DE8328035U1 - Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine. - Google Patents
Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/04—Coffee-making apparatus with rising pipes
- A47J31/057—Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers
- A47J31/0576—Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers with a sealed water boiling vessel in which the steam pressure urges the hot water through a rising pipe
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Description
20 Die Erfindung bezieht sich auf eine Filterkaffeemaschine
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Die auf dsm Markt nahezu ausschließlich anzutreffende
Filterkaffeemaschine weist eine elektrisch beheizte Heißwasserkammer auf, die nur wenige ecm Wasser fatit,
dieses Wasser zum Kochen bringt und über das in einem Filterbecher enthaltene Kaffeemehl gießt. Um die gewünschte
Menge Kaffee von beispielsweise sechs bis acht Tassen zu bereiten, arbeitet eine derartige Maschine mit
etwa 50-Koch-Ausstoß-Fülizyklen der Heißwasserkammer, was
dazu führt, daß das Kaffeemehl über einen relativ langen Zeitraum von etwa 10 bis 12 min nahezu kontinuierlich
Heißwasser zugeführt bekommt. Eine Verkürzung der Brühzeit ist mit diesen Maschinen deshalb nicht durchführbar,
weil die dort verwendete Heißwasserkammer bei Zufuhr von
mehr als 500 bis 600 Watt thermisch überlastet würde.
Im wesentlichen durch diese lange ß/ühdauer, aber auch
dadurch, daß das BrUhwasser über den gesamten Brühvorgang
meist nur den zentralen Bereich des Kaffeemehls heiß erreicht, die Randbereiche rasch abkühlen, das BrUhwasser
das Kaffeepulver bei diesen Maschinen mit nur einer T&raperatur von unter 850C überhaupt erreicht, wird das
Kaffeemehl stark ausgelaugt, was zu einer Anreicherung des Kaffees mit Bitterstoffen und Säuren führt* Viele
Kaffeetrinker bevorzugen deshalb handbereiteten Kaffee und bezeichnen raaschinengebrühten Kaffee als flach mit
nur wenig ausgeprägtem Aroma.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kaffeemaschine anzugeben, mit der geschmacklich
verbesserter Kaffee herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Im Gegensatz zu den eingangs geschilderten bekannten Kaffeemaschinen arbeitet die vorliegende Kaffeemaschine
mit einem wesentlich größeren Volumen in der Heißwasserkammer. Das Kaffeemehl wird deshalb schwallweise mit
jeweils einer relativ großen Menge Brühwassers nur zweibis dreimal aufgegossen. Dadurch wird das gesamte Kaffeemehl
mit einer höheren Temperatur gebrüht als bei den eingangs angesprochenen Maschinen. Der gesamte Brühvorgang
kann deswegen in einer kurzen Gesamtbrühdauer von etwa 2, 5 bis 4 min abgeschlossen werden, wodurch der
Kaffee einen maximalen Anteil an Aromastoffen und nur wenig geschmacksnegativen sonstigen Extraktionsprodukten
erhält. Ein weiterer Vorteil dieser Kaffeemaschine liegt darin, daß sie nicht das unangenehme "Schnarchgeräusch"
aufweist, das Maschinen mit sehr kleinem Volumen der Heiß-
wasserkammer eigen ist und auch wesentlich weniger stark verkalkt.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Kaffeemaschine nach
Anspruch 1 sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben. Die Ausführungsform nach Anspruch 2 stellt eine besonders
raumsparende Konstruktion dar, die auch einfach herzustellen ist. Besonders interessant ist die Weiterbildung
nach Anspruch 3, da mit dem verschiebbaren Entlüftungsrohryaie
von der Heißwasserkammer aufgenommene jeweilige Wassermenge variierbar ist.I Damit kann die Anzahl der (
! von der Maschine durchzuführenden Brühzyklen verändert \
; werden. Bei beispielsweise einer Achttassenmaschine \
kann damit auch eine geringere Menge Kaffee von beispiels- . Ib weise nur sechs Tassen zubereitet werden, ohne daß die ge- ='
wünschte Zahl der Zyklen von beispielsweise zwei oder drei geändert wird. Damit läßt sich auch, wenn auch nur in begrenztem
Maß, die Gesamtbrühdauer verändern, j —-^.
