. 2 gezeichneten Vorrichtung,
    Fig. 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des
    Elektro,lenpaares nach Fig. 2,
    Fig. j eine teilweise ini Schnitt gezeichnete, schema-
    tische Ansicht zur weiteren Verdeutlichung der in
    1' ig. 4 gezeichneten Teile,
    Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 3, die jedoch
    einen anderen Teil der elektrostatischen Vorrichtung
    zeigt.
    Nach dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel,
    (las in der Obersichtsskizze nach Iig. i dargestellt ist,
    wird das Rollgetreide vorzugsweise an der Mühle
    einem Beclierwerk zugeführt und zu einem Sieb io
    bekannter Bauart geleitet, das (lie gröberen Fremd-
    körper und Abfälle, wie Ähren, Holzstücke i>1. dgl., die
    größer als das ganze Korn sind, abso:idert. Die von
    diesem Sieb io kommende Mischung läuft dann über
    einen Magnetabscheider i i bekannter Bauart, der
    alles Magneteisen, Nägel und andere metallische Ge-
    genstände entfernt, welche beim Durchlaufen durch die
    Mühle beträchtliche Zerstörungen hervorrufen würden.
    Von diesem Magnetabscheider gelingt die Mischung
    zu einer automatischen Waage bekannter Bauart und
    wird (li>rt gewogen. Von (li>i-t wird sie zii @lirriclitungen
    g('fiil1rt, \\,) >1c t('tllllcricrt tIIIA >(crtier-t wit-,1, u111 sie
    fü.r clie \\irkullgs\'olle Rcilliguilgsbelian(llmlg un:f
    Stcrilisatic(n mittels der aus (1c11 sp<itcr noch zu be-
    acllrcilx'm!cn clcktr(I>tatisc'Itcn -1"rcilllvorridltun;=<'n
    I>c',tc@teII@'c@@ Mittel \-orzul)creiteii.
    Da.', clc-i- Mühle zngcfüllrte Nollgetreidc' entlI:ilt ge-
    wiilinlich aII verscliit.lcilen C)rfcn g@@wach;ene lind. über
    vcrsdii('.letlc @citr'ittlile ;#u v(rschic'leiten jahreszciten
    gespeichrl-tc und \\-cdi;c@ltuler Vctichtigkeit ttua an-
    deren lic@lirt:@utlgcil ausgosctzte @ieaan(lteilc, was zu
    \\'cc@l;cllic!er (@c>atntf('nc'litigkcit und Oberdächcn-
    feuchtigkeit führt. (!(r('tl l@@@Iltr@@lle wichtig für den
    wirl:url@;w:llcnc'Icl;tn##W oim'll:@o.11>sc'IICi@lwc@l,gmyia,
    il,:Ires@,I,cEc@I-c@ cl;lilil. v,c III, @'c.I- (@a#:ll,ltf(#t,cllti@l:cits_
    Sehalt sich 1.51' o 11Aliurt c: l( r ;!iesct@ 1'i-@czeilt;atz fibur_
    ;('llrt'it(l. WuI'n (@j@ k@(llg(. trel l: ('iner natürlichen
    "Incrkrill>cli;tllclltti@@ (:11r('11 Shc-'id:(riilg über e111('11
    Zuitrauin v-)11 \I@cI@:Itcii tt!Itcr\\@@rien \\'nr;le, lletr:igl ('er
    (ie>;ulltfcltc'I:ti`k('it@gcl:alt (ICr \a(tierabsclleiittn-
    gen ,- bi, (t@( ", \\-;111111i l -:ic (@(trciciefcuclltigkcit zwi-
    ;('llen t= 1111:l al1llall('nl..l 1,511 (, I1u@t. In diesen Bt@I-ci-
    cllen, in (!ulwi: der f litcrsd@ie:i z\vi>cli('ii (lein Feuchtig-
    kcit;.gelia@t ('.ur 111c1 ailc?('rer Verunrei-
    »igungeil ciildr;eits und ';r. Getreides auf der all:lrr(-I1
    Seite z\\'i>(lieu aull:illerid j und ; ° (I liegt, kann die
    ()berlhiclwiik'tichti`keit undcliee@ektrcc;tati;che-l-renn-
    \v@rk;ar@k('it Icitlit lulle. genlau genlau gesteiert werden und die
    gleichfiirInigc .@u>lu@tttc an @;tni('m, gereinigten) (ie-
    treide aufrccht(-1-11,t!wn werden.. @'t(c (@agegen@(1,ts 1Z(>It-
    getreile ull1uli (@e;;ttlltfell(II@@gkelt;gellalt von a1111:i-
    herncl 1,5 o#ler 1o1' () u11(1 darüber aufweist (.der der
    L-nter;cllic;l z\vi;clien (lern leuchtig=keit@@ehalt der
    \agcticrabsclwidungen und (lein Getruide kleiner ist,
    hat e: .ich I;crul;ge>tellt, (1a1.1 e> :itißerst wüi;ctlens_
    wert und vc@rteilliatt ist, ,Stufen zur Steuel-un_
    des ()bcrtlii(-I((-iig('li;iltd;@ der Teilchen und ge\\-i;>e
    Vorfahrcii vier ü11 b)lgunden beschriebenen elektr(i-
    a;ItisUncn -I renllull, vmrzu;eflcn.
