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DE888275C - Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, welches aus einzelnen, beiderseits mit Steckerkupplungen versehenen Teillaengen aufgebaut ist - Google Patents

Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, welches aus einzelnen, beiderseits mit Steckerkupplungen versehenen Teillaengen aufgebaut ist

Info

Publication number
DE888275C
DE888275C DEA10932D DEA0010932D DE888275C DE 888275 C DE888275 C DE 888275C DE A10932 D DEA10932 D DE A10932D DE A0010932 D DEA0010932 D DE A0010932D DE 888275 C DE888275 C DE 888275C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
couplings
sides
telephone cable
coil
partial lengths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA10932D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Germer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA10932D priority Critical patent/DE888275C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE888275C publication Critical patent/DE888275C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, welches aus einzelnen, beiderseits mit Steckerkupplungen versehenen Teillängen aufgebaut ist Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, hauptsächlich auf ortsbewegliche Kabel, deren einzelne Teillängen beiderseits mit Steckerkupplungen versehen sind, um einen schnellen Auf- und Abbau einer Fernsprechlinie zu ermöglichen. Die einzelnen Fernsprechadern werden bisher in der Steckerkupplung an bestimmte Stifte der Steckerplatte bei allen Teillängen in gleicher Weise herangeführt. Bei dieser Anordnung entstehen durch die Teilkapazitäten in der Steckerplatte (Ausführungsbeispiel s. Fig. i) zwischen benachbarten Sprechkreisen Kopplungen, die bei allen Längen gleiches Vorzeichen haben und sich somit von Länge zu Länge auf recht bedenkliche Größen addieren können. Man gleicht zwar bei viererverseiften Kabeln in der Regel die Kopplungen im Vierer (k1 bis k3) mit angeschalteter Steckerplatte aus, doch bleiben meistens die Kopplungen zwischen benachbarten Vierern (k4 bis k1,) unausgeglichen, sei es, daß diese in den einzelnen Teillängen von vornherein klein oder sogar durch metallische Abschirmungen auf Null gebracht worden sind, sei es, daß infolge Platzmangels in den Steckerkupplungen nur etwaige Spitzenwerte ' der k4 bis ki2 Kopplungen durch Kondensatoren ausgeglichen werden können.
  • Bei höheren Anforderungen an Nebensprechfreiheit, wie z. B. bei Vierdrahtausnutzung, können die Kopplungen zwischen benachbarten Vierern zu großen Bedenken Anlaß geben. Es wurden z. B. an zwei zusammengekoppelten Steckerplatten nach Fig. i zwischen benachbarten Vierern folgende Kopplungen gemessen: Von Vierer auf Vierer (k.): - 9,8 pF (pico-Farad), von Stamm auf Stamm (4o bzw. k") : + 7,4 pF. Nimmt man nun eine Einschaltung von Pupinspulenkästen in jeweiligen Abständen von iooo m und eine Länge der einzelnen Teillängen von 250 m an, so kommen einschließlich des Pupinspulenkastens die Steckerkupplungen in einem Spulenfeld insgesamt fünfmal vor. Da sie sich linear addieren, werden in einem Spulenfeld folgende nicht gerade kleine Beträge erreicht: k4: etwa 49 pF/Spulenfeld, klo (bzw. k,-,): etwa 37 pF/Spulenfeld.
  • Infolge des gleichen Vorzeichens addieren sich weiterhin diese Kopplungen in den einzelnen Feldern wiederum linear. Zum Vergleich sei angeführt, daß bei den üblichen Kabelaufbauten innerhalb des Vierers (k1 bis k3) eine Ausgleichsgenauigkeit (Restkopplung) von etwa 2o pF pro Länge angestrebt wird, wobei von Länge zu Länge die Verteilung dieser Restkopplungen dem Zufall unterworfen ist, letztere also nicht linear mit der Längenanzahl n, sondern erfahrungsgemäß etwa nur mit n ansteigen. Bei benachbarten Vierern kommt erschwerend hinzu, daß zwischen diesen j e nach der Betriebsweise größere Pegeldifferenzen auftreten können, z. B. zwischen Vierdraht-A-Richtung und Vierdraht-B-Richtung, die die Auswirkung der Steckerkopplungen vervielfachen.
  • Um diese unangenehmen Steckerkupplungen auf geringe Beträge herabzusetzen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei den Teillängen von zwei auf den Steckerplatten benachbarten Sprechkreisen verschiedener Adergruppen den einen Sprechkreis auf einer der beiden Steckerplatten zu kreuzen. Dadurch werden bestimmte Teilkapazitäten auf beiden Kabelenden entgegengesetzt gerichtet, die betreffende Kopplung wird daher praktisch Null.