Bevor auf die Weiterbildungen nach den Ansprüchen H bis
13 eingegangen wird, sollen einige Besonderheiten der vorliegenden Kaffeemaschine angesprochen werden.JDa die Menge
des in einem Zyklus aus -der Heißwasserkammer austretenden
j» L Ca * «■
Wassers relativ hoch ±rt, /"empfiehlt es sich, besondere Vorkehrungen
dagegen zu treffen, daß das Brühwasser nicht mit zu hoher Geschwindigkeit in den Filterbecher eingegeben
wird. Durch die relativ hohe Leistung, mit der solche Maschinen arbeiten, etwa 1100 Watt bei einer Achttassenmaschine,
entsteht ein hoher Dampfdruck, der das Brühwasser in einem starken Sichwall austreten läßt, wobei
das in der Heißwasserkammer verdampfende Restwasser relativ viel Dampf mit sich führt. Ohne besondere Vorkehrungen
besteht dabei die Gefahr, daß Brühwasser aus dem Filterbecher herausspritzt oder das Kaffeemehl zu stark an den
Wänden des Filters hochdrüokt. In den im folgenden ange-
&igr; t
• * I I
sprochenen Unteransprüchen sind unterschiedliche Maßnahmen
angegeben, die hier Abhilfe schaffen und die alleine oder auch in Kombination miteinander anwendbar sind, ftür diese
&Iacgr;&igr;&idiagr;&igr;&eegr;&idiagr;&tgr; ^eanspicucJit, .da jsie
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Durch die im Anspruch,^ angegebene Maßnahme wird dem in dtr Heißwasserkammer entstehenden Dampfdruck dadurch entgegengewirkt, daß rechtzeitig vor dem Ende des Ausstoßes von Restwasser bereits Dampf abgelassen wird, der sich mit dem durch das Steigrohr beförderten Wasser mischt. Dadurch wird verhindert, daß das Restwasser mit zu hoher Geschwindigkeit ausgestoßen wird. Bei Anwendung dieser Maßnahme und auch der folgenden noch angesprochenen, kann man es sich erlauben, relativ hohe Heizleistungen zu verwenden, um den gesamten Brühvorgang in kurzer Zeit durchzuführen.
Durch die im Anspruch,^ angegebene Maßnahme wird dem in dtr Heißwasserkammer entstehenden Dampfdruck dadurch entgegengewirkt, daß rechtzeitig vor dem Ende des Ausstoßes von Restwasser bereits Dampf abgelassen wird, der sich mit dem durch das Steigrohr beförderten Wasser mischt. Dadurch wird verhindert, daß das Restwasser mit zu hoher Geschwindigkeit ausgestoßen wird. Bei Anwendung dieser Maßnahme und auch der folgenden noch angesprochenen, kann man es sich erlauben, relativ hohe Heizleistungen zu verwenden, um den gesamten Brühvorgang in kurzer Zeit durchzuführen.
Auch wenn eine sich vergrößernde Dampfauslaßöffnung bereits zu einer wesentlichen Verbesserung führt, bringt
die im Anspruch^*? angegebene kontinuierliche Vergrößerung
die besten Ergebnisse.
Im Anspruch^^ sind bevorzugte spezielle Ausführungsformen
von sich vergrößernden Dampfauslaßöffnungen angegeben, die einzeln oder in Kombination verwendbar sind.
Auch die im Anspruch^ angegebene Maßnahme führt dazu,
daß der Schwall des aus dem Steigrohr austretenden Brühwassers gleichmäßig und mit wenig Druck in den Filterbecher
fließt. Die Auslaufkammer dämpft dabei auftretende Dampfstöße, indem sie das möglicherweise ruckweise austretende
Wasser sammelt und kontinuierlich abgibt. Ein weiterer möglicher Effekt dieser Auslaufkammer ist darin
zu sehen, daß Dampfblasen in ihr kondensieren, wodurch
ebenfalls die Strömungsgeschwindigkeit des austretenden Wassers vermindert wird.
