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DE833255C - Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen

Info

Publication number
DE833255C
DE833255C DED5669A DED0005669A DE833255C DE 833255 C DE833255 C DE 833255C DE D5669 A DED5669 A DE D5669A DE D0005669 A DED0005669 A DE D0005669A DE 833255 C DE833255 C DE 833255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
condensation
hydrolysis
mixture
water
silanes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED5669A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr James Franklin Hyde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Corning Corp filed Critical Dow Corning Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE833255C publication Critical patent/DE833255C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/06Preparatory processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Silicon Polymers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen Die Erfindung betrifft die Herstellung von Stoffen durch Hydrolyse und Dehydrätisierung von Organosilanen.
  • Die Hydrolyse eines Silans von Typus Si X4, worin 1 irgendein hydrolysierbares Atom oder Atomgruppe, wie z. B. Halogen, Alkoxy, Wasserstoff u. dgl. darstellt, führt nicht zu einer einfachen Hydroxylverbindung, sondern es entsteht ein sprödes, unlösliches und unschmelzbares Gel aus einer dreidimensionalen, netzartig aufgebauten Einheit mit Siloxanbindungen als Ergebnis des gleichzeitigen oder aufeinanderfolgenden Wasseraustritts aus der intermediär gebildeten Hydroxylverbindung. Grundformel I Die Bildung einer Siloxanbindung setzt eine enge Annäherung von zwei Hydroxylgruppen voraus. Es ist klar, daß bei Bildung einer so festen Struktur viele Hydroxylgruppen isoliert werden und einige der möglichen verzweigten Bindungen blockieren. Da der netzförmige Aufbau komplizierter wird, wird die Dehydratisierung in zunehmendem Maße schwieriger, und es bildet sich ein teilweise dehydratisiertes Silicagel mit nur geringer .Strukturstabilität.
  • Organosubstituierte Silane der Grundformel R Si X3 werden mittels der Grignard-Reaktion hergestellt; in-derFormel'kannR irgendein organischer Rest sein, der mit Magnesium ein Grignard-Reagens :bildet. Solche organosubstituierten Silane werden :bei der Behandlung mit Wasser ebenfalls hydrolysiert, wenn auch die Reaktion weniger heftig verläuft als bei den nicht substituierten Silanen unter gleichen Bedingungen. Hierbei kann auch gleichzeitig Dehydratisierung oder Kondensation unter Wasseraustritt stattfinden, so daß ein teilweise dehydratisiertes Produkt entsteht, das durch Erhitzen weiter dehydratisiert werden kann.
  • Aus Grundformel 1I ist ersichtlich, daß ,bei jedem Strukturelement eine der vier Siliciumvalenzen durch den organischen Rest R blockiert ist und nur drei Siloxanbindungen gebildet werden können. Derartige Verbindungen sind noch zu einer dreidimensionalen Polymerisation fähig. -Die bei diesen substituierten Silanen bedingten Veränderungen chemischer und struktureller Art entsprechen denen, die oben bei der Bildung von Silicagel beschrieben wurden. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß, besonders ,bei den niederen Kondensationsstufen, infolge der Anwesenheit des Kohlenwasserstoffrestes die Eigenschaft der Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln besteht. Auch das Bestreben der teilweise dehydratisierten Zwischenprodukte, sich weiter zu dehydratisieren, nimmt ab. Dies ist besonders der Fall bei einer Vergrößerung des Kohlenwasserstoffrestes. Wenn die Stufe einer im wesentlichen vollständigen Dehydratisierung erreicht ist, verlieren die monosubstituierten Produkte, die in Wirklichkeit substituierte Silicagele darstellen, ihre Löslichkeit und werden hart und spröde. Diese Verbindungen haben jedoch gegenüber dem Silicagel eine wesentlich ,größere Strukturfestigkeit.
  • Wird ein zweiter organischer Rest, der mit dem ersten gleich oder von diesem verschieden sein kann, eingeführt, so entsteht eine Verbindung von der Grundformel R R' Si X2. Solche Verbindungen können auch hydrolysiert und dehydratisiert werden, wobei die Dehydratisierung wahrscheinlich in gewissem Maße .gleichzeitig mit der Hydrolyse stattfindet, insbesondere, wenn die Arbeitstemperatur erhöht wird.
  • Bei der Grundformel III sind bei Jeder struktureinheit -zwei der vier Siliciumvalenzen durch die organischen Reste R und R' blockiert. so daß nur noch zwei Siloxanbindungen möglich sind. Aus diesem Grund ist ein dreidimensionaler Netzaufbau nicht mehr möglich, und die sich .bildenden flüssigen oder festen Polymeren können nur eine Ketten- oder eine cyclische Struktur aufweisen. Mitunter können kristalline DihN-droxvlzwischenprodukte isoliert werden. Die gewöhnlich harzartigen Endprodukte 'haben nur geringe physikalische Ähnlichkeit mit dem Silicagel, sind aber hinsichtlich der chemischen Struktur diesem sehr verwandt und unterscheiden sich nur durch die kleinere Anzahl der möglichen Siloxanbindungen.
