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DE1187546B - Verschluss fuer nach unten oeffnende Bodenklappen von Skips - Google Patents

Verschluss fuer nach unten oeffnende Bodenklappen von Skips

Info

Publication number
DE1187546B
DE1187546B DES65290A DES0065290A DE1187546B DE 1187546 B DE1187546 B DE 1187546B DE S65290 A DES65290 A DE S65290A DE S0065290 A DES0065290 A DE S0065290A DE 1187546 B DE1187546 B DE 1187546B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottom flap
roller
locking
closure
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65290A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Edwin Haas
Ludwig Sauerwein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKIP CIE GmbH
Original Assignee
SKIP CIE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKIP CIE GmbH filed Critical SKIP CIE GmbH
Priority to DES65290A priority Critical patent/DE1187546B/de
Publication of DE1187546B publication Critical patent/DE1187546B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/08Mining skips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Verschluß für nach unten öffnende Bodenklappen von Skips Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für nach unten öffnende Bodenklappen von Skips, der ein am Skipfuß einerseits und an der Bodenklappe andererseits angreifendes Stützgestänge mit Selbstsperrlage und Sicherung in dieser Lage enthält, wobei sich die Bodenklappe beim Ausfahren an der Entladestelle über ortsfest angebrachte Rollen od. dgl. schließt.
  • Bei Skipförderanlagen für Bergwerke ist die Wirkungsweise und die Betriebssicherheit weitgehend abhängig von dem Verschluß, der für die Bodenklappe des Skips verwendet ist. Es sind hierfür verschiedene Ausführungen bekannt und zum Teil in Gebrauch. Man kann in der Hauptsache drei Grundausführungen unterscheiden, den Kurbelverschluß, den Kniehebel- und Stützhebelverschluß und den Riegelverschluß. Auch Kombinationen dieser Verschlußarten sind bekanntgeworden.
  • Um eine möglichst gute Ausnutzung des Schachtquerschnittes zu erreichen, sind Verschlüsse erwünscht, die über die Seitenwände des Gefäßes nicht hinausragen und demgemäß keine Verkleinerung der größtmöglichen Gefäßnutzbreite erzwingen. Dies läßt sich an sich mit den bekanntgewordenen Riegelverschlüssen erreichen. Indes ist hier der in der Natur dieses Verschlusses liegende Nachteil gegeben, daß beim Lösen des Riegels die Bodenklappe gegen das an sie anliegende Fördergut etwas zurückgedrückt werden muß, damit die Kraft zum Lösen des Riegels nicht zu groß werde. Aus diesem Grunde hat man in Verbindung mit Riegelverschlüssen Andrückrollen oder -kufen vorgesehen, die zudem gefedert ausgeführt werden müssen.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Verschluß zu schaffen, der eine gute Ausnutzung des Schachtquerschnittes, einen geringen Kraftbedarf beim öffnen des Verschlusses aus der Selbstsperrlage und zugleich größte Sicherheit gegen unbeabsichtigtes öffnen bietet.
  • Die Lösung besteht darin, daß dem Stützgestänge ein an der Bodenklappe innerhalb der Gefäßbreite gelagerter Drehriegel zugeordnet ist, welcher ein an die Spurlatte heranreichendes Sicherungs- und Schließglied, ein das Stützgestänge in der Selbstsperrlage sicherndes Sperrglied, ein das Stützgestänge beim Öffnen der Klappe über die Totpunktlage drükkendes Glied und ein mit einer Stellkurve der Entladestelle zusammenwirkendes Öffnungsglied aufweist.
