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DE838628C - Substitutions-Messbruecke zum Vergleichen kleiner Widerstaende gleichen Nennwertes in Thomson-Schaltung - Google Patents

Substitutions-Messbruecke zum Vergleichen kleiner Widerstaende gleichen Nennwertes in Thomson-Schaltung

Info

Publication number
DE838628C
DE838628C DES3341A DES0003341A DE838628C DE 838628 C DE838628 C DE 838628C DE S3341 A DES3341 A DE S3341A DE S0003341 A DES0003341 A DE S0003341A DE 838628 C DE838628 C DE 838628C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
resistance
comparison
measuring
branches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3341A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Von Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER VON SAUER DIPL ING
Original Assignee
WALTER VON SAUER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER VON SAUER DIPL ING filed Critical WALTER VON SAUER DIPL ING
Priority to DES3341A priority Critical patent/DE838628C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE838628C publication Critical patent/DE838628C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/105AC or DC measuring bridges for measuring impedance or resistance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Substitutions-Meßbrücke zum Vergleichen kleiner Widerstände gleichen Nennwertes in Thomson-Schaltung I)ie Bestimmung eines Widerstandes mittels der allgemein üblichen Brückenmethoden ist physika lisch nicht streng exakt weil sie nicht auf der Vergleichung des umbekannten Widerstandes mit einer einzigen Größe beruht, sondern in Wahrheit auf dem Vergleich mit einer Mehrzahl anderer Widerstände hinausläuft. I)ieser Methode liegt also die Voraussetzung zugrunde daß jene anderen Widerstände mindestens mit derselben Genauigkeit hekannt sind. mit welcher der zu messende Widerstand definiert werden soll. Eine solche Annahme beruht aber auf einer Fiktion, denn es ist prinzipiell gar nicht möglich, die Identität oder das Verhältuis VOIZ mehr als zwei physikalischen Größen gleicler Art gleichzeitig festzustellen.
  • Diese Betrachtungen sind keineswegs etwa nur erkenntnistheoretischer Art, sondern sie gewinnen eine durchaus praktische Bedeutung, sobald es sich z. B. darum handelt, die Differenz zweier Widerstände gleichen Nennwertes mit einer die Grenzen der Meßempfindlichkeit erreichenden Genauigkeit zu bestimmen, also Millionstel oder gar nur Bruchteile eines Millionstels ihres Nennwertes zu erfassen.
  • Wollte man eine solche Messung mit einer der üblichen Brückenmethoden ausführen, so besteht ebensowenig Gewähr dafür, daß sich die Widerstände der bekannten Brückenzweige bzw. ihr Verhältnis zueinander seit ihrer letzten Angleichung an ein gemeinsames Urnormal nicht um weit mehr als Millionstel verändert haben, wie man etwa erwarten dürfte, daß der (geometrisch überbestimmte) vierbeinige Tisch auf einer bekanntlich durch nur drei Punkte gegebenen Ebene eine stabile Lage aufrechterhalten könnte.
  • Mit diesem prinzipiellen Fehler ist die Substitutionsmethode nicht behaftet, bei welcher nur die leicht eichbare Differenz der Galvanometerausschläge maßgebend ist, die einmal mit dem unbekannten Widerstand und zum andern mit seinem Vergleichsobjekt innerhalb der gleichen Brückenanordnung auftreten, ohne daß die übrigen Widerstände dieser Schaltung genau bekannt zu sein brauchen. Da dieses Verfahren auf der unmittelbaren Vergleichung zweier GröRen beruht, ist es physikalisch exakt und grundsätzlich auch mit höchster Genauigkeit ausführbar. Hingegen bereitet seine Anwendung bei der Messung kleiner und kleinster Widerstände praktische Schwierigkeiten, deren Behebung Gegenstand der Erfindung ist und die daher einer näheren Erläuterung bedürfen.
  • In Fig. I ist eine Wheatstone-Brücke mit den Zweigen A, B, b, N dargestellt, in deren Diagonale das Galvanometer G liegt und in welcher N das Urnormal sei, mit dem der unbekannte Widerstand X gleichen Nennwertes verglichen werden soll. Mit dem Normal N innerhalb der Brücke ergibt sich irgendein Galvanometerausschlag αN.
  • Wird jetzt N gegen X ausgetauscht, so erhält man nunmehr einen anderen Ausschlag ax. Um die bei den Ausschläge in numerische Beziehung zur gesuchten Widerstandsdifferenz setzen zu können, ist es erforderlich, sie zu eichen, was in einfacher Weise mittels des zwischen den Brückenzweigen A, B liegenden Interpolationswiderstandes r und des Umschalters S in der Brückendiagonale erfolgen kann. Ist z. B. r = 0,00005 N und haben die vier Brückenzweige den gleichen Nennwert, so wird das Verhältnis der Widerstände A und B durch r um 1/ioooo beeinflußt. Durch Umlegen des Schalters S ergibt sich dann einfach jener Galvanometerausschlag, der 100 Millionsteln (= 1/10000) von ,\T oder auch von X) entspricht, so daß nunmehr aus der Differenz aNax unmittelbar die gesuchte Abweichung der Widerstände N und X voneinander in Millionsteln ihres Nennwertes resultiert, ohne daß die Widerstände A, B, b genau Bekannt zu sein brauchen.
