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DE831307C - Vorrichtung zum Endlosmachen von Luftschlaeuchen - Google Patents

Vorrichtung zum Endlosmachen von Luftschlaeuchen

Info

Publication number
DE831307C
DE831307C DEG130A DEG0000130A DE831307C DE 831307 C DE831307 C DE 831307C DE G130 A DEG130 A DE G130A DE G0000130 A DEG0000130 A DE G0000130A DE 831307 C DE831307 C DE 831307C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping arms
piston
clamping
gripper rails
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG130A
Other languages
English (en)
Inventor
Isidore John Remark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aerojet Rocketdyne Holdings Inc
Original Assignee
General Tire and Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Tire and Rubber Co filed Critical General Tire and Rubber Co
Application granted granted Critical
Publication of DE831307C publication Critical patent/DE831307C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B15/00Pretreatment of the material to be shaped, not covered by groups B29B7/00 - B29B13/00
    • B29B15/02Pretreatment of the material to be shaped, not covered by groups B29B7/00 - B29B13/00 of crude rubber, gutta-percha, or similar substances
    • B29B15/04Coagulating devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/24Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped crosslinked or vulcanised
    • B29K2105/246Uncured, e.g. green
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2023/00Tubular articles
    • B29L2023/24Endless tubes, e.g. inner tubes for pneumatic tyres
    • B29L2023/245Inner tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Endlosmachen von Luftschläuchen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Endlosmachen von Schläuchen, wie sie l)ei der Herstellung von Luftschläuchen für Fahrzeugbereifungen benutzt werden. Es ist bekannt. das Verbinden der Enden der unvulkanisierten oder vorvulkanisierten Schläuche dadurch zu bewirken, dall die Enden des flach liegenden Schlauches senkrecht zur Schlauchebene abgeschnitten und aneinandergepreßt werden, wodurch die Schlauchenden im Sinne einer Stoßverbindung vereinigt werden. Zu diesem Zweck werden Greiferschienen verwendet, die die Schlauchenden zwischen sich erfassen und danach die Schlauchenden aneinanderpressen. Diese Preßbewegung der Greiferschienen wird durch quer zu ihnen bewegliche Klemmarme vorgenommen. 1 )a die Greiferschienen gewöhnlich auf eiiiem Arbeitstisch angeordnet werden uiid der zu behandelnde Schlauch unter Öffnung der Greiferschienen zwischen diese eingelegt werden muß, ist es erforderlich, die Klemmarme während dieses Vorgangs zunächst in einer unwirksamen Stellung zu halten, bei der sie die Greiferschienen nicht umfassen. Nach Einlegen eines Schlauches müssen dann die Klemmarme in die Klemmstellung vorgeschoben werden, um hiernach erst ihre Klemmwirkung durch zangenartiges Erfassen und Gegeneinanderdrücken der Greiferschienen mit mit den zweischen diesen gefaßten Schlauchenden auszuüben.
  • I)ie Klemmarme müssen also zwei Bewegungen machen. einerseits eine Längsbewegung, um die Greiferschienen zu fassen, und andererseits die eigentliche Zangenbewegung, Zur Verwirklichung dieser Doppelbewegung wurden bisher Antriebe benutzt, die mehr oder wemger unabhängig voneinander arbeiteten und einen verwickelten Aufbau und Steuermechanismus bedingten. Es ist nämlich für ein einwandfreies und wirtschaftliches Arbeiten solcher Vorrichtungen notwendig, daß alle Anbeitsvorgäage in einem geschlossenen Zyklus selbsttätig vor sich gehen, und es hat sich insbesondere erwiesen, daß die beiden Bewegungen der Klemmarme besser richtig hintereinander als etwa gleichzeitig erfolgen sollen.
