DE844467C - Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip - Google Patents
Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen PrinzipInfo
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- DE844467C DE844467C DES20728A DES0020728A DE844467C DE 844467 C DE844467 C DE 844467C DE S20728 A DES20728 A DE S20728A DE S0020728 A DES0020728 A DE S0020728A DE 844467 C DE844467 C DE 844467C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/02—Details
- H04R9/025—Magnetic circuit
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen elektroakustischen Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip, bei dem im Luftspalt eines Magneten eine mit einer schwingungsfähigen Membran verbundene Spule angeordnet ist; derartige Wandler sind vor allem als dynamische Lautsprecher und als Tauchspulmikrofone bekannt. In vielen Fällen ist es, um einen ausgeglichenen Frequenzgang zu erhalten, erforderlich, die Membranresonanzen des Wandlers zu dämpfen.
- Gemäß der Erfindung ist hierzu im Luftspalt des Wandlers elastisches Material hoher innerer Reibung vorgesehen. Dabei ist die Spule des Wandlers zweckmäßig in das vorzugsweise über den ganzen Luftspalt verteilte Dämpfungsmaterial eingebettet: Anstatt die Spule einzubetten, kann es auch vorteilhaft sein, das Dämpfungsmaterial neben der Wicklung auf dem Spulenkörper anzubringen. Ferner ist es möglich, das Dämpfungsmaterial @ in Form von radialen Stegen im Luftspalt anzuordnen. Wie eingehende Versuche gezeigt haben,' eignen sich vor allein Dämpfungsmaterialien nach Art polymerisierter Butylenverbindungen, wie sie z. B. unter der Bezeichnung Oppanol bekannt sind. Derartige Verbindiingen lassen sich nämlich in einem Lösungsmittel, z. B. Benzin, auflösen, und sie können in diesem Zustand leicht auf die Spule aufgebracht bzw. in den Luftspalt hineingebracht werden. In einem dem Zusammenbau eines derart gedämpften Systems folgenden Trocknungsvorgang, der zweckmäßig in einem Ofen stattfindet, verdunstet das Lösungsmittel, und <1a# im Luftspalt verbleibende elastische Material stellt eine wirksame Dämpfung für die Membran dar. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, claß das Dämpfungsmaterial an den Stellen des schwingenden Systems angebracht ist, an denen auch die antreibende Kraft angreift. Dadurch wird eine zusätzliche mechanische Beanspruchung der Membran vermieden, die zu Verzerrungen führen würde.
- Zur Erhöhung der Dämpfungswirkung wird gemäß der weiteren Erfindung ein Dämpfungsmaterial vorgeschlagen, in welchem feinverteilt ferromagnetisches Material enthalten ist, z. B. in Form von Eisenpulver.
- Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind an I fand der Figur beispielsweise erläutert.
- Die Figur zeigt im Schnitt einen frei strahlenden Ilochtonlautsprecher, wie er insbesondere in Verhindung mit einem Tieftonkonuslautsprecher für hochwertige Musikwiedergabe verwendet wird. Im Luftspalt des aus einem ringförmigen Permanentinagneten 1, den Polplatten 2 und 3 sowie Kern bestehenden Magnetsystems ist eine Schwingspule 5 angeordnet. Die Spule 5 ist an einer beispielsweise geprägtenAluminiummembran 6 befestigt. An Stelle einer Aluminiummembran kann natürlich auch eine aus Kunststoff oder einem geeignet imprägnierten Papier bestehende Membran verwendet werden. Der äußere Rand der Membran 6 ist zwischen einem Ring 7 und einer kreisförmigen Abdeckplatte 8 eingespannt; zur Herabsetzung der Membransteife ist sie mit einer oder mehreren kreisförmigen Rillen g versehen.
- Vor dem Zusammenbau mit dein Magnetsystem wird die Spule 5 mit einem Überzug aus Dämpfungsmaterial versehen. Hierzu wird dieses durch ein Lösungsmittel verdünnte Zlaterial durch "rauchen, 'Bestreichen od. dgl. auf die Spule aufgetragen. Ferner werden zweckmäßig , auch die Wandungen der Mittenbohrung der Polplatte 3 in geeigneter Weise mit einem solchen Überzug versehen und dann die Membran auf dem Magnetsystem, z. B. mittels Verschratil>ung, befestigt. Es ist auch möglich, das Dämpfungsmaterial vor <lern Zusammenbau des Lautsprechers in den Luftspalt einzubringen; hierzu wird der Luftspalt unten abgedichtet und das Dämpfungsmaterial in gelöster Form eingefüllt. Beim Zusammenbau gelangt dann die Spule in den Luftspalt, verdrängt einen Teil des Dämpfungsmate@rials und wird von dieseln gleichmäßig umgeben. Durch anschließendes Trocknen des Lautsprechers, das vorzugsweise in einem Ofen stattfindet, verdunstet (las Lösungsmittel, und es bleibt ein poröses elastisches Nfaterial imLuftspalt zurück, das an Spule 5 und Polplatte 3 sowie Kern .4 fest anhaftet und eine Dämpfung bildet, deren Eigenschaften über längere Zeiträume gleichbleibend sind. Um eine unerwünschte I:rlir>liutig der Membratisteife durch das zwischen Membran 6 und Polplatte 3 befindliche Luftpolster zu vermeiden, ist zweckmäßig eine Verbindung mit der Außenluft, z. B. über mehrere Kanäle io, vorzusehen. Die erfindungsgemäße Dämpfung eignet sich besonders für Hochtonlautsprecher der geschilderten Art, bei denen eine elektrische Dämpfung der beispielsweise bei 2ooo Hz liegenden Eigenresonanz der Membran einen beträchtlichen Aufwand an Schaltmitteln erfordern würde. Die Anwendung der Erfindung ist jedoch nicht nur auf derartige Lautsprecher beschränkt, sondern sie kann mit Vorteil auch bei Trichterlautsprechern, Konuslautsprechern sowie Tauchspulmikrofönen angewendet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip, bei dem im Luftspalt eines Magneten eine mit einer schwingungsfähigen :\letnl)rati verbundene Spule angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftspalt elastisches :Material hoher innerer Reibung vorgesehen ist.
- 2. Wandler nach Anspruch t, dadurch gekeilnzeichnet, daß die Spule in (las vorzugsweise über den ganzen Luftspalt verteilte Dämpfungsmaterial eingebettet ist.
- 3. Wandler nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Dämpfungsmaterial nach Art polymerisierter Butylenverbindungen.
- 4. Wandler nach Anspruch t oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ini Dämpfungsmaterial fein verteilt ferrom-agnetisches Material enthalten ist, z. K in Norm voll Eisenpulver.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES20728A DE844467C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES20728A DE844467C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE844467C true DE844467C (de) | 1952-07-21 |
Family
ID=7476162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES20728A Expired DE844467C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Elektroakustischer Wandler, insbesondere nach dem elektrodynamischen Prinzip |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE844467C (de) |
-
1950
- 1950-11-01 DE DES20728A patent/DE844467C/de not_active Expired
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