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DE832193C - Verriegelungsvorrichtung an Verschluessen von Foerdergefaessen - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung an Verschluessen von Foerdergefaessen

Info

Publication number
DE832193C
DE832193C DEG5115A DEG0005115A DE832193C DE 832193 C DE832193 C DE 832193C DE G5115 A DEG5115 A DE G5115A DE G0005115 A DEG0005115 A DE G0005115A DE 832193 C DE832193 C DE 832193C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
unloading
bolt
vessel
swivel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG5115A
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Lorich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH filed Critical Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Application granted granted Critical
Publication of DE832193C publication Critical patent/DE832193C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/08Mining skips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)

Description

  • Verriegelungsvorrichtung an Verschlüssen von Fördergefäßen Die Erfindung betrifft eine neuartige Verriegelungsvorrichtung für VerschlüsseanFördergefäßen, insbesondere au Schachtfördergefäßen, die ein ungewolltes Öffnen der Verschlußklappe mit Sicherheit verhütet.
  • Die bisher dein "Zweck einer Verw:hlußsicherung der Entladeklappe von Fördergefäßen dienenden Vorrichtungen wurden durch Organe der verschiedensten Art gesteuert. Die zusammenwirkenden Teile waren einerseits am Fördergefäß und anderseits am Gerüst angeordnet. Dadurch wurde das einwandfreie Funktionieren der Verschlußsicherung in Frage gestellt, sobald das Fördergefäß infolge einer notwendigerweise eintretenden Abnutzung der zur Führung der Fördergefäße dienenden Spttrlatten und Spurschuhe in horizontaler Richtung abwanderte. Die Folge davon war, daß die Steuerorgane je nach Richtung der Abwanderung entweder beschädigt wurden oder gar nicht zur Wirkung kamen.
  • Die neue Verriegelungsvorrichtung unterscheidet sich von den bisher bekannten Sicherungsvorrichtungen dieser Art dadurch, daß sie am Verschlußgestänge der Verschlußklappe angeordnet ist und daß für die Betätigung des Verschlußgestänges der Verschlußklappe sowie für die Steuerung der Verriegelungsvorriohtung ein und dasselbe Organ, nämlich die an der Entleerungsstelle angeordnete Steuerleiste o. dgl. (Entladeschleife) verwendet wird. Die Verbindung von Verschlußgestänge und Verriegelungsvorrichtung und ihre gemeinsame Betätigung durch das gleiche Steuerorgan arbeiten unbedingt zuverlässig und bleiben in der vorgesehenen Weise auch dann, wenn das Fördergefäß nach längerer Betriebszeit aus der ursprünglichen Stellung abwandert, betriebsbereit, weil die Lage der Steuerorgane zueinander von den seitlichen Bewegungen des Fördergefäßes unaliliängig ist. Iiin dies zu erreichen. wird an dem Verschlußgestäuge der Verschlußklappe neben der zum Steuern der \'erschlußklMqie dienenden :sogenannten l?ndaderolle eine zur Steuerung der 'JerriegdtnWsvorrichtung dienende, vorzugsweise uni die Achse vier E.ntlader<llle vierschwenkbare und zweckmäßig von der einen Flankenleiste der Entladeschleife 1>eaufschlagte zweite Steuerrolle (Riegelsteuerrolle) vorgesehen.
  • Die lichte Weite der zur Führung und Steuerung cler Entladerolle dienenden Entladeschleife entspricht etwa (lern Durchmesser der das Urschlußgestänge der Verschlußklappe Betätigenden Entladerolle, so daß ehe um die Achse der lintladerMle ()der uni einen in ihrer Nähe liegenden Punkt verschwenkl>are Riegelsteuerrolle durch die zu ihrer lWitigung dienende, bogenförmig nach außen verlaufende und den 1?ingang der Entladeschleife tuhenförtnig gestaltende Flankenleiste finit Sicherheit in der vorgesehenen Weise 1>eaufscNagt wird.
