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DE836889C - Bremshebel fuer Fahrzeuge - Google Patents

Bremshebel fuer Fahrzeuge

Info

Publication number
DE836889C
DE836889C DEA12699A DEA0012699A DE836889C DE 836889 C DE836889 C DE 836889C DE A12699 A DEA12699 A DE A12699A DE A0012699 A DEA0012699 A DE A0012699A DE 836889 C DE836889 C DE 836889C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
spindle
vehicles
brake lever
nut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12699A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA12699A priority Critical patent/DE836889C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836889C publication Critical patent/DE836889C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/02Brake-action initiating means for personal initiation
    • B60T7/08Brake-action initiating means for personal initiation hand actuated
    • B60T7/10Disposition of hand control
    • B60T7/102Disposition of hand control by means of a tilting lever
    • B60T7/104Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/20Control mechanisms not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremshebel für Fahrzeuge I >ie l:rfiiiduiig betrifft einen Bremshebel, insfür mechanisch betätigte Feststellbremsen bei .lnhängerfahrzeugen. Bei diesen Fahrzeugen ist erforderlich, daß für die Zwecke des Abstellens Brenisbetätigungseinrichtungen vorhanden sind, die die ausübbare Betätigungskraft iii dem erforderlichen Übersetzungsverhältnis übertragen, so dalß auch schwere Lasten bei hohem :\chsdrticl< auf steilen Straßen zuverlässig gehalten werdeii. Ks ist deshalb vorgeschrieben, zu diesem Zweck eine durch Handkurbel drehbare Schraubspindel vorzusehen, auf deren Gewinde eine mit dein Bremsgestänge verbundene Mutter geführt ist.
  • lici (lein liütifig erforderlichen Reagieren von Anli:ingerfahrzeugen ist es dagegen erwünscht, eine schnell @@irkenile lßreinsl>et:itigting zur Verfügung zu haüeii, tim z. 13. ein dichtes Auffahren zu er-Als solche schnell aussprechende Bremsbetätigungsvorrichtung ist der ein- oder doppelarmige Bremshebel gebräuchlich, der mit einer rahmenartigen Feststellvorrichtung versehen ist.
  • Man hat aus diesen Gründen die Bremseinrichtung der Anhängerfahrzeuge außer mit einer Spindelbetätigung noch mit einer zweiten, für sich selbständig ausgebildeten Ratschenbremnse versehen. Hierbei ist es jedoch dann notwendig, auch das Bremsgestänge. doppelt auszubilden. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten bei der Handhabung, und außerdem wird eine solche Anlage teuer.
  • Der :Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Bremsen durch einen Seilzug, der sowohl von der Spindel als auch von dem Ratschenhebel betätigt wird, in Wirkung zu bringen, so daß man in der Lage ist. unmittelbar nach Anziehen der Ratschenbremse ohne Leerlauf die Spindelbremse zu betätigen. Zti diesem Zweck sitzt gemäß der Erfin- Jung auf deni schwenkbar gelagerten Körper der Spindelbremse das Gestänge für die Ratschenbremse. hierdurch wird ermöglicht, das Ende des Bremsseiles mit der Stellmutter der Spindelbremse zu verbinden und hierdurch die Zugbewegung der letztren zu übertragen, während bei Schwenkung des Spindelkörpers das Bremsseil durch Ausbiegurlg angespannt wird.
  • Eine einfache und nur geringe Reibungsverluste zulassen(le Ausbildung wird erfindungsgemäß damit erzielt, daß der am Ende mit einer Seilrolle versehene Spindelbremskörper über ein Zahnsegment schwenkbar ist. Hierdurch wird im Hinblick auf die hohen Kräfte eine gute Abstützung des Spindelkörpers erreicht.
  • Wird gemäß der Erfindung der Spindelkörper aus zwei kastenartig zusammengesetzten Seitenteilen finit seitlichen Führungsschlitzen für die Spindelinutter ausgebildet, an der ein Gabelstück befestigt ist, dessen Ende zu einer Befestigungsöse für (len Seilzug geformt ist, so wird eine mit geringen Kosten herstellbare, die beweglichen Seile schützend einschließende einfache Bauform erzielt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Ansicht des Bremshebels, AN). 2 einen Längsschnitt durch denselben; Abb. ,3 ist ein Schnitt nach Linie A-ß der Abb. i lind :1b1>. 4 ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2. Der Spindelkörper besteht aus zwei kastenartig znsaniniengesetzttn Seitenteilen i. welche die Gewindeshirldel 2 mit ihrer Spindelmutter 3 - umschließen. An ihrem oberen Ende sind die Seitenteile i finit einer Stützplatte 4 verbunden. Die unteren Enden der Seitenteile i sind gegeneinander gekröpft und tragen mittels eines Achsbolzens 5 eine Seilrolle 6.
  • All dem einen Seitenteil i ist ein Schwenkzapfen ; befestigt, der in einer Lagerbüchse 8 drehbar ist, welche an einem z. B. a in Fahrgestell befestigten Halteblech 9 sitzt.
