DE8323848U1 - Untermatratze mit quertraegern und elastischen verbindungsstuecken - Google Patents
Untermatratze mit quertraegern und elastischen verbindungsstueckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Untermatratze mit Querträgern als Auflage
für eine öbermatratze, bei der jeder Querträger mittels eines in seiner Federstärke veränderbaren, elastischen Verbindungsstücks am
Auflegerahnwn der Untermatrat2e befestigt 1st, wobei jedes VerbindungsstUck
eine Druckfeder aufweist, die mittels einer Verstell schraube
vorspannbar ist, jedes Verbindungsstuck aus einem in einer Aufnahmebohrung
des Auflegerahmens angeordneten und am Querträger anliegenden Federteller mit einer außenwandigen Abkröpfung zur Aufnahme der
Druckfedern besteht» die Aufnahmebohrung sich über einen Teil der Dikke
des Auflegerahmens erstreckt, in der Mittelachse und oberhalb des
1m Auflegerahmens angeordneten Federtellers 1n einer Bohrung eine Innengewindehülse
angeordnet 1st, in welcher die Verstellschraube zur
Verstellung der Vorspannung der Druckfedern geführt 1st, die Längszargen des Auflegerahmens an ihrer Unterseite durch eine weitere Zar-IS
ge verstärkt sind, an welcher eine Meßskala zur Einstellung der Vorspannwerte
der Druckfedern angeordnet 1st und wobei die Verstellschrau*
be eine Rändelmutter oder einen halbrunden Schraubenkopf aufweist, dessen Oberkante mit der Meßskala korrespondiert.
Der Vorteil dieser Untermatratze besteht darin, daß die Gegendruckwerte
eines aufliegenden Körpergewichtes unter Berücksichtigung der Körpergro·
ße und des Konstitutionstyps anatomisch gut eingestellt werden können,
wenn der Benutzer entsprechende medizinische Kenntnisse von der Anatomie des menschlichen Körpers und dessen AufiagedruGk-Werten hat. Der Nach'
teil der Anordnung besteht also darin, daß nicht in jedem Fall vom Benutzer der Matratze medizinische Kenntnisse vorausgesetzt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannte Untermatratze
in der Weise zu verbessern, daß für jeden Benutzer inι einer be$timmten
Liegeposition die Auflagedruck-Werte des Körpers in den einzelnen
Druckzonen direkt ohne weiteres Rechnen ermittelt werden können, um aufgrund dieser Meßwerte den gewünschten Gegendruck ebenso schnell einstellen
zu können.
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• ft ·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den äußeren
Flächen der Längszargen des Auflegerahmens vor jeder Druckfeder eine Meßskala angeordnet ist, die mit einem an jeder Außenseite der Querträger
angeordneten Druckanzeiger korrespondiert.
Körperdruck durch einen mechanischen Meßzeiger direkt an einer Meßskala
festgestellt werden, um damit an der Verstell schraube manuell den
günstigsten Segendruckwert einzustellen.
Hilfe dieser Ausbildungen kann der Auflagedruck in den verschiedenen
Liegepositionen durch eine elektronische Messung festgestellt werden» während die Einstellung des gewünschten Gegendruckes durch ein elektrohydraulisches
oder elektro-pneumatisches Stellglied erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft für
alle Personen, die an rheumatischen Erkrankungen, insbesondere Band-Scheibenerkrankungen,
leiden sowie für Kranke nach Operationen oder Schlaganfällen mit Lähmungen. Allgemein ist die Erfindung bei allen Per=
Sorten anwendbar, bei denen es auf eine optimale Liegequalität durch exakten Auflagedruckausgleich ankömmt.
Es zeigen
Figur t und 2 einen Teil einer Untermartratze mit
Figur t und 2 einen Teil einer Untermartratze mit
einer mechanisch-manuellen Messung des Auflagedrucks und der Gegendruckeinstellung,
Figur 3 eine allgemeine Anordnung einer elektro-ηischert
Druckmessung,
Figur 4 eine elektro-mechanische Ausführungsform für das Stellglied nach Figur 3 und
hydraulische Ausführungsform des Stell
gliedes nach Figur 3.
