DE8314491U1 - Mehrschichtiger, poröser Schlauch - Google Patents
Mehrschichtiger, poröser SchlauchInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
R2-5221
Anmelder: Dipl.-Ing. Heinz Rasbach
Am Heiligenhaus 24, 6204 Taunusstein 2
Mehrschichtiger poröser Schlauch
Die Erfindung betrifft einen mehrschichtigen porösen Schlauch, wie er z.B. für Betonfugendichtungen
benutzt wird.
Aus der schweizerischen Patentschrift
600 077 ist ein solcher Schlauch bekannt, der aus einer
inneren metallischen Stützwendel und einem äußeren, netzwerkartigen
Geflecht schlauchförmiger Gestalt besteht. Dabei ist es möglich, um ein Verstopfen des Schlauchs
gegen eintretende Zementmilch möglichst zu verhindern,
zwischen dem netzwerkartigen Geflecht schlauchförmiger Gestalt und der Stützwendel einen weiteren porösen
Schlauch anzuordnen. Dieser weitere poröse Schlauch kann wie das netzwerkartige Geflecht schlauchförmiger Gestalt
aufgebaut sein. Die Stützwendel ist dabei erforderlich, weil sonst der Schlauch zusammendrückt, wenn der Beton
auf ihn fällt. Ein stützkörperloser Schlauch mit einer genügenden Standfestigkeit gegen das Zusammendrücken ist
so steif, daß er sich an Unebenheiten, wie sie bei Arbeitsunterbruchsfugen häufig sind, nicht anpaßt.
Aus der deutschen Patentschrift 337 003 ist ein aus mehreren Papierlagen bestehender Schlauch bekannt
Zur Erhöhung der mechanischen Widerstandsfähigkeit kann der aus mehreren Papierlagen bestehende Schlauch sowohl
außen als auch innen mit Draht oder anderen Geweben in der bei Gummischläuchen bekannten Art überzogen werden.
Der aus mehreren Papierlagen bestehende Schlauch soll
dabei möglichst undurchlässig für Flüssigkeiten und Gase sein. Auch sollen die aufeinander liegenden Papierlagen
nur an einzelnen, über den Umfang des Schlauchs verteilt angeordnete Stellen zusammengeklebt werden.
Aus der deutschen Patentschrift 1 088 296
ist eine biegsame Leitung bekannt, die aus einer inneren Stützwendel und aus einer rur.d um diese Wendel angeordneten
Schicht aus natürlichen oder künstlichen Fasern besteht. Diese Schicht wird dadurch hergestellt, daß um
die innere Stützwendel ein Vlies oder eine Schicht aus natürlichen oder synthetischen Fasern in mehreren, aufeinanderfolgenden
Schichten gewickelt wird. Diese Schicht kann als Filter dienen, um z.B. die Trennung von verschiedenen
chemischen Verbindungen durchzuführen.
Um ein Eindringen von Betonbestandteilen in
das Innere des Schlauchs nach der schweizerischen Patentschrift 600 077 vollends zu verhindern, wird nach dem
deutschen Gebrauchsmuster G 81 02 279.4 ergänzend vorgeschlagen, zusätzlich zu dem ersten auf der Stützwendel
angeordneten, netzwerkartigen, porösen Schlauch und zusätzlich zu dem zwischen der Stützwendel und dem netzwerkartigen
,porösen ersten Schlauch angeordneten zweiten porösen Schlauch zwischen dem ersten netzwerkartigen, porösen
Schlauch und dem weiteren porösen Schlauch ein schlauchartiges Vlies vorzusehen.
Diese Methode, nämlich dann, wenn ein poröser Schlauch zum Abfiltern der härtenden Bestandteile aus
der Zementmilch nicht ausreicht, noch einen weiteren porösen Schlauch vorzusehen, und, wenn auch dies nicht ausreicht,
einen dritten porösen Schlauch in Form eines Vlieses, wie es aus der deutschen Patentschrift 1 088
bekannt ist, führt zu einer ständigen Erhöhung des für die Herstellung erforderlichen Aufwandes. Auch weist ein
solcher Schlauch den Nachteil auf, daß bei sehr scharfen erforderlichen Biegungen der Schlauch leicht abknickt,
so daß der Durchgang für das in den Beton zu injizierende Mittel mehr oder weniger stark behindert ist.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, einen Schlauch der eingangs genannten Art zu schaffen, der erheblich
einfacher herzustellen ist als die vorbekannten Schläuche und der auch bei Biegungen, z.B. solchen von
90° und mehr, nicht abknickt.
