DE8322559U1 - Umlenkbeschlag für Sicherheitsgurte - Google Patents
Umlenkbeschlag für SicherheitsgurteInfo
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- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
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MIIfItAKnAI Il
"Umlenkbeschlaq für Siehe rhi- i t π gurte"
Die Erfindung betrifft einen Utnlenkboschlag für Sicherheitsgurte mit einem zur flurtumlenkung dienenden geschlossenen
ovalen Rundstahl glied und einer den einen Sehenkel des Rundetahlgliedee umfassenden Befestigungslasche, die eine Ausnehmung für einen Befestigungsbolzen aufweist.
Ss sind umlenkbesehläge für Sicherheitsgurte bekannt/ die
aus einem geschlossenen ovalen Rundstahlglied und einer Befestigungslasche bestehen, die den geschweißten Sehenkel des
Rundstahlgliedes umschließt, während sie dessen änderen durchgehenden zur Gurtführung dienenden Schenkel frei läßt. Nach
dem Ansehrauben eines derartigen Umlenkbesehlages an der
Karosserie eines Fahrzeuges wird die Befestigungsiasehe durch
eine Kunststoffkappe abgedeckt, die mit ihrem unteren Teil in das Innere des Rundstahlgliedes ragt und die Höhe des freien
innenraumes des Rundstahlgliedes, d.h. die Höhe des eigentlichen. Gurtführungsspaltes, auf ein Maß reduziert, das nur
wenig größer als die Stärke des Gurtes ist. Da die Kunststoffkappe bei der Montage lediglich auf die Befestigungslasche geklipst
wird, ist die Festigkeit ihres Sitzes begrenzt und Verlagerungen unter der Einwirkung des Gurtes, die mit einer Veränderung
der Größe des Gurtführungsspaltes verbunden sind, lassen sich nicht mit völliger Sicherheit vermeiden*
Bekannt ist außerdem ein Umlenkbeschlag, welcher aus einem mit Kunststoff umspritzten Stanzteil besteht. Bei diesem Um- |
lenkbeschlag wird der Spalt für den Sicherheitsgurt durch die § Form einer Ausnehmung des Stanzteiles bestimmt. Aufgrund der
begrenzten Dicke des Stanzteiles ist dessen zum Abstützen des, I
Sicherheitsgurtes dienendes gerades Joch durch einen Kunststoff sattel verstärkt, der eine im wesentlichen halbzylindrische
Stützfläche für den Sicherheitsgurt bildet. Der zweite
bekannte Umlenkbeschlag vermag ebenfalls nicht voll zu befriedigen.
Einerseits läßt nämlich die Gurtführung an den Enden des Gurtführungsspaltes zu wünschen übrig und andererseits
ist das Stanzteil dem Rundstahlglied mit seinem
gleiehmässigen Faserverlauf festigkeitsttiässig unterlegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Umlenkbeschlag hoher Festigkeit, d.h. einen Umlenkbeschlag der
zuerst genannten Art/ zu schaffen, bei dem die Größe des
Gurtführungsspaltes einwandfrei definiert ist und bei dem
die Gurtführung im gesamten Gurtführungsspalt, d.h. auch im
Bereich der Gliedrundungen, höchsten Anforderungen genügt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst* daß auf
dem anderen Schenkel des Rundstahlgliedes ein Gurtführungssattel mit einer gratfreien durchgehend glatten, bis in die
Gliedrundungen reichenden, eine im wesentlichen gleiche
Kontur aufweisenden Gurtführungs- und -auflagefläche angeordnet ist, der mit einer gegen die Innenseite des durchgehenden
Gliedsehenkels und die Innenseiten von Teilen der Gliedrundungen anliegenden Haltenut versehen ist und daß
der Gurtführungssattel in seiner Stellung durch eine die von ihm nicht abgedeckten Abschnitte des Rundstahlgliedes
und die Befestigungslasche umgebende Kunststoffutnmantelung verankert ist, die eine in den Innenraum des Rundstahlgliedes
ragende,die Höhe des Gurtführungsspaltes begrenzende Zunge bildet.