  • Organosu:bstituierte Silatie der Grundformel R R' R" Si X geben bei der Hydrolyse und Dehydratisierung sehr einfache Oxyde, bei deren Strukturelementen drei der vier Siliciumvalenzen durch die organischen Reste R, R' und R" blockiert sind.
  • Bei diesen Verbindunen der Grundformel IV ist die Hydrolysierungstendenz noch weiter verringert, und es können mitunter Oxysilanzwischenprodukte isoliert werdcii. I>as ",iinzlic`i de]i\-dratlsierte Produkt ist -dimer, cla nur eine Siloxanbindung gebildet werden kann. Die dimeren Produkte sind kristallin oder flüssig.
  • Frühere Versuche. diese vorstehend beschriebenen Reaktionen praktisch zu verwerten, Haben sich nicht auf die Kombinationen der Reaktionen erstreckt. Die Versuche waren mehr oder weniger nur auf die einzelnen Reaktionen und auf deren Produkte abgestellt. Derartige Produkte haben aber, wie schon dargelegt wurde, nur eine sehr beschränkte Brauchbarkeit. und die Eigenschaften der Produkte, die bei einer bestimmten Reaktionsart erhalten werden, lassen sich nur wenig ändern. So ist z. B. das nach Grundformel 1 entstehende Produkt ein unlösliches und unschmelzbares Gel von geringer Brauchbarkeit. Die lZeaktion nach Grundformel IV ergibt im allgemeinen reaktionslose, flüssige Produkte, die, trotz ihrer Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln, nicht über das Dimere hinaus polymerisiert werden können und die daher für sich allein nicht für L?berzüge, harzähnliche Imprägnierungsmittel u. dgl. verwendet werden können.
  • Ein Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von neuen und praktisch ver"vertbaren Produkten mit wunschgemäß vorher bestimmbaren Eigenschaften durch die Verwertung der geschilderten Reaktionen.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von flüssigen und festen copolymeren Stoffen.
  • Das neue Verfahren betrifft das Nischen, Hydrolysieren und Kondensieren von bestimmten Mengen von zwei oder mehr Verbindungen der Grundformel R2 Si X2, worin jedes R Methvl. Äthyl oder Phenyl ist und wobei einige R Phenyl und der Rest Methyl oder Äthyl sind. X in der Formel bedeutet irgendein hydrolysierbares Atom oder eine solche Gruppe. Die Hydrolyse und Kondensation wird am besten dadurch erreicht, daß man der Mischung tropfenweise die für die völlige Hydrolyse der _Mischung berechnete Wassermenge zugibt, die vorzugsweise
    in zwei bis vier @'olumteilen eines gewöhnlichen
    l.ösungsinitt;ls, wie Alkohol. I >ioixaii. lasigsänr:.
    .Aceton ti. tlgl.. gelöst ist.
    Wenn auch ein Unterschied in der Reaktionsfähigkeit der verschiedenen einzelnen Typen der hydrolysierungsfähigen Verbindungen und eine Änderung der Mengen der Ausgangsmischung es wünschenswert machen kann, die Bedingungen des Verfahrens abzuändern, wie es bei der Betrachtung der folgenden Beispiele ersichtlich ist, so ist doch die oben geschilderte Verfahrensweise im allgemeinen vorzuziehen. Die Verwendung eines mit Wasser mischbaren Lösungsmittels zur Verdünnung .der hydrolysierbaren Mischung bzw. des Wassers oder von leidem sowie die trohf:nweise Zugabe von Wasser ermöglicht die Aufrechterhaltung der Homogenität während der Hydrolyse. Unter :diesen Bedingungen erfolgt die Kondensation oder die Bildung von Siloxanbindungen gleichzeitig mit der Hydrolyse; es ist jedoch selbstverständlich, daß das Maß der folgenden Dehydratisierung der freien Wahl überlassen bleibt und weitgehend von dem Verwendungszweck abhängig ist, dem (las Produkt zugeführt werden soll.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren stattfindende Cohydrolyse und Dehydratisierung ergibt eine Kondensation der Stoffe untereinander und führt so zur Bildung von Sauerstoffbindungen. zwischen den Siliciumatomen der verschiedenen S i lane.