    Itl (1e11 l@;ill('ll, lii dulivI) (ia: 1Z((lt`=etrel(ie in Käten
    wler ail(lenil li(li:ilt(-r'ii @(sl,(ichert wurde unA die
    Obei'fl:iche des (,utr('i(les vcrll:iltilisi@:ißig trocken ist,
    wird. <nie elektr(,stati:('he :lnfnallmefülligkeit dies Ge-
    treide; uIlcl <.er eilt;predien(len Verunreinigungen
    wirkung;v@cll dadni-cll gerc,`elt, (1a1.1 inan (!.,-,durch einen
    Luftstrccni in chwn @pift(-r noch zti beschreibenden
    Apparat fall( il l;ilit. Wenn j('ctoch ver,glcichsweisegroße
    Atnlerungcit in der Obei-ilächenfeuchtigkeit des Ge-
    treides, llcispiels\\'(ise il1fcllge von «"ad@stumsl>elin-
    gttigc11 c>:ler wegen \-orangegangener Speicherung, fie-
    fürd('rung o:lci- I@(,li;in(llttii` vorhanden sin:l, lassen
    :ich ,Änderungen i11 der OberlLichentrockcnheit leicht
    durch Siiik(,ii wler Steigen des Prozentgewichtes des
    durch die clektmstatiscltc '1-rcniiting gereinigten Ge-
    treides fc>t;tellcn u11(1 (ler Arbeiter kann durch
    Be(Ibadltllllg (1;l('1- (=ewicht;prüftltlgen leicht diese
    ()1>erfl:idleilfeuclltigkeit;ttnterscllie;lc erkennen.
    Bei \\'ach;eil(teilt ()llcrli:idlenfeuchti,gkeitsgellalt
    wachsen die Cewichtsprozent(' (11r @'eru@reinigung;-
    allteile beträchtlich von 5 I)is ;llin:illern(1 ij° (,, was
    kost;l)i('lige @-erltt;te dos \\ertvccllell ganzen Getrei.les
    in diesen al>getrcmlten feilen. be,ictitet. 1-s hat ;ich
    herausgestellt, (1;11i ,iiir(,li Durchfallenla;sen (.er Mi-
    sclt11lig (111r('!1 (-i11(@II 1tr')In \\;tl-nltIl' 1 -tIft Iniifg glr'Ingeli
    Volumens und Temperatur der geringe Prozentsatz an
    OberH:ichenfeuchtigkeit (weniger als 1°'o des gesamten
    Feuchtigkeitsgehaltes) des Getreides und der ent-
    sprechenden Verunreinigungen leicht getrocknet und
    für eine Zeitdauer trocken gehalten wird, die für eine
    wirkungsvolle elektrostatische Abtrennung dann, wenn
    die Mischun;- durch die elektrostatische Trennvor-
    richtun g Litift, ausreicht. Durch diese Behandlung des
    Roligetreidegeinisches mit einem Strom warmer Luft
    bei einer nizuhi;sigen Steigerung der Oberflächen-
    feuchtigkeit wird der Prozentsatz an gereinigtem
    ( ietrciclc' und die Abtrennung der ausgeschiedenen
    'I eil(' schnell in den Wirksamkeitsbereich der Erfindung
    -(,bracht.
    Im @ll:itllerllst, Winter u11(3 in dien; frühen Friihjahrs-
    nii)ii;ttcii. \\-uiiii die gesamte Rohgetreidefeuchtigkeit
    iin allgemeinen i3°.u,über;teigt und bi; ztt 2(>°.,1 und
    darüber bethigt, hat es sich als vorteilhaft heraus-
    `estellt, ein so lches Getrei-le von der Waage 12 durch
    uillu Tr(ickunvorrichtung 13 und dann (furch eine
    I@ühlanla@e 1+ zu leiten, die bei:le von bekannter
    .Ausführung sind und. durch die der Gesanitfeuchtig-
    keitsgehalt du; Getreides auf annäliern;l und seine
    Temperatur auf die normale, für die folgenden Ar-
    beitsg:inge geeignetste Temperatur herabgesetzt wird.
