DE837330C - Egge, Kultivator od. dgl. mit hin- und hergehenden Zinken - Google Patents
Egge, Kultivator od. dgl. mit hin- und hergehenden ZinkenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 21. APRIL 1952
// 6091 III/ 4$a
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf Eggen, Kultivatoren und ähnliche Ackerbaugeräte mit Werkzeugen
zur BearlxMtung des Bodens, im folgenden als Zinken l>ezeichnet, die mechanisch hin- und herbewegt
werden oder von einer Seite zur anderen schwingen, wenn das Gerät vorwärts fährt, so daß
sie eine sinusförmige oder im Zickzack verlaufende Arbeitsbewegung ausführen. Die Zinken können in
zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Querreihen angeordnet sein, so daß das gleiche Bodenstück von
wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Zinken l>earlx'itet wird, und die verschiedenen Zinkenreihen
können nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, so dall die wechselnden Seitendrücke, die
bei ihrer hin- und hergehenden oder schwingenden Bewegung entstehen, einander ausgleichen.
Die Erfindung ist auf eine verbesserte Bauart des Getriebes für die Aufnahme und den Antrieb der
Zinken gerichtet. Nach der Erfindungsind dieZinken an einem Querträger mit Hilfe eines Lenker-Parallelogramms
befestigt, das einen oder mehrere bewegliche Zinkenhalter aufweist, die parallel zum
Querträger liegen und an parallelen Lenkern gelagert sind, die einzeln an Lagern des Trägers sitzen,
deren Achsen im wesentlichen parallel und in einer gemeinsamen Querebene liegen, so daß die Lenker
gemeinsam von einer Seite zur anderen schwingen können, und die in dieser Ebene nicht in gleicher
Höhe liegen, um das Gelenksystem gegen das von
dem Bodenwiderstand der Zinken herrührende Moment zu stützen, das das Gelenksystem um die
Achse des Querträgers und der die Zinken tragenden Halter zu drehen sucht.
Der Querträger kann so ausgebildet sein, daß er durch in Abständen auf ihm angebrachte Glieder
und durch ein vom Träger nach oben ragendes Glied mit einem Traktor gekuppelt werden kann. Der
ίο Träger kann auf diese Weise an Kupplirngsgliedern
des Traktors befestigt werden, die auf dem Traktor in unterschiedlichen Höhen angebracht sind; dies
sichert das Gerät gegen Kippen.
Vorzugsweise weist das Gerät zwei Zinkenhalter auf, die an entgegengesetzten Enden zweiarmiger
Hel>el gelagert sind, mit denen die Zinkenhalter am Träger angebracht sind und die dafür sorgen, daß
die beiden Zinkenhalter nach entgegengesetzten Richtungen l>ewegt werden. Die Zinkenhalter
können ihren Antrieb von einem Riemengetriebe oder Getriel>ekasten erhalten, der auf dem Träger
montiert ist und eine Längswolle aufweist, die mit einer Zapfwelle des Traktors verbunden werden
kann.
N'ach einem weiteren Merkmal der Erfindung
werden selbstrluchteiide Lager, die Gummipuffer
oder ähnliche elastische Buctisen enthalten, zur Befestigung
der Lenker am Träger und am Zinkenhalter verwendet. Solche selbstfluchtende Lager
erleichtern die Herstellung dadurch, daß die sehr kleinen Toleranzen bei der Bemessung der Lagerabstände
und der Ausrichtung der Lager fortfallen können. Außerdem kann das Gelenksystem leichter
und weniger starr ausgeführt werden alts l>ei starren Lagern, bei denen es unter großer Belastung leicht
zum Fressen der Lager durch Verdrehung des Gelenksystems kommt.
Xach der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, die
Zinkenhalter rohrförmig zu gestalten. Hierdurch wird gegenüber Zinkenhaltern mit vollem Querschnitt
eine erhebliche Verminderung der hin- und hergehenden Massen und eine Verringerung der
durch die Massenträgheit bedingten Stöße erreicht.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung eines Gerätes nach der Erfindung, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Gerätes von hinten,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach Linie 4-4 von Fig. 2.
Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, weist das Gerät zwei aufeinanderfolgende Reihen von Zinken 1
und 2 auf, die von einem an einem Traktor zu l>efestigenden Querträger 3 getragen werden.
