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DE836812C - Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen - Google Patents

Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen

Info

Publication number
DE836812C
DE836812C DEF2483A DEF0002483A DE836812C DE 836812 C DE836812 C DE 836812C DE F2483 A DEF2483 A DE F2483A DE F0002483 A DEF0002483 A DE F0002483A DE 836812 C DE836812 C DE 836812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
crosstalk
wires
compensate
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF2483A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Egon Goedicke
Dr Phil Georg Reuschenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEF2483A priority Critical patent/DE836812C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836812C publication Critical patent/DE836812C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ausgleiclt der \ebensprechkopplun.gen, insbesondere in trägerfrequent ausgenutzten Fernmeldekabeln. Bei derartigen Kabeln ist es üblich, die zwischen den einzelnen Leitungen nach der Verlegung des Kabels Norliaiidenen INehensprechkopplungen in den gewöhnlichen 1'erbindungsnitiffen oder in besonderen .\usgleiclisnitiffei durch Einbau zusätzlicher Koppltin('Seleinente auszugleichen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, für einen derartigen Ausgleich besondere ltreuzschieneusysteme zu verwenden. I )iese Systeme bestehen aus zwei über Kreuz laufenden Gruppen von Drähten, von denen jede Gruppe sänitlic.he :\<lern des. Fernsprechkabels entliält bzw. an diese angeschlossen ist. Die beiden hrenzschieuengruppen laufen in gegeneinander versetzten l@.henen übereinander hinweg, so daß zwisehen beliebigen Adern des Fernsprechkabels Kopplungselemente in bequemerWeiseeingeschaltet werden können. Als Kopplungselemente kommen in der Hauptsache Ausgleichskondensatoren in Frage, jedoch ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt.
  • Ein derartiges Kreuzschienensystem ist in der Fig. t schematisch dargestellt, und zwar ist die dargestellte Anordnung für sechs Doppelleitungen vorgesehen, kann jedoch in sinngemäßer Weise für beliebig viele Doppelleitungen ergänzt werden. In der untersten Reihe der Fig. i sind die Anschlußklemmen at, bt, a2, b2 USW. für die Stämme i, z usw. vorgesehen. An diese Anschlußklemmen werden die entsprechenden Stämme des Kabels in der Muffe herangeführt. Von den genannten Anschlußklemmen führt die eine Gruppe von Kreuzschienen senkrecht nach oben. Die zweite Gruppe N an Kreuzschienen ist dadurch gewonnen, daß zuerst das Kreuzschienenpaar a1, b1 in waagerechter lZiclitung umgebogen und über sämtliche Doppelleitungen hinweggeführt ist, so daß der Stamm i (wie in dieser Zeile rechts angegeben ist) an :dieser Stelle über sämtliche übrigen Stämme hinwegführt. In entsprechender Weise ist darüber der Stamm 2 mit den Adernia2, b2 umgebogen und waagerecht in der Zeile 2 von unten über die übrigen Stämme hinweggeführt, so daß in dieser Zeile jeder beliebige Ausgleich zwischen den Adern des Stammes 2 und irgendwelchen Adern der übrigen Stämme stattfinden kann. In gleicher Weise ist die Anordnung in den darüber befindlichen drei Zeilen noch für die Stämme 3, d und 5 vollzogen. Die an den Kreuzungspunkten der Kreuzschienengruppen eingezeichneten Kreise bedeuten Lötösen, die derart angebracht und bemessen sind, daß an die senkrecht übereinanderliegendenLötösen die waagerecht verlaufenden Kreuzschienen und an die waagerecht nebeneinanderliegenden Lötösen die senkrecht verlaufenden Kreuzschienen angeschlossen sind. Beide Kreuzschienengruppen verlaufen im - übrigen in gegeneinander versetzten parallelen Ebenen.
  • Betrachtet man nun die Nebensprechverhältnisse zwischen zwei beliebigen Stämmen des, Kabels, beispielsweise zwischen dem Stamm a1, b1 und dem Stamm a", b", so mögen, wie in Fig. 2 näher dargestellt ist, zwischen den Adern dieser Stämme die Teilkapazitäten x1, x2, x3 und x4 vorhanden sein. Zur Beseitigung des Übersprechens zwischen dem Stamm i und dem Stamm tt ist es, erforderlich, daß die Übersprechkopplung zwischen diesen Stämmen auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Diese Übersprechkopplung setzt sich aber aus der Differenz z%%,eier Summen zusammen und weist bekanntlich unter Vernachlässigung der Erdkapazitäten die (;röße k - (x1 + x4) - (x2 + x.) auf. l'esteht zwischen beiden Klammern eine Differenz, so ist aus der genannten Gleichung ohne weiteres ersichtlich, daß es zur Beseitigung dieser Differenz gleichgültig ist, welche der Größen x2 und x3 bzw. x1 und x4 verändert werden. Das besagt jedoch, daß beispielsweise auf eine Veränderung der Teilkapazitäten x, und x2 in Fig. 2 verzichtet werden und der Ausgleich des Übersprechens nur durch Änderung der Teilkapazitäten x3 bzw. x4 vorgenommen werden kann. In der I# ig. 2 ist diese Möglichkeit dadurch veranschaulicht, daß die zum Ausgleich des Übersprechens unbedingt notwendigen Elemente, also z. B. die Ader b1 nebst den Adern a" und b" mit den 'Peilkapazitäten x. und x4, durch stärkere Linien hervorgehoben sind. Natürlich kann statt der _lder bi in derselben Weise auch die Ader a1 zum .ltisgleich herangezogen werden.
  • Auf Grund dieser Erkenntnisse wird daher erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei derartigen 1%"reuzscliienensystemen@ eine der beiden Kreuzschienengruppen nur halb soviel Schienen enthält wie die andere Gruppe und entweder nur an die a-Adern oder an die b-Adern der Doppelleitungen angeschlossen ist. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung ist es möglich, ein Viertel der Kreuzschienen zu sparen, wodurch insbesondere bei hochpaarigen Kabeln die Übersichtlichkeit der Anordnung erhöht wird und die Montageplatte unter Umständen auch kleiner gehaltem werden kann.