  • Gemäß der Erfindung sind die Klemmarme für die Greiferschienen an den Kolben eines Druckzylinders o. dgl. angeschlossen, durch den sie aus ihrer unwirksamen Stellung bis in die Klemmstellung längs verschoben werden, während bei weiterer Bewegung des Kolbens dieser die Klemmarme durch zusätzlich vorgesehene Klem, mbügel o. dgl. zangenartig zusammendrückt. Bei dieser Ausbildung werden also die Klemmarme von einem einzigen Antrieb aus bedient, der sie nach Einlegen eines Schlauches zwischen die Greiferschienen zunächst in die Klemmstellung bringt, in der sie die Greiferschienen erfassen. Bei weiterem Wirken des Antriebes erfolgt dann selbsttätig die eigentliche Zangenbewegung der Klemmarme zum Verschieben der Greiferschienen mit dem zwischen diesen gefaßten Schlauch.
  • Selbstverständlich kann der für beide Bewegungen der Klemmarme vorgesehene Antrieb durch einen Druckzylinder auch anders ausgeführt sein, wesentlich ist nur, daß die doppelte Bewegung der Klemmarme von einem einzigen Antriebsteil aus vor sich geht, wobei der Druckkolben eines Druckzylinders nur eine einige fortlaufende Bewegung ausführt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das auch erkennen läßt, daß zur Verwirklichung des kombinierten Antriebes nur wenige Antriebsteile erforderlich sind. In der Zeichnung zeigt Fig. I eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, teils im Schnitt und teils sind Teile abgebrochen, Fig. 2 eine Vorderansicht, teils im Schnitt, wohei Teile abgebrochen und weggelassen sind, Fig. 3 im Aufriß die Klemmarme in der Klemmstellung, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, wobei Teile weggelassen sind, Fig. 5 einen Teilschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Greiferschienen mit angrenzenden Teilen in größerem Maßstab.
  • Der endlos zu machende Gummi schlauch wird zuerst flach gelegt und quer beschnitten, um saubere scharfe Kanten zu erhalten, die in einem vorbereitenden Arbeitsgang gegeneinandergestoßen werden. Die Enden hängen dann infolge ihrer klebrigen Beschaffenheit für die Weiterbehandlung genügend zusammen. Die Verbindung wird dann in der vorliegenden Vorrichtung vollendet. Die aneinander haftenden Enden des angedeuteten Schlauches T (Fig. 6) werden zwischen ein Paar oberer Greiferschienen 3 und 4 sowie unterer Greiferschienen 8 und 9 eingelegt. Die Greiferschienen haben dünne Flansche 5 und 6 bzw. 10 und 11 (Fig. 5), die auf den gegenüberliegenden Kanten gegeneinandergerichtet sind. Zwischen den Greiferschienen des oberen und unteren Paares sind Füllschienen 7 und 12 angeordnet.
  • Auf dem Gestellrahmen A mit Füßen 14, Quergliedern 15 befindet sich der etwa waagerechte Arbeitstisch I6. Die unteren Greiferschienen 5 und 6 sind auf einer festen Tragplatte 17 angebracht, die durch Bolzen I8 auf dem Tragrahmen befestigt ist. Diese Platte 17 ist frei tragend, so daß zwischen ihr und dem Tisch in ein Freiraum 19 entsteht, in dem die untere Schlauchhälfte bei der Bearbeitung liegt. Zwischen den unteren Greiferschienen 8 und 9 und der Platte 17 befinden sich Rollenlager 20, damit die Greiferschienen sich unter Druck leicht hin uiid her bewegen können.
  • Die oberen Greiferschienen 3 und 4 werden von Schwallbenschwanzfürungen 21 in einer oberen beweglichen Platte getragen. tuch hier sind zur leichten Bewegung Kugellager 23 vorgesehen. nn den Seiten der Platte sitzen Grenzstücke 24 (Fig. 5), die quer über die Kanten der Greiferschienen greifen, um deren Bewegung zu begrenzen.
  • An den Enden der unteren Greiferschienen sitzen an der Platte I7 vordere und hintere Hakenführungen 26. Zwischen jedem Paar Greiferschienen befinden sich unter Druck stehende Schrauibenfedenl 25, die die Greiferstangen auseinanderdrücken.
