DE837119C - Tonregelungsschaltung bei einem Niederfrequenzverstaerker - Google Patents
Tonregelungsschaltung bei einem NiederfrequenzverstaerkerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
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- H03G5/02—Manually-operated control
- H03G5/04—Manually-operated control in untuned amplifiers
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Description
- Tonregelungsschaltung bei einem Niederfrequenzverstärker In dein Patent 8i4 607 ist eine Schaltung für eine Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstärker beschrieben, die sich besonders gut zur Anbringung in der \'iederfrequenzverstärkerstufe (Endstufe) eines Futikenipfangsgerätes eignet. Bei dieser Schaltung, die einen Röhrenverstärker und einen irn Gegenkopplungskreis des Verstärkers eingeschalteten, mit einem Gleitkontakt versehenen Spannungsteiler enthält, wobei durch Änderung der Lage dieses Gleitkontaktes eine Änderung der Frequenzcharakteristik des Verstärkers erfolgt, wird einem von zwei festen Kontakten des Spanntnigsteilers über ein Tieftonfrequenzen durchlassendes Filter und dem anderen festen Kontakt über ein die Mitteltonfrequenzen durchlassendes Filter die im Ausgang des Verstärkers erzeugte Gegenkopplungsspannung zugeführt, derart, daB die Verstärkung der Mitteltonfrequenzen praktisch unabhängig von der Lage des Gleitkontaktes des Spannungsteilers ist, während die Gegenkopplungsspannung über eine die Hochfrequenzen hindurchlassende Impedanz dem Gleitkontakt bzw. einem dritten festen Kontakt des Spannungsteilers zugeführt wird und der dritte feste Kontakt bzw. der Gleitkontakt mit dem Eingang des Verstärkers über eine die Hochtonfrequenzen durchlassende Impedanz verbunden ist, so daB, wenn der Gleitkontakt des Spannungsteilers sich in der Nähe des dritten festen Kontaktes befindet, eine starke Gegenkopplung der Hochtonfrequenz im Verstärker stattfindet.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung dieser Schaltung. Ihr liegt der Umstand zugrunde, daß bei einer Niederfrequenzverstärkerschaltung, besonders bei einer in der Niederfrequenzverstärkerstufe eines Funkentpfanhsgerätes verwendeten Schaltung, häufig bereits besondere Gegenkopplung oder andere Mittel vorgesehen sind, durch die eine Abschwächung der Zwischentöne gegenüber den niedrigen und den hohen Tonfrequenzen bewirkt wird. Eine solche Gegenkopplung des mittleren Tonfrequenzbereiches findet sich oft vor, wenn der Empfänger eine physiologische Regelung enthält, d. h. eine Regelutig, bei der, wenn unter Zuhilfenahme eines I_<tutst'irkereglers der Verstärkungsgrad des Verstärkers auf einen hohen Wert eingestellt wird, die niedrigen Tonfrequenzen in geringerem Maße gegenüber den Zwischen- und den Hochtonfrequenzen verstärkt werden, als wenn der Lautti -eregler auf einen niedrigen Verstärkungsgrad s ärk des Verstärkers eingestellt ist. Bei einem solchen Verstärker ist gemäß der Erfindung die Möglichkeit gegeben, die Tonregelschaltung, und zwar besonders das erwähnte Filter, für den mittleren Tonfrequenzbereich zu vereinfachen.
- Gemäß der Erfindung ist der mittlere Tonfrequenzbereich im vorangehenden Kanal des iederfrequenzverstärkers gegenüber den niedrigen und den hohen Tonfrequenzen abgeschwächt, und anstatt der Verbindung des festen Kontaktes über ein Zwischentonfilter mit der Quelle mit einer der Ausgangsspannung des Verstärkers proportionalen Spannung ist dieser feste Kontakt über ein wenigstens den mittleren Tonfrequenzbereich und die Hochtonfrequenzen durchlassendes Filter mit einem Punkt konstanten Potentials verbunden.
