DE1167896B - Elektroakustischer Wandler - Google Patents
Elektroakustischer WandlerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
Deutsche Kl.: 21 a2-2/01
B 63314 VIII a / 21 a2
18. Juli 1961
16. April 1964
Die Erfindung betrifft einen elektroakustischen Wandler, bei dem eine an einer eingespannten Membran
befestigte Leiterspirale in einem Magnetfeld zwischen den in geringem Abstand einander gegenüberstehenden
gleichnamigen Polen zweier Magnete schwingfähig angeordnet ist.
Abgesehen von sogenannten passiven Membranen, beispielsweise ein an den Rändern eingespanntes Holzblatt,
welche lediglich über einen kleinen Flächenbereich, gewöhnlich in der Mitte, angetrieben sind
und bei denen die Randeinspannung keinen Magnetpol darstellt, sind bereits elektrodynamische Wandler
bekanntgeworden, bei welchen eine an einer eingespannten Membran befestigte Leiterspirale in einem
Magnetfeld zwischen gleichnamigen Polen zweier Magnete schwingfähig angeordnet ist. Bei diesen
Wandlern ist aber die Leiterspirale lediglich auf das Gebiet zwischen den Magnetpolen beschränkt und
erstreckt sich nicht über die gesamte Membran. Ferner wurde bereits die Verwendung eines kreisrund
ausgebildeten, elektrodynamischen Systems mit radial verlaufenden magnetischen Kraftlinien vorgeschlagen.
Die bekannten Membranen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie nicht über ihre ganze Fläche
gleichphasig angetrieben werden oder daß die Membran nicht in hermetischer Abdichtung über den
magnetischen Gliedern angeordnet ist, so daß sich eine klangtreue Wiedergabe nicht erzielen läßt, da
z. B. in letzterem Falle, die von der Rückseite der Membran herrührende Schallenergie mit der von der
Vorderseite abgestrahlten Energie interferiert und somit das Hörbild beeinträchtigt.
Die Erfindung geht deshalb von der Aufgabe aus, den Nachteilen bekannter Wandler abzuhelfen und
einen Wandler in Vorschlag zu bringen, welcher eine über ihren gesamten Bereich gleichphasig
angetriebene Membran aufweist, so daß sich eine außerordentlich klangtreue Wiedergabe bewirken
läßt.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einem Wandler der eingangs erwähnten
Art die Magnete in größerem Abstand von einem rechteckigen Rahmen mit entgegengesetzter Polarität
wie die gegenüberliegenden Pole der Magnete umgeben sind und ein rechteckiges, schichtförmiges
Magnetfeld aus parallelen Gruppen von Kraftlinien erzeugen, durch welches sich die an dem Rahmen
eingespannte Membran in hermetischer Abdichtung erstreckt, und daß die Leiterspirale an der Membran
in Rechteckform ausgehend von der Nähe des Rahmens frei bis in die Mitte des Magnetfeldes reicht, so
daß die gesamte Membran gleichphasig aktiviert ist Elektroakustischer Wandler
Anmelder:
Bogen and Rich, Incorporated, Yonkers, N.Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 22
Als Erfinder benannt:
Stanley R. Rich, West Hartford, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 18. Juli 1960 (43 435) - -
und mit dem größten Teil ihrer Fläche Schall ohne Behinderung abstrahlt.
Die Erfindung vermittelt also ein rechteckiges, flaches Magnetfeld, das im Zusammenhang mit der
über ihre gesamte Fläche gleichphasig angetriebenen Membran eine Schallabstrahlung gestattet, die im
Vergleich mit bisherigen Anordnungen ein wesentlich klangtreueres Hörbild vermittelt.
Unter Wandlern mit »aktiver Membran« versteht man einen Wandlertyp, bei welchem die strahlende Membran im wesentlichen über ihre ganze Strahlungsfläche durch ein Element oder Elemente des elektrischen Stromkreises, von dem der Wandler ein Teil ist, angetrieben wird. Beispiele für diesen Wandlertyp sind die elektrostatischen Mikrophone und Lautsprecher, bei welchen die Membran die Platte eines Kondensators ist, sowie das Bandmikrophon, bei welchem die Membran Ströme trägt, welche den auf die Membran auftreffenden Schalldruckveränderungen entsprechen. Bezüglich einer klangtreuen Umwandlung von hörbarer Schallenergie in elektrische Energie und umgekehrt ist es seit langem bekannt, daß die Wandler mit aktiver Membran denjenigen mit passiver Membran, bei welchen ein träges Element in den Umwandlungsprozeß eingeschoben ist, überlegen sind. Passive Membranen in Lautsprechern, wie beispielsweise die von Tauchspulen getriebenen, konventionellen, konusförmigen Membranen, erzeugen auf Grund einer Energiestauung nichtlineare Schwingungsverzerrungen. Elastische Wellenenergie bleibt in diesen passiven Elementen zurück, nachdem ein gegebener elektrischer Antriebsimpuls bereits abgeklun-
Unter Wandlern mit »aktiver Membran« versteht man einen Wandlertyp, bei welchem die strahlende Membran im wesentlichen über ihre ganze Strahlungsfläche durch ein Element oder Elemente des elektrischen Stromkreises, von dem der Wandler ein Teil ist, angetrieben wird. Beispiele für diesen Wandlertyp sind die elektrostatischen Mikrophone und Lautsprecher, bei welchen die Membran die Platte eines Kondensators ist, sowie das Bandmikrophon, bei welchem die Membran Ströme trägt, welche den auf die Membran auftreffenden Schalldruckveränderungen entsprechen. Bezüglich einer klangtreuen Umwandlung von hörbarer Schallenergie in elektrische Energie und umgekehrt ist es seit langem bekannt, daß die Wandler mit aktiver Membran denjenigen mit passiver Membran, bei welchen ein träges Element in den Umwandlungsprozeß eingeschoben ist, überlegen sind. Passive Membranen in Lautsprechern, wie beispielsweise die von Tauchspulen getriebenen, konventionellen, konusförmigen Membranen, erzeugen auf Grund einer Energiestauung nichtlineare Schwingungsverzerrungen. Elastische Wellenenergie bleibt in diesen passiven Elementen zurück, nachdem ein gegebener elektrischer Antriebsimpuls bereits abgeklun-
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gen ist. Infolgedessen wird Schall weiterhin abgestrahlt, bis die gestaute Energie abgeklungen ist. Prof. Joseph
L. Hunter sagt deshalb in seinem Buch »Acoustics« (Prentiss HaU, 1957) auf S. 215 über das Bandmikrophon:
»In vieler Hinsicht ist dieses Mikrophon mit seinem einzigen Band und seiner sehr erwünschten
Frequenzempfindlichkeit und Richtcharakteristik ein Triumph der angewandten Akustik.« Ähnliches gilt
für elektrostatische Lautsprecher. Jedoch halten die
Hörfrequenzbereich gewöhnlich sehr großflächige Membranen, beispielsweise 0,5 und mehr Quadratmeter.
Dabei ist ein halber Quadratmeter bereits die kleinste Fläche, welche ein elektrostatischer Laut-5
Sprecher für den gesamten Hörfrequenzbereich, wie er gegenwärtig im Handel verfügbar ist, mindestens
aufweisen muß.