  • Durch die 1?titladeschleife wird nämlich auch dann, wenn das Fördergefäß infolge Abnutzung der Spurlatten und/oder Spurschuhe in horizontaler Richtung abwandern sollte, durch die in ihr finit geringem Spiel geführte Entladerolle dem mit dem letzteren auf dem gleichen Verschlußgestä nge angeordneten Steuerorgan für die Verriegelungsvorrichtung (Riegelsteuerrolle) relativ zu der sie beaufschlagenden Steuerleiste an der Entladeschleife die für die einwandfreie und sichere Betätigung erforderliche Sollstellung gegeben. Daher wird zu Beginn des Einlaufs der Entladerolle in die Entladeschleife die Verriegelungsvorrichtung durch das die Riegelsteuerrolle beaufschlagende untere linde der den Außenbogen der Kurvenrinne bildenden Flankenleiste selbst nach erheblicher Allnutzung dieser Flankenleiste gegen die Kraft einer Schließfeder o. dgl. im Sitine eines Ausklinkens der Verriegelung verschwenkt.
  • i`'in ein sicheres FunktionierenderVerriegeltingsvorrichtung, die vorzugsweise aus einem an dem am Gefäß angebrachten Nocken einrastenden Schwenkriegel besteht, auch dann zu gewährleisten. wenn (las Verschlußgestänge wegen der horizontalen Abwanderung des Gefäßes nach seiner lintleerung nicht in die vorgesehene Entladestellung relativ zum Gefäß zurückgeführt werden sollte, ist der hakenförmige Sicherungsriegel auf seiner Innenflanke erfindungsgemäß mit zwei oder mehr stufenförmigen e\hsätzen versehen. Damit wird im Rahinen der zulässigen Abnutzungen an Spurlatten, Spurschuhen und Entladeschleife in jedem Fall ein Einrasten des Schwenkriegels sichergestellt.
  • Ii;s bedeutet kein Abweichen von dem Prinzip der Erfindung, wenn der Schwenkriegel nicht auf der Achse der Entladerolle, sondern in deren Nähe, an der Verschlußklappe oder deren Verschlußgestänge angeordnet ist, und/oder wenn die Betätigung der Riegelsteuerrolle nicht durch die Entladeschleife oder eine ihrer Flankenleisten, sondern durch eine andere, an der Entladeschleife-selbst oder in deren
    unmittelbarer Nähe aiigel>raclite Steuerleiste o. tlgl.
    erfolgt.
    Wesentlich ist, dalli ein :ich im Laufe der Zeit
    stets einstellendes horizontales Führungsspiel des
    Fördergefäßes in seinen Spurlatten lwi den die \'er-
    riegeiungsvorrichttuig lwtä hgend" Steuerorgane»
    durch die Führung der I:ntla@ler@ille in der Entlade-
    sclileife ausgeschaltet wipl.
    In der Zeichnung ist der l?rtindungsgegenstand
    in einem =\ttsfülirungslwisl)el (largestellt.
    Fig. i zeigt in schematischer Weise die Seiten-
    ansicht eines mit einer \'erriegelmigsvorrichttmg
    gemäß der Erfindung versehenen Fördergefäßes un-
    mittelliar vor Beginn des Hinfahrens der 1?ntlade-
    rolle in die tubenfiirniig erweitertc ()ttnting der
    Etidadeschleife;
    Fig. ? zeigt einen schematischen Vertikalschnitt
    gemäß Linie _9-.-1 der F ig. t
    Fig. 3 zeigt Einzelheiten ihr \lrriegtungs"lr-
    richtung in größerem \laßstali.
    Auf der Achse i der Entladerolle 2 ist der haken-
    förmige Schwenkriegel 3 drelil>ar gelagert und wird
    durch die \\'urtnfeder l kraftsehlüssig in ihrer
    Schließstellung gehalten. @@@il>ci die tiefste Lage des
    Schwenkriegels 3 durch die an ihr Nase ; des
    Schwenkriegels3 angreifende. von tler \\'urmfeder.l
    umgebene Ftthrnng#stange 6 mit der an Ihrem Ende
    sitzenden, als Anschlag dienenden Mutter j IM
    stimmt wird. An dem freien linde des Schwenk-
    riegels 3 ist vorn die Schrägfläche 8 angebracht, an
    welche sich nach der Riegelschweiikachse zu die
    stufenförmigen Al>sä tze y und io an der Innenseite
    des hakenförmigen lindes anschließen. In der
    Schließstellung hintergreift der Schwenkriegel 3
    mit einem der Absätze 9 oclet- to den an der Gefäß-
    wandung angelirachwn 1 I altenuwken i i . dessen
    Querschnitt eine mit der Selirä gtläche h cles lZiegels 3
    korrespondierende vordere Schrägfläche 12 auf-
    weist, so daß der Schwenkriegel 3 IM Schließen
    der Verschlußklappe selbsttätig mit einem der :M>-
    sätze 9 oder io in den llaltnuwkni i t einschnappt.
    Benn .\ufwä rtsfahren des FArdergefä ßes stößt
    die Steuerrolle 13 des Schwenkriegels 3 an' Beginn
    der Entladeschleife zunächst auf das nach außen
    abgebogene linde 14 der Leistc° i ;. \\i>liei die Steuer-
    rolle 13 in Richtung des Pfeils t7 verschwenkt
    wird und der Riegel 3 aus <lein l lalten«cken i r aus-
    rastet.
