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DE1281562B - Brueckenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern - Google Patents

Brueckenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern

Info

Publication number
DE1281562B
DE1281562B DEH59001A DEH0059001A DE1281562B DE 1281562 B DE1281562 B DE 1281562B DE H59001 A DEH59001 A DE H59001A DE H0059001 A DEH0059001 A DE H0059001A DE 1281562 B DE1281562 B DE 1281562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
bridge
potentiometer
resistor
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH59001A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Greif
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Training Center GmbH and Co KG
Original Assignee
Hartmann and Braun AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartmann and Braun AG filed Critical Hartmann and Braun AG
Priority to DEH59001A priority Critical patent/DE1281562B/de
Publication of DE1281562B publication Critical patent/DE1281562B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/105AC or DC measuring bridges for measuring impedance or resistance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description

  • Brückenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern Es ist bekannt, zur Messung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern eine Schaltungsanordnung nach A b b. 1 zu verwenden (s. Gebrauchsanweisung EF 10-3 der Fa. Hartmann & Braun AG., S. 10). Eine solche nach dem Prinzip der Wheatstone-Brücke arbeitende Meßanordnung weist parallel zur Nulldiagonale zwei Festwiderstände auf, die je einen Brückenarm bilden; die beiden anderen Brückenanne werden durch die beiden Kabeladern gebildet. Dabei liegt ein veränderbarer Widerstand in Reihe mit der Kabelader, die den kleineren Widerstandswert aufweist. Der veränderbare Widerstand weist zweckmäßigerweise eine linear in Ohm geeichte Skala auf, so daß der Widerstandsunterschied der beiden Kabeladern bei Abgleich der Brücke direkt abgelesen werden kann, ohne daß die Widerstandswerte der Festwiderstände im einzelnen bekannt sein müssen. Einzige Bedingung ist dabei, daß die beiden Festwiderstände exakt gleich sind.
  • Nachteilig bei der bekannten Anordnung ist jedoch, daß der Übergangswiderstand zwischen dem Abgriff des veränderbaren Widerstandes und seiner Widerstandsfiäche direkt verfälschend in das Meßergebnis eingeht, so daß Messungen von Widerstandsunterschieden von Kabeladern, beispielsweise unter 0,1 Ohm, mit der bekannten Anordnung kaum möglich sind. Außerdem wird der Brückenabgleich durch eine unsichere Kontaktgabe erschwert.
  • Aus der deutschen Patentschrift 892789 ist eine Schaltungsanordnung zur Messung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern bis auf Milliohmwerte hinunter bekannt. Diese Brückenschaltung arbeitet jedoch nach der sogenannten Ausschlagmethode, bei der die Veränderung eines Brückenzweiges durch die Größe des Stromes in der Meßdiagonale bestimmt wird. Bei dieser Schaltungsanordnung wird zwar der bei der nach der Nullmethode arbeitenden Brückenschaltung wegen seines Kontaktwiderstandes als nachteilig bekannte Abstimmwiderstand vermieden, jedoch muß jetzt das Ausschlaginstrument für jedes Kabel neu geeicht werden. Für diese Eichung sind zusätzliche Schaltelemente erforderlich, die ihrerseits wieder mit einem eigenen Fehler behaftet sind, der in die Meßgenauigkeit eingeht.
  • Zudem wird für die Ausschlagmethode ein Instrument benötigt, an das höhere Anforderungen als an ein Nullinstrument, das nur den Nullpunkt genau anzeigen muß, gestellt werden. Bei einem Ausschlaginstrument ist der Temperatureinfluß zu beachten, der als zusätzlicher Fehler in die Messung eingeht.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, unter Beibehaltung des bekannten Prinzips zur Messung der Wider- standsunterschiede zweier Kabeladern nach der Nullmethode dieses so zu verbessern, daß selbst kleinste Widerstandsunterschiede zweier Kabeladern gemessen werden können, wobei der Widerstandsunterschied der beiden Kabeladern-direkt abgelesen werden können soll, ohne daß weitere Rechnungen, die sich aus der Dimensionierung der Brückenzweige ergeben, notwendig sind.
  • Die Erfindung geht dabei aus von einer Brückenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern, die in zwei einen Parallelpfad zur Brückenausgangsdiagonale bildenden Brückenzweigen liegen, mit zwei gleich großen Festwiderständen in den beiden anderen Zweigen sowie mit einem im Verhältnis zu den Festwiderständen kleinen Widerstand mit veränderlich einstellbarem Abgriff zwischen einer der Kabeladern und einem der Festwiderstände. Die Erfindung -löst die Aufgabe dadurch, daß der den Abgriff aufweisende Widerstand, wie an sich bei Widerstandsmeßbrücken bekannt, als Potentiometer in der Weise in die Brücke geschaltet ist, daß sein Abgriff im Brückennullzweig einen Brükkeneckpunkt bildet und daß die Festwiderstände wenigstens zehnmal größer als die - anderweitig ermittelten - Widerstände der Kabeladern sowie wenigstens tausendmal größer sind als der Potentiometergesamtwiderstand.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist dann noch die Summe der Widerstandswerte des einen Festwiderstandes und des mit diesem in Reihe liegenden Potentiometerwiderstandes gleich dem Widerstandswert des benachbarten Festwiderstandes.
  • Außerdem ist es bei Messungen sehr geringen Widerstandsunterschiedes der beiden Kabeladern zweckmäßig, dem Potentiometer einen Widerstand mit geringem Widerstandswert parallel zu schalten.