Es ist in erster Linie Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten elektroakustischen Wandler mit aktiver
Lautsprecher mit passiver Membran, insbesondere io Membran vorzusehen,
die altbekannten, von einer Tauchspule betätigten, Gemäß der Erfindung soll ein Wandler geschaffen
kegelförmigen Lautsprecher fast den ganzen Laut- werden, welcher kein besonderes Spannungs- oder
sprechermarkt besetzt. Lediglich ein kleiner Abschnitt Energiezusatzgerät erfordert. Ferner soll ein Wandler
wird durch kostspielige und komplizierte Wandler vorgesehen werden, welcher mindestens in demselben
eingenommen, welche ausschließlich zu dem elektro- 15 Maße resonanzlos ist, wie es die besten, gegenwärtig
statischen Typ gehören. verfügbaren, elektrostatischen Lautsprecher für den
Versuchen, Lautsprecher des Bandtyps zu schaffen, gesamten Hörfrequenzbereich sind. Der Wandler gewar
bisher noch kein Erfolg beschieden. Ein Band ist maß der Erfindung soll außerdem eine bequeme
naturgemäß nicht aperiodisch. Versuche, wie sie in Größe besitzen, so daß er allein oder in Verbindung
dem USA.-Patent 1 557 356 dargestellt sind, bestan- 20 mit anderen Einheiten aufgestellt werden kann, ohne
den darin, das Band mit einer transversalen Riffelung daß dabei komplizierte Stromkreise für den Anschluß
zu versehen und es unter Spannung zu halten. Es der gleichzeitig betätigten Einheiten erforderlich
stellte sich jedoch heraus, daß entsprechend der ge- wären.
nannten Patentschrift hergestellte Wandler mit aus Die Wandler gemäß der Erfindung sollen sich leicht
Aluminium gefertigten Bändern, welche entsprechend 35 herstellen lassen, und zwar aus leicht verfügbaren
geriffelt und aufgehängt waren, zahlreiche Resonanz- Materialien; sie sollen einen Aufbau besitzen, welcher
stellen besitzen, welche die Wiedergabe herabsetzen. keine kritischen Konstruktions- oder Anwendungs-Diese
Wandler besitzen einen »blechernen« Klang probleme stellt; sie sollen durch direkten Anschluß
insbesondere bei solchen Frequenzen, welche dem mit bereits vorhandenen Verstärkern betrieben werden
Sprechklang oder dem Klang von Musikinstrumenten 30 können, ohne daß dabei ein besonderes Impedanzentsprechen.
Selbst bei Verwendung in Mikrophonen, anpassungsnetzgerät erforderlich wäre. Die erfindungsbei
welchen die Bewegungsausschläge kleiner als in gemäßen Wandler sollen weiterhin zusammen mit anLautsprechern
sind, zeigten die Bänder fortlaufend deren Lautsprechern, falls erwünscht, betrieben wer-Resonanzstellen.
Dies geht beispielsweise aus der den können und sollen in den Kosten den normaler-USA.-Patentschrift
2 608 265 hervor, nach welcher 35 weise verwendeten Lautsprechern mit passiver das Band an seinem einen Ende geriffelt und an Membran (z. B. Papierkonus) entsprechen,
seinem anderen Ende mit einer Masse beladen ist, Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung
um untergeschobene Schwingungen, insbesondere dadurch gelöst, daß ein neuer elektrodynamischer
dritte und andere ungeradzahlige Oberschwingungen Wandler geschaffen wird, welcher Mittel enthält, um
zu unterdrücken. Ferner besitzen die Bandwandler 40 ein schichtähnliches Magnetfeld zu erzeugen, welches
eine extrem niedere elektrische Impedanz und können im wesentlichen innerhalb vorgeschriebener Grenzen
an vorhandene Verstärker im allgemeinen nicht an- an jeder Stelle gleichförmig ist. Eine kontinuierliche,
geschlossen werden, ohne daß besondere Impedanz- im wesentlichen nicht durchbrochene Scheidewand,
anpassungsnetzgeräte und Umwandler benutzt werden, welche sich innerhalb der genannten Grenzen durch
Während elektrostatische Wandler, was das Problem 45 das Magnetfeld senkrecht zu dessen Tiefendimension
der Membranresonanz angeht, mit beträchtlich grö- erstreckt, und ein kontinuierlicher elektrischer Leiter
ßerem Erfolg hergestellt werden konnten, so leiden auf dieser Scheidewand, welcher sich im wesentlichen
diese Wandler doch noch unter dem offensichtlichen überall senkrecht zu den Kraftlinien des genannten
und unumgänglichen Erfordernis eines Hochspan- Feldes erstreckt, bilden weitere Bestandteile der Ernungszusatzgerätes.
Der Betrieb eines solchen Gerätes 50 findung.
ist aber von einer großen Anzahl von Schwierigkeiten Das Magnetfeld breitet sich insbesondere zwischen
begleitet. Da kein modernes, elektronisches Unter- ersten Magnetpolen einer bestimmten Polarität und
haltungsgerät, ausgenommen Fernsehempfänger, ein zweiten Polen aus, welche die ersten Pole in einem
Gerät für ausreichende Hochspannung enthält, muß bestimmten Abstand umgeben und die entgegenein
solches Gerät in den meisten Fällen für den Ge- 55 gesetzte Polarität besitzen. Die Scheidewand überbrauch
des Lautsprechers getrennt mitgeliefert wer- spannt das gesamte Gebiet, welches von den zweiten
den. Dadurch aber steigen die Kosten, und somit
unterliegen der Anwendungsbereich wie auch der
unterliegen der Anwendungsbereich wie auch der
Markt für diese Lautsprecher starken Beschränkun-
Polen gebildet wird.
Vorzugsweise besitzen die ersten Pole eine längliche, rechteckige Gestalt, während die zweiten Pole
gen. Weiterhin sind die für die Flächeneinheit der 60 als rechteckiger Ring vorliegen, dessen innerer UmMembran
zur Verfügung stehenden Kräfte in elektro- fang näherungsweise überall gleich weit von den
ersten Polen entfernt ist, um die Gleichförmigkeit des Feldes zu erhöhen. Der kontinuierliche Leiter besitzt
statischen Wandlern so klein, daß extrem große
Membranen notwendig sind, um den gesamten Tonfrequenzbereich mit entsprechender Raumerfüllung
Membranen notwendig sind, um den gesamten Tonfrequenzbereich mit entsprechender Raumerfüllung
die Form einer flachen, rechteckigen Spirale.
wiederzugeben. Während elektrostatische Hoch- 65 In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen
frequenzwandler (Hochtonwandler, tweeters) in ver- die ersten Pole aus zwei flachen, länglichen, recht-
jeweils
nünftigen Grenzen klein gehalten werden können, besitzen elektrostatische Lautsprecher für den gesamten
eckigen Dauermagneten, welche jeweils an zwei gegenüberliegenden Längsseiten entgegengesetzt pola-
risiert sind; die Pole sind mit gleichen Polaritäten in einem solchen Abstand einander gegenübergestellt,
daß die obenerwähnten Grenzen des Magnetfeldes ausgebildet werden. In dieser Ausführung können die
zweiten Pole aus nicht permanentem, magnetisierbarem Material bestehen, welches um die Peripherie
des Feldes herumgeführt ist. In diesem Fall ist die Dicke der zweiten Pole im wesentlichen gleich dem
Abstand zwischen den ersten Polen.