    Scc,=ar nach einer solchen Behandlung kann e: je_loch
    manchmal Ab\,veichungen u11(1 Abänderungen des
    OberH:ichenfeuchtigkeitsgehaltes des Getreides und der
    Vrrtinreinigungen geben, uad dies wird dann dadurch
    k. (rrigiert, <1a13 inan die Mischung durch eine Aspiratc@r-
    vctrriclttung 15 bekannter und geeigneter Bauart
    laufen läßt. In dieser Aspiratorvorrichtung fällt die
    Mischung durch einen Strom trockener oler warmer
    Luft ():ler inerter Gase, wie oben erwähnt, und wird
    dann vorzugsweise durch die elektrostatische Ab-
    in der firn folgenden beschriebenen
    Weise geschickt.
    Vorzugsweise wird diese Trockenluft ():ler (las
    Trockengas dem Aspirator 15 durch eine Leitung 16
    zugeführt, die finit (lern Gehäuse 17 einer elektro-
    statiSchen Trennvorrichtung, die allgemein mit IS
    bezeichnet ist, verbunden ist. Diese elektrostatische
    Treimvorrichtung ist mit einem Lufteinlaß ig und finit
    einer Reizvorrichtung 20 bekannter und geeigneter
    Bauart versehen, welche beispielsweise Dampfschlan-
    gen, C alro-ls oder andere bekannte Heizmittel auf-
    weist. Die Luft oder das Gas wird vorzugsweise durch
    diese Vorrichtung an dein Elektrodenpaar der später
    noch zu beschreibenden elektrostatischen Trennvor-
    richtung vorbei und durch die Leitung 16 u113 den
    Aspirator durch einen von einem Gebläse 21 erzeugten
    So- gesaugt und in einem Staubsammler 22 entladen.
    Dies hat verschiedene wichtige Vorteile. Es sichert eine
    konstantere, vollkommen trockene Oberfläche des
    Getreides und eine gleichförmigere, elektrostatische
    Abtreinutng. Es entfernt den Staub, der dadurch ent-
    steht, dal3 die Mischung über mehrere Elektroden
    läuft, die Verwendung finden, um eine vollständige
    "1-reinung cl-; Getreide; und der Verunreinigungen
    hervorzurufen. 1?s setzt die mögliche Feuer;- (.der
    E tplosi(rn;gefahr des Getreidestaubes herab, der ,ich
    fit dlei- el('kti-ostziti;clien 'fretinvorriclitung ;aiinlelt u111
    dort uml:inft. Darüber hinaus versorgt es den Behan'l-
    lungsstrom mit einem wesentlichen Gehalt an Ozon. Diese Mischung aus Luft und Ozon, die gegebenenfalls durch die Vorrichtung 2o erhitzt werden kann, dient nicht nur zur weiteren Trocknung der durch den Aspirator laufenden Mischungsteilchen, sondern auch zur Sterilisation der Teilchen infolge der bekannten Sterilisationswirkung des Ozons. Gegebenenfalls kann die erwärmte Luft-Ozon-Mischung von der Abtrennvorrichtung über den Aspirator 15 durch eine Leitung 23 unmittelbar in den Kühler geleitet werden wo sie im Gegenstrom mit der Getreidemischung unter Steuerung durch geeignete Ventile in den Leitungen 16 und 23 in Berührung kommt.