  • Insbesondere aus der deutschen Patentanmeldung S23078IXd/21e ist es bekannt, Schaltungen der Wheatstone-Brücke als Schleifdrahtbrücke auszuführen, bei der zwei benachbarte Widerstände oder Teile davon als Schleifdraht ausgebildet sind, auf denen ein Gleitkontakt, in dessen Stromkreis sich das Nullinstrument befindet, verschoben werden kann. Ein Zeiger gestattet, die Stellung des Gleitkontaktes und damit direkt das Verhältnis der beiden Widerstände abzulesen. Durch Multiplizieren dieses Verhältnisses mit einem Normalwiderstand kann der unbekannte Widerstand ermittelt werden. Solche Schleifdrahtbrücken gestatten jedoch keine genaueren Widerstandsmessungen als etwa 0,1 Ohm; außerdem erlauben sie nicht, den Widerstandsunterschied zweier fast gleich großer Kabeladern mit ausreichender Genauigkeit ohne weitere Rechnungen direkt zu bestimmen.
  • Demgegenüber ermöglicht die Erfindung bei Verwendung eines Potentiometers in einer Wheatstone-Brückenschaltung in Verbindung mit der vorgeschlagenen Dimensionierung die direkte Bestimmung von Kabelader-Widerstandsunterschieden mit einer bisher in ähnlichen Schaltungen nicht möglichen Genauigkeit.
  • Aufbau und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltung werden im folgenden an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 eine bekannte Schaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern, F i g. 2 die erfindungsgemäße Schaltung.
  • In Fig.2 ist mit 8 das Potentiometer mit Abgriff 9 bezeichnet, das in der erfindungsgemäßen Brückenschaltung den veränderbaren Widerstand 6 nach Fig. 1 ersetzt. Dadurch wird erreicht, daß der wechselnde Übergangswiderstand zwischen Schleifer und Widerstandsfläche des Widerstandes 6, der in der Meßanordnung nach F i g. 1 keine genaueren Messungen des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeln als etwa 0,1 Ohm zuließ, nunmehr nicht mehr als Meßergebnis verfälschen kann, sondern als Wi-Widerstand im Nulizweig der Brücke auftritt. Er kann so beispielsweise dem Innenwiderstand des Nullinstrumentes hinzugerechnet werden und hat keinen Einfluß mehr auf das Meßergebnis.
  • Die Brücke wird jedoch durch das Einführen eines Potentioinetersy dessen Abgriff einen Brückénèckpunkt im Nullzweig bildet, mit einem methodischen Fehler behaftet, wenn man den Widerstandsnnterschied der beiden Kabeladern wiedet direkt ablesen will und auf eine Verhältnisrechnung verzichtet. Dieser Fehler ergibt sich dadurch, daß sich mit dem Ausgleich des Differenzwiderstandes der zu messenden Kaheladern das Verhältnis der Festwiderstände ändert. Der Fehler wird dann vernachlässigbar klein, wenn die Festwiderstände 3 und 4 wenigsten zehnmal größer als die Widerstandswerte der Kabeladern 1 und 2 und wenigstens tausendmal größer als der wirksame Potentiometerwiderstand sind, der sich als resultierender Widerstand aus dem Potentiometerwiderstand X und einem beliebig zu diesem parallel zu schaltenden Widerstandes 10 ergibt. Dann liegt nämlich der Widerstandswert, der sich bei ändernden Einstellungen des Potentiometers jeweils zu dem Festwiderstand 4 addiert, innerhalb einer vernachlässigbaren Fehlertoleranz und hat auf das Brückengleichgewicht praktisch keinen Einfluß.
  • Als Abgleichpotentiometer kann beispielsweise ein Zehngang-WendelpotentioMeter verwendet werden, so daß sehr genau abgeglichen werden kann; außerdem ist es möglich, den Widerstandsunterschied der beiden Kabeladern beispielsweise durch Parallelschalten von weiteren Widerständen mit beliebig kleinerem Widerstandswert zu dem Potentiometerwiderstand, was im übrigen auch während des Abgleich vorgangs geschehen kann> auch für sehr kleine Werte sehr genau zu bestimmen. Es besteht aISo die Möglichkeit, bei Verwendung eines relativ hochohmigen Potentiometers mit linearer Ableseskala, an der der Widerstandsunterschied direkt abgelesen werden kann, beispielsweise also mit einem schon erwähnten Zehngang-Wendelpotentiometer, durch die Parallelschaltung eines Widerstandes 10 einen kleineren Meßbereich für die Widerstandsunterschiedsmessung zu erhalten Der an sich bei der angegebenen Dimensionierung vernachlässigbare Fehler der Brücke ist jedoch dann gleich Null, wenn, bei Gleichheit der beiden Festwiderstände, der Kabelwiderstand 2 genau um den Widerstandsbetrag zu klein ist, den der Schleifer 9 des Potentiometers bei Einstellung auf den äußersten Abgriffpunkt einnimmt. Bei dieser Einstellung sind sowohl die beiden Kabelwiderstände (der Kabelwiderstand 1 entspräche der Summe des Kabelwiderstandes 2 und des gesamten Potentiometerwiderstandes) als auch die beiden Festwiderstände gleich groß und die Brücke im völligen Gleichgewicht.
  • Da jedoch der Fall viel häufiger ist, daß die beiden Kabelwiderstände fast gleich große Werte aufweisen, empfiehlt es sich in einer Ausgestaltung der Erfindung, die Summe des Festwiderstandes 4 und des mit diesem in Reihe liegenden Potentiometerwidersandes, der gegebenenfalls durch einen parallel zu schaltenden Widerstand auf einen bestimmten wirksamen Potentiometerwiderstand reduziert ist, gleich groD zu machen dem Widerstandswert des benachbarten Festwiderstandes. Dann ist nämlich der methodische Fehler der Brücke gleich Null, wenn die beiden Kabelwiderstände gleich groß sind; geringe Abweichungen von diesem Wert haben bei dieser Dimensionierung nur einen sehr geringen methodischen Fehler zur Folge.
  • Als günstig haben sich an einem praktischen Ausführungsbeispiel folgende Werte der Widerstände ergeben: Festwiderstand 3 und 4 .. je IOO 000 Ohm; Potentiometerwiderstand.. von 0 bis 10 Ohm, umschaltbar auf 0 bis 1 Ohm; abelwiderstände .. . je nach Messung, beispielsweise etwa je 100 Ohle.
  • Sollen sehr genane Messungen eingehalten werden, ist es beispielsweise auch möglich, wenn durch Parallelschalten eines Widerstandes zum Potentiometerwiderstand dieser v-&ändert wird, gleichzeitig auch den Festwiderstand 4 so zu ålidernS daß die Summe des Potentiometerwiderstandes und des Festwiderstandes 4 im er einen konstanten Wert ergibt, def gleich groß ist dem Widerstandswert des Festwiderstandes 3.