Standsglieder ist jeweils etwa an der Mitte entlang und senkrecht zu einer der Längsseiten 21.1 und 21.2
des Polstückes 21 befestigt. Ein Querbügel 11.3 verbindet die beiden freien Enden der Abstandsglieder
5 11.1 und 11.2; ein Zwischenstück 11.4 ist in seiner Mitte mit dem Mittelpunkt des Querbügels 11.3 verbunden
und verläuft senkrecht zu dessen Längserstreckung. Der Magnet 11 ist durch ein geeignetes
Bindemittel an seiner Südpolfläche 11B mit einer
In einer praktischen Ausführung können die zweiten io Fläche des Zwischenstückes 11.4 verbunden. Das
Pole aus zwei rechteckigen, magnetisch permeablen Polstück 21, die Abstandsglieder 11.1 und 11.2, der
Weicheisenringen bestehen, deren Dicke näherungs- Querbügel 11.3 und das Zwischenstück 11.4 bestehen
weise der halben Distanz zwischen den ersten Polen sämtlich aus magnetisierbarem, nicht permanentem
gleich ist. Weicheisenjoche stützen jeden der Magnete magnetischem Material, wie beispielsweise Weichan
einem Ende der Ringe ab. Die Scheidewand ist in 15 eisen. Wie in Fig. 1 dargestellt, können diese Glieder
konventioneller Weise an ihrem Umfang zwischen mit Hilfe von Schrauben 25 od. dgl. zusammengefügt
den beiden Ringen eingespannt und vervollständigt sein. Diese Glieder können aber auch als ein einziges
damit die Ausführungsform. Bei allen Ausführungs- Stück gegossen oder anderswie ausgebildet werden,
formen ist die Scheidewand im wesentlichen undurch- so daß keine Verbindungsstellen vorhanden sind. Eine
brachen und dichtet das gesamte Gebiet hermetisch ab. 20 zweite ähnliche Magnetanordnung besteht aus einem
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung zweiten Dauermagnet 12, welcher in ähnlicher Weise
gehen aus der Beschreibung im Zusammenhang mit wie der erste Dauermagnet 11 polarisiert ist, aus
den Zeichnungen hervor. Es zeigt einem rechteckigen Weicheisenring 22 und aus Ab-
Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform Standselementen 12.1 und 12.2, welche etwa an den
eines elektroakustischen Wandlers gemäß der Er- 35 Mittelpunkten und senkrecht zu den Längsseiten 22.1
findung, und 22.2 des Ringes 22 befestigt und an ihren freien
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 aus Enden durch einen Querbügel 12.3 verbunden sind.
Fig. 1, Die zweite Magnetanordnung besitzt ferner ein
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 2 mit Zwischenstück 12.4. Die gesamte Anordnung ist so
einer Darstellung des Magnetfeldes, wie es mit Hilfe 30 ausgebildet, daß der Südpol des Dauermagnets 12
dieser Ausführungsform erzielt wird, dem Zwischenstück 12.4 anliegt. Die ringförmigen
Polstücke 21 und 22 besitzen im wesentlichen gleiche Dicke. Die Magnetanordnungen sind mit Hilfe von
Bolzen 26 zu einem einzigen Wandler zusammengefügt. Die Bolzen 26 gehen durch die ringförmigen
Polstücke 21 und 22 hindurch und halten diese in einander gegenüberliegenden Stellungen, so daß die
Nordpole der Dauermagnete 11 und 12 jeweils einander gegenüberstehen. Zwischen den Polen liegt ein
Fig. 8 eine Darstellung einer anderen Ausführungs- 40 Zwischenraum, welcher näherungsweise gleich der
form gemäß der Erfindung, Gesamtdicke der beiden Polstücke 21.1 und 22.1 ist.
Eine flache, im wesentlichen nicht durchbrochene Membran 31 wird zwischen den ringförmigen Polstücken
21 und 22 gehalten, so daß sie die Öffnung 45 in diesen Polstücken vollständig ausfüllt. Eine geeignete
Konstruktion für eine solche Membran ist in F i g. 4 dargestellt. Die Membran besteht aus einem
gewirkten Fabrikat 31.1, beispielsweise aus Nylon, und trägt eine flache, kontinuierliche Spirale eines
Membran, welche für eine Verwendung in der Aus- 50 Drahtes 32, vorzugsweise aus einem Material wie beiführungsform
gemäß F i g. 9 brauchbar ist, spielsweise Aluminium, welches in einem Elastomer
33 eingebettet ist. Die gegliederten Drähte 32 liegen im wesentlichen in der Mitte zwischen den einander
gegenüberstehenden Nordpolen der beiden Dauermagnete 11 und 12. Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht,
füllen die gegliederten Leiter der kontinuierlichen, flachen Drahtspirale 32 im wesentlichen die
rechteckige Öffnung in den rechteckigen, ringförmigen Polstücken 21 und 22 aus. An den Enden des
Drahtes 32 sind Anschlußstücke 32.1 und 32.2 vorgesehen.