    Da der lichte Allstand der die I?ntladesclileifen
    bildenden Leistung r 5 und 16 etwa gleich dem äuße-
    ren Durchmesser der lhtlarierolle 2 ist, entfällt
    praktisch jegliches schädliche seitliche Spiel und
    eine etwa dadurch bedingte l0ehlsteuerung. Der
    Abstand der sttlfetifiii-niigen .\1>s:itze p und io des
    hakenförmigen Endes des Schwenkriegels 3 trägt
    der maximal zulässigen Allnutzung von Spurlatten,
    Entladeschleifenflanken und Entladerollen Rech-
    nung, so daß in jedem lall ein sicheres Einrasten
    des Schwenkriegels 3 mit einen' der stufenförmiger'
    Absätze 9 oder to seiner Innenflanke in den Halte-
    nocken i i gewährleistet ist.
    Die an dein Schwenkriegel 3 angebrachte Steuer-
    rolle 13 kann sellist@erst;inillicli ,dich auf dem
    anderen Schenkel des den Schwenkriegel bildenden
    doppelarmigen Hebels angeordnet sein mit dem Er-
    gel»lis, (lall sie \-()ti der alsdann nach außen al>-
    geix>,geiien linken Flankenleiste i0 der I?ntlade-
    schleife beaufschlagt \vird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. `erriegeltiiigsvorric.litting an. Verschlüssen von l@örclergefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Schwenkriegel an den Hauelementen des Verschlußgestänges oder an der Verschlußklappe angelenkt sind und in der Verriegelungsstellung an einem am Fördergefäß angebrachten l laltenocken o. dgl. einrasten. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch ge- kennzeichnet, <laß der Schwenkriegel auf der Achse der I?ntladerolle gelagert ist und kraft- schlüssig gehalten wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, da- durch gekennzeichnet. (laß die auf die 1'ntlacle- ro>lle des Verschlußgestänges wirkenden Steuer- organe auch auf die Hedientingseleinente des c Im -eiilrie-els Z, wirken. \'ori-iclittiiig nach Anspruch i bis 3. <la- durch gekennzeic'liiiet. dali beim Einfahren des
    Förclergefäßes in die Entladestation die Riegelsicherung der Verschlußklappe durch eine ahgeIxigene Flankenleiste entrastet wird, bevor (las Verschlußgestänge zum "!.weck des Öffnens der Verschlußklappe nach außen geschwenktwird, während andererseits leim Ausfahren des Gefäßes aus der Entladestation der Schwenkriegel unter der Wirkung der sie beaufschlagen-(len Veder o. dgl. wieder in den Haltenocken einrastet, bevor die Entladerolle . das Steuer-, )rgan verläßt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hinter den Haltenocken an der Gefäßwand einrastende hakenförmige Ende des Schwenkriegels an seiner Innenflanke zwei oder mehr stufenförmige Absätze aufweist, deren Gesamtabstand (lern seitlichen Spiel des Fördergefäßes, das 1>ei der maimal zulässigen Abnutzung von Spurlatten, Spurschuhen, Entladeschleifenflanken und Entladerollen und der dadurch bedingten horizontaleil Abwanderung des Gefäßes auftreten kann, Rechnung trägt, so daß der Schwenkriegel auf alle Fälle tilit einem dieser Absätze den Haltenocken liilitergreift.
DEG5115A 1950-03-31 1951-01-28 Verriegelungsvorrichtung an Verschluessen von Foerdergefaessen Expired DE832193C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR832193X 1950-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE832193C true DE832193C (de) 1952-02-21

Family

ID=9295868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG5115A Expired DE832193C (de) 1950-03-31 1951-01-28 Verriegelungsvorrichtung an Verschluessen von Foerdergefaessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE832193C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059352B (de) * 1957-01-10 1959-06-11 Siemag Masch Stahlbau Verriegelungsvorrichtung an Bodenverschluessen von Schachtfoerdergefaessen
DE1186591B (de) * 1959-09-09 1965-02-04 Siemag Masch Stahlbau Schachtfoerderanlage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059352B (de) * 1957-01-10 1959-06-11 Siemag Masch Stahlbau Verriegelungsvorrichtung an Bodenverschluessen von Schachtfoerdergefaessen
DE1186591B (de) * 1959-09-09 1965-02-04 Siemag Masch Stahlbau Schachtfoerderanlage

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