  • Wenn die hydrolysierbare Gruppe oder Gruppen aller Verbindungen der Mischung, die hydrolysiert werden soll, aus Halogenen ,besteht, ist es zweckmäßig, als Lösungsmittel Dioxan zu verwenden, cla dieses mit Halogen nicht reagiert. Enthält die Mischung Halogen und Alkoxygruppen, so kann <las Halogen in Alkoxy umgewandelt werden, wenn wasserfreier Alkohol langsam der Mischung zugesetzt wird, oder die Mischung kann auch mit Dioxan verdünnt und mit wäßrigem Alkohol behandelt werden. Sofern .die Mischung nur Alkoxygruppen enthält, kann jedes mit Wasser mischbare Lösungsmittel in Verbindung mit einer Spur Säure, wie Salzsäure, als Katalysator verwendet werden. In diesem Falle wird Alkohol auf Grund seiner Billigkeit bevorzugt. Auch Mischungen von Lösungsmitteln, die mit Wasser mischbar sind, können Verwendung finden.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren verhindert die langsame Zugabe von Wasser zu der homogenen Mischung einen zu stürmischen Verlauf der Hydrolyse, wodurch das oder die reaktionsfähigeren Silane, d. h. die Silane mit keinem oder nur wenigen organischen Radikalen am Siliciumatom, vollständiger hydrolysiert und kondensiert würden, bevor die weniger reaktionsfähigen oder stärker substituierten Silane die Möglichkeit zur Reaktion 'hätten. Es ist so für die weniger reaktionsfähigen Silaiie die Gelegenheit günstiger, gleichzeitig mit den reaktionsfähigeren Silanen hydrolysiert zu werden, als (lies bei einer zu rasch verlaufenden Hydro-1vse der Fall sein würde. Unter diesen Umständen findet die gleichzeitige Kondensation der verschiedenen liydroxvlzwischenprodukte statt, und eine intii"e intramolekifare Verbindung mittels der eine ier:@lliedene Änzähl und verschiedene Arten von organischen Resten tragenden Siloxanbindungen ist in weitestem Maße möglich. Dies gewährleistet eine echte innere Kondensation und die Bildung einheitlicher Produkte, die eine Mischung der Strukturelemente enthalten.
  • Nach Entfernung des Lösungsmittels und des überschüssigen Wassers sind die bei dem Verfahren gebildeten Produkte mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten von unterschiedlicher Viskosität. Sie sind in 'den üblichen organischen Lösungsmitteln, wie Benzol, Toluol usw.. löslich. Viele von ihnen sind thermoplastisch, manche sind hitzehärtbar und manche sind wärmebeständige Flüssigkeiten. Die Kondensation und Poiymerisation kann auch durch Erhitzen bewerkstelligt werden, was im allgemeinen eine Erhöhung der Viskosität bewirkt und mitunter, wenn sie bis zu Ende geführt wird, harzartige feste Körper ergibt. Der gewünschte Polymerisationsgrad hängt in weitestem Maße von dem vorgesehenen Verwendungszweck des Stoffes ab und kann je nach Belieben verändert werden, da die physikalischen Eigenschaften des Endproduktes direkt von der Gesamtzahl der Siloxanbindungen im Molekül und von :deren Anordnung abhängen, wobei diese Eigenschaften durch die Mengenverhältnisse der verschiedenen Ausgangssilane beeinflußt werden können.
  • Es ist noch zu bemerken. daß die für das vorliegende Verfahren zu verwendende Silanmischung frei von Silanen der Grundformel Si X4, R Si X$ und R3 Si X sein soll. Dementsprechend ist das Sauerstoff-Silicium-Verhältnis der Kondensationsprodukte immer gleich i.
  • Die folgenden Beispiele sollen die Arbeitsweise des Verfahrens und die Eigenschaften der Reaktionsprodukte erläutern: Beispiel i Eine Mischung von einem Raumteil Diphenyldichlorsilan und vier Raumteilen P:henyläthyldichlorsilan wird nach Verdünnung mit der gleichen Raummenge Dioxan durch tropfenweisen Zusatz von wäßrigem Dioxan hydrolysiert. Es bildet sich eine viskose Flüssigkeit, deren Viskosität bei 6- bis 8stündigem Erhitzen auf 200° etwas ansteigt. Längeres Erhitzen bewirkt schließlich eine Härtung. Zusammensetzung: «C,Hs)21i0-)i , (CsHsCzH,Si0-)i ; () : Si = i,oo Beispiel e Äquimolare Teile von Phenyläthyldichlorsilan und Dimethyldiäthoxysilan werden gemischt, mit Dioxan verdünnt und tropfenweise unter Erwärmen und Rühren mit wäßrigem Dioxan behandelt. Nach Verdampfung d:s Lösungsmittels sowil- des ül)°rschüssigen Wassers verbleibt ein klares, homogenes öl von mittlerer Viskosität, :das durch weiteres Er-,hitzen sich nicht ändert. Als Beweis für die stattgefundene Polymerisation werden Proben der entsprechenden Silane gemischt. Sie .bilden zwei unmischbare Schichten, die sich beim Erhitzen zwar mischen, aber sich bei der Abkühlung wieder trennen.