- 1>ie Erfindung wird nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- 1)(-r im rechten Teil der Figur dargestellte \ iederfrequenzverstärker. dessen Bezugsziffern denen der Schaltung nach Fig. 4 des Hauptpatentes entsprechen, enthält eine Entladungsröhre 3, mittels deren die Tiber die Leitung i zugeführten Schwingungen verstärkt und Tiber einen Ausgangstransforrnator 4 einem Verbrauchsgerät, z. B. einem Lautsprecher, zugeführt werden. Der Gitterkreis der Verstärkerröhre 3 enthält einen Spannungsteiler 5. bei dem ein fester Kontakt a. über ein Filter 6, 7, (las die niedrigen Tonfrequenzen durchläßt, mit einem Punkt mit der Ausgangsspannung des Verstärkers proportionaler Spannung, z.B. mit der oberen Seite A der Sekundärwicklung des Transformators 4, verbunden ist. Das Gitter der Verstärkerröhre 3 ist weiter mit einem festen Kontakt c des Spannungsteilers verbunden, während der Gleitkontakt über einen nur die hohen Tonfrequenzen durchlassenden Kondensator 14 auch mit einem Punkt mit der Ausgangsspannung des Verstärkers proportionaler Spannung, z. B. demselhen Punkt A, oder mit einer Anzapfung F_ der Sekundärwicklung des Transformators 4 verbunden ist. Hierdurch ergibt sich, daß, wenn sich der Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 in der Nähe des dritten, festen Kontaktes c befindet, eine ' starke Gegenkopplung der hohen Tonfrequenzen im Verstärker stattfindet. Es ist auf diese Weise einerseits möglich, den Verstärker zum Verstärken von Sprechschwingungen (Sprachwiedergabe) geeignet zu machen, d. h. wenn sich der Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 in der Nähe des festen Kontaktes a befindet, während andererseits der Verstärker ein starkes Abschneiden der höhen Tonfrequenzen (Dumpfwiedergabe) ermöglicht, wenn sich der Gleitkontakt in der Nähe des festen Kontaktes c befindet.
- Die Beeinflussung des mittleren Tonfrequenzbereiches ergibt sich gemäß der Erfindung dadurch, daß in dem der Verstärkerröhre 3 vorangehenden Kanal mit Sperrwiderstand 15 eine starke Gegenkopplung des mittleren Tonfrequenzbereiches wirksam ist, z. B. indem eine mit der Ausgangsspannung proportionale Spannung über ein Zwischentonfilter dem Gitterkreis der Entladungsröhre 27 zugeführt wird, weiter ist ein fester Kontakt b des Spannungsteilers 5 über ein wenigstens den mittleren Tonfrequenzbereich und die Hochtonfrequenzen durchlassendes Filter mit einem Punkt konstanten Potentials, z. B. über einen Kondensator 20 von z. B. 50 000 bis ioo ooo pF mit Erde, verbunden.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Dadurch, daß im Gitterkreis der Verstärkerröhre 27 eine starke Gegenkopplung der mittleren Frequenzen wirksam ist, werden die über die Leitung i der Verstärkerröhre 3 zugeführten Schwingungen eine Abschwächung der Zwischentöne gegenüber den niedrigen und den höhen Tönen aufweisen. Dadurch jedoch, daß außerdem im Gitterkreis der Verstärkerröhre 3 eine frequenzabhängige Gegenkoppelspannung wirksam gemacht wird, deren Frequenzabhängigkeit durch die Stellung des Gleitkontaktes des Spannungsteilers 5 bestimmt ist, ist die endgültige Verstärkungskennlinie derart, daß, wenn sich der Gleitkontakt in der Nähe des festen Kontaktes a des Spannungsteilers befindet, sowohl