  • Diese Federn sind durch Öffnungen in den Füllschienen 7 und I2 geführt. Die Bewegung der unteren Greiferschienen 8 und 9 ist seitwärts durch Bolzen 27 begrenzt, die durch Schlitze 28 in der Unterplatte I7 gehen. Diese Schlitze erstrecken sich in bestimmter Ausdehnung quer zu der Platte. In den Seiten sowohl der oberen wie der unteren Platte befinden sich Ausschnitte 87. Diese sind den Endbacken 70 von Klemmarmen 51 und 52 angepaßt, so daß diese durchtreten können, um die Greiferschienen zu erfassen, wie weiter unten erläutert wird.
  • Die Oberplatte 22 hat in der Mitte einen aufrecht stehenden Ansatz 29 innerhalb des gegabelten Endes eines Kolbens 30, der beweglich in einem Traghebel 3I sitzt. Ansatz 29 und Kolben 30 sind durch einen Gelenkzapfen 32 verbunden. Der Kolben 30 ist in einer zylindrischen Hülse 33 geführt, die in eine Bohrung des Traghebels 3I und in einen Zylinder 34 eingesetzt ist, der mit dem Traghebel 3I verschweißt ist. Eine am oberen Ende des Kolbens 30 befestigte Stange 36 tritt nach oben durch die Zylinderkammer 37 hindurch und ist in einer Mittelhohrung 38 des Zylinderdeckels geführt. In der Zylinderkammer 37 sitzt zwischen dem Kolben und dem Oberende des Zylinders eine Schraubendruckfeder 39, die den Kolben niederdrückt und eine nachgiebige Lagerung desselben bewirkt. Das obere Gewindeende der Stange 36 trägt Gegenmuttern 40, die sich gegen den zylinderdeckel 34 legen. Diese Muttern lietteit dazu. den Kolben gegenüber dem Traghebel 31 einzustellen.
  • Zweckmäßig nimmt das Auflenende des Traghebels 31 in einem senlkrechten Schlitz 41 einen aufrecht stehenden Finger 43 an dem einen Ende der Platte 22 auf. Der Finger faßt in den Schlitz ein und erlaubt eine Kippbewegung der Platte gegenüber dem Traghebel 3I, während er eine Drehung der Platte gegenüber dem Traghebel 3I um die Achse des Kolbens 30 und der Stange 36 verhindert.
  • I) Traghebel 31 mit der Oberplatte ist schwenkbar auf dem Gestellrahmen A angebracht, wodurch die Greiferschienenpaare aufklappbar sind. Ein Paar Röcke 42 sind in Abstand voneinander auf dem Tisch I6 befestigt. Auf diesen ist der Traghebel 31 mittels Gelenkzapfen 44 gelagert, wodurch der Traghebel geschwenkt werden kann.
  • Die Bewegung des Traghebels 3I geht durch Druckmittelantrieb, beispielsweise durch einen Druckluftzylinder 45, vor sich. Dieser zylinder sitzt auf einem Schwenkzapfen 46, der auf einem festen Bock 47 auf einer Platte angebracht ist, die von vorstehendenquerbalken 62 des Tragrahmens getragen wird. Die Kolbenstange 48 des Zylinders ist mit dem rückwärtigen Ende des Traghebels 31 verbunden, indem eine Gabel 49 der Kolbenstange einen Stift 50 am Ende des Traghebels 3I umfaßt.
  • Unterhalb der Tischfläche I6 sind vordere und hintere Paare von Klemmarmen 51 und 52 angeordnet. Die unteren Enden dieser Arme tragen Längsschlitze 53, die waagerechte Schwenkzapfen 54 aufnehmen, die von einem Hilfsrahmen getragen werden. Dieser Hilfsrahmen besitzt vorstehende Querträger 62, die in Abstand voneinander und parallel zwischen den Flanschen senkrechter Standrohre 63 liegen und daran befestigt sind.