  • Es liegt auf der Hand, d;aß die Substitutionsmethode in dieser Form bei der Vergleichung kleiner Widerstände von weniger als iooder I Ohm und gar von beispielsweie 0,0001 Ohm nicht durchführbar ist, weil 1. die Änderung der Übergangswiderstände, die mit einem Austausch von X gegen l\r verbunden ist, bereits innerhalb der Meßgenauigkeit liegt, 2. sich 1/ioooo oder gar 1/iooooo von Y zur Darstellung des Interpolationswiderstandes r praktisch nicht mehr verwirklichen läßt.
  • Die zu I genannte Schwierigkeit tritt zwar bei der zur Messung kleiner Widerstände allgemein verwendeten Thomson-Brücke nicht auf, doch ermöglicht auch diese naturgemäß nicht die Eichung der Galvanometerausschläge in der zuvor beschriebenen Weise aus dem zu 2 erwähnten Grunde.
  • Hingegen ist gerade die Thomson-Brücke zur Anwendung einer Form der Substitutionsmetbode l)erufen, die in mancher Hinsicht noch eleganter als das in Verbindung mit Fig. 1 beschriebene Verfahren ist aber bei der Messung großer Widerstände auf praktische Schwierigkeiten stößt. Wenn man nämlich gemäß Fig. 2 innerhalb einer aus den Widerständen A, a, B, b und V bestehenden Thomson-Brücke einen der miteinander unmittelibar zu vergleichenden Widerstände gleichen Nennwertes, etwa das Urnormal N, in der dargestellten Weise einsetzt, so erhält man einen Ausschlag des Galvanometers aN, da nach Voraussetzung die Brücke weder genau abgeglichen ist noch abgeglichen zu werden braucht. Nach Austausch von N gegen X wird sich ein anderer Galvanometerausschlag aX ergeben. Durch Anlegen eines Nebenschlusses von beispielsweise 10 000 N an X oder N könnte man auch hier die Ausschläge eichen und sodann leicht die Differenz der beiden Widerstände N und X in Millionsteln ihres Nennwertes errechnen, und noch eleganter wäre es, diese Eichung dadurch zu umgehen, daß man den größeren der beiden Widerstände N und X mit einem Kurbelwiderstand K überbrückt und diesen so lange verstellt, bis sich der gleiche Galvanometerausschlag wie beim Einsetzen des kleineren Vergleichsobjektes in die Brücke ergibt, wobei sich, worauf hier nicht näher eingegangen werden soll, während der Messung von selbst zeigt, welcher der beiden Widerstände N und X der größere ist. Aus dem Betrag des so eingestellten Nebenschlußwiderstandes folgt die Differenz beider Widerstände aus der einfachen Beziehung X # K/X + K = N bzw. X = N # K/K-N unmittelbar, in welcher K der am Kurhelwider stand eingestellte Nebenschluß ist, bei welchem sich die Identität der Galvanometerausschläge ergibt.
  • Dieses Verfahren ist aber, wie leicht übersehen wird, streng genommen nicht richtig und kann sogar zu erheblichen Meßfehlern führen, wenn es zum Vergleichen zweier Widerstände gleichen Nennwertes benutzt wird, deren Potentialabgriffspunkte Ps, P2, weil in einer in Fig. 2 durch strichpunktierte Umrahmung angedeuteten Büchse od. dgl. eingeschlossen, nicht zugängig sind, wie dies z. B. bei den von der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) angegebenen Bauart von Normaiwiderständen der Fall ist, bei denen die gegenseitige Angleichung mit höchster Genauigkeit naturgemäß von ganz besonderer Bedeutung ist. Es liegt nämlich auf der Hand, daß der Nebenschluß K, wie auch in Fig. 2 dargestellt, unmittelbar an den beiden Abzweigpunkten P1, P2 der Potentialanschlüsse P1, P2 des betreffenden Vergleichsobjektes liegen muß, wenn die obige Gleichung richtig sein soll, und daß ganz andere Beziehungen gelten würden, wenn man ihn an die (äußerlich zugängigen) Potentialklemmen P1, P2 oder auch an die Stromzuführungspunkte S1, 82 legen würde.