die niedrigen als auch die mittleren Tonfrequenzen gegengekoppelt sind (Sprechlage), während, wenn sich der Gleitkontakt in der Nähe des festen Kontaktes c befindet, sowohl die mittleren als auch die Hochtonfrequenzen gegengekoppelt sind (Dumpflage). Befindet sich der Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 in der Nähe des festen Kontaktes b, der über den Kondensator 20 mit Erde verbunden ist, so wird eine Gegenkopplung der hohen Tonfrequenzen nicht mehr stattfinden, da die Impedanz des Kondensators 2o klein im Verhältnis zu dem nur hohe Tonfrequenzen durchlassenden Kondensator 14 ist, und auch eine Gegenkopplung der niedrigen Tonfrequenzen wesentlich gemindert ist, da die über den Kondensator 7 wirksame Gegenkoppelspannung für niedrige Tonfrequenzen hinsic'htlic'h der Spannung über die Impedanz des zwischen den Kontakten a und b liegenden Teils des Spannungsteilers 5 und die des Kondensators 20
geteilt wird. Die Schaltung ist auf diese `''eise ereinfaclit, ohne (laß die Vorteile verlorengehen, die in der Möglichkeit liegen, einerseits einen kontinuierlichen Übergang von der Sprachwieder- gabe in die @ftlsilcwiedergal)e und die Dumpf- wiedergabe zu bewerkstelligen, wobei andererseits dennoch die Verstärkung des Zwischentonbereichs. für den das menschliche Ohr arn empfindlichsten ist. infolge der Tonregelung nicht geändert wird. Die ertindungsgemä ß ausgeführte Schaltung ist besonders yortcilhaft in \'erbindung mit der bereits orgeschlagenen sog. physiologischen Tonregelung t crt@-cttcll>ar. Die llezugsziffern beim vorliegenden _ltisfiilirttligslieispiel links in der Figur (mit Aus- nahnie N-<»1 20) sind der Fig. i dieses älteren Patentes cumonltnen: die Sekundärwicklung des Tralisfon-niato@r; 4 ist links unten der Figur aber- nials dargestellt. I)'ei dieser Mattart wird im Gitterkreis der Ver- ät;irkerriilit-e 3 eine Spannung wirksam gemacht, die VOM Gleitkontakt 26 des Lautstärkereglers 24 ge- liefert wird, dessen Scheitel 37 die Niederfrequenz- ;chwingungen über einen Widerstand 23 zugeführt werden und dessen Fuß 31 mit einer Quelle von Gegeilkoplieläpannulig, z. 13. dem Anzapfpunkt r des .\usgangätranätormators 4 der Verstärker- ist. Mittels Widerstände 34 und 4o wird außerdem (lern Scheitel 37 des Laut- ät:irkereglers 24 eine positive Rückkoppelspannung zugeführt, die vorn .lrizapfpunkt D des Ausgangs- transformators 4 geliefert wird; hierdurch ist in diesem Punkt kehle oder nur eine geringe Gegen- dopplung wirksam, während die Zwischentonfilter 33, 34 und 35, 36 bewirken, daß, wenn der Gleit- kontakt 26 des Lautstärkereglers 24 abwärts ge- schoben, cl. 1i. der Verstärkungsgrad der Schaltung gemindert wird, immer mehr der mittlere Ton- frequenzbereich gegetlgekoppelt wird. Da dieser \'erst:irlcer die erforderlichen Schaltelemente 33, 34 und 35.36 für (las Zwischentonfilter bereits ent- hält, errniigliclit es die Erfindung, in der an- gegebenen \\'eise eine Tonregelung mit dieser physiologischen Regelung zu vereinigen; bei dieser Vereinigung critliält die Tonregelung erheblich weniger Schaltelemente. Die angegebene Vereinfachung kann auf ent- sprechende Weise bei den in den Fig. 2 und 3 des Patentes gi4 607 dargestellten Ausführungs- beispielen angewendet werden.