Diese Aufgabe wird durch einen mehrschichtigen porösen Schlauch gelöst, der aus einem inneren, elastischen,
biegsamen, standfesten Schlauch, der in der Wandung eine Vielzahl von Durchbrechungen aufweist, einer
den inneren Schlauch umgebenden, schlauchförmigen Filter-Schicht
und einer die Filterschicht umgebenden, schlauchförmigen,
netzwerkartigen Schutzschicht besteht.
Der innere Schlauch besteht aus Kunststoff, insbesondere Polyurethan. Die Durchbrechungen in der Wandung
sind gleichmäßig über den Umfang verteilt, vorzugsweise in vier parallel der Längsachse verlaufenden, in
gleichem Abstand voneinander liegenden Reihen angeordnet. In den Reihen weisen die Durchbrechungen gleichen Abstand
voneinander auf, während sie von Reihe zu Reihe um die Hälfte des Abstands in einer Reihe zueinander versetzt
sind. Der Durchmesser des inneren Schlauchs sollte etwa v§ 10 bis 15 mm betragen, die Wandstärke etwa 2 bis 4 mm,
der Abstand der Durchbrechungen in einer Reihe etwa 14
bis 20 mm und der Durchmesser der Durchbrechungen etwa
25 0,5 bis 2 mm.
Wie festgestellt wurde, besitzt ein solcher Schlauch eine genügende Standfestigkeit, um zu vermeiden,
daß er zusammendrückt, wenn der Beton auf ihn fällt. Auch paßt er sich sehr gut an Unebenheiten, wie sie z.B. bei
Arbeitsunterbrechungsfugen auftreten, an. Er kann ohne
weiteres um fast 360° gebogen werden, ohne abzuknicken. Der Schlauch ist also insbesondere geeignet für in einer
Ebene liegende Betonfugen von unter einem Winkel aufeinander stoßender Mauerwerke.
Die Filterschicht kann ein Vlies sein. Zweck
mäßig ist es jedoch.als Filterschicht ein feines Gewebe,
schlauchförmiger Gestalt zu verbanden. Es kann dabei sowohl aus natürlichen als auch aus synthetischen Fasern
hergestellt sein und aus mehreren Schichten bestehen.
Die Schutzschicht besteht in an sich bekannter
Weise vorteilhaft ebenfalls aus einem Gewebe oder einem Geflecht aus entsprechend widerstandsfähigen Garnen
odgl.
Die Herstellung eines solchen Schlauchs ist relativ einfach, weil die Stützwendel aus metallischen
Material entfällt und weil die schlauchförmige Filterschicht
ohne Schwierigkeiten über den glatten inneren Schlauch gezogen werden kann.
In den Fig. 1 und 2 ist die Erfindung an einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, ohne
auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Schlauch
senkrecht zur Längsachse und Fig . 2 eine Ansicht.
Der innere Schlauch 1 besteht aus einem elastischen,
biegsamen Material, insbesondere Kunststoff, vor allem Polyurethan. Er besitzt eine Wandstärke, die
sicherstellt, daß er in Betonfugen, dann, wenn der Beton auf den Schlauch fällt, nicht zusammendrückt, über den
Umfang gleichmäßig verteilt, weist die Wandung 1 eine Vielzahl von Durchbrechungen 2 auf, die in vorzugsweise
vier parallel zur Längsachse des Schlauchs verlaufenden Reihen 5 angeordnet sind. Der Abstand der Reihen voneinander
ist gleich. Die Durchbrechungen 2 in einer Reihe 5 sind in gleichem Abstand voneinander angeordnet, während
sie in zwei benachbarten Reihen 5 um die Hälfte des Abstands in einer Reihe 5 gegeneinander versetzt sind. Der
innere Schlauch 1 ist von einer schlauchförmig gestalteteten
Filterschicht 3 umgeben, die vorteilhaft aus einem möglichst feinen Filtergewebe besteht. Um diese Filterschicht
3 ist die Schutzschicht 4 angeordnet, vorzugsweise ebenfalls aus einem Gewebe, welches jedoch aus einem
gegen mechanische Einwirkungen möglichst widerstandsfähigem
Material bestehen sollte.
Die frp.ien Enden des Schlauches können nach außen vorstehen.