Die einander gegenüberliegenden Nordpole der beiden Dauermagnete 11, 12 besitzen einen Abstand,
welcher, wie bereits erwähnt, näherangsweise der Ge-
der entgegengesetzten Längsseite 11B besitzt. Der 65 samtdicke der beiden ringförmigen Polstücke 21.1
Magnet 11 wird von einem ersten, rechtwinkligen, und 22.1 entspricht- Infolge der kontinuierlichen
ringförmigen Polstück 21 mit Hilfe zweier Abstands- Weicheisenweges, ausgehend von dem Südpol jedes
glieder 11.1 und 11.2 unterstützt. Jedes dieser Ab- Dauermagnets in Richtung auf die innere Fläche der
F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht einer aktiven Membran gemäß der Erfindung,
F i g. 5 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform gemäß der Erfindung,
Fig. 6 einen Längsschnitt entlang der Linie 6-6 aus F i g. 5,
F i g. 7 eine Skizze in verkleinertem Maßstab, zur Erklärung der F i g. 1 und 5,
Fig. 9 eine Teilansicht einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung, ähnlich Fig. 1 und 5,
aber unter Verwendung einer unterschiedlichen Membranstruktur,
Fig. 10 einen Querschnitt entlang der Linie 10-10 aus Fig. 9,
Fig. 11 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab mit einer Darstellung der Einzelheiten einer
Fig. 12 eine Ansicht einer Modifikation der Membran
aus Fig. 11,
Fig. 13 einen Schnitt entlang der Linie 13-13 aus
Fig. 12,
F i g. 14 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab einer anderen aktiven Membran gemäß der Erfindung
und
Fig. 15 eine Schallwand zur Anbringung eines
Wandlers gemäß der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein erster, länglicher, rechteckiger Dauermagnet 11 dargestellt. Dieser
Magnet 11 ist so polarisiert, daß er einen Nordpol auf der einen Längsseite IXA und einen Südpol auf
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beiden Polstücke, sind auch die inneren Flächen die- Die Gleichförmigkeit der Flußschicht 15 wird
ser Polstücke Südpole. Das Resultat dieser Anord- durch den Einbau der beiden Dauermagnete 11 und
nung ist, daß eine im wesentlichen flache Schicht eines 12 gewährleistet. Bei Dauermagneten verlassen die
Magnetfeldes 15 entsteht, welches seine kürzesten Kraftlinien die magnetischen Domänen im wesentmagnetischen
Kraftlinien im wesentlichen als gerade 5 liehen senkrecht zu den Polflächen. Zur Unterstützung
Linien, wie bei 15.1 dargestellt, ausbreitet. Dieses dieses Effektes sind im wesentlichen flache, lange,
Feld ist in seiner Dicke im wesentlichen an jedem rechtwinklige Polflächen (wie bei 11,4) an jedem Pol
Punkt gleichförmig, d. h., an jedem Punkt in dem vorgesehen. Indem ein Paar von gleichen Polen in
Feld existiert im wesentlichen keine Änderung der Gegenüberstellung gebracht wird, wird das Magnet-Felddichte,
und zwar in vorgeschriebenen Grenzen, io feld infolge der Abstoßung in eine flache Flußschicht
welche senkrecht zu diesem Punkt gemessen werden. gezwungen. Die Weicheisen-Rückkehrschleifen,
Die vorgeschriebenen Grenzen, wie sie hier beschrie- welche miteinander eine Südpolfläche ausbilden, woben
sind, entsprechen im wesentlichen dem Abstand bei die Südpolfläche im wesentlichen die gleiche
zwischen den einander gegenüberstehenden Polflächen Dicke wie die Flußschicht besitzt, wie sie von den
der Dauermagnete 11,12 mit derselben Polarität oder 15 gegenüberstehenden Dauermagnetpolen ausgeht, trader
Gesamtdicke der beiden ringförmigen Polstücke gen dazu bei, die Flußschicht 15 flach und gleichför-21.1
und 22.1. Irgendwelche Randlinien mit Krüm- mig, wie oben beschrieben, zu halten. Es ist wichtig,
mungstendenz, wie bei 15.2 dargestellt, besitzen lan- festzuhalten, daß die gegenüberstehenden Dauergere
Wege, sind infolgedessen auf ein Minimum her- magnete keine einander gegenüberliegenden Weichabgesetzt
und liegen im wesentlichen außerhalb der 20 eisen oder nichtpermanente Polflächen besitzen oder
oben beschriebenen Grenzen. in dem Arbeitsspalt zwischen sich enthalten. Dies ist
Die einander gegenüberliegenden Nordpole der ein wesentliches Element bei der Ausbildung eines
Dauermagnete (es können selbstverständlich auch gleichförmigen Magnetfeldes, welches von dem
Südpole sein) bilden ein Feld aus, wie es näherungs- Mittelpunkt des Spaltes ausgeht. Dieses Merkmal der
weise entgegengesetzten Polen entspricht und welches 25 Erfindung ist zur Gewährleistung einer in axialer
eine maximale Dichte des magnetischen Flusses in Richtung gleichförmigen Flußdichte wesentlich. Unter
diesem flachen, schichtähnlichen Feld bewirkt. Wie axialer Richtung wird dabei irgendeine Linie senkin
F i g. 7 dargestellt, sind die kürzesten Kraftlinien recht zu der Membran 31 verstanden. Mit diesem
dieses Feldes im wesentlichen alle in parallelen Grup- Aufbau ist es möglich, einen Spalt von etwa 1A Zoll
pen gerichtet und erstrecken sich in gleichem Abstand 30 zwischen den gegenüberliegenden Magnetpolen ausvon
dem Nordpol zu dem Südpol im wesentlichen zubilden; es entsteht dabei eine Feldstärke über die
über den ganzen ringförmigen Weg zwischen den Flußschicht 15 von näherungsweise 2000 Gauß,
Dauermagneten und den ringförmigen Polstücken, durch welche die Membran ihre Bewegungsausschläge
wie es in F i g. 7 durch den einen Dauermagneten 11 ausführen kann.
und das eine ringförmige Polstück 21 dargestellt ist. 35 Die Tatsache, daß der magnetische Fluß gleichför-Lediglich
an den Ecken entstehen längere magnetische mig aus den gegenüberliegenden Polen der Mauer-Feldwege,
und diese sind mit Hilfe der Wahl eines magnete entspringt, gestattet eine gegliederte Winrechteckigen
Dauermagnets und mit Hilfe der recht- dung 32 (kontinuierliche Spirale), welche an eine
eckigen, ringförmigen Polstücke auf ein Minimum relativ leichte Membran 31 gebunden ist, zu verwenherabgedrückt.
40 den, wobei jeder elementare Teil der Windung aku-
Mit Hilfe des Paares von gegenüberliegenden Ma- stisch aktiv ist. Es ist ferner wichtig, festzustellen, daß
gneten und der erwähnten Jochstruktur, wie es am der größere Teil der Flußschicht 15 in einem Gebiet
besten aus Fig. 2 hervorgeht, wobei die beiden ahn- verläuft, welches gegenüber einem Hörer durch die
lieh ausgebildeten Untereinheiten die Membran 31 in Pole 11 und 12 oder 21 und 22 nicht blockiert wird,
der Mitte zwischen sich festhalten, werden die geglie- 45 Dadurch wird erreicht, daß die aktive Membran 31
derten Leiter der kontinuierlichen flachen Spirale aus im wesentlichen durch die Pole akustisch nicht verDraht
32 im wesentlichen alle in der Mitte des Ma- stellt wird, so daß der größere Abschnitt der aktiven
gnetfeldes gehalten, d. h. im wesentlichen in der Mitte Membran 31 frei ist, um Schall direkt zu einem Hörer
zwischen den obenerwähnten, vorgeschriebenen Gren- abzustrahlen. Dies ist insbesondere für die klangtreue
zen der Flußschicht 15. Auf diese Weise kann jeder 50 Wiedergabe von hohen Frequenzen wichtig. Auf der
elementare Leiter des Drahtes 32 an jedem Punkt in anderen Seite ist dafür Sorge getragen, daß sich die
der Flußschicht im wesentlichen große Bewegungen gegliederte Windung 32 bis in das Gebiet zwischen
in der Richtung senkrecht zu der Flußschicht durch- den gegenüberliegenden Polflächen der Pole 11 und
führen, ohne daß er dabei irgendeiner merklichen 12 erstreckt, so daß insbesondere bei niederen Fre-Veränderung
in der magnetischen Felddichte bei 55 quenzen die gesamte Membran mit gleicher Phase aneiner
solchen Bewegung unterliegt. Wenn dement- getrieben wird, wodurch irgendeine Bewegung außer
sprechend die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Aus- Phase der Membran bei niederen Frequenzen verführungsform
als Lautsprecher verwendet wird, be- hütet ist. Dies steht in scharfem Kontrast zu bisher
wegt sich die Membran 31 im wesentlichen mit glei- bekanntgewordenen Konstruktionen (beispielsweise
eher Phase, und es besteht praktisch keine Zwischen- 60 USA.-Patent 1 523 262), in welchen entgegengesetzt
modulationsverzerrung. Selbst bei niederen Frequen- polarisierte Pole (d. h. ein Nordpol und ein Südpol)
zen, welche relativ große Ausschläge der Membran mit konischen Flächen, von denen die eine konvex
verursachen, bleibt jeder elementare Leiter der und die andere konkav war und einen konischen,
gegliederten, spiralförmigen Leiter 32 in einem im spiralförmigen Konduktor zwischen sich enthielten,
wesentlichen konstanten und gleichförmigen Magnet- 65 fast den gesamten Weg von dem schwingenden Konfeld,
so daß hohe Frequenzen nicht verzerrt werden duktor zu dem Hörer verstellen. Weiterhin sind bei
und auch keine Zwischenmodulationsverzerrung auf- dem erwähnten Gerät in den zahlreichen, feinen
treten kann. φ Kanälen und Mündungen akustische Resonanzen vor-
handen, welche zu einer Herabsetzung der Klangqualität führen.
