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DE814607C - Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker - Google Patents

Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker

Info

Publication number
DE814607C
DE814607C DEP20538A DEP0020538A DE814607C DE 814607 C DE814607 C DE 814607C DE P20538 A DEP20538 A DE P20538A DE P0020538 A DEP0020538 A DE P0020538A DE 814607 C DE814607 C DE 814607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequencies
amplifier
voltage divider
sliding contact
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP20538A
Other languages
English (en)
Inventor
Henricus Adrianus Broos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE814607C publication Critical patent/DE814607C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/02Manually-operated control
    • H03G5/04Manually-operated control in untuned amplifiers
    • H03G5/06Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • H03G5/08Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes incorporating negative feedback

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstärker Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Tonregelung bei einem wenigstens eine einzige Verstärkerröhre enthaltenden Niederfrequenzverstärker, der sich besonders gut zur Verwendung in der Endstufe eines Funkempfangsgerätes eignet. Unter Tonregelung ist hier zu verstehen, daß die Form der Kennlinie regelbar ist, die die Verstärkung des Verstärkers als Funktion der Frequenz darstellt.
  • Es ergibt sich in der Praxis, daß die für diese Verstärkungskennlinie erwünschten Formen in drei Gruppen eingeteilt werden können, was an Hand der in Fig. i dargestellten Kurven erläutert wird. Für Sprechwiedergabe ist es im allgemeinen erwünscht, daß die Verstärkung beim Übergang von niedrigen zu hohen Frequenzen gleichmäßig zunimmt, gemäß der Kennlinie a der Fig. i.
  • Dagegen ist es im allgemeinen für Musikwiedergabe erwünscht, daß sowohl die niedrigen als auch die hohen Töne mehr als die mittleren Töne verstärkt werden, wie dies in der Kennlinie b angegeben ist.
  • Wenn schließlich der Verstärker die Endstufe eines Funkempfangsgerätes bildet, ist es erwünscht, damit beim Empfang eines schwachen Senders keine Störung durch Störfrequenzen eines benachbarten Senders eintritt, daß .die hohen Tonfrequenzen abgeschnitten werden, was mit Dumpfwiedergabe bezeichnet wird. In diesem Fall hat die Verstärkungskennlinie die Gestalt gemäß Kurve c in Fig. i.
  • Bei bekannten Schaltungen werden in einem Niederfrequenzverstärker verschiedene Gegenkopplungskreise angebracht, die mittels eines Umschalters beliebig eingeschaltet werden können und die derart bemessen sind, daß die Verstärkungskennlinie jede der in Fig. i mit den Kurven a, b und c angegebenen Gestalten annehmen kann.
  • Der Nachteil solcher Schaltungen ist der, daß je größer die Anzahl einzuschaltender Gegenkopplungskreise ist, um so größer die erforderliche Anzahl von Schaltelementen wird, was die Schaltung verteuert. Dieser Nachteil wird bei einer Schaltung behoben, in der zwei gegebenenfalls mechanisch gekuppelte kontinuierliche Regelungen vorhanden sind, deren eine die Verstärkung des Tief- und deren andere die des Hochtongebiets steuert.
  • Eine solche Schaltung enthält noch ziemlich viel Schaltelemente, insbesondere wenigstens zwei veränderliche Regelimpedanzen.
  • Der Zweck der Erfindung ist, eine Schaltung vorerwähnter Art mit kontinuierlicher Tonregelung zu schaffen, die eine geringe Anzahl von Schaltelementen, insbesondere nur einen einzigen Tonregelungsspannungsteiler enthält.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung eine von der Spannung am Spanrnungsteiler abgeleitete frequenzabhängige Gegenkoppelspannung, deren Frequenzabhängigkeit von der Stellung des Gleitkontaktes dieses Spannungsteilers abhängt, im Gitterkreis wenigstens einer der in dem Verstärker vorhandenen Verstärkerröhren wirksam gemacht, wobei einem von zwei festen Kontakten dieses Spannungsteilers über ein die Tieftonfrequenzen hindurchlassendes Filter und dem anderen festen Kontakt über ein die Mitteltonfrequenzen hindurchlassendes Filter eine zur Ausgangsspannung des Verstärkers proportionale Spannung zugeführt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der in Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Schaltungen näher erläutert.