  • Wie hieraus folgt und wie unten noch erläutert ist, kann der neue Verschluß vor und unter der Bodenklappe des Skips angebracht werden. Er führt also nicht zu seitlichen Einengungen des Gefäßes oder seines Auslaufteils. Die eigentliche »Zuhaltung« der Bodenklappe erfolgt durch das Stützgestänge, das als durchgehender Hebel oder Kniehebel ausgeführt sein kann. Hierfür kann auf bekannte Konstruktionen zurückgegriffen werden, die sich in der Praxis seit langem bewährt haben. Der Öffnungsvorgang der Bodenklappe wird dadurch eingeleitet, daß das Stützgestänge durch das genannte Glied zwangsweise aus der Selbstsperrlage über die Totpunktlage hinausgedrückt wird. Anklebendes Fördergut kann infolgedessen das Öffnen der Bodenklappe nicht hindern. Während der Fahrt des Skips durch den Schacht ist das Stützgestänge durch das Sperrglied verriegelt. Der dieses Sperrglied tragende Drehriegel ist seinerseits in dieser Schließstellung durch das Sicherungs- und Schließglied an der Spurlatte gesichert. Für die Aufrechterhaltung der Selbstsperrlage des Stützgestänges und damit der Schließlage der Bodenklappe ist auf diese Weise, zusätzlich zu der Selbstsperrlage, eine an der Spurlatte abgesicherte Verriegelung gegeben. Die Verriegelung wird nicht durch Kräfte des Fördergutes auf die Bodenklappe des Skips beansprucht, diese Kräfte werden vielmehr durch das Stützgestänge, dank seiner Selbstsperrlage, aufgenommen. Die Verriegelung sichert die Selbstsperrlage, ohne ihrerseits wesentlich beansprucht zu sein.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele, es zeigt F i g. 1 in Seitenansicht das erste Ausführungsbeispiel des mit einem Stützhebelpaar ausgerüsteten Verschlusses mit der Bodenklappe und dem unteren Teil des Skips kurz vor der Einfahrt in die teilweise mit dargestellte Entladestelle, F i g. 2 und 3 Darstellungen entsprechend der F i g. 1, jedoch mit teilweise und mit voll geöffneter Bodenklappe, F, i g. 4 die zur Darstellung nach F i g. 1 gehörende Vorderansicht, F i g. 5 die zur F i g. 1 gehörende Draufsicht, F i g. 6 in Seitenansicht das zweite, mit einem Kniehebelpaar ausgestattete Ausführungsbeispiel des Verschlusses mit der Bodenklappe und dem unteren Teil des Skips kurz vor der Einfahrt in die teilweise mit dargestellte Entladestelle, F i g. 7 und 8 Darstellungen entsprechend der F i g. 6, jedoch mit teilweise und mit voll geöffneter Bodenklappe, F i g. 9 die zur F i g. 6 gehörende Vorderansicht. Bei der Ausführung nach F i g. 1 bis 5 besitzt der Skip 1, der üblicherweise mit einem Fuß 2 ausgerüstet ist, zum. Verschluß seiner Auslauföffnung die Bodenklappe 3. Sie ist am Skip mit Hilfe der Achse 4 schwenkbar gelagert. Zur besseren Führung des auslaufenden Fördergutes hat die Bodenklappe 3 in bekannter Weise Wangenbleche 5.
  • Der Verschluß enthält als eigentliche Zuhaltung ein Stützgestänge, hier in Gestalt eines Stützhebelpaares 6 und 7. Der einzelne Stützhebel ist an einem Lager 8 bzw. 9 des Skipfußes 2 schwenkbar gelagert. Am entgegengesetzen Ende sind die beiden Stützhebel 6 und 7 durch eine Achse 10 miteinander verbunden. Diese Achse durchsetzt die beiden Rippen 11 und 12, die an der Bodenklappe 3 gebildet oder befestigt sind. Genauer, die Achse 10 führt sich in zwei Kurvenschlitzen 13 und 14, von denen der eine in der Rippe 11 und der andere in der Rippe 12 angebracht ist und die in der Seitenansicht nach F i g. 1 einander decken. Der besseren Führung und der Leichtgängigkeit wegen trägt die Achse 10 zwei auf ihr drehbare, aber nicht längsverschiebbare Rollen 15 und 16 und greift mit diesen in die Kurvenschlitze 13, 14 ein. Insoweit bilden die Rippen zwei Kulissen für die Rollen 15 und 16. Die Weite der Kurvenschlitze 13 und 14, jeweils in Richtung der Stützhebel 6 und 7 gemessen, ist etwas größer als der Durchmesser der Rollen 15 und 16, so daß diese nur am einen oder am anderen Rand der Kurvenschlitze 13, 14 anliegen. Der Verlauf der Kurven, wie er aus den F i g. 1 bis 3 hervorgeht, ist so gewählt, daß sich in der in F i g. 1 gezeigten Schließlage der Bodenklappe 3 für das Stützhebelpaar 6, 7 eine Selbstsperrlage ergibt, in der es - bezogen auf F i g. 1 - gegen den oberen Rand der Kurvenschlitze 13, 14 mit den Rollen 15, 16 andrückt und wegen des Verlaufs der Kurvenschlitze 13, 14 in dieser Lage zu verharren suche, somit nur unter überwindung eines die üblichen betriebsmäßigen Erschütterungen übersteigenden Widerstandes aus der Selbstsperrlage über die Totpuuktlage in den hinteren Teil der Kurvenschlitze 13, 14 gedrückt werden kann. Hier sind die Kurvenschlitze so gestaltet, daß die Stützhebel 6, 7 mit ihren Rollen 15, 16, nunmehr am unteren Rand der Kurvenschlitzbegrenzung angreifend, die Bodenklappe 3 öffnen bzw. entsprechend der folgenden Erläuterung das Öffnen der Bodenklappe einleiten.