Entsprechend Figur 1 sind in dem Auflegerahmen 1 Aufnahmebohrungen 2
angebracht, die etwa 2/3 der Rahmendicke umfassen. In dem stehengebliebenen
Bohrungsboden 2.1 wird eine mittlere Bohrung 2.2 für eine InnengewindehlMse
2.3 angebracht. Die LSngszargen 1.1 des Auflegerahmens
S werden an Ihrer Unterseite durch eine weitere Zarge 1.5 verstärkt, die
den Auflegerahmen gegen Durchbiegen nach unten sichert, wahrend die
gleiche Funktion von kopf- und fußseitigen Vertikalzargen ausgeübt
wird. In dem Innengewinde der Hülse 2.3 ist eine Verstell schraube S
geführt, die einen Federteller S.1 mit einer außenwandigen Abkröpfung
HO 5.2 aufweist, Innerhalb der die Druckfeder 4 aufsitzt. Unten hat die
Verstell schraube 5 entweder eine Rändelmutter oder einen halbrunden
Schraubkopf 5.3 mit einer Einlassung zum Verstellen der Vorspannung.
An den Querträgern 3 ist an ihrer Unterseite Über der gedachten Mit'
te!achse des Federtellers S.1 ebenfalls ein Federteller 3.1 oder eine
IS kleine runde Ausfräsung im Querträger 3 angeordnet, um die vorgespannte
Druckfeder zu halten. An der Zarge 1.5 des Auflegerahmens 1 sind gegenüber der Verstell schraube 5 Meßskalen 1.8 angebracht, an denen
die gewünschten Federvorspannwerte eingestellt werden können. Hierzu
dient die Oberkante S.4 des Schraubenkopfes S.3. Mit Quergurten 6, die
an der Zarge 1.5 und am Querträger 3 gehalten sind, werden die Querträger
sowohl in ihrer H8he fixiert als auch gegen seitliches Verschieben gesichert.
An der Längszarge 1.1 des Auflegerahmens 1 sind entsprechend Figur 2
an den äußeren vertikalen Flächen vor jeder Druckfeder Oruckwerte-Meßskalen
1.9 angeordnet. An der schmalen Außenkante des Querträgers 3 ist ein Druckanzeiger 9 lösbar befestigt. Bei Drirckbelastung gleitet dieser
Anzeiger entlang der Skala 1.9 und zeigt mit seiner unteren horizontalen
Abschlußkante den jeweiligen Druekwert'aiv der mit einem Meßschieber
oder -zeiger 9.1 an der Skala 1.9 fixiert werden kann. Der gewünschte Gegendruck wird direkt durch Betätigung des Schraubenkopfes 5.3 der Verstell schraube 5 eingestellt.
Figur 3 zeigt allgemein die Anordnung einer elektronischen Druckmessung,
bei welcher mit jedem Querträger 3 ein Meßfühler 10 verbunden ist, der über eine Regelanordnung 11 ein Stellglied 12 zur Einstellung des Gegen-
' drucks auf den Federteller 5.1 dor Druckfeder 4 betätigt. Mit dem
fühler werden die Druckwerte IU.1 elektronisch gemessen.
Figur 4 zeigt in einer Varianten) das System nach Figur 3 für eine elektro-mechaiMsche
Ausführung dna Stellgliedes, im Innengewinde der MUlββ
2.3 wird die Verstellschraube II* geführt» an der dar mit der Abkröpfung
5.2 versehene Federteller 5.1 befestigt 1st» auf dent d1# Druckfeder 3
aufliegt und vom Federteller 3.1» der am Querträger 3 befaotigt 1st» gehalten wird. Kit dem Me&fühler 10 werden die Druckwerte 10.1 elektro-
nisch gemessen und die Meßwertimpulse an die elektronische Regelung tf
weitergegeben, die den gewünschten Gegendruck durch einen Impuls an einen Elektrostel!motor 12.1 weitergibt, der eine WtIIe 13 aufweist, an
der sich eine Schnecke 14 befindet, die mit einem Schneckenrad te mit
Innengewinde verbunden 1st, wobei die Verstellsehraube 16 bewegt wird.
5.4 die Meßwerte an der Meßskala 1.8 anzeigt.
Figur 5 zeigt eine elektro-pneumatische oder eiektro-hydraulfsche Ausführung
des Stellgliedes nach Figur 3, wobei der Stellmotor 12.1 eine
füllt und den Kolben 20 anhebt. Am Kolben 20 befiroftt sich eine Kolbenstange
Z\t die in einer Hülse 2.4 gleitet und in ihrem oberen Abschluß
den Federteller 5.1 trägt und einen Meßte!1er 22 aufweist, dessen obere
Ebene 5.4 dl« Meßwerte in der Skala 1.8 anzeigt.