  • Die Anwendung dieser Beziehungen setzt alter die Kenntnis des Widerstandes der inneren Strom verbindungen S1-p1, p2-S2 bzw. der inneren Potentialszuleitungen P1-p2, P2-p2 voraus, die im allgemeinen unbekannt sind und namentlich bei sehr kleinen Widerständen deren Nennbetrag durchaus erreichen können, so daß ihre Vernachlässigung zu um so größeren Meßfehlern führt, je kleiner der Widerstand der Vergleichsobjekte ist. Zwar läßt sich zeigen, daß man durch fünf verschiedene Meßkombinationen ein System von Gleichungen erhalten kann, aus dem sich jeder einzelne dieser inneren Verbindungswiderstände (sogar sehr genau) bestimmen läßt, und mit einer einfacheren, ihren Zweck sogar hinreichend erfüllenden direkten Messung könnte man auch die. Widerstandssummen S1-p1-N-p2-S2 bzw. P1-p1-N-p2-P2 allein erfassen, aber alle diese Messungen und namentlich die auf Grund ihres Ergebnisses vorzunehmende Berechnutig der sich aus dem Abgleichnebenschluß exakt ergebenden Differenz beider Vergleichsobjekte sind äußerst unbequem und berauben die prinzipiell so einfache Substitutionsmethode aller Eleganz.
  • An diesem Punkte setzt nun die Erfindung ein, gemäß welcher der üblicherweise als Vergleichswiderstand bezeichnete Brücktenteil (V in Fig. 2) einen Nebenschluß aufweist, durch dessen Veränderung sich beim aufeinanderfolgenden Anschluß leider Vergleichsobjekte (X und N) die gleiche Winkellage des Galvanometerspiegels od. dgl., insl>esondere dessen ###-Stellung erzielen läßt. Dadurch kann man alle zuvor erwähnten Schwierigkeiten umgehen und das Substitutionsprinzip unter allen Umständen mit größter Einfachheit und unter völliger Wahrung seiner physikalischen Exaktheit namentlich bei der Messung kleiner und kleinster Widerstände innerhalb der Thomson-Schaltung zur vollen Geltung bringen, wie an Hand der Fig. 3 näher erläutert sei, der als Ausführungsbeispiel eine Brücke zugrunde liegt, mit der Normalwiderstände der dekadischen Einheiten von O,I ### O,OI ### 0,001 beim O,OOOI Ohm mit Urnormalen entsprechenden Nennwerte auf Millionstel desselben verglichen werden sollen.
  • Die vier den Widerständen A, a, B, b in Fig. 2 analogen Brückenzweige sind hier in gleicher Reihenfolge mit 99, 100, 100, 100 bezeichnet, was ihren Ohm-Werten entsprechen möge. Der sogenannte Vergleichswiderstand V wird von je einem der Widerstände 0,10005, 0,010005, 0,0010005, 0,OOOI0005 Ohm gebildet, die sich mittels des Meßbereichwählers M wahlweise an die beiden untereinandergezeichneten 100-Ohm-Zweige der Brücke legen lassen. In Nebenschluß zu ihnen liegen beispielsweise sechs parallel geschaltete IKurbelwiderstände K1, K2 ... K5, K6, von deren besonderer Bauart nachstehend noch die Rede sein wird. Die miteinander zu vergleichenden Widerstände N und X werden mit ihren Stromklemmen (S,, 8.2 iii Fig. 2) an den in Fig. 3 entsprechend bezeichneten Klemmen angeschlossetl. Die Potentialverbindungen zu den untereinandergezeichneten Brückeuzweigen 99, 100 sind als fliegende Leitungen L1, L2 aus Kupfertresse oder gegebenenfalls aus Manganinlitze ausgebildet, deren Widerstand in die entsprechenden Brückenzweige 99, 100 eingeeicht ist, mit denen sie zweckmäßigerweise hart verlötet sind. Andererseits sind sie mit (gleichfalls hart verlöteten) Kabelschuhen P1, P2 versehen, welche zum wechselweisen Anschluß der nicht dargestellten und in Fig. 2 gleichnamig bezeichneten Potentialklemmen von X und N dienen. Mittels des Umschalters U, dessen Schleifringe an die Batterie angeschlossen sind, kann der Stromlauf wahlweise über N oder X geleitet werden. Dieser Schalter ist zugleich als Stromwender ausgebildet, so daß die Messung mit beiden Widerständen X und N bequem und schnell in beiden Stromrichtungen zwecks Eliminierung von Thermokräften u. dgl. ausgeführt werden kann. Zweckmäßigerweise ist der Schalter U überdies in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise mit Blindkontakten versehen, so daß die Batterie, insbesondere auch beim Übergang von N auf X, abgescha'ltet werden kann, um z. B. die fliegenden Potentialverbindungen Lt,-Pt, L2-P2 ohne Schaden für das Galvanometer G jeweils von N auf X umlegen zu können.