Claims (2)
- P,t,Tr:t\TAt`srr,CcaL: r. Schaltung nach Patent 814607 zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstärker, die sich besonders gut zur Anbringung in der \iederfrequenzverstärkerstufe (Endstufe) eines Futikernpfangsgerätes eignet, und einen Röhrenyerstä rker sowie einen in den Gegenkopplungskreis des \'erst:irkers eingeschalteten, mit einem Gleitkontakt versehenen Spannungsteiler enthält, wobei durch Änderung der Lage dieses Gleitkontaktes eine Änderung der Frequenzcharakteristik des Verstärkers herbeigeführt wird und wobei einem von zwei festen Kontakten dieses Spannungsteilers über ein Tieftonfrequenzen durchlassendes Filter und dem anderen festen Kontakt über ein die Mittelto»ifrequenzen hindurchlassendes Filter die im .\usgang des Verstärkers erzeugte Gegenkopplungssparinung zugeführt wird, derart, daß die NTerstärkung der Mitteltonfrequenzen praktisch unabhängig von der Lage des Gleitkontaktes des Spannungsteilers ist, während die Gegenkopplungsspannung über eine die Hochtonfrequenzen hindurchlassende Impedanz dem Gleitkontakt bzw. einem dritten festen Kontakt des Spannungsteilers zugeführt wird, und der dritte teste Kontakt bzw. der Gleitkontakt mit (lern Eingang des Verstärkers über eine die llochtonfrequenzen durchlassende Impedanz verbunden ist, so daß, wenn der Gleitkontakt des Spannungsteilers sich in der Nähe des dritten festen Kqntaktes befindet, eine starke Gegenkopplung der Hochtonfrequenzen im Verstärker stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Tonfrequenzbereich im vorangehenden Kanal des Niederfrequenzverstärkers gegenüber den niedrigen und den hohen Tonfrequenzen abgeschwächt ist und anstatt der Verbindung des zweiten festen Kontaktes über ein Zwischentonfilter mit der Quelle mit einer der Ausgangsspannung des Verstärkers proportionalen Spannung dieser feste Kontakt über ein wenigstens die Zwischen- und die Hochtonfrequenzen durchlassendes Filter mit einem Punkt konstanten Potentials verbunden ist.
- 2. Schaltung nach Anspruch i, bei der außerdem im Eingangskreis einer Verstärkerröhre ein Lautstärkeregler mit beweglichem Kontakt enthalten ist, dem die zu verstärkenden Schwingungen zugeführt werden und mit dessen Hilfe die Verstärkung geregelt werden kann, dadurch gekentrzeichnet, daß zwei Quellen einer positiven bzw. einer negativen Rückkoppelspatinung, deren Spannungen proportional mit der im Ausgangskreis der Verstärkerschaltung erzeugten Spannung sind, über derart bemessene Tonfilter mit den beiden Enden und mit einem dritten festen Kontakt des erwähnten Spannungsteilers verbunden sind, daß, wenn der bewegliche Kontakt dieses Spannungsteilers eine 'hohe Lage einnimmt, niedrige und hohe Tonfrequenzen in geringerem Maße verstärkt werden als der mittlere Tonfrequenzbereich, w ' hrend, wenn dieser bewegliche Kontakt eine niedrige Lage einnimmt, die niedrigen und die hohen Tonfrequenzen mehr verstärkt werden als der mittlere Tonfrequenzbereich.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL814607X | 1946-10-25 | ||
| NL837119X | 1948-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE837119C true DE837119C (de) | 1952-04-21 |
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ID=34713069
Family Applications (2)
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| DEP20538A Expired DE814607C (de) | 1946-10-25 | 1948-11-04 | Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker |
| DEP46506A Expired DE837119C (de) | 1946-10-25 | 1949-06-21 | Tonregelungsschaltung bei einem Niederfrequenzverstaerker |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20538A Expired DE814607C (de) | 1946-10-25 | 1948-11-04 | Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker |
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1948
- 1948-11-04 DE DEP20538A patent/DE814607C/de not_active Expired
-
1949
- 1949-06-21 DE DEP46506A patent/DE837119C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE814607C (de) | 1951-09-24 |
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