Die im Anspruch^ angegebene Auslaufkammer führt zu einer
besonders gleichmäßigen Strömung des austretenden Brühwassers .
Die in Anspruch^ angegebenen Rippen in der Auslaufkammer
führen zu einer Egalisierung des Flusses des Brühwassers.
Die im Anspruch }Q angegebene Maßnahme bewirkt, daß
das sich in der Auslaufkammer sammelnde Wasser praktisch rückstandsfrei im noch heißen Zustand in den Filterbecher
ausläuft.
Die Maßnahme nach Anspruch )A führt dazu, daß das Brühwasser
in der He;" ßwasserkammer nahezu vollständig ausgestoßen
wird. Dadurch wird auch die Dampfbildung am Ende des Ausstoßzyklus herabgesetzt.
Durch die Maßnahme nach Anspruch y2T wird ebenfalls der
Dampfbildung am Ende des Ausstoßzyklus entgegengewirkt.. Durch entsprechende Dimensionierung kann sogar erreicht
werden, daß die Dampfbildung bereits beendet wird, bevor das gesamte Brühwasser aus der Heißwasserkammer ausgestoßen
ist.
Anspruch 13 gibt eine Weiterbildung an, mit der die Maschine
beispielsweise von einer Achttassenmaschine auf eine Viertassenmaschine abänderbar ist, indem lediglich die
Heizleistung verändert wird. Arbeitet man beispielsweise für die Ächttassenmaschine mit einer sehr hohen Heizleistung,
so kann es passieren, daß bei einer Reduktion
des in die Heiföwasserkammer fließenden Frischwassers
der Brühzyklus zu schnell wird. Dem kann durch eine Verringerung der Heizleistung leicht begegnet werden, um
die gewünschte Brühdauer von etwa 3 bis 4 Minuten wieder zu erreichen.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
10
10
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindunfc.'.gemäßen
Kaffeemaschine im Schnitt entlang der Schnittlinie I-I in Fig. 2;
Fig. 2 eine Draufsticht der Kaffeemaschine nach Fig. 1;
Fig. 3a verschiedene Ausführungsformen des Endes des
bis 3c Steigrohrs, und
Fig. 4 eine spezielle Ausführungsform der Auslaufkammer.
Die in der Zeichnung dargestellte Kaffeemaschine weist einen Sockel 1 auf, auf den ein hohlzylindrischer Behälter
2 aufgesetzt ist, der etwa im unteren Drittel ein sich horizontal erstreckendes Bodenteil 3 aufweist.
Der über dem Bodenteil 3 liegende Teil des Behälters dient als Frischwasserbehälter 4. Unter dem Bodenteil 3
liegt ein gegen das Bodenteil abgedichteter metallischer Topf 5, der zusammen mit dem Bodenteil 3 eine Heißwasserkammer
6 begrenzt. Das Bodenteil 7 des Topfes 5 weist einün horizontal verlaufenden äußeren Rand 8 auf, an
den sich nach innen ein sich trichterförmig nach unten erstreckender Abschnitt 9 anschließt, der im Zentrum
in einer Mulde 10 endet. Im horizontalen Rand 8 des Bodenteils 7 ist eine elektrische Heizung 12 angeordnet.
In die Mulde 10 hinein ragt das Ende eines Steigrohres 13> das aus der Mulde heraus mit einem kurzen Stück
&Iacgr;;;
vertikal geführt, dann horizontal abgewinkelt durch die äußere Wand des Topfes 5 abgedichtet verläuft, und außerhalb des Topfes 5 senkrecht nach oben geführt ist. Zur
mechanischen Halterung des Steigrohres 13 und zu seiner Wärmeisolierung ist es in einem Mantelrohr 11 geführt,
das mit dem Sockel 1 verbunden ist. Das Steigrohr 13 ragt aus dem Mantelrohr 14 um ein kurzes Stück heraus
und endet in einer um das Steigrohr schwenkbaren Auslauf· kammer 15, die weiter unten noch beschrieben wird. Unter
der Auslaßöffnung 16 der Auslaufkammer 15 ist ein Filterbecher 17 angeordnet, der über einen horizontalen Steg
18 an das Mantelrohr 14 angelenkt ist. Unter dem Filterbecher 17 ist in den Sockel 1 eine Warmhalteplatte 19
eingelassen, die ebenfalls mit einer elektrischen Heizung
20 versehen ist. Auf diese Warmhalteplatte 19 ist ein
Kaffeeauffangtopf aufsetzbar.