  • Zusammensetzung: (CBHäC2H5Si0-)1 , ((CH3)2Si0-)1 ; O : Si = i,oo Beispiel 3 Eine Lösung von äquimolaren Mengen von Dimethyldiäthoxysilan und Diphenyldichlorsilan in Dioxan wird unter tropfenweisem Zusatz von wäßrigem Dioxan hydrolysiert und kondensiert. Es bildet sich eine klare homogene Flüssigkeit von mittlerer Viskosität, die bei weiterem Erhitzen unverändert bleibt.
  • Zusammensetzung: ((CH3)2Si0-)1 , ((C,Hs)$Si0-)i ; O : Si = i,oo Beispiel 4 Einer Mischung von Dibenzyldichlorsilan und Dimethyldiäthoxysilan im molaren Verhältnis i :2 wird zwecks Hydrolyse und Kondensation langsam 95o/oiger Äthylalkohol und dann Wasser in geringem Überschuß zugesetzt. Nach Verdampfung des Lösungsmittels bildet das sehr viskose 01 bei 5stündigem Erhitzen auf igo° ein thermoplastisches Harz.
  • Zusammensetzung: ((CBH"CH2)$Si0-)1, ((CH3)2Si0-)2 ; O: S'= 1100 Beispiels Zu einer Mischung von Benzylmethyldiäthoxysilan und Dimethyldiäthoxysilan im niolaren Verhältnis i : 2 wird unter Erwärmung 95o/oiger Äthylalkohol, der einige Tropfen konzentrierte Salzsäure enthält, zwecks Hydrolyse und Polymerisation langsam zugesetzt. Dann wird Wasser im Überschuß zugegeben. Nach Verdampfung des Lösungsmittels verbleibt ein sehr viskoses 01, das bei 48stündigem Erhitzen auf igo° ein weiches. wachsartiges Harz bildet.
  • Zusammensetzung: Beispiel 6 Zu einer äquimolaren Mischung von Phenylmethyldiäthoxysilan und Dimethyldiäthoxysilan wird zwecks Hydrolyse und Polymerisation unter Erwärmung langsam 95o/oiger Äthylalkohol, der einige Tropfen konzentrierte Salzsäure enthält, zugesetzt. Dann wird Wasser im Überschuß zugegeben. Nach Verdampfung des Lösungsmittels erhält man eine ziemlich viskose Flüssigkeit. Wird eine kleine Probe hiervon auf einer Glasplatte 72 Stunden auf igo° erwärmt, so bleibt diese klebrig.
  • Zusammensetzung: (C,H,CH,Si0-)1 . ((CH,)2Si0--__)1 ; O : Si =i,oo Die nach dem Verfahren erhaltenen Stoffe sind Flüssigkeiten, die sich bei vollständiger Kondensation auch bei erhöhter Temperatur nur schwer weiter polymerisieren lassen. Die Flüssigkeiten stellen in vielen Fällen außerordentlich hoch polymerisierte Stoffe dar, die sehr viskos sind. Derartige Stoffe haben gute elektrische Eigenschaften und können daher als flüssige Füllmittel für Transformatoren, Stromunterbrecher, Unterwasserkabel, Kondensatoren usw. Verwendung finden. Im allgemeinen haben die Flüssigkeiten die Eigenschaft, ihre Viskosität bei Temperaturänderung nur sehr .wenig zu ändern; und sind daher von besonderem Wert bei hydraulischen Pressen, die weitgehenden Temperaturänderungen unterworfen sind, sowie als Schmier- und Dämpfungsmittel zur Vibrationsverminderung in Geräten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstclltiiig von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung von mindestens zwei hydrolysierbaren Silanen verwendet wird, die der Formel R.= Si X2 entsprechen, wobei in der Mischung mindestens ein Teil der Reste R Arylreste und der übrige Teil «-#fethyl- oder Äthylreste sind und 1 ein hydrolysierbares Atom oder Atomgruppe darstellt.
  2. 2. Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren so geleitet wird, daß die einzelnen, eine verschiedene Reaktionsfähigkeit aufweisenden Komponenten der Mischung gleich schnell und damit gleichzeitig h_vdrol_vsiert und kondensiert werden.
  3. 3. Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Hydrolyse und Kondensation der einzelnen Reaktionkomponenten durch eine entsprechend langsame und dosierte Zugabe des Wassers bewirkt wird.
DED5669A 1950-09-19 Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen Expired DE833255C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE833255C true DE833255C (de) 1952-03-06

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ID=584199

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DED5669A Expired DE833255C (de) 1950-09-19 Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen durch Hydrolyse und Kondensation von hydrolysierbaren Silanen

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DE (1) DE833255C (de)

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