  • Mit dem Stützhebelpaar 6, 7 arbeitet eine Einheit zusammen., die ihrer Hauptbestimmung nach als »Drehriegel« bezeichnet und an den Rippen 11 und 12 der Bodenklappe 3 gelagert ist, und zwar mit Hilfe der Welle ' 17. An ihr ist der Hauptteil 18 des Drehriegels befestigt. Er hat die aus F i g. 1 zu entnehmende Gestalt und bildet am einen Ende einen Haken 19, der das obenerwähnte Sperrglied darstellt. Am anderen Ende sind an dem Teil 18 zwei Rollen 20 und 21 drehbar gelagert. Die Rolle 20 stellt das obenerwähnte öffnungsglied und die Rolle 21 das die Stützhebel 6, 7 beim Öffnen der Klappe über die Totpunktlage drückende Glied dar. Es arbeitet mit der Druckplatte 22 des Stützhebels 7 zusammen (vgl. auch F i g. 4). Die Rolle 20, das öffnungsglied, arbeitet mit der Stellkurve 23 zusammen, die an der Entladestelle angebracht ist. Im Ausführungsbeispiel ist sie eine feste Auflaufkurve, d. h. eine feststehende Kurve, auf die die Rolle 20 beim Einfahren des Skips in die Entladestelle aufläuft und im weiteren Verlauf des Einfahrvorganges wieder abläuft, nachdem durch sie und die Stehkurve 23 der Drehriegel im Sinne des öffnungsvorganges ausgeschwenkt worden ist, mit Bezug auf F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn.
  • In der dargestellten Schließlage der Bodenklappe und des zugehörigen Verschlusses befindet sich, wie schon gesagt, das Stützhebelpaar 6, 7 in der Selbstsperrlage. Zugleich greift der Haken 19 um die Achse 10 oder um die entsprechend lang ausgeführte Rolle 15 dieser Achse 10 des Stützhebelpaares 6, 7 herum und verriegelt so das Stützhebelpaar 6, 7 in der Selbstsperrlage. Diese Schließlage des Hakens 19 oder - in anderer Bezeichnung - des Sperrgliedes 19 wird ihrerseits abgesichert an der Spurlatte 24 des Schachtes, und zwar mit Hilfe des Sicherungs- und Schließgliedes 25, das einen Teil des Drehriegels bildet. Es besteht, wie dargestellt, z. B. aus einer Rolle 25, die an Lagerarmen 26 drehbar gelagert ist. Diese Lagerarme sind an der Welle 17 befestigt, die Lagerarme 26 machen also, ebenso wie der Teil 18, die Drehungen der Welle 17 mit und umgekehrt. In der Schließlage der Bodenklappe 3 des zugehörigen Verschlusses reicht die Rolle 25 an die Spurlatte 24 heran, ohne sie normalerweise zu berühren. Ihr Abstand ist aber so gering gehalten, daß, sollte sich der Drehriegel öffnen wollen, die Rolle 25 zur Anlage an der Spurlatte 24 gelangt, bevor noch das zugehörige Sperrglied, hier der Haken 19, das Stützhebelpaar 6, 7 freigegeben hat. Der Drehriegel sichert also seine Schließlage, durch die er das Stützhebelpaar 6, 7 verriegelt, seinerseits über die Rolle 25 an der Spurlatte 24 ab. Die Rolle 25, die so zur Sicherung der Schließlage des Drehriegels dient, wird, wie unten beschrieben, noch beim Schließvorgang der Klappe 3 mitbenutzt, aus welchem Grunde die Rolle 25 als Sicherungs- und Schließglied bezeichnet ist.
  • Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1 bis 5 ist folgende: Die in F i g. 1 gezeigte Schließlage der Bodenklappe 3 und des Verschlusses 6 ist zunächst gewährleistet durch die Selbstsperrlage des Stützhebelpaares 6, 7. Zur Erhöhung der Sicherheit ist aber das Stützhebelpaar 6, 7 in seiner Schließlage noch verriegelt durch den Drehriegel und dieser wiederum in seiner Verriegelungslage gesichert durch die Rolle 25 an der Spurlatte 24.
