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AT160816B - Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern. - Google Patents

Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern.

Info

Publication number
AT160816B
AT160816B AT160816DA AT160816B AT 160816 B AT160816 B AT 160816B AT 160816D A AT160816D A AT 160816DA AT 160816 B AT160816 B AT 160816B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
suspension
guide
link
rubber body
adhesive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Audi Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of AT160816B publication Critical patent/AT160816B/de

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  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist das Rad durch einen in Fahrtrichtung schwingenden Lenker 9 parallel geführt, der mittels eines Drehzapfens 10 im Bock 11 gelagert ist. 



  Unterhalb des Führungslenkers 9 ist ein Federungslenker 25 mittels des Zapfens   10'im Bock 11   gelagert. Dieser Federungslenker erstreckt sich etwa parallel zum Lenker 9 gegen das Rad hin. Die Haftplatten 3,   4   des Gummikörpers 2 sind einerseits an dem Federlenker 25 und anderseits an dem Führungslenker 9 befestigt. Auch hier bestehen Haftplatte 3 und Federungslenker 25 aus einem Stück, während die Haftplatte   4   durch Schraubenbolzen 5 an dem Lenker 9 gesichert ist. Der Lagerbock 11 ist an dem Rahmenlängsträger 6 befestigt. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach den Fig. 5 und 6 ist das Rad durch eine Schwinghalbachse 9 geführt, deren rahmenseitiges Ende 29 gegabelt und mittels zweier Zapfen 10 in einem Bock 11 gelagert ist. Der Federungslenker 25 erstreckt sich unterhalb der Halbachse 9 und etwa parallel zu dieser nach 
 EMI2.1 
 dieser nach aussen nicht in Erscheinung tritt. Die Haftplatte 4 ist durch eine Druckschraube 13 in der Halbachse 9 einstellbar. 



   Schwingt das Rad unter der Kraft P durch, so wird der Federungslenker 25 durch den Gummikörper 2 zwangläufig mitgenommen, die Haftplatte   4   verschiebt sich gegenüber der Haftplatte 3 und beansprucht den Gummikörper 2 hiebei im wesentlichen auf Schub. Dem Kraftmoment P. p wird hiebei durch das Federmoment   S.   e das Gleichgewicht gehalten. Der Radhub ist im Vergleich zum Federhub nur gering, so dass harte Gummikörper verwendet werden können. Soll die Federung nachgestellt werden, um eine bestimmte Achslage zu erzielen, so brauchen die in den   Längslöchern   5a sitzenden Schraubenbolzen 5 nur etwas gelockert und hierauf die Druckschraube 13 in der gewünschten Richtung nachgezogen zu werden. 



   Diese Bauarten der Abfederung fordern nahezu keinen Platz und nahezu keine Wartung. Die Zapfen 10, 10', die zweckmässig nahe beieinander liegen, können in einem gemeinsamen Bock gelagert und gemeinsam geschmiert werden. Die Zapfen 10,   10' können jedoch   auch unter Vermittlung von Gummibüchsen gelagert werden, die die auftretenden Stösse dämpfen und die Schmierung entbehrlich machen. Besondere Mittel zur Dämpfung der Abfederung sowie zur Sicherung derselben im Falle eines 
 EMI2.2 
 gelagert. Die rahmenseitigen Lenkerenden sind mit gegeneinandergerichteten Fortsätzen   8,   8'versehen, die zu Platten   8a,   8a'erweitert sind.

   Die Haftplatten   3,     4   des Gummikörpers 2 sind an den Lenkerplatten   8,   8d befestigt ; sie umgreifen diese beidseitig mit Widerlagern 14 in der Schubrichtung. Je eines dieser Widerlager ist mit in sich federnden Fortsätzen 14a, 14a'versehen, die sich zur Begrenzung des Radhubes h auf den Gummikörper 2 legen. Der Gummikörper 2 wird zweckmässig unter geringer Druckspannung zwischen die Lenkerplatten   8a,     8a'eingebaut,   um ein Herausfallen derselben zu verhindern. 