Claims (4)

  1. Patentansprüche : 1. Brückenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabel adern, die in zwei einen Parallelpfad zur Brückenausgangsdiagonale bildenden Brückenzweigen liegen, mit zwei gleich großen Festwiderständen in den beiden anderen Zweigen sowie mit einem im Verhältnis zu den Festwiderständen kleinen Widerstand mit veränderlich einstellbarem Abgriff zwischen einer der Kabeladern und einem der Festwiderstände, dadurch gekennzeichnet, daß der den Abgriff (9) aufweisende Widerstand (8), wie an sich bei Widerstandsmeßbrücken bekannt, als Potentiometer in der Weise in die Brücke geschaltet ist, daß sein Abgriff (9) im Brückennullzweig einen Brückeneckpunkt bildet und daß die Festwiderstände (3, 4) wenigstens zehnmal größer sind als die - anderweitig ermittelten - Widerstände der Kabeladern (1, 2) sowie wenigstens tausendmal größer sind als der Potentiometergesamtwiderstand.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Widerstandswerte des einen Festwiderstandes (4) und des mit diesem in Reihe liegenden Potentiometerwiderstandes (8) gleich ist dem Widerstandswert des benachbarten Festwiderstandes (3).
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Potentiometer (8) ein Widerstand (10) parallel geschaltet ist.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Potentiometerwiderstand in Reihe liegende Festwiderstand (4) auf einen solchen Wert umschaltbar ist, daß die Summe aus dem einen der beiden Festwiderstände (4) und dem mit ihm im selben Brückenzweig wirksamen Potentiometerwiderstand konstant bleibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 892789, 1 028680; deutsche Patentanmeldung S 23078 IX d/21 e (bekanntgemacht am 10. 7. 1953); J. K r ö ne r t, »Meßbrücken und Kompensatoren«, Bd. I, Verlag von R. Oldenbourg, München und Berlin, 1935, S. 105; »Gebrauchsanweisung EF 10-3«, Hartmann &Braun AG., August 1963.
DEH59001A 1966-04-01 1966-04-01 Brueckenschaltung zur Bestimmung des Widerstandsunterschiedes zweier Kabeladern Pending DE1281562B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7324467B2 (en) 2002-10-10 2008-01-29 Infineon Technologies Ag Bridge circuit to suppress echoes in communication devices

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE892789C (de) * 1951-03-21 1953-10-12 Wilhelm Graf Verfahren und Einrichtung zur Messung von Widerstandsunterschieden in Fernmeldekabeln
DE1028680B (de) * 1957-03-29 1958-04-24 Siemens Ag Widerstandsdifferenzmessbruecke

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US7778210B2 (en) 2002-10-10 2010-08-17 Infineon Technologies, Ag Bridge circuit to suppress echoes in communication devices

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