Bed der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform einer aktiven Membran ist vorzugsweise ein Aluminiumdraht
mit einem Durchmesser von etwa 0,004 bis 0,020 Zoll verwendet mit einer Lackglasur, beispielsweise
»Formvar«, als Isolierung. Der Draht ist auf dem Membranfabrikat 31.1 mit Hilfe eines geeigneten
Bindemittels 33, beispielsweise weiches Gummibindemittel, befestigt. Selbstverständlich können
auch andere Membranmaterialien, beispielsweise dünne Schichten aus geeignetem Kunststoff (z. B.
»Mylar«) oder aus Metall, beispielsweise Aluminium (wie später beschrieben), verwendet werden. Die gegliederte
Windung 32 braucht nicht in dem Bindemittel 33 eingebettet zu sein, sondern kann auch aus
dem Bindemittel, falls erwünscht, vorstehen. Es kann auch ein gegliederter Leiter 32 durch Schaltdrucktechnik
hergestellt werden. Der in F i g. 4 gegebene Aufbau ist deshalb lediglich beispielhaft und stellt
keine Beschränkung dar. Weitere geeignete Ausführungsformen von aktiven Membranen sind im folgenden
in Verbindung mit den F i g. 9 bis 14 beschrieben.
Die F i g. 5 und 6 illustrieren eine weitere Anordnung einer magnetischen Jochstruktur. Die aus Weicheisen
hergestellten Polringe 21 und 22 besitzen Abstandsglieder 11.5 und 11.6, welche an den Mittelgebieten
der kurzen Seiten 21.3 und 21.4 des ersten Ringes 21 senkrecht befestigt sind. Abstandsglieder
12.5 und 12.6 sind in ähnlicher Weise auf den kurzen Seiten 22.3 und 22.4 des zweiten Ringes 22 befestigt.
Jedes Paar der Abstandsglieder ist jeweils an den freien Enden durch einen Weicheisenbügel 11.7 bzw.
12.7 eingespannt. Die Zwischenstücke 11.4 und 12.4 sind an den Querbügeln 11.7 und 12.7 befestigt, wie
es am besten in F i g. 6 dargestellt ist. Der Aufbau nach F i g. 5 und 6 unterscheidet sich von dem Aufbau
in F i g. 1 und 2 nur durch die andere Anordnung der Querbügel. Beide Aufbauten sind äußerst leicht
herzustellen.
Fig. 8 stellt eine kreisförmige Anordnung dar, in welcher ein Dauermagnet 11.9 mit einem der Flußschicht
gegenüberliegenden Nordpol von einem ringförmigen Polstück 21.9 von Kreisform und mit einem
Südpol umgeben ist. Die durch die Pfeile dargestellten Feldlinien verlaufen hier alle radial, so daß sie zueinander
nicht parallel sind. Obwohl eine kreisförmige Struktur, wie in F i g. 8 dargestellt, welche auch
die anderen erfindungsgemäßen Merkmale aufweist, betriebsfähig ist, ist doch der rechteckige Aufbau
nach F i g. 7 aus den obenerwähnten Gründen vorzuziehen. Es ist selbstverständlich weiterhin ohne weiteres
möglich, auch andere geometrische Anordnungen zu verwenden, wie beispielsweise Ellipsen, Ovale,
Quadrate, ohne daß dadurch die Allgemeinheit der Erfindung beschränkt würde.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine andere Ausführungsform
gemäß der Erfindung. Es wird eine Membran 41 verwendet, welche an ihrem Umfang mit
einem einer Bewegung gegenüber nachgiebigen Rand 42 versehen ist. Der Rand 42 ist seinerseits umfangsmäßig
zwischen den ringförmigen Polstücken 21 und 22 gehaltert. Zum Zwecke einer Vereinfachung der
Darstellung der Merkmale in Fig. 9 und 10 wurden Teile, welche in beiden Ausführungen dieselben sind,
in F i g. 9 und 10 unterdrückt. Diese Teile sind die Dauermagnete 11 und 12 und die Teile 11.1 bis 11.4
und 12.1 bis 12.4, welche die Magnete auf den ringförmigen Polstücken abstützen, sowie die gegliederte
Spiralwindung 32. Es ist klar, daß auch diese Teile in einer vollständigen Ausführungsform gemäß F i g. 9
und 10 eingeschlossen sind.
Die Membran 41 kann, wie in Fig. 11 dargestellt, ausgebildet sein. Hier bildet eine Schicht eines dielektrischen Materials, beispielsweise ein Polyesterfilm (im Handel unter dem Warenzeichen »Mylar« verfügbar), mit hoher Biegungsfestigkeit und einer
Die Membran 41 kann, wie in Fig. 11 dargestellt, ausgebildet sein. Hier bildet eine Schicht eines dielektrischen Materials, beispielsweise ein Polyesterfilm (im Handel unter dem Warenzeichen »Mylar« verfügbar), mit hoher Biegungsfestigkeit und einer
ίο Dicke von etwa 0,5tausendstel Zoll eine Stützmembran
46 für die Leiter 32 einer gegliederten Spirale, Die Dicke der Stützmembran kann dabei auch in der
Größenordnung von näherungsweise 0,2- bis 2,0tausendstel Zoll liegen. Die Leiter sind auf der Stützmembran
46 durch ein weiches Bindemittel 43, welches ebenso wie in F i g. 4 nicht starr wird, beispielsweise
ein plastMertes, flexibles Gummibindemittel, gehalten. Während das Polyesterfilmmaterial infolge
dessen hoher Biegefestigkeit als steif mit Bezug auf das gewirkte Fabrikat 31.1 in Fig. 4 betrachtet werden
kann, ist die Stützmembran 46, welche aus diesem Material besteht, bei dieser Dicke sehr flexibel.
Ein solches Polyesterfihnmaterial ist jedoch hart mit Bezug auf ein gewirktes Fabrikat. Um in der Stützmembran
46 Biegungsenergie zu absorbieren und zu zerstreuen und um zu einer kolbenähnlichen Bewegung
der Membran beizutragen, ist auf die Membran im wesentlichen über deren ganzer Fläche,
welche der die Leiter tragenden Fläche gegenüberliegt, ein absorbierendes Material 44 aufgebracht,
welches z. B. ein gewirktes Nylonmaschengewebe, ähnlich wie das Fabrikat31.1 in Fig. 4, sein kann.