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Mit äer elektronischen Regelung wird erreicht, daß die in den verschiedenen
Schlaflagen auftretenden Druckwerte automatisch erfaßt und die gewünschten Segendruckwerte sofort eingestellt werden. Bei vollem Druckausgleich
zwischen Auflagedruck des Körpers und Segendruck wird in der Liege"
stellung das Gefühl eines Schwebezustands erreicht.
Claims (4)
1) Untermatratze mit Querträgern als Auflage für eine Obermatratze, bei
der jeder Querträger mittels eines in seiner Federstärke veränderbaren, elastischen Verbindungsstücks am Auflegerahmen der Untermatratze
befestigt ist, wobei jedes Verbindungsstück eine Druckfeder aufweist,
die mittels einer Verstell schraube vorspannbar ist, jedes Verbindungsstück
aus einem in einer Aufnahmebchrung des Auflegerahmens angeordneten und am Querträger anliegenden Federteller mit einer
außenwandigen Abkröpfung zur Aufnahme der Druckfedern besteht, die Aufnahmfebohrutig sich über einen Teil der Dicke des Auflegerahmens erstreckt,
in der Mittelachse und oberhalb des im Auflegerahmen angeordneten Federtellers in einer Bohrung eine Innengewindehülse angeordnet
ist, in welcher die Verstell schraube zur Verstellung der Vorspannung
der Druckfedern geführt ist, die Längszargen des Auflegerahmens
an ihrer Unterseite durch oine weitere Zarge verstärkt sind, an weleher
eine Meßskala zur Einstellung der Vorspannwerte der Druckfedern angeordnet ist und wobei die Verstell schraube eine Rändelmutter oder
einen halbrunden Schraubenkopf aufweist, dessen Oberkante mit der Meßskala korrespondiert,
dadurch gekennzeichnet, daß an den äußeren Flächen der Längszargen
(1.1) des Auflegerahmens (1) vor jeder Druckfeder (4) eine Meßskala (1.9) angeordnet ist, die mit einem an jeder Außenkante der Querträger
(3) angeordneten Druckanzeiger (9) korrespondiert.
2) Untermatratze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Querträger (3) ein Meßfühler
(10) verbunden ist, wobei Über eine Regelanordnung (11) ein Stellglied
(12) zur Einstellung des Gegendrucks auf den Federteller (5.1)
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2 -
der Druckfeder (4) betätigbar ist.
3) Untermatratze nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12) aus einem Stellmotor
(12.1) mit Schneckengetriebe (14, 15) besteht, wobei das Schnekkenrad
(15) mit der Verstellschraube (16) verbunden ist.
4) Untermatratze nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (i2) aus einem Stellmotor
(12.1) und einer Pumpe (18) besteht, wobei über eint elektro-pneumatische
oder elektr-o-hydraulische Zylinderkolbenanordnung (19, 20,
21) der Gegendruck auf den Federteiller (5.1) der Druckfeder (4) einstellbar
ist und wobei die Kolbenstange (21) der Zylinderkolbenanordnung
die Verstell schraube (5, 16) ersetzt und den Federteller (5.1) trägt.
P 5) Untermatratze nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (21) einen Meßteller (22)
aufweist, dessen obere Ebene (5.4) mit der Meßskala (1.8) korresponi,
20 diert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838323848 DE8323848U1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Untermatratze mit quertraegern und elastischen verbindungsstuecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838323848 DE8323848U1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Untermatratze mit quertraegern und elastischen verbindungsstuecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8323848U1 true DE8323848U1 (de) | 1984-01-12 |
Family
ID=6756273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838323848 Expired DE8323848U1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Untermatratze mit quertraegern und elastischen verbindungsstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8323848U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4341349A1 (de) * | 1993-12-06 | 1995-06-08 | Froli Kunststoffe Heinrich Fro | Unterbau für Polsterelemente mit einer Vielzahl von zwischen zwei Seitenholmen parallel zueinander verlaufenden Latten |
-
1983
- 1983-08-19 DE DE19838323848 patent/DE8323848U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4341349A1 (de) * | 1993-12-06 | 1995-06-08 | Froli Kunststoffe Heinrich Fro | Unterbau für Polsterelemente mit einer Vielzahl von zwischen zwei Seitenholmen parallel zueinander verlaufenden Latten |
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