Im Bodenteil 3 zwischen dem Frischwasserbehälter H und
der Heißwasserkammec_6 befinden sich ein Wassereinlaß
ventil 23 und ein ?"*'»miVlvM"'»4y 24. Das -
4(Wi
en a a &bgr; · oberen Teil
eine* VenfcilhöVpar aufwoiep uncKuber einen Dichtkörper
längsverschiebbar im Bodenteil 3 gelagert 4&iacgr;»&ggr;. Auf diese
Verschiebbarkeit wird weiter unten noch eingegangen.
Die zu den beiden Heizungen 12 und 20 gehörenden elektrischen Schaltungen, einschließlich einem mit dem Rand 8
des Budenteils 7 verbundenen Thermostaten, sind nicht näher dargestellt, da sie herkömmlicher Art sind.
Im folgenden wird die Funktionsweise der dargestellten Kaffeemaschine näher erläutert. In den oben offenen
Frischwasserbehälter 4 wird die der gewünschten Menge Kaffee entsprechende Menge Frischwasser, beispielsweise
8 Tassen, eingegeben. Bei einer Achttassenmaschine ist das Volumen der Heißwasserkammer 6 so bemessen, daß sie
&igr; * &igr;
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etwa vier Tassen Wasser aufzunehmen imstande ist. Das in den Frischwasserbehälter 4 eingegebene Wasser fließt durch
das Wassereinlaßventil 23 in die noch leere Heißwasserkammer 6, wobei die Luft aus der Heißwasserkammer 6 durch
das Luftauslaßventil 24 entweicht. Die Heißwasserkammer 6 füllt sich bis zum unteren Rand des rohrförmigen Luftauslaßtventils
24. Bei eingeschalteter Heizung 12 erwärmt sich das in der Heißwasserkammer 6 befindliche Wasser bis
zum Siedepunkt und kommt unter Dampfentwicklung zum Kochen.
Durch den Druckanstieg in der Heißwasserkammer 6 schließen die beiden Ventile 23 und 24 und das kochende Wasser wird
über das Steigrohr 13 in die Auslaufkammer 15 gedrückt und ergießt sich durch deren Auslaßöffnung 16 in den Filterbecher
17. Sobald die Dampfbildung in der Heißwasserkammer 6 beendet ist, fällt der Druck wieder ab und es kann
neues Frischwasser durch das Wassereinlaßventil 23 in die Heißwasserkammer 6 nachfließen und der beschriebene
Vorgang beginnt von neuem.
Ft, /CUf/ti (fff/0 <,>
Mit dem vertikal verschiebbaren aä^ 24 kam
die in die Heißwasserkammer 6 fließende Menge Wasser variiert werden, da sich die Hej.ßwasserkammer 6 jeweils
nur bis zum unteren Rand des e 24 füllt. Will man beispielsweise bei einer Achttassenkaffeemaschine
nur vier Tassen Kaffee bereiten, so wird das Jinf taifä.1 aft-
*./fr y a
24 so weit nach unten geschoben, daß sich die Heiföwasserkammer
6 nur mit etwa zwei Tassen Wasser füllt, wodurch auch in diesem Fall der Kaffeebrühvorgang in zwei
Zyklen abgeschlossen wird. Man geht davon aus, daß sich ein herkömmliches Tütenfilter, das bis zu etwa 2/3 seiner
Höhe mit Brühwasser gefüllt wurde, nach etwa 2 min entleert hat. Die Heizung 12 ist nun so dimensioniert, daß
der zweite Aufkochvorgang in etwa 2 min abgeschlossen ist, so daß der zweite Aufguß zu einem Zeitpunkt erfolgt, wenn
sich das Tütenfilter gerade erst entleert hat oder noch nicht ganz entleert ist. Der gesamte Kaffeebrühvorgang
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wird dabei in etwa 4 min abgeschlossen. Sollte sich nach
dem zweiten Aufguß noch etwas Restwasser im Frischwasserbehglter 4 befinden, findet ein dritter Aufguß statt, der
aber wesentlich schneller auf den zweiten folgt, als der
B zweite auf den ersten, da die aufzuheizende Wassermenge
geringer ist. Sollen bei einer Achttassenmaschine nur sechs Tassen Kaffee bereitet werden, läuft der zweite
dreistufige Brühvorgang entsprechend schneller ab, so daß man in diesem Fall auf Brühzeiten von etwa 2, 5 bis
3 min kommt. Bei einer Achttassenmaschine wurde eine elektrische Heizung mit einer Aufnahmeleistung von 1100 W
als ausreichend angesehen.