  • Bei einem natürlich auftretenden oder erzeugten Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Rohgetreidemischung von annähernd 15% und darunter hat es sich als wünschenswert herausgestellt, eine hochintensive elektrostatische Abtrennung vorzunehmen, die vorzugsweise durch eine Vorrichtung ausgeführt wird, wie sie in den Fig. 2 bis 5 dargestellt ist. Diese Vorrichtung weist einen Zuführungstrichter 24 auf, der mit einem geeigneten, nicht gezeichneten Zuführungssteuerschieber bekannter und geeigneter Bauart versehen ist, durch den die Getreidemischung in einem gleichmäßigen, dünnen Strom von der annähernden Dicke eines einzigen Teilchens einer geerdeten rotierenden Zylinderelektrode 25 zugeführt wird, die vorzugsweise aus Messing oder Kupfer besteht und io bis 2o cm (4 bis 8 Zoll) Durchmesser, und i8o, 25o oder 370 cm (6, 8 oder 12 Fuß) Länge aufweist. Ihre Oberfläche kann glatt oder rauh sein. Sie wird ständig in geeigneten Lagern durch bekannte und geeignete, nicht dargestellte Mittel gedreht, um eine Oberflächengeschwindigkeit von 60 bis 90 m/min (2oo bis 300 Fuß/min), abhängig von den besonderen Betriebbedingungen, zu erzeugen. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Oberfläche in sauberem Zustand dadurch zu halten, daß sie in Berührung mit einer geeigneten Bürste oder einem «'ischer 26 (Fig.3) gehalten wird, um einen sauberen metallischen Kontakt zwischen Elektrodenoberfläche und Rohgetreidemischung sicherzustellen.
  • Wenn die Getreidemischung vom Trichter dem Oberteil der rotierenden Elektrode 25 zugeführt wird, wird sie durch die Schwere- und Zentrifugalkräfte in ein elektrostatisches Feld oder eine Ionisationszone gebracht, die durch die Förderelektrode 25 und ein festes, dünnes oder bandartiges Elektrodenblatt 27 erzeugt wird. Diese Bandelektrode 27 hat vorzugsweise die gleiche Länge wie die Elektrode 25 und wird an ihren Enden auf Hochspannungsisolatoren 28 bekannter und geeigneter Bauart gelagert.
  • Die Bandelektrode 27 hat vorzugsweise eine Dichte zwischen 0,07 und 0,35 mm (0,003 und 0,015 Zoll), so daß eine durchlaufende dünne Kante parallel und gegenüber der benachbarten Oberfläche der Elektrode 25 entsteht. Die Elektrode 27 kann aus Stahl, Kupfer oder einem anderen leitenden Metall hergestellt sein und sie ist vorzugsweise so schmal, daß gerade noch eine feste Lagerung ihrer Kante parallel zur Elektrodenoberfläche 25 vorhanden ist. Diese Herabsetzung ihrer Querschnittsabmessungen dient zur Begrenzung von Strahlungsverlusten .und der erforderlichen Eingangsleistung. Die Kante der Elektrode 27 hat vorzugsweise einen Abstand von 12 bis 50 mm (`,'.= bis 2 Zoll) von der Oberfläche der Elektrode 25, je nach dem Zustand des zu behandelnden Stoffes, der Betriebsspannung od. dgl.
  • Die auf die Bandelektrode aufgebrachte Spannung ist beträchtlich höher als die, welche bisher im allgemeinen bei elektrostatischen Trennvorrichtungen Verwendung gefunden haben, und liegt vorzugsweise zwischen 2o ooo und 40 000 Volt, je nach dem Zustand des zu behandelnden Materials usw. Diese Elektrode ist vorzugsweise durch bekannte und geeignete, jedoch nicht gezeichnete Mittel montiert, so claß sie nicht nur auf die Oberfläche der Elektrode 25 zu und von ihr weg, sondern auch konzentrisch zu ihrer Achse verstellt werden kann. Bei einer Lage der Elektrode 27 in der horizontalen Mittelebene der Elektrode 25, werden nach der Erfindung Spannungsbereiche bis beispielsweise 40 000 Volt bevorzugt, jedoch kann diese Elektrode 27 auch in eine geneigte Stellung von 15 oder 30° über diese waagerechte Mittellage gebracht werden und dann läßt sich die Spannung auf beispielsweise 2o ooo oder 22 000 Volt herabsetzen. Diese Spannungen werden durch geeignete Verbindungen mit einem Gleichrichter 29 bekannter und geeigneter Bauart erzeugt, der beispielsweise durch eine Transformatorspule 30 erregt werden kann.
  • Es hat sich weiter herausgestellt, daß eine dünne Blatt- oder Bandelektrode 27, wie sie beispielsweise beschrieben ist, besonders dann, wenn ihr eine hohe negative Spannung aufgedrückt wird; eine bessere Coronaentladung mit einer größeren Leistungsfähigkeit für solche großen Teilchen, wie sie Getreide darstellt, hervorruft, als eine Spitzenelektrode oder eine Elektrode mit positiver Ladung. Weiter wurde bei dieser Entladung festgestellt, daß sie sich gleichmäßiger verteilt und ausreichende elektrostatische Kraftlinien über die beträchtliche Länge der Elektroden hervorruft, die für die Praxis erforderlich sind.