Wahlweise kann auch das absorbierende Material 44 aus einem polyfibrösen Papier oder aus einem plastizierten
Filmmaterial bestehen. Die innige Bindung zwischen einem Fabrikat oder einem Papierabsorptionsmaterial
wird vorzugsweise durch ein ständig nicht starres Bindemittel 45, beispielsweise plastizierter,
flexibler Gummi, erreicht. Im wesentlichen ist jedes Material und jede Bindung, welche beide zusammen
eine Energiedämpfung bei der Biegung bewirken und welche infolgedessen die Biegungsschwingungsenergie
in dem harten Material der Stützmembran 46 zerstreuen, für den vorliegenden Zweck
als absorbierendes Material brauchbar. Vorzugsweise erreicht das absorbierende Material eine bezüglich
Biegeschwingung größere als die kritische Dämpfung der Membran 41.
Eine Membran 41, welche, wie oben mit Bezug auf Fig. 11 dargestellt, ausgebildet ist, führt im wesentlichen
bei Tonfrequenzen eine kolbenähnliche Bewegung aus. Der nachgiebige Rand 42 stellt eine Befestigung
der Membran 41 dar, welche die Freiheit der Membran nicht behindert, auch an ihren Rändern
kolbenähnliche Bewegungen auszuführen. Zu diesem Zweck kann der nachgiebige Rand transversal gebogen
sein, wie es in Fi g. 10 dargestellt ist. Der Rand besteht vorzugsweise aus hochflexiblem
Schichtmaterial, beispielsweise Gummi, und ist zweckmäßigerweise nicht dicker als die Stützmembran 46.
Die Fig. 12 und 13 stellen Abwandlungen der Membran 41 aus Fig. 10 und 11 zum Zwecke einer
Verbesserung der Empfindlichkeit gegenüber Tonfrequenzen dar. In den Fig. 12 und 13 ist, um die
Zeichnung zu vereinfachen, die gegliederte Spirale 32 nur teilweise dargestellt. Ein Massenelement 51 von
länglicher Gestalt verläuft vollständig um die Fläche der Stützmembran 46 herum und ist mit dieser
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11 12
Membran durch ein geeignetes, rieht dargestelltes aufgebaut ist und mit einem nachgiebigen Rand verBindemittel
verbunden. Das Massenelement kann sehen ist. Obwohl nicht beabsichtigt ist, durch die
beispielsweise aus Kupferdraht mit einem Durch- nachstehende Erklärung dieser Ergebnisse eine Bemesser
von 1Ae Zoll bestehen. Mit einem solchen schränkung der Erfindung herbeizuführen, ist doch
Massenelement konnte die natürliche Resonanz- 5 anzunehmen, daß die Erklärung der Wirkung der
frequenz der entsprechend Fig. 11 hergestellten Membran gemäß F i g. 14 in der Flußschicht 15 wahr-Membran
41 von näherungsweise 120 Hz auf nähe- scheinlich auf folgendem beruht:
rungsweise 40 Hz reduziert werden. Dieses Massen- Durch die Antriebsspirale 32 werden in der elekelement war dabei 2 Zoll breit und 4 Zoll lang und trisch leitenden Membran 56 Wirbelströme induziert, innerhalb des nachgiebigen Randes 42 angeordnet. io sobald ein Strom durch die spiralförmigen Leiter Gleichzeitig wurde dadurch die kolbenartige Bewe- fließt. Bei Anwesenheit dieser Wirbelströme verhält gung der Membran bei niederen Frequenzen ver- sich die Membran bezüglich der Antriebsspirale als bessert. eine einzelne Sekundärwindung. Die primären und
rungsweise 40 Hz reduziert werden. Dieses Massen- Durch die Antriebsspirale 32 werden in der elekelement war dabei 2 Zoll breit und 4 Zoll lang und trisch leitenden Membran 56 Wirbelströme induziert, innerhalb des nachgiebigen Randes 42 angeordnet. io sobald ein Strom durch die spiralförmigen Leiter Gleichzeitig wurde dadurch die kolbenartige Bewe- fließt. Bei Anwesenheit dieser Wirbelströme verhält gung der Membran bei niederen Frequenzen ver- sich die Membran bezüglich der Antriebsspirale als bessert. eine einzelne Sekundärwindung. Die primären und
Um weiterhin eine echte kolbenartige Bewegung sekundären Windungen sind jedoch durch das Bindeder
Membran 41 bei niederen Frequenzen zu bewir- 15 mittel 57 miteinander verbunden, und beide ruhen in
ken, können auch transversale Versteifungsglieder 52 demselben magnetischen Feld, nämlich in der Flußverwendet
werden. Diese können beispielsweise aus schicht 15. Wie in jedem Umformer entsteht eine
Kupferdrahtabschnitten bestehen und eine natürliche Phasendifferenz zwischen den primären und sekun-Biegungseigenresonanzfrequenz
in der Gegend von dären Strömen, wobei diese Differenz in der Nähe 500 Hz und höher besitzen. Ähnlich den oben be- 20 von 90° liegt, da die primären und sekundären Stromschriebenen
Massenelementen sind auch diese Glieder kreise überwiegend resistiv sind. Die resultierende
auf der Stützmembran 46 befestigt und können direkt Bewegung der Gesamtkonstruktion in der Flußschicht
über die Leiter der gegliederten Spirale 32 hinweg- 15 reproduziert klangtreu den gesamten Bereich der
laufen. Sowohl die umfangsmäßig angebrachten Hörfrequenzen. Es wird weiterhin angenommen, daß
Massenelemente 51 wie auch die transversalen Ver- 25 die Bewegung der elektrisch leitenden Membran 56
steifungen 52 werden von der Spirale 32 elektrisch in der Flußschicht 15 Spannungen in der Membran
isoliert, wenn sie aus Metall bestehen. Während die induziert, welche mit dem Magnetfeld derart reagieren,
Versteifungen 52 eine weitere kolbenähnliche Wir- daß die Bewegung der Membran angehalten wird,
kung der Membran 41 bei niederen Frequenzen, bei Dadurch entsteht eine Art dynamischer Bremswirkung
welchen die Bewegungsausschläge von größerer Am- 30 auf die Membran, welche deren Angleichempfindlichplitude
sind, unterstützen, werden sie durch die Bie- keit verbessert. An dem Ende eines Stromimpulses in
gungsschwingungen absorbierende Eigenschaft des der Antriebsspirale 32 bringt diese dynamische Brem-Asorptionsmaterials
44 gedämpft und bleiben bei sung die Membran 56 im wesentlichen augenblicklich höheren Frequenzen im wesentlichen neutral. zum Halten, so daß nach dem Abklingen des Strom-
Es ergab sich ein im wesentlichen gleichförmiger 35 impulses kein Schall mehr abgestrahlt wird.