  • Die zu verstärkende Spannung wird über eine Leitung i und einen als Lautstärkeregler wirksamen Spannungsteiler 2 dem Steuergitter einer Verstärkungsröhre 3 zugeführt, deren Anodenkreis einen Ausgangstransformator 4 mit Wiedergabegerät enthält. Außerdem wird im Gitterkreis der Röhre 3 eine frequenzabhängige Gegenkoppelspannung wirksam gemacht, die einem als Tonregler wirkenden hochohmigen. Spannungsteiler 5, dessen Widerstand z. B. o, i Megohm übersteigt, entnommen wird: dadurch erhält die Verstärkungstrennlinie der Schaltung eine von der Lage des Gleitkontaktes des Spannungsteilers 5 abhängige Form. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die an der Sekundärwicklung des Ausgangstransformators 4 erzeugte Spannung über ein Tieftonfilter 6, 7 bzw. über ein hlitteltonfilter 8, 9, io, i i zwei festen Kontakten a bzw. b des Spannungsteilers 5 zugeführt.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 2 wird weiter das Gitter der Röhre 3 über einen hochohm,igen Widerstand 12, dessen Wert z. B. o, i Megohm übersteigt, mit dem Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 verbunden. Infolgedessen werden, wenn sich dieser Gleitkontakt in der Nähe des festen Kontakts a befindet, die Tieftonfrequenzen, wenn er sich in der Nähe des festen Kontakts b befindet, die Mitteltonfrequenzen stark gegengekoppelt, entsprechend den Kennlinien a und b der Fig. i.
  • Zudem ist das Gitter der Röhre 3 über einen die Phasendrehung der Hochtonfrequenzen behebenden kleinen Kondensator 13 mit einer z. B. 5o pF unterschreitenden Kapazität mit einem dritten, festen Kontakt c des Spannungsteilers 5 verbunden, -während der Gleitkontakt dieses Spannungsteilers über einen etwas größeren Kondensator 14 mit der nicht geerdeten Klemme der Sekundärwicklung des Ausgangstransformators 5 verbunden ist. Wenn sich der Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 in der Nähe des festen Kontaktes c befindet, werden daher die Hochtonfrequenzen entsprechend der Verstärkungstrennlinie c der Fig. i stark gegengekoppelt, da in dieser Stellung des Gleitkontaktes der Kreis 13, 14 für die Hochfrequenzen der an der Sekundärseite des Ausgangstransformators 4 erzeugten Spannung eine ziemlich niedrige Impedanz bietet.
  • Eine Abart dieses Schaltbildes entsteht, wenn die Verbindung des Kondensators 13 mit dem festen Kontakt c und die des Kondensators 14 mit dem Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 vertauscht werden.
  • Eine andere Abart des Schaltbildes nach Fig. 2 ist in Fig. 3 dargestellt, bei der die festen Kontakte b und c ihre Stellungen gewechselt haben. Da die Formveränderung der Verstärkungstrennlinie in der Nähe des mittleren festen Kontaktes des Spannungsteilers 5 am größten ist, ist im Schaltbild der Fig. 2 die Dumpfwiedergabestellung, in dem Schaltbild der Fig. 3 die Musikwiedergabestellung die kritischste.
  • Für die weiter in diesen Schaltbildern vorgesehene physiologische Regelung, bei der ein die Hochtonfrequenzen hindurchlassendes Filter 16, 17 parallel zu einem festen Teil des Lautstärkereglers 2 liegt, so daß bei niedriger Stellung dieses Spannungsteilers die hohen Töne weniger verstärkt werden, wird kein Schutz beansprucht.
  • In dem Schaltbild der Fig. 4 ist ein anderes Verfahren zur Ableitung der dem Gitter der Verstärkerröhre 3 zuzuführenden Spannung von der Spannung am Spannungsteiler 5 angegeben. Hier ist das Gitter der Röhre 3 'elektrisch mit dem festen Kontakt c des Spannungsteilers 5 verbunden, während ein Gitterwiderstand 12 mit phasenkorrigierendem Parallelkondensator 13 zwischen diesem Gitter und dem Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 eingeschaltet ist; der Gleitkontakt ist über einen ziemlich kleinen Kondensator 14, z. 13. 300/100o pF, mit der Sekundärwicklung des Transformators 4 verbunden. Die übrigen Schaltelemente sind die gleichen wie die des Schaltbildes der Fig. 3.
  • Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist die folgende: Nimmt der Gleitkontakt des Spannungsteilers 5 die Stellung a ein, so werden die Tieftonfrequenzen wieder stark gegengekoppelt werden. Die hohen Frequenzen der Spannung am Gleitkontakt haben, obgleich der Kondensator 14 für diese Frequenzen eine kleine Impedanz darstellt, eine geringe Amplitude, weil für diese Frequenzen der Kondensator praktisch einen Kurzschluß bedeutet. Auf diese Weise entsteht also eine Verstärkungskennlinie, bei der nur die tiefen Töne entsprechend der Kurve a der Fig. i unterdrückt werden.
  • Der gleiche Gedankengang trifft für die Lage b des Gleitkontaktes des Spannungsteilers 5 und die Kurve b der Fig. i zu, wobei die Reihenschaltung der Kondensatoren io und 9 wieder praktisch einen Kurzschluß für die Hochtonfrequenzen bedeutet.
