[go: up one dir, main page]

DE845451C - Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen - Google Patents

Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen

Info

Publication number
DE845451C
DE845451C DEP5105A DEP0005105A DE845451C DE 845451 C DE845451 C DE 845451C DE P5105 A DEP5105 A DE P5105A DE P0005105 A DEP0005105 A DE P0005105A DE 845451 C DE845451 C DE 845451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
axles
axis
housing
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5105A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mozelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Original Assignee
Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG filed Critical Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Priority to DEP5105A priority Critical patent/DE845451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE845451C publication Critical patent/DE845451C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung gegen übermäßiges Durchhängen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen 1)ie Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung gegeit übermäßiges Durchhängen von Kraftfahrzeug-Scliwingaclisen iii unbelastetem Zustand, insbesondere bei Oberleitungsomnibussen, bei welchen jede der elektrischen Antriebseinheiten mit ihrer Achse mitschwingt.
  • Heini 1-I(-ben \()u Fahrzeugen, insbesondere schweren Kraftfahrzeugen. wie Oberleitungsomnibussen, durch Wagenheber i% erden die Wagenfedern entspannt, und die Räder hängen meist ungleichmäßig und auch sehr tief herunter. Dadurch muß nicht nur das Kraftfahrzeug verhältnismäßig hoch angehoben werden, um irgend welche .lrl)elten zu verrichten, sondern es wird auch das Arbeiten an den \\'ageti sehr erschwert. (;c-ni:iß der Erfindung werden diese Schivierigl;cite» dadurch überwunden, daß an den SchwingachscriAnschläge vorgesehen sind. Dadurch wird das Durchhängen sämtlicher Wagenräder gleichmäßig begrenzt. Eine einfache Abstützung ergibt sich, wenn an jedem Gehäuse der als Drehzapfen wirkenden elektrischen Antriebseinheiten je eine Anschlagpratze vorgesehen ist, welche sich in unl@elastetem Zustand der Achse auf dem Gehäuse der \ntrieliscinheit für die andere Wagenseite abstützt. 1)i(- wirksamen Flächen der Anschlagpratzen sind nach Hogen gekrümmt, deren Mittelpunkte in der Drehachse der Schwingachse für die andere Wagenseite Der Druck, der durch die Anschlagpratzen auf das Gehäuse der Antriebseinheiten ausgeübt wird, verteilt sich gleichmäßig auf die Lagerstellen. Für die nicht angetriebenen Achsen werden die Schwinghebel zweiarmig ausgeführt, wobei der zweite Arm als Anschlag auf den Rahmen des Fahrzeugs wirkt. Zum Schutz vor Beschädigungen weisen die Anschlagflächen eine elastische Auflage, wie Gummipolster od. dgl., auf.
  • In den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zeigen, ist Fig. 1 eine Draufsicht auf die.Antriebsachsen für einen Oberleitungsomnibus, Fis. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. r und Fig.3 ein Querschnitt durch eine nicht angetriebene Achse.
  • \1s Ausführungsbeispiel wurde ein Oberleitungsomnibus gewählt, welcher eine einfache Vorderachse und zwei hintereinanderliegende Aniriebsachsen zeigt. Die vier angetriebenen Schwingachsen für die Räder 1, 2, 3 und 4 sind gleich ausgebildet, weshalb mir die Schwingachsen für die Räder 3 und 4 beschrieben sind. Die Antriebseinheiten, welche für jedes Rad aus einem Elektromotor und einem zugehörigen Getriebe bestehen, sind in den Gehäusen 5 und 6 untergebracht, die Lagerzapfen 7 und 8 bzw.
  • und io aufweisen und in Querträgern des Rahinens 1 t gelagert sind. Die Drehachsen der Schwingachsen liegen im wesentlichen in der Längsachse der Antriebseinheiten, so daß diese als Drehzapfen dienen. An dem Gehäuse 5 ist ein Achstrichter 12 und an dein Gehäuse 6 ein Achstrichter 13 angeflanscht, durch welchen sich der Antrieb für die Räder 3 bzw. 4 erstreckt. Zur Abfederung der Schwingachsen werden je zwei hintereinanderliegende Achsträger durch einen Waagebalken 14 bzw. 15 gehalten, von denen jeder über Federhebel mit nicht gezeigten Drehstahfedern verbunden ist. An dein Wagenkasten 16 sind Stoßdämpfer 17 bzw. 1 8 gelenkig befestigt, deren andere Enden an den entsprechenden Schwingachsen nahe den Rädern angelenkt sind.
  • An dem Gehäuse 6 ist eine Anschlagpratze ig vorgesehen, deren wirksame Anschlagfläche 2o nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, deren Krümmungsmittelpunkt 21 in der Drehachse der Schwingachse für die andere Wagenseite liegt. An dein Gehäuse 5 ist ein Fortsatz 22 angeordnet, auf den die Anschlagpratze auftrifft, wenn die Achsen durchhängen. Die äußere Oberfläche des Fortsatzes ist ebenfalls nach einem Kreisbogen mit dehn Krümmungsmittelpunkt 21 gekrümmt. Versetzt zur Anschlagpratze ig ist auf dem Gehäuse 5 eine Anschlagpratze 23 vorgesehen, deren Anschlagfläche 24 nach einem Kreissogen mit dem Mittelpunkt 25, welcher in der Drehachse der rechten Schwingachse mit Bezug auf Fig. 2 gekrümmt ist. Auf dem Gehäuse 6 ist weiter ein Fortsatz 26 angeordnet,. dessen äußere Umfangsfläche ebenfalls nach einem Kreisbogen mit dem Mittelpunkt 25 gekrümmt ist. Auf den Anschlagflächen 2o bzw. 24 sind elastische Mittel, beispielsweise Gummipolster 27 bzw. 28, befestigt.
  • Der Druck, der bei gehobenem Fährzeug durch die Anschlagpratzen auf die Gehäuse 5 bzw. 6 ausgeübt wird, verteilt sich gleichmäßig auf die Lagerstellen 7 und 8 bzw. g und io der Antriebseinheiten.
  • In Fig. 3 ist die Hubbegrenzung der Stoßdämpfer für die Vorderachse gezeigt. Die Federung erfolgt durch Drehstabfedern 29 bzw. 3o. Das eine Rad 31 ist durch Querlenker 32 und 33 und das andere IZad 34 durch Querlenker 35 und 36 geführt. An detit Wagenkasten 16 sind wieder Stoßdämpfer gelenkig befestigt, wobei der Stoßdämpfer 37 an den Querlenker 33 und der Stoßdämpfer 38 an den Querlenker 36 angelenkt ist. Die Querlenker 33 und 36 sind über ilire_\ttlenk1)tttlkte hinaus verlängert und bilden Arme 39 bzw. .Io mit geraden Anschlagflächen, welche bei gehobenem `'Pagen an das Trägergerüst des Rahmens ii zum Anliegen kommen. Die Anschlagflächen sind ebenfalls mit elastischen Auflagen 41 hzw. 42 ausgestattet.
  • Beire Heben des Fahrzeugs mit dein Wagenheber wird der Hub der Stoßdämpfer gegen Durchhängen der Drehachsen gleichmäßig begrenzt, so daß der Durchhang für jede Achse derselbe ist. Die Gewichte der Achsen werden nahe der Wagenmitte aufgenomnien und gleichmäßig auf die Lagerstellen verteilt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRCCHE: t. Einrichtung -gegen übermäßiges Durchhängen von Kraftfahrzetig-Schwingachsen in unbelastctein Zustand, insbesondere bei Oberleitungsomnibussen, bei welchen jede der elektrischen Antriebseinheiten mit ihrer Achse mitschwingt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwingachsen Anschläge N-orgesehen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß an jedem Gehäuse der als Drehzapfen wirkenden elektrischen Antriebseinheiten je eine Anschlagpratze vorgesehen ist, welche sich in unbelastetem Zustand der Achsen auf dein Gehäuse der Antriebseinheit für die andere Wagenseite abstützt.
  3. 3. Einrichtung nach :\nspi-ucli 2, dadurch gekennzeichnet, claß die wirksamen Flächen der Anschlagpratzen nach Bogen gekrümmt sind, deren Mittelpunkte in der Drehachse der Schwingachse für die andere Wagenseite liegen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel der Achsen zweiarmig ausgeführt sind, wobei der zweite Arie als Anschlag auf den Rahmen des Fahrzeugs reicht.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder .4, dadurch gekennzeichnet, claß die Anschlagflächen eine elastische Auflage, wie Gutninipolster od. dgl., aufweisen.
DEP5105A 1951-02-17 1951-02-17 Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen Expired DE845451C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5105A DE845451C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP5105A DE845451C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE845451C true DE845451C (de) 1952-07-31