  • Die der Erfindung zugrunde liegenden, oben näher ausgeführten Überlegungen bedingen allerdings eine gewisse Einschränkung. Da sich nämlich die Nebensprechkopplungen zwischen Stamm= und Viererleitung gleicher oder verschiedener Vierer zwar auch aus der Differenz zweier Summen zusammensetzen, jedoch hierbei die Teilkazitäten in anderer Weise gepaart sind, ist mit dem an Hand der Fig. 2 erläuterten Ausgleich des Übersprochens zwangsläufig eine Verschlechterung der Kopplungen zwischen Stamm- und Viererleitung sowie zwischen zwei verschiedenen Viererleitungen verbunden. Die Anordnung gemäß der Erfindung ist daher nur dann zweckmäßig anzuwenden, wenn die Phantomkreise entweder gar nicht ausgenutzt werden, oder wenn die Nachrichtenübermittlung auf dem Phantomkreis in einem anderen Frequenzhereich stattfindet als in den Stammkreisen. Dies ist z. B. der Fall, wenn in den Phantomkreisen, wie es in dem neuen deutschen Fernkabelsystem vorgesehen ist, nur eine Rundfunkübertragung oder eine dienstliche Übermittlung von Nachrichten zwischen den Ämtern stattfinden soll, während sich der eigentliche Fernsprechverkehr im trägerfrequenten Bereich auf den Stammleitungen abwickelt.
  • Eine beispielsweise Anordnung der Erfindung ist in der Fig.3 dargestellt. Auch hier sind in der untersten Reihe die Anschlußklemmen a1, bi USW. der Stämme i usw. dargestellt, an welche das Fernsprechkabpl entsprechend angeschlossen ist. Die Schaltung gleicht im übrigen der Fig. i und weist nur den durch die Erfindung bedingten Unterschied auf, daß in der waagerecht verlaufenden Kreuzschienengruppe von den einzelnen Stämmen jeweils nur die b-Adern vertreten sind.
  • Der Ausgleich der Nebensprechkopplungen kann, soweit es sich um die Beseitigung der kapazitiven Nebensprechkopplungen handelt, vereinfacht werden, wenn an den Kreuzungspunkten, an denen ein Ausgleich vorgenommen werden muß, nicht einfache Kondensatoren, sondern Differentialkondensatoren eingeschaltet, werden. Die Verwendung derartiger Differentialkondensatoren in Kreuzschienensystemen ist an sich bereits anderweitig vorgeschlagen worden. Die Einschaltung derartiger Kondensatoren geschieht hier zweckmäßig in der Weise, daß die drehbare Belegung des Kondensators bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 an die b-Adern der waagerecht verlaufenden Kreuzschienen angeschlossen ist. Besonders zweckmäßig ist. es, von vornherein an sämtlichen Kreuzungspunkten des Systems derartige Differentialkondensatoreneinzubauen. DieseAnordnun.gbedingt zwar, daß an einzelnen Stellen Kondensatoren vorhanden sind, wo ein Erfordernis an sich nicht besteht. Auf der anderen Seite aber wird jegliches An- und Ablöten von Kondensatoren bei der Montage des Kabels vermieden, und es brauchen lediglich die 1)iferentialkondeiisatoren auf den günstigsten Wert eingestellt zu werden. Die Dauer der Ausgleichsarbeiten kann 'hierdurch wesentlich herabgesetzt werden. Die auch hierbei auftretende Verschlechterung der Kopplungen zwischen Stamm- und Viererkreisen sowie zwischen zwei verschiedenen Viererkreisen ist geringfügig. Im übrigen ist auch hier die etwa eintretende geringfügige Verschlechterung der Kopplungen zwischen Stamm- und Viererkreisen sowie zwischen zwei Viererkreisen-wegen der unterschiedlichen Frequenzbereiche der Nachrichtenübermittlungen in den Stammleitungen und Phantomleitungen unschädlich.
  • Wie aus den Fig. i und 3 ersichtlich ist, nimmt div Anordnung gemäß der Erfindung die Form eines Dreiecks an. Da derartig geformte Montageplatten, insbesondere bei höherpaarigen Kabeln, jedoch in den Ausgleichsmuffen schwer unterzubringen sind, wird die Schaltungsanordnung gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung so getroffen, daß die Montageplatte die raumsparende Form eines Rechteckes einnimmt. Es geschieht, indem ein Teil der Doppelleitungen von der entgegengesetzten Seite zugeführt wird wie der übrige Teil. 1--,in Ausführungsbeispiel dieser Anordnung ist in Fig.4 gezeigt. In der untersten Zeile sind wiederum die Anschlußklemmen der Stämme i usw. mit den Adern ai, bi usw. erkenntlich. Die Schaltung ist bis zu der vierten waagerecht verlaufenden Kreuzschiene genau so wie in Fig. 3 getroffen. Hier ist jedoch die Spitze des Dreiecks abgeschnitten und in umgekehrter Lage in den links freigebliebenen Teil der Montageplatte, die durch die gestrichelten Linien angedeutet ist, verschoben. Die Stämme 5 und darüber sind bis zur vierten Zeile in derselben Weise wie in Fig. 3 senkrecht nach oben geführt, dann jedoch nach links abgezweigt, von wo sie wieder senkrecht nach unten geführt sind. Von dem Stamm 5 aus wird also der Ausgleich mit den Stämmen i und 4 an dem rechten Teil der Montageplatte und mit den Stämmen 6 bis 8 an dem links oben befindlichen Teil . der Montageplatte vorgenommen. Die Fig. 4 stellt eine Montageplatte für acht Stämme dar. Die Anordnung ist jedoch für eine beliebige Zahl von Stämmen anwendbar und um so raumsparender, je größer die Zahl der Stämme ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen, insbesondere in trägerfrequent ausgenutzten Fernmeldekabeln, unter Benutzung eines Kreuzschienensystems, welches aus zwei über Kreuz und in parallelen Ebenen laufenden Drahtgruppen besteht, von denen jede mit den Doppelleitungen des Kabels verbunden ist, derart, daß zwischen beliebigen Doppelleitungen ein Nebensprechausgleich durch Einschaltung zusätzlicher Kopplungselemente an der entsprechenden Kreuzungsstelle der beiden Schienengruppen möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Kreuzschienengruppen nur halb soviel Schienen enthält wie die andere Gruppe und entweder nur an die a-Adern oder an die b-Adern der Doppelleitungen angeschlossen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der kapazitiven Nebensprechkopplungen, zwischen der einen Schiene (b) der einen Gruppe und den beiden Schienen (a, b) der anderen Gruppe Differentialkondensatoren eingeschältet werden, derart, daß die Differenz der Teilkapazitäten (x3 und x4) stetig veränderbar ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an sämtlichen * Kreuzungspunkten de$ Kreuzschienensystems Differentialkondensatoren angebracht sind und beim Nebensprechabgleich die Differentialkondensatoren nur auf ihre erforderlichen Werte eingestellt werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Montageplatte ein Teil der Doppelleitungen von der entgegengesetzten Seite zugeführt wird, derart, daß die sonst dreieckige Anordnung der Kreuzungsstellen zu einer rechteckigen Anordnung ergänzt wird (Fig.4).
DEF2483A 1950-08-23 1950-08-23 Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen Expired DE836812C (de)