  • Der Öffnungsvorgang vollzieht sich selbsttätig beim. Einfahren des Skips in die Entladestelle. Die hierzu dienenden Teile sind naturgemäß in der Gestaltung und Lage aufeinander abgestimmt, so daß sich der folgende Ablauf für den öffnungsvorgang ergibt. Die Öffnungsrolle 20 läuft auf die Stellkurve 23 auf, was dazu führt, daß der Drehriegel zunehmend entgegen dem Uhrzeigersinn ausschwenkt. Dies wird nicht mehr gehindert durch die Rolle 25, das Sperr- und Schließglied, da dieses inzwischen in den Bereich gelangt ist, an dem die Spurlatte 24 endet oder unterbrochen ist. Der Haken 19, der hier das Sperrglied des Drehriegels bildet, löst sich von der Rolle 15 bzw. von der Achse 10. Gleichzeitig hiermit legt sich die Rolle 21, das Druckglied, gegen die Druckplatte 22 des Stützhebels 6 an und druckt dadurch diesen und den mit ihm verbundenen Stützhebel 7 aus der in F i g. 1 gezeigten Schließlage über die Totpunktlage hinweg, mit der Folge, daß sich die Bodenklappe 3 bereits etwas öffnet. Inzwischen ist sie mit ihrer Rippe 11 in den Bereich der Rolle 27 gelangt, die an einem ortsfesten Lager drehbar gelagert, unter der oberen Kante der Auslaufrutsche 28 angeordnet ist. Die Rippe 11 ist, wie dargestellt, an ihrer Stirnkante I1a kurvenförmig ausgebildet, derart, daß sie sich mit dieser Kante beim Einfahren des Skips in die Entladestellung an der Rolle 27 abrollt, bis die Bodenklappe 3 ganz geöffnet ist. Man ersieht das auch aus den F i g. 2 und 3.
  • Es erhält die Stirnkante 12a der Rippe 12 den gleichen Verlauf wie die Stirnkante 11a der Rippe 11, und es wird alsdann auch der Rippe 12 eine der Rolle 27 entsprechende Rolle 27' zugeordnet.
  • Fährt der Skip, nachdem das Fördergut über die Auslaufrutsche 28 entleert worden ist, wieder zurück, so werden die Bodenklappe 3 und der Verschluß selbsttätig in die Schließlage zurückgeführt, und zwar, wie leicht zu ersehen ist, durch die Wirkung der Rollen 27, 27' und der mit ihr zusammenarbeitenden Stirnkurven 11 a, 12 a der Rippen 11, 12, ferner durch die Wirkung der hier als Schließglied dienenden oder mitwirkenden Rolle 25 und durch die Wirkung der Kurvenschlitze 13, 14, die - zum Schluß unter Mithilfe des Hakens 19 - das Stützhebelpaar 6, 7 in die Schließlage und, was dasselbe ist, in die Selbstsperrlage führen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 bis 9, das in wesentlichen Merkmalen mit dem ersten Ausführungsbeispiel übereinstimmt, ist 31 der untere Teil des Skips, 32 der Skipfuß und 33 die der Auslauföffnung des Skips zugeordnete Bodenklappe. Sie ist am Skip mit Hilfe der Achse 34 schwenkbar gelagert.
  • Der Verschluß der Bodenklappe enthält hier als Stützgestänge ein Kniehebelpaar 35, 36. Der einzelne Kniehebel greift einerseits an einem Lager des Skipfußes 32 und andererseits an einem Lager 37 bzw. 38 der Bodenklappe 33 an. An den Rippen 39 und 40 der Bodenklappe 33 ist mit Hilfe der Welle 41 der Drehriegel gelagert, der die gleiche Aufgabe hat wie der Drehriegel des ersten Ausführungsbeispiels. Der Hauptteil 42 des Drehriegels (vgl. F i g. 6) enthält einen Kurvenschlitz 43, durch ihn ist eine gemeinsame Achse 44 der beiden Kniehebelpaare 35, 36 hindurchgeführt. Der Kurvenschlitz 43 bzw. seine Begrenzungen bilden bei dieser Ausführung einerseits das Sperrglied, entsprechend dem Haken 19 des ersten Ausführungsbeispiels und andererseits das die Kniehebel über die Totpunktlage drückende Glied, entsprechend der Rolle 21 des ersten Ausführungsbeispiels. Der Kurvenschlitz 43 ist so gestaltet, daß der Teil 42 die genannten Aufgaben erfüllt. Ferner ist am Teil 42 eine Rolle 45 gelagert, sie entspricht der Rolle 25 des ersten Ausführungsbeispiels und stellt demgemäß das Sicherungs- und Schließglied dar. Schließlich gehört zum Drehriegel noch die Rolle 46, sie ist das Öffnungsglied, entsprechend der Rolle 20 des ersten Ausführungsbeispiels. Zur Lagerang der Rolle 45 dienen Lagerarme 47, die ihrerseits an der Welle 41 befestigt sind. Die Spurlatte ist mit 48 bezeichnet, mit ihr arbeitet die Rolle 45 zusammen. Die Stehkurve 49 und die Rolle 50 entsprechen den Teilen 23 bzw. 27 des ersten Ausführungsbeispiels.
