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DE805285C - Niederfrequenzverstaerkerschaltung mit physiologischer Regelung - Google Patents

Niederfrequenzverstaerkerschaltung mit physiologischer Regelung

Info

Publication number
DE805285C
DE805285C DEP50999A DEP0050999A DE805285C DE 805285 C DE805285 C DE 805285C DE P50999 A DEP50999 A DE P50999A DE P0050999 A DEP0050999 A DE P0050999A DE 805285 C DE805285 C DE 805285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
volume control
physiology
contact
movable contact
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP50999A
Other languages
English (en)
Inventor
Henricus Adrianus Broos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE805285C publication Critical patent/DE805285C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G9/00Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control
    • H03G9/02Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers
    • H03G9/04Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • H03G9/06Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes for gain control and tone control
    • H03G9/08Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes for gain control and tone control incorporating negative feedback

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Niederfrequenzverstärkerschaltung mit physiologischer Regelung Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum sogenannten physiologischen Verstärken von Niederfrequenzschwingungen, z. B. zur Anwendung im Niederfrequenzverstärkerteil eines Funkempfangsgeräts. Unter physiologischer Verstärkung wird verstanden, daß im Eingangskreis der Verstärkerschaltung ein den Verstärkungsgrad regelnder Lautstärkeregler eingeschaltet ist, wobei bei einer unteren Lage des beweglichen Kontakts des Lautstärkereglers, d. li. bei einem kleinen Verstärkungsgrad der Schaltung, die niedrigen Tonfrequenzen verhältnismäßig in der Verstärkung gegenüber den Mitteltonfrequenzen (Tieftonphysiologie) bevorzugt bzw. die Hochtonfrequenzen gegenüber den Mitteltonfrequenzen (Hochtonphysiologie) bevorzugt werden.
  • Gewöhnlicherweise ergibt sich eine Tieftonphysiologie mit Hilfe eines Lautstärkereglers, der neben einem Ober- und einem Fußkontakt noch einen dritten, festen Kontakt hat, wobei der zwischen diesem dritten, festen Kontakt und dem Fuß liegende Teil des Lautstärkereglers von einem für die Mittel- und die Hochtonfrequenzen durchlässigen Netzwerk überbrückt wird. Die Hochtonplivsiologie kann z. B. dadurch bewerkstelligt werden, daß der Scheitel des Lautstärkereglers mit dem beweglichen Kontakt über ein für Hochtonfrequenzen durchlässiges Filter verbunden wird. Der Nachteil einer Schaltung mit einer auf solche Weise kombinierten Tief- und Hochtonphysiologie ist der, daß die Tieftonphysiologie nicht mehr geändert wird, wenn der bewegliche Kontakt des Lautstärkereglers sich über den dritten, festen Kontakt hinausbewegt, während hingegen die Hochtonphysiologie bei absteigender Lage des beweglichen Kontakts noch dauernd zunimmt. Es kann dann z. B. mit Hilfe eines vierten, festen Kontakt; und eines zweiten, für die Mittel- und Hochtonfrequenzen durchlässigen Netzwerks auch über den dritten, festen Kontakt hinaus noch etwas Tieftonphysiologie bewerkstelligt werden, aber außer der Unmöglichkeit, dabei eine zufriedenstellende, glatte Regelung zu erzielen, ist die Herstellung eines Lautstärkereglers mit mehreren festen Zwischenkontakten (Anzapfungen) besonders kostspielig.
  • Die Erfindung bezweckt, mit besonders einfachen Mitteln den erwähnten Nachteil zu beheben. Gemäß der Erfindung wird neben der angegebenen Tief- und Hochtonphysiologie eine Verbindung zwischen dem beweglichen Kontakt des Lautstärkereglers und einem Tieftonphysiologie bewerkstelligenden Netzwerk angebracht. Besonders kann diese die zusätzliche Tieftonphysiologie bewirkende Verbindung auf besonders einfache Weise dadurch angebracht werden, daß das zwischen dem dritten Kontakt und . dem Fuß des Lautstärkereglers liegende Netzwerk aus der Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators aufgebaut wird, dessen Verbindungspunkt über einen Widerstand mit dem beweglichen Kontakt des Lautstärkereglers verbunden ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in Fig. i dargestellten Prinzipschaltbildes des in Fig. 2 dargestellten, näher ausgeführten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • In dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Verstärkerröhre 7 angegeben, in deren Eingangskreis ein Lautstärkeregler 4 enthalten ist, der nicht nur mit den beiden Endkontakten i i und 17, sondern auch mit einem dritten, festen Kontakt 12 versehen ist. Am Lautstärkeregler 4 werden zwischen dem Scheitel 17 und dem Fuß ii die zu verstärkenden Schwingungen wirksam gemacht, wobei der Verstärkungsgrad der Schaltung mit Hilfe des beweglichen Kontaktes 6 regelbar ist. Zwischen dem dritten, festen Kontakt 12 und dem Fuß ii des Lautstärkereglers liegt ein für Mittel- und Hochtonfrequenzen durchlässiges, die Niedertonphysiologie bewerkstelligendes Filter, z. B. eine Widerstand- und Kapazitätskombination 15, 16, und die Hochtonphysiologie wird z. B. mit Hilfe eines nur für Hochtonfrequenzen durchlässigen Netzwerks 18, i9 erzielt, das zwischen dem Scheitel 17 und dem beweglichen Kontakt 6 des Lautstärkereglers angebracht ist. Bewegt sich der bewegliche