   Dem Radhub   h   ist ein kleiner   Federhub t zugeordnet   ; der Gummikörper 2 ist nahezu rein auf Schub beansprucht. Der Gummikörper 2 dreht sich dabei mit den Lenkern 9,    9'mit, wobei sieh   die Platten   8a,   8a'bzw.   3,     4   gegeneinander verschieben. In der oberen Endlage der Lenker 9, 9' wird die Bewegung durch die   Fortsätze 14a, 14a'elastisch. gehemmt. Dem Federhub t ist   ein geringer Querhub g zugeordnet, der die Druckspannung des Gummikörpers etwas erhöht und die Federung gegen die Endlagen hin härter werden lässt. 



   An welcher Stelle der Lenker 9, 9' die entgegengerichteten Fortsätze 8 ausgebildet sind, ist für die Erfindung ohne Belang, da die gleichen geometrischen Verhältnisse, insbesondere bei gleich langen und gleichgerichteten Lenkern 9,9', erhalten bleiben. Zweckentsprechend kann der Gummikörper 2, wie Fig. 8 zeigt, in jeder Entfernung   x   von den Zapfen 10, 10'angeordnet werden. Es können aber auch mehrere Gummikörper 2 nebeneinander vorgesehen werden, um die Federwirkung bei kleinen Abmessungen zu erhöhen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern nach dem Patent Nr. 157452, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper mit zwei Lenkern verbunden ist, die sich in Richtung seiner Haftplatten relativ zueinander bewegen.

Claims (1)

  1. 2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Haftplatte an dem Führungslenker (9) und die andere Haftplatte (3) an einem zu diesem exzentrisch gelagerten Federunglenker (25) befestigt ist (Fig. 1, 3,5). <Desc/Clms Page number 3>
    3. Abfederung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Federungslenker (25) etwa parallel zum Führungslenker (9) in Richtung des Rades hin erstreckt und unterhalb des Führungslenkers (9) angeordnet ist (Fig. 1, 3, 5).
    4. Abfederung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Haftplatte (3) als Federungslenker (25) ausgebildet und drehbar im Rahmen (6) gelagert ist (Fig. 1, 3,5).
    5. Abfederung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungslenker (9) rinnenförmig ausgebildet ist und den Gummikörper (2) ganz oder teilweise umschliesst (Fig. 5).
    6. Abfederung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftplatte (4) in der Schubrichtung des Gummikörpers (2) gegenüber dem Führungslenker (9) verstellbar ist.
    7. Abfederung nach den Ansprüchen 1- bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Führungs-und Federungslenker (9, 25) in einem Bock (11) des Rahmenträgers (6) gemeinsam gelagert sind (Fig. 1, 3,5).
    8. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftplatten (3, 4) an gleichsinnig schwingenden Führungslenkern (9, 9') befestigt sind (Fig. 7).
    9. Abfederung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungslenker (9, 9') mit gegeneinandergerichteten plattenartigen Fortsätzen (8a, 8a') versehen sind, die von den Haftplatten (3, 4) in der Schubrichtung des Gummikörpers (2) umgriffen werden (Fig. 7).
    10. Abfederung nach den Ansprüchen l, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die'Haftplatten (3, 4) EMI3.1
AT160816D 1935-08-28 Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern. AT160816B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE157452X 1935-08-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT160816B true AT160816B (de) 1942-05-20

Family

ID=5678704

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT160816D AT160816B (de) 1935-08-28 Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängigen Rädern.
AT157452D AT157452B (de) 1935-08-28 1936-08-24 Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157452D AT157452B (de) 1935-08-28 1936-08-24 Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT (2) AT157452B (de)

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Publication number Publication date
AT157452B (de) 1939-11-25

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