  • Die Nebenschlußkurbeln K1 ... K6 sind zweckmäßigerweise nicht linear, sondern reziprok abgestuft, d. h. derart, daß der resultierende Widerstand der von ihnen und einem der Grundwiderstände V, z. B. 0,10005 Ohm, gebildeten Verzweigung mit jeder Rastenverstel lung einer Nebenschlußkurbel stets die gleiche Änderung erfährt, also seinerseits linear abgestuft werden kann. Der absolute Betrag dieser Nebenschlußstufen ist so bemessen, daß deren jede für die Kurbel K1 eine Abstufung um I;o-4 für die folgende Kurbel K2 eine Änderung um 10-5 und für die nächste Kurbel K3 eine Ab stufung um 10-6 des Grundwiderstandes von 0,10005 Ohm ergibt. Mittels der 10-4-Kurbel K1 kann also beispielsweise der Grund- oder Vergleichswiderstand von 0,I0005 Ohm in zehn gleichförmigen Stufen zwischen 0,09995 und 0,I0005 Ohm, d. h. um insgesamt O,OOOI Ohm variiert werden. In der Mittelstellung der Kurbel K1 erhält man als resultierenden Widerstand V also genau den dekadischen Nennwert von 0,10 000 Ohm, der maximal um t 0,05 0/o verändert werden kann, um welchen Betrag daher auch die untereinander zu vergleichenden Widerstände N und X von ihrem dékadischen Nennwert abweichen dürfen, ohne den Abgleichbereich der Brücke bzw. den Spielraum der Galvanometerausschläge zu überschreiten. Eine größere Abweichung als 5.10-4 von ihrem Nennwert ist aber bei Widerständen, auf deren Vergleichung mit höchster Genauigkeit es ankommt, um so weniger zu erwarten, als die Beglaubigungstoleranz der PTR für Normalwiderstände im Temperaturbereich von + 15 bis + 251° C nur o,a3i°/o beträgt.
  • Bei Einstellung des Meßbereichwählers M auf 0,010005 Ohm gilt das entsprechende für die Kurbeln K2, K3, K4, während für den Vergleichswiderstand o,ooIooos Ohm die Kurbeln K, K4, K5 und für den kleinsten Wert V = 0,OOOI0005 Ohm die Kurbeln K4, K5, K6 die gleichförmigen Abstufungen um 10-4, 10-5 und 10-6 liefern, wobei die übrigen Kurbeln jeweils auf cc eingestellt werden, wenn dies auch nicht in allen Fällen von Belang sein mag. Obwohl also z. B. die Kurbel K3 das eine Mal, nämlich mit Bezug auf 0,I0005 Ohm nur Millionstel, das andere Mal aber Hunderttausendstel und hinsichtlich des Vergleichswiderstandes von 0,OOI0005 Ohm sogar Zehntausendstel ergibt, läßt sich, wie die Rechnung zeigt, für jede Stufe der sechs Kurbelwiderstände eine Korrektur finden, kraft derer die Verwendung der gleichen Kurbel in verschiedenen Dezimalen der Grundwiderstände die sich hieraus ergebenden Maximalfehler in jeder Kombination auf die Größenordnung von to-8 begrenzt, so daß sie weit außerhalb jeden praktischen Interesses liegen.
  • In Reihe mit dem 99-Ohm-Zweig der Brücke befindet sich ein Widerstand von 1,005 Ohm, der seinerseits von beispielsweise zwei oder drei Nebenschlußkurbeln überbrückt wird, welche in Fig. 3 mit 10-5 und 10-6 angedeutet sind und mit Bezug auf den Komplementärwiderstand von 1,005 Ohm eine ähnliche Wirkung haben wie die Kurbel K1. . K6 auf die Vergleichswiderstände V, indem sie den Grundwiderstand von 1,005 Ohm in zwei aufeinanderfolgenden Dezimalen derart gleichförmig abzustufen gestatten, daß die Widerstandssumme 99 + 1,005 = 100,005 Ohm Iostufig um je 10-5 bzw. IO4, also um 100 Millionstel verändert werden kann.
  • Bei der Messung verfährt man nun so, daß zunächst die Brücke mittels dieser Trimmer 10-5 und 10-6 in Wheatstone-Schaltung abgeglichen wird.