  • Dieses Besprühen der Mischungsteilchen mit elektrischen Ladungen, wodurch sie zum Haften an der rotierenden Förderelektrode 25 gebracht werden, hat eine Haftwirkung, die der Zentrifugalkraft entgegengesetzt ist, welche durch die rotierende Elektrode erzeugt wird und die Teilchen abzustoßen sucht. Die Teilchen des ganzen Kornes, die bessere Leiter als die Abscheidungen und die anderen Verunreinigungen sind, geben ihre Ladungen rascher an die geerdete Elektrode 25 ab, während sie infolge ihrer größeren 'Masse stärker der `'Wirkung der Zentrifugalkraft ausgesetzt sind. Auf der anderen Seite geben die Verunreinigungsteilchen, die im allgemeinen zu einem geringeren Feuchtigkeitsgehalt und zu einer geringeren Leitfähigkeit neigen, ihre Ladungen an die geerdete Elektrode langsamer ab und sind so mehr der Haftwirkung durch diese Ladungen unterworfen, während sie wegen ihrer geringeren Masse weniger der Zentrifugalkraft ausgesetzt sind. Durch geeignete Abstimmung der Umlaufgeschwindigkeit der Elektrode 25 und der Stellung der Bandelektrode 27 sowie der aufgedrückten Spannung, was leicht durch Versuche festgestellt werden kann, hat sich herausgestellt, daß die Getreklekürner mit der größeren Masse und dem geringeren elektrischen Widerstand vor den Verunreinigungen mit der geringeren Masse und (lern größeren elektrischen Widerstand
    ab,gest()tien \%-erden, s() fraß fliese Teile auf gegenüber-
    liegenden Seiten der üblichen, verstellbaren Trenn-
    platte 31, (1. 11. all Bell Steilen 32 bzw. 33 herabfallen
    und so getrt'nnt gusannnult wc'r(len können.
    WO der hcuclltigkeitsellalt (;ur Mischung r3° oder
    mehr lmtr;igt (@(ler (Irr Unterschied zwischen (lern
    Feuchtigkeitsgelialt (res Getreides und der Verunrei-
    nigt111,gen herabgesetzt ist und es nicht möglich ist,
    diese Schwierigkeiten durch Temperieren oder V()r-
    b eltan(llmlg in der oben beschriebenen Weise zu über-
    winden, \vie (, nunc Itinal während der -;urnmeriii()ll;lte
    der lall ist, Itat es sich heraus,@@estellt, claß dit' -C--
    wünschte Reinigungsabtrennung durch geeignete All-
    passung de, ('lektrustltti;clieii Abtreilnvorganges wir-
    kungsvoll Ilervurgerufen werden kann. In diesem Fall
    wird (lic Lml;itifgescliw-iii(iigkeit der Förderelektrode
    auf 1>eisl>ielsw-eise ,;e) »l@tilin (,1i() Fuß n1inl herab-
    gesetzt, u111 firn w('s('ntliclten (!i(' Wirkung der Zentri-
    fugalkraft auf die Mischung beim Durchleiten durch
    (las elektrische Fehl zu beseitigen. Außerdem wird die
    dünne Blatt- oller Bandelelektrode 27 durch eine
    z\'lin<lriscile, rotierende l?lektro:le 34 (Vgl. Fig. 2 und 6)
    esrsetzt, die vorzngswcisc aus Messing ucierlitipfer finit
    glatter t)bertläche und mit einem Durchmesser zwi-
    schen annähernd So 0n(1 Zoo inne (2 0n(1 S "Lull) fierge-
    stellt ist. Diu<r Elektr():le ist mit ihrem Rand zwischen
    22 1111d 5() 111111 (7," und 2 Zoll) vorn Rand der Förder-
    e@ektro(@e 25 ciiternt angeordnet, und bekannte und
    geeignete, j('(lucli nicht gezeichnete Mittel sind zur
    Drehung (Irr Elektrode 34 mit geeigneter, niedriger
    Gescli,#vindigkeit vorrsellen. Zur Aufrechterhaltun-
    einer satil)ercn Oberfläche und zur Verhinderung
    elektrischer \-erluste ():ler 1:Iitladungen zwischen den
    beiden Elektroden sind geeignete, bekannte Bürsten
    ()der @iscll('r 33 vorhanden. In diesem Fall ist die
    Elektrode 34 Init einer negativen Spannung zwischen
    annähernd 2() l)()() und 2,S ()U() V()It `eladen. indem inan
    sie Init eilletn bekawiten. L"eeignetuii Gleichrichter 36
    verbindet, der mittels einer 1-i-aiisfurinaturspule 3,- in
    dein FachInavn hckannter \l eise erregt wird. Wegen
    <11e5(1 geringeren Spannung wurde die Behandlung
    der Mischung zwischen fliesen I:lektroclen als elektro-
    statische :\1)ti-ctiiitiiig geringer Intensität bezeichnet.