  • In der Lage c des Gleitkontaktes des Spannungsteilers 5 werden die Hochtonfrequenzen stark unterdrückt, nicht nur weil die volle Gegenkoppelspannung für diese Frequenzen über den Kondensator 14 dem Gitter der Röhre 3 zugeführt wird, sondern auch weil diese Tonfrequenzen infolge des von der Eingangsimpedanz 15 und der Kapazität 14 gebildeten Filters der Eingangsspannung entzogen werden.
  • Die Hochtonfrequenzen werden in geringerem Maße auch in den Zwischenlagen d und e unterdrückt, indem am Gleitkontakt eine gewisse Hochtonfrequenzspannung erzeugt wird, wobei für diese Frequenzen der Kondensator 13 eine verhältnismäßig kleine Impedanz bildet. Die diesenLagen entsprechenden Verstärkungscharakteristiken sind in Fig. i durch die Kurven d bzw. e dargestellt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt; 'es kann z. B. noch ein hochohmiger Widerstand 18 oder ein niederohmiger Widerstand i9 in der Schaltung nach Fig. 4 angebracht werden, wodurch sich die Verstärkungskennlitiien f bzw. g ergeben.
  • Auch brauchen die den verschiedenen Tonfiltern zugAiihrten Spannungen nicht alle einer zur Ausgangsspamiung proportionalen Spannungsquelle, im vorliegenden Fall der Sekundärwicklung des Transformators 4, entnommen zu werden, jedoch kann diese Wicklung z. B. mit Anzapfungen versehen werden, so daß dem lUitteltonfilter 8, 9, io, ii eine größere Spannung zugeführt wird als dem Hochtonfilterkondensator 14.
  • Es ist selbstverständlich, daß beim Funkempfang die angegebene Tonregelung mechanisch mit einer Bandbreitenregelung gekuppelt werden kann, wodurch in noch stärkerem Maße als mit der angegebenen Tonregelung nur Störfrequenzen eines benachbarten Senders unterdrückt werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstärker, besonders zur Anordnung in der Endstufe eines Funkempfangsgerätes, enthaltend einen Röhrenverstärker (3) und einen im Gegenkopplungskreis des Verstärkers (3) eingeschalteten, mit einem Gleitkontakt versehenen Spannungsteiler (5), wobei durch Änderung der Lage dieses Gleitkontaktes eine Änderung der Frequenzcharakteristik des Verstärkers (3) herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß einem (a) von zwei festen Kontakten (a und b) dieses Spannungsteilers (5) über ein Tieftonfrequenzen hindurchlassendes Filter (6, 7) und dem anderen festen Kontakt (b) über ein die Mitteltonfrequenzen hindurchlassendes Filter (8, 9, io, i i) die im Ausgang (4) des Verstärkers (3) erzeugte Gegenkopplungsspannung zugeführt wird, derart, daß die Verstärkung der Mitteltonfrequenzen praktisch unabhängig von der Lage des Gleitkontaktes des Spannungsteilers (5) ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsspannung über eine die Hochtonfrequenzen hindurchlassende Impedanz (14) dem Gleitkontakt bzw. einem dritten festen Kontakt (c) des Spannungsteilers (5) zugeführt wird und daß der dritte feste Kontakt (c) bzw. der Gleitkontakt mit dem Eingang des Verstärkers (3) über eine die Hochtonfrequenzen hindurchlassende Impedanz (13) verbunden ist, so daß, wenn der Gleitkontakt des Spannungsteilers (5) sich in der Nähe des dritten festen Kontaktes (c) befindet, eine starke Gegenkopplung der Hochtonfrequenzen im Verstärker stattfindet.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Verstärkers (3) mit einem dritten festen Kontakt (c) und über eine wenigstens für die Nieder- und Mitteltonfrequenzen hohe Impedanz (13) mit dem Gleitkontakt des Spannungsteilers (5) elektrisch verbunden ist, während diesem Gleitkontakt über eine nur für die Hochtonfrequenzen niedrige Impedanz (14) die Gegenkopplungsspannung zugeführt wird.
DEP20538A 1946-10-25 1948-11-04 Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker Expired DE814607C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL814607X 1946-10-25
NL837119X 1948-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814607C true DE814607C (de) 1951-09-24

Family

ID=34713069

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP20538A Expired DE814607C (de) 1946-10-25 1948-11-04 Schaltung zur Tonregelung bei einem Niederfrequenzverstaerker
DEP46506A Expired DE837119C (de) 1946-10-25 1949-06-21 Tonregelungsschaltung bei einem Niederfrequenzverstaerker

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DEP46506A Expired DE837119C (de) 1946-10-25 1949-06-21 Tonregelungsschaltung bei einem Niederfrequenzverstaerker

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DE (2) DE814607C (de)

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Publication number Publication date
DE837119C (de) 1952-04-21

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