Family

ID=7359801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5105A Expired DE845451C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE845451C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE938892C (de) Hinterradaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge mit starrer Hinterachsbruecke
DE636972C (de) Abfederung mittels auf Drehung beanspruchter Schraubenfedern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE637118C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3809995A1 (de) Hintere aufhaengungseinrichtung fuer motorfahrzeuge
DE497189C (de) Verbindung des Wagenkastens mit dem Fahrzeugrahmen von Kraftfahrzeugen
DE739013C (de) Gegabelter Fahrgestellaengsmitteltraeger fuer Kraftfahrzeuge mit Heckmotor
DE845451C (de) Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen
DE609177C (de) Zweiachsiges Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge
DE646443C (de) Mit der Anhaengerlenkvorrichtung verbundene Daempfungsvorrichtung fuer die Schleuder- oder Schlingerbewegungen an Anhaengern
DE1173352B (de) Radfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE2361734C3 (de) Drehgestell für Schienenfahrzeuge
DE525978C (de) Abfederung des Fahrzeugrahmens gegenueber den Radachsen bei Lastkraftwagen oder Anhaengern
CH278831A (de) Schienenfahrzeug mit federnder Achsbüchsführung.
DE1017032B (de) Elastische Aufhaengung, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE751796C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE957626C (de) Anordnung fuer durch seitliche Schubstreben abgestuetzte starre Achsen der angetriebenen Raederpaare von Kraftfahrzeugen
DE1084585B (de) Federnde Aufhaengung von Fahrzeugen
DE949714C (de) Blattfederaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge mittels Lenkern
AT160816B (de) Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern.
DE1197765B (de) Radfuehrung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE637041C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE874997C (de) Achsaggregat, insbesondere fuer Kraftwagen mit Pendelhalbachsen
DE1089284B (de) Fahrzeug mit elastischer Verbindung des Aufbaues mit dem Fahrgestellrahmen
DE767699C (de) Kraftfahrzeug mit grossem Antriebsmoment
DE413003C (de) Gelenkige Verbindung des Wagenkastens mit dem den Motor tragenden, abgefederten Fahrzeugrahmen