  • Das Halteblech 9 trägt ferner einen mit Rastz;ihnen to versehenen Bogen i i. Eine Rastenstange 12 greift federnd aushebbar mit ihrem unteren l#,ade in di(- Rastzähne ro des Bogens i i ein. Das obere Ende der Stange 12 ist gelenkig mit dem Zapfen 13 eines Auslösegriffes 14 verbunden. Der letztere wird durch eine Feder 15 abgestützt und ist mittels des Bolzens 16 beweglich an dem Spindelkörper gelagert.
  • Min Innenraum des Spindelkörpers gleitet, durch Abkantungen 1; der Seitenteile i geführt, ein Gabelstück 18, welches mit der Spindelmutter 3 durch Zapfen i9 verbunden ist. Die Spindelmutter 3 führt sich in durch die Abkantungen 17 gebildeten Längsschlitzen (Abb.4) und umfaßt die Gewindespindel 2. Diese ist am oberen Ende in der Stützplatte 4 gelagert und außerhalb dieses Lagers zu einer Handkurbel 2o ausgestaltet. Das freie Ende der Spindel 2 ist durch einen Anschlag 21 geschlossen. Das Gabeljoch 22 besitzt eine ÜSe 23, in welche (las zum Bremssystem fiilir(-ade Brenisseil24 1>efestigt ist. Die Ableitung (les Bremsseiles24 erfolgt in der Weise, daß es die Rolle 6 in inehr..oder weniger großem Winkel umschlingt (Abb. i).
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung wird wie folgt erläutert: Zum Zwecke einer schnellen Abbremsung des Fahrzeugs wird unter Benutzung des Kurbelschaftes 2o als Handgriff der Spindelkörper angezogen. Letzterer schwenkt um seinen Zapfen 7. Bei dieser Bewegung wird das auf die Rolle 6 gestützte Bremsseil 24 mitgenommen, so daß die Zugbewegung durch (las Seil auf (las Bremssystem übertragen wird. Die Rastenstange 12 überspringt bei dieser Schwenkung die Rastzähne io und stützt sich zum Schluß der Bewegung gegen die Flanke eines solchen Rastzahnes ab.
  • Die Lösung erfolgt in umgekehrter Bewegung dadurch, daß zuerst unter Andrücken des Auslösegriffes 14 die Rastensh.-rrung aufgehoben und dann der Spindelkörper vorgeschwungen wird. Hierbei wird das Bremsseil 24 gelockert.
  • Soll dagegen eine Sicherungsbremsung erfolgen, so wird die Kurbel 20 in der Zugrichtung gedreht. Dadurch schraubt sich die -Mutter 3 auf der Gewindespindel 2 nach ollen und nimmt hierbei das Gabelstück i8 mit. Hierbei wird von letzterem das an dem Gabeljoch 22 befestigte Bremsseil in seiner Längsrichtung gezogen. Es gleitet über die Rolle 6 und wirkt durch seineZugbeNvegung auf das Bremssvste'm.
  • Das Lösen der Bremse erfolgt durch entgegengesetzte Drehung der Spindele vermittels der Handkurbel 2o. Damit ein Llberdrehen der Mutter 3 hierbei nicht eintritt, läuft diese gegen einen Anschlagbund 21.
  • Bei dieser Einrichtung ist es auch möglich, zunächst nur die Ratsch.enbremse zu betätigen und dann anschließend die Spindelbremse. Diese letztere greift darin sofort an, ohne daß vorher L.eerlaufdrehung zum Spannen des Seiles nötig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLCHE: i. Bremshebel für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem schwenkbar gelagerten Körper (i) der Spindelbremse (2) das Gestänge (12) für die katschenbreinse sitzt. z. Bremshebel für Fahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ende mit einer Seilrolle (6) versehene Spindelbremskörper (i) über ein Zahnsegment (i i) schwenkbar ist. 3. Bremshebel für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelkörper (i) auf zwei kastenartig zusammengesetzten Seitenteilen mit seitlichen Führungsschlitzen für die Spindelmutter (17) besteht, an der ein Gabelstück (18) befestigt ist, dessen Ende zu einer Befestigungsöse (23) für den Seilzug (24) ausgebildet ist.
DEA12699A 1951-01-09 1951-01-09 Bremshebel fuer Fahrzeuge Expired DE836889C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA12699A DE836889C (de) 1951-01-09 1951-01-09 Bremshebel fuer Fahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA12699A DE836889C (de) 1951-01-09 1951-01-09 Bremshebel fuer Fahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836889C true DE836889C (de) 1952-04-17

Family

ID=6922594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA12699A Expired DE836889C (de) 1951-01-09 1951-01-09 Bremshebel fuer Fahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE836889C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941346C (de) * 1955-01-14 1956-04-05 Heinrich Ellinghaus Dipl Ing Mit wechselndem UEbersetzungsverhaeltnis arbeitende Handbremse von Fahrzeugen
DE948480C (de) * 1954-10-16 1956-08-30 Deutsche Bundespost Zusatzhebelanordnung zur Erzielung eines grossen Hebelweges fuer mechanische Handbremsen an schweren Kraftfahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948480C (de) * 1954-10-16 1956-08-30 Deutsche Bundespost Zusatzhebelanordnung zur Erzielung eines grossen Hebelweges fuer mechanische Handbremsen an schweren Kraftfahrzeugen
DE941346C (de) * 1955-01-14 1956-04-05 Heinrich Ellinghaus Dipl Ing Mit wechselndem UEbersetzungsverhaeltnis arbeitende Handbremse von Fahrzeugen

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