    Bei (fieser -\rt fier _\t>trentnulgeriii#lier Intensität
    hat es sich @ttrausestellt, (lab (las vlektrostatische Ver-
    halten (res t@ctrei(les und ('er Verunreinigun gen gerade
    unigekehrt zu (lein bei der .\btrennungJ hoher Inten-
    sität, wie sie Oben beschri('ben wurde, ist. Dies führt
    dazu, fraß die Verunreinigungsttilclien, wie es bei 38
    zu ,e11(11 ist, v()n der geerdeten Förderelektro;le abge-
    stoBen wcrdcn, w,;ilncnd die ganzen Getrei:!ekörii(-r.
    im wescntlici:en v()ti der Zentrifugalkraft unbecin-
    illlßt, zurtlik-uh;liten t111(1 ('aim durch die Schwerkran
    nach Trennung v()11 (1e11 \ cruneinigungen bei 39 ab-
    fallen. Mittels der üblichen verstellbaren Abteilplatte
    4o las#:cii sich diese Mischungsbestandteile leicht tren-
    11e11 0n(1 getrennt saniII1cl11.
    Bei einigele (@etrei(<'@ntell lin(i Verunreiiligungell IInd
    unter 1)e>tlillillteil 1'ellcllthkelt@l)e(1111gUI1`etl, bei*-
    wenn !it'I Feucht tgkeltsgelialt Elch 1i1 <1C1
    Mischung ;iiidert, hat es sich als vorteilhaft heraus-
    gestellt, sowohl die -\1)ticiliiitii" hoher Iliten;it@it als
    auch die .\I)treilnurlg @lie(Iriger Intensität Ilil,teruiii-
    arider zu verwenden, wie es beispielsweise in Fig.2
    dargestellt ist, wo die Mischung zuerst der Abtrennung
    hoher Intensität durch zwei Paare solcher Elektroden,
    die finit Teil \r. r bezeichnet sind, und dann der Ab-
    trenlltlll@ nie lriger Intensität durch zwei Paare ent-
    sprechender, mit Teil \r. 2 bezeichneter Elektroden
    unterworfen wird, was dazu führt, daß (las gereinigte
    ('utreide durch die Leitung 41 entladen wird, während
    liie abgetrennten Verunreinigungen durch die Lei-
    tungen 42 und 43 ausgeworfen werden. Das Getreide,
    teilweise ini Teil i durch Entfernen der Abschei-
    ;nn@en und anderen Verunreinigungen mit geringem
    1 unchtigkcit;gehalt gereinigt wurde, enthält manch-
    nial einen geringen Prozentsatz von Abscheidungen
    Mollen l@cticlitigkeitsgehalts, der sich durch die elektro-
    statiscllc Behandlung hoher Intensität in Teil i nicht
    i)hne weiteres entfernen läßt. Deshalb wird nach der
    1:1t111 jung (fieses teilweise gereinigte Getreide durch
    Scl:werlcraftc#in«-irkung durch den Teil 2 geleitet, in
    (lein die Abscheidungsbestandteile hohen Feuchtig-
    keitsgehalt leicht, wie es bei 44 (Fig. 2) zu erkennen
    ist, entfernt werden. Dadurch wird ein sehr reines, aus
    ganzen hörilern bestehendes Erzeugnis 45 produziert,
    in(luni nian sich die Eigentümlichkeiten zunutze macht,
    die firn elektrostatischen Verhalten des Getreides und
    fier \'ei-Linreinigungen mit hohem und niedrigem
    Feuchtigkeitsgehalt bei der Behandlung in Feldern mit
    tiieclriger bzw. hoher Intensität festgestellt wurde.
    Mittels einer solchen Anordnung lassen sich entweder
    beide Trennungsarten allein oder gemeinsam in Reihe
    liiiitereinandergeschaltet durchführen.