Der erfindungsgemässe Umlenkbeschlag bietet den Vorteil, daß
die angespritzte Kunststoffzunge wie bei den Umlenkbeschlägen
der zweiten Gattung lagemässig eindeutig definiert ist und daß die Gurtführung- und -abstützung bei ihm sowohl im Bereich
des durchgehenden Schenkels des Rundstahlgliedes als auch im Bereich der Gliedrundungen durch vergrößerte Gurtführungsbzw.
Gurtauflageflächen verbessert ist, wobei der Vergrößerung
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inn iNi; Di(Vi r'MAjik r' ' or ini, mauiu'im hiinim,
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der Auf lagef lachen in den C!l iedrumliiivicii besondere Bedeutung
zukommt, da Sicherheitsgurte bei Auffahrunfällen erfahrungsgemäß
dazu neigen, sich sehlmj.ir f. ig zum Ende des
Gurtführungsspaltes zu verschieben. Din Verwendung eines
besonderen Gurtführungssattels anstelle einer vollen umspritzung des Rundstahlgliedes ermöglicht es, einen bei der
Herstellung des Gurtführungssattels eventuell entstehenden Grat bzw. eine Naht an eine Stelle außerhalb der Pührungs-
bzw« Auflagefläche für den Gurt zu legen. Da der Querschnitt
des den Gurtführungssattel abstützenden Schenkels des Rund* Stahlgliedes rund und vergleichsweise groß ist, besteht keine
Gefähr eines Zerquefcsehens des Gurtführungssattels zwischen
Gurt und Gliedschenkel auch bei extrem hohen Belastungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeich" nung näher erläutert. Es aeigens
1 die Seitenansicht eines Umlenkbeschläges; Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie ti-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht des Umlenkbeschläges von unten; Fig» 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 1;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 1; Fig. 7 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit der Fig. 2;
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Fig. 8 das Rundstahlglied mit der an ihm befestigten Befestigung
si asche;
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 8;
"} Fig. 10 die Seitenansicht des in das Rundstahlglied einzuführenden Gurtführungssattels;
Pig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI in Pig. 10;
Fig. 12 die Vorderansicht für eine in die Ausnehmung der Befestigungslasche
einsetzbaren Kunststoffbuchse;
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie XIII-XlIl in Fig. 12 und
Fig. 14 das Rundstahlglied und die Befestigungslasche nach
dem Einsetzen des Gurtführungssattels und der Kunststoffbuchse
bzw. vcr dem Verankern der zuletzt genannten
Teile durch die Kunststoffummantelung.
In den Figuren ist mit 1 allgemein ein Rundstahlglied bezeichnet (vgl. Fig. 8), das einen geschweißten geraden Schenkel 2
und einen ungeschweißten geraden durchgehenden Schenkel 3 sowie Gliedrundungen 4 und 5 aufweist. Den Schenkel 2 umsciiließt
eine Befestigungslasche 6 mit einer Ausnehmung 7.
Auf dem Schenkel 3 des Rundstahlgliedes 1 ist ein Gurtführungssattel
8 gelagert (vgl. Fig. 10 und Fig. 11). Der Gurtführungssattel 8 besitzt eine glatte, grat- und nahtfreie Gurtführungs-
und Gurtauflagefläche 9, die sich bis in den Bereich
der Gliedrundungen 4 und 5 erstreckt. An seiner Unterseite ist
der Gurtführungssattel 8 mit einer Haltenut 10 versehen, deren Querschnitt der Form des Rundstahlgliedes angepaßt ist.
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In die Ausnehmung 7 ist eine Kunststoffbuchse 11 eingepaßt
(vgl. Fig. 12 und Fig. 13). Diese Kunststoffbuchse 11 besitzt
einen vorstehenden Flansch 12 mit einer Rastnut 13 zum Arretieren einer Abdeckkappe 14 (vgl. Fig. 7) für den
Kopf einer Befestigungsschraube zum Verbinden des Umlenkbeschlages mit der Karosserie eines Fahrzeuges.
Bei der Herstellung des beschriebenen Umlenkbeschlages werden zunächst das Rundstahlglied 1 und die Befestigungslasche 6
miteinander verbunden. Anschliessend führt man den Gurtführungssattel
8 und die Kunststoffbuchse 11 in das Rundstahlglied
1 bzw. die Ausnehmung 7 der Befestigungslasche 6 ein. Man erhält so die in Fig. 14 dargestellte Einheit.