  • Dieser Abgleich ist indessen nur eine an sich nicht erforderliche Hilfsmaßnahme, von deren Zweckmäßigkeit später die Rede sein soll. Er erfolgt dadurch, daß man einerseits die beiden Kabelschuhe P1, P2 der Potentialleitungen L1, L2 auf einem gemeinsamen Klemmbock W1 mittels der auf diesem vorgesehenen Schrauben festklemmt hzhv. kurzschließt und andererseits die beiden Klemmböcke Z1, Z2 mittels eines Stöpsels od. dgl. bei W2 überbrückt, wonach die vier Widerstände (99 + 1,005 + L1) - (100 + L2) - (100) - (100) eine Wheatstonesche Brücke bilden, deren Anschluß an die Batterie durch Einstellen des Umschalters U auf eines der Kontaktpaare W erfolgt und mittels dieser gleichfalls unter bequemer Stromwendung vorgenommen werden kann. Anstatt die beiden Kabel schuhe Ps, P2 mittels Schrauben auf dem Brückeneckpunkt W1 kurzzuschließen, können sie auch mit konischen Stiften versehen sein, die sich wesentlich rascher in entsprechende Löcher des Blockes einstecken lassen, wobei allerdings auf geringe Übergangswiderstände zu achten ist. Sobald diese Brücke an einer geeigneten, d. h. ihre Zweige nicht überlastenden, aber hinreichende Empfindlichkeit sichernden Spannung liegt, wird das bei G angeschlossene Galvanometer einen Ausschlag ergeben, weil einmal die Genauigkeit, mit der die einzelnen Brückenzweige auf ihren Nennwert abgeglichen sind, nur beschränkt ist, und weil insbesondere der Widerstand des Zweiges (99 + 1,005 + L1) von der jeweilligen Stellung der Nebenschlußkurbeln 10-5 und 10-6 abhängt. Durch Verstellen dieser Kurbeln hat man es also in der Hand, das Galvanometer sehr bequem in die Nullstellung zu bringen, d. h. das Brückengleivhgewicht mit einer die Galvanometermpfindlichkeit erreichenden, also sehr hohen Genauigkeit herzustellen. Für extrem empfindliche Galvanometer kann man sich gegebenfalls weiterer Nebenschlußkurbeln 10-7, 10-8 ... bedienen, doch wird dies im allgemeinen wirtschaftlich um so weniger vertretbar sein, als diesem Brückenabgleich, wie bereits erwähnt, ohnehin nur die Bedeutung einer vorbereitenden Hilfsmaßnahme für die eigentliche und nun folgende Messung in der Thomson-Schaltung zukommt. Bei dieser geht nämlich der Widerstand der Stromverbindung zwischen N bzw. X und den Vergleichswiderständen V (das sog. d-Glied der Brücke) in äußerst unübersichtlicher Weise bekanntlich in die Messung ein, wenn die vier an das Galvanometer angeschlossenen Brückenzweige nicht auf Gleichgewicht abgestimmt sind. Zwar würde sich bei der Substitutionsmethode nur die Differenz dieser Verbindungswiderstände einmal nach X, zum anderen nach N auswirken können, die, wenn X und N z. B. gleichartige Normalbüchsen sind, praktisch gleich Null wäre, doch könnte bei verschiedener Bauart von X und N eine solche Differenz immerhin gelegentlich auftreten und die absolute Exaktheit der Methode beeinträchtigen, weflti~ die vier Brückenzweige nicht genau im Gleichgewicht sind, weshalb es weit einfacher ist, diesen mühelosen Abgleich ,ittels der Nebenschlußkurbeln 10-5, 10-6 ... vorzunehmen, als gegebenenfalls die Differenz dieses d-Gliedes durch keineswegs leicht ausführbare Messungen erst zu bestimmen und sie alsdann in einer äußerst langwierigen Rechnung aus dem eigentlichen Meßergebnis zu eliminieren, was an sich möglichen wäre.
  • Dieses Meßergebnis gewinnt man nun in sehr einfacher Weise dadurch, daß man nach vorheriger Einstellung des Meßbereichwöhlers M auf O,I, O,OI, O,OOI oder O,OOOI je nach Größe von X und N sowie nach entsprechender Herstellung der (fliegenden) Potentialanschlüsse Pt, P,¢ den Umschalter U zunächst auf eines der Stromklemmpaare X oder N stellt, was wiederum einen Galvanometerausschlag zur Folge hat, weil der betreffende Vergleichswiderstand V nicht genau gleich X bzw. N sein wird. Durch Verstellen der Nebenschlußkurbeln K1...K6 kann man jedoch diesen Ausschlag leicht beseitigen, solange X bzw. X nicht um mehr als # 5,10-4 vom Nenwert abweicht, was, wie bereits erwähnt, bei Präzisionswiderständen und namentlich bei Normalbüchsen nicht vorzukommen pflegt.
  • Man notiert sich nun die Rastenstellungen der betreffenden Kurbeln K, in denen V genau gleich X bzw. N gemacht, d. h. der Galvanometerausschlag zum Verschwinden gebracht werden konnte, und wiederholt zwecks Eliminierung von Thermokräften u. dgl. die Messung in der anderen Stellung X bzw. B des Umschalters U, worauf man die Mittelwert der beiden Kurbelstellungen K bildet und notiert. Hierauf geht man nach vorherigem Abschalten der Batterie und folgendem Umlegen der Potentialverbindungen mittels des Umschalters U auf ;\T bzw. X über und verfährt in gleicher Weise, wonach man nur noch die Differenz der Mittelwerte beider kurbelrastenstellungen K zu bilden braucht, um den Unterschied der Widerstände X und N unmittell>ar in Millionsteln ihres Nennbetrages zu erhalten, weil die einzeliien Stufenwiderstände der Nebenschlußkurbeln so bemessen sind, daß eine jede Rastenverstellung den Vergleichswiderstand V immer nur um eine ganze Dezimale verändern kaiin.