  • Der Erfindungsgedanke soll irre folgenden an Hand der Zeichnung an einem Beispiel erläutert werden. Es sei angenommen, daß es sich um viererverseilte Kabel handelt. Fig. i zeigt schematisch eine Steckerplatte mit mehreren Vierern I, II, III, IV usw. Die vier Adern jedes Vierers sind mit a, b, c, d bezeichnet. Fig. i zeigt zugleich die übliche Anschaltung der Adern an die Steckerstifte, die bisher an den beiden Enden jeder Kabellänge, also an der Vordersteckerplatte und an der Hintersteckerplatte angewendet wurden. Erfindungsgemäß werden nun an einer der beiden Steckerplatten, also beispielsweise nur an den Hintersteckerplatten jeder Teillänge Kreuzungen vorgenommen. Das Ergebnis zeigt Fig. 2. Wie man sieht, sind in dem gewählten Beispiel die Vierer I, III usw. ohne Kreuzungen durchgeschaltet, während die Vierer II, IV usw. gekreuzt sind. Dadurch werden die klö bzw. k41 Kopplungen ausgeglichen; es kann nun beispielsweise zwischen dem Sprechkreis c, d des Vierers I, also I, cd und II, ab, kein Nebensprechen mehr auftreten, denn die durch die Unsymmetrie der Vordersteckerplatte hervorgerufene Kopplung wird durch die entgegengesetzte Kopplung auf der Hintersteckerplatte, welche dem absoluten Betrag nach gleich groß ist, aufgehoben. Entsprechendes gilt für die Sprechkreise II, cd und III, ab, ferner für III, cd und IV, ab und so fort.
  • Die weiteren Überlegungen gemäß der Erfindung haben gezeigt, daß es nicht zweckmäßig ist, auch die k4 -Kopplungen, d. h. z. B. die Kopplungen von Phantom I auf Phantom II durch Kreuzen auszugleichen. Zu diesem Zweck müßte nämlich ein Vertauschen der Stämme des einen Vierers vorgenommen werden. Ein solcher Platzwechsel ist aber einmal aus betrieblichen . Gründen unerwünscht, außerdem könnten dann die klo und k,1 -Kopplungen von Stamm auf Stamm nicht mehr in der oben geschilderten einfachen Weise ausgeglichen werden.
  • Es ist. also zweckmäßiger, die k4-Kopplungen, sofern das überhaupt erforderlich ist, durch Kondensatoren auszugleichen. Bei pupinisierten Kabeln werden die k4 Kopplungen erfindungsgemäß aber nicht in jeder Einzellänge einzeln ausgeglichen, sondern es werden im Spulenfeld die Kondensatoren nur an einer Stelle eingeschaltet. Als Ausgleichswert wird .zweckmäßig der Spulenkasten gewählt, und zwar wird die erforderliche Ausgleichskapazität aus Symmetriegründen zweckmäßig je zur Hälfte auf die beiden Seiten der Pupinspule gelegt. Eine pupinisierte Kabelanlage, welche aus einzelnen mit Kopplungssteckern versehenen Teillängen aufgebaut ist, ist in Fig. 3 beispielsweise dargestellt. Mit y sind die Spulenkästen, mit s die Teillängen (in diesem Falle fünf) und mit t die Kopplungsstecker bezeichnet.
  • Die Größe des oder der Ausgleichskondensatoren ist meist von vornherein bekannt; denn im Kabel selbst ist die k4 Kopplung meist äußerst klein, sei es, daß es sich um Sternvierer oder überhaupt um metallisch abgeschirmte Vierer handelt. Die Kopplung ist also praktisch nur durch die Unsymmetrie der Steckeraufbauten bedingt. Dies ist aber durchweg einheitlich und ihrer Größe nach bekannt bzw. leicht zu ermitteln. Daher gestaltet sich der Ausgleich im allgemeinen äußerst einfach.
  • Man könnte selbstverständlich auch die klö und kli Kopplungen eines ganzen Spulenfeldes nur durch Kreuzen am Spulenkasten kompensieren; im allgemeinen wird man aber wegen der Phasenunterschiede der Kopplungen zweier benachbarter Felder das Kreuzen in den Einzellängen vorziehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCGIIE: i. Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, welches aus einzelnen, beiderseits mit Steckerkupplungen versehenen Teillängen aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Unsymmetrie der einen Steckerplatte einer Teillänge hervorgerufenen Kopplungen zwischen zwei benachbarten Sprechkreisen verschiedener Adergruppen durch Kreuzen des einen Sprechkreises auf der anderen Steckerplatte derselben Teillänge aufgehoben werden.
  2. 2. Pupinisiertes Fernsprechkabel nach Anspruch i, bei dem auch die durch die Unsymmetrie der Steckerplatten hervorgerufenen k4 Kopplungen ausgeglichen werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß diese k4 Kopplungen nicht durch Kreuzen, sondern durch Einschaltung von Ausgleichskondensatoren, und zwar zweckmäßig darch Unterbringung derselben im. Spulenkasten ausgeglichen sind.
  3. 3. Pupinisiertes Fernsprechkabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichskapazität im Spulenkasten je zur Hälfte auf beiden Seiten der Pupinspule eingeschaltet ist.
DEA10932D 1940-10-05 1940-10-05 Fernsprechkabel mit mehr als zwei Sprechkreisen, welches aus einzelnen, beiderseits mit Steckerkupplungen versehenen Teillaengen aufgebaut ist Expired DE888275C (de)

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