Diese Einheit wird in eine Spritzgußform gelegt und mit einer Kunststoffummantelung 15 umspritzt, welche lediglich die vom
Gurtführungssattel 8 und der Kunststoffbuchse 11 freigelassenen
Stahlteile des Rundstahlgliedes 1 und der Befestigungslasche abdeckt. Durch die Wahl eines geeigneten Materiales läßt sich
sicherstellen, daß die Kunststoffummantelung.15 mit dem Gurtführungssattel
8 und der Kunststoffbuchse 11 eine homogene Verbindung eingeht, d.h. daß die Stahlteile völlig von Kunststoff
umgeben und auf diese Weise korrosionsgeschützt sind.
Aus Gründen der Gewichtsersparnis kann die Kunststoffummantelung
15 mit Ausnehmungen 16 und 17 versehen sein.
Die Spritzgußform ist so ausgebildet, daß beim Herstellen der
Kunststoffummantelung 15 eine Zunge 18 entsteht, die die Höhe
des Gurtführungsspaltes bestimmt. Ein Sicherheitsgurt 20 ist in den Fig. 1 und 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Er ist sowohl in der dargestellten Lage als auch beim Verrutschen in den Bereich der Gliedrundungen 4 und 5 einwandfrei
geführt.
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Claims (5)
1. Umlenkbeschlag für Sicherheitsgurte mit einem zur Gurtumlenkung
dienenden geschlossenen ovalen Rundstahlglied und einer den einen Schenkel des Rundstahlgliedes umfassenden
Befestigungslasche, die eine Ausnehmung für einen Befestigungsbolzen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem anderen Schenkel (3) des Rundstahlgliedes
(1) ein Gurtführungssattel (8) mit einer gratfreien durchgehend glatten bis in die Gliedrundungen (4,5)
reichenden, eine im wesentlichen gleiche Kontur aufweisenden Gurtführungs- und -auflagefläche (9) angeordnet ist,
der mit einer gegen die Innenseite des durchgehenden Gliedschenkels (3) und die Innenseiten von Teilen der Gliedrundungen
(4,5) anliegenden Haltenut (10) versehen ist, und daß der Gurtführungssattel (8) in seiner Stellung durch
eine die von ihm nicht abgedeckten Abschnitte des Rundstahlgliedes
(1) und die Befestigungslasche (6) umgebende Kunststoff
ummantelung (15) verankert ist, die eine in den Innenraum des Rundstahlgliedes (1) ragende;die Höhe des Gurtführungsspaltes
(19) begrenzende Zunge (18) bildet.
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2. Umlenkbeschlag nach Anspruch 1, «huJurch gekennzeichnet , daß der Gurtführungsnattel (8) aus dem
gleichen Material wie die Kunststoffummnntelung (15) besteht.
3. Umlenkbeschlag nach Anspruch 1 oik-r 2, dadurch g e kennzeichnet,
daß in die Ausnehmung (7) für den Befestigungsbolzen eine Kunststoffbuchse (11) eingesetzt
ist.
4. Umlenkbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Kunststoffbuchse (11) mit einem
Flansch (12) zur Arretierung einer Abdeckkappe (14) für
den Kopf des Befestigungsbolzens verschon ist.
5. Umlenkbeschlag nach einem dor An.sprücho 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet , daß der Gurtführungssattel
(8),die Kunststoffummantolunq (15) und die Kunststoffbuchse
(11) eine geschlossene Mülle für das Rundstahlglied (1) und die Befestigungslascho (6) bilden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8322559U1 true DE8322559U1 (de) | 1984-01-05 |
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ID=1332349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE8322559U Expired DE8322559U1 (de) | Umlenkbeschlag für Sicherheitsgurte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8322559U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0739791A3 (de) * | 1995-04-27 | 1997-01-02 | Hoechst Ag | Kunststoff/Metall-Gurtumlenkbeschläge |
-
0
- DE DE8322559U patent/DE8322559U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0739791A3 (de) * | 1995-04-27 | 1997-01-02 | Hoechst Ag | Kunststoff/Metall-Gurtumlenkbeschläge |
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