Da die oben beschriebene Kaffeemaschine eine Heißwasserkammer
6 mit relativ großem Volumen und auch eine relativ starke Heizung 12 aufweist, baut sich beim Erreichen der
Siedetemperatur des Wassers in der Heißwasserkammer 6 sehr schnell Druck auf, was dazu führt, daß die Heißwasserkammer
6 rasch entleert wird. Um zu verhindern, daß das Brühwasser mit zu hohem Druck in den Filterbecher 17
eintritt, sind besondere Vorkehrungen getroffen worden, die nachstehend näher erläutert werden.
Die Heißwasserkammer 6 hat ein Bodenteil 7 mit einem trichterförmigen Abschnitt 9, der in einer Mulde 10
endet. In diese Mulde 10 ragt das Ende des Steigrohrs 13 hinein. Die Heizung 12 ist zwischen dem trichterförmigen
Abschnitt 9 und dem horizontalen Rand 8 des Bodenteils 7 angeordnet. Durch diese Dimensionierung kann erreicht
werden, daß die Dampfentwicklung in der Heißwasserkammer 6 bereits zu einem Zeitpunkt vermindert oder zu null gemacht
wird, als sich noch Brühwasser im unteren Teil der Heißwasserkammer 6 befindet. Dadurch wird der letzte
Teil des Heißwassers, wenn er überhaupt ausgestoßen wird, mit vermindertem Druck ausgestoßen. Gerade dieser
letzte Teil des ausgestoßenen Wassers ist aber problematisch
IO
1 da er ohne besondere Vorkehrungen mit Dampf vermischt ist und deshalb mit relativ hoher Geschwindigkeit austritt.
5 Eine andere oder auch zusätzliche Maßnahme, um dem geschilderten
Problem entgegenzuwirken, besteht darin, schon relativ frühzeitig vor dem Austritt des letzten
Restes Heißwasser aus der Heißwassurkammer 6 dafür zu sorgen, daß der Dampfdruck abgebaut wird. Zu diesem Zweck
10 ist das heißwasserkammerseitige Ende des Steigrohrs
a-> ausgebildet, daF>
es mit absinkendem Wasserspiegel eine sich !zunehmend vergrößernde öffnung für den über dem Wasser
spiegel stehenden Dampf freigibt. Ausführungsbeispiele &zgr; dazu sind in den Fig. 3a bis 3c angegeben. Bei dem Aus-I
15 führungsbeispiel nach Fig. 3a ist diits Ende des
I Steigrohrs ^ 3 niit einem vertikalen Schlitz 30 ver-
■! sehen, der so hoch ist, daß etwa das letzte Drittel des
I aus der Heißwasserkammer 6 austretenden Wassers bereits
I zunehmend mit Dampf vermischt austreten kann. Es können
I 20 auch mehrere solcher Schlitze zueinander parallel,
i möglicherweise auch mit unterschiedlichen Längen ange
\ ordnet sein. In dem Ausführungsbeispiel nacn Fig. 3b
\ sind einzelne übereinanderliegende öffnungen 31 im Ende
I des Steigrohres 13 vorgesehen. Auch dadurch wird bewirkt,
i 26 daß der Rest des in der Heißwasserkammer 6 befindlichen
&Iacgr; Brühwassers mit Dampf vermischt wird, wodurch verhindert
&iacgr; wird, daß ein zu hoher Dampfdruck entsteht. Es mag zweck-
i mäßig sein, die einzelnen Öffnungen 31 mit unterschiedli-
: chen Öffnungsquerschnitten auszubilden, wobei die unteren
i 30 Öffnungen größeren Durchmesser als die oberen Öffnungen
haben sollten. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3c ist das Ende des Steigrohres 13 etwa unter einem Winkel
:/ von 45° nach Art einer Injektionsnadel angeschnitten,