  • Das Ergebnis läßt sich noch schneller erhalten, wenn man auf die Beseitigung des Galvanometerausschalges, der beim Anschluß des ersten der beiden Vergleichsobjekte entsteht, verzichtet oder sich gegebenfalls darauf beschränkt, ihn beim Herausfallen aus dem Skalenbereich durch grobes Verstellen der Kurbeln auf irgendeinen Skalenstrich zu reduzieren. Man notiert lediglich sowohl diesen Ausschlag als auch cl die ihm entsprechenden Rastenstellungen der Kurbeln, die man bei der nun folgenden Messung mit dem zweiten Vergleichsobjekt derart verandert, daß sich wieder der gleiche Galvanometerausschlag wie zuvor einstellt. Auch hier ergibt die Differenz beider Kurbelstellungen den Unterschied der beiden Vergleichsobjekte X und A unmittelbar in Millionsteln ihres Nennwertes, doch muß man sich darüber klar sein, daß dieses Verfahren, wie alle Ausschlagmethoden, von etwaigen Änderungen der Batteriespannung währentl der Niessungen nicht völlig unabhangig ist, so <laß die hiernach ermittelte Differenz der Widerstände sehr wohl mit einer Unsicherheit von einigen Prozenten, d. h. von einigen Millionsteln, behaftet sein kann. I)ies gilt insbesondere für die Messung kleiner Widerstände, tlie naturgemäß sehr große Stromstärken, wie z. B. 1000 A für 0,0001 Ohm, criortlcrn. Spannungsänderungen so hoch belasteter Stromquellen um einige Prozent während der Messtilig sintl trotz ihrer verhältnismäßig geringen Sauer nicht immer zu vermeiden und treten häufig schon allein als Folge der kurzzeitigen Unterbrechung eines Batteriestromkreises bei Betätigung des Umschalters t auf. Zur Wahrung des Grundsatzes, die Genauigkeit einer physikalisch an sich exakten Methode nicht unnötig mit Unsicherheitsfaktoren zu behaften, ist es daher prinzipiell richtiger, mit dem zuvor beschriebenen Nullabgleich zu arbeiten, bei welchem bekanntlich während der Messung etwa auftretende Spannungsänderungen nur die je Empüiiidl ichkeit der Schaltung geringfügig beeinflusse, ohne jedoch das Meßergebnis als solches praktisch verändern zu können.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die die Vergleichsol>jekte ;\T und X mit den Vergleichswiderständen V verbindende Stromleitung von einem Punkt abgezweigt, der in der (elektrischen) Mitte der N mit X überbrückenden Schiene liegt. Dies bietet eine zusätzliche Gewähr dafür, daß das sog. d-Glied der Brücke selbst dann keinen Einfluß auf die Messung ausübt, wenn der Abglich der vier Brückenzweige in Whcatstone-Schaltung nicht restlos gelungen sein oder sich während der Messung, z. B. infolge von Temperatureinflüssen, etwa verändert haben sollte, weil, wie bereits erwähnt, beim Substitutionsverfahren nur die Differenzen des d-Gliedes zwischen den Messungen mit N und X in das Ergebnis eingehen würden. Das Auftreten solcher Differenzen wird aber durch die widerstandssymmetrische Anzapfung der die beiden Vergleichsobjekte ülierbrückenden Stromverbindung nur noch auf die Möglichkeit beschränkt, daß die Widerstände der inneren Stromverbindungen (s1-p1 und p2-S2 in Fig. 2) von N und X verschieden sind.
  • Solche Unterschiede sind aber in jedem Fall minimal und können das Meßergebnis selbst dann nicht merkbar beeinflussen, wenn das Gleichgewicht der vier Brückeuzweige gelegentlich nicht vollkommen sein sollte.
  • Um den apparat auch zum unmittelbaren Vergleichen kleiner Widerstände X und N von beliebigem Betrage, wie z. B. 0,0025 Ohm, verwenden zu können, sind die Klemmböcke Zt, Z2 mit je zwei Klemmen versehen, deren eine zum äußeren Anschluß eines entsprechenden Vergleichswiderstandes und deren andere' zur Überbrückung dieses Vergleichswiderstandes durch einen äußeren Kurbel-oder Stöoselwiderstandssatz dient, wobei der Meßbereichwähler M in die Stellung Z gebracht wird, in der die fest eingebauten Vergleichswi;derstände V abgeschaltet sind. Alle ihre Nebenschlußkurbeln K1... K6 werden hienbei auf ovo eingestellt.