Auf diese freien Enden werden dann sogenannte Packer, z.B. nach der deutschen Patentschrift 15 34
in der Form ,z.B. nach der schweizerischen Patentschrift 600 077 angeordnet,durch die das Dichtungsmittel in den
Schlauch gedrückt wird. Das Dichtungsmittel wird durch die Durchbrechungen 2 im inneren Schlauch 1, durch das
Gewebe der Filterschicht 3 und durch das Gewebe der Schutzschicht 4 in die Spalte, Risse, Löcher usw. im
Beton gedrückt und dieser so abgedichtet. . Härtende Bestandteile aus der Zementmilch können jedoch nicht durch
die Filterschicht 3 in das Innere des inneren Schlauchs dringen.
Claims (9)
1. Mehrschichtiger poröser Schlauch, dadurch gekennzeichnet, daß er besteht aus:
ei.nem inneren, elastischen, biegsamen, standfesten Schlauch
(1), der in der Wandung eine Vielzahl von Durchbrechungen (2) aufweist,
einer den inneren Schlauch (1) umgebenden, schlauchförmigen
Filterschicht (3) und
ja 15 einer die Filterschicht (3) umgebenden, schlauchförmigen,
% netzwerkartigen Schutzschicht (4).
2. Schlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schlauch (1) aus
\ Kunststoff, insbesondere Polyurethan, besteht.
: 20
3. Schlauch nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (2) in
χ der Wandung des inneren Schlauchs (1) gleichmäßig über
den Umfang verteilt sind.
4. Schlauch nach Anspruch 3, 25 dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (2) in
, vier parallel der Längsachse des Schlauchs verlaufende,
: in gleichem Abstand voneinander liegende Reihen (5) ange
ordnet sind.
5. Schlauch nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (2) in
den Reihen (5) in gleichem Abstand voneinander angeordnet
sind und von Reihe (5) zu Reihe (5) um die Hälfte des
Abstandes in einer Reihe (5) versetzt.
6. Schlauch nach den Ansprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des inneren
Schlauchs (1) etwa 10 bis 15 mm beträgt, die Wandstärke
etwa 2 bis 4 mm, der Abstand der Durchbrechungen (2) in einer Reihe (5) etwa 14 bis 20 mm und der Durchmesser
1 der Durchbrechungen (2) etwa 0,5 bis 2 mm.
7. Schlauch nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschicht (3)
aus einem Vlies besteht.
5
8. Schlauch nach einem der Ansprüche
1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschicht (3)
aus einem feinen Gewebe besteht.
9. Schlauch nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (4)
10 aus einem Gewebe besteht.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8314491U1 true DE8314491U1 (de) | 1983-09-15 |
Family
ID=1331998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8314491U Expired DE8314491U1 (de) | Mehrschichtiger, poröser Schlauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8314491U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3507806C1 (de) * | 1985-03-05 | 1986-05-22 | WEBAC-Chemie GmbH, 2000 Hamburg | Rohrförmige Dichtungsvorrichtung zum Abdichten von Fugen, insbesondere Betonfugen |
| DE3512470A1 (de) * | 1985-04-04 | 1986-10-09 | Kunibert Ing.(grad.) 4234 Alpen Koob | Injektionsschlauch fuer arbeitsfugen an betonbauwerken |
| DE4207919A1 (de) * | 1991-03-19 | 1992-09-24 | Bjarne Sem | Injektionsschlauch zur chemischen injektion in beton |
| DE29612245U1 (de) * | 1996-07-13 | 1996-09-12 | Rehau Ag + Co, 95111 Rehau | Injektionsschlauch |
| DE29907233U1 (de) | 1999-04-23 | 1999-07-29 | REHAU AG + Co., 95111 Rehau | Schlauch |
-
0
- DE DE8314491U patent/DE8314491U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3507806C1 (de) * | 1985-03-05 | 1986-05-22 | WEBAC-Chemie GmbH, 2000 Hamburg | Rohrförmige Dichtungsvorrichtung zum Abdichten von Fugen, insbesondere Betonfugen |
| DE3512470A1 (de) * | 1985-04-04 | 1986-10-09 | Kunibert Ing.(grad.) 4234 Alpen Koob | Injektionsschlauch fuer arbeitsfugen an betonbauwerken |
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| DE29612245U1 (de) * | 1996-07-13 | 1996-09-12 | Rehau Ag + Co, 95111 Rehau | Injektionsschlauch |
| DE29907233U1 (de) | 1999-04-23 | 1999-07-29 | REHAU AG + Co., 95111 Rehau | Schlauch |
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