wodurch auch hier bei abfallendem Wasserspiegel eine V 35 sich zunehmend vergrößernde öffnung für austretenden
SS Dampf entsteht. Eine weitere nicht näher dargestellte
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Möglichkeit der Dampfdruckreduktion besteht darin, das Ende des Steigrohres 13 aufzufächern, so daß es mehrere
nebeneinanderliegende Eintrittsöffnungen aufweist, die jeweils in unterschiedlichen Höhen enden. Diese Maßnahmen
können einzeln und auch in Kombination Verwendung finden.
Eine andere und auch zusätzlich verwendbare Maßnahme, einsn möglichst kontinuierlichen Brühwasserfluß zu erreichen
besteht darin, am heißwasserkammerfernen Ende des Steigrohrs 13 eine speziell ausgebildete Auslaufkammer
15 vorzusehen, deren Querschnitt sich zwischen der Einlaßöffnung 33 und ihrer Auslaßöffnung 16 zunehmend
erweitert. Durch diese Querschnittserweiterung wird ebenfalls erreicht, daß die Strömungsgeschwindigkeit des
aus dem Steigrohr 13 austretenden Brühwas.sers vermindert
wird. Diese Auslaufkammer 15 bewirkt zusätzlich, daß
mit dem Brühwasser austretender Dampf teilweise kondensiert, wodurch sich ebenfalls eine Strömungsgeschwindigkeitsverminderung
ergibt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Auslaßöffnung 16 in einer Mulde 34 angeordnet, wodurch
verhindert wird, daß sich Brühwasser in der Auslaufkammer 15 sammelt ohne auszufließen.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer Auslaufkammer
ist in Fig. 4 abgebildet, die vertikale und sich im wesentlichen zwischen der Einlaßöffnung 33 und der Auslaßöffnung
16 liegende Rippen 35 aufweist, die dazu dienen, das aus dem Steigrohr 13 in die Auslaufkammer
geführt Wasser in einem möglichst gleichmäßigen Strom zur Auslaßöffnung 16 zu bringen.
Claims (3)
- « t · &bgr;GRÜNECKER, KINKELDEY. STOCKMAIR & PARTNER PATENTANWÄLTEA GRUNECKER. an. ·&bgr;DR H KINKELOEV. OK.··OR W SrOCXMAIR. s^iLuiauiiNOR K SCHUMANN. o»~»P H JAKOB OPKMtOR G SEZCILO. VKWH HILGERS a~-~a OR H MEVER-PLATH.BOOO MÜNCHEN 22■uxwwsnussE sa29.Set>t. 1983EP 1246 -Intropa Trading SAAve. Justo Arosemena y Calle 31, No. 3-80
P.O.box 7412, Panama 5Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine
Patentansprüche1. Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine, mit einem Frischwasserbehälter (4) und einer mit diesem über ein Rückschlagventil (23) in Verbindung stehenden, beheizbaren Heizßwasserkammer (6), einem in der Heißwasserkammer (6) endenden Steigrohr (13) das in einen Brühwasserauslauf (33,16) mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißwasserkammer (6) derart ausgebildet ist, daß sie über das Rückschlagventil (23) etwa 30 % bis 60 % der Volumenmenge Frischwasser aufnimmt, die für einen vollständigen Kaffeeaufguß benötigt wird.. m 1IiIq -em*** ■1 « J 1 - 2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetdaß der Frischwasserbehälter (4) unmittelbar über der Heißwasserkammer (6) angeordnet ist und von dieser durch ein Bodenteil (3) des Frischwasser behälters (4) getrennt ist, in dem wenigstens ein Rückschlagventil '(23) angeordnet ist.