Schallausgang von 40 bis 15 000 Hz mit einer Ver- Wenn also in der Antriebsspirale 32 ein Strom zerrungsfreiheit, welche mit derjenigen vergleichbar fließt, bewirken sowohl die spiralförmigen Leiter und ist, wie sie bei den gewöhnlich verfügbaren Wandlern auch die Stützmembran 56 entsprechende Bewegungsmit höchster Wiedergabequalität über einen großen ausschlage der Membran; wenn der Strom abklingt, Frequenzbereich auftritt. Die Verzerrungsfreiheit war 40 wirkt die Membran als dynamische Bremse,
der eines üblichen Wandlers mit passiver Membran Es können also gemäß der Erfindung zwei verüberlegen, wenn ein Lautsprecher entsprechend schiedene Typen von aktiven Membranen zur An-Fig. 1 bis 13 verwendet wurde, mit einer Membran Wendung kommen:
Schallausgang von 40 bis 15 000 Hz mit einer Ver- Wenn also in der Antriebsspirale 32 ein Strom zerrungsfreiheit, welche mit derjenigen vergleichbar fließt, bewirken sowohl die spiralförmigen Leiter und ist, wie sie bei den gewöhnlich verfügbaren Wandlern auch die Stützmembran 56 entsprechende Bewegungsmit höchster Wiedergabequalität über einen großen ausschlage der Membran; wenn der Strom abklingt, Frequenzbereich auftritt. Die Verzerrungsfreiheit war 40 wirkt die Membran als dynamische Bremse,
der eines üblichen Wandlers mit passiver Membran Es können also gemäß der Erfindung zwei verüberlegen, wenn ein Lautsprecher entsprechend schiedene Typen von aktiven Membranen zur An-Fig. 1 bis 13 verwendet wurde, mit einer Membran Wendung kommen:
von 2-4ZoIl Hache innerhalb des nachgiebigen a) Membranen unter Verwendung einer Stütz-Randes.
Der Lautsprecher war dabei in einer großen 45 membran, welche mit Bezug auf Biegeschwin-Schallwand,
wie in Fig. 15 dargestellt, angeordnet. in sich gedämpft ist s und welche solche
*/ß lg·,, -Zeigt einen Qu?rscl™tt "i vergrößertem Schwingungen nicht unterstützt, und
Maßstab einer anderen aktiven Membran gemäß der , s , , , , ■*. ., , * . · ·,
Erfindung, weiche ebenfalls eine im wesentlichen b>
Membranen aus hartem Material, weiche in sich
kolbenähnliche Verschiebung in der Flußschicht 15 5o Biegeschwingungen unterstutzen können, wobei
ausführen kann. Dies wird mit Hilfe eines Phänomens aber Maßnahmen getroffen sind, um die aus die-
erreicht, welches in den bisher beschriebenen Mem- se.r Eigenschaft sich ergebenden Nachteile zu
branen nicht zugegen ist. In F i g. 14 besteht die Stütz- überwinden.
membran 56 für die Leiter 32 aus einer Aluminium- Eine Membran des ersten Typs kann beispielsweise
schicht von etwa 0,5tausendstel Zoll Dicke. Die Lei- 55 ein gewirktes Fabrikat sein, wie in F i g. 4 dargestellt,
ter sind auf eine Fläche der Aluminiumschicht mit Wahlweise können auch Papier, Gummi oder plasti-Hilfe
eines geeigneten, vorzugsweise ständig flexiblen zierte Schichten oder andere membran- oder film-Bindemittels
57 aufgebracht. Falls erwünscht, kann ähnliche Materialien mit dieser Eigenschaft verwendet
auch eine Membran 41 aus einer elektrisch leitenden werden. Als zweiter Typ kommen elektrisch nicht-Stützmembran
56 an Stelle der dielektrischen Stütz- 60 leitende oder dielektrische Materialien in Frage mit
membran 46 bestehen, wobei diese elektrisch leitende einer oder mehreren der Abwandlungen, wie sie in
Stützmembran 56 in anderer Hinsicht identisch zu den Fig. 11,12 und 13 dargestellt sind; zu dem zweieinem
oder mehreren der Merkmale in den F i g. 9 ten Typ gehören auch elektrisch leitende Materialien
bis 13 sein kann. Eine solche Membran wird ebenso mit oder ohne diesen Abwandlungen,
wirksam wie eine Membran aus einem Dielektrikum 65 In Fig. 15 ist ein Lautsprecher 61 dargestellt, arbeiten. Es wurde jedoch festgestellt, daß ähnlich welcher in einer Öffnung 64 in einer Schallwand anbefriedigende Ergebnisse mit einer Membran erzielt gebracht ist. Die Befestigung wird dadurch erreicht, werden können, weiche, wie in Fig. 14 dargestellt, daß die äußeren Teile des ringförmigen Polstückes
wirksam wie eine Membran aus einem Dielektrikum 65 In Fig. 15 ist ein Lautsprecher 61 dargestellt, arbeiten. Es wurde jedoch festgestellt, daß ähnlich welcher in einer Öffnung 64 in einer Schallwand anbefriedigende Ergebnisse mit einer Membran erzielt gebracht ist. Die Befestigung wird dadurch erreicht, werden können, weiche, wie in Fig. 14 dargestellt, daß die äußeren Teile des ringförmigen Polstückes
mit der Schallwand 63 verbunden sind. Bezugszeichen 62 in Fig. 15 repräsentiert dabei die beiden
ringförmigen Polstücke 21 und 22 aus Fig. 1, beispielsweise vereinigt, wie in F i g. 2 dargestellt. F i g. 15
illustriert nur eine Art der Befestigung eines Laut-Sprechers gemäß der Erfindung an eine Schallwand.
Fig. 15 zeigt, daß mit der die öffnung in dem ringförmigen
Polstück vollständig abschließenden Membran eine akustische Schallwand mit aktiver Membran
gemäß der Erfindung leicht hergestellt werden kann.
Im folgenden sind die Vorteile der Erfindung noch einmal zusammengestellt:
1. Die erfindungsgemäße Magnetanordnung besitzt keine nichtpermanenten Magnetpolstücke, welche
einander oder in dem Arbeitsspalt gegenüberliegen; dies verhütet oder verhindert doch erheblich
eine Verzerrung des Magnetfeldes und liefert ein Magnetfeld, welches im wesentlichen, wie in
F i g. 3 dargestellt, aus einer flachen Schicht besteht. Das Feld ist in Richtung senkrecht zu den
beiden Betriebsflächen der Magnetpole gleichförmig. In der vorliegenden Beschreibung wird
dies als »Flußschicht« bezeichnet, welche in Tiefenrichtung gleichförmig ist. Die Weicheisen-Rückführungspole
(»5« in Fig. 3) besitzen im wesentlichen die gleiche Dicke wie die Flußschicht
und tragen zur Ausbildung des gleichförmigen Feldes bei. Eine geeignete Dicke für
diese Flußschicht, wie sie sich in der Praxis bewährt hat, beträgt näherungsweise 1A Zoll.
2. Bei dieser Flußschicht gibt es keine Zwischenmodulationsverzerrung
mit der Membran 31, welche im gesamten Bereich der Hörfrequenzen beweglich ist. Dies geht auf die Tatsache zurück,
daß die Flußschicht quer über den Spalt im wesentlichen gleichförmig ist, so daß starke Ausschläge
der Membran bei niederen Frequenzen die flache Spiralwindung 32 nicht in ein Feld
verschiedener Intensität bringt.