  • Der Meßvorgang ist an sich der gleiche, nur werden im allgemeinen für unrunde Widerstandswerte keine äußeren Nebenschlußwiderstandssätze solcher Abstufung vorhanden sein, durch deren Differenz der Rastenstellungen sich der Unterschied von X und N in Millionsteln ihres Nennwertes ohne weiteres ergibt. Bei Verwendung der üblicherweise zur Verfügung stehenden Widerstandssätze mit linearer Abstufung muß man daher den aus diesen mit dem parallel liegenden äußeren Vergleichswiderstand resultierenden Widerstand erst berechnen, bei welchem das Galvanometer einmal für X und das andere Mal für N in eine bestimmte Winkel lage, vorzugsweise in die Nullstellung gebracht werden konnte, um sodann die Differenz der beiden resultierenden Widerstände zu bilden und mit dieser den Unterschied von X und N in Millionsteln ihres Nennwertes zu erhalten. Auch wird man hierbei auf den großen Vorteil der reziprok al>gestuften Nebenschlußkurbeln K1 . . . K6 verzichten müssen, der ihnen hinsichtlich der Steuerung des Galvanometerganges eigen ist und in der linearen Abhängigkeit des Ausschlages von den Rastenstellungen der Kurbeln besteht, so daß sich das Galvanometer ebenso übersichtlich und bequem einstellen läßt, als wenn es sich um die Abstimmung einer normalen Kurbel- oder Stöpselmeßbrücke handeln würde. Sowohl in dieser Hinsicht als auch in bezug auf die einfache Gewinnung des Meßergebnisses lassen gerade die reziprok abgestuften Nebenschlußkurbeln die Messung zu einem Vorgang werden, dessen Einfachheit nur noch durch die Kuppelung dieser Kurbeln mit einem Zählwerk übertroffen werden könnte, welches die Differenzbildung der Kurbelstellungen für N und X automatisch vornimmt und als Unterschied der beiden Vergleichsobjekte in Millionsteln ihres Nennwertes in Zahlenfenstern ablesbar erscheinen läßt, wie es bei laufenden Serienmessungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen zweckmäßig sein mag. Auch kann man den Abgleich der vier Brückenzweige in Wheatstone-Schaltung dadurch noch handlicher gestalten, daß man an Stelle der in Fig. 3 dargestellten Anbringung von Nebenschlußkurbeln I05, IOq den Komplementärwiderstand zu dem Brückenzweig von 99 Ohm als Wismutkörper, insbesondere als Wismutdrahtschleife, ausbildet, die sich in einem veränderbaren Magnetfeld, etwa im Luftspalt eines Innenkerndauermagneten, befindet, der in Richtung einer Querachse magnetisiert ist und durch dessen Drehung mittels einer Spindel od. dgl. die Luftspaltinduktion und damit bekanntlich auch der Ohmsche Widerstand von Wismut völlig stetig und gewissermaßen rein »indukti<v« verändert werden kann. Durch einen solchen Regler wird dieser Vorabgleich auf die Drehung eines einzigen Knopfes vereinfacht.
  • Es versteht sich von selbst, daß man auch andere Widerstandswerte für die vier Brückenzweige als 100 Ohm, wie insbesondere IOOO oder 10 Ohm, wählen kann und daß deren Bemessung in erster Linie eine Frage der Anpassung an Spulen- und Grenzwiderstand des zur Verfügung stehenden Galvanometers ist. Bei Verwendung von Io-Ohm-Zweigen muß man aber beachten, daß die Unterschiede der Übergangswiderstände, welche mit dem Umlegen der Potentialverbindungen L1, L2 von N nach X bei P1, P2 zwangsläufig verbunden sind und mehrere Hunderttausendstel Ohm betragen dürften, bereits in die Messung eingehen und deren Ergebnis daher gelegentlich um einige Millionstel verfälschen könnten, was bei Brückenzweigwiderständen von 100 oder gar 1000 Ohm nicht zu befürchten ist. Im übrigen ist es an sich auch nicht etwa nötig, an dem Brückenverhältnis 1 : 1 festzuhalten, welches auch zu I: IO oder I: IOO bzw. IO: I oder IOO: I gewählt werden könnte, doch ergibt sich bei unsymmetrischen Thomson-Brücken im allgemeinen eine Schwierig keit daraus, daß dann auch der Vergleichswiderstand einerseits und das Meßobjekt andererseits im gleichen Widerstandsverhältnis zueinander wie die Brückenzweige stehen müssen und der größere von beiden daher für die hohe Strombelastung des kleineren dimensioniert sein muß, und die gleiche Meßempfindlichkeit zu wahren, deren Beeinträchtigung liei der Messung gerade kleiner Widerstände im allgemeinen mit einer Verringerung der Genauigkeit verbunden sein würde. Ist z. B. der Widerstand von X und N = O,OOOI Ohm und zur Erzeugung eines hinreichend großen Spannungsabfalles an seinen Potentialklemmen eine Strombelastung von soooA erforderlich, so müßte bei einem Brückenverhältnis von 100 : 1 der Vergleichswiderstand auf der anderen Brückenseite 0,01 Ohm betragen, dessen Dimensionierung für IOOO A einen wirtschaftlich ikaum zu rechtfertigenden Aufwand erfordern würde. Sind aber die lieiderseitigen Widerstände wiederum nicht für die gleiche Strombelastung ausgelegt, so nehmen sie unter deren Wirkung einen verschiedenen Temperaturgang an, was auch bei der Substitutionsmethode zu erheblichen Meßfehlern führen kann.