  • Die Wirkungsweise ist danach folgende: In der Schließlage der Bodenklappe 33 und des Verschlusses nehmen die Teile die in F i g. 6 gezeigte Stellung ein. Das Kniehebelpaar 35, 36 befindet sich in der Selbstsperrlage. In dieser ist es verriegelt durch den an der Achse 44 angreifenden Teil 42, der sich in dieser Schließlage über die Rolle 45 absichert an der Spurlatte 48, in gleicher Weise, wie das oben zum ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
  • Fährt der Skip in die Entladestelle (vgl. F i g. 6) ein, so läuft die Rolle 46 auf die Stehkurve 49 auf. Dadurch wird der Teil 42 mit der Welle 41 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, was durch die Rolle 45 nicht mehr gehindert wird, da sie inzwischen oberhalb des Endes bzw. an der Unterbrechungsstelle der Spurlattc 48 steht. Durch die Drehung des Teiles 42 wird über die Achse 44 das Kniehebelpaar 35, 36 aus der Selbstsperrlage, gebildet durch Mitwirkung des Anschlages 52, über die Totpunktlage hinausgedrückt. Hierdurch wird die Bodenklappe bereits etwas geöffnet. Sie gelangt gleichzeitig oder kurz darauf in den Bereich der Rolle 50 und rollt sich mit der nach einer entsprechenden Kurvenlinie verlaufenden Stirnkante 39 a der Rippe 39 an der Rolle 50 zur ganz geöffneten Lage ab, wie das auch durch die F i g. 7 und 8 verdeutlicht wird.
  • Ist der Skip entladen und fährt er aus der Entladestelle wieder nach unten ab, so schließt sich die Bodenklappe 33 selbsttätig, und zwar vor allem durch die Wirkung der Rollen 50 und 45. Die Bodenklappe und der zugehörige Verschluß nehmen damit wieder die Lage nach F i g. 6 ein.
  • Es empfiehlt sich, die Teile 42, 43, 45 bis 47 und 49, 50 paarweise vorzusehen, wie das zum Teil aus F i g. 9 zu ersehen ist. Die sich wiederholenden Teile sind dort mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch durch einen Indexstrich ergänzt, bezeichnet. Die Rolle 46 arbeitet mit der aus F i g. 6 ersichtlichen Stehkurve 49 zusammen, die Rolle 46' mit einer ihr zugeordneten, in F i g. 6 hinter der Stellkurve 49 liegenden Stellkurve 49'. Entsprechendes gilt für die Ausführung nach F i g. 1 bis 5. Auch dort können die Teile 18 usw. symmetrisch wiederholt sein. Eine solche paarweise Anordnung der genannten Teile des Verschlusses verhindert die Neigung zum Verkanten und erhöht auch die Sicherheit.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verschluß für nach unten öffnende Bodenklappen von Skips, der ein am Skipfuß einerseits und an der Bodenklappe andererseits angreifendes Stützgestänge mit Selbstsperrlage und Sicherung in dieser Lage enthält, wobei sich die Bodenklappe beim Ausfahren an der Entladestelle über ortsfest angebrachte Rollen od. dgl. schließt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stützgestänge (6; 7; 35, 36) ein an der Bodenklappe (3; 33) innerhalb der Gefäßbreite gelagerter Drehriegel zugeordnet ist, welcher ein an die Spurlatte (24, 28) heranreichendes Sicherungs-und Schließgjied (25; 45), ein das Stützgestänge in der Selbstsperrlage sicherndes Sperrglied (19; 42, 43), ein das Stiitzgestänge beim Öffnen der Klappe über die Totpunktlage drückendes Glied (21; 42, 43) und ein mit einer Stehkurve (23; 49) der Entladestelle zusammenwirkendes Öffnungsglied (20; 46) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1043 792.
DES65290A 1959-09-30 1959-09-30 Verschluss fuer nach unten oeffnende Bodenklappen von Skips Pending DE1187546B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010008139A1 (de) * 2010-02-11 2014-05-15 Sergej Semakin Skip

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1043792A (fr) * 1951-10-12 1953-11-12 Anciens Ets Barbier Dispositif de commande frontal pour trappes de skips et trémies

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