    Die Anwendbarkeit und die Vorteile dieser Trennung
    hoher und niedriger Intensität sind durch die folgenden
    Beispiele charakteristischer Versuche mit verschie-
    denen lsormnischungen mit Feuchtigkeitsgehalt über
    bzw. unter 1j11, o erläutert. Diese Beispiele zeigen, claß
    (las Verfahren niedriger Intensität die höchste. Aus-
    beute an ganzen Körnern und die höchste Reinigungs-
    wirksainkeit bei einem Feuchtigkeitsgehalt über 15'.,
    ergibt, jeaucli zu geringerer Ausbeute und Reinigungs-
    wirksaInkeit bei Getreide mit einem Feuclltigkeits-
    -ehalt unter 15(1/o führt. Anderseits zeigt das Verfahren
    Isolier Intensität geringe Ausbeute und Wirksamkeit
    bei h()hein Feuchtigkeitsgehalt des Getreides, jedoch
    11()1e Ausbeute und Wirksamkeit bei einem Feuclitig-
    keit,gehalt unter 1s° a.
    l t#uclttl@heit Verun-
    reinigung,-
    Geladene Getreide- elit-
    \'t#run-
    Flektr()de au,heut, . f( rnungs-
    (:; trc i@l(- r(i11i-
    wirk;am-
    @lltl°elt
    1(e12
    I
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    I
    14.21 @j() - c)9.2 r()(),()
    Aus ( er v()rller@rehen<len Beschreibung 1ä ßt sich ei--
    ;etmen, fraß nach der Erfindung das Verfahren zur
    Reinigung von Getreide weitgehend vereinfacht wird, weil es nunmehr möglich ist, einige Teile der Anordnung, beispielsweise schwere Abtrennapparate, Größensortiervorrichtungen, Klassiervorriclitungen, Flotations- und Waschvorrichtungen und ihre dazu gehörigen Gebläse und Förderer, wegzulassen, wodurch eine beträchtliche Verminderung der erforderlichen Kapitalinvestierung, der Betriebs- und Unterhaltungskc,sten erzielt wird. Gleichzeitig hat es sich durch das Verfahren zur Vorrichtung nach der Erfindung herausgestellt, daß man 92 bis 98 Gewichtsprozent sterilisierten, gereinigten Getreides erhalten und eine gleichmäßige Reiriigucigswirksamkeit von 98°,o und darüber bei einer JMengenpro@luktionsgeschwindigkeit pro Einheit von ioo und darüber bei der Zuführung von i,ooo bushels (36 ooo 1) Rohgetreide pro Stunde aufrechterhalten kann.
  • Es läßt sich somit erkennen, daß nach der Erfindung die gesteckten Ziele erreicht werden, und trotzdem in der Beschreibung nur auf Einzelheiten eines bevorzugten Ausführungsbeispieles Bezug genommen ist, ist es selbstverständlich, daß diese nur zur Erläuterung und nicht zur Begrenzung gedacht sind. Es lassen sich nämlich verschiedene Abänderungen im Aufbau und in der Anordnung der Vorrichtungsteile und in der Verbindung und Reihenfolge der Verfahrensstufen im Rahmen der Erfindung und der Ansprüche vom Fachmann leicht erkennen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur .Abtrennung von 1'nreinigkeiten von einer -Mischung aus Getreide und Verunreinigungen, gekennzeichnet durch Zuführen der Mischung zu einer rotierenden Elektrode, ciie einen Teil eines Paares getrennter Elektroden bildet, mittels welcher durch ein zwischen ihnen vorhandenes elektrostatisches Feld die Mischung entladen wird, durch Aufrechterhalten eines verhältnismäßig hohen Potentialunterschiedes zwischen diesen Elektroden, durch :Abstimmen c;er Oberflächengeschwindigkeit der rotierenden Elektro:le und des Potentialunterschiedes, um einen der Bestandteile abzustoßen und den anderen anzuziehen, und durch getrenntes Sammeln des Getreidebestandteiles und des Verunreinigungsbestandteiles.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Mischung von der rotierenden Elektrode unter Einwirkung der Zentrifugal-und Schwerekrä fte in das elektrostatische Feld zur Ionisation von einer der 1, lektroJen einfallen läßt, wobei diese mit einer Ionisationsspannung zwischen annähernd 20 000 und 40 000 Volt geladen ist, um die Mischungsteilchen im Verhältnis zu ihrem elektrischen Widerstand niederzuschlagen, wobei die rotierende Elektrode mit einer L mfangsgeschwindigkeit zwischen annähernd 6o his 9o in min (2oo und 3oo Fuß lmin) gedreht und die Geschwindigkeit der rotierenden Elektrode und die Spannung der Entladungselektrode so eingerichtet ist, claß die Getreidebestandteile, die grÜßere Masse und geringeren, elektrischen Widerstand laben, durch