Die Zinken 1 werden von einem Zinkenhalter 4, der vor dem Träger 3 liegt, und die Zinken 2 von
einem Zinkenhalter 5, der hinter dem Querträger 3 Hegt, getragen. Die Zinkenhalter sind mit dem
Träger 3 durch zweiarmige Hebel 6 und 7 verbunden. Diese Hebel s-ind auf dem Träger 3 gelagert,
an ihren vorderen Enden mit dem Zinkenhalter 5 und an ihren hinteren Enden mit dem Zinkenhalter 4
gelenkig verbunden. Die Zinkenhalter 4 und 5 und die Hebel 6 und 7 bilden somit ein paralleles Gelenksystem.
Die Hebel 6 und 7 schwingen um parallele, senkrechte Achsen, die in einer gemeinsamen Ebene
liegen, so daß sie gemeinsam von einer Seite auf die andere schwingen können. Die Hebel sind jedbch
nicht waagerecht aufeinander ausgerichtet, sondern satzweise in verschiedenen Höhen angeordnet. In
der dargestellten Ausführung sind an dem Träger 3 zwei Hebel 6 mittels nach oben vorstehender
Zapfen 8 und drei Hebel 7 mittels nach unten ragender Zapfen 9 gelagert. Die Hebel 6 sind somit
höher a!ls die Hebel 7 angeordnet. Die Enden der Hebel 6 sind mit den Zinkenhattern 4 und 5 mittels
verhältnismäßig langer Zapfen 10, die Enden der Hebel 7 mittels verhältnismäßig kurzer Zapfen 11
gelenkig verbunden, wobei die unterschiedliche Länge der Zapfen 10 und 11 durch die unterschiedliche
Höhenlage der Hebel 6 und 7 bedingt ist.
Durch die Anordnung der die zweiarmigen Hebel 6 und 7 tragenden Lager in verschiedener
Höhe ist diese Bauart sehr gegen die an den Zinken angreifenden Widerstandskräfte verstärkt, die die
zweiarmigen Hebel'um die Achse des Trägers 3 zu drehen suchen. go
Der Querträger 3 ist an einem Rahmen 12 angebracht, der an einem Traktor befestigt werden
kann. Dieser Rahmen hat Zapfen 13, die mit Kupphingsösen des, Traktors zusiammengreifen. Er
weist außerdem eine Kupplungsöse 14 auf, die höher liegt als die Zapfen 13. Der Rahmen kann auf diese
Weise mit Kupplungsgliedern des Traktors verbunden werden, die sich parallel verstellen lassen,
um den Rahmen zu heben oder zu senken. Die Lage der Kupplungsglieder in verschiedener Höhe ist zur
Sicherung des Gerätes gegen Kippen wichtig, womit man erreicht, daß sowohl die vorderen als auch die
hinteren Zinken in den Boden eingreifen.
Die Zinkenhalter 4 und 5 können von einer auf dem Träger 3 befindlichen Kurbelwelle 14' in hin-
und hergehende oder schwingende Bewegung versetzt werden. Die Kurbelwelle 14' ist mit dem
Zinkenhalter 5 durch eine Schubstange 15 verbunden. Die Kurbelwelle wird mittels Riemen 16
von einer Welle 17 angetrieben, die über eine Kreuzkupplung
18 mit der Zapf en welle dies Traktors gekuppelt werden kann. Die zweiarmigen Hebel 6
und 7 stellen sicher, dlaß sich die Zinkenhalter 4 und 5 nach entgegengesetzten Richtungen bewegen.
Die Lager der zweiarmigen Hebel 6 und 7 am Träger 3 sind vorteilhaft mit Buchsen 19 aus Gummi
oder anderem elastischen Material versehen, die zwischen dem Lagerglied 20 (Fig. 4) und dem das
Lager umgebenden Teil 21 des Hebels angeordnet
sind. Die Lager sind dadurch seH>stfluchtend und
können sich quer zur Drehachse etwas verschieben. Diese Buchsen aus Gummi od. dgl. wirken als Stoßdämpfer und gleichen Fehler beim Ausrichten und
in der Bemessung der Lagerabstände aus, so daß die Herstellung mit größeren Toleranzen erfolgen
kann als bei starren Lagern.