  • Sowohl aus diesem Grunde als auch weil die symmetrische Thomson-Brücke der unsymmetrischen in bezug auf Empfindlichkeit grundsätzlich überlegen ist, wird man bei einer Brücke gemäß der Erfindung das Verhältnis 1 : 1 im allgemeinen vorziehen.
  • Schließlich sei noch besonders hervorgehoben, daß die ganze Brücke nicht einen einzigen Widerstand enthält, auf dessen besonders genaue Justierung auf einen bestimmten Wert es ankäme oder dessen Genauigkeit auch nur annähernd jeneGrößenordnung erreichen müßte, mit der die beiden Meßobjekte verglichen werden können. Dies gilt nicht nur für die vier Brückenzweige, sondern namentlich für die Nebenschlußabgleichkurbelwiderstände.
  • Aus nur praktischen, nicht aber durch die Methode an sich bedingten Gründen wird es im allgemeinen lediglich ratsam sein, die Vergleichswiderstände möglichst genau, bei dem Beispiel der Fig. 3 also auf die Werte 0,I0005, 0,010005, 0,OOI0005 und 0,OOOI0005 Ohm abzugleichen, weil anderenfalls die Messung von Objekten mit selbst verhältnismäßig geringen Abweichungen von ihrem Nennwert gelegentlich Nebenschlußwiderstände erfordern könnte, die außerhalb ihres eingebauten Bereiches liegen, so daß man zum Anschluß eines äußeren Widerstandssatzes an den Klemmen Z,, Z2 greifen und damit auf die großen Vorteile der reziproken Abstufung verzichten müßte.
  • PATENTANSPROCHE I. Substitutions-Meßbrücke zum Vergleichen kleiner Widerstände gleichen Nennwertes in Thomson-Schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichswiderstand der Brücke einen Nebenschluß aufweist, durch dessen Veränderung sich beim aufeinanderfolgenden Anschluß beider Vergleichsobjekte die gleiche Winkellage des Galvanometerspiegels od. dgl., insbesondere dessen Nullstellung, erzielen läßt.

Claims (1)

  1. 2. Meßbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschluß aus parallel geschalteten Kurbeldekaden mit je zehn reziprok abgestuften Widerstandswerten besteht.
    3. Meßbrücke nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der wechselweise Anschluß der beiden Vergleichsobjekte mittels fliegender Potentialleitungen (L1, L2) erfolgt, deren Widerstand in die Brückenzweige eingeeicht ist.
    4. Meßbrücke nach Anspruch I, gekennzeichnet durch zwei Klemmböcke mit je mindestens zwei Klemmschrauben zum Anschluß eines äußeren Vergleichswiderstandes und eines diesen überbrückenden Regelwiderstandes, der zur Einstellung derjenigen resultierenden W.iderstänlde dient, mit denen sich beim aufeinanderfolgenden Anschluß beider Vergleichsobjekte die gleichen Galvanometerausschläge ergeben.
    . Meßrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der vier Brückenzweige mit einem Trimmer, z. B. mit an einem Bruchteil seines Widerstandes liegenden Nebenschlußkurbeln, versehen ist, durch deren Einstellung die vier Zweige eine völlig abgeglichene Wheatstone-Brücke ergeben können.
    6. Meßbrücke nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet durch einen Klemmbock (W), auf welchen die Kabelschuhe (P1, P2) der fliegenden Potentialleitungen (Lr, L2) zu einem Brückeneckpunkt vereinigt werden können, und durch die Ausbildung der zum äußeren Anschluß eines Vergleichs und Nebenschlußwiderstandes dienenden Klemmböcke (Zt, Z2) als Stöpselkontakte, durch deren Überbrückung mittels eines Stöpsels die Wheatstone-Schaltung der vier Brückenzweige vervollständigt wird.
    7. Meßbrücke nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vergleichsobjekte mit dem Vergleichswiderstand durch eine gemeinsame Leitung verbunden sind, welche von der die Meßobjekte untereinander verbindenden Leitung an einem Punkt abgezweigt ist, der in bezug auf diese widerstandssymmetrisch liegt, und daß die anderen Stromklemmen der Meßobjekte getrennt an einen zweckmäßigerweise zugleich als Stromwender dienenden Umschalter geführt sind, mittels dessen die beiden Widerstände abwechselnd in den Strom'kreis gelegt werden können.
    8. Meßbrücke nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Vergleichswiderständen (V) verschiedener Größe, die mittels eines Meßbereichwählers wechselweise in den Stromkreis gelegt werden können.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1616390B1 (de) * 1968-02-12 1970-08-27 Krasnod Zd Elektroizmeritelnyc Kombinierte elektrische Wheatstone-Thomson-Messbruecke

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