die Zentrifugalkraft vor den Verunreinigungsbestandteilen abgestoßen werden, die geringere 2 asse und größeren elektrischen Widerstand aufweisen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i o:ler 2, dadurch gekennzeichnet, claß vor dem Zuführen zur rotierenden Elektrode der Feuchtigkeitsgehalt der Mischung untersucht und, falls sie einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, diese Mischung getrocknet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt der Mischung wenigstens annähernd auf i5°;'" durch Trocknen der Mischungsbestandteile gehalten wird, die einen höheren Feuchtigkeitsgehalt aufweisen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile mit hohem Feuchtigkeitsgehalt gekühlt und aufgelockert werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung der Ionisation von einer Bandelektrodenkante ausgesetzt wird, die eine wirksame Kantendicke von annähernd 0,07 bis o,35 mm (o,oo3 bis o,oi5 Zoll) aufweist und sich im wesentlichen gleichmäßig über die Länge der rotierenden Elektrode erstreckt, wobei die Bandelektrocienkante in der Nähe der Stelle angeordnet ist, an der die Mischung von der rotierenden Elektro;le abfällt.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zusätzliche Stufen, die darin bestehen, claß ein Luftstrom durch das elektrostatische Feld geleitet wird, um eine Mischung der Luft mit dem vom Feld erzeugten Ozon hervorzurufen und man diesen Strom von Luft und Gas in Berührung mit dem Getreidebestandteil bringt, um diesen zu sterilisieren. B.
  8. Verfahren nach :Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom erhitzt wird, um den Getreidebestandteil gleichzeitig zu trocknen.
  9. 9. Elektrostatische Abtrennvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 8, gekennzeichnet durch eine rotierende Förderelektro:le (25), durch eine feste Elektrode (27) mit einem dünnen, bandartigen Metallblatt, das sich im wesentlichen über die Länge der rotierenden Elektrode (25) erstreckt und dessen Kante parallel zur Oberfläche dieser rotierenden Elektrode (25) und getrennt' von ihr angeordnet ist, durch Mittel (29, 3o) zur Aufrechterhaltung einer verhältnismäßig hohen Potentialdifferenz zwischen den Elektroden (25, 27), uin ein ionisierendes Entladungsfeld zwischen ihnen zu erzeugen, durch Mittel (24, 24d) zur Zuführung der zu trennenden Mischung zur rotierenden Förderelektrode (25) in einem dünnen Strom, der längs über diese Elektrode zur Entladung durch das ionisierende Feld verteilt ist, und durch Mittel (3i) zum getrennten :Auffangen der von der Vorrichtung getrennten Stoffe. io. Vorrichtung nach Anspruch y, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Elektro;le (25) geerdet ist. t i. Vorrichtung itacii =1n@llrt:Cli o c1 lcr i o, ciad urcli `i#kcitnzciclinet. daß die feststehende Iaektr@i@'.c (=;) eirar <lüititc Entla!!ekante von an- nÄhernd (),i>7 Iris 111111 ((),()1);j hi,: o,01,5 Zoll) Picke auf@@ci>t. 1z. `-@irriclitun,@ nach Anspruch d, 1o o.ler 1t, c!ailiiri lie#kcniizi#icltiiet, dal3 die rotierende
    I@lel<tr@i.le (?5) einen Durchmesser von annähernd zi>ci bi: zoo mm (4 bis S Zoll) aufweist. t,;. Vorrichtung nach einem der Ansprüche t-) bis 1z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante der fe@t,tehenden Elektrode (27) zwischen annähernd 1a uitcI 50 111111 (1;_ und z 7.o11) von der rotierenden l:lektro :'.e (?,5) entfernt angeordnet ist.
DEQ178A 1950-04-17 1951-04-15 Verfahren und Vorrichtung zur elektrostatischen Trennung von Getreide von seinen Verunreinigungen Expired DE845869C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944525C (de) * 1953-12-10 1956-06-14 Dr Rudolf Rueter Verfahren zum Auslesen von Samen, Fruechten und anderen pflanzlichen Produkten
DE1407855B1 (de) * 1961-01-25 1970-03-12 Wilhelm Dr Knolle Verfahren zum Trennen von koernigem Saatgut in voll keimfaehige Koerner und nicht oder vermindert keimfaehige Koerner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE944525C (de) * 1953-12-10 1956-06-14 Dr Rudolf Rueter Verfahren zum Auslesen von Samen, Fruechten und anderen pflanzlichen Produkten
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