- 3. Kaffeemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenteil (3) des Frischwasserbehälters (4) ein verschiebbar gelagertes, ein Ventil aufweisendes Entlüftungsrchr (24) angeordnet ist.20253035OrO.U-. Kaffeemaschine nach <e4nem- e' AnsprTiche' 1 -feie dadurch gekennzeichnet, daß das heißwasserkammerseitige Ende des Steigrohrs (13) vertikal verläuft und es derart ausgebildet ist, daß es mit abnehmendem Wasserstand in der Heißwa3serkammer (6) eine sich zunehmend vergrößernde Dampfauslaßöffnung (30,31, Fig. 3c) freigibt.^- Kaffeemaschine nach Anspruch^, dadurch gekennzeichnet, daß die Darapfauslaßöffnung (30,31, Fi^. 3c) derart ausgebildet ist, daß sie sich mit abnehmendem Wasserstand kontinuierlich vergrößert.r ? % y/6. Kaffeemaschine nach Anspruch J* oder ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfauslaßöffnung in Form eines oder mehrerer Längsschlitze (30), übereinander angeordneten Öffnungen (31), einer Anschrägung des Endes des Steigrohrs (13, Fig. 3c) und/oder mit sich verzweigenden Rohrenden, die in unterschiedlichen Höhen enden, ausgebildet ist.ß. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis^, dadurch gekennzeichnet, daß das brühwasserkamtnerferne Ende des Steigrohrs (13) in einer Auslaufkammer (15)• &igr; t ·■■■:■■■.:·'■:■■endet, die eine Einlaßöffnung (23) und eine im Abstand davon angeordnete Auslauföffnung (16) aufweist, deren Querschnittsfläche im Bereich der Auslauföffnung (16) senkrecht zur Verbindungslinie zwischen Einlaßöffnung(33) und Auslaßöffnung (16) wenigstens das zehnfache der Querschnittsfläche des Steigrohrs (13) beträgt.Jk. Kaffeemaschine nach Anspruch ,7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufkammer (15) mit von der Einlaßöffnung (33) zur Auslaßöffnung (16) hin zunehmendem Querschnitt ausgebildet ist.°Ji. Kaffeemaschine nach Anspruch /f oder 8", dadurchgekennzeichnet, daß in der Auslaufkammer (15) sich im wesentlichen von der Einlaßöffnung (33) zur Auslaßöffnung (16) erstreckende Rippen (35) ausgebildet sind.$ SSAO. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche tf bis Ji,dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (16) am tiefsten Punkt einer Mulde (31O ausgebildet ist.SC fXA . Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis }&,dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (7) der Heißwasserkammer (6) muldenförmig ausgebildet ist und das Ende des Steigrohrs (13) im Bereich des tiefsten Punktes der Mulde (9,10) endet.yt. Kaffeemaschine nach Anspruch ^1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung (12) im Bodenbereich der Heißwasserkammer (6) mit Abstand vom unteren Bereich der Mulde (10) angeordnet ist.V3. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis jL2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleistung für die Heizung (12) an die gewünschte Menge zu bereitenden Kaffees derart angepaßt ist, daß die Gesamtbrühdauer unabhängig von der Menge des zu bereitenden Kaffees auf etwa 3 bis U Minuten konstant haltbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838328035 DE8328035U1 (de) | 1983-09-29 | 1983-09-29 | Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838328035 DE8328035U1 (de) | 1983-09-29 | 1983-09-29 | Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8328035U1 true DE8328035U1 (de) | 1988-10-06 |
Family
ID=6757524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838328035 Expired DE8328035U1 (de) | 1983-09-29 | 1983-09-29 | Elektrisch beheizte Filterkaffeemaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8328035U1 (de) |
-
1983
- 1983-09-29 DE DE19838328035 patent/DE8328035U1/de not_active Expired
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