Kontakt 6 abwärts, so werden auf diese Weise sowohl die niedrigen als auch die hohen Töne mehr und mehr verhältnismäßig gegenüber den Mitteltonfrequenzen bevorzugt. Der Nachteil der bisher beschriebenen Schaltung besteht darin, daß über den festen Kontakt 12 hinaus keine weitere Bevorzugung der niedrigen Töne stattfindet, während hingegen die Bevorzugung der hohen Töne noch dauernd zunimmt. Um diesen Nachteil zu beheben, ist nach der Erfindung außerdem noch eine Verbindung zwischen dem beweglichen Kontakt 6 und einem Netzwerk angebracht, das Tieftonphysiologie bewerkstelligt. Ein solches Netzwerk kann z. B. aus der Reihenschaltung eines Widerstands und einer Kapazität bestehen, die zum Lautstärkeregler 4 parallel geschaltet und z. B. mit dem Scheitel 17 bzw. dem Fuß ii verbunden sind. Eine besonders einfache Lösung wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung darin gefunden, daß der Verbindungspunkt des Widerstands 16 und des Kondensators 15 des die Tieftonphysiologie bewerkstelligenden Netzwerks über einen Widerstand 41 mit dem beweglichen Kontakt 6 verbunden wird.
  • In der Einzeldarstellung der Schaltung nach Fig. 2, bei der gleiche Bezugsziffern entsprechende Schaltkontakte in Fig. i bezeichnen, ist der Fuß des Lautstärkereglers 4 mit einer Quelle negativer Rückkopplungsspannung verbunden, die von einer Anzapfung c-e der Sekundärwicklung io eines im Ausgangskreis der Entladungsröhre 7 liegenden Ausgangstransformators 8 gebildet wird, während der Scheitel 17 dieses Lautstärkereglers über Impedanzen 14 und 2o mit einer Quelle positiver Rückkopplungsspannung verbunden ist, die von der Anzapfung c-d dieser Sekundärwicklung io gebildet wird. Die M'iderstände des Lautstärkereglers 4 und der Impedanzen 14 und 2o sind derart bemessen, daß am Scheitel 17 des Lautstärkereglers 4 nahezu keine oder nur eine geringe negative Rückkopplung wirksam ist, während am Fuß des Lautstärkereglers eine starke negative Rückkopplung wirksam ist. So wird in bekannter Weise eine sogenannte verlustfreie negative Rückkopplung der Schaltung erzielt. Außerdem sind Impedanzen 13, 14 in Kombination mit Impedanzen 15, 16 angebracht, so daß auf der Höhe des dritten, festen Kontakts 12 des Lautstärkereglers 4 eine starke, negative Rückkopplung der Mitteltonfrequenzen stattfindet. Das die Hochtonphysiologie bewerkstelligende Filter 18, i9 ist z. B. zwischen dem beweglichen Kontakt 6 und dem Verbindungspunkt der Widerstände 14 und 2o angebracht. Es kann ferner die Impedanz 15, 16 durch einen Widerstand 40 überbrückt und mit einer Quelle negativer Rückkopplungsspannung c-b verbunden werden, die annähernd von gleicher Größenordnung ist wie die Quelle positiver Rückkopplungsspannung c-d, wobei die mit dem Fuß ii des Lautstärkereglers 4 verbundene Quelle negativer Rückkopplungsspannung c-a größer ist als die Quelle c-b, während die Impedanz zwischen der Anzapfung b und dem dritten, festen Kontakt 12 gegenüber der des Widerstandsteils des Lautstärkereglers 4 zwischen dem dritten, festen Kontakt 12 und dem Fuß ii klein bemessen wird. Dies ermöglicht eine krachfreie physiologische Regelung. Es ist dabei empfehlenswert, mit Hilfe eines Trennkondensators 42, z. B. in Reihe mit dem Widerstand 41 oder gewünschtenfalls in Reihe mit dem Widerstand 16, zu vermeiden, daß der Kreis des beweglichen Kontakts 6 von Gleichstrom durchflossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Niederfrequenzverstärkerschaltung mit Tief-und Hochtonphysiologie, wobei im Eingangskreis eines Verstärkers ein Lautstärkeregler (4) liegt, der neben einem Ober- (17) und einem Fußkontakt (ii) noch einen dritten, festen Kontakt (12) hat, der mit einem die Tieftonphysiologie bewerkstelligenden Netzwerk (15, 16) verbunden ist, wobei der bewegliche Kontakt (6) des Lautstärkereglers (4) mit einem die Hocht..:iphysiologie bewerkstelligenden Filter (18, i9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Tieftonphysiologie bei einer Lage des beweglichen Kontakts unterhalb des dritten, festen Kontakts (12) bewirkt wird, indem eine Verbindung zwischen dem beweglichen Kontakt und einem eine Tieftonphysiologie bewerkstelligenden Filter (41, 15, 16) angebracht wird. z. Schaltung nach Anspruch i, bei der das zwischen dem dritten, festen Kontakt (12) und dem Fuß (ii) des Lautstärkereglers liegende Netzwerk aus der Reihenschaltung eines Widerstandes (16) und eines Kondensators (15) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt über einen Widerstand (41) mit dem Verbindungspunkt dieses Widerstands (i6) und dieses Kondensators (15) verbunden ist.
DEP50999A 1948-08-07 1949-08-04 Niederfrequenzverstaerkerschaltung mit physiologischer Regelung Expired DE805285C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL805285X 1948-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE805285C true DE805285C (de) 1951-05-15

Family

ID=19836577

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP50999A Expired DE805285C (de) 1948-08-07 1949-08-04 Niederfrequenzverstaerkerschaltung mit physiologischer Regelung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE805285C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046098B (de) * 1952-06-20 1958-12-11 Siemens Ag Gehoerrichtiger Lautstaerkeregler fuer elektroakustische Wiedergabegeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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