3. Die Flußschicht entspringt in gleichförmiger Weise der Mittellinie der gegenüberliegenden
permanenten Magnetpole, und zwar in seitlicher Richtung. Dadurch wird gewährleistet, daß die
Verwendung einer einzigen gegliederten Windung 32 von geeigneter Länge ausreicht. Man erhält
dadurch eine gesteigerte Impedanz mit einem praktisch brauchbaren Wert von beispielsweise
1 bis 16 Ohm zwischen den Anschlußstücken 32.1 und 32.2. Dadurch kommt eine Verwendung
besonderer Umformer zur Anpassung an eine niedere Impedanz in Fortfall. Beispielsweise
kann der Lautsprecher gemäß der Erfindung an den Ausgang eines Transistorverstärkers angeschlossen
werden, ohne daß ein Anpassungsumwandler erforderlich wäre. Es kann auch eine flache Antriebswindung 32 für die aktive Membran
verwendet werden, wobei die gesamte Windung, ausgehend vom Mittelpunkt bis zur Peripherie,
akustisch aktiv ist und keinen Totpunkt besitzt, so daß es auch auf der Membran 31
keine Totpunkte gibt. Als Ergebnis hiervon bewegt sich die Membran mit gleicher Phase in
allen Frequenzen des Hörbereiches.
4. Die gegliederte Windung 32 besitzt ein geringes Gewicht und ist an der ebenfalls leichten Membran
31 befestigt; die Membran wird an ihrem Umfang zwischen den rechteckigen, ringförmigen
Polstücken 21 und 22 gehalten, welche dabei einen doppelten Zweck erfüllen, nämlich die
Membran zu halten und als Polstücke in dem magnetischen Flußkreis zu wirken.
5. Die Membran verschließt die gesamte Öffnung in den Polstücken 21 und 22, oder, mit anderen
Worten, die Membran erstreckt sich über die ganze Flußschicht 15, so daß für eine Schwingung
keine Gelegenheit besteht, von der einen Seite der Membran auf der anderen Seite zu erscheinen
und so eine Schwingung, ausgehend von der Membran, bei irgendeiner Frequenz zu unterdrücken.
6. Der größere Abschnitt des Magnetfeldes und daher auch der aktiven Membran 31 ist akustisch
durch die Polstücke 11 und 12 nicht verstellt, so daß der größere Abschnitt der aktiven Membran
frei ist, um Schall dem Höhrer direkt zuzustrahlen.
7. Die Schaffung einer Magnetfeldanordnung mit zwei gegenüberliegenden Polen bewirkt infolge der
Symmetrie des magnetischen Feldes eine Unterdrückung von geradzahligen Oberschwingungen.
8. Die in Verbindung mit F i g. 7 beschriebene längliche Magnetanordnung unterstützt die Ausbildung
eines gleichförmigen Magnetfeldes und trägt dabei zur Reduzierung einer Zwischenmodulationsverzerrung
bei.
Claims (14)
1. Elektroakustischer Wandler, bei dem eine an . einer eingespannten Membran befestigte Leiterspirale
in einem Magnetfeld zwischen den in geringem Abstand einander gegenüberstehenden
gleichnamigen Polen zweier Magnete schwingfähig angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete (11,12) in größerem Abstand von einem rechteckigen Rahmen
(21, 22) mit entgegengesetzter Polarität wie die gegenüberliegenden Pole der Magnete (11, 12)
umgeben sind und ein rechteckiges, schichtförmiges Magnetfeld aus parallelen Gruppen von Kraftlinien
(F i g. 7) erzeugen, durch welches sich die an dem Rahmen (21, 22) eingespannte Membran
(31) in hermetischer Abdichtung erstreckt, und daß die Leiterspirale (32) an der Membran (31)
in Rechteckform, ausgehend von der Nähe des Rahmens (21,22), frei bis in die Mitte des Magnetfeldes
reicht, so daß die gesamte Membran (31) gleichphasig aktiviert ist und mit dem größten
Teil ihrer Fläche Schall ohne Behinderung abstrahlt.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (31) aus einem Stützglied
(31.1) besteht, auf welchem der Leiter (32) mit einem elastischen Bindemittel (33) befestigt ist.
3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (31.1) der Membran
(31) auf der einen Seite mit einem Elastomer (33) beschichtet und daß der Leiter (32) darin eingebettet
ist.
4. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus einer Stützmembran
(46) besteht, daß auf deren eine Seite eine Schicht eines relativ weicheren Materials (44) aufgebracht
ist, um infolge Biegung der Membran auftretende Schwingungsenergie zu zerstreuen,
und daß der Leiter (32) auf der anderen Seite der Membran befestigt ist.
5. Wandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran dieselbe Gestalt wie
das Gebiet des Magnetfeldes besitzt, aber schmäler als dieses ist und an ihrem Umfang mit einem
bewegungsnachgiebigen Rand (42) versehen ist, welcher aus schichtförmigem, im wesentlichen
nicht durchbrochenem, flexiblem Material besteht.
6. Wandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Membran Massenbelastungen
vorgesehen sind.
7. Wandler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Massenbelastungen aus langen
Massenelementen (51) bestehen, welche umfangsmäßig an der Membran angebracht sind und sich
im wesentlichen über den ganzen Umfang der Membran erstrecken.
8. Wandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß lange, versteifende Massenelemente
(52), welche eine Biegefestigkeit bei Frequenzen oberhalb etwa 500 Hz besitzen, an der Membran ao
befestigt sind und diese verspannen.
9. Wandler nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (31) aus einem mit einem Elastomer (33) beschichteten Webfabrikat (31.1) besteht
und daß der Leiter (32) in das Elastomer eingebettet ist.
10. Wandler nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützmembran (46) aus einer Schicht dielektrischen Materials besteht, mit einer Dicke
von näherungsweise 0,2- bis 2,0tausendstel Zoll, und daß der Leiter (32) Aluminiumdraht ist, mit
einem Durchmesser von näherungsweise 0,4- bis 2,0tausendstel Zoll.
11. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützmembran (46) eine elektrisch leitende Schicht (56) umfaßt, auf welcher
der Leiter (32) elektrisch isoliert befestigt ist.
12. Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Schicht Aluminium
ist von etwa 0,5tausendstel Zoll Dicke und daß der Leiter (32) Aluminiumdraht ist mit einem
Durchmesser von etwa 0,4-bis 2,0tausendstelZoll.
13. Wandler nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete (11,12) rechteckig sind und von den Rahmen (21, 22) überbrückenden Gliedern (11.3, 12.3; 11.7, 12.7) gehalten sind.
14. Wandler nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (21, 22) aus magnetisierbarem Material gefertigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 484 339;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 064 986;
Electronics World, Mai 1960, S. 45 bis 47 und 129.
Deutsche Patentschrift Nr. 484 339;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 064 986;
Electronics World, Mai 1960, S. 45 bis 47 und 129.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 559/377 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family
ID=21927150
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| Country | Link |
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