Claims (5)
- Wie sich Fig. 4 entnehmen läßt, können die Zinkenhalter 4 und 5 rohrförmig ausgebildet sein. Hierdurch wird die Masse der hin- und herbewegten Teile erheblich verringert und eine Verminderung der durch Massenträgheit bedingten Stöße erreicht. Mit 22 sind Stützrollen bezeichnet, die mit schwenkbar gelagerten Armen 23 am Rahmen 12 angebracht sind. Die Arme 23 können mittels Spindeln 24 und ΚιιιΊχΊη 25 gehoben und gesenkt werden.Bei Nichtgebrauch befinden sich die Stützrollen 22 in der in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten angehobenen Lage. Während der Arbeit des Gerätes werden sie durch Drehen der Kurbeln gesenkt, bis sie den Boden berühren und die Zinken ι und 2 auf die gewünschte F.ingriffstiefe einstellen.i. Ackerbaugerät, wie Egge, Kultivator od. dg!., mit nach unten weisenden Zinken, die an mit Lenkern an einem Querträger schwingbar gelagerten Haltern sitzen und 1>eim Ziehen des Gerätes mechanisch von einer Seite zur anderen hin- und herbewegt oder geschwungen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (6, 7) der Zinkenhalter (4, 5) am Träger (3) mittels Lagern befestigt sind, die mit ihren Achsen im wesentlichen parallel und in einer gemeinsamen Querebene angeordnet sind, jedoch in unterschiedlicher Höhe liegen.
- 2. Ackerbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zinkenhalter tragenden Lenker aus zweiarmigen Hebeln (6, 7) bestehen, die an dem Querträger (3) gelagert sind und die an ihren Enden sitzenden Zinkenhalter (4, 5) nach entgegengesetzten Richtungen bewegen. .
- 3. Ackerbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenhalter (4, 5) ihren Antrieb von einer auf dem Querträger (3) montierten Kurbelwelle (14') erhalten, die durch eine an die Zapfwelle eines Traktors anzuschließende Längs welle (17) angetrieben wird.
- 4. Ackerbaugerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zinkenhalter mit den Lenkern (6, 7) verbindenden Lager als selbstfluchtende Lager mit Buchsen (19) aus Gummi oder ähnlichem elastischem Stoff versehen sind.
- 5. Ackerbaugerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenhalter (4, 5) als Hohlträger ausgebildet sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenI 5139 4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2224849A GB666533A (en) | 1949-08-26 | 1949-08-26 | Improvements in or relating to reciprocating cultivators |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE837330C true DE837330C (de) | 1951-04-21 |
Family
ID=10176294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH6091A Expired DE837330C (de) | 1949-08-26 | 1950-10-01 | Egge, Kultivator od. dgl. mit hin- und hergehenden Zinken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE837330C (de) |
| GB (1) | GB666533A (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963653C (de) * | 1951-05-18 | 1957-05-09 | Wilhelm Pluemecke Fa | Seitlich hin- und herschwingende Egge mit mehreren Zinkenreihen |
| DE1012770B (de) * | 1952-03-19 | 1957-07-25 | Gustav Rutkowski | Schwingegge |
| DE1099248B (de) * | 1956-10-17 | 1961-02-09 | Massey Harris Ferguson Inc | Landwirtschaftliches Geraet, dessen Rahmen an dem Kraftheber eines Schleppers angelenkte Stuetzteile aufweist |
| DE1118524B (de) * | 1959-09-03 | 1961-11-30 | W Pluemecke Fa | Lenkvorrichtung fuer ein landwirtschaftliches Mehrzweckanbaugeraet |
| DE1154300B (de) * | 1961-02-21 | 1963-09-12 | Fritz Scheifele | Egge mit einem oder mehreren neben-einander angeordneten Eggenfeldern |
| DE1175026B (de) * | 1962-09-28 | 1964-07-30 | Ernst Beck | Ruettelegge |
| DE1205327B (de) * | 1963-04-11 | 1965-11-18 | Joost Gijzenberg | Egge |
| DE2540938A1 (de) * | 1974-09-16 | 1976-04-01 | Lely Nv C Van Der | Bodenbearbeitungsmaschine |
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|---|---|---|---|---|
| US2980190A (en) * | 1958-01-03 | 1961-04-18 | Gerald C Hannagan | Crop thinner |
-
1949
- 1949-08-26 GB GB2224849A patent/GB666533A/en not_active Expired
-
1950
- 1950-10-01 DE DEH6091A patent/DE837330C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB666533A (en) | 1952-02-13 |
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