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DE84495C - - Google Patents

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Publication number
DE84495C
DE84495C DENDAT84495D DE84495DA DE84495C DE 84495 C DE84495 C DE 84495C DE NDAT84495 D DENDAT84495 D DE NDAT84495D DE 84495D A DE84495D A DE 84495DA DE 84495 C DE84495 C DE 84495C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fingerboard
fret
strings
frets
fretboard
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT84495D
Other languages
English (en)
Publication of DE84495C publication Critical patent/DE84495C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/02Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instromente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung soll beim Spielen von Saiteninstrumenten mit sogenannten Griffbrettbunden (namentlich Zithern) eine leicht verständliche Anweisung geben, welche Griffbrettsaiten und an welchen Stellen sie auf dem Griffbrett zu greifen sind. Das Anweisungsmittel besteht aus zwei Theilen, einem Bundzähler und notenblattähnlichen Tafeln oder Blättern.
Der in Fig. 1 dargestellte Bundzähler besteht aus einem Streifen aus Papier, Karton oder dergl. Stoff, welcher durch Striche in eine Anzahl Querfelder oder Räume getheilt ist. Die Breite jedes Querfeldes oder Theilraumes entspricht derjenigen eines Griffbrettbundes in der Weise, dafs die Querfelder wie die Bunde nach rechts hin immer schmäler werden.
Die Querfelder sind von links nach rechts mit steigenden Ziffern von ο an bezeichnet.
Dieser Bundzähler wird parallel zum Griffbrette derartig auf die hintere (hinter der letzten, dicksten Griffbrettsaite liegende) schmale Oberkante des Instrumentes befestigt, dafs der mit 1 bezifferte Theilraum genau über dem ersten Griffbrettbund liegt, welcher den Raum zwischen dem links das Griffbrett begrenzenden Holzstege (Sattel) und dem ersten Metallstäbchen bildet. Der Theilraum ο ragt alsdann links über das Griffbrett hinaus und der Theilraum 28 liegt genau am rechten Ende des Griffbrettes. Die übrigen Theilräume liegen über den einzelnen je von zwei Metallstäbchen eingeschlossenen Bunden des Griffbrettes, und jede über einen Bund stehende Raumziffer giebt ohne Weiteres dessen Stellung in der Bundreihe an.
Es läfst sich diese Bundbezeichnung auch unmittelbar über dem Griffbrett anbringen, ohne dafs die Felder und Zahlen erst auf einen besonderen Streifen aufgetragen sind.
Der zweite Theil der Einrichtung (Fig. 2) besteht aus einer graphischen Darstellung der neben einander auf dem Griffbrett befindlichen Saiten cgdae, welche durch entsprechende Taktstriche überquert sind. Die für eine Melodie zu greifenden Saiten sind als verstärkte Strichstücke in der Reihenfolge angemerkt, in welcher sie hinter einander zu greifen sind, und mit der Reihenzahl desjenigen Griffbrettbundes versehen, über welchem die Saite zu greifen ist. Auch ist der zu benutzende Finger angegeben. Hierbei weist der Bundzähler den Spieler ohne Weiteres auf die Saitenstellen hin, welche er gemäfs der graphischen Saitendarstellung zu greifen hat.
Die Neuheit des vorbeschriebenen Anweisungsmittels besteht einerseits' in dem eigenartigen Notenblatt (Fig. 2), durch welches die Greifsaiten graphisch dargestellt und in der Reihenfolge, wie sie gegriffen werden müssen, besonders durch Verdickung der sie darstellenden Striche hervorgehoben sind, und andererseits in dem die Reihenfolge der Griffbrettbunde unmittelbar erkenntlich machenden Bundzähler.
Die Benutzung von Zahlen zur Bezeichnung der Töne ist schon bekannt, und es sind hier
nur der Einfachheit wegen Ziffern zur Bundbezeichnung gewählt worden, während auch jede andere Bezeichnung benutzt werden könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anweisungsmittel zum Greifen der Saiten auf Instrumenten mit in feste Bünde eingetheilfen Griffbrettern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Saitenanordnung des Griffbrettes durch ein Linienbild (Fig. 2) dargestellt ist und innerhalb dieser Darstellung die Griffbrettsaiten in der Reihenfolge ihres Anschlages durch der Tondauer entsprechend lange verdickte Strecken der betreffenden Linien und durch Bezeichnungen (Ziffern) hervorgehoben sind, welch' letztere sich als gleichartige Bezeichnungen für die Bünde auf dem Griffbrett wieder vorfinden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT84495D Active DE84495C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE84495C true DE84495C (de)

Family

ID=356718

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT84495D Active DE84495C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE84495C (de)

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