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DEF2483A DE836812C (de) 1950-08-23 1950-08-23 Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen

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DEF2483A DE836812C (de) 1950-08-23 1950-08-23 Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen

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DE836812C true DE836812C (de) 1952-04-17

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DEF2483A Expired DE836812C (de) 1950-08-23 1950-08-23 Anordnung zum Ausgleich der Nebensprechkopplungen

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DE (1) DE836812C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088564B (de) * 1956-06-30 1960-09-08 Felten & Guilleaume Carlswerk Paneel zum Ausgleich des Nebensprechens in symmetrischen Fernmeldeleitungen, insbesondere fuer Traegerfrequenzbetrieb im Bereich um 550 kHZ
DE1096440B (de) * 1959-02-12 1961-01-05 Fernkabel Ges Mit Beschraenkte Anordnung zur Halterung von Ausgleichselementen an Ausgleichsstellen fuer Fernmeldekabel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088564B (de) * 1956-06-30 1960-09-08 Felten & Guilleaume Carlswerk Paneel zum Ausgleich des Nebensprechens in symmetrischen Fernmeldeleitungen, insbesondere fuer Traegerfrequenzbetrieb im Bereich um 550 kHZ
DE1096440B (de) * 1959-02-12 1961-01-05 Fernkabel Ges Mit Beschraenkte Anordnung zur Halterung von Ausgleichselementen an Ausgleichsstellen fuer Fernmeldekabel

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