  • Zwischen den Querträgern 62 erstrecken sich Winkel 64; sie sind an den Querträgern 62 angebracht und haben Öffnungen für die \ufnahme der Schwenkzapfen 54. Die Schlitze 53 erlauben begrenzen senkrechten Hub der Klemmarme in Verbindung mit Schwenk- oder Kippbewegung der Arme gegen- und voneinander weg bei der Klemmeinwirkung auf die Greiferschienen.
  • Die Bewegung der Arme geht von passenden, mit Druckluft oder sonstigen Druckmitteln bedienten Einrichtungen, beispielsweise vom Druckzylinder 55, aus. Dieser ist gemeinsam für die Vorder- und Hinterpaare der Klemmarme. Die Kolbenstange 56 trägt eine Querstange 57. Die Enden der Querstange tragen Fingerteile 58 (Fig. 3), die sich zwischen den gekuppelten Paaren der Klemmarme erstrecken und in senkrechter Anordnung einstellbare Schrauben 59 tragen. Ösen an den unteren Enden dieser Schrauben nehmen die oberen Enden von schraubenförmigen Zugfedern 60 auf. Die unteren Enden dieser Zugfedern greifen an Oesen 6< an, die nach innen gegeneinander versetzt an den schwingbaren Klemmarmen 51 und 52 angdtracht sind.
  • Wenn sich die Kolbenstange aufwärts bewegt und die Querstange 57 anhebt, werden die Federn 60 ges<)annt und wirken zugleich nachgiebig anhebend auf die im Abstand voneinander liegenden Klemmarmpaare. Die Klemmarme werden gemeinsam angehoben und ihre oberen Enden bewegen sich aufwärts durch Schlitze 66, die dafür in dem Tisch I6 angebracht sind (Fig. 2).
  • Während dieser Aufwärtslbewegung der Klemmarme werden ihre unteren Enden mittels der Schlitze 53 auf den Schwenkzapfen 54 geführt.
  • Wenn sich die Schwenkzapfen in die unteren Enden der Schlitze legen, hört der Aufwärtsschub der Klemmarme auf. Weiterbewegung der Querstange 57 durch den Druckzylinder 55 kann die Klemmarme über die so bestimmte obere Bewegungsgrenze nicht mehr anheben. Diese fortgesetzte Bewegung der Querstange bewirkt eine Zangenbewegung der Klemmarme. An den Enden von Klemmbügeln 68, die an den Enden der Querstange 57 befestigt sind, sind Rollen 67 gelagert.
  • Diese Rollen sind so angeordnet, daß sie gegen Nocken 69 auflaufen, die aus Ilartmetall bestehen und an den Außenkanten, der Klemmarme 51 und 52 angebracht sind (Fig. 3). Die Klemmarme werden zweckmäßig zwischen den Klemmbügeln 68 und Gegenstücken 71 geführt, die auf den die Rollen 67 stützenden Stiften ruhen. Der Abstand zwischen jedem Paar Rollen ist derart, daß, wenn sich die Klemmarme 51 und 52 in ihrer zurúckgezogenen oder unteren Lage befinden (Fig. 2), der Abstand zwischen den Backen 70 an den oberen Enden der Klemmarme größer als die Breite der Platten an den ausgekerbten Teilen 87 und auch größer als der Abstand oben und unten zwischen den Greiferschienen ist (Fig. 4). Auf diese Weise berühren bei der Aufwärtsbewegung der Klemmarme deren Backen 70 die Platten und Greiferschienen nicht, wie in strichpun*tierten Linien aus Fig. 3 ersichtlich ist.
  • Die Druckflächen der Nocken 69 sind so schräg gehalten, daß, nachdem die Klemmarme die Grenze ihres Aufwärtshubes erreicht haben, die weitere Bewegung der Rollen 67 die Klemmbacken 70 zu der Stellung zusammenzieht, die annähernd aus den volausgezogenen Linien der Fig. 3 hervorgeht.
  • Diese Zusammenziehung der Klemmarme preßt die Greiferschienen zusammen und drückt somit die Enden des von den Greiferschienen gefaßten Schlauches aneinander.
  • Beim anfänglichen Zusammenbau oder auch später werden die Federn 60 mittels der Einstellschraube 59 so gespannt, daß sie dauernd auf die Öse 6I aufwärts ziehend wirken, selbst wenn sich die Klemmarme 51 und 52 in der unteren Stellung der Fig. 1 und 2 befinden. Die so auf jedes Paar der Ösen 6i durch die Feder 60 ausgeübte Hubkraft wirkt längs einer Linie, die nach innen von den Achsen der Schwenkzapfen 54 entfernt und dazu versetzt ist und Drehmomente ergibt, die die Klemmarme 51 und 52 anseinanderzuspreizen suchen, und zwar zu zurückgezogenen Stellungen gegen die Rollen 67. Es liegen daher die Nocken 69 dauernd in Berührung mit den Rollen 67, wodurch ein ruhiges Arbeiten der Einrichtung gesichert ist.
  • Zum Endlosmachen des Schlauches T bringt der Arbeiter die aneinanderhaftenden Enden auf die unteren Greiferschienen 8 und 9 mit der Stoßfuge über und parallel zu der Füllschiene 12. Die Platten sind d offen (Fig. I). Grenzkissen 72 aus Gummi oder ähnlichem Stoff werden gegen die Seitenkanten des Schlauches T gelegt. Durch Steuermittel wird dann das Druckmittelsystem so bedient, daß Druckluft oder ein anderes Medium in das untere Ende des Zylinders 45 z. B. durch eine biegsame Leitung 73 eintritt. Der Kolben geht im Zylinder nach oben und schwenkt den Traghebel 3I um den Zapfen 44 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der in Fig. I voll gezeichneten in die strichpunktierte Lage. Diese Bewegung legt die Greiferschienen gegen den Schlauch T an. Während dieser Greifbewegung wird aus dem Raum oberhalb des Kolbens im Zylinder 45 Druckmittel durch eine oben mit dem Zylinder verbundene biegsame Leitung 74a'bgegeben. Die Steuerung, die die Zuführung und Abführung des Druckmittels aus dem Zylinder regelt, kann passende Vierwegeventile aufweisen, die sich in einem der Gehäuse 75 auf einer Platte befinden, die an der Unterseite des vorstehenden Endes des Querträgers 62 befestigt ist.
  • Der Arbeitszyklus wird durch geeignete Mittel gelenkt, um den Zeitraum, währenddessen die Platten sich in angehobener Stellung befinden, zu bestimmen. Der Steuerkreis kann einen Endausschalter 76 enthalten, der an der Innenseite eines der Böcke 42 sitzt. Dieser Schalter hat einen beweglichen Arm, der eine Rolle 77 trägt. Diese wird von dem Traghebel 31 berührt, wenn der letztere in Arbeitsstellung gesenkt wird. Es erregt dann der Schalter den elektrischen Zeitkontrollstromkreis, der die Arbeit der Maschine steuert.
  • Sobald die Greiferschienen geschlossen sind, führt die Steuerung Druck in das untere Ende des Zylinders 55 durch eine Leitung 78 ein. Dies wird selbsttätig durch den elektrischen Kontrollstromkreis abhängig von dem Schalter 76 geregelt. Die dabei eintretende Aufwärtsbewegung des Kolbens fiihrt die Luft aus dem Raum des Zylinders 55 oherhalb des Kolbens durch eine Leitung 79 ab.
  • Die auf die Querstange 57 von der Kolbenstange 56 übertragene Bewegung hebt, wie oben beschrieben, zuerst die Klemmarme 51 und 52 durch die Tischõffnungen 56 und zieht dann die Backen 70 gegen die Seitenkanten der oberen und unteren Greiferschienenpaare. Diese Bewegung der Klemmarme drückt dann sowohl die oberen wie die unteren Greiferschienenpaare zusammen, die durch den Druck im Zylinder 45 kräftig auf beiden Seiten des flachen Schlauches angelegt gehalten werden.
  • Unterhalb der Kolben verbleibt in beiden Zylindern 45, 55 für eine vorbestimmte Zeit Druck entsprechend der Steuerung aufrechterhalten.
  • Wenn die elektrische Steuerung die Ventile umschaltet, so daß die Zylinder 45, 55 durch die Leitungen 74 und 79 Druckmittel erhalten, tritt Druckmittel unterhalb der Kolben durch die Leitungen 73 und 78 aus. Dadurch schwenkt der Zylinder 45 den Traghebel 31 im Uhrzeigersinn aus (Fig. 1) und hebt die bewegliche Platte 22 annähernd in die Stellung, die in ausgezogenen Linien dieser Figur angegeben ist. Jetzt kann der fertige Schlauch aus der Vorrichtung entfernt und vulkanisiert werden.
  • Oben auf der Querstange 57 sitzt ein winkelförmiger Finger 81, und zwar an seiner Biegung gelenkig an einem Halter 80 durch einen Stift 82 gelagert. Wenn die Querstange abwärts bewegt wird, trifft das vorstehende Ende des Fingers 81 auf die Rolle 83 eines Ausschalters 84, der an dem Tragrahmen unterhalb des Tisches r6 angebracht ist. Der Endausschalter 84 ist in den elektrischen Steuerstromkreis eingeschaltet, um den Strom durch die Relaisspulen zu unterbrechen und die Steuerung für den Betrieb der Vorrichtung gemäß dem vorbestimmten Ablauf wieder einzuschalten.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zum Endlosmachen von Luftschläuchen durch Aneinanderpressen der Schlauchenden mittels Greiferschienen, die die Schlauchenden erfassen und durch quer zu ihnen bewegliche Klemmarme betätigt werden, indem diese Klemmarme zunächst aus einer unwirksamen Stellung in die Klemmstellung vorgeschoben werden und dann die Greiferschienen zangenartig erfassen und gegeneinanderbewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (51, 52) an den Koll>en eines Druckzylinders (55) 0. dgl. angeschlossen sind, durch den sie aus ihrer unwirksamen Stellung bis in die Klemmstellung längs verschoben werden, während bei weiterer Bewegung des Kolbens dieser die Klemmarme (5erz 52) durch Klemmbügel (68) o. dgl. zangenartig zusammendrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des Druckzylinders (55) durch Zugfedern (60) mit den Klemmarmen (51, 52) verbunden ist und daß die Klemmbügel (68) des Kolbens auf die Schrägflächen von Nocken (69) an den Klemmarmen (51, 52) einwirken, wobei während dieser letzteren Einwirkung der Klemmbügel (68) der vorgehende Kolben des Druckzylinders (55) die Zugfedern (60) ohne weitere Längsverschiebung der Klemmarme (51, 52) etwas spannt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfedern (60) derart beispielsweise innerhalb der Klemmarme (51, 52) an diesen angreifen. daß ihre Zugkraft gleichzeitig auf Öffnen der Klemmarme (51, 52) wirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (51, 52) mit Längsschlitzen (53) auf ihre Schwenkzapfen (54) gelagert sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Greiferschienen (3, 4) zum abheben en von den unteren (ireiferschienen (8, g) an einem Traghebel (31) mittels eines Gelenkzapfens (32) angebracht sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (32) in dem Traghebel (31) senkrecht zur Grei ferschienenebene beweglich ist, beispielsweise durch Lagerung des Gelenkzapfens (32) an einem verschiebbaren Kolben (30).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (30) unter Wirkung einer Druckfeder (39) steht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Traghebel (31) als zweiarmiger Hebel um einen Zapfen (44) schwenkbar ist und an seinem äußeren Arm die Kolbenstange (48) eines Druckzylinders (45) o. dgl. angreift.
DEG130A 1948-08-13 1949-10-22 Vorrichtung zum Endlosmachen von